Kieferentzündung

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Kieferentzündung

Beitragvon wiwi am 25. Mär 2008, 16:04

Hallo Ihr Lieben,

vor 14 Tagen wurde mir ein (wurzelbehandelter) Backenzahn (mit 6 Spritzen) gezogen, da die Wurzelkanäle nicht richtig aufbereitet waren und zu allem Überfluss mit Plastikstäbchen gefüllt wurden (da kommt man im Anschluss nicht mehr dran :-().

ZA meinte, dass der Kiefer entzündet sei und verschrieb mir für 10 Tage Clindamycin. Sonntag vor Ostern fings erneut mit Schmerzen an. Gründonnerstag wieder zum ZA, Einlage und gesagt bekommen, dass ich Geduld haben müsse (ha, ha- der hat die Schmerzen ja auch nicht!) da der Kiefer noch entzündet sei....

... bis heute Schmerzen, Schmerzen, Schmerzen... eigentlich komme ich nur mit Schmerzmitteln durch den Tag... (die ich aufgrund meines M. Crohn eigentlich gar nicht nehmen sollte...)

Was kann ich tun, um dem Kiefer zu helfen; den Schmerz zu minimieren?

Wäre Wobenzym (oder Wobenzym mono) ein Weg?
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Re: Kieferentzündung

Beitragvon Dr.Rolf Ebhardt am 25. Mär 2008, 20:09

Hallo wiwi,das sieht ja garnicht gut aus.Aber ,um Ihnen raten zu können,müssten Sie erstmal etwas aufklären,was nicht zusammen passt :Auf der einen Seite sagen Sie,dass ein Zahn (welcher ? ) entfernt wurde.Andrerseits aber sprechen Sie weiter unten von einer"Einlage" Das passt beides nicht zusammen.Eine Einlage macht man ja nur in einen Zahn. Oder wurde ein Abzess von aussen eröffnet und Sie meinen den oft eingeführten Gazestreifen ?
Aber abgesehen davon,Sie erwähnen "so beiläufug" Ihre Morbus Crohn-Erkrankung.Das ist eine allergische Erkrankung.Und die kann natürlich der Schlüssel auch für die misslungene Wurzelbehandlung sein.Noch zumal,wenn der entfernte Zahn energetische Verbindung zum Dickdarm gehabt hat.Das wären die oberen kleinen Backenzähne beiderseits und die unteren grossen Backenzähne beiderseits (ohne Weisheitszahn).Aber selbst wenn es ein anderer Zahn gewesen ist,eine Allergie,ganz besonders Morbus Crohn,Neurodermitis und allergisches Asthma,belasten das Immunsystem derart, dass seine Reaktionsfähigkeit sehr eingeschränkt wird.
Was ist zu tun ?
1.) wenn man Ihnen ein Antibiotikum verschrieben hat,was auch für Sie persönlich wirksam ist,sollten Sie das nehmen.Leider wird oft nach "Schema F " verschrieben und was für A gut ist,kann für B völlig daneben liegen. Bei Nichtwirken also austesten lassen.
2.)In jedem Fall würde ich zu einem Allround-Test raten (Störfeldsuche,Allergie-Test)mit Elektroakupunktur,Vega Test,Kinesiologie oder Bioresonanz. Mit der Bioresonanz kann man dann auch den Morbus Crohn behandeln,bessern oder in vielen Fällen komplett ausheilen. Die infrage kommende Kieferpartie sollte ein mit Elektroakupunktur vertrauter Zahnarzt austesten.
Guten Erfolg, Dr.Ebhardt
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Re: Kieferentzündung

Beitragvon wiwi am 25. Mär 2008, 20:27

Hallo Herr Doktor,

mit Einlage meinte ich eine Medikamenteneinlage in der Wunde (schmerzstillendes [ho ho ho] Medikament). Es war der letzte Backenzahn auf der rechten unteren Seite... 4.6 oder 4.7?

Es schmerzt beim Kopfbeugen oder -strecken... (allerdings weiter vorne- kann ein abzweigender Nerv des Trigeminus gereizt sein?), teilweise beim schlucken... ansonsten ist es ein dumpfer, tlw. pochender Schmerz.. manchmal brennt es auch...

Selbstverständlich habe ich nach der Extraktion das Antibiotikum zu Ende genommen.

Ich muss sagen, dass mir dieser Dauerschmerz ziemlich auf die Nerven geht, die Konzentration beeinflusst.... :eek: - sollte ich den ZA wieder "behelligen"?

Leider gibts hier in der Nähe keinen ZA, der Bioresonanz anbietet...
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Re: Kieferentzündung

Beitragvon Dr.Rolf Ebhardt am 26. Mär 2008, 10:29

Hallo wiwi,es handelt sich da bei Ihnen offenbar um eine sog."trockene Alveole".Da wurde das normal vorhandene Blutkoagulum (Gerinnsel) in der Alveole (nunmehr leeres Zahnfach) durch Bakterien zerstört und nicht,wie bei guter Wundheilung üblich,in neues (Knochen)Gewebe umgebaut.Nun muss die Heilung langsam "von unten" erfolgen.Das braucht einige Zeit und geht eben auch meist mit Wundschmerz einher.
Ich würde raten,nochmal den ZA aufzusuchen.Der hat Möglichkeiten,die Wunde lokal mit verschiedenen Medikamenten und/oder generell mit (evtl.einem anderen) Antibiotikum zu behandeln. Dr.Ebhardt
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Re: Kieferentzündung

Beitragvon wiwi am 26. Mär 2008, 11:57

Hallo Dr. Ebhardt,

nach röntgenologischer Untersuchung am heutigen Morgen lautet die "Diagnose":

"Die Extraktion war zu nahe am Nervenkanal und ebenjene/r habe/n sich entzündet."

Erneut Antibiotika + Geduld *augenroll*

Helfen hier Wärme und zB Vitamine des B-Komplexes?

Aber Danke für Ihre Tipps!!! :-)
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Re: Kieferentzündung

Beitragvon reg am 27. Okt 2008, 13:40

hallo, eigentlich habe ich eine Frage zu diesem Thema: Wenn eine Kieferentzündung aufgetreten ist (Auslöser , wenn ich es richtig verstanden hab, weil Inlet bis zum Zahnfleisch, dort undichte Stelle??), Antibiotikum nicht angeschlagen hat- Wurzelspitzenbehandlung unumgänglich?? oder ein natürliches Mittel vorhanden, um die Reizung/ Infektion zubekämpfen . Über Tipps wäre ich dankbar.
mfg reg
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