Grassaft

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Grassaft

Beitragvon vinos am 20. Jan 2005, 19:26

Hallo Miteinander,

ich weiss nicht ob ich hier richtig bin, aber trotzdem versuche ich mal meine Frage anzubringen:

Vielleicht ist die Antwort auch ganz logisch, aber kann bzw. darf man, obwohl man eine Allergie auf Gräser hat, frisch gepressten Grassaft trinken :-? Bzw. was hätte es evtl. für Auswirkungen ??

Für Antworten wäre ich sehr dankbar !!

vinos
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Beitragvon Angelika am 24. Jan 2005, 21:12

Hallo Vinos,

wahrscheinlich die gleiche wie beim Einatmen, vielleicht auch noch etwas stärker. :???:

Viele GrĂĽĂźe
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Beitragvon Kräuterfee am 25. Jan 2005, 02:35

Hallo vinos,

mir ist nicht bekannt, dass bei Grassaft Planzenteile mit Pollen und Samen gepresst werden. - FĂĽr mich ist Grassaft reiner Grassaft einer Pflanze, die nicht blĂĽht und fruchtet - nun ja, wie es dieverse Hersteller machen, das weiĂź ich leider nicht. :???:
MfG
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Beitragvon Carifi am 1. Feb 2005, 10:27

HalliHallo,

zum Thema Grassaft hätte ich eine Frage:

Aus welchem Samen/Saaten kann man "Gras" ziehen, welches man dann essen oder entsaften kann.

Ich höre immer nur von Weizen- und Gerstengrassaft, aber würden sich theoretisch auch andere Samen (Dinkel, Sesam...) eignen oder eher nicht?

Ăśber Tipps und Erfahrungen wĂĽrde ich mich sehr freuen.

Viele GrĂĽĂźe,
Carina
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Beitragvon Rosenfee am 1. Feb 2005, 11:08

Hallo Carifi,

bei der Sprossenzucht gibt es die Möglichkeit die sogenannten 12-Tage-Kräuter zu ziehen - das sind Sprossen die zwischen dem siebten und zwölften Anzuchttag geerntet werden. Sie haben ihre Reife spätestens am zwölften Tag beendet und optimal Wirkstoffe und Chlorophyll aufgebaut. Die so gezüchteten Kräuter werden auch ganz einfach als "Grün" oder als "Gras" bezeichnet. Aus ihnen wird dann normalerweise der oft zitierte "Grassaft" gewonnen.

Traditionell kenne ich Grassaft v.a. aus den Getreidesorten . Traditionell steht in der Verwendung und auch Erforschung der Weizengrassaft an erster Stelle - hierzu gibt es die meisten Erfahrungen, aber auch Gerstengrassaft wird verwendet und ist sehr gut erforscht (hat leicht unterschiedlichee Anwendungsbereiche) . Auch Roggen und Hafer läßt sich zum 12 Tagekraut oder Gras züchten und Grassaft pressen - allerdings gibt es da kaum Wirkstoffstudien, so weit ich es zumindest weiß.

Zu den 12 Tageskräutern oder "Gras" lassen sich folgende Sprossen ziehen (in Klammern die Anzuchtzeit):

Alfalfa , Rettich, Kresse (Ernte nach Ca. 7 Tagen)
Bockshornklee, Senf (ca. 8 Tage)
Sonnenblume (8-12 Tage)
Buchweizen, Hafer, Roggen, Dinkel, Gerste, Weizen (12 Tage)

Die meisten der hier aufgeführten 12-Tage-Kräuter werden dann allerdings nicht zu Grassaft gepresst, sondern als Grün verzehrt , Dinkel ist selbstverständlich auch als Grassaft beschrieben, ebenso wie Buchweizen, der wird dann allerdings zur Ernte oft etwas länger wachsen gelassen (bis zu 4 Wochen - damit er ganz einfach besser erntbar wird ;))

:wink: liebe GrĂĽĂźe
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Beitragvon Carifi am 1. Feb 2005, 12:27

Liebe Rosenfee,

vielen lieben Dank fĂĽr deine super schnelle Antwort und die vielen Infos.

Gut zu hören, dass sich doch so viele Sprossen dafür eignen.
Kann ich die Sprossen dann einfach in so einem "Sprossenglas" keimen lassen oder muss ich das fĂĽr den grasartigen Gebrauch irgendwie anders machen?

Denn so ein Glas hätte ich da und ich müsste die Sprossen dann ja einfach nur länger keimen lassen, oder?

Viele GrĂĽĂźe,
Carina
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Beitragvon Rosenfee am 1. Feb 2005, 12:55

Hallo Carifi,

Bin mir jetzt nicht ganz sicher, was Du mit Sprossenglas meinst.

Ich beschreibe mal wie ich es kenne ;)

1) Anzucht von GrĂĽnkraut mit Erde (ohne chemischen Zusatz) in einer Pflanzschale
auch hier Sprossen vorweichen und Erde und Samen immer wieder mit Zerstäuber feucht halten - Haube wie bei Mini-Treibhaus günstig, geht aber auch ohne
Nachteil: Wurzelchen können nicht geerntet werden

2) Anzucht ohne Erde:
kleine Samen auf Fleecepapier für Sprossen bzw. in Hydrokultur: ich hab dafür eine extra Sprossenschale, die etwas breiter ist - auf der vorgeweichte Sprossen in einer Schicht nebeneinander mit oder ohne Fleece je nach Sprossengröße aufgebracht werden - nach unten sind Löchlein zum Ablaufen des wassers - die Wurzeln wachsen während der 12 Tage hindurch und ragen in eine darunter liegende Auffangschale - sie enthält immer wider etwas frisches Wasser zur Versorgung der Wurzeln. Abgedeckt ist das ganze durch eine Kuppel, die Lichteinfall garantiert und Kondeswasser auffängt, Belüftungsschlitze hat. In dieser Vorrichtung entsteht ein ideales Kleinklima mit ausreihend Wärme Licht und Luftfeuchtigkeit - gleichzeitig kann Wasser gut abfließen, d.h. keine Staunässe und die Wurzeln werden später gut versorgt. Die Sprossen werden auch regelmäßig gespült (bei kleinen Samen überbraust) und später sobald die Keimblättchen sich öffnen mit einem Zerstäuber mit frischem Wasser besprüht.



Normales Gals ist für Grünkrautzucht schwierig - wohin mit den Wurzelchen und wie mit Wasser versorgen ohne Staunässe und damit verbundener Fäulnis, Schimmel...- Belüftung zu schlecht.

:wink: viel Erfolg
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Beitragvon Carifi am 1. Feb 2005, 16:02

Hallo Rosenfee,

genauso etwas, wie du unter 2. beschrieben hast, habe ich.

Wollte bloß sicher gehen, ob es so funktioniert oder ob man dafür Erde oder ähnliches benötigt.

DANKE und viele GrĂĽĂźe,
Carina
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