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Nervenwurzelentzündung

Naturmedizin für Tiere, Ernährung, Tipps...

Moderatoren: Angelika, pierroth

debby
Beiträge: 8
Registriert: 11. Feb 2005, 22:16

Nervenwurzelentzündung

Beitragvon debby » 11. Feb 2005, 22:28

Ein Hallo an die User,

ich bin neu in diesem Forum und durch google hierher gekommen.

Wir haben eine sieben jährige Hündin die seit 4 Jahren Probleme mit einem Hinterlauf hat. Nach HD Röntgen (o.B.), Cortison, Rimadyl, Hömopathie und und und, verzweifeln wir langsam.

Sie hat im Augenblick wieder Schmerzen und da die Hömopathie nicht mehr angeschlagen hat, bekam sie doch wieder (seit Dezember) Cortison. Die zweite Gabe nach 4 Wochen half aber schon nicht mehr.

Die jetzt aufgezeigte Möglichkeit ist lt. TA entweder ein CT, wobei man nicht sicher sein kann das es was zeigt, oder Akkupunktur. Gleichzeitig geben wir nun auch seit zwei Monaten hochdosiertes Vitamin B.

Hat noch jemand eine Idee wie wir unserer Hündin helfen können? Wir sind für alle Tips offen.

Liebe Grüße
debby
Zuletzt geändert von debby am 12. Feb 2005, 12:34, insgesamt 1-mal geändert.


pierroth
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Beitragvon pierroth » 12. Feb 2005, 12:18

Hallo debby,

welche hom. Mittel hat sie denn in welcher Pot. bekommen und von wem. Wie ist die Diagnose "Nervenwurzelentzündung" denn zustand gekommen?

LG Pierroth

debby
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Beitragvon debby » 12. Feb 2005, 12:33

Hallo pierroth,

sie hat Rhus tox, Bryonia und Nux vomica bekommen (alles D6). Ausserdem noch Traumeel Tabl.
Traumeel 4 x tägl./ das andere 3 x täglich. Alles durch eine Tierheilpraktikerin. Sie hat anfänglich auch Spritzen bekommen, ich weiss aber nicht genau was das war.
Fing an mit Entgiftung und dann etwas gegen die hartnäckige Entzündung. Ca. 1,5 Jahre ging das auch damit relativ gut. Jetzt schlug es aber nicht mehr an..
Die Diagnose ist durch einen TA zustande gekommen. Er hat sie abgetastet. Sie ist im Lendenwirbelbereich hyperempfindlich, der ganze Körper zuckt dann wie wild. Wenn er das betroffene Bein untersucht, kommen aber keinerlei Reaktionen.


LG debby

pierroth
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Beitragvon pierroth » 12. Feb 2005, 12:52

Hallo debby

ich möchte Deiner THP ja nicht zu nahe treten, sie wird bestimmt ihre Gründe für die Mittel haben, die sie ihr verabreicht hat. Allgemein halte ich von D-Pot. aber nicht viel, weil sie nur oberflächlich arbeiten und organotrop, sie gehen mir nicht tief genug. Hat sie die Mittel alle drei auf einmal bekommen und über den gesamten Zeitraum der 1,5 Jahre?
Gerade für solche Zustände gibt es noch eine Reihe anderer Mittel, die mir auf Anhieb einfallen würden. Wichtig ist aber, dass das Mittel auf Deinen Hund abgestimmt ist und dazu gehört nicht nur, dass der Hund Schmerzen in einem bestimmten Bereich hat, sondern auch, wie die Psyche ist und welche anderen Beschwerden er im Laufe der Zeit hatte/hat. Vielleicht hatte sie mal einen Unfall oder eine andere Verletzung in diesem Bereich?
Ich bin mir sicher, dass die klassische Homöopathie hier noch einiges tun kann. D.h. ein Mittel in der Hochpotenz abgestimmt auf den Hund in einer einmaligen Gabe, die später nach Bedarf auch wiederholt werden kann.

LG Pierroth

debby
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Beitragvon debby » 12. Feb 2005, 13:20

Hallo peirroth,

sie hat die Mittel nicht über die 1,5 Jahre durchweg bekommen. Am Anfang die volle Menge und dann über 3 Monate eine geringere Dosis, bis sie Schmerzfrei war.

Eine "falsche" Bewegung hat meist eine neue Endzündungs-Reaktion ausgelöst. Immer dann wenn sie wieder mit Schmerzen anfing wurde sofort reagiert. Leider hat es ebend jetzt nichts mehr gebracht.


Einen Unfall hat es unseres Wissens nach nicht gegeben. Sicherlich hat sie z.B. mit anderen Hunden getobt, aber dabei ist uns nichts aussergewöhnliches aufgefallen. Bis zu ihren ersten Symtomen war sie sportlich sehr aktiv und daher auch sehr muskulös. Wir haben mit ihr Hundebreitensport gemacht. Auch das aufwärmen für uns und den Hund haben wir dabei nicht vernachlässigt. Da sie beim Sport unter unserer ständige Kontrolle war, wäre ein Unfall dort auf jeden Fall aufgefallen.

Was sie von Anfang an hatte, ist eine Empfindlichkeit auf dem Rücken. Damals hielten wir sie einfach für kitzelig. Heute ist uns schon klar das es wohl schon mit ihrem heutigen Problem zutun hatte. Wir haben sie mit 8 Wochen vom hiesigen TH bekommen. Sie wurde dort geboren. Was oder ob da überhaupt was passiert ist, kann ich nicht sagen.

Ich habe was die Hömopathie angeht wirklich keine Ahnung. Wir haben es damals auch nur angefangen, weil wir mit der "normalen" Medizin kein weiterkommen mehr sahen. Es ist einfach schrecklich sie immer nur humpelnd sehen. Natürlich hat auch inzwischen ihr Verhalten darunter gelitten. Andere Hunde z.B. werden schon von weitem angeknurrt.......sie mag mit ihnen nicht mehr toben. Ist ja auch zu verstehen mit den ständigen Schmerzen.

Gibt es irgendwo eine Liste oder Erfahrungsberichte aus denen man gute THP raussuchen kann? Wir wohnen in Essen, vielleicht weiss ja jemand einen und kann ihn empfehlen.

LG debby

pierroth
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Beitragvon pierroth » 12. Feb 2005, 19:18

Hallo debby,

es gibt im Internet diverse Seiten mit THP. Ich würde mir auf jeden Fall jemanden suchen, der klassisch homöopathisch arbeitet. Meine Hovawarthündin hatte vor zwei Jahren etwas ähnliches, sie schrie vor Schmerzen und konnte zum Teil alleine nicht mehr aufstehen. TA konnte nichts feststellen. Mit diversen hom. Mittel konnte sie nach einem guten halben Jahr wieder völlig normal rumtoben. Ihr hat schwimmen übrigens sehr gut getan, was wohl ihre Muskulatur gelockert hat.

LG Pierroth


Nicky
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Beitragvon Nicky » 14. Feb 2005, 08:11

Hi debby,

ich sehe es genauso: die Hömöopathie kann da bestimmt noch einiges bewirken. Du kannst ja mal bei vett.de schauen, ob jemand aus deiner Ecke kommt.

Hervorragende Erfahrungen habe ich auch mit Lasertherapie gemacht. Speziell, wenn auch Nerven betroffen sind, kann der Laser einiges bewirken. Vielleicht findest du ja einen Tierarzt bzw. THP, der auch Lasertherapie im Programm hat.

Liebe Grüße
Nicky

debby
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Beitragvon debby » 14. Feb 2005, 14:59

Hallo Nicky,

leider kommen bei vett.de alle aus Süddeutschland.
Muss ich also weiter suchen. Ich würde schon gerne jemanden finden der gute Erfahrungen mit seinem THP gemacht hat.
Vielleicht habe ich ja noch Glück.

Danke
Liebe Grüße
debby

walnut
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schulmedizinisch

Beitragvon walnut » 15. Feb 2005, 06:37

also , ich würde die Hündin schulmedizinisch erst noch mal untersuchen lassen, evtl auch mal in einer Tierklinik nachfragen.......
Mit Rimadyl wäre ich heute sehr vorsichtig.......................(googel mal)

Bei Gelenkproblemen geben wir noch Grünlippmuschel und Teufelskralle.
Aber ich denke, es muß erst mal eine richtige Diagnostik betrieben werden.
Alles Gute!

debby
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Re: schulmedizinisch

Beitragvon debby » 15. Feb 2005, 08:53

walnut hat geschrieben:also , ich würde die Hündin schulmedizinisch erst noch mal untersuchen lassen, evtl auch mal in einer Tierklinik nachfragen.......

Hallo walnut,
wir waren
Ende 2000 = Tierarzt
Anfang 2001 = Tierklinik
Mitte 2003 = THP
Ende 2004 = andere Tierklinik
Ich weiß nicht, wen oder wieviele TÄ wir noch besuchen sollen.

walnut hat geschrieben:Mit Rimadyl wäre ich heute sehr vorsichtig.......................(googel mal)

Rimadyl bekam sie schon 2002, da es aber nicht geholfen hat, haben wir die Gabe längst eingestellt.

walnut hat geschrieben:Bei Gelenkproblemen geben wir noch Grünlippmuschel und Teufelskralle.
Aber ich denke, es muß erst mal eine richtige Diagnostik betrieben werden.

Gelenkprobleme sind durch röntgen ausgeschlossen. Ich frage mich wer in der Lage ist eine richtige Diagnostik zu stellen. Die jetzige ist Nervenwurzelentzündung und meiner Meinung nach die erste, bei der die Symtome mit der Diagnose übereinstimmen.

walnut hat geschrieben:Alles Gute!


Danke, LG debby

pierroth
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Registriert: 8. Nov 2004, 10:21

Beitragvon pierroth » 15. Feb 2005, 12:27

Hallo debby,

ich kann Dir gut nachempfinden, dass Du verzweifelt bist. Es ist schlimm einem geliebten Tier nicht helfen zu können. Gib die Hoffnung nicht auf, die Hom. wird Deinem Hund helfen können. Und das schöne an der Hom. ist, dass hier die Diagnose, bzw. der Name einer Krankheit i.d.R. keine grosse Bedeutung hat. Hier kommt es auf die Symptome (nicht nur körperliche, sondern auch psychische) an und auf die Modalitäten (also was besser, verschlimmert wann, wo usw.)
Wenn Du bei google "Tierheilpraktiker" eingibst, kommen Internetseiten, die Listen von THP angeben, einige sogar mit Postleitzahlensuche. Ich weiss, Du suchst jemanden, der/die bereits bekannt ist. Wenn Du keine Empfehlung hast, ruf doch einfach bei denen an, die in Deiner Nähe sind. Im Gespräch erkennst Du schnell, ob Du dem/derjenigen vertrauen kannst, wie er arbeitet und wer Dir sympatisch erscheint. Der beste THP kann keine Erfolge haben, wenn Du und/oder Dein Tier mit demjenigen nicht zurechtkommt. Hier muss auch die Chemie zwischen euch stimmen. Und wenn keiner in Deiner Nähe wohnt, dann würde ich mir auch jemanden suchen, der weiter weg wohnt. Viele arbeiten nach der ERstanamnese anschliessend auch viel über Telefon. Da lohnt es sich schon, bei der Erstanamnese mal einige Kilometer weit zu fahren.

Alles Liebe
Pierroth

nuby
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Registriert: 19. Mai 2004, 09:11

Beitragvon nuby » 15. Feb 2005, 14:02

hallo debby,

schau mal auf http://www.ag-thp.de da gibt es eine liste von thp in ganz deutschland.

nur so als kurzer denkanstoß:
mein pferd hat seinen fuß nicht mehr zum hufkratzen gegeben. alle waren ratlos. auch ich hatte mich zu sehr auf ein muskuläres oder knochenproblem fixiert. nachdem ich ihn dann durchgetestet hatte, hat er auf ein prostatamittel angesprochen. das hab ich ihm gegeben und seitdem ist alles ok.

also nicht aufgeben, weiter suchen und für alles offen sein.
ich drück dir die daumen.....

lg
bettina

debby
Beiträge: 8
Registriert: 11. Feb 2005, 22:16

Beitragvon debby » 15. Feb 2005, 21:50

Hallo,

also aufgeben werden wir sicher noch nicht. Nur ist es schon eine ziemliche Quälerei für Debby und auch für uns.
Das tut einem in der Seele weh.........

LG Debby

Lea253
Beiträge: 15
Registriert: 3. Nov 2014, 13:27

Re: schulmedizinisch

Beitragvon Lea253 » 30. Nov 2014, 16:13

debby hat geschrieben:
walnut hat geschrieben:also , ich würde die Hündin schulmedizinisch erst noch mal untersuchen lassen, evtl auch mal in einer Tierklinik nachfragen.......

Hallo walnut,
wir waren
Ende 2000 = Tierarzt
Anfang 2001 = Tierklinik
Mitte 2003 = THP
Ende 2004 = andere Tierklinik
Ich weiß nicht, wen oder wieviele TÄ wir noch besuchen sollen.

walnut hat geschrieben:Mit Rimadyl wäre ich heute sehr vorsichtig.......................(googel mal)

Rimadyl bekam sie schon 2002, da es aber nicht geholfen hat, haben wir die Gabe längst eingestellt.

walnut hat geschrieben:Bei Gelenkproblemen geben wir noch Grünlippmuschel und Teufelskralle.
Aber ich denke, es muß erst mal eine richtige Diagnostik betrieben werden.

Gelenkprobleme sind durch röntgen ausgeschlossen. Ich frage mich wer in der Lage ist eine richtige Diagnostik zu stellen. Die jetzige ist Nervenwurzelentzündung und meiner Meinung nach die erste, bei der die Symtome mit der Diagnose übereinstimmen.

walnut hat geschrieben:Alles Gute!


Danke, LG debby


Grünlippmuschel soll bei Gelenkproblemen sehr gut helfen (siehe Link)



   

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