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Bachblüten für Kinder

Alles zur Bach-Blütentherapie

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kayamea
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Bachblüten für Kinder

Beitragvon kayamea » 6. Jun 2006, 20:26

Hallo,
ich bin Bachblüten-Neuling, nehme seit 3 Jahren immer mal wieder welche bzw. gebe sie meinen Kindern.

Ich habe verschiedene Literatur zu den Bachblüten gelesen und festgestellt, dass manche Blüten für Kinder gut geeignet sein sollen und die gleiche Blüte oft für andere Zipperlein als bei den Erwachsenen angewendet wird. Andere Blüten wiederum werden Kindern gar nicht vorgeschlagen.

Wer hat Erfahrung damit bzw. kennt sich aus.

Danke sehr für Antworten. :)

Kayamea


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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 7. Jun 2006, 13:54

Hallo Kayamea,

Herzlich Willkommen hier im Forum, na wenn Du schon seit drei Jahren Erfahrungen sammelst, bist Du ja nicht mehr ganz neu auf diesem Gebiet :D . Freue mich immer über Teilnehmer, die ein wenig mitdenken und mitdiskutieren :D .

Sicher gibt es, ob bei Erwachsenen oder Kindern Blütenessenzen, die sehr häufig vorkommen und Bachblüten, die seltener oder kaum in Frage kommen - das hast Du schon richtig beobachtet.

Was ist denn Deine konkrete Frage?

LG Rosenfee

kayamea
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Beitragvon kayamea » 8. Jun 2006, 20:55

Hallo Rosenfee, :)

danke für das Willkommen.

Als Anwender bin ich in der Tat nicht neu, habe aber immer meiner Heilpraktikerin vertraut.

Meine konkrete Frage ist eigentlich weniger eine Frage, als ein Versuch, über einen Austausch mit Erfahrenen Bach-Blütlern von der Theorie in die Praxis der Bachblütenanwendung bei Kindern bzw. Erwachsenen zu gelangen.

Rosenfee hat geschrieben: Sicher gibt es, ob bei Erwachsenen oder Kindern Blütenessenzen, die sehr häufig vorkommen und Bachblüten, die seltener oder kaum in Frage kommen - das hast Du schon richtig beobachtet.


Eben dazu habe ich unterschiedliche "Deutungen" zu einzelnen Bachblüten erhalten. z.B. Willow - gelbe Weide habe ich schon oft als klassische "Trotzkinderblüte" :D gelesen, während Gentian nie für Kinder erwähnt wird.

Naja, vielleicht hat jemand einfach Lust und Zeit und die nötige Erfahrung und mag mir/uns etwas über die Gründe für die Unterschiedliche Anwendung bei Kinder und Erwachsenen erzählen?

Liebe Grüße
Kayamea

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 12. Jun 2006, 10:43

kayamea hat geschrieben:Eben dazu habe ich unterschiedliche "Deutungen" zu einzelnen Bachblüten erhalten. z.B. Willow - gelbe Weide habe ich schon oft als klassische "Trotzkinderblüte" :D gelesen....


Hi Kayamea,

zum Thema Trotzkopf:

Ich finde Deine Betrachtungsweise sehr interessant, denn ich erlebe für mich gar keine so große Diskrepanz zur Anwendung der Blüten bei Kindern Erwachsenen:

Für kleine Trotzköpfe verwende ich bei Kindern unterschiedliche Blüten -
sehr häufig kommt hier nach meiner Erfahrung durchaus die klassische Blüte "Holly" in Frage, bei KIndern, die sich in der Trotzphase wie kleine Rumpelstilzchen benehmen - zur genaueren Differenzierung auch hier

http://www.natur-forum.de/forum/viewtop ... ight=holly

interessant ist auch manchmal der Einsatz von Impatiens (Ungeduld), von Vervain/Vine (Bemühen den eigenen Willen durchzusetzten und andere von sich zu überzeugen)

....oder eben auch der Willow-Trotzkopf:

Willow ist etwas passiver als Holly - das Kind fühlt sich als armes Hascherl, das von den anderen ungerecht behandelt wird (unde somit sind wir bei m Thema Opfer - einem Hauptmerkmal von Willow ;) ) - daraus ergibt sich Enttäuschung, Beleidigt sein, Groll, Verbitterung - bis hin zu Rachsucht und eine eher nach innen gerichtet Wut - bei uns sagt man auch oft "bockig" :D - die Agression schwelt unter der Oberfläche - - weniger der explosive nach außen gerichtete Bereich von Holly - Willow-Kinder wollen ihren Kopf dann unbedingt durchsetzen - sie fordern viel, geben jedoch wenig und fühlen sich leicht ungerecht behandelt (womit wir wieder beim Opfer sind :D ) -

Willow als Blüte kann dann die Fähigkeit des Kindes unterstützen Eigenverantwortliches Denken und Handeln zu erlernen.

kayamea hat geschrieben:während Gentian nie für Kinder erwähnt wird.


Gentian bei Kindern kann u.a. eingesetzt werden, die bei Mißerfolgen oder Rückschlägen leicht entmutigt sind. Es geht hier sozusagen um den kleinen Pessimisten, der von vorneherein schon eine negative Erwartungshaltung entwickelt hat.

Warum kommt Gentian selten vor: Meine persönliche Interpretation:

Grundthema bei Gentian ist "Glauben und Vertrauen". Gerade Kinder - zumal unter dem 10. Lebensjahr sind meist noch sehr eng mit ihrer "inneren Führung" verbunden - von daher auch starker Glauben und starkes Vertrauen ;) - erst dann gehen sie verstärkt nach außen und mit Pubertät und dem Erwachsen werden kann der Bezug zur "inneren Führung" überlagert werden - gleichzeitig nehmen meist die Herausforderungen des Lebens zu - und somit rücken auch die Themen Glauben und Vertrauen mehr in den Vordergrund ;) .

LG Rosenfee

kayamea
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Beitragvon kayamea » 16. Jun 2006, 17:58

Hallo Rosenfee, :)

herzlichen Dank für das sehr informative Feedback!

Ich weiß jetzt nur nicht, ob in einem "wichtig"-Thread diskutiert werden darf?

Liebe Grüße
Kayamea

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 12. Jul 2006, 12:01

kayamea hat geschrieben:...Ich weiß jetzt nur nicht, ob in einem "wichtig"-Thread diskutiert werden darf?
...


Ja aber gerne doch - freue mich schon auf die Diskussion und lerne auch immer wieder noch neue und andere Sichtweisen kennen :D

LG Rosenfee



   

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