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Bach-Blüten-Beratung - Rechtslage

Alles zur Bach-Blütentherapie

Moderatoren: Angelika, Ursula

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 12. Aug 2004, 17:41

Zitat:
Deutsche oder andere wie kalifornische Blütenessenzen sind Nahrungsergänzungsmittel und können von jedem hergestellt, gemischt und auch verkauft werden,
da diese nicht unter das Arzneimittelgesetz fallen.


Die Kommentare von Ernst und Angelika sprechen mir aus der Seele - im übrigen ist auch die Herstellung bzw. das Mischen von Blütenessenzen als Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland gesetzlich geregelt - eine Verkaufserlaubnis (selbst hierfür ist zumindest eine gewerbliche Erlaubnis notwendig!) ist noch keine Erlaubnis zur Herstellung und Abgabe eigener Mischungen.

:wink: Gruß
Rosenfee
Zuletzt geändert von Rosenfee am 20. Feb 2005, 17:48, insgesamt 1-mal geändert.


Mimulus
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Beitragvon Mimulus » 13. Aug 2004, 09:17

Gesetze sind immer Auslegungssache! Sonst würde es wohl keine Rechtsanwälte geben!

Ich wende die Bachblütentherapie bereits seit 10 Jahren an
selbstverständlich habe ich ein Gewerbe angemeldet
selbstverständlich habe ich eine Berufshaftpflichtversicherung für Heilberufe
selbstverständlich behandle ich keine Krankheiten und Leiden
selbstverständlich schicke ich meine Klienten bei Krankheiten und Leiden zum Arzt oder HP
selbstverständlich bin ich sehr verantwortungsbewusst meine Klienten gegenüber
selbstverständlich mache ich keine Heilversprechen

selbstverständlich gehe ich nicht bei Rot über eine Ampel (ihr etwa?)

Ich weiß gar nicht was diese ganze Hysterie soll!
Fühlen sich die Damen und Herren Heilpraktiker auf den Schlips getreten?
Habt Ihr Angst, dass man euch die Butter vom Brot stiehlt! Keine Angst mit Bachblüten kann man nicht reich werden!
Ihr könnt euch also entspannen und uns in Ruhe unsere Arbeit machen lassen.



Versuche niemals,
jemand zu dem zu machen, was du bist.
Du weißt es und Gott weiß es auch:
Einer von deiner „Sorte“ ist genug!



Viele Grüße und weiterhin alles Gute

Mimulus

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Ernst
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Beitragvon Ernst » 13. Aug 2004, 11:03

Gesetze sind immer Auslegungssache! Sonst würde es wohl keine Rechtsanwälte geben!

Blödsinn. Die Gesetze sind nicht zum Biegen und drumherumlaufen da. Dazu gibt es zu jedem Gesetz diverse Ausführungsbestimmungen. Und Rechtsanwälte sind nicht dafür da Gesetze so und so auszulegen, sondern die passenden und richtigen Gesetze für Ihre Mandanten zu finden.
Ich wende die Bachblütentherapie bereits seit 10 Jahren an

Im Laufe der Jahre wird das Tun eines Menschen auch nicht richtiger.
selbstverständlich habe ich ein Gewerbe angemeldet
selbstverständlich habe ich eine Berufshaftpflichtversicherung für Heilberufe
selbstverständlich behandle ich keine Krankheiten und Leiden
selbstverständlich schicke ich meine Klienten bei Krankheiten und Leiden zum Arzt oder HP
selbstverständlich bin ich sehr verantwortungsbewusst meine Klienten gegenüber
selbstverständlich mache ich keine Heilversprechen

Wenn das alles so ist - dann ist doch gut. Dann sagt doch auch niemand etwas.
Was ich lediglich gesagt habe, ist das all die anderen Fälle, die ja anscheinend Gott sei Dank bei dir nicht vorkommen, und die du ja auch immer schön brav zum HP oder Arzt schickst, wie du sagst ;) bei fast allen anderen trotzdem vorkommen - und wenn sie dann nicht so verantwortungsvoll handeln wie du es hier preisgibst, sie auf jeden Fall mit dem Gesetz in Konflikt geraten.
Ich weiß gar nicht was diese ganze Hysterie soll!

Wo ist denn hier Hysterie angesagt. Nur weil klar und deutlich Tacheles geredet wird und vor der Begehung von Straftaten gewarnt wird?
Nein - die Hysterie kommt von ganz anderer Seite...
Fühlen sich die Damen und Herren Heilpraktiker auf den Schlips getreten?

Wenn du mich meinst - Nein. Ich bin auch (noch) kein HP oder Arzt. Aber ich könnte verstehen wenn.
Denn das diese Damen und Herren ihren Berufsstand verteidigen hat ja wohl auch seinen Grund. Wenn du dich auch nur ein wenig mit der Geschichte des HP-Gesetzes auseinandergesetzt hättest, wüsstest du auch warum.
Aber da gibt es ja immer wieder Menschen die meinen: Ich brauch das alles nicht zu lernen - Ich bin schlau genug - und vergessen dabei das sie hier mit dem Körper und der Seele anderer Menschen herumspielen. Warum bitte sehr müssen Ärzte und HP´s so lange lernen? Doch wohl nicht aus reiner Schikanerie. Sondern vielmehr weil der Stoff wirklich so umfangreich und die spätere Tätigkeit sehr verantwortungsbeladen ist.
Und nun kommen da Menschen daher, die sagen: "Lernt ihr Blöden man nur und quält euch mit dem ganzen komplizierten Stoff. Ich arbeite derweil schon einmal in eurer Branche und versuche mich an den Menschen. Ich brauche das ganze Hintergrundwissen nicht und das Gesetz bekomm ich auch schon irgendwie gebogen das es für mich passt."

Würdest du dich nicht auch auf den Schlips getreten fühlen, wenn ein "ungelernter" (und du zählst solange als ungelernter bis du dein Wissen vor einer offiziellen Stelle unter Beweis gestellt hast) direkt in der Nachbarschaft in deinem Beruf, den du erlernst hast, arbeitet und dir die Zunge heraussteckt weil du dein Handwerk anständig gelernt hast und er auf das nötige Basiswissen pfeifft?
Grüße von der Waterkant
Ernst

Die Intelligenz läuft mir ständig nach - Aber ich bin schneller

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Der_Bruno
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Beitragvon Der_Bruno » 13. Aug 2004, 14:05

also jetzt mal ganz doof gefragt (bes. @ ernst), weil ich mich langsam überhaupt nicht mehr auskenne
ich wollte dieses jahr die BB in unseren Katalog aufnehmen (für alle Verfolger: ICH BERATE NICHT 8), jetzt les ich aber den kommentar von ursula, dass die (in D) apothekenpflichtig sind
heute komme ich wieder hier rein und lese den kommentar von... äh.. naja jedenfalls dass sie als nahrungsergänzungsmittel SCHON verkäuflich seien (das kennt natur-man ja schon vom Johanniskraut usw.- ach Pharmaindustrie :oops: )
Was nu? :eek:
Siehe, voll Hoffnung vertraust du der Erde den goldenen Samen ; nur in die Furche der Zeit bedenkst du dich Taten zu streuen? (nach F. Schiller)

Mimulus
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Beitragvon Mimulus » 13. Aug 2004, 17:08

Hallo Bruno, die original Dr. Bach Blüten, darfst du ganz sicher nicht verkaufen, das ist den Apotheken vorbehalten, da sie in Deutschland zu den Arzneimittel zählen.
Deutsche Blütenmittel DBM zählen zu den Nahrungsergänzungsmittel und sind frei verkäuflich.

Es gibt mittlerweile sehr gute deutsche Blütenmittel, die nach der Lehre Dr. Bachs hergestellt werden und m.E. ist die Wirkungsweise genau so gut.

Grüße Mimulus

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 14. Aug 2004, 10:28

Hallo Mimulus,
verstehe den Stress nicht, den Du mit den Ausführungen offensichtlich hast :-?
Auch ein Arzt oder Hp darf offiziell keine Blütenmischungen selbst herstellen und abgeben - Wo liegt das Problem??? - :cool:
In den Postings ist nur ganz einfach die deutsche Rechtslage korrekt dargestellt worden. -
Gruß Rosenfee
Zuletzt geändert von Rosenfee am 20. Feb 2005, 17:48, insgesamt 1-mal geändert.


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Angel95
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Beitragvon Angel95 » 14. Aug 2004, 13:44

Hallo Elke,
egal, wie deutlich das ausgeführt wird, es gibt immer min. 2 Meinungen :???: , ich renne da auch gegen *Windmühlen* im BB-Forum. Bzw. ich hab´s aufgegeben, ich mache keine Beratung solange ich keine HP bin und wer das Risiko einer Anzeige eingehen will (was dann viel teurer werden kann als z.B. der HP psych-Schein), nicht mein Problem!
Ich habe wie Ernst auf die Sachlage hingewiesen, mehr kann man nicht tun.

"Nur wer weiß, was er tut, kann machen, was er will!"

Und wie sagt Ernst so schön, nur weil jemand 10 Jahre nicht erwischt wurde, wird sein Tun nicht richtiger :lol: .

LG
Angelika
Man lebt nicht lange genug, um aus seinen Fehlern zu lernen.
La Bruyére

Mory
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Beitragvon Mory » 18. Aug 2004, 07:46

Hallo Ihr Lieben :wink:
ich möchte auch mal kurz meine Meinung kundtun. Ich wurschtel ja auch schon einige, lange Zeit mit Bachblüten, Reiki und Homöo rum *ggg* Hab mir da auch viel erarbeitet, hatte auch schon Erfolge, allerdings mit einem manchmal mulmigen Gefühl - die Rechtslage... Egal, wie ich es drehe und wende, es gibt nun mal die Gesetze und da kann, wenn jemand möchte, mir ein heftiger Strick draus gedreht werden.

Bezüglich Reiki wurde ja nun die Behandlung per Gesetz freigegeben: Wer die Selbstheilungskräfte des Patienten durch Handauflegen aktiviert und dabei keine Diagnosen stellt, benötigt keine Heilpraktikererlaubnis. Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 2.3.04 (AZ: 1 BvR 784/03)

Da dachte ich mir, da könnte man ja bezüglich Bachblüten trittbrettmäßig aufspringen, aber naja...

Und dann ging es mir noch irgendwie um die Verantwortung, wenn ich da was mache, muß ich es ja verantworten können, mal abgesehen von dem Umstand, daß ich immer wieder merkte, daß mir irgendwie Wissen fehlt, also so grundlegendes, wie funktioniert das eigentlich alles in uns drin... wie kann ich Umstände, Symptome etc. richtig zuordnen und dann verantwortungsvoll entscheiden (versteht mich hier jemand?) Ich mach seit Februar die HP-Ausbildung und fühle mich insgesamt wohler damit.

Mitakuye Oyasin
Mory

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 18. Aug 2004, 10:31

Hallo Mory,

kann Dich sehr gut verstehen und habe Respekt vor Deiner Einstellung.:kiss:

Das naue Bundesverfassungsgerichtsurteil ist mir bekannt - betrifft momentan allerdings ganz konkret nur den Bereich Heilen mit Händen und Geistheilung. Es greift nicht bei Aromaölen, Bachblüten, Homöopathie...

Ich sehe es auch so, dass ich bei jeder Empfehlung und Beratung Verantwortung übernehme für mein Handeln - habe allerdings den HP schon seit ein paar Jahren :lol: - und erlebe immer wieder - je mehr Erfahrung ich mache, dass doch einiges Wissen gepaart mit sehr guter Intuition notwendig ist um eine Situation möglichst umfassend einschätzen zu können. Auch hinter oberflächlich "banalen" Symptomen" stecken nach genauerem Hinschauen oft ernstere Geschichten (sowohl körperlich als auch psychisch!!!) - und sind bei fehlenden differentialdiagnostischen Fähigkeiten schnell zu übersehen und gerade im seelischen Bereicch stecken in der Regel ganze Lebensgeschichten im Hintergrund - je nachdem wie viel ich erkennen kann - desto besser kann ich auch helfend eingreifen - oder auch mal erkennen, dass hier meine Grenzen erreicht sind.

wünsche Dir viel Erfolg bei Deiner Ausbildung
und viel Freude und Begeisterung mit den Schätzen der Natur.

:wink: liebe Grüße
Rosenfee

montebello
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Beitragvon montebello » 2. Dez 2004, 20:03

Hallo an alle,

ich bin neu hier,aber erstmal ein großes Lob für das tolle Forum!

Ich beschäftige mich seit Jahren mit Bachblüten und es ist mein Traum auch einmal mit Bachblüten zu arbeiten. Ich habe eure Beiträge gelesen und ich bin genau wie Mory der Meinung, dass man eine sehr große Verantwortung gegenüber Menschen hat, wenn man die "Bachblütentherapie" anwenden möchte. Mir ist klar geworden, dass man nur mit dem HP auf der sicheren Seite steht.

Nun zu meiner Frage: wie sieht es denn aus wenn man tatsächlich den HP hat?
Kann/darf man sich dann offiziel "Bachblütentherapeut" oder "Bachblüten-berater" nennen (diese Berufsbezeichungen existieren offiziel ja garnicht) und tatsächlich auch heilen, mit dem Hintergrund dass man den HP-Schein besitzt?
Oder muss man unbedingt als Heilpraktiker tätig sein, um mit Bachblüten arbeiten zu dürfen?

Liebe Grüße
Montebello

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Ernst
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Beitragvon Ernst » 2. Dez 2004, 23:55

Hmmm, wenn ich deine Frage richtig verstanden habe, dann greift diese ein wenig tiefer in das Heilpraktikergesetz ein:

Denn dieses besagt im
§ 3
Die Erlaubnis nach § 1 berechtigt nicht zur Ausübung der Heilkunde im Umherziehen.


Also musst du eigentlich eine Praxis haben um praktizieren zu dürfen.
Oder aber du machst deine Beratungen zumindest nur bei dir zu Hause.

Was du offiziell nicht darfst ist die Beratungen bei deinen Patienten in deren Wohnungen zu machen.
Selbsverständlich darfst du als HP Hausbesuche machen aber nur wenn es dem Patienten nicht möglich ist in die Praxis zu kommen.

Kann/darf man sich dann offiziel "Bachblütentherapeut" oder "Bachblüten-berater" nennen

Selbstverständlich kann man das - Aber das kann man auch schon ohne HP zu sein da, wie du ja bereits richtig gesagt hast, dieses keine offizielle Berufbezeichnung ist.
Jeder kann sich so nennen - Er darf aber nicht alles tun - und schon gar nicht Bachblütenberatungen durchführen wenn er kein HP ist.
Grüße von der Waterkant

Ernst



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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 3. Dez 2004, 09:53

Hallo Montebello,

wenn Du den HP hast und in Bezug auf Bachblüten heilen möchtest ist die Bezeichnung rechtlich klar geregelt -

die offizielle Berufsbezeichnung ist Heilpraktiker, nicht Homöopath - Bachblütenberater oder sonstwas

Du kannst aber auf Deinem Praxisschild, Visitenkarte .... drei Hauptrichtungen Deiner Tätigkeit angeben -

Korrekt wäre daher zum Beispiel

Heilpraktiker
Bachblütentherapie

Meine persönliche Meinung: warum möchtest Du die Berufsbezeichnung nicht angeben? Immerhin hast Du Dir die Qualifikation dafür dann erarbeitet und es ist ein geschützter Begriff - im Gegensatz zu Bachblütenberater ;) -

wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem Vorhaben und viel Freude mit der Naturheilkunde
:wink: Rosenfee

montebello
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Beitragvon montebello » 3. Dez 2004, 10:19

Vielen Dank für eure Antworten!

Hallo Rosenfee,

natürlich würde ich mich gerne Heilpraktikerin/Bachblütentherapie nennen.
Mein Problem ist, wenn ich mich Heilpraktikerin nenne bräuchte ich auch eine Praxis.
Ich habe mir gedacht, wenn ich mich Bachblütenberater nenne könnte ich die Beratungen in einem extra dafür bestimmten Arbeitszimmer /Raum zu hause durchführen. Das dürfte ich dann als Heilpraktiker nicht oder wäre das möglich?

Liebe Grüße
Montebello

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 3. Dez 2004, 10:48

Eine Praxis kann natürlich auch aus einem Praxisraum bestehen, der in Deiner Privatwohnung liegt - bin mir nicht sicher, ob es unterschiedliche Richtlinien in den einzelnen Bundesländern bezüglich der Anforderungen eines solchen Raumes gibt.

Ein Patienten-WC ist meiner Ansicht nach vielleicht schon sinnvoll - u.a. auch zu Deinem persönlichen Schutz und dem Deiner Familie - Du weist letztendlich nie mit welchen gesundheitlichen Problemen (auch im viralen Bereich) manche Klienten zu Dir kommen ;) - das siehst Du nicht unbedingt von außen!

Du mußt die Praxis halt bei Landratsamt, Gemeinde anmelden - eventuell geht´s da auch um Parkmöglichkeiten - aber das ist in jedem Fall so, sobald Du eine selbständige Tätigkeit mit Kundenverkehr einrichtest ;)

:wink: Liebe Grüße
Rosenfee

lebensblüte
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Beitragvon lebensblüte » 16. Feb 2005, 13:21

Hallo Mimulus,
es gibt leider noch einen Grund, warum Bachblüten unter das Heilpraktikergesetz fällt: Du stellst eine Diagnose. Sprich Du hörst Dir etwas an und daraufhin emphielst/verordnest oder was auch immer ein Mittel, welches der Linderung der beschriebenen Beschwerden dient.
Und das ist die Ausübung der Heilkunde im Sinne des Gesetzes.
Was Du darfst ist Dir die beschwerde anhören und darauf verweisen , dass BB evtl. helfen klönnten, man solle sich doch mal ein BB-buch kaufen und zu Gemüte führen.
Das HPG gibt immer wieder Anlass zum ärgern, aber wir müssen uns daran halten.
Sollte es zu einer Klage kommen, weil doch etwas schiefgelaufen ist, wird man mit Geld- oder Freiheitsstrafe bestraft, ist vorbestraft und ist für acht Jahre für die HP-Prüfung gesperrt.
Viele Grüße,
lebensblüte



   

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