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Akutsituation - was darf ein HP tun?

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rine
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Akutsituation - was darf ein HP tun?

Beitragvon rine » 3. Feb 2009, 23:17

Ist das hier jetzt richtig? :oops:
Ich wollte das in dem Thread nicht weiter ins OT führen, aber was mich an Hannes/Rauwolfias Erzählung aus diesem Thread: viewtopic.php?f=36&t=15115 wunderte...ist es normal, dass ein HP in so einer Notsituation Globuli gibt? KLar, das passende Mittel, etc., aber was ist, wenn das Mittel nicht richtig ist, wenn eine massive Erstreaktion auftritt, müssten nicht primär auch ganz konventionelle Maßnahmen ergriffen werden, wie Lagerung, Beatmung, etc.? Auch wenn es da erfolgreich war, aber wie ist das mit solchen Akutsituationen, was darf/muss/kann ein HP da machen?
Hier einmal (ich hoffe, Hannes, das ist okay, das ich das hierhin kopiere? Sonst müsste ich um Löschen bitten...) die Erzählung:
Beispiele:

1.)Eine 60-jährige Frau sackt im Stuhl bewusstlos zusammen, verkrampft sich und läuft im Gesicht, Hals und Brust blau an. Ihre Tochter wollte schnell die Rettung rufen... Ein kl. Homöopath ist zufällig vorort gewesen und hat ihr schnell 2 Globuli in den Mund gegeben. Also ich war dabei, ich habs mit eigenen Augen gesehen, sie ist in ca. 2 Sekunden wieder zu Bewusstsein gekommen und die blaue Farbe war komplett verschwunden. Sie ist zwar dann noch ins Krankenhaus zur Kontrolle, aber es war alles OK! Das Mittel war: CARB-V


Wer heilt hat recht, klar, aber...
Viele Grüße,
Rine

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RAUWOLFIA
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Re: Akutsituation - was darf ein HP tun?

Beitragvon RAUWOLFIA » 4. Feb 2009, 01:03

...ist es normal, dass ein HP in so einer Notsituation Globuli gibt? KLar, das passende Mittel, etc., aber was ist, wenn das Mittel nicht richtig ist, wenn eine massive Erstreaktion auftritt, müssten nicht primär auch ganz konventionelle Maßnahmen ergriffen werden, wie Lagerung, Beatmung, etc.? Auch wenn es da erfolgreich war, aber wie ist das mit solchen Akutsituationen, was darf/muss/kann ein HP da machen?



Ich glaube der kl. Homöopath wusste was er tat, er wurde auch ausgebildet! Diese Symptome waren eindeutig, deshalb hatte er auch dieses Mittel gewählt. Wenn das Mittel nicht gewirkt hätte, dann hätte er sicher konventionelle Maßnahmen ergriffen, aber das war nicht nötig, da das Mittel sie innerhalb von Sekunden zum Bewusstsein zurückholte... Nur ich persönlich glaube, dass es für die Frau schlecht ausgesehen hätte, bis die Rettung eingetroffen wäre, wenn nur Lagerung und Beatmung durchgeführt worden wären! :sad:
Sind wir froh, dass das Mittel geholfen hat... ;)

Schöne Grüße, :wink:
Hannes

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Gingkoblatt
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Re: Akutsituation - was darf ein HP tun?

Beitragvon Gingkoblatt » 4. Feb 2009, 07:29

Rauwolfia hat geschrieben:
1.)Eine 60-jährige Frau sackt im Stuhl bewusstlos zusammen, verkrampft sich und läuft im Gesicht, Hals und Brust blau an. Ihre Tochter wollte schnell die Rettung rufen... Ein kl. Homöopath ist zufällig vorort gewesen und hat ihr schnell 2 Globuli in den Mund gegeben. Also ich war dabei, ich habs mit eigenen Augen gesehen, sie ist in ca. 2 Sekunden wieder zu Bewusstsein gekommen und die blaue Farbe war komplett verschwunden. Sie ist zwar dann noch ins Krankenhaus zur Kontrolle, aber es war alles OK! Das Mittel war: CARB-V

Wer einer Bewusstlosen oral irgendwelche Mittel zuführt macht einen schweren und möglicherweise fatalen Kunstfehler, da eine bewusstlose Person keinen Schluckreflex mehr hat und daher an dem oral verpassten Mittel ersticken könnte! Als HP sollte man in erster Hilfe ausgebildet sein und aus purem Eigenschutz von solchen Maßnahmen Abstand nehmen!

Eine bewusstlose Patientin ist in die stabile Seitenlage zu bringen. Und natürlich ruft man einen RTW. Wer kann sollte auch noch einen Zugang legen. Bis der RTW da ist sind die Vitalwerte zu kontrollieren.
:wink: Gingkoblatt
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Nur wo nicht Natur draufsteht, ist auch wirklich Natur drin.

RAUWOLFIA
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Re: Akutsituation - was darf ein HP tun?

Beitragvon RAUWOLFIA » 4. Feb 2009, 09:26

Wer einer Bewusstlosen oral irgendwelche Mittel zuführt macht einen schweren und möglicherweise fatalen Kunstfehler, da eine bewusstlose Person keinen Schluckreflex mehr hat und daher an dem oral verpassten Mittel ersticken könnte! Als HP sollte man in erster Hilfe ausgebildet sein und aus purem Eigenschutz von solchen Maßnahmen Abstand nehmen!




Der kl. Homöopath hat die 2 Kügelchen unter die Zunge geschoben, die Gefahr des Erstickens war nicht gegeben!


Schöne Grüße, :wink:
Hannes

dialog
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Re: Akutsituation - was darf ein HP tun?

Beitragvon dialog » 4. Feb 2009, 22:02

Sind wir froh, dass das Mittel geholfen hat... ;)
Hannes


...dass hieße ein Mittel Geben ist immer gut wenn es zum Erfolg führt und wenn es nicht zum Erfolg führt ist es völlig harmlos aber Pech gehabt.
Meine klägliche Anfängersicht als HP ist, für einen HPP ist das keine Alternative, er behandelt ausschließlich durch erste Hilfe wie jeder Bürger oder mit Gespräch. Ein Bewusstloser kann den HPP nicht um Hilfe bitten, so kann er in so einem Fall nicht mehr tun wie jeder Mensch, da muss ein Rettungssanitäter eingreifen. Er kann Versorgen ohne darum gebeten worden zu sein vom Patienten.
Aber die Frage, wer ist der beste Lebensretter in der Not führt eigentlich zu nichts, die Nöte die nicht sofort Lebensbedrohlich sind müssen auch gelöst werden, sie kommen sogar wesentlich häufiger vor und dafür ist der HPP der Spezialist so wie ich es verstehe.

gruß dialog

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Re: Akutsituation - was darf ein HP tun?

Beitragvon RAUWOLFIA » 5. Feb 2009, 00:08

...dass hieße ein Mittel Geben ist immer gut wenn es zum Erfolg führt und wenn es nicht zum Erfolg führt ist es völlig harmlos aber Pech gehabt.


Hallo Dialog,

das heißt, wenn das Mittel nicht sofort geholfen hätte, hätte er zu den üblichen Methoden gegriffen, Wiederbelebung, etc... Bis der Rettungssanitäter und Rettung hier gewesen wäre, wären einige Minuten vergangen, diese paar Minuten wären vielleicht zu lange gewesen! Was die Mittelwahl betrifft, da brauchte die Bewusstlose nichts mehr sagen, die Symptome die sie aufgezeigt hat, haben eindeutig auf dieses Mittel hingewiesen, der kl. Homöopath wusste was er tut!!!

Ähnliches Beispiel:

Ein Bekannter von mir, ein lanjähriger erfahrener Arzt und kl. Homöopath (Jeffrey), ist in den Urlaub geflogen. Während des Fluges, ertönt eine Stimme durch die Lautsprecher, ob ein Arzt an Bord sei. Es hat sich niemand gemeldet. Jeffrey ist dann aufgestanden und hat sich zum Bordpersonal begeben. Die führten in zu einem Sitzplatz, da ist ein Mann regungslos gesessen, Kopf hinten, Augen zu, Zunge herausgestreckt, seine verzweifelte Frau neben ihm. Das Bordpersonal hat Jeffrey gefragt, ob sie notlanden sollen? Jeffrey der es eigentlich als Arzt wusste, hat jetzt nicht mit der Wiederbelebung begonnen, sondern hat seine Notfallglobuli ausgepackt und ihm ein paar Globuli auf die herausgestreckte Zunge gelegt. Übrigens, es war ein Herzanfall!!! Nach ca. 30 Sekunden ist der Mann wieder zu sich gekommen! Dann nach kurzer Zeit hat der Mann wieder das Bewusstsein verloren. Jeffrey hat ihm wieder dasselbe Mittel auf die Zunge gegeben, der Mann ist dann wieder zu sich gekommen und hat sich dann schön langsam stabilisiert... Jeffrey hat zum Bordpersonal gesagt, sie brauchen nicht notlanden, das zusätzliche Problem war auch noch, dass gerade Krieg in dem Land war. Sofort nach der Landung, ist ein Rettungswagen zum Flugzeug, der Mann ist selbstständig aufgestanden, hat sich sehr herzlich bei Jeffrey bedankt, ist hinausgeganen und hat sich dann, in Begleitung von den Rettungssanitätern, in den Rettungswagen gesetzt. Alle Leute im Flugzeug haben applaudiert...
Jeffrey hat mir später erklärt, dass eine Wiederbelebung nicht mehr viel geholfen hätte, da es bereits zu spät gewesen wäre... :o :o


Liebe Grüße, :wink:
Hannes


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Re: Akutsituation - was darf ein HP tun?

Beitragvon Gingkoblatt » 5. Feb 2009, 09:36

RAUWOLFIA hat geschrieben:Ähnliches Beispiel:

Ein Bekannter von mir, ein lanjähriger erfahrener Arzt und kl. Homöopath (Jeffrey), ist in den Urlaub geflogen. Während des Fluges, ertönt eine Stimme durch die Lautsprecher, ob ein Arzt an Bord sei. Es hat sich niemand gemeldet. Jeffrey ist dann aufgestanden und hat sich zum Bordpersonal begeben. Die führten in zu einem Sitzplatz, da ist ein Mann regungslos gesessen, Kopf hinten, Augen zu, Zunge herausgestreckt, seine verzweifelte Frau neben ihm. Das Bordpersonal hat Jeffrey gefragt, ob sie notlanden sollen? Jeffrey der es eigentlich als Arzt wusste, hat jetzt nicht mit der Wiederbelebung begonnen, sondern hat seine Notfallglobuli ausgepackt und ihm ein paar Globuli auf die herausgestreckte Zunge gelegt. Übrigens, es war ein Herzanfall!!! Nach ca. 30 Sekunden ist der Mann wieder zu sich gekommen! Dann nach kurzer Zeit hat der Mann wieder das Bewusstsein verloren. Jeffrey hat ihm wieder dasselbe Mittel auf die Zunge gegeben, der Mann ist dann wieder zu sich gekommen und hat sich dann schön langsam stabilisiert... Jeffrey hat zum Bordpersonal gesagt, sie brauchen nicht notlanden, das zusätzliche Problem war auch noch, dass gerade Krieg in dem Land war. Sofort nach der Landung, ist ein Rettungswagen zum Flugzeug, der Mann ist selbstständig aufgestanden, hat sich sehr herzlich bei Jeffrey bedankt, ist hinausgeganen und hat sich dann, in Begleitung von den Rettungssanitätern, in den Rettungswagen gesetzt. Alle Leute im Flugzeug haben applaudiert...
Jeffrey hat mir später erklärt, dass eine Wiederbelebung nicht mehr viel geholfen hätte, da es bereits zu spät gewesen wäre... :o :o


Liebe Grüße, :wink:
Hannes

Lieber Hannes,

Ich halte es für fahrlässig und gefährlich solche Beiträge hier unkommentiert stehen zu lassen. Ein Arzt, der trotz Herz-Kreislauf-Stillstand nicht zu den klassischen lebensrettenden Methoden(Herzmassage u. evtl. Beatmung) greift ist für mich eine Gefahr für die Volksgesundheit! Oder er hat furchtbar aufgeschnitten, dann frage ich mich, ob er das wirklich nötig hat.

Sei mir nicht böse: entweder ist es zu spät, dann greifen gar keine Maßnahmen mehr oder es ist nicht zu spät. Für mich klingt dieser Bericht unglaubwürdig. Bei einem Angina pectoris Anfall, wäre es noch nicht zu spät gewesen und der Homöopath hätte eventuell mit seiner Maßnahme Erfolg gehabt. Bei einem Herzstillstand nützen diese Art der Maßnahme jedoch nicht mehr!

Ich grüße dich mit deiner Begeisterung für die Homöopathie, aber lass uns bitte am Boden der Tatsachen bleiben. Ich war lange genug selber Rettungssanitäterin um zu wissen, dass es oft noch lange nicht zu spät ist.

Wie gesagt, dieser Einwand ist nicht persönlich gemeint!
:wink: Gingkoblatt
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RAUWOLFIA
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Re: Akutsituation - was darf ein HP tun?

Beitragvon RAUWOLFIA » 5. Feb 2009, 12:14

Hallo Gingkoblatt,

ich weiß, dieser Bericht klingt unglaubwürdig und wenn Du ihn löschen willst ist das kein Problem für mich, falls er eine Gefahr darstellt!
Nur, ich hab diesen Arzt persönlich gefragt, ob das wirklich so wahr. Denn es war auch noch eine Frau zufällig aus meiner Umgebung bei diesem Flug dabei, die Zeugin dieses Vorfalls war, sie hat die Geschichte so bestätigt. Nein, der Arzt wollte damit absolut nicht aufschneiden. Der hätte auch zu den klassisch lebensrettenden Methoden sofort gegriffen, wenn das Mittel nicht sofort gewirkt hätte, das ist völlig klar, ob es nun zu spät gewesen wäre oder nicht!!! Nur wenn dieser sehr gut ausgebildete und erfahrene Arzt, der als sehr guter Arzt weit und breit bekannt war, zu einer Methode greift die in diesem Fall wirkungsvoller ist, verstehe ich das Problem nicht? Er hat die Symptome sofort erkannt und hat sofort reagiert! Ich meine, wir könnten ihn jetzt verklagen, weil er durch die falsche Methode, jemanden das Leben gerettet hat!!! -?)
Das wirklich schlimme an der Geschichte war, dass sich niemand um den Mann gekümmert hat, da hat sich niemand getraut, alle sind sitzen geblieben! Glaubst Du wirklich dass nur ein Arzt, Herzmassage und Beatmung ausführen kann? Ich glaube, mindestens die Hälfte der Leute im Flugzeug hätte gewusst was zu tun wäre! Das haben ja die meisten von uns irgendwann gelernt, oder?

Das war jetzt auch nicht persönlich gemeint!

Liebe Grüße, :wink:
Hannes

dialog
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Re: Akutsituation - was darf ein HP tun?

Beitragvon dialog » 7. Feb 2009, 13:21

Hannes ist eben der Berichterstatter über die Wundermittelchen die immer alles zur Glückseligkeit führen egal wie hoffnungslos. So ein kleiner Heilsverkünder der den Glauben an die Wunder wach hält macht vielen Hoffnung. Viele Menschen klammern sich daran weil ihnen der Konventionelle Weg zu mühsam, beschwerlich und langwierig ist. Ein kleines Wundermittelchen und alles hüpft wieder freudig durch den sonnendurchfluteten Garten.

Mein Erleben ist, dass sich alles auf der Erde zwischen Leben und Tod abspielt, egal ob mit oder ohne Wunder und niemand kann dem entrinnen. Somit ist das Loslassen können wenn es erfolgreich praktiziert wird das größte Wunder und nicht das ewige Festhalten. Dass, so meine Einstellung und Erfahrung, ist das größte heilsame Wunder. Wer das praktizieren kann hat ein erfülltes Leben ohne Kügelchen unter der Zunge zu brauchen, es ist wahrscheinlich die Mehrheit.

Berichte von heilsamen Wundermitteln gibt es viele in der Geschichte und wer daran glaubt und es ihm hilft, völlig o.k. aber grundsätzlich überzeugen mich die Wirkungen von zwischenmenschlichen Beziehungen mit mühsamen kreativen Prozessen mehr als wundersame Mittelchen.

gruß dialog

RAUWOLFIA
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Re: Akutsituation - was darf ein HP tun?

Beitragvon RAUWOLFIA » 7. Feb 2009, 16:19

Hannes ist eben der Berichterstatter über die Wundermittelchen die immer alles zur Glückseligkeit führen egal wie hoffnungslos. So ein kleiner Heilsverkünder der den Glauben an die Wunder wach hält macht vielen Hoffnung. Viele Menschen klammern sich daran weil ihnen der Konventionelle Weg zu mühsam, beschwerlich und langwierig ist. Ein kleines Wundermittelchen und alles hüpft wieder freudig durch den sonnendurchfluteten Garten.



Hallo Dialog,

Du kannst Dir sicher sein, dass der kl. homöopathische Weg meistens viel mühsamer, beschwerlicher und teurer ist als der konventionelle Weg. Ich hab niergendwo geschrieben, dass es für jede Krankheit eine Wunderglobuli gibt. Im Gegenteil, es gibt gewisse Krankheiten, die kann man auch mit Globuli nicht heilen!
Ich habe von der kl. Homöopathie anfangs nicht viel gehalten, auch halte ich von sogenannten Wunderheilungen die man hört nicht viel.
Nur, wenn man mal mit eigenen Augen sieht, was Globuli bewirken können, das an verschiedenen sogenannten "unheilbaren Fällen", das hat mich schon fasziniert, deshalb mache ich auch Hoffnung!
Ich meine, wenn man sieht, dass eine bewusstlose Frau nach ca. 2 Sekunden, nach einer Gabe von 2 Kügelchen zum Bewusstsein zurückkommt, fangen sich bei mir schon die Räder zum Drehen an...Wie ist das möglich?
Es gibt aber auch genügend Beispiele wo die Homöopathie nicht geholfen hat, weil das Mittel nicht gefunden wurde...
Aber in manchen Akutsituationen, sind die Symptome so deutlich, dass das Mittel ganz einfach zu finden ist. Das wissen aber nur gut ausgebildete klassische Homöopathen. Ich wünschte, das würden mehr wissen!
Vielleicht noch ein Hinweis: zwischen Homöopathie und Homöopathie ist ein großer Unterschied! ;)

Liebe Grüße, :wink:
Hannes

rine
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Re: Akutsituation - was darf ein HP tun?

Beitragvon rine » 7. Feb 2009, 17:55

Nein, egal welcher Unterschied liegt nie in der Homöopathie selbst, nur in ihren Anwendern!
Viele Grüße,

Rine



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dialog
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Re: Akutsituation - was darf ein HP tun?

Beitragvon dialog » 7. Feb 2009, 19:42

Hallo,

habe mit Homöopathie keinerlei persönliche Erfahrungen, kenne jedoch viele Anwender.
Da werden die Mittel eingesetzt zur Stabilisierung wenn Unsicherheiten aufkommen, das funktioniert gut, hat auch eine gewisse Logik. Nur Homöopathie bei bewusstlosen Menschen angewendet und sie werden in Sekunden wieder zum Leben erweckt entzieht sich meiner Logik.
Hannes schrieb
...Wie ist das möglich?

Die Frage ist da absolut berechtigt. Halte solche Geschichten wie sie hier erzählt werden für Märchen aber bin nicht allwissend und in sofern kann es Dinge geben zwischen Himmel und Erde die ich nicht kenne oder nicht erklären kann.
Wenn ich mein Leben darauf einrichten würde, dass es in der Not zwei Globuli unter die Zunge gibt und ich bin wieder am Leben, hätte vieles was zwar Mühe macht aber wenn es gelingt wunderschön ist, kaum noch einen Sinn. Halte diese Globuli schon rein philosophisch für eher ein Armutszeugnis als einen Gewinn in akuten Krisen.

gruß dialog

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Re: Akutsituation - was darf ein HP tun?

Beitragvon Gingkoblatt » 7. Feb 2009, 19:59

Hi Hannes ...

ich kann und will deine Beiträge nicht löschen, sondern habe nur geschrieben, was mir beim Lesen deines Beitrags auf dem Herzen lag.

Ich hatte leider auch schon einmal das zweifelhafte Vergnügen in einem Flugzeug Herzlungenmassage anwenden zu müssen. Glaub mir - niemand war bereit es auch nur zu versuchen. DieTatsache, dass jeder Autofahrer es zumindest mal gerlent haben dürfte heißt noch lange nicht, dass es auch jeder macht!

Ich stehe jedoch zu meiner Meinung, dass ich keinem Bewusstlosen irgendwelche MIttel oral verabreichen würde!

Es grüßt dich nicht minder herzlich
:wink: Gingkoblatt
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Re: Akutsituation - was darf ein HP tun?

Beitragvon *brigitte* » 7. Feb 2009, 20:49

Gingkoblatt hat geschrieben:...Ich stehe jedoch zu meiner Meinung, dass ich keinem Bewusstlosen irgendwelche MIttel oral verabreichen würde!...


Huhu Ginkoblatt,

da hast Du natürlich recht und das weiß ja auch hoffentlich jeder hier mitlesende Mensch, dass man niemals einem Bewusstlosen irgendetwas oral gibt - aber 2 Globis sind ja keine Mittel, an denen jemand ersticken kann - und das meint Hannes ja wohl, oder?

Nur ein kurzes Wort an dialog:
Du sagst, Du hast keine Erfahrungen mit Homöopathie, beurteilst sie aber - hast also keine Ahnung,trotzdem eine Meinung drüber. Lass gut sein - was ich bisher von Dir gelesen habe, ist alles andere als Dialog, nur Monologe mit deutlichen Be- und Verurteilungen, zum Teil unter der Gürtellinie. Wenn Du (für Dich) das goldene Ei und die absolute Wahrheit gefunden hast, schön für Dich. Für alle anderen: Sie werden weiter suchen - und wenn das nicht so fanatisch ist wie bei Dir, noch besser. Fanatismus mag ich nicht - und jemand, der meint, die all umfassende Wahrheit gefunden zu haben und sie der ganzen Welt überstülpen will, ist für mich kein "Dialog-Partner".

Anyway - ich wünsch Euch allen einen schönen Abend :wink:
Brigitte

RAUWOLFIA
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Re: Akutsituation - was darf ein HP tun?

Beitragvon RAUWOLFIA » 8. Feb 2009, 00:27

@Rine
Stimmt natürlich, aber ich hab das deshalb so formuliert, weil für die meisten Leute unter dem Wort Homöopathie alles dieselbe Bedeutung hat, leider...

@Gingkoblatt
Kein Problem, Deine Sorge war berechtigt! Keine Angst, ich bin keinesfalls beleidigt, im Gegenteil ich finde die Diskussion hier sehr interessant...
Genauso wie Du schreibst, hab ich das auch gemeint, die Leute im Flugzeug hätten schon längst eine Herzlungenmassage durchführen müssen. Aber das macht kein Mensch, das ist ja das Tragische! :sad:

@Dialog
Ein Mann hat einmal gesagt, wenn man Globuli einnimmt, hat es die gleiche Wirkung, wie wenn man eine Edelputzwand abschabt und dann die weißen Körner frisst... Ich hab darauf nur lachen können... :rotfl:
Ich persönlich lese schon lange keine Bücher mehr durch, um die Wirkung der Globuli irgendwie wissenschaftlich erklären zu können, interessiert mich auch gar nicht! Ich habs selber an mir verspürt, obwohl ich es anfangs auch für einen Blödsinn gehalten habe. Dann hab ich genügend andere Fälle gesehen, wo es keine Zweifel mehr gibt. Diese Wirkung hat mich so fasziniert, dass ich dann selber kl. Homöopahtie studiert habe...
Deshalb bin ich auch so begeistert, werde auch immer begeistert sein und will auch andere darüber begeistern! ;)


@Brigitte
Danke für Deine gute Erklärung und Antwort! ;)


Liebe Grüße, :wink:
Hannes



   

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