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"klassische" Homöopathie und die Potenzen

Moderator: Angelika

Die Maya
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Re: "klassische" Homöopathie und die Potenzen

Beitragvon Die Maya » 28. Jan 2011, 08:08

hallo zusammen,

ich würde gerne mal eure persönlichen Erfahrungswerte in Bezug auf die Wirkung der C Potenzen wissen, insbesondere um die C 200 geht es mir.

Nehmen wir an, Patient xy hat eine (EINMALIGE) Gabe seines Konstitutionsmittels in einer C 200 bekommen. In den ersten Tagen zeigt sich keine Reaktion, aber nach 7 Tagen kommt es zu einer rel. plötzlichen Verschlechterung der Symptome und alte Symptome stellen sich wieder ein. Nach 3, 4 Tagen ganz leichte Besserung der Symptome..

In der Regel kenne ich es, dass die Reaktion auf das Mittel entweder in Minutenschnelle bis hin zu 3,4 Tagen auftritt, aber nach 7 Tagen?

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Freue mich auf Antworten! :wink:

LG die Maya


pierroth
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Re: "klassische" Homöopathie und die Potenzen

Beitragvon pierroth » 28. Jan 2011, 10:04

Diesen Verlauf würde ich zunächst aufgrund Deiner genannten Fakten als Positiv empfinden. Reaktionen nach Hochpotenzen können sogar noch Wochen nach der Einnahme auftreten. D.h., dass alte Symptome auch noch viel später auftreten können, z.T. auch für 1-2 Wochen anhalten können um dann zu verschwinden. Angaben über die Wirkdauer, Reaktionen usw. diverser Potenzen sind immer nur ungefähre Angaben, Durchschnittswerte. So kann eine C200 über mehrere Monate hinweg wirken, ich hatte schon Pat., die mit einer C30 über mehrere Monate "liefen".
Solch mehr oder weniger verzögerte Reaktionen sind gerade in der chronischen Behandlung durchaus üblich. Reaktionen in "Minutenschnelle" sind eher selten und eher bei akuten Erkrankungen anzutreffen. Ich hatte auch schon Fälle, in denen eine Reaktion erst nach 2-3 Wochen auftrat.
Man muss eine solche Beurteilung aber immer in der Gesamtheit sehen. In Vithoulkas' Buch "Praxis des hom. Heilens" sind übrigens einige Beurteilungsmöglichkeiten und die Reaktion darauf beschrieben.
LG Pierroth

Die Maya
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Re: "klassische" Homöopathie und die Potenzen

Beitragvon Die Maya » 28. Jan 2011, 10:42

Hallo Pierroth,
danke für deine Antwort.
Mein Gefühl hat sich eigentlich auch in diese Richtung bewegt, allerdings ist es mir bisher nicht begegnet dass die Reaktion fast 1 Woche lang auf sich warten lässt. Ich bin mir sehr sicher, dass es ein gut gewähltes Mittel war und habe wohl auch mit großer Spannung auf die Reaktion gewartet.
Mal schauen, wie es sich weiterentwickelt.

LG die Maya

Linny
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Re: "klassische" Homöopathie und die Potenzen

Beitragvon Linny » 13. Mär 2011, 15:55

Weiß hier jemand, wie die durchschnittliche Wirkdauer einer C 50000 ist?
Ich habe mal gehört, sie hat dieselbe Wirkdauer wie eine XM, stimmt das?

pierroth
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Re: "klassische" Homöopathie und die Potenzen

Beitragvon pierroth » 14. Mär 2011, 10:38

Hm....diese Wirkdauerangaben kann man nie so ganz pauschal sehen. Man kann zwar grundsätzlich sagen, je höher, desto länger, aber ich hatte schon Fälle, die mit einer C30 mehrere Monate liefen. Das kommt halt auch auf die Dynamik der Erkrankung an, ob zwischendurch antidotiert wurde (muss nicht unbedingt immer Kaffee sein, kann auch Schockerlebnisse usw. sein), wie die Grundgesundheit ist usw.
Wenn das Mittel korrekt war und nichts dazwischen kommt, dann würde ich sagen, dass eine C50 000 schon mehrere Monate laufen sollte.
LG Pierroth

Linny
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Re: "klassische" Homöopathie und die Potenzen

Beitragvon Linny » 15. Mär 2011, 18:05

pierroth hat geschrieben:Wenn das Mittel korrekt war und nichts dazwischen kommt, dann würde ich sagen, dass eine C50 000 schon mehrere Monate laufen sollte.
LG Pierroth


Danke für die Antwort.
Aber was genau ist mit "mehrere Monate" gemeint? Mindestens 3 Monate? Oder schon mindestens 4 oder 5 Monate?


pierroth
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Re: "klassische" Homöopathie und die Potenzen

Beitragvon pierroth » 16. Mär 2011, 07:34

Wie gesagt, das kann man pauschal nicht sagen, denn das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ich würde aber mal sagen, dass es gut sechs Monate laufen kann, bei "günstigen" Voraussetzungen auch viel länger.

Novasecond
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Re: "klassische" Homöopathie und die Potenzen

Beitragvon Novasecond » 24. Mai 2011, 23:54

Ich weiß nicht ob dieser Thread noch genutzt wird, aber es interessiert mich!

Ich habe ehrlich gesagt noch nie gesehen das ein Mittel 6 Monate lang zieht.
Selbst Lachesis hat bei sehr günstiger Leistung 6 Wochen gezogen, nachdem es sich schwächte!
Sprechen wir jetzt von der direkten Dauer des Mittels oder von der RÜckkehr der Symptome? Denn die können nach 6 Monaten wieder kommen, selbst wenn das Mittel nur 1 Woche gezogen hat.
Dann war der Patient 6 Monate gesund!

Selbst Pulsatilla stellt oft nach 4 Wochen seine Wirkung ein und der Körper entwickelt sich allein weiter. Das zeigen Arzeneimitteltest immer wieder.

pierroth
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Re: "klassische" Homöopathie und die Potenzen

Beitragvon pierroth » 25. Mai 2011, 10:53

Nunja....nur weil Du das noch nicht gesehen hast, musst das ja nicht bedeuten dass das nicht geht oder dass es das nicht gibt... ;) Leider ist einer der Hauptprobleme in der Hom., dass nicht lange genug abgewartet wird und man mit zu frühen Wiederholungen oder Mittelwechseln den Heilungsprozess eher stört oder gar unterbricht.
Ich verstehe Deine Frage nicht ganz. Was verstehst Du unter "ziehen", bzw. was ist für Dich der Unterschied zwischen der Wirkung eines Mittels über 6 Monate und der Gesundheit eines Pat. über 6 Monate? Wenn ein Pat. über einen bestimmten Zeitraum gesund ist, dann hat das Mittel gewirkt. Hierbei kommt es nicht zuletzt auch auf die Störung an sich an. Wo siehst Du den Unterschied ob ein Mittel wirkt oder der Körper sich von alleine weiter entwickelt? Wenn ein Mittel den Anstoß dazu gegeben hat, dann ist das doch ok. so. Letztendlich ist das ja Sinn und Zweck der Hom., den Anstoß geben, sich selbst zu heilen.

Wenn ich ein Mittel in der Hochpotenz gebe und ich sehe, dass sich eine Entwicklung über Wochen und Monate hinwegzieht, dann tut das Mittel immer noch was und auch das habe ich oft erlebt. Ob das Mittel hierbei "nur" einen Anstoß gegeben hat, oder letztendlich immer noch wirkt, nunja...woran oder wie willst Du das messen? Das ist aber eigentlich auch egal, solange der Prozess andauert oder die Symptome, weshalb das Mittel gegeben wurde, verschwinden, bzw. geheilt sind.

Wenn ein Symptom, weswegen das Mittel gegeben wurde, nach einer bestimmten Zeit zurückkehrt, dann war entweder das Mittel nicht richtig oder es hat eher unterdrückend gewirkt oder das Mittel wurde antidotiert oder die Potenz war nicht hoch genug oder der Körper braucht noch einmal einen Anstoß oder der Prozess ist unheilbar oder oder oder....
Wenn Symptome zurückkehren, dann kann man also nicht immer sicher sagen, dass die Wirkung aufgehört hat.

Manchmal wirkt eine Hochpotenz auch nur zwei oder drei Wochen, wenn ein Pat. bspw. schon immer sehr krank war. Bei solchen Pat. kommen häufige Mittelwechsel vor und sind notwendig, während bei sehr gesunden Pat. eine einzige Gabe einer Hochpotenz eben über Monate wirken, bzw. sofort das Ungleichgewicht wieder herstellen.
Wie gesagt, wie lange eine Potenz "hält" hängt von vielen Faktoren ab.

Novasecond
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Re: "klassische" Homöopathie und die Potenzen

Beitragvon Novasecond » 25. Mai 2011, 13:48

Ich wollte wissen, mit welcher Differenzierung hier gesprochen wird.
Wenn man es als Laie lesen würde, würde man verstehen, dass der Patient solange gesund ist, wie das Mittel wirkt.
Was nicht korrekt wäre.

Beispielsweise waäre das nach Hahnemanns Arbeit recht fatal, da eine miasmatische Behandlung nur noch unter Dauermedikation Sinn ergeben würde.

Auf der anderen Seite hast du natürlich recht. Viel Hom lassen ein Mittel nicht lange genug wirken. Allerdings muss ich sagen, dass 6 Wochen warten (als Beispiel) übertrieben ist. Denn in den 6 Wochen verändert sich das definitiv. Ob nun schwach oder stark.
Es gibt tatsächlich Hom die ihren Patienten (Neurodermitis akut) erzählen, dass eine Erstverschlöimmerung 4 Monate halten kann und das sie da durch müssten. Meiner Meinung nach barbarisch.
Natürlich ist die Wirkung schön deutlich, aber unnötig.
Die Frage stellt sich dann, wo hört die Wirkung auf und wo fängt die Arzneimittelprüfung an.

Ziehen meint, wenn ein Mittel anzieht, wirkt, den Zustand beeinflusst, ändert usw.

Ich hoffe ich konnte mich jetzt verständlicher ausdrücken!

pierroth
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Re: "klassische" Homöopathie und die Potenzen

Beitragvon pierroth » 25. Mai 2011, 15:26

EV ist ja nicht gleich EV. Da gibt es ja viele Feinabstufungen. Wenn ein Pat. eine EV hat und sich, um beim Bsp. zu bleiben, blutig kratzt, dann ist das tragisch und schlimm und darf natürlich niemals über mehrere Monate andauern. Wenn sich sein Gemütszustand unter einer (kurzen) EV aber deutlich bessert und er damit gut zurecht kommt, dann arbeitet das Mittel. Nur wenn der Pat. mit diesem Zustand nicht zurecht käme, müsste man eingreifen. Pauschal kann man also auch das nicht sehen.

Nein, ein Pat. ist nicht so lange gesund wie das Mittel wirkt, das wäre eine schulmedizinische Denkweise und nicht die Wirkweise der Hom.

6 Wochen warten ist übertrieben? Mitnichten... ;) Aber auch hier gibt es keine pauschale Aussage und es kommt auf die Situation, das Gesamtbild an. Wenn ein Pat. schwerwiegende Probleme hat, dann kann ich natürlich nicht so lange warten ob und wann sich eine Reaktion einstellt, ganz klar. Je akuter, desto schneller. Hat ein Pat. aber Probleme, die seit Jahren bestehen, dann kann die Wirkung eines Mittels auch schon mal erst nach ein paar Wochen eintreten, in den allermeisten Fällen zeigt sich aber nach spätestens zwei Wochen eine Veränderung. Dies hängt nicht zuletzt von der Dynamik der Erkrankung, von der Reaktionslage des Pat. und oft auch von dem Mittel selbst ab. Hinzu kommt, dass man da sehr genau hinterfragen muss, ob wirkliche keine Wirkung eingesetzt hat. Ich erlebe es sehr oft dass Pat. sagen, dass sich nichts verändert hat, bei genauem Nachfragen dann aber erstaunt sind, wie viel sich doch getan hat. Die subjektive Wahrnehmung spielt einem da schon mal einen Streich, vor allem, wenn Veränderungen schleichend geschehen. Auch hier gibt es viele Kriterien die helfen zu erkennen, ob eine Reaktion stattgefunden hat, vom Pat. selbst aber oft nicht wahrgenommen werden, da sie mit dem Grundproblem evtl. nicht so viel zu tun haben. Die Beurteilung eines Fallverlaufes ist ebenfalls ein großes Problem in der Hom., denn hier geschehen die häufigsten Fehler, da oft die Reaktion falsch interpretiert oder nicht erkannt wird.

Die Frage nach "wann hört die Wirkung auf, wo fängt die Arzneimittelprüfung an" erübrigt sich, denn eine Arzneimittelprüfung wird nicht erst Wochen später beginnen, bzw. nachdem die positive Wirkung eingesetzt hat. Vorausgesetzt, wir sprechen hier von der Anwendung der klassischen Hom., bei der eine Hochpotenz in der Einmalgabe verabreicht wird. Abgesehen davon gibt es auch hier Kriterien eine AMP zu erkennen und zu beurteilen.

Übrigens, in der Ausbildung von Vithoulkas werden viele Fälle vorgestellt, die noch nach Monaten Reaktionen auf die vorherige Mittelgabe zeigten... ;)

Mit "nicht lange genug warten" meinte ich übrigens nicht nur das Warten auf eine Reaktion, sondern auch dass Hom. das Mittel oft nicht genügend auswirken lassen.

Novasecond
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Re: "klassische" Homöopathie und die Potenzen

Beitragvon Novasecond » 27. Mai 2011, 16:02

Ok dann verstehen wir dasselbe!

Wobei ich bei C Potenzen schon gesehen habe, dass die EInnahme eines Antidots die Wirkung des Mittels in unmittelbarem Zeitraum geschehen ließ.

greenbeans
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Re: "klassische" Homöopathie und die Potenzen

Beitragvon greenbeans » 28. Mai 2011, 02:22

pierroth hat geschrieben:Hm....diese Wirkdauerangaben kann man nie so ganz pauschal sehen.


Das kann ich aus meinem Erleben bestätigen. Kürzlich bekam ich eine XM, wegen eines akuten Zustandes, die hielt genau 2 Tage an, bis ich wiederholen mußte. Innerhalb von etwa 2 Wochen mußte 4 mal wiederholt werden, bis die Symptome anhaltend aufgehoben waren. Weil ich die XM nicht gleich hatte, hatte ich mir erst mit einer C200 beholfen, was aber nur minimale Linderung gebracht hatte.
Andererseits hatte ich auch schon mal eine C200 (anderes Mittel), die ein halbes Jahr lang lief, erkennbar an stetiger Besserung und Rückspulungen. Das Ende der Wirkdauer war letztlich an neuen Symptomen zu erkennen (in meinem Fall jedenfalls), die nicht mehr auf das Mittel paßten. Also es trat keine Verschlimmerung der zu dieser C200 passenden Symtpome mehr ein, bis heute nicht, würde ich sagen.
Sehr lange anhaltende Verschlimmerungen hatte ich noch keine. Das längste waren mal so 14 Tage.

theodorus
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Re: "klassische" Homöopathie und die Potenzen

Beitragvon theodorus » 3. Dez 2012, 22:02

Hallo.

Ich bin neu hier und hab eine Frage zwecks Potenzen.

Wenn man von einer C200 Verdünnung spricht, wird doch einfach die C-Potenz 200 mal angewandt, oder?
Also auf 1 Teil Urtinktur kommen 99 Teile Verdünnung. Soweit ist es mir für C1 klar. Für C2 kommen dann auf diese 100 Teile Mischung dann 9900 Teile Verdünnung, oder?
Ich hab dann also für C2 insgesamt 1 Teil Urtinktur auf 9999 Teile Verdünnung - also 1:10000 bzw. 1:10^(2*2) = 1:10^4. Wenn ich das nun für C200 fortsetze, komme ich auf ein Verhältnis von 1:10^(2*200) = 1:10^400. Das wäre dann eine 1 mit 400 Nullen dran. Irgendwie kommt mir das verdammt wenig vor. Da muss ich mich doch verrechnet haben, oder?

Wenn ich 1 Liter Wasser habe, dann sind das ja 55,555... Mol Wasser (denn 1 Wassermolekül wiegt 18u und 1 Mol Wasser demnach 18g). Diese 56 Mol Wasser bestehen aus 3,37 * 10^25 Wassermolekülen.
Hmm...demnach dürfte bei einer C200 Mischung kein Molekül der Urtinktur in einem Liter Wasser vorhanden sein.

Als Beispiel hab ich auch gesehen, dass der Pazifik ein Volumen von ca. 724 Millionen km³ hat. Also ca. 7,24 * 10^14 Liter. Das wären dann ca. 2,44 * 10^40 Moleküle.

Ich würde also nicht mal dann 1 Molekül der Urtinktur zu mir nehmen, wenn ich sozusagen den ganzen Pazifik "trinken" würde.

Auch bei einer C30-Mischung - nach meiner Berechnung - ist das Verhältnis Urtinktur : Mischung 1:10^60
Also immer noch nicht genug, um 1 Molekül Urtinktur aufzunehmen, auch wenn ich den ganzen Pazifik "trinken" würde.


Nun meine Fragen:
Kann das stimmen? Habe ich mich irgendwo verrechnet?
Und macht es wirklich einen Unterschied zwischen C200 und C30?

Linny
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Re: "klassische" Homöopathie und die Potenzen

Beitragvon Linny » 4. Dez 2012, 17:14

theodorus hat geschrieben:Nun meine Fragen:
Kann das stimmen? Habe ich mich irgendwo verrechnet?
Und macht es wirklich einen Unterschied zwischen C200 und C30?


Richtig, in einer C200 Potenz ist kein Molekül aus der Urtinktur mehr vorhanden.
Was auf so einem Globuli stattdessen gespeichert ist, das ist die feinstoffliche Information der Ursubstanz.
Verdünnt werden die Mittel, damit vor allem Gifte keinen negativen Effekt ausüben können. Aber homöopathische Mittel werden ja nicht nur einfach verdünnt.
Der wichtigste Aspekt ist das Potenzieren (Verschütteln), durch das der Ausgangsstoff verfeinstofflicht und die Information auf das Wasser übertragen wird.
Bisher kann man nicht wissenschaftlich erklären, wie das funktioniert. Man weiß nur aus Erfahrung, dass es funktioniert. ;)
Homöopathische Mittel heilen also nicht über Materie sondern über Information.

Generell kann man sagen, um so höher die Potenzierung, um so tiefer und länger wirkt ein Mittel. Eine C200 wirkt darum eher stärker auf der psychologischen Ebene als eine C30. Wobei das aber von Individuum zu Individuum sehr unterschiedlich sein kann.
Es gibt Leute, die von Anfang an sehr hohe Potenzen brauchen. Bei anderen hingegen wirkt auch eine C30 schon sehr tiefgreifend und lange.



   

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