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Herbstzeit ist Hochsaison für Waldpilze

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Moderator: Angelika

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Angelika
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Herbstzeit ist Hochsaison für Waldpilze

Beitragvon Angelika » 4. Okt 2007, 20:52

Im Herbst strömen die Pilzsammler durch die Wälder, wo die Pilze aus dem Boden sprießen. Denn wer einmal mit dem Sammeln angefangen hat, den packt das Pilz-Jagdfieber.Die Pilzfans wissen auch warum, es macht nicht nur Spaß und entspannt, sondern es ist auch das köstliche, was die Natur zu bieten hat.
Was auf den Märkten teuer verkauft wird, ist für den Sammler ein Geschenk der Natur und eine Delikatesse auf dem Teller.
Man sollte aber nur die Pilze sammeln, die man sicher bestimmen kann und kennt.
Ob eßbar, ungenießbar oder giftig ist nicht immer leicht zu erkennen.Pilze die einem unbekannt sind, soll man auf jeden Fall stehen lassen, da sie Nahrung für Tiere sind.
Pilze immer mit einem scharfen Messer abschneiden oder abdrehen, damit das Myzel, das im Boden steckt nicht zerstört wird. Und die Schnittstelle mit etwas Erde oder Moos abdecken,damit sie wieder nachwachsen.
Zum Sammeln immer einen Korb mitnehmen, nicht in Plastiktüten.

Rezepte stehen hier
viewtopic.php?t=113&highlight=pilze

Viel Spaß beim Sammeln und Genießen.
Angelika
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Chelidonium minoris
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Re: Herbstzeit ist Hochsaison für Waldpilze

Beitragvon Chelidonium minoris » 5. Okt 2007, 19:33

Liebe Angelika,

aber unsere süddeutschen Wälder sind noch Cäsium belastet.

ich hoffe es ist kein Werbung http://www.test.de/themen/essen-trinken/special/-/1163075/1163075/1163675/

Es muss uns bewusst sein was wir uns zumuten, ich meine mit Kindern im Wachstum sollte man auf Züchtungen zurückgreifen.
Grüße vom Chelidonium minoris

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Angelika
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Re: Herbstzeit ist Hochsaison für Waldpilze

Beitragvon Angelika » 5. Okt 2007, 21:20

Im Test steht auch,

die radioaktive Belastung ist aber auch abhängig von der Pilzart. Relativ gering belastet sind Steinpilze, Pfifferlinge, wildwachsende Champignons. Stärker belastet sind Maronen. Noch im vergangenen Jahr teilte das Bundesamt für Strahlenschutz in Salzgitter mit, dass in Maroneund in Semmelstoppelpilzen aus Süddeutschland noch Aktivitäten bis zu einigen 1.000 Becquerel pro Kilogramm Pilze gemessen wurden. Zum Vergleich: Der Handelsgrenzwert für Lebensmittel liegt laut Strahlenschutzverordnung bei 600 Becquerel pro Kilogramm. Nur für Milchprodukte gelten geringere Werte. Kontrollen an den Grenzen sollen sicherstellen, dass dieser Wert eingehalten wird. Bei Pilzen aus Polen und Litauen liegt er sogar deutlich darunter.

Die WHO empfiehlt deshalb, nicht mehr als etwa 250 Gramm Wildpilze pro Woche zu essen. Mit dieser Portion ist man dann auch hinsichtlich der immer noch möglichen radioaktiven Belastung der Pilze auf der sicheren Seite. Kleinkinder, Schwangere und Stillende sollten allerdings Zuchtpilze bevorzugen.

Pilze speichern aber auch Gesundes und Bekömmliches. Zum Beispiel Eiweiß. Bis zu drei Prozent sind enthalten. Das Spektrum der Vitamine umfasst im Wesentlichen die Vitamine der B-Gruppe, und zwar in vergleichsweise hoher Konzentration. So richtig prallvoll sind Pilze mit Mineralstoffen. Neben Kalium sind auch Phosphor und Eisen reichlich vorhanden. Dazu die Spurenelemente Kupfer, Mangan, Zink, Chrom, Selen. Kalorisch sind Pilze ein Leichtgewicht: 100 Gramm enthalten rund 15 Kilokalorien.

Und mehr wie 250 g pro Woche isst man in der Regel nicht.
Deshalb genieße ich sie immer noch. :D

Angelika



   

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