Seite 1 von 1

Gemüse ist mehr als ein Nahrungsmittel

Verfasst: 27. Jan 2011, 21:18
von Angelika
Karottenextrakt kann Antibiotika ersetzen

Mit dieser Überschrift berichten die Stuttgarter Nachrichten in der Medizinseite.
Der Nachweis sei gelungen, dass bestimmte Inhaltsstoffe von Möhren, Äpfeln, Heidelbeeren und Preiselbeeren Durchfallbakterien wirksam stoppen können und Durchfall bereits nach zwei Tagen abklingt. Sie sind vielen Antibiotika überlegen und können diese teilweise ersetzen.
In fast 20-jähriger Forschungsarbeit haben der Leiter der Erlanger Universitätskinderklinik, Pro£ Dr. Guggenbichler, und der Wiener Pharmakologe Prof. Jurenitsch herausgefunden, dass Oligogalakturonsäuren, die in Möhren und den genannten Obstarten enthalten sind, die krankheitserregenden Darmbakterien daran hindern, an der Darmwand anzudecken und damit die Krankheit auszulösen.
Oligogalakturonsäuren, die chemisch zu den Kohlenhydraten gehören, können bereits in Konzentrationen von nur 0,005% Bakterien vollständig blockieren. Damit die wirksamen Moleküle frei werden, müssen die Möhren allerdings gekocht werden.
Die Wissenschaftler schlagen vor, den Kindernahrungsmitteln Karottenextrakt beizumischen. Darüber hinaus halten sie es für möglich, durch die Beimischung von Möhrenextrakt zu den Futtermitteln auf den Einsatz von Antibiotika in der Tierzucht zu verzichten.

(Quelle "Gemüse" )

KAROTTEN KOCHEN

Möhren sind gesund. Anders als andere Gemüse jedoch im gegarten Zustand noch mehr als roh. Das fand ein Forscherteam der Universität Arkansas in Fayettville heraus.
Grund: Wurzelgemüse, zu denen Karotten gehören, setzen bei Erhitzen verstärkt Antioxidantien frei. Die wiederum schützen Zellen vor den schädlichen freien Radikalen, die verstärkt durch Rau-chen, Stress und Umweltgifte auftreten.
Freie Radikale entstehen bei der Atmung, bei der sich eingeatmeter Sauerstoff teilweise in schädliche Moleküle umwandelt

(Quelle Impulse )

Re: Gemüse ist mehr als ein Nahrungsmittel

Verfasst: 28. Jan 2011, 19:11
von paul
Das, was die Wissenschaftler bzgl. Karotten und Durchfall von sich geben, ist in der Volksheilkunde schon sehr lange bekannt. Es gibt auch ein bewährtes Rezept für eine "Karottensuppe gegen Durchfall" (Quelle unbekannt):

500 g Karotten sorgfältig schälen, so dass ca. 375 g geschälte Karotten übrig bleiben. Diese im Mixer zerkleinern und anschließend mit Wasser so lange einkochen (ca. 30 bis 45 Min.) bis die Gesamtmenge ein Volumen von ca. 200 ml erreicht hat.

Die eingekochte Karottenmasse durch ein sehr feines Drahtsieb in ca. 1 Liter Fleischbrühe (hergestellt aus ca. 50 g Rindfleisch) drücken und 4 bis 5 g Kochsalz hinzufügen.

Die Karottensuppe soll täglich frisch zubereitet und über den Tag verteilt gegessen werden. Sie ist ebenfalls für Kinder ab dem 6. Lebensjahr geeignet.

Re: Gemüse ist mehr als ein Nahrungsmittel

Verfasst: 14. Sep 2011, 21:36
von Angelika
Möhrensuppe nach Moro

Sogar in der Tierzucht und -haltung, vor allem bei Schweinen und Hühnern, wird die Möhrensuppe noch bis heute verwendet.
Und auch beim Menschen könnte der Morosuppe eine Renaissance bevorstehen – sie kann nämlich auch bei EHEC und Keimen wirken, die gegen Antibiotika resistent geworden sind.

http://www.aerztezeitung.de/medizin/med ... legen.html

das Rezept

https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/reze ... ndrtv.html

mfg
Angelika

Re: Gemüse ist mehr als ein Nahrungsmittel

Verfasst: 18. Mär 2012, 17:35
von OOONicoleOOO76
Interessant! :D

Re: Gemüse ist mehr als ein Nahrungsmittel

Verfasst: 8. Feb 2017, 20:43
von Angelika
Möhrensuppe hilft bei Durchfall

Möhren können Krankheiten heilen:
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entdeckte der Heidelberger Kinderarzt Ernst Moro, dass viel weniger Kinder an Durchfallerkrankungen starben, wenn sie Möhrensuppe zu essen bekamen. Der Arzt ließ er 500 Gramm Möhren eine Stunde lang in einem Liter Wasser köcheln, goss das Wasser ab, pürierte die Möhren und füllte sie mit drei Gramm Salz und Wasser wieder auf einen Liter auf. Das lange Kochen der Karotten lässt kleinste Zuckermoleküle entstehen. Sie bilden einen Schutzfilm auf der Darmflora, sodass Bakterien statt an der Darmwand an den Zuckermolekülen andocken und ausgeschieden werden.


Quelle :
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... 12666.html

mfg
Angelika