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unbekannte Puppen sowie "Wohnburg"

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greenbeans
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unbekannte Puppen sowie "Wohnburg"

Beitragvon greenbeans » 20. Mär 2012, 15:42

Hallo,
auf dem ersten Bild, diese Puppen (es sind doch Puppen, oder?) habe ich im Gewächshaus beim Harken gefunden. Es dürften dort noch viel mehr davon sein. Sie sind ungefähr 2 cm lang. Außerdem fand ich eine hell-grasgrüne Raupe, die ich woanders auf Blätter gesetzt habe, aber nicht fotografiert habe. Letztes Jahr waren dort Schmetterlinge (ich glaube der Kohlweißling), dessen Raupen alle Tomatenpflanzen abgefressen haben (und die Gurken auch). Sie waren allerdings nicht so hellgrasgrün wie diese jetzige Raupe, wenn ich mich recht entsinne, aber von gleicher Größe.
Was soll ich tun? Nach den Puppen suchen, die Erde vor der Einsaat durchsieben? Und dann? Wohin mit den Puppen? Oder einfach loslegen und säen?

Gleich neben dem Fundort der Puppen ist seit letzten Herbst ein "Gebäude", so ein Hügel mit Löchern (zweites Bild). Dort laufen sehr viele mittelgroße schwarze Spinnen, solche mit dickeren Beinen (auf dem Foto ist gerade keine zu sehen, glaube ich). Davon finden sich überhaupt auffallend viele im Gewächshaus. Ist der Hügel von den Spinnen? Einige kleine Ameisen sind dort allerdings ebenfalls zu sehen. Was soll ich mit dem Hügel machen, einfach dort belassen? Genau über dem Hügel war letztes Jahr außerdem ein Nest von Feldwespen, die dann von einem Vogel (vermutlich jedenfalls) geräubert wurden. Kann der Hügel von den Feldwespen sein?

Fragen über Fragen, vielleicht weiß jemand Antwort auf die ein oder andere. Vielen lieben Dank! :wink: BildBild


greenbeans
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Re: unbekannte Puppen sowie "Wohnburg"

Beitragvon greenbeans » 23. Mär 2012, 12:00

Hat niemand eine Idee zu diesen Puppen? Schmetterlinge? Wenn ja, was soll ich tun, sie aus der Erde aussieben? Und dann was tun damit, irgendwo ins Gebüsch setzen?

Und der Hügel, ist wohl am ehesten ein Ameisenhügel. Einfach dort belassen?

Miridath
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Re: unbekannte Puppen sowie "Wohnburg"

Beitragvon Miridath » 23. Mär 2012, 15:02

Bei den Puppen habe ich keine Ahnung.

Ameisen stehen unter Naturschutz. Sie könnten nur zum Problem werden, wenn du Blattläuse bekommst. Denn Ameisen melken die Blattläuse und wehren die Nützlinge ab.


LG Miridath

greenbeans
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Re: unbekannte Puppen sowie "Wohnburg"

Beitragvon greenbeans » 23. Mär 2012, 19:38

Hallo Miridath,
danke für Deine Antwort. Ist das denn ein Ameisenhügel?
Meinetwegen kann er auch dort bleiben, bisher habe ich ihn nicht berührt. Weißt Du, ob das immer mehr werden? Das wäre dann nämlich schon lästig, wenn ich nicht mehr richtig dort anbauen kann, weil irgendwann überall "unberührbare Zone" ist.

Vielleicht weiß ja noch jemand was zu diesen Puppen. Ich weiß jetzt einfach nicht, wie ich dort weitermachen soll. :roll:

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Angelika
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Re: unbekannte Puppen sowie "Wohnburg"

Beitragvon Angelika » 23. Mär 2012, 21:25

Hallo Greenbeans,

ich würde die Puppen aussieben und im Gebüsch vergraben, wo sie nicht stören.

Der Ameisenhügel kann größer werden, also besser gleich versetzen.


LG
Angelika

greenbeans
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Re: unbekannte Puppen sowie "Wohnburg"

Beitragvon greenbeans » 23. Mär 2012, 22:51

Vielen Dank, daß Du Dich auch noch meldest dazu, Angelika! Ich bin ein bißchen hilflos im Umgang mit diesen Krabblern, weil ich mich da viel zu wenig auskenne. Das scheint ja dann wirklich ein Ameisenbau zu sein, ich kenne nur diese Riesenhügel aus dem Wald, ich dachte, die anderen Ameisen bauen unterirdisch. Ich bin aber froh, daß es ein Ameisenhügel ist, (und keine Termiten, stechende Bodenwespen oder was es alles noch geben mag).
Ich werde also mal sehen, daß ich den umsetzen kann, habe hier eine Anleitung gefunden:
Nehmen Sie einen Blumentopf oder auch einen Übertopf – er sollte oben kein Loch haben.
Stülpen Sie diesen über den sichtbaren Bau im Boden.
Nun müssen Sie ein bis zwei Wochen warten. In dieser Zeit nehmen die Ameisen den Topf in Beschlag und nisten sich dort ein.
Nun einfach ein Holzbrett unter den Blumentopf schieben und die Ameisen an eine andere Stelle wieder aussetzen.
http://www.gartentipps.com/ameisen-umse ... oeten.html

Vielleicht klappt es ja, und sie ziehen in den Topf um. Ich werde sie ganz sicher nicht vergiften, Miridath, also keine Sorge. :wink:

Übrigens an der Stelle ein Tip von mir, wenn man Ameisenstraßen in der Nähe vom Fenster oder Türeingang hat, damit sie gar nicht erst 'reinkommen: Einen Strich mit Schneiderkreide ziehen (Schneiderkreide, nicht Schultafelkreide), auch ein wenig an der Wand hoch. Da laufen sie nicht d'rüber.

ich würde die Puppen aussieben und im Gebüsch vergraben, wo sie nicht stören.


Gut, dann mache ich das mal. Eine davon werde ich vielleicht erstmal in einem belüfteten Schraubglas festhalten, um zu sehen, was das wird (hoffentlich ein Falter und keine Schmeißfliege... :D ).


Miridath
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Re: unbekannte Puppen sowie "Wohnburg"

Beitragvon Miridath » 25. Mär 2012, 14:34

Diese feine Erde ist typisch für Ameisen. Die haben sich letztes Jahr in meinem Rosmarintopf eingenistet, da krümelte dann auch unten diese Erde raus.

Versetzen finde ich eine gute Möglichkeit, wenngleich das auch nicht garantiert, dass die Ameisen überleben. Aber auf jeden Fall besser als sie gleich zu vergiften.

LG Miridath

greenbeans
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Re: unbekannte Puppen sowie "Wohnburg"

Beitragvon greenbeans » 25. Mär 2012, 20:04

Von den Puppen habe ich heute weitere ausgebuddelt und werde sie jemandem übergeben, der sich dafür interessiert und sie hegen und "großziehen" will, wenn man das so nennen kann (jou, so Leute gibt's :) ). Er meint, es seien Eulenfalter. Nach gefühlten 500 Stück (real eher 50) habe ich aufgehört, die verbliebenen verbleiben nun auch - ich habe Geschwister und habe ja teilen gelernt, hahaha. Sollte ich doch noch weiterbuddeln, kommen diese dann unter's Gebüsch.

Ebenso die Ameisen, habe jetzt gerade keine Lust mehr auf so Gekrabbel-Arbeiten. Der Hügel bleibt also wahrscheinlich jetzt einfach. Vergiftet hätte ich sie aber ohnehin nicht. Sie werden aber damit zurechtkommen müssen, daß ich die ein oder andere Bodenplatte zurechtrücken muß, unter denen sie vielleicht auch noch hausen (wie ich mittlerweile nachgelesen habe, daß sie es gerne tun). Gezielten Schaden werde ich ihnen nicht zufügen, aber meine Rücksichtnahme muß Grenzen haben, sonst könnte ich das Gewächshaus auch gleich der Natur anheimgeben.

Danke an Euch vielmals für Eure Antworten, das hat mir echt geholfen, mich da zu sortieren, was ich tun sollte.

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Angelika
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Re: unbekannte Puppen sowie "Wohnburg"

Beitragvon Angelika » 25. Mär 2012, 20:55

Greenbeans hat geschrieben:
Eine davon werde ich vielleicht erstmal in einem belüfteten Schraubglas festhalten, um zu sehen, was das wird (hoffentlich ein Falter und keine Schmeißfliege... :D ).


darüber bin ich auch gespannt, berichte uns bitte davon.

Noch viel Spaß bei der Arbeit
Angelika :wink:



   

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