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obstruktive Bronchitis

Moderator: Angelika

Multimama3
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obstruktive Bronchitis

Beitragvon Multimama3 » 2. Jul 2009, 22:21

Hallo..
bin neu hier und hoffe hier rat zu finden. Ich habe drei Kinder, davon zwei Söhne einer ist 2,5 Jahr alt und der andere ist 7 Monate. Beide haben von Geburt an ständig und immer wieder Bronchitis.Der "grosse" lag das erste mal mit 4 Monaten mit O.Bronchitis im Krankenhaus und danach noch 3 mal, der kleine zum Glück noch nicht da wir ja nun wissen was zu tun ist und bestens ausgestatten sind mit Medikamenten :-? Sobald draussen feuchtes kaltes Wetter ist geht es los das das Rasseln anfängt. Momentan hat mein "grosser" auch wieder leicht Obstruktive Bronchitis obwohl es draussen so warm ist. Der kleine hält sich noch ganz gut. An Schimmel im Haus kann es nicht liegen da wir vor 4 Jahren in ein altes Haus gezogen sind das wir aber Kernsaniert haben. Zudem habe ich noch eine Tochter die natürlich auch hier wohnt und die hat keinerlei Probleme mit Bronchien etc.. leider liegen aber veranlagungen zu Bronchialen Infekten in der Familie.
Therapie vom Kinderarzt war zuerst Inhalieren mit Emser und Salbutamol über Pari Boy sowie später auch Pulmicort. Hat aber nicht geholfen wegen zu starker Vernebelung. Nun haben wir als Akutmittel Salbutamol als Aerosol über den Aero Chamber auch bekannt unter Vortex Chamber und als Dauertherapie haben wir Flutide Mite sowie auch Singulair als Granulat & Pillen. Rektodelt Zäpfchen sind auch immer im Haus.. also wir sind voll ausgestattet mit dem BOMBEN von Arzneimitteln.Mein kleiner hatte vor einiger Zeit einen Pseudo Krupp Anfall.Kannte ich noch nicht weil mein anderer Sohn es nicht hatte, habe aber zum Glück richtig gehandelt. Da ich nun mit der Zeit bestens Iformiert bn über die Krankheit und die Medikamente bin ich zum Entschluss gekommen mir auf Naturheilkundlicher Basis mal Hilfe zu holen. War dann bei einer Ärztin die Homöophatisch behandelt und dort haben wir unter anderem Petasites Globulis bekommen. Nach meiner gesamten Schilderung über meine Jungs und deren Krankheitsbild hat sie gleich beahndelt und ihnen noch vor Ort ein paar Globulis gegeben. Ich weiss nicht ob die Petasites Globulis gut wirken denn mein grosser ist schon sehr Eingeschränkt beim Atmen sodas ich ihm eben zum Schlafen einen Hub Salbutamol gegeben habe. Die Ärztin meinte das ich da machen soll wenn ich merke das die Atmung schlechter wird. Ich hoffe das die Homöophatische Behandlung anschlägt denn ich will den beiden nicht immer solche Bomben von Medikamenten verpassen gerade weil sie so klein sind und durch das Salbutamol Spray auch Herzklopfen bekommen usw..
vielleicht hat ja jemand hier genau dasselbe Problem und kann mir Ratschläge geben.Würde mich freuen. :wink:


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kira50
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Re: obstruktive Bronchitis

Beitragvon kira50 » 3. Jul 2009, 09:47

Hallo Multimama3,

deine Beschreibung erinnert mich an die Zeit, als meine Kinder noch klein waren.

Meine Kinder waren beide Allergiker. Die Beschreibung, daß es häufig bei feuchtem Wetter (auch bei warmem) auftritt, könnte auf eine Schimmelpilzallergie hindeuten.
Das würde ich mal abklären lassen.
Gut geholfen hat uns immer ein Urlaub im Herbst an der Nord-oder Ostsee (Reizklima).
Danach hatten wir eine ganze Zeit lang Ruhe.
LG Kira50

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Multimama3
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Re: obstruktive Bronchitis

Beitragvon Multimama3 » 3. Jul 2009, 10:04

vielen Dank für Deine Antwort :)
mir wurde auch schon mehrfach eine Mutter Kind Kur an der Nordsee empfohlen aber das ist leider nicht so leicht bei uns einfach mal Wegfahren und ich habe auch gehört das mein jüngster dazu angeblich noch zu klein sei sodaß die Krankenkasse das nicht bewilligen würde.
Schimmelpilzallergie...hmmm... aber woher soll er denn den Reiz bekommen? Unser Haus wurde wirklich von Grund auf neu Saniert und alles alte ist weg und raus. Und andere Kinder in der Familie haben dasselbe Problem gehabt und die wohnen sogar in einem neuen Haus.Aber ich denke ich werde mich mal drum bemühen jemanden kommen zu lassen der sich trotzdem mal nser Haus anschaut.Kann ja nicht Schaden.Weiss denn jemand was soetwas kostet wenn man eine Untersuchung machen lässt?Also am Haus?

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kira50
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Re: obstruktive Bronchitis

Beitragvon kira50 » 3. Jul 2009, 10:13

Schimmelpilz muss nicht unbedingt im Haus sein, diese Test waren bei uns auch negativ.

Mein älterer Sohn hat z. B. auf feuchtes Laub, oder wenn ich Kartoffeln geschält habe reagiert.

Aber wie gesagt, das ist nur eine Möglichkeit von vielen.
Wichtig ist einfach, erst einmal die Ursache herauszufinden.
LG Kira50

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Re: obstruktive Bronchitis

Beitragvon rine » 3. Jul 2009, 10:41

Hallo!
Schimmel kann leider in winzigen Ritzen im Boden oder sonstwo sein. Auch bei neuen Häusern können Bau- oder Dämmfehler zur Schimmelbildung führen.
Es gibt Schimmelambulanzen oder Schimmelsuchhunde in den meisten größeren Städten, alternativ kann man auch in der Apotheke einen Test kaufen. Ich würde bei den entsprechenden Stellen einfach mal anrufen und nach dem Preis fragen, da das vermutlich von Stadt zu Stadt sehr differiert.

Meine Töchter hatten als Kleinkinder ebenfalls beide massive Probleme mit Bronchiten bis kurz vor der Lungenentzündung.
Bei uns war die Ursache ganz klar der Schimmel hinter der vom Vermieter frisch reingesetzten Einbauküche. Bei der Kleinen reichte der Auszug, um eine Besserung zu bewirken, die Große behielt eine empfindliche Lunge, mit Hilfe einer klassisch homöopathischen Konstitutionsbehandlung bekamen wir das allerdings dann auch in den Griff. Sicherheitshalber haben wir die Kinderzimmer mit Lehmputz gestaltet, da das Raumklima damit sehr günstig ist. (Für alle Räume reichte die Zeit leider nicht.)
Bei unserer Großen ging es so weit, dass sie regelmäßig, wenn wir im Haus mit Zement zum Beispiel gearbeitet haben (es dauert ja, bis man erkennt, woran es liegt), drei Wochen lang Fieber hatte, noch als acht-, neunjährige.

Ach,da wir da eine "freudige" Überraschung hatten (zugeschütteter nasser Keller, versteckt)....alle Kellerräume usw in Eurem Haus habt Ihr gefunden und könnt Schimmel oder andere unfreundliche Gäste da ausschließen?

Gute Besserung für Deine Zwerge!
Viele Grüße,
Rine

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Multimama3
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Re: obstruktive Bronchitis

Beitragvon Multimama3 » 3. Jul 2009, 12:26

Einen Keller haben wir nicht. Kann man denn mit Homöophatischer Dauertherapie sowas in den Griff bekommen?


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Re: obstruktive Bronchitis

Beitragvon rine » 3. Jul 2009, 12:28

Wir haben es gut in den Griff bekommen, man muss natürlich sicher sein, dass die Ursache beseitigt ist, ansonsten sollte es im Zuge einer Konstitutionsbehandlung gut behandelbar sein. Meine Tochter hat dieses Jahr trotz eines unfallgeschwächten Immunsystems keine Probleme mehr gehabt, sonst hat sie von Herbst bis Frühjahr durchgehustet.
Viele Grüße,

Rine



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greenbeans
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Re: obstruktive Bronchitis

Beitragvon greenbeans » 3. Jul 2009, 14:21

Hallo Multimama,
irgendwann wurden mal Kinder auf diverse Allergene getestet (Hundehaare, Hausstaub, Schimmelpilze usw.), und es stellte sich heraus, daß zumindest diese getesteten Kinder alle auf einen best. Schimmelpilz allergisch waren (kam irgendwann mal im Fernsehen, weiß leider nichts Genaueres dazu). Jedenfalls waren aber nicht alle krank, ich meine, da waren überhaupt keine besonders erkrankten Kinder dabei, sie testeten einfach mal eine Schulklase auf Allergene. Ein Allergieauslöser allein ist es also nicht, meiner Meinung nach, sonst hätten das alle Kinder, die damt in Berührung kommen, wie Du ja auch richtig sagst, weil Deine Tochter es ja auch nicht hat.
Trotzdem ist es natürlich so, wenn eine Allergie solche Auswirkungen hat, ist es erleichternd und insofern sinnvoll, das Allergen zu meiden, zumindest so lange es eben diese Auswirkungen hat.

War dann bei einer Ärztin die Homöophatisch behandelt und dort haben wir unter anderem Petasites Globulis bekommen. Nach meiner gesamten Schilderung über meine Jungs und deren Krankheitsbild hat sie gleich beahndelt und ihnen noch vor Ort ein paar Globulis gegeben. Ich weiss nicht ob die Petasites Globulis gut wirken denn mein grosser ist schon sehr Eingeschränkt beim Atmen sodas ich ihm eben zum Schlafen einen Hub Salbutamol gegeben habe. Die Ärztin meinte das ich da machen soll wenn ich merke das die Atmung schlechter wird.


Arbeitet Eure Ärztin klassisch homöopathisch und macht mit Deinen Kindern nun eine sog. Konstitutionstherapie? Was bedeutet denn, daß "unter anderem" das Petasites gegeben wurde? Was noch wurde denn verordnet? In der klassischen Homöopathie arbeitet man i.d.R. mit nur einem Mittel je Verordnung (und die eher seltene Ausnahme hiervon, also wenn mal zwei Mittel gleichzeitig verordnet werden, kommt eigentlich bei Euch nicht in Betracht, würde ich meinen). Wurde denn eine richtige Anamnese gemacht, also auch die zurückliegenden Krankheiten der Kinder betrachtet, und auch ihr Verhalten usw., hat sich die Homöopathin auch mit den Kindern selbst unterhalten (bzw. wenn sie noch nicht sprechen können, sie beobachtet)? Hast Du denn irgendwelche Veränderungen bei Deinen Kindern festgestellt seit der Mitteleinnahme? Besserungen, Verschlechterungen, neue Symptome oder ganz alte von früher, die nun wieder auftauchen? Und wie sind die Kinder denn nun "so drauf", also fühlen sie sich gut bzw. besser, wie benehmen sie sich? Sind sie entspannt, vielleicht entspannter als vorher? Oder gar weinerlicher, aggressiver als zuvor usw.? Ist es denn wenigstens besser bei Deinem Älteren, wenn es auch immer noch so ist, daß er Medikamente braucht? Es empfiehlt sich, jede Beobachtung täglich abends oder so gleich aufzuschreiben. Man vergisst sie sonst, und nur wenn man durch diese Beobachtung den Verlauf dann erkennen kann, kann die Homöopathin dann das nächste Mittel beurteilen und richtig finden.

Wenn Du bei einer klassisch arbeitenden Homöopathin bist, und diese "gut" ist, also ihr Fach versteht und auch Einfühlungsvermögen hat, um somit das passende Mittel zu erkennen, dann stehen die Chancen m.M. ganz gut, daß die chronische Bronchitis Deiner Kinder zumindest mittel- bis langfristig weggeht damit.

Symptome können sogar mal schlimmer werden, alte, fast vergessene können einige Zeit auftauchen, neue unbekannte sollten nicht auftauchen, unterm Strich sollte sich der Patient auf jeden Fall gut oder besser fühlen. Um die Homöopathie zu verstehen und den Verlauf bei Deinen Kindern besser beurteilen zu können, solltest Du Dich am besten ein wenig mit Homöopathie befassen. Das Buch Homöopathik von Gerhard Risch ist z.B. gut, um das zu verstehen. Oder von Heribert Möllinger, „Homöopathie, die große Kraft“, ist vielleicht sogar noch besser für das Grundverständnis.
Ich finde es jedenfalls sehr schön, daß Du Deine Kinder von einer Dauermedikation mit Medikamenten, die vermutlich ja auch Nebenwirkungen haben, wegbringen möchtest. Daß Eure Homöopathin aber sagt, im Akutfall doch schulmedizinisch medikamentieren, das finde ich sehr verantwortlich von ihr. Bestenfalls braucht man es mit dem richtigen Konstitutionsmittel natürlich gar nicht, aber Du hast ja bereits erfahren, daß es nicht immer so ist.

Achte auch auf die Ernährung. Wenig Fleisch, wenig Weißmehl, wenig/kein Zucker (ich nehme lieber Honig oder Stevia, Stevia ist eine Pflanze, die sehr süßend ist, hier in Deutschland nicht als Nahrungsmittel zugelassen, aber in Japan oder USA schon lange und häufig verwendet, hat viele Enzyme auch, ist m.M. richtig gesund, man kriegt es in Bioläden, Reformhäusern etc., verkauft als Dünger oder so), viel Gemüse, Obst, auch viel davon roh, das gesamte vorgefertigte künstliche Zeug weglassen (Schokoriegel - lieber aus reinem Kakao einen Kakaotrunk selbst kochen, Süßspeisen selbst herstellen, Quark etc., mit Vanille, Früchten, Honig usw., Fertigsoßen und -suppen meiden, lieber mit Tomatensoße und möglichst frischen Gewürzen kochen, auch z.B. Hirse benutzen (hier gibts tolle Rezepte, habe ich gesehen, danke mal an der Stelle dafür). Die richtige Ernährung kann auch einiges Gutes bewirken.
Liebe Grüsse an Dich

Multimama3
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Re: obstruktive Bronchitis

Beitragvon Multimama3 » 4. Jul 2009, 12:34

hallo greenbeans...
in dem anderen Beitrag habe ich die Homöophatin ja auch schon beschrieben also sie hat sich mit meinem "grossen" soweit es geht unterhalten,hat gefragt wie die Geburt verlief bei beiden,wie gross und wie schwer,ob sie schnell schwitzen etc... meinem kleinen hat sie vor Ort Globulis gegeben das war irgendwas mit Calcium. Dem anderen hat sie etwas gegeben da weiss ich den Namen nicht mehr ( sind manchmal aber auch schwere Namen) sie erklärte mir nur das sie das gibt wenn die Kinder manchmal von der Geburt was mitbekommen haben :???: :???: ich weiss es nicht mehr genau. Verordnet hat sie jetzt nur die Petasites Globulis bei beiden und mein "grosser" Sohn bekommt jetzt bis Montag noch morgens 2 Globulis von einer anderen Sorte dazu.Was das ist kann ich auch nicht genau sagen, der Name ist auch weg, jedenfalls hat es was damit zu tun weil er momentan doch sehr obstruktiv angeschlagen ist/war. Also zum Thema veränderung kann ich sagen das das Obstruktive besser geworden ist. Ich hatte Bedenken weil die Ärztin beim ersten besuch meinte es könne sein das es nicht klappt die Kinder Homöophatisch einzustellen eben weil sie schon so lange mit dem Aerosol Inhalieren. :???: Aber ich habe immernoch Hoffnung das es klappt und mir hat jemand auch gesagt das man der Homöophatie auch mehr Zeit geben soll zu Wirken. Ruhiger oder ausgeglichenenr sind die Kinder seitdem nicht.Sie sind wie immer.Gestern abend habe ich nach dem Duschen die Kinder mit etws Lavendelöl auf der brust eingerieben und dann sind sie ins Bett gegangen.Entwerde waren sie schnell ruhig und Eingeschlafen weil es schon spät war oder weil das Lavendelöl auch beruhigt hat. Mal schauen.. :)
Zum Thema Ernährung: Da habe ich bereits viel Umgestellt. Durch meine eigene Abnehmerei lerne ich momentan sehr viel dazu weil ich mich mit den Lebensmitteln viel mehr beschäftig e und die Packung auch mal Umdrehe und Lese was hinten drauf steht (zur Info: ich mache Weight Watchers und da lernt man unheimlich viel über Ernährung und Lebensmittel) und mit meinem kleinsten Sohn ( 7 Monate alt) mache ich momentan mit Hilfe iener Hebamme und ernährungsberaterin eine richtige Ernährungsberatung für Säuglinge. Seitdem haben wir bei dem kleinen auch schon vieles umgestellt.Zudem bin ich gelernte Köchin von daher weiss ich bei einigen dingen schon ganz gut bescheid. Bei den anderen beiden Kindern ist es in manchen Situationen noch schwer sie umzugewöhnen. Beispiel von gestern: Wir hatten noch 2 Frischeiwaffeln zuhause. Ich habe den Kindern aber 2 Reiswaffeln hingelegt zum naschen für zwischendurch. Najaaaa...die Eiwaffeln wollten sie natürlich lieber.Also hat jeder eine halbe bekommen und die Reiswaffel. Meine Hebamme sagt man muss die Umstellung langsam und fliessend machen. Sonst machen die Kinder da nicht mit.
Lieben Gruß... :wink:

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Re: obstruktive Bronchitis

Beitragvon greenbeans » 4. Jul 2009, 16:32

Hallo Multimama,
das habe ich überlesen, wenn Du das schon geschrieben hast,zur Homöopathin, sorry. Hört sich jedenfalls doch nach guter Anamnese an, finde ich. Und dies hier:
Verordnet hat sie jetzt nur die Petasites Globulis bei beiden und mein "grosser" Sohn bekommt jetzt bis Montag noch morgens 2 Globulis von einer anderen Sorte dazu.Was das ist kann ich auch nicht genau sagen, der Name ist auch weg, jedenfalls hat es was damit zu tun weil er momentan doch sehr obstruktiv angeschlagen ist/war.

hört sich für mich nach einem solchen "Organmittel" an, wovon ich gesprochen habe, wenn ein zweites Mittel gleichzeitig verordnet wird. Ich kenne das so, daß damit eben versucht wird, ein Organ direkt noch zu stützen, typisch dachte ich bisher, wenn sonst Organversagen droht, aber es kann ja auch andere Gründe geben, ein Organ direkt stützen zu wollen, also nicht daß Du jetzt denkst, das müsse immer so schlimm sein, also für mich jedenfalls gibt das so schon Sinn, mit der Erklärung von ihr zur Verordnung (bin auch nur Laie. Aber genau deshalb haben wir ja auch die Profis! :) ). Also meine Einschätzung aus dem was Du schreibst wäre, daß sie schon weiß, was sie tut und ihr Fach gut versteht. Die passenden Mittel scheint sie ja auch gefunden zu haben:

Also zum Thema veränderung kann ich sagen das das Obstruktive besser geworden ist.


Das hört sich ja sehr gut an!

Ich hatte Bedenken weil die Ärztin beim ersten besuch meinte es könne sein das es nicht klappt die Kinder Homöophatisch einzustellen eben weil sie schon so lange mit dem Aerosol Inhalieren


Ich weiß nicht wirklich, was eine obstruktive B. ist, unter obstruktiv habe ich nur sowas wie "schwer" gefunden. Ich würde generell aber erstmal immer von der Möglichkeit einer völligen Heilung ausgehen. Trotzdem finde ich das auch gut, daß Deine H. nicht einfach sagt, das kiregen wir alles homöopathisch hin, wenn sie den Überblick noch gar nicht haben kann, das kann sie ja erst im Verlauf beurteilen. Hört sich für mich so an, als wolle sie eben nicht einfach "was versprechen", sondern verantwortlich handeln. Das ist ja jedenfalls schon mal sehr schön, wenn es besser geworden ist. Ich finde das schon einen großen Erfolg, klingt doch nach dem passenden Mittel und dem richtigen Weg.
Wichtig ist, meine ich, mache Dir wirklich Stichpunkte am Abend, wenn Dir etwas aufgefallen ist, oder auch kurz, wie der Verlauf war (Medis nötig, oder auch nicht, auf Situationen anders reagiert, z.B. verständiger, gelassener oder aggressiver, und auch welche Situation das war, Symptom xy kommt oder geht, Stuhlveränderungen, alle Änderungen der Symptomen, wegen denen ihr zu ihr seid natürlich usw.), das ist Dein Part und ihrer ist es dann, daraufhin den Verlauf zu sehen und irgendwann mal auch ein neues Mittel zu finden.

Was die Ernährung angeht, bist Du ja bestens im Bilde, sicherlich auch viel besser als ich. :D
Die trockenen Reiswaffeln mag ich übrigens überhaupt nicht. :D

LG
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Re: obstruktive Bronchitis

Beitragvon Multimama3 » 4. Jul 2009, 22:20

och doch die Reiswaffeln finde ich gar nicht mal soo schlecht :D . Es geht. Leider musste ich heute feststellen das der kleinste nun etwas schlimmer geworden ist.Es hat sich mehr Schleim gebildet und er Hustet mehr. Trotz Petasites. Bei dem grossen wird es wie gesagt besser, ich kann jedoch nicht abschätzen ob es besser wird vom Aerosol "Flutide" mit dem wir trotzdem noch weiter Inhalieren sollen oder ob die Globulis die meiste Arbeit gemacht haben ODER ob beides zusammenspielt. Jedenfalls bin ich froh das Salbutamol Spray (was ja der eigentliche Hammer ist) nicht mehr zu brauchen.

Obstruktiv heisst das sich die Bronchien verängen bzw. verkrampfen und die Lunenfunktion wird schlechter. Man kann es auch gut an den Bauchbewegungen sehen weil sich der Bauch beim Ausatmen stark zusammenzieht. Die Atmung hört sich ehr an wie ein Keuchen.Mein Sohn hat in Akut Zeiten dann schwere Probleme beim Sprechen mit der Luftzufuhr.

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Angelika
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Re: obstruktive Bronchitis

Beitragvon Angelika » 4. Jul 2009, 22:56

Hallo Multimama,

gib den Kleinen immer viel warmen Tee zum trinken, damit sich der Schleim verdünnt und abfliesen kann!

schau mal hier nach

viewtopic.php?f=36&t=9874&p=54208&hilit=obstruktive+bronchitis#p54208

Alles Gute für die Kleinen

Angelika :wink:

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Re: obstruktive Bronchitis

Beitragvon greenbeans » 5. Jul 2009, 18:58

Multimama3 hat geschrieben:Leider musste ich heute feststellen das der kleinste nun etwas schlimmer geworden ist.Es hat sich mehr Schleim gebildet und er Hustet mehr.


Wenn er "einfach nur" mehr abhustet (und besser, leichter abhustet), aber besser Luft bekommt als zuvor, kann das sogar gut sein. Nur mal so als Anregung, worauf man beim Beobachten von Veränderungen noch achten könnte.


Bei dem grossen wird es wie gesagt besser, ich kann jedoch nicht abschätzen ob es besser wird vom Aerosol "Flutide" mit dem wir trotzdem noch weiter Inhalieren sollen oder ob die Globulis die meiste Arbeit gemacht haben ODER ob beides zusammenspielt. Jedenfalls bin ich froh das Salbutamol Spray (was ja der eigentliche Hammer ist) nicht mehr zu brauchen.


Weniger notwendige "Hammer"-Medikamente, ich finde das schon einen Erfolg. Ja, was letztlich wirkt, kann man eben nicht mehr so genau sagen, wenn mehrgleisig gefahren wird und werden muß. Auch hier hilft dann letztlich nur das sehr genaue Beobachten, und der Vergleich im zeitlichen Verlauf (daher auch das Notizen machen).

Die Atmung hört sich ehr an wie ein Keuchen.Mein Sohn hat in Akut Zeiten dann schwere Probleme beim Sprechen mit der Luftzufuhr.

Hat denn der kleine auch diese Atemprobleme gehabt? Das meinte ich, daß das Atmen mit verstärktem Abhusten vielleicht besser wird, und das wäre dann ja gut, wenn also der trockene Zustand ins leichte Abhusten übergeht.
LG



   

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