Zum Inhalt

Paukenerguss und Polyphen OP

Moderator: Angelika

Anke Thomas
Beiträge: 5
Registriert: 20. Feb 2010, 10:01

Paukenerguss und Polyphen OP

Beitragvon Anke Thomas » 20. Feb 2010, 10:16

Hallo Ihr Lieben..
Ich bin neu hier im Forum und brauche mal Hilfe!
Erst einmal möchte ich mich kurz vorstellen.
Ich heiße Anke, bin 43 Jahre alt, lebe zusammen mit meiner Enkelin -4-, unserem Hund und 4 Katzen (alles Kater) in Stolberg/Rheinland (Nähe Aachen)

Meine Enkelin war nie wirklich krank, bis sie im August in den kindergarten gekommen ist!
Schon klar, daß sie sich dann einen Infekt nach dem anderen fängt...
Im November hatte sie dann eine beginnende Mittelohrentzündung, die wir ohne Antibiotikum in den griff bekommen haben, im Dezember allerdings hatte sie dann erneut eine, die so stark war, daß sie auch Nasenbluten hatte!
Gut soweit - Antibiotikum und gut war! Ein paar tage wars ok - dann hatte sie wieder Schnupfen! Klar alle im Kindergarten und auch alle haben eben Probleme mit den Ohren!
Nun hört Leonie seit ein paar Wochen schlecht, ich war beim HNO - Paukenerguss beidseitig Auf meine Frage nach Homöopathie bekam ich die Antwort: klappt eh nicht, die Kleine hat dunkle Haare :eek: was für ein MIST!

Ich gebe ihr nun seit knapp 2 Wochen Globulie -apis mellifica- und einmal täglich 5 Tropfen Propolis!
Gestern war ich bei einem anderen HNO Arzt, der auch der Meinung ist, es müsse operiert werden! Gut - irgendwie verstehe ich das ja...
ABER: sie war doch eigentlich nie krank und das ist nun das erste Mal, daß sie so Probleme mit den Ohren hat!
Es muß doch eine Möglich geben, nicht nur die Polyphen zu verkleinern (das hat vor zig Jahren bei meiner mittleren Tochter mit Homöopathie hervorragend geklappt) sondern es muß doch auch eine Möglichkeit geben, den Paukenerguss - die verklebte oder verdickte Flüssigkeit hinter den Trommelfellen - aufzulösen und abzutranportieren!

Und hier hoffe ich sehr auf EUREN Rat!
Hat Jemand Erfahrungen damit?

Bei Google hab ich diesen Satz gefunden
--->Die Hörverschlechterung gab sich komplett und der Paukenerguß hat sich auch relativ schnell aufgelöst. Sobald aber wieder eine Erkältung im ...<---
- nur leider keine weiteren Antworten...

Lieber Gruß Anke


Anke Thomas
Beiträge: 5
Registriert: 20. Feb 2010, 10:01

Re: Paukenerguss und Polyphen OP

Beitragvon Anke Thomas » 20. Feb 2010, 10:32

ach so, ich sollte evt. noch erwähnen, daß Leonie verdammt schlecht hört im Moment :(

rine
Beiträge: 1496
Registriert: 30. Aug 2006, 11:11

Re: Paukenerguss und Polyphen OP

Beitragvon rine » 20. Feb 2010, 16:45

Meine Tochter sollte damit auch operiert werden, so kamen wir zur Homöopathie. Sie hatte binenn weniger Monate mehrere MOEs gehabt, die Probleme traten immer wieder auf und sie ebenfalls sehr schlecht, so dass es sich auch schon beim Sprechen bemerkbar machte. Im Zuge der homöopathischen Behandlung kam es binnen weniger Stunden zu einer deutlichen Besserung, nach wenigen Tagen war der Spuk vorbei und kam nie wieder.
Viele Grüße,
Rine

Bild

Anke Thomas
Beiträge: 5
Registriert: 20. Feb 2010, 10:01

Re: Paukenerguss und Polyphen OP

Beitragvon Anke Thomas » 20. Feb 2010, 17:22

Könntest Du mir denn etwas über die Behandlung verraten?

Benutzeravatar
Gingkoblatt
Beiträge: 1055
Registriert: 5. Jan 2007, 14:15

Re: Paukenerguss und Polyphen OP

Beitragvon Gingkoblatt » 20. Feb 2010, 17:50

Anke Thomas hat geschrieben:ach so, ich sollte evt. noch erwähnen, daß Leonie verdammt schlecht hört im Moment :(

Wenn deine Tochter einen Paukenerguss hat, ist es ganz klar, dass sie auch schlechter hört, weil ja Flüssigkeit in einem Raum ist, wo keine sein sollte. Ist der Erguss raus, wird auch das Gehör wieder besser.
:wink: Gingkoblatt
______________________________________
Nur wo nicht Natur draufsteht, ist auch wirklich Natur drin.

Anke Thomas
Beiträge: 5
Registriert: 20. Feb 2010, 10:01

Re: Paukenerguss und Polyphen OP

Beitragvon Anke Thomas » 20. Feb 2010, 18:35

schon klar - nur wie bekomm ich den Erguss da raus OHNE OP?!


Benutzeravatar
paul
Beiträge: 3200
Registriert: 5. Mai 2001, 02:00

Re: Paukenerguss und Polyphen OP

Beitragvon paul » 22. Feb 2010, 23:05

Anke Thomas hat geschrieben:...
Es muß doch eine Möglich geben, nicht nur die Polyphen zu verkleinern (das hat vor zig Jahren bei meiner mittleren Tochter mit Homöopathie hervorragend geklappt) sondern es muß doch auch eine Möglichkeit geben, den Paukenerguss - die verklebte oder verdickte Flüssigkeit hinter den Trommelfellen - aufzulösen und abzutranportieren!

Und hier hoffe ich sehr auf EUREN Rat!...


Hallo,

wenn es meine Enkelin wäre, würde ich eine "klassische" homöopathische Behandlung versuchen, und wenn innerhalb von 3 Monaten kein wesentlicher Erfolg zu verzeichnen ist, würde ich eine Operation in Angriff nehmen.

Wenn Du eine Behandlung bei einem Homöopathen erwägen solltest, der die "klassische Homöopathie" anwendet, solltest Du allerding die Eigenbehandlung mit Apis sofort beenden.

Es gibt zwar auch einige wenige Komplexmittel, die immer mal wieder angeboten werden -> diese sind aus meiner Sicht allerdings bei dieser Erkrankung eher wirkungslos.

Auf jeden Fall solltest Du Dich - auch um weitere Komplikationen (Schwerhörigkeit und dadurch bedingte Entwicklungsstörunegn) zu verhindern - baldmöglichst zu einer adäquaten Therapie entscheiden.

Wünsche gute Verbesserung für Deine Enkelin!
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

Anke Thomas
Beiträge: 5
Registriert: 20. Feb 2010, 10:01

Re: Paukenerguss und Polyphen OP

Beitragvon Anke Thomas » 23. Feb 2010, 09:31

ich habe am Donnerstag einen Termin bei einer Heilpraktikerin!

Ich denke, daß muß !!! ich versuchen, bevor ich mich zur OP entschließe!

Danke für Deinen Rat!
Anke

rine
Beiträge: 1496
Registriert: 30. Aug 2006, 11:11

Re: Paukenerguss und Polyphen OP

Beitragvon rine » 23. Feb 2010, 12:05

Ich denke auch, dass das ein guter Ansatz ist! Viel Erfolg und gute Besserung! :)
Viele Grüße,

Rine



Bild

wilfried
Beiträge: 69
Registriert: 3. Jan 2010, 14:49

Re: Paukenerguss und Polyphen OP

Beitragvon wilfried » 23. Feb 2010, 18:54

Liebe Anke Thomas, ich hatte in meiner Kindheit und auch später Mittelohrentzündung. In meinen 40ger Jahren hatte ich "Wasser im Ohr". Wie das durch die Eustachsche Röhre gekommen ist, durch falschen Druckausgleich beim Tauchen, oder ob das ein Sekret war, hat mir der Arzt nicht gesagt - stattdessen aber das Trommelfell angestochen und dann Nase dicht halten und pusten - und weg war die Geschichte.
Aus heutiger Sicht war die Eustachsche Röhre angeschwollen und ließ die Flüssigkeit nicht abfließen. In Wikipedia kann man lesen, daß man mit einer ärztlichen Behandlung nicht zu lange warten soll, damit sich das Sekret nicht verhärtet. Die Polyphen bei Deiner Enkelin verhindern offensichtlich das Abfließen des Sekrets und darum müssen die weg. Einen Arzt, den dunkle Haare stören, würde ich da allerdings nicht ran lassen!
Viel Glück Wilfried :-?



   

Zurück zu „Kinder Forum“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste