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Eigenurin: Wirkstoffe - Abfall oder Heilmittel?

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Krâja
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Eigenurin: Wirkstoffe - Abfall oder Heilmittel?

Beitragvon Krâja » 7. Okt 2014, 00:54

Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel, die dazu dienen, die allgemeine Ernährung mit Vitaminen, Mineralstoffen und sonstigen Stoffen, wie zum Beispiel Aminosäuren ect. zu ergänzen. Nahrungsergänzungsmittel tragen zum Erhalt der Gesundheit und des Wohlbefindens bei, indem sie durch ihre ernährungsspezifischen und physiologischen Eigenschaften einen wichtigen Beitrag zur Ergänzung der Ernährung leisten können (Auszug aus BLL - Nahrungsergänzungsmittel).

Im Urin sind Vitamine, Hormone, Mineralstoffe, Vitalstoffe, Aminosäuren, Glukose, Enzyme, Amylase, Urokinase, Immunmodulierende Stoffe, Antigene, Antikörper, Interleukin, Methylglyoxal, Harnstoff, Allantoin, Glucuronsäure, Purinsäure, Kreatin, Harnsäure, Bicarbonat, Agglutinine, Precipitine, Prostaglandine–Schmerzmediator und mehr enthalten. Rund zweitausend Substanzen, abgestimmt auf den eigenen körperlichen Bedarf, zugeschnitten und genau dosiert für den eigenen Körper. Weder unter- noch überdosiert.

Nahrungsergänzungsmittel sollen helfen, man schluckt sie im Vertrauen darauf, daß sie helfen und wirken. Urin bezeichnet man als Abfallprodukt, das in die Toilette gehöre.... ein bißchen widersinnig, finde ich (vgl. hierzu Grundlagen der Urintherapie).

Warum soll ein allgemein abgestimmtes Nahrungsergänzungsmittel die Gesundheit erhalten, während genau auf den eigenen Körper abgestimmte Wirkstoffe schädlich und ein Abfallprodukt sein sollen? Der menschliche Körper macht diese Wirkstoffe täglich neu an, Nahrungsergänzungsmittel führt man von außen zu und glaubt, damit Gesundheit und Wohlbefinden zu steigern, den körpereigenen Wirkstoffen spricht man in der Gegenwart in der westlichen Welt diese Eigenschaften ab.

Nahrungsergänzungsmittel können die Gesundheit unterstützen, Urin kann als Heilmittel eingesetzt werden. Seine Wirkungsweise kann durch Anwendung erprobt und nachgewiesen werden.

Auszug aus URINTHERAPIE Fachbereichsarbeit
URINTHERAPIE Fachbereichsarbeit pdf

BESTANDTEILE DES URINS

Im Harn des Menschen befinden sich mindestens zweitausend Substanzen, die bei der innerlichen oder äußerlichen Anwendung dem Körper wieder zugeführt werden. Mit modernen Methoden hat man inzwischen die Bestandteile des Eigenurins analysiert. Im Eigenharn sind demnach unter anderem enthalten:


3.1. Vitamine:

- Thiamin (Vitamin B1)
Wichtig für die Erhaltung des Nervengewebes und des Herzmuskels. Ebenfalls ein wichtiger Co-Faktor für die Enzyme des Kohlenhydratstoffwechsels.

- Riboflavin (Vitamin B2)
Bestandteile der Enzyme für die Hämoglobinbildung, Stoffwechsel von Hornhaut und Linse und trägt zur Erhaltung der Nerven bei.

- Vitamin B6
Co-Faktor vieler Enzyme des Eiweißstoffwechsels.

- Vitamin B12 (sog. Cobalamin)
Co-Faktor zahlreicher Enzyme, die unter anderem an der DNA-Synthese beteiligt sind. Blutbildung

- Nicotinsäure

- Folsäure
Co-Faktor des Phospholipit- und Aminosäurestoffwechsel

- Biopertin (dieses ist ein Folsäurefaktor)

- Ascorbinsäure (Vitamin C)
Bedeutung der Wundheilung, Narbenbildung und Wachstum. Des Weiteren hat Vitamin C einen positiven Effekt auf die Leukozyten sowie die Bildung von Antikörpern und vieles mehr.


3.2. Hormone:

- Nebennierenrindenhormone, Kortikoide Stresshormone
Wichtig für den Kohlenhydratstoffwechsel und Mineralhaushalt des Körpers, gegen Allergien und Entzündungsprozesse.

- Aldosteron
Reguliert die Steuerung des Kalziums, Kaliums, Natriums und Phosphors im Körper; es nimmt dazu Einfluss auf den Wasserhaushalt Blutdruckregulation.

- Östrogene
Wirken sich positiv u.a. bei Klimakterischen Beschwerden aus.

- Testosteron
Steigert u.a. die Eiweißsynthese.

- Kortison
(entzündungshemmend, ...)

- Erythropoetin
Wichtig für Blutbildung, wird von der Niere gebildet.

- Insulin
Wichtig u.a. für den Zuckerstoffwechsel, Fettstoffwechsel, der Proteinsynthese und der Kaliumaufnahme.

- Adrenalin
Beschleunigt die Herztätigkeit, hebt den Blutzucker, ...

- Noradrenalin
Verengt die Gefäße, erhöht den Blutzucker, Blutdruck steigernd.

- Vasopressin
Wichtig für die Wasserausscheidung.

- Padutin
Gewebehormon zur Durchblutungsverbesserung.


3.3. Mineralstoffe:

Kalzium
Wichtig für den Knochenaufbau, für die Nervenfunktion und Herzleistung.

Kalium
Wichtig für den Wasserhaushalt des Körpers, für die Nervenfunktion, Muskel- und Herzfunktion.

Magnesium
Beruhigt, wichtig für die Enzymbildung, für die Nerven-/Muskelfunktion, für den Kohlenhydratstoffwechsel.

Phosphor
Wichtig für den Säure-Basenhaushalt, für die Steuerung der Nährstoffaufnahme und für die Körperenergie.

Natriumchlorid (Kochsalz)
Wichtig unter anderem für den Flüssigkeitshaushalt.


3.4. Vitalstoffe:

o Eisen
Wichtiger Blutbestandteil für Sauerstoffversorgung und Enzymaktivität.

o Jod
Wichtig für die Schilddrüse, Stoffwechsel, und Regulation von Wachstum und Energieverbrauch zur Aufrechterhaltung wichtiger Körperfunktionen.

o Schwefel
Wichtig für Zell- und Gelenkfunktion.

o Zink
Wichtig für Wundheilung, Körperabwehr, Zuckerhaushalt, Prostata, sowie Haut und für das Nervensystem, weiters zur Steuerung des Alterungsprozesses


3.5. Aminosäuren:
Wichtige Eiweißbausteine für den Körper.

3.6. Zucker (Glukose)
Als Energiebaustein wichtig für die Körperabwehr.

3.7. Enzyme
Wichtige Aktivatoren im Körper.

3.8. Amylase
Stoffwechselaktivator, auch ein Enzym.

3.9. Urokinase
Wichtiges Enzym zur Regulierung der Blutgerinnung und Erweiterung der Arterien.


3.10. Immunmodulierende Stoffe
Diese greifen in den Abwehrmechanismus ein.

Antineoplastin
Verhindert auf selektive Weise das Wachstum von Krebszellen, ohne den normalen Zellaufbau zu stören.

Antigene

Antikörper
z.B. IgE, bei Gefäßpermeabilität im Harnwegsbereich auch IgM gegen Harnbakterien sowie IgA für Schleimhäute. Ebenso wurden Antikörper gegen Salmonellen, Diphtherie, Tetanus und Polio im Urin Kranker nachgewiesen (Rockefeller-Institut New York). Turner und Rowe von der Universität Birmingham wiesen auch im gesunden Urin eine reduzierte Menge an Antikörpern nach.

3.11. Interleukin 1
Dieser Botenstoff erfüllt wichtige Aufgaben im Rahmen der Körperabwehr. Darüber hinaus wirkt er im Gehirn und sorgt dafür, dass bestimmte Proteine reguliert werden. Er wirkt auch auf den Hypothalamus.

3.12. Methylglyoxal
Kann Krebszellen angreifen.

3.13. Harnstoff
Der Harnstoff wird bei erwachsenen Menschen pro Tag bis zu 30 Gramm ausgeschieden. Er ist das Endprodukt des Eiweißstoffwechsels und besitzt folgende wissenschaftlich nachgewiesene Eigenschaften:

fördert das Eindringen von Wirkstoffen durch die Haut
erhöht und repariert die Wasserbindungskapazität der Haut und
beugt dadurch Altershaut und Faltenbildung vor
bindet Mineralstoffe in der Haut und macht diese basisch
stillt denn Juckreiz der Haut
wirkt bakteriostatisch, virustatisch und pilzauflösend
baut Eiweiße ab
hemmt die Vermehrungsgeschwindigkeit von Hautzellen
verdünnt die stark verhornte Epidermis
regt die Nierentätigkeit an
wirkt i.v. (intravenös ) hirndruck- und augendrucksenkend
zersetzt sich an der Luft zu Ammoniumcyarat, welches für Bakterien
und Pilze eine toxische Wirkung hat.


3.14. Andere Stoffe

Allantoin
Wirkt wundreinigend und wundheilend, ist auch in vielen Hautcremes enthalten.

Glucuronsäure
Steuert wichtige Ausscheidungsvorgänge, reguliert die Körperabwehr für Leberfunktion, schenkt Energie.

Purinsäure
Greift in die Nierenfunktion ein, reguliert die Ausscheidung.

Kreatin
Wirkt als Energiestimulator. Kreatinin im Urin ist die dazugehörige Abbauform und von Natur aus stark basisch.

Harnsäure
Begrenzt die `freien Radikale` im Körper, wirkt dem Alterungsprozess entgegen und kann die Tbc zum Stillstand bringen.

Bicarbonat (Stoffwechselmediator)
Gastric Secretory Depressents. Dieser Stoff bekämpft das Wachstum von Magengeschwüren.

Agglutinine und Precipitine
Diese Stoffe haben eine neutralisierende Wirkung bei Polio und anderen Viren.

Prostaglandine–Schmerzmediator
Diese hormonähnlichen Stoffe haben eine gefäßerweiternde und entspannende Wirkung auf die Bronchialstruktur und wirken außerdem noch bei vielen anderen Stoffwechselfunktionen mit.


Weitere Urinbestandteile:
Nitrate, Borax, Arsen, Quecksilber, Blei, Aluminium, Cadmium, Chrom, Kobalt, Nickel, Titan, Zinn, Wismut, ...


Diese Aufzählungen machen es alleine schon deutlich, wie viele Stoffe dem Körper wieder zugeführt werden, wenn man den Urin innerlich, wie auch äußerlich anwendet. Fast alle dieser Wirkstoffe wirken sich überaus positiv auf den Körper aus.


Anmerkung: wir verwenden in der Urintherapie ausschließlich Mittelstrahlurin.
Ratschläge zur guten Körper- und Umgebungshygiene entnehme man bitte den Vorschriften zur
Gewinnung von Mittelstrahlurin
Wir verwenden bei der Anwendung der Urintherapie ein sauberes Glasgefäß,
bitte keine Plastik- oder Papierbecher verwenden !
Grüße von Krâja ;)


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MathiasFuchs
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Re: Eigenurin: Wirkstoffe - Abfall oder Heilmittel?

Beitragvon MathiasFuchs » 9. Dez 2014, 17:48

Sehr interessanter Blick darauf, wobei ich alleine schon wegen der Vorstellung wohl eher darauf verzichten würde. Andererseits habe ich auch erst neulich wieder ---Werbung--- einiges über die Notwendigkeit von Vitaminen für den Körper gelesen und möchte meinen Körper natürlich nicht darauf verzichten lassen.

Gibt es hier vielleicht auch Leute, die direkte Erfahrunge mit Eigenurin gesammelt haben?

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Krâja
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Re: Eigenurin: Wirkstoffe - Abfall oder Heilmittel?

Beitragvon Krâja » 9. Dez 2014, 22:50

MathiasFuchs hat geschrieben:Gibt es hier vielleicht auch Leute, die direkte Erfahrunge mit Eigenurin gesammelt haben?

Hallo MathiasFuchs,

ja, mich zum Beispiel. Wenn Du Dich hier im Unterforum Urintherapie ein bißchen umgeschaut und eingelesen hast, wirst Du sicher erkennen, was ich meine und wovon ich rede.. :)
Grüße von Krâja ;)



   

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