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Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

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Liliana
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Liliana » 25. Jun 2015, 21:37

Wie ist denn dass, wenn man die Haut behandelt für den Körper?

Homöopathen sagen, die Haut dürfe keinesfalls behandelt werden, tiefer liegende Krankheiten könnten wieder in den Körper zurückgeschickt werden, denn der Körper versucht z.B. Gifte über die Haut zu los zu werden, zu entgiften.

So könne es z.B. bei Neurodermitis sein, dass wenn die Haut behandelt würde sich später Asthma entwickle.
Die Ursache für Hautprobleme können doch im Darm sitzen, die Haut ist nur der Anzeiger, der Entgifter.
Ich wäre vorsichtig jahrelang die Haut zu behandeln.


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Krâja
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 26. Jun 2015, 03:44

Liliana hat geschrieben:Wie ist denn dass, wenn man die Haut behandelt für den Körper?

Hallo Liliana, ich weiß nicht, ob wir einander verstehen. Was meinst Du mit der Frage oder Aussage "die Haut für den Körper zu behandeln" ? Meinst Du damit, daß man innere organische Erkrankungen durch Hautmassagen heilt? Wenn Du das meinst, dann hast Du die Urintherapie nicht verstanden. Bei inneren Erkrankungen muß Urin innerlich angewendet, also getrunken werden oder zumindest tropfenweise eingenommen werden. Alle äußerlichen Erkrankungen kann man mit der Urintherapie behandeln und laut Literatur heilen.

Man verwendet die Urintherapie nicht jahrelang, man verwendet sie kurweise oder bei Bedarf. Man wäscht sich auch nicht täglich die Haare, wenn man die Urintherapie anwendet. Ich kann mittlerweile gut und gern alle vier Wochen Haare waschen, sie fetten nicht nach, sehen sehr gepflegt aus, es gibt keinen Grund mehr, meine Haare jeden Tag zu waschen wie das früher der Fall war. Während ich vor Anwendung der Urintherapie fast ständig krank war und ein Wehwehchen nach dem anderen hatte, bin ich - seit ich die Urintherapie fallweise anwende - stabil, sogar die schrecklichen Rückenschmerzen haben weitestgehend nachgelassen, ich wende die Urintherapie seit Monaten nicht mehr regelmäßig an, ausschließlich bei Bedarf.

Nicht alle Homöopathen kennen sich mit der Urintherapie aus, sie ist auch nicht bei allen Homöopathen anerkannt. Die Haut ist ein Entgiftungsorgan, genau wie der Darm. Wenn man die Haut mit Urin behandelt, führt man dem Körper die Stoffe wieder zu, die der Körper benötigt, um sich selbst zu heilen. Die Inder verwenden ausschließlich gekochten Vietrelharn zur Massage, frischer Harn wird dort nur getrunken oder für Mundspülungen angewendet.
Liliana hat geschrieben:Homöopathen sagen, die Haut dürfe keinesfalls behandelt werden, tiefer liegende Krankheiten könnten wieder in den Körper zurückgeschickt werden, denn der Körper versucht z.B. Gifte über die Haut zu los zu werden, zu entgiften.

Nach dieser Theorie dürfte man auch keine Eigenblutbehandlungen durchführen, denn Urin ist nichts anderes als Blutplasma. Die Urintherapie gibt dem Körper die Möglichkeit sich nochmals mit einer Erkrankung auseinander zu setzen, ähnlich wie eine Impfung, sie bringt den Körper auf natürliche Weise mit eigenen Mitteln zur Heilung.
Liliana hat geschrieben:So könne es z.B. bei Neurodermitis sein, dass wenn die Haut behandelt würde sich später Asthma entwickle. Die Ursache für Hautprobleme können doch im Darm sitzen, die Haut ist nur der Anzeiger, der Entgifter. Ich wäre vorsichtig jahrelang die Haut zu behandeln.

Die Ursache für fast alle Erkrankungen sitzt im Darm, daher ist es bei Anwendung der Urintherapie sehr wichtig, sich vorwiegend pflanzlich zu ernähren und auf Industrienahrung und Fleisch weitestgehend zu verzichten. Der Urin, der angewendet werden soll, benötigt die gesunde Ernährung und Lebensweise, um heilen zu können. Man sollte zuerst dafür sorgen, daß der Darm funktioniert, um von innen heraus zu gesunden. Daß sich bei der Anwendung der Urintherapie bei Neurodermitis Asthma entwickeln soll, ist mir nicht bekannt. Sowohl die Neurodermitis als auch Asthma sind mit der Urintherapie behandel- und heilbar, laut Literatur.

Ich habe einen sehr guten Homöopathen als langjährigen Arzt, aber meine Rückenschmerzen konnten mithilfe der Homöopathie nicht geheilt werden. Ich weiß nicht, ob Du Arthrose hast oder ob Dir die Schmerzen bekannt sind, die man bei Arthrose hat. Man nimmt ein bißchen frischen Urin, reibt seinen Rücken und seine Gelenke ein und Schmerzen gehören der Vergangenheit an. Patienten, die die Urintherapie bei Neurodermitis anwenden, berichten daß der Juckreiz nachläßt, ebenso wie die Hautprobleme, wie Rötungen, Pusteln, trockene Haut, Hautspannungen ect. Nach einigen Wochen oder Monaten sind sie beschwerdefrei.

Was verstehst Du unter jahrelanger Behandlung der Haut? Tägliche Anwendung oder gelegentliche Anwendung? Verwendet Du Hautcremes? Sie verstopfen Deine Poren, vorallem wenn Du sie täglich anwendest, das ist bei Urin nicht der Fall, Du kannst ihn ausserdem vor dem Duschen anwenden und ihn anschließend abwaschen.

Die Urintherapie legt sehr viel Wert darauf, daß sich der Körper mit seinen Krankheiten auseinandersetzt. Auf diese Weile findet bei der Urintherapie die Heilung statt.
Grüße von Krâja ;)

DonCarlos
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon DonCarlos » 30. Jun 2015, 12:17

Hallo Liliana,
seit ca. 15 Jahren behandle ich meine Pollenallergie "innerlich" mit Eigenurin und gutem Erfolg.
Bestimmt hat es meinen Haaren auch irgendwie geholfen, aber seit ich Krâjas Methoden anwende, sind die Haare noch besser geworden. Mein Anlass war, dass ich nach einem Jahr "no poo" noch keine richtige Lösung für den Talg, der sich in den Haaren abgesetzt hatte, gefunden hatte. Erst das Auswaschen mit 3 bis 5 Tage altem Urin hat hier die Lösung gebracht. Meist bildet sich Schaum und die Haare werden entfettet.
Einmal neugierig geworden, mache ich auch die Haarpackungen mit frischem Urin, vielleicht ergeben sich ja langfristige Verbesserungen. Ich glaube, diese Verbesserungen kündigen sich schon an. Ich werde später bestimmt darüber berichten. Zumindest sind die Schuppen schon verschwunden und Juckreiz auf der Kopfhaut habe ich auch nicht mehr.
Viele Grüße
DonCarlos

Emillie
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Emillie » 30. Jun 2015, 22:06

Hallo Kraja,

nach wie vor glücklichst mit dem Zustand meiner Haare habe ich dennoch noch ein kleines Problem zu lösen - den Geruch. Und zwar dann, wenn meine Haar wieder nass werden, riechen sie nach Urin. Trotzdem ich immer mit Essigwasser nachspüle. Hmmm....was könnte da der Grund sein? Ich befürchte, dass wenn ich anfange stark zu schwitzen, meine Kopfhaut evtl. auch "ausdünstet".
Hast du da eine Idee, Kraja?

@Jinmay - ich spüle auch kalt aus, das funktioniert gut bei mir.

Lieben Gruß

Emilie

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Krâja
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 1. Jul 2015, 01:30

Emillie hat geschrieben:wenn meine Haar wieder nass werden, riechen sie nach Urin.

Hallo Emillie

das war meine Befürchtung, denn ich lebe in einem Land, indem es dauernd regnet. Ich hatte starke Bedenken, daß ich dann nach Urin rieche, wenn die Haare naß werden, aber bei mir ist das bis heute nicht passiert, glücklicherweise, auch nicht beim schwitzen. Ganz im Gegenteil, ich verwende Mittelstrahlurin mittlerweile als Deodorant, es wirkt bei mir perfekt. Ich spüle nur mit klarem relativ heißem Wasser nach und massiere anschließend frischen Urin ins trocknende Haar. Bei mir riecht nix, ich habs x Leute gefragt. Sie sagen alle, es riecht neutral.

Vielleicht kannst Du Deine Haare mit einem milden natürlichen Babyshampoo nachwaschen? Ich weiß es nicht, ich hab das Problem nicht. Möglicherweise liegt es am Alter.

Danke auch für Dein Feedback @ DonCarlos und zu Lilianas Ausführungen erlaube ich mir die Frage, wer die Homöopathen sind, die dieses Ausspruch tätigen: "" Homöopathen sagen, die Haut dürfe keinesfalls behandelt werden, tiefer liegende Krankheiten könnten wieder in den Körper zurückgeschickt werden, denn der Körper versucht z.B. Gifte über die Haut zu los zu werden, zu entgiften. "" Wissen diese Homöopathen, daß das Embryo 9 Monate lang in seinem eigenen Urin schwimmt und sich davon ernährt? Dann lassen wir die Homöopathen in ihrem Glauben, da ist nichts zu machen. Die Urintherapie wirkt trotzdem, der geplagte Patient hat eine Chance gesund zu werden .. aber der Patient will ja garnicht gesund werden, dann hat er ja nichts mehr zum jammern :roll:
Grüße von Krâja ;)

sanara
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon sanara » 1. Jul 2015, 15:27

hallo kraja,

vielen dank für deinen deo tip.
das werd ich versuchen.

lg sanara


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Krâja
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 1. Jul 2015, 20:13

Hallo Sanara, Emilie, alle

ich steh grad auf dem Schauch, welchen Tipp willst ausprobieren?

Um nochmal zu Deinem Problem zurück zu kommen, Emilie, wir hatten heute überraschend den bisher heißesten Tag dieses Jahres, nur 38 Grad und dann auch noch eine drückende, schwüle Hitze. Ohne zu schwitzen hat das heut keiner geschafft.

Ich hatte mein wöchentliches Vollbad mit Urinzusatz heute morgen genommen und mir auch gleich die Haare gewaschen, die dann wieder Mal nicht trocknen wollten.

Heute morgen fühlte ich mich sehr unsicher als ich mit nassen Haaren im dicht besetzten Bus saß. Die Dame, die sich neben mich setzte, schien nichts zu bemerken, sie unterhielt sich mit mir übers Wetter. Bei meinen verschiedenen Terminen bemerkte anscheinend auch niemand was, wobei ich weiß, daß einer der Herren kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn ihm etwas auffällt, was nicht in Ordnung ist. Auch beim Umtrunk vor ca. 1 Stunde merkte niemand etwas, obwohl meine Kleidung mittlerweile an mir klebte, meine Haare klatschnaß geschwitzt sind, und ich mich heute nicht so wohl in meiner Haut fühle. Mir ist es zu heiß. Ich rieche übrigens auch nichts und mein empfindliches Näschen bemerkt Uringeruch sofort. Das weiß ich noch aus der Zeit, in der ich nicht wußte, daß man sich an der Luft trocknen lassen muß. Damals hab ich mehrfach nacheinander geduscht solange bis dieser grausige Geruch weg war. :roll:
Grüße von Krâja ;)

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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon sanara » 2. Jul 2015, 12:37

hallo kraja

ich meinte deinen tipp,urin als deodorant zu nehmen.

lg sanara :danke:

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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 2. Jul 2015, 21:27

Hallo Sanara,

danke für Deine Antwort. Bei normalen Temperaturen wirkt Urin (bei mir) super als Deodorant, es riecht absolut nicht nach Urin auf meiner Haut und der Schweiß unter den Achseln und an den Fußsohlen wird gebremst. Bei 38 Grad hilfts nicht mehr, aber ich pflege bei diesen Temperaturen erstaunlicherweise am Kopf zu schwitzen. Nicht nur, aber auch mir, ist gestern der Schweiß permanent in die Augen gelaufen ... wir haben alle bloß noch unsere Gesichter trocken geputzt, aber im Gesicht hatte ich gestern ja auch kein Deodorant ;-)
Grüße von Krâja ;)

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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon sanara » 3. Jul 2015, 23:27

:wink: hallo kraja,

bei der hitze trage ich zu hause ein frottee-stirnband.
da läuft nichts über das gesicht.

lg sanara

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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 4. Jul 2015, 01:29

Hallo Sanara,

zum einen war ich nicht zuhause und zum anderen hab ich - soweit ich weiß - seit meiner Jugend kein Stirnband mehr getragen. Bleibt halt bloß das Frottee-Tuch zum abputzen :D
Grüße von Krâja ;)

Sineaster
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Sineaster » 14. Jul 2015, 13:26

Hallo meine Lieben
Mein Name ist Sineaster und ich habe mich gerade eben angemeldet weil ich mich für die Eigenurin Geschichten interessiere.
Angefangen hat es damit, dass meine Mutter mir gesagt hat, ich solle mir über den Finger pinkeln, als ich mal eine üble Entzündung am Nagelhäutchen hatte. Ich habe das allerdings wieder vergessen. Mein Freund hatte letzthin mit dem Bike einen Unfall und hatte am Arm einen sehr tiefen Schnitt, der einfach nicht verheilen wollte, geeitert hat und schwer entzündet war. Irgendwann hab ich ihm gesagt, dass er doch mal drüber pinkeln soll bzw. die Wunde mit Eigenurin betupfen soll. Er hats gemacht und zwei Tage später war die Wunde verheilt.
Ich war selber überrascht.
Nun hab ich die Geschichte gleich weitergezogen. Ich hab eine beschi**ene Wundheilung. Am Samstag habe ich mir ein neues Tattoo gestochen und wie gewohnt haben am Tag danach die Schmerzen begonnen. Es ist jeweils so schlimm, dass ich kaum noch gehen kann (wenns am Bein ist.)
Nun habe ich auch Urin drübergekippt, zwei mal. Und es schmerzt schon fast nicht mehr. Normalerweise dauert das bei mir mindestens 2 Wochen! :-o
Daraufhin habe ich angefangen im Internet zu recherchieren...
Ich leide seit Jahren unter Kopfhautproblemen, habe vor allem bei Stress starke Schuppen, die mit nichts wegzukriegen sind. Ausserdem habe ich ziemlich kaputte Haare, vom vielen Färben und Dreadlocks die ich mal hatte. Ich würde das mit dem Urin nun gern ausprobieren, allerdings habe ich schon Angst vor dem Geruch, gerade wenn ich den Urin stehen lasse...
Beim Bein stelle ich fest, dass es nach ein paar Minuten noch riecht und wasche es ab, wenn es eingetrocknet ist.
Wie ich jetzt aber gelesen habe, lässt Ihr das zum Teil sogar in den Haaren drin? Und ihr benutzt kein Schampoo? Nur Pipi? :lol:
Ich bin absolut offen für solche Experimente. Aber da ich blutiger Anfänger auf dem Gebiet bin, wäre ich dankbar um einen Starterkit. :)
Pipi für Anfänger sozusagen. :P
Wie ich das machen muss, hab ich jetzt bereits gelesen, sammeln, waschen, einwirken lassen etc.
Habt Ihr mir vielleicht sonst noch ein paar Hinweise, Tipps etc?
Liebe Grüsse und vielen Dank!
Sineaster

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Krâja
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 15. Jul 2015, 00:34

Hallo und :welcome: am Natur-Forum Sineaster,

ein Starterkit für Anfänger hängt hier bereits, das sind die sieben (7) Postings, die ein Sticky haben und immer oben hängen bleiben. Diese Beiträge sollte jeder lesen, der die Urintherapie anwenden möchte. Im Grunde genommen steht in diesen Beiträgen schon die Antwort auf Deine Fragen.

Die Urintherapie setzt sich zusammen aus der Innerlichen und der Äußerlichen Urintherapie. Beide Therapieen zusammen genommen sind ein Ganzes, sie unterstützen sich gegenseitig.

Bevor man sich mit der Anwendung von Urin befasst, sollte man sich mit seiner Ernährung befassen. Das was Du oben zuführst, kommt unten wieder raus, in verarbeiteter Form. Achte bitte auf Deine Ernährung, sie sollte vorwiegend pflanzlich sein, so wenig Fleisch/Fisch wie möglich. Es wird auch empfohlen wenig Gewürze zu gebrauchen, kein Fastfood, keinen weißen Zucker, kein weißes Mehl, keinen weißen Reis, so wenig wie möglich Kaffee und soviel wie möglich frisches klares Wasser ohne Kohlensäure, lies hierzu die Beiträge unter dem Thema Unterstützung der Eigenurintherapie.

Solltest Du eine innerliche Einnahme von Urin in Erwägung ziehen, damit meine ich Urin trinken(*) oder auf Urin fasten(*), werden die Voraussetzungen strenger. Es dürfen keinerlei Medikamente, keinerlei Drogen, kein Alkohol, kein Nikotin angewendet werden, keine Bestrahlungen und keine Chemo. Alle Stoffe, die vom Körper aufgenommen werden, finden ihren Niederschlag im Urin und können durch die innerliche Anwendung von Urin zu (lebensgefährlichen) Vergiftungen führen.

Eine weitere Voraussetzung bei der innerlichen Einnahme ist Ausgeglichenheit, man sollte sich positiv gelassen fühlen, wenn man seinen Urin trinkt. Angst, Wut, Trauer, Streß und Depressionen wirken sich negativ auf die Beschaffenheit des Urins aus. Negativ belasteter Urin kann nicht heilen. Lies hierzu Streß Folgeschäden erkennen und heilen.

Zur innerlichen Einnahme gehört auch die Anwendung von ein bis zwei Tropfen frischen Mittelstrahlurins unter der Zunge, der dort längere Zeit belassen wird, sich mit dem Speichel vermischt und dann geschluckt wird. Man wartet ungefähr eine Stunde mit essen und trinken. Auch Gurgeln, Urinkauen, Urin Inhalieren, die Anwendung von Nasentropfen gehört dazu .... diese Art der Anwendung kann auch durchgeführt werden, wenn man die strengen Voraussetzungen(*) beim Urintrinken oder Urinfasten nicht erfüllt. Man sollte dann aber nur alle paar Tage mal ein bis zwei Tropfen Urin unter die Zunge geben, nicht ganz so oft gurgeln, alles im Maßen, also ein bis zwei mal wöchentlich. Die Innerliche Anwendung verstärkt die Äußerliche Anwendung von Mittelstrahlurin.

Wenn die Ernährung stimmt, wenn der pH Wert des Urins stimmt, kann man los legen, wir verwenden aber ausschließlich Mittelstrahlurin:
Grundlagen der Urintherapie: Verwenden Sie nur den Mittelstrahlurin (also weder die ersten noch die letzten 100 Tropfen). Der erste Strahl reinigt die Harnröhre und kann somit auch Bakterien enthalten, die wir nicht einnehmen sollten. Die letzten Tropfen können auch Verunreinigungen aus der Harnblase enthalten.

Bei der Uringewinnung sollte auf eine gute Körper- und Umgebungshygiene geachtet werden.[..]

Das, was Du machst und wohl auch empfiehlst "einfach drüber pinkeln" hab ich anfangs auch ausprobiert, ich hab u.a. die offenen Ekzeme in meinen Ohren damit behandelt und kriegte dann einige Male ganz gewaltige und sehr schmerzhafte Ohrenentzündungen, schließlich kann man ja auch allen Urin mit einem Glas auffangen und ihn sich dann in die Ohren kippen, ich kann es aber niemandem empfehlen, diese Entzündungen tun sehr weh. Aus Schaden wird man klug, ich bin zu Mittelstrahlurin übergegangen und seitdem heilen all meine Verletzungen bei dieser Art der Behandlung sehr schnell. Je frischer eine Verletzung (Wunde), je stärker/ schneller die Heilwirkung von frischem Mittelstrahlurin.

Zum Starterkit gehört auch der Beitrag Anwendungsarten des Urins, denn man kann ihn ganz unterschiedlich und natürlich symptombezogen anwenden.

Bei Anwendung der Urintherapie wird unterschieden zwischem Frischem Mittelstrahlurin, Altem Mittelstrahlurin und Viertelharn. Zur Innerlichen Anwendung nimmt man in erster Linie frischen Mittelstrahlurin, fallweise kann auch Viertelharn Anwendung finden. Bei Anwendung der Äußerlichen Urintherapie kann man frischen und alten Mittelstrahlurin anwenden und auch Viertelharn (Shivawasser).

Grundsätzlich gilt bei der Äußerlichen Anwendung von Mittelstrahlurin: bei frischen Verletzungen und Wunden frischen Mittelstrahlurin, bei alten Verletzungen und Wunden Alten Mittelstrahlurin und bei schlecht heilenden Verletzungen und Wunden Shivawasser anwenden.

Der morgendliche Mittelstrahlurin enthält aufgrund der langen Ruhephase des Körpers die meisten Inhaltsstoffe in der höchsten Konzentration, er kann daher auch sehr salzig sein. Man verwendet bevorzugt den morgendlichen Mittelstrahlurin, außer im und beim Auge, hier sollte man besser auf einen späteren Tagesurin zurückgreifen, der durch die neue Flüssigkeitszufuhr schon ein wenig verdünnt ist. Man kann den gesamten Mittelstrahlurin des Tages anwenden, die höchste Heilwirkung hat der morgendliche Mittelstrahlurin.

Mittelstrahlurin soll in sauberen Behältern (ohne Spülmittelrückstände) aus Glas, Keramik oder Ton aufgefangen werden. Die Gefäße sollten verschließbar sein. Es muß kein Schraubverschluß sein, aber sie sollten geschlossen sein. Urin wird kühl und dunkel aufbewahrt, nicht im Kühlschrank, sondern auf einem kühlen Platz. Alter Mittelstrahlurin kann 3 bis 7 Tage gelagert werden, zur Zubereitung von Shivawasser kannst Du dich hier informieren.

Das Anwendungsgebiet von Mittelstrahlurin ist sehr groß, es umfasst den gesamten Menschen mit allen Krankheiten, die er bekommen kann, hierzu kannst Du den Beitrag Anwendungsgebiet Eigenurin: Überblick und Info lesen, indem ich viele Einzelbeiträge hier am Forum verlinkt habe, aber auch auf Bücher hinweise und internationale Webseiten zur Urintherapie, zum Teil übersetzt, zitiert habe.

Das ist unser Starterkit hier am Forum.

In meinem Eingangsposting in diesem Thread bin ich auch auf die Geruchsentwicklung bei Urin eingegangen. Geschlossene Gläser lassen keinen Geruch durch. Auf den Haaren und auf der Haut verbleibt kein Uringeruch, wenn man Haut und Haare an der Luft trocknen läßt. Auf Textilien stinkt Urin, ebenso bei Anwendung im Wasser. Abtrocknen oder die Anwendung von Waschlappen ist nicht möglich, dann stinkts. Naturschwämme aus Tierhaaren, Borsten, Luvaschwamm können angewendet werden, da riecht es nicht ganz so schlimm.

Ich reibe mich mittlerweile täglich mit frischem Mittelstrahlurin ein, warte ca. 15 Minuten bis der Urin restlos in die Haut eingezogen ist und ich staubtrocken bin, bevor ich mich ankleide und dann gehe ich arbeiten ... und kein Mensch bemerkt, welches Körperpflegeprodukt ich verwende. Es wirkt super, die Haut wird schön zart, fühlt sich super an, alle Wunden heilen im Handumdrehen, sämtliche Verletzungen heilen und Schmerzen aller Art vergehen sehr schnell bei Anwendung der Urintherapie, auch Zahnschmerzen.

Bei einem neuen Tattoo würde ich die Nadelstiche sofort mit nassen (kalten) Kompressen mit frischem Mittelstrahlurin bedecken und sie solange drauf lassen, bis sie warm werden, man kann sie dann gegen frische kalte, nasse Kompressen austauschen. Man kann solche Kompressen auch über Nacht anwenden, eingepackt in eine Wolldecke auf einer wasserfesten Unterlage.

Zur Behandlung von Wunden haben wir hier bereits einen eigenen Thread Wunden- und Narbenbehandlung: Eigenurin.

Kopfhautprobleme, die seit Jahren andauern, könnte man mit altem Mittelstrahlurin oder Shivawasser behandeln, wobei man zunächst einige Wochen lang regelmäßig Alten Mittelstrahlurin anwendet und erst dann, wenn sich keine Besserung einstellt, auf Anwendung von Shivawasser übergehen kann.

Die unterschiedlichen Anwendungsformen bei der Behandlung von Kopfhaut- und Haarproblemen findest Du hier in diesem Thread im Eingangsposting klick. Man kann alle 3 Arten des Urins als Shampoo, Haar- und Kopfhautpackung, Haarspülung, Haartonikum und Haarspray anwenden. Zu beachten ist, daß man man keine seifehaltigen Produkte verwendet, wenn man die Urintherapie anwendet, klares Wasser genügt zum ausspülen. Ich verwende keinen Essig zum ausspülen, ich empfehle die Anwendung von Essig zum spülen nicht. Je länger Urin auf der Kopfhaut und dem Haar verbleibt, desto stärker die Wirkung. Deine Schuppen und Deine Kopfhautprobleme werden nicht von heute auf morgen weggehen, ich nehme an, daß es einige Wochen bis Monate dauert. Es kann sein, daß Dein Haar anfangs klebt, das hatten wir hier alle, das scheint normal zu sein. Aufsprühen von frischem Mittelstrahlurin ins trocknende Haar macht das Haar dann wieder locker.

Viel Glück und meld Dich mal wieder. :wink:
Grüße von Krâja ;)

Sineaster
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Sineaster » 15. Jul 2015, 07:21

Hallo Krâja
Vielen Dank für Deine Antwort.
Sorry ich wollte nicht ignorant erscheinen. Natürlich habe ich den Anfangsteil schon gelesen und mich auch sonst durch die vielen Beiträge geschmökert.
Ich dachte da gibt's vielleicht noch sowas, wie "iss auf keinen Fall xy" oder sowas. :)
Betreffend den Wundbehandlungen, die Sache mit dem Mittelstrahlurin war mir schon bekannt, da hab ich schon nicht wörtlich einfach drüber gepinkelt. ;) Hab das einfach hier erzählt, damit ihr wisst, wie ich zu der ganzen Sache gekommen bin.

Ich hab gestern zum ersten Mal meine Haare gewaschen, bzw. eine Packung gemacht. Einfach mit frischem Mittelstrahlurin. Hat ziemlich gut funktioniert. Ich habs mit Wasser ausgespült, weil meine Haare noch freucht waren als mein Freund nach Hause kam und wir einkaufen mussten. Wollte kein Risiko eingehen. Aber mein Haar fühlt sich den Umständen entsprechend ziemlich gut an und sieht auch besser aus, als wenn ich es normalerweise mit Shampoo und Conditioner wasche. Ich werde das weiterhin probieren.

Vielen Dank für die Idee mit den Tattoowickeln. Das könnte auch ne echt gute Sache sein, wo schon das "drüberpinkeln" so gut funktioniert.
Auf die anderen Infos zur innerlichen Behandlung etc. gehe ich hier nicht weiter drauf ein, um den Haar Thread nicht noch mehr zuzuspammen. ;-)
Liebe Grüsse
Sin

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Krâja
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 15. Jul 2015, 12:34

Hallo Sineaster,

Sineaster hat geschrieben:Sorry ich wollte nicht ignorant erscheinen.[..]

Du bist nicht alleine mit Deinen Fragen, ich bekomme ab und an auch Mail und PN Nachrichten mit den gleichen Fragen. Das Gebiet der Urintherapie ist sehr umfangreich, man muß auch bei uns am Forum viel lesen, wenn man mit der Urintherapie beginnen möchte und weiß dann einfach nicht, wo man anfangen soll, insbesondere wenn man neu bei uns am Forum ist. Folglich ist meine Antwort hier am Forum garnicht schlecht, sie kann von jetzt an Neulingen auf dem Gebiet der Urintherapie den Einstieg erleichtern.

Sineaster hat geschrieben:Ich dachte da gibt's vielleicht noch sowas, wie "iss auf keinen Fall xy" oder sowas. :)

Zum Thema Ernährung und mehr gibt es hier Tipps: Unterstützung der Eigenurintherapie. Achte auf viel Ruhe, viel Schlaf, insbesondere in Streßsituationen, Meditation und Yoga helfen beim abschalten, frische Luft und Bewegung in frischer Luft ist sehr wichtig und natürlich die Ernährung. Nur Urin mit dem richtigen pH-Wert hat die Kraft zu heilen.

Beim Urintrinken und Urinfasten reinigt sich der Körper - laut Literatur - durch die innerliche Einnahme des mit den jeweiligen Krankheiten belasteten Urins selbst und Mensch wird anscheinend sehr schnell gesund. Ich wollte das vor ein paar Monaten austesten .. da ich aber rauche, wurde das ein Schuß nach hinten. So schnell teste ich das nicht mehr aus. :oops:

Sineaster hat geschrieben:Vielen Dank für die Idee mit den Tattoowickeln.

Lies Dich auch in Die äußerliche Anwendung der Urintherapie ein, da findest Du viele Tipps zu diesem Thema.

Sineaster hat geschrieben:Ich hab gestern zum ersten Mal meine Haare gewaschen, bzw. eine Packung gemacht. Einfach mit frischem Mittelstrahlurin. Hat ziemlich gut funktioniert. Ich habs mit Wasser ausgespült, weil meine Haare noch freucht waren als mein Freund nach Hause kam und wir einkaufen mussten. Wollte kein Risiko eingehen. Aber mein Haar fühlt sich den Umständen entsprechend ziemlich gut an und sieht auch besser aus, als wenn ich es normalerweise mit Shampoo und Conditioner wasche. Ich werde das weiterhin probieren.

Bei Anwendung von allen 3 Formen der Urinbehandlung trocknet das Haar extrem langsam, das ist auch meine Erfahrung. Ich spüle meine Haare prinzipiell mit klarem meist warmen Wasser gründlich aus und trockne meine Haare dann mit einem Handtuch vor. Trocknen mit einem Handtuch ist nur möglich, wenn die Haare mit viel Wasser gründlich ausgespült sind. Es verkürzt die Trockenzeit der Haare enorm. Ich sprühe mir dann beim weiteren trocknen der Haare frischen Mittelstrahlurin in die Haare und knete ihn in die Haare ein, das hindert den Trockenvorgang nicht mehr und die Haare sehen besser aus. Die Leute riechen (glücklicherweise) nichts, sonst könnte ich diese Therapie nur im Urlaub anwenden. Urin enthält sehr viele Wirkstoffe, die das Haar benötigt, um gesund und kräftig zu werden und zu glänzen. Das bestätigt mein Friseur mir immer wieder, denn sie wachsen plötzlich sehr schnell, und ich muß meine Ponys dauernd schneiden lassen, weil sie mir relativ schnell die Sicht nehmen..

Bei der Urintherapie empfiehlt jeder Therapeut etwas anderes, wie ich bei der Lektüre festgestellt habe. Manche verwenden nur frischen morgendlichen Mittelstrahlurin, andere verwenden alten Mittelstrahlurin, die Wenigsten kennen und verwenden Shivawasser, einige warnen davor, Urin zu kochen, weil die Rohstoffe kaputt gehen .. Ich hab das einfach ausprobiert und brachte ein 30 Jahre altes (offenes) Ohrekzem mit ziemlich großen Schmerzen ob des konzentrierten Salzgehalts in Shivawasser in ungefähr einer Woche zum ausheilen. Die Behandlung war ziemlich grausam, aber der Erfolg riesig.

Ich gebe alle Tipps, die es zur Urintherapie gibt und empfehle sie auszuprobieren.

Es wäre nett, wenn Du uns auf dem Laufenden zu Deinen Erfahrungen mit der Urintherapie halten könntest.

Viel Erfolg :wink:
Grüße von Krâja ;)



   

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