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Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

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Krâja
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 29. Nov 2015, 02:17

Nein, ich steh nicht unter Druck ;-) Ich finds nur schade, der eine hat Hexenschuß, der andere hat Arthrose, der nächste sucht ein Mittel gegen Bronchits oder Immunschwäche. Ich könnte ja antworten, aber wenn ich das mache, dann mault wieder eine/r irgendwo hier am Forum, daß ihm oder ihr die Urintherapie auf den Geist geht .. also laß ichs. Gibt ja eine Suchmaschine und wie Du schon schriebst "Ich glaube allerdings auch, wenn sie es wissen wollen, wird ihnen diese Möglichkeit schon eines Tages zukommen. Dann kommen sie eben zufällig drauf- Falls nicht, soll es eben nicht sein."
Grüße von Krâja ;)


danillal
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon danillal » 13. Jan 2016, 14:53

hallo kraja,

danke für die tollen infos. bin erst heute über diese seite gestolpert. super!!!
hab mich schon vor einiger zeit über urintherapie erkundigt (im netz ;-)
ich habe ein schuppenproblem, und es hilft nur ein bestimmtes schampoo wirklich gut dagegen, nur das ist voll mit chemie und eigentlich wird davon abgeraten es zu verwenden. kaum hab ich gewechselt, wieder schuppen... ich habe einige nuturschampoos und auch teurer apothekenschampoos durch, und nix hilft wirklich gut gegen die krustigen schuppen auf meinem kopf.
dacht mir, ich hab nix zu verlieren und hab dann urintherapie angewendet... etwas anders, ich hab den frischen morgenurin verwendet, in die kopfhaut einmassiert, handtuch drüber und 1 stunde einwirken lassen, danach ganz normal mit mildem schampoo und wasser gewaschen... es ist verrückt, aber die schuppen sind WEG, nach dreimal anwenden (ich wasch ca 2x die woche die haare) war das thema gelöst. das glaubt mir kein mensch :lol:
Deshalb find ich es super, über dieses forum gestolpert zu sein.

Ich hätte nur eine frage: wenn ich ganz auf das schampoo verzichte und alten urin verwende - du schreibst dann immer, dass man die haare lufttrocknen lassen muss. ist mit der luftdusche "föhnen" auch lufttrocknen? meine langen haare würden sonst ja 2-3 stunden benötigen einfach so bei raumtemperatur im winter :-( - grundsätzlich bin ich zufrieden so wie es ist, es ist eine massive erleichterung die schuppen los zu sein. allerdings reizt es mich jetzt auch auszuprobieren, ob echt auch die grauen haare verschwinden mit dem alten urin. weil nur frischer so wie ich es anwende und das schamponieren danach wird wohl zuwenig sein?

lg, dani

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Krâja
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 13. Jan 2016, 19:08

:welcome: am Natur-Forum und im Unterforum Urintherapie Danillal.

Es freut mich, daß Du einen solch tollen Erfolg mit der Urintherapie hast, Danillal, vielen Dank auch für das tolle Feedback :top:

Föhnen ist nicht gut für Haare, zumindest dann, wenn man sie heiß föhnt. Ob man die Haare unbedingt an der Luft trocknen lassen muß, weiß ich nicht, es ist halt am gesündesten für das Haar. Was man auf keinen Fall tun darf, bei der Urintherapie: ein Handtuch verwenden zum vortrocknen, denn Urin stinkt auf Stoff. Der Geruch des Urins auf dem Handtuch überträgt sich auf das Haar und dann stinkt das Haar. Das geht nicht, also bitte kein Handtuch anwenden bei der Urintherapie.

Du kannst Deine Haare unbesorgt mit altem Urin waschen und auf das Shampoo verzichten. Urin hat eine sehr stark reinigende Kraft, das Shampoo ist überflüssig und nimmt dem Urin möglicherweise die Wirkung. Ich verwende meistens alten Urin zum waschen und, wenn das Haar trocknet, sprühe ich frischen Urin ins Haar, knete es ein bißchen und hab dann meinen eigenen Haarfestiger, der das Haar frisch hält und frisierbar macht.

Momentan wäscht Du noch zweimal die Woche, wenn Du mit der Urintherapie weitermachst, brauchst Du nur noch einmal pro Monat waschen, weil das Haar immer sauber und gepflegt aussieht, es fettet nicht nach, wird nicht struppig, fällt nicht mehr aus, es sieht immer gut und gepflegt aus.

Bei regelmäßiger Anwendung hast Du in einigen Wochen, eventuell zwei bis drei Monaten Deine jugendliche Haarfarbe wieder, also zunächstmal die Haarfarbe, die Du mit ca. 10 hattest, es wird dann aber dunkler oder heller, auf jeden Fall, die Haarfarbe, die Du hattest, bevor Du grau wurdest.

Weiterhin viel Erfolg mit der Urintherapie, Danillal. Vielleicht kannst Du uns weiter auf dem Laufenden halten und berichten, wie die Urintherapie Dir und Deinen Haaren bekommt?
Grüße von Krâja ;)

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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon danillal » 15. Jan 2016, 21:36

Hallo Kraja,

Danke für die Rückmeldung, klar ich berichte weiter hier über meine Erfolge oder Nichterfolge ;-)
Heute musste ich die Haare chemische färben weil der Nachwuchs schon zu grau war, aber das sollt ja egal sein- werd jetzt Packungen mit 3 Tage altem Urin versuchen einmal wöchentlich. Ich halte das Forum am laufendem :-)
Zusätzlich versuche ich eine Warze mit Urin zu behandeln. Ich hab heute begonnen, die Stelle mit Urin einzureiben und werd das 2x täglich machen, morgens mit frischem und abends mit altem. Sind halt meine eigenen Versuche, so wie es für mich am praktikabelstem ist...
Wenn Urin immer so toll wirken würd wie bei meinen Schuppen dann wäre das echt DER Hammer:-) wie gesagt das wirkt sogar, wenn ich mit schampoo nachwasche. Kopfhaut ist schuppenfrei und super wenn ich einmal mit Urinpackung drauf geb, mit Schampoo abwasche und die nächsten2-3 mal nur Schampoo verwend. Danach muss wieder Urin drauf, sonst sind die Schuppen wieder da. Werd das aber massiv intensivieren um ev die grauen Haare wegzukriegen.
Berichte in 1-2 Wochen wieder,
GlG dani

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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 15. Jan 2016, 23:27

danillal hat geschrieben:Wenn Urin immer so toll wirken würd wie bei meinen Schuppen dann wäre das echt DER Hammer:-)

Tja, hier gibts bei Weitem mehr nachzulesen als die Anwendung von Urin auf Haaren. Ich behandle bei mir seit ca 2 Jahren alle Wehwehchen mit Mittelstrahlurin. Ein besseres Heilmittel als Mittelstrahlurin kenne ich eigentlich nicht, es wirkt schnell, zuverlässig .. alles heilt. Es ist DER Hammer, ausprobieren kannst ja selber.

Tipps kannst hier bei uns nachlesen, was Du draus machst, überlasse ich Dir ... :D
Grüße von Krâja ;)

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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon danillal » 16. Jan 2016, 09:03

Hallo Kraja,
ja, hab hier schon sehr viel nachgelesen von dir, extrem informativ... du könntest ja eingentlich schon ein Buch herausgeben!!!
Allein das Lösen des Schuppenproblems finde ich phänomenal. Da gibt es zig tips von Essig bis Öl ;-) - aber NIX wirkt so gut, einfach und vor allem schnell wie Urin. Und ehrlich gesagt, ist nix so billig! Trotzdem liest man extrem selten drüber. Klar wurde einem anerzogen, dass Urin eklig ist, aber Antibiotika in diversem Fleisch, Sprizmittel auf und in Obst und Mikroplastik in diversen Sachen mitessen, das ist schon ok? Verrückte Welt, echt...
Werd eh sehen, wie weit ich komme mit meinen Versuchen... :wink:
lg, Dani


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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon danillal » 19. Jan 2016, 09:45

nach ein paar Tagen...
Warze: ich betupfe sie morgens und abends mit Urin und reibe ein bis trocken. heute, also nach etwa 4-5 Tagen hat sich die oberste Schicht (die eigentlich ziemlich hart war), konnte diese sehr locker mit dem Fingernagel "abtragen"... mal sehen wie es weiter geht...
Haare: Kopfhaut ist so gut wie nie zuvor. Heute morgen wieder eine Urinpackung gemacht. Frischen Urin am Morgen aufgefangen, in die Kopfhaut und Haare eingerieben, Plastikfolie rumgewickelt und 45 Minuten einwirken lassen. Dann mit mildem Shampoo die Haare vorsichtig (mit wenig Reiben und mit wenig Berührung von der Kopfhaut) mit heißem Wasser gewaschen, kalt abgespült zum Schluss. Kopfhaut ist wunderbar, Haare schön. Schampoo hab ich verwendet weil ich mich nicht traue mit rein uringewaschenen Haaren arbeiten zu gehen (Erstversuch ev im Urlaub) bzw ich nicht mit altem Urin sondern mit frischem arbeite und da ist die Reinigungswirkung nicht so ausgeprägt.
Kann hier nur erzählen wie ich es mache und es für mich passt. Auf jeden Fall extrem empfehlenswert! Wär super, wenn noch jemand probiert und erzählt...
Halte euch vor allem bezüglich Warze auf dem Laufenden...
LG, Dani

PS: Gestern Fieberblase bekommen, in einem ersten Impuls wollte ich mit Urin rangehen... hab mich dann aber doch nicht getraut und Fieberblasencreme verwendet, tja... ;-)

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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 19. Jan 2016, 19:07

Hallo Dani

Du fängst ja nun gerade eben erst mit der Urintherapie an, probierst vorsichtig aus, zwischen dem allgemeinen Kopf-Schütteln, Erstaunen und der Ungläubigkeit. Du verläßt nun ganz langsam den vorgeschriebenen Weg der Pharma- und Kosmetikindustrie mit ihren heilversprechenden Giftmüllerzeugnissen und wendest Dich der persönlichsten Therapie mit dem eigenen Urin zu. Du begibst Dich in den hierzulande nahezu unbekannten oder längst in Vergessenheit geratenen Bereich der Selbstheilung. Im Laufe der Anwendung des eigenen Urins erfährst Du ein neues Selbstgefühl, lernst Vertrauen in Dich und deinen Körper. Du lernst (Dich selbst zu) heilen. Du brauchst dazu keine Medikamente, keine Hautcremes, kein Haarshampoo, keine Seife und kaum noch Kosmetika. Mittelstrahlurin genügt.

Was Du momentan machst, ist ein Mittelding, Du ernährst Dein Haar mit Deinem eigenen Urin und seinen Wirkstoffen und laugst es anschließend mithilfe eines Shampoos wieder aus. Ich verstehe, daß Du Dich nicht traust, mit Urin gereinigetem Haar zur Arbeit zu gehen, man könnte es ja riechen. Man riecht es aber nicht, wenn man Haut und Haar an der Luft trocknen läßt, man darf nicht mit Stoff in Berührung kommen. Das ist Anfangs etwas ungewöhnlich, aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran, es wird tägliche Routine.

Urineinreibungen vor oder während dem Duschen machen die Haut ebenfalls geschmeidig und zart, hierzu kann man einen Schwamm oder eine Badebürste aus Naturstoffen verwenden. Klares Wasser zum abspülen reicht, ansonsten laugt man seine Haut anschließend wieder aus.

Frischer Mittelstrahlurin ist außerdem ein perfektes Hauttonikum, gegen Faltenbildung, müde Augen, Hautunreinheiten, er ernährt und pflegt. Finger- und Zehennägel werden schöner und wachsen, auch das Haarwachstum wird sehr stark angeregt. Die Durchblutung verbessert sich. Ich kenne keine Kosmetika, die ein auch nur annähernd vergleichbares Ergebnis erzielen. Ich kenne allerdings auch keine Hautcreme, die so schnell heilt wie der eigene Urin.

Was Du momentan außerdem machst, ist Symptombehandlung. Du entfernst Symptome im außen sichtbaren Erscheinungsbereich, die eine Ursache in Deiner inneren Persönlichkeit haben. Urintherapie ist aber bei weitem mehr als Symptombehandlung, sie heilt - bei richtiger Anwendung - den gesamten Menschen, von innen nach außen und von außen nach innen. Je mehr man mit Urin ausprobiert, desto neugieriger wird man, was man damit noch mehr erreichen kann.

Die Heilkraft des Urins hängt vom inneren Gleichgewicht und der Ernährung ab, dazu gibt es hier am Forum ebenfalls Threads: Grundlagen der Urintherapie mit Links und Folgepostings. Wer die volle Heilkraft des Urins erhalten möchte, lebt gesund und nimmt sich die Zeit für sich, die Mensch braucht, um gesund zu werden und es zu bleiben.

Bei der äußeren Anwendung der Urintherapie ist die Beschaffenheit des Harns nicht so sehr wichtig, er sollte bernsteingelb bis durchsichtig und klar sein. Trüber, dunkler und stark übelriechender Urin deutet auf Erkrankungen innerer Organe hin und sollte euch zum Fachmann führen. Man kann vermutlich alle Erkrankungen mithilfe der Urintherapie heilen, dazu müssen aber Grundbedingungen geschaffen werden, die die innerliche Anwendung des Urins erlauben: keine Medikamente, keine Drogen, kein Alkohol, kein Nikotin, gesunde Ernährung, Ruhe und Urinfasten. Das sind dann aber Einzeltherapieen, die persönlichkeitsbezogen von einer Fachkraft der Urintherapie begleitet werden sollten, denn das übersteigt unsere Möglichkeiten an einem Forum.

Ich bin gespannt auf Deinen nächsten Bericht, Dani.
Grüße von Krâja ;)

Liliana
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Liliana » 21. Jan 2016, 11:36

Hallo!

Also ich muss weiterhin meine Haare danach mit Shampoo waschen, sie sind sonst sehr fettig. Ich glaube auch nicht, dass sie mit Urin nicht nachfetten. Das Problem habe ich schon seit der Pubertät. Nun sind anscheinend die Wechseljahre dran und schwitze nachts. Das konnte ich allerdings momentan reduzieren. Ich glaube es liegt an der Einnahme von getrockneter Yamswurzel. Eine Heilpraktikerin empfahl mir das Gel- mit Konservierungstoffen- ich dachte mir wenn ich die Wurzel hier kaufen kann, dann müsste es auch ein getrocknetes Pulver geben, was mir evtl. helfen könnte.

Nur meine Haare mit Urin waschen kann ich mir leide nicht vorstellen. Habe ich mal gemacht, das Ergebnis war furchtbar, das Fett wurde überhaupt nicht rausgewaschen, nur verteilt- Ich frage mich außerdem wie das funktionieren soll, Urin hat doch keine Waschaktiven Substanzen wie manche Kräuter wie z.B. Seifenkraut.

Aber sie wachsen besser nach. Lange Zeit war ich skeptisch ob meine Wahrnehmung stimmt, aber sie wachsen wirklich am Haaransatz an der Stirn nach, seit Jahren wuchsen sie dort überhaupt nicht mehr. Wenn ich sie mit Urin einwirken lasse unter einer Haube, wickel ich ein Handtuch drumrum. Natürlich kommt dann etwas Urin dran. Wenn das Handtuch trocken ist, stinkt es nicht, auch nicht nach mehrmaligen Gebrauch. Es stinkt überhaupt nicht und denke mir immer, wenn mein Besuch wüsste was mit diesem Handtuch los ist,... ich erzähle es lieber nicht- Ich schaue aber, das es niemand zum Händeabtrocknen benutzt!

Sie werden mit Urin auch schöner, glänzen wieder, sind nicht struppig und trocken, leider sind sie weiterhin grau wie vorher.
Trotz aller Skepsis wollte ich, wenn es wärmer wird experimentieren, ob ich mit "nur mit Urin waschen" ein akzeptables Ergebnis hinbekomme.

Gestern Abend vor dem Einschlafen fing mein Ohr fürchterlich an zu jucken, ich behandelte es mit Urin. Danach klang der Juckreiz ab, zum Glück, so dass ich schlafen konnte.

Es ist wirklich furchtbar wie wir mit der Mit- Umwelt und uns selber umgehen, Chemie ist normal und scheint gut zu sein. Diese Haltung spiegelt sich überall nieder- Man kann nur für sich selber einen eigenen Weg suchen, den man "Normalos"- (Seinesgleichen schon eher) nicht erzählen kann, - in vielerlei Hinsicht- man wird für bekloppt gehalten-
Seit längerer Zeit beschäftigt mich immer mal wieder der tibetische Buddhismus- Ich glaube langsam keimt der Wunsch in mir auf, nach anfänglicher großer Angst mich auch mit dem großen Thema in Austausch begeben zu wollen.

Das Ganze ist insgesamt ein Weg für mich und beinhaltet viele Themen bei denen ich auf der Suche nach neuer, umfassenderer Sicht bin.

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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 21. Jan 2016, 17:56

Liliana hat geschrieben: Also ich muss weiterhin meine Haare danach mit Shampoo waschen, sie sind sonst sehr fettig. Ich glaube auch nicht, dass sie mit Urin nicht nachfetten. [..] Nur meine Haare mit Urin waschen kann ich mir leide nicht vorstellen. Habe ich mal gemacht, das Ergebnis war furchtbar, das Fett wurde überhaupt nicht rausgewaschen, nur verteilt- Ich frage mich außerdem wie das funktionieren soll, Urin hat doch keine Waschaktiven Substanzen wie manche Kräuter wie z.B. Seifenkraut.

Ich zitiere hierzu die Wikipedia Verwendung von Urin:
Urin, insbesondere „gefaulter“, wurde über Jahrtausende als Reinigungsmittel eingesetzt. So wurden in Rom an belebten Straßen amphorenartige Urinale aufgestellt, um den von den Wäschern benötigten Urin einzusammeln. Kaiser Vespasian erhob darauf eine spezielle Urinsteuer. Als sein Sohn Titus ihm daraufhin Vorwürfe machte, aus derartig stinkender Angelegenheit monetären Nutzen zu ziehen, soll er diesem eine Münze vor die Nase gehalten und „Pecunia non olet“ („Geld stinkt nicht“) geantwortet haben.

Gefaulter Urin wurde noch bis ins 20. Jahrhundert zum Entfernen des Wollfetts (Entschweißen) frisch geschorener Schafwolle und zum Walken von Wolltuchen eingesetzt, des Weiteren im Gerberhandwerk sowie für das Beizen von kupfergedeckten Dächern (Patina).

Bei mir funktionierts, seit ich meine Haare mit Urin behandle, hab ich gesundes, glänzendes Haar, leicht frisierbar, immer sauber und gepflegt ... waschen bräuchte ich es nicht mehr, ich tus aber aus alter Gewohnheit. So schnell verliere ich meine jugendliche Haarfarbe eher nicht.

Liliana hat geschrieben:Das Ganze ist insgesamt ein Weg für mich und beinhaltet viele Themen bei denen ich auf der Suche nach neuer, umfassenderer Sicht bin.

So sehe ich das auch und einiges dazu habe ich hier im Unterforum ja schon geschrieben.

Danke fürs Feedback, Liliana :top:
Grüße von Krâja ;)

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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Liliana » 21. Jan 2016, 23:45

Danke für deine Antwort Krâja!

A ja, ist ja interessant, das hab ich noch nicht gewusst!
Schon gar nicht, dass das bei Wikipedia steht,
so lernt man immer wieder dazu!

Also dann ist Urin ab dem 4. Tag gefault, so dass er wäscht?
Das muss ich mal intensivieren, wenn es wieder Sommer ist, bzw. Frühling,
dann kann ich die Haare zusammenbinden, auch wenn sie noch so scheußlich anfangs sind,
so dass ich das mal durchhalte.
Ich hatte in der letzten Zeit älteren genommen, jedoch die Haare danach gewaschen, da hatte sich leider nichts getan in Punkto Haarfarbe, nur dass danach meine Wohnung stank...

LG!

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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 22. Jan 2016, 02:12

'Gefaulter' Urin wird etwas anders hergestellt, das ist auch alter Urin, aber der wird in offenen Gefäßen aufbewahrt, denn er benötigt Luft zum Zersetzungsprozeß. Der Urin kann dann durchaus 7 bis 10 Tage alt sein, dazu benötigst Du dann aber einen Balkon oder einen Ort wo Du ihn aufbewahren kannst, am besten mit einem Mulltuch bedeckt, so daß nichts hineinfallen aber noch genug Luft dran kommen kann. Er stinkt und sieht sehr unansehnlich aus, ich kippe ihn fast immer weg. Also ich produziere ihn zwar ab und an, aber ich verwende ihn nicht.

Ich hab mich an frischen, alten und gekochten Urin gewöhnt ... gefaulter Urin ist nicht mein Fall .. :roll:
Grüße von Krâja ;)

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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Liliana » 22. Jan 2016, 11:01

Danke für die Info, aber ich glaube nicht, dass ich den verwenden bzw. herstellen wollte.

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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 22. Jan 2016, 16:20

Liliana hat geschrieben:[..] ich glaube nicht, dass ich den verwenden bzw. herstellen wollte.

Naja, ich probiere es immer mal wieder aus, ich lasse Urin offen stehen, nach ein paar Tagen schaue ich ihn mir an und kippe ihn weg. Ich hab ihn auch schon mal zur Haarwäsche genommen, ich glaub einmal in den zwei Jahren, um es auszuprobieren. Ich hab aber einen sehr empfindlichen Magen, wenn ich etwas sehe oder rieche, was dem nicht gefällt, handle ich mir Magenprobleme ein, die sind bei Weitem schlimmer als graue Haare.

Ich hab mir leider nicht gemerkt, wie lange es bei mir gedauert hat, hier im Thread steht 3 Monate. Nach 4 Monaten hatte ich dann einen Farbwechsel, der im Laufe der Monate wieder zurück ging. Ich hab meine Haare, bevor ich mit der Urintherapie anfing, täglich gewaschen, weil sie schon am nächsten Tag unansehnlich und schwer zu frisieren waren. Ich hatte sie zwar nie gefärbt, aber ich hatte mir immer mal wieder Dauerwellen machen lassen, die meine Haare sehr stark belasteten. Ich hatte extrem feines und sehr sprödes Haar, das stark zum ausfallen neigte oder einfach abbrach. Ausserdem hatte ich Stellen am Hinterkopf auf denen keinen Haar wuchs.

Ich nehme an, daß ich die Urinbehandlung anfangs täglich durchgeführt habe, bis ich dann feststellte, daß man frischen Urin aufs Haar sprühen konnte und damit eine Art Trockenshampoo-Effekt erzielte. Später hab ich dann einmal wöchentlich gewaschen, dann eine Zeit lang einmal monatlich und jetzt mach ichs, ab und an mal, unterschiedlich. Wenn man das Haar zu lange nicht mit Urin wäscht, kommen die grauen/silbernen Strähnen wieder zum Vorschein. Also alle 2 Wochen einmal sollte man - meiner Ansicht - waschen.

Bei Armstrong wurden Erfolge mit täglichen Einreibungen der Kopfhaut mit altem Urin erzielt. Vielleicht probierst Du das mal aus?

Der stärkste Urin ist der eingekochte Viertelharn, wenns Dir zu lange dauert, kannst Du Deine Kopfhaut und Deine Haare ja damit waschen, dann würde ich Dir aber eine andere Vorgehensweise empfehlen: mach Deine Haare naß mit altem oder frischem Mittelstrahlurin, reibe Kopfhaut/Haar dann gut und gründlich ein mit Shivawasser, binde Dir ein Handtuch um den Kopf und leg Dich schlafen. Am Morgen kannst Du alles wieder auswaschen, wenns geht ohne Anwendung von Shampoo .. und das täglich. Das sollte dann funktionieren.

Fang an einem Wochenende damit an, wenn Du am nächsten Tag nicht zur Arbeit mußt, um ein Gefühl dafür zu kriegen, wie das Shiva-Wasser sich am besten ausspülen läßt, ohne Shampoo anzuwenden. Nur weil das nasse Haar sich anfühlt wie Schafwolle, muß das trockne Haar nicht so aussehen. Das nasse Haar saugt sich mit Urin voll, wie ein Schwamm. Sieht aber trocken sehr gut aus. Am trockenen Haar sieht man bei mir nichts, außer daß sich der eine oder andere, der mich gut kennt wundert, wo ich diese Löwenmähne aufeinmal her hab.

>> Pass auf, daß Du das Shiva-Wasser NICHT in die Augen bekommst ... es brennt fürchterlich. <<
Mein Haar ist absolut gesund geworden, nichts mehr übrig von den Haarproblemen, die ich mir im Laufe der Jahre mit (falscher Ernährung?) falschen Shampoos und Friseurbesuchen zugezogen hatte.
Grüße von Krâja ;)

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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Liliana » 22. Jan 2016, 19:41

Mal schauen wie ichs mache.
Jetzt muss ich erst mal meinen Umzug machen, dann wollte ich mir mal für die Küche andere Töpfe kaufen (Email oder so), die aus Edelstahl wegtun, weil ich mehr Einkochen wollte bzw. lernen, da Metall bei Säuren nicht gut sein soll, wie ich hörte und dann noch einem entsprechenden zum Urinaufkochen.

Vielleicht kann ich ihn täglich nicht anwenden, ich neige zu hohem Blutdruck, auch wenn ich ihn nur äußerlich verwende. Mund will ich weiterhin auch ab und zu damit spülen gegen Parodontose und Karies.
Wenn ich mal da hinkomme ihn auf dem Kopf lassen zu können ohne Ausspülen und sie sehen danach nicht wie eine klumpige Masse aus, wäre ich schon mal vorerst zufrieden.

Wenn ich sie einsprühe kommt meist nichts an die Kopfhaut, da ich sehr viele Haare habe und die unteren nicht erwische, bzw. die mittleren.
Ich werde weiterhin einen Balkon haben, aber auch weiterhin Nachbarn...

Gut wäre, ich hätte einen Garten, dann würde ich ihn mit Regenschutz stehenlassen und dann im Garten auf meinen Kopf kippen im Sommer, mich vorerst nicht unter Menschen wagen und hoffen, dass ich nicht das Ko... kriege.
Bbbbb... mich schüttelts bei dem Gedanken...

Vielleicht schaffe ich es sogar diesen "Spaß" mal wie du auszuprobieren, ich werde bis dahin ja ein Fenster im Bad haben, so dass der Geruch nicht allzu sehr in Treppenhaus zieht, hoffentlich...
Ich war mal ziemlich geschockt als ich nach dem Haarewaschen einkaufen war, zurückkam und Richtung Wohnungstür ging...
Ich hab meine Haare, bevor ich mit der Urintherapie anfing, täglich gewaschen, weil sie schon am nächsten Tag unansehnlich und schwer zu frisieren waren.

Genau das hatte ich auch zum Schluss vor "Urin"- Ich wusch sie zwar nicht täglich, aber einen Tag später waren sie wieder furchtbar, weil mein Kopf nichts mehr vertrug und sie deshalb spröde und staubtrocken wurden.-
Sozusagen Sahara- Haare! :D



   

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