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Raynaud-Syndrom in der Urintherapie

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Krâja
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Raynaud-Syndrom in der Urintherapie

Beitragvon Krâja » 4. Apr 2015, 04:42

Das Raynaud-Syndrom wurde vor vielen Jahren von einem Angiologen (Facharzt für Gefäßerkrankungen) aufgrund seiner damaligen Auftrittsform als 'primäres Raynaud-Syndrom' eingestuft, die Diagnose war nicht sicher, aber eine Behandlung war nicht notwendig. Wodurch es ausgelöst wird, war/ist nicht bekannt und Folgen sollte es, aller Voraussicht, nicht haben. Ich bekam die allgemeinen Hinweise, auf gesunde Lebensführung, viel Sport, frische Luft, ausgewogene Ernährung, viel Schlaf, Meditationstechniken oder Yoga.

Es trat zum damaligen Zeitpunkt, ausschließlich im Winter, meistens am Ringfinger meiner rechten Hand auf. Die Fingerkuppe wurde weiß, blutleer, war völlig taub. Ich konnte den Finger bewegen, ich konnte auch reinbeißen, er war gefühllos. Es war immer etwas schwierig, dafür zu sorgen, daß dieser Finger wieder von Blut durchströmt wurde. Warmes oder heißes Wasser, kneten, Massage, Bewegung, Fingergymnastik .. ich hab das alles probiert. Es dauerte meistens ein paar Minuten, dann kam das Blut zurück, der Finger änderte seine Farbe über bläulich, um dann allmählich über rot seine normale Farbe zurück zu erhalten.

Später kam dann der Ringfinger meiner linken Hand dazu. Im Laufe der Jahre kamen auf der rechten Hand immer mehr Finger hinzu, auch auf der linken Hand wurden es mehr Finger. Handfläache und Daumen waren nicht betroffen. Wieder einige Jahre später kamen die Zehen hinzu, und manchmal dann auch die Füße.

Ein Facharzt für Gefäßerkrankungen hat sich meine Gefäße vor ein paar Jahren angeschaut, die Durchblutung der Finger, Zehen und Füße wurde gemessen, das Blut wurde untersucht und für normal befunden, alles in Ordnung, kein Grund zur Sorge, das hört ganz von alleine auf...

Es hörte zwar nicht von ganz alleine auf, aber die Urintherapie bescherte mir meinen ersten Winter ohne weiße Finger und Zehen. Es ging mir gut, ich hatte meine Wehwehchen mithilfe meines eigenen Mittelstrahlurins mit viel Erfolg entfernt.

Ich wollte dann endlich auch mal eine Urin-Trinkkur machen, um jung und gesund zu bleiben.... :roll:
Jetzt sitz ich noch tiefer im Schlamassel als vorher... :(
Das geschieht bestimmt, damit ich Euch zeigen kann, wie gut die Urintherapie funktioniert 8)

Das Raynaud-Syndrom (Morbus Raynaud) gehört zu den Durchblutungsstörungen.

Ich habe mit diesem Symptom, hier am Forum, ein Zuordnungsproblem. Gehört es nun zu den Durchblutungsstörungen oder zu Krampfadern, Schwellung, Ulcus cruris: Eigenurin ? Es gehört zu beiden Threads, aber ob ich den LeserInnen zumuten kann, permanent von einem Thread in den anderen zu springen, glaube ich eher nicht. Folglich habe ich dieses Thema hier in diesen eigenen Thread verschoben und es, wie ich hoffe - allgemein verständlich (?) - editiert.

Im Thread Durchblutungsstörungen, mit Posting vom 1. Apr 2015, 00:40 habe ich denn auch beschrieben, in welcher Weise es zu einer Verschärfung dieses bis dahin doch eher ruhenden Symptoms kam: ich begann eine Trinkkur mit Eigenurin. Da ist normalerweise auch nichts weiter dabei, außer wenn man Kettenraucher ist und sich selbst mit seinem eigenen Urin innerlich vergiftet. Es begann schrittweise..
Krâja hat geschrieben:Zu dem Zeitpunkt, in dem ich mit der Trinkkur des eigenen Mittelstrahlurins anfing, habe ich sehr stark geraucht und erhebliche Mengen Bohnenkaffee getrunken.

Ich begann am 23. März mit einem viertel Glas, also cirka 35ml frischem Morgenurin. [..] Ich probierte immer mal wieder ein bißchen Mittelstrahlurin am ersten Tag. Irgendwann begann ich mich zu wundern, was wohl mit einigen meiner Fußzehen passiert sein könnte, sie taten an ihrer Unterseite weh. In der kalten Jahreszeit gehe ich zwar in der Wohnung barfuß, aber ich habe keinen Fußpilz und meines Wissens auch keine Insekten, die mich in meine Zehen beißen. Zu sehen war nichts, zu fühlen auch nicht, sie taten aber weh. Ich schien an zwei Zehen, an ihrer Unterseite, irgendwelche unsichtbaren Stiche zu haben. Sie juckten nicht, sie taten weh. Ich nahm Fußbäder im Gemisch Wasser/alter Mittelstrahlurin. Es trat keine Besserung ein, auch keine Verschlechterung.

Eine Weile später hatte ich das Gefühl enge Ringe um den Ansatz meiner Zehen zu tragen. Ich nahm weiterhin Fußbäder, wunderte mich und wandte mich wieder meiner Lektüre zu. Irgendwann fiel mein Blick mal wieder auf meine nackten Zehen. Ich hatte plötzlich eine Art Druckstellen auf der Oberseite meiner Zehen, unterhalb vom Nagel, erbsengroß. Nicht auf allen Zehen, nur auf zwei Zehen am linken Fuß. Nun ja, dagegen hilft Mittelstrahlurin, dachte ich und dachte anscheinend falsch. Das Gefühl der Ringe blieb, die unsichtbaren Insektenstiche blieben und die Druckstellen blieben auch, das heißt, nein, sie blieben nicht, sie veränderten sich, sie wurden rot und röter und sahen aus wie Blutblasen. Solche Erscheinungsbilder hatte ich bisher noch nicht, konnte sie auch nicht zu ordnen und verstanden hab ichs auch nicht.

[..] Blutleere weiße Zehen und Finger sind mir, an sich, ein vertrauter Anblick, aber ich hatte sie Monate nicht mehr gehabt und nahm erstaunt zur Kenntnis, daß sie plötzlich wieder da waren. Ich dachte, sie seien weg, entfernt mithilfe der Urintherapie. Ich massierte meine weißen Zehen, nahm ein weiteres kaltes Urinfußbad und hatte aufeinmal nicht mehr nur an einem Fuß weiße Zehen, sondern an beiden Füßen jeweils zwei bis drei weiße Zehen. Es dauerte nicht lange, das Blut kam bald wieder zurück in die Zehen. Es blieb aber nicht lange drin. Sie wurden dauernd weiß. Ich ging auf den Zehenspitzen durch meine Wohnung, nahm Urinfußbäder, bewegte die Zehen und wunderte mich.

Wenig später stellte ich fest, dass ich auf den Zehen, die jeweils weiß und blutleer wurden, auf der Zehenspitze, direkt unter dem Nagel diese seltsamen Blutblasen hatte. Sie wurden mehr, ich bekam sie auf beiden Füßen. Dann starben meine Finger ab, nicht so wie sonst mal einer, nein auf der rechten Hand starben die Finger - ganz entgegen ihrer sonstigen Angewohnheiten nicht in der Fingerkuppe ab, sondern im Mittelglied. Auf der linken Hand bliebs bei den Fingerkuppen. [..] Ich bemühte mich, das Blut wieder in meine Finger und Zehen zu kriegen. Ich versuchte es mit heißem Wasser. Das nützte auch nichts. Nun versuchte ich es mit Zehen- und Fingergymnastik. Sie nahmen normale Farbe an, aber leider nicht lange. Ich hatte ungefähr im Rhythmus von 30 Minuten absterbende Zehen und Finger.

DAS kannte ich noch nicht, sowas hab ich zuvor noch nie gehabt. Daß ab und an mal ein Finger abstarb oder ein Zeh .. das kenne ich seit Ewigkeiten, die Finger sterben seit meiner Kindheit jeden Winter ein oder zweimal ab, ein abscheulicher Zustand, das tut weh, immer dann, wenn das Blut wieder in sie hineinströmt. Scheint bei uns erblich bedingt zu sein, die weiblichen Mitglieder meiner Familie haben das alle. Daß Zehen gelegentlich mal absterben, wußte ich auch bereits, wann das begonnen hat, weiß ich nicht mehr, aber es ist lange her. Aber 'normalerweise' trat dieses Phänomen, bekannt als Raynaud-Syndrom (Morbus Raynaud), ein bis zweimal über einen Zeitraum von rund 5 Monaten auf. Nun hatte ich es als Dauerzustand. Alle 30 Minuten begann das Spielchen von vorne und nicht nur das, wenn das Blut wieder in den Fingern und Zehen drin war, sahen sie nicht etwa normal gefärbt aus, nein, sie färbten sich blaurot.

Es ging dann auch noch weiter, meine Füße wurden blutleer und weiß. Ein bißchen später wurde meine rechte Wade plötzlich weiß. Das Blut kam immer wieder zurück, aber meine Hautfarbe veränderte sich zunehmends. Ich habe eigentlich eine sehr helle Hautfarbe, aber am Dienstag letzter Woche wurde ich blau-rot gesprenkelt.

Meine Hände und Füße, die ja nun eigentlich schon seit Monaten wohltemperiert waren, wurden aufeinmal eisig kalt. Auch mir wurde es langsam kalt. Die Haut oben auf meinen Zehenendgelenken der großen Zehen begann zu glänzen wie die Haut einer vollreifen Tomate. Es gab dort zwar keine Blutblasen, aber auch die Haut auf den Blutblasen an den Zehen glänzte, und es gab auch glänzende Hautstellen auf meinen Handrücken. [..] Die rotblaue Maserung der Haut setzte augenblicklich wieder ein, meine Zehen und Finger wurden taub und starben ab.

Krâja hat geschrieben:Re: Durchblutungsstörungen in der Urintherapie, 3. Apr 2015, 21:39: Neu hinzu gekommen ist etwas, das mir zwar nicht völlig unbekannt ist, aber es trat bisher selten auf, und ich dachte eigentlich, es läge daran, daß ich den ganzen Tag stehe: brennende Fußsohlen. [..] ich wollte wissen, was es mit diesen erbsengroßen roten Druckstellen auf meinen Zehen und der glänzenden Haut auf sich haben könnte. Es mußte in einem Zusammenhang mit dem Raynaud-Syndrom stehen, denn ich habe dieses seltsame Symptom in erster Linie auf den Zehen, die ihr Aussehen verändern und weiß werden. Nicht nur auf diesen Zehen, aber dort fing es an.

Das Raynaud-Syndrom [..] kann Folgen haben: [..] Die Symptome einer möglichen Folge, einer Erythromelalgia sind u.a. brennende Füße, Ausschlag, Rötung, blau-violette Hautfarbe und glänzende Haut.[..]

Wir kommen nun zur äußerlichen Eigenurin-Behandlung folgender Symptome:

- Raynaud-Syndrom
- brennende Füße, Ausschlag, Rötung, blau-violette Hautfarbe und glänzende Haut (Erythromelalgia)
- schlecht heilende Wunden (Ulcus cruris)

Im Nachhinein ist man klüger: man darf seinen eigenen Harn bei belastendem Streß nicht trinken, weil er 'negativ' aufgeladen ist. Man muß sich erst mittels Meditationstechniken u.a. innerlich befreien, bevor man den eigenen Harn oral einnehmen darf. Ja, und rauchen darf man natürlich auch nicht, aber das weiß ja jedes Kind. Gesunder Harn kann das psychische Gleichgewicht erhalten, kranker Urin kann es nicht herstellen [mehr dazu].

Die Lehre vom Heilenden Harn...: Lesen, verstehen, begreifen und umsetzen, es ist ganz einfach, sollte man meinen. Es ist leider nicht ganz so einfach, denn jeder versteht etwas anderes. Es schreibt auch jeder etwas anderes. Was ich verstanden habe und wie ich es umsetze, kann man hier nachlesen.. Was ist Heilender Harn? Hat jeder diesen Heilenden Harn? Ist Urin zu jeder Zeit ein Heilender Harn? Was kann man tun, um einen Heilenden Harn zu erhalten? Nachdenken? [mehr lesen]


Anmerkung: wir verwenden ausschließlich Mittelstrahlurin.
Man beachte bitte vor Anwendung der Urintherapie das Posting zu den
Anwendungsarten des Urins mit den Angaben zur Kontraindikation.
Grüße von Krâja ;)


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Re: Raynaud-Syndrom in der Urintherapie

Beitragvon Krâja » 15. Apr 2015, 00:44

Die Kombination Krampfadern, Schwellung, Ulcus cruris, Raynaud-Syndrom, allgemeine Durchblutungsstörungen und Kreislaufprobleme, ist in der Behandlung etwas schwierig zu kombinieren. Krampfadern gehören zu den Venenproblemen, die absolut keine Wärmeanwendungen mögen. Bei Morbus Raynaud Kaltwasseranwendungen, wie allgemein als Hilfsmittel bei Durchblutungsstörungen und Kreislaufproblemen von Kneipp vorgesehen, anzuwenden, empfiehlt sich absolut nicht, denn u.a. damit löst man dieses Symptom aus. Ein weiterer Auslöser ist Streß mit seinen Folgen. Nikotin, Kaffee und unausgewogene Ernährung fördern Gefäßprobleme.

Ich versuche dieses Problem bei mir mithilfe der Urintherapie zum ausheilen zu bringen und wende meinen eigenen - nachwievor- nikotinhaltigen Mittelstrahlurin derzeit vorwiegend äußerlich an....:

1.) Reinigungskur
Eine große Hilfe bietet die Unterstützung der Eigenurintherapie, insbesondere die diesem Thread zugeordnete Reinigungskur, die dem gesamten Körper mit all seinen Organen, und selbstverständlich auch den Gefäßen, sehr gut tut.

2.) Vollbad mit altem Urin als Badezusatz
Ich habe desweiteren festgestellt, daß ein gut warmes Vollbad mit ca. ein bis zwei Litern altem Mittelstrahlurin eine sehr wohltuende Wirkung auf den gesamten Körper hat, man kann sich in diesem Thread dazu informieren: Die äußerliche Anwendung der Urintherapie. Die rot-blau-weiße Maserung der Haut läßt nach, sie nimmt ihre normale Hautfarbe an. Es wirkt sich sehr positiv auf Morbus Raynaud aus, Finger und Zehen be- oder erhalten ihre gesunde Farbe - das Blut durchströmt alle Gefäße gleichermaßen. Füße und Hände bleiben oder werden daher dann auch wohl (kurzfristig) normal temperiert.

3.) Urinstrümpfe mit Shivawasser
Als eine weitere Maßnahme zur Behandlung des Morbus Raynaud verwende ich die, unter Re: Krampfadern, Schwellung, Ulcus cruris: Eigenurin, mit Posting vom 31. Okt 2014, 11:50 ff. beschriebenen Urinstrümpfe.

Eine der (vermutlichen) Folgen der Nikotinvergiftung, vor ein paar Wochen, waren stark geschwollene, blaurot gefärbte Füße. Sie taten weh, brannten, fühlten sich schwer an und erschwerten das Laufen. Ich trug drei Nächte Urinstrümpfe mit Shivawasser. Sie bewirkten das vollständige Abschwellen der Füße, die außerdem die normale Farbe zurück erhielten, seitdem wieder gut belastbar sind und sich beim laufen nicht (mehr) von gesunden Füßen unterscheiden. Man kann diese Anwendung mit Shivawasser solange durchführen, wie sie benötigt wird, bzw. bis sich ein Erfolg einstellt.

4.) Urinstrümpfe mit altem Urin
Eine Besonderheit alten Urins, in Form von Umschlägen oder wie hier Urinstrümpfen, scheint in einer inneren Massage des erkrankten Gewebes zu liegen. Einige Tage alter Urin, in den Baumwoll- oder Leinenstrümpfe getaucht, leicht ausgewrungen und naß angezogen werden, man zieht trockene Wollsocken drüber an, massiert das erkrankte Gewebe in (nächtlicher) Ruhestellung von innen. Es fühlt sich an wie eine leichte wellenmäßige Massage. Die nassen Socken bleiben kühl, ohne daß das Blut aus den Zehen entweicht. Die Socken fühlen sich an den Fußsohlen an, als ob man auf frischen Pfefferminzpflanzen läuft: kühl, prickelnd, sehr angenehm.

Morbus Raynaud hat sich bei diesen vier Maßnahmen dergestalt verbessert, daß es bisher zu keiner weiteren Weißfärbung von Zehen oder Fingern kam.

-> Nicht gebessert haben sich bisher die 'Druckstellen' auf den Zehen, für die ich keinen eigentlichen Grund und keine Erklärung kenne und die glänzende rote Farbe auf diesen 'Druckstellen'. Die Haut spannt nach Anwendung der Vollbäder mit altem Urin absolut nicht (mehr), sie fühlt sich zart und geschmeidig an, auch auf diesen 'Druckstellen'. Sie sind bisher allerdings nicht kleiner oder flacher geworden, sie sehen noch immer aus wie Blutblasen, die möglicherweise bald platzen...

Die große Zehe am rechten Fuß war, bis über das Mittelfußköpfchen auf der Fußoberseite, mit dunkelrotem, nicht offenem Ausschlag bedeckt. Die Unterseite einiger Zehkuppen fühlte sich an, als ob ich mich an Brennesseln verbrannt hätte... Der Ausschlag auf dem rechten Zeh und dieses seltsame Gefühl an der Unterseite der Zehkuppen sind, mithilfe der hier aufgeführten vier Maßnahmen, wesentlich besser geworden.

-> Nicht verbessert hat sich bisher das Brennen der Fußsohlen, das zwar während der Anwendung von Urinstrümpfen nicht vorhanden ist, aber wieder auftritt, wenn ich die Urinstrümpfe (tagsüber) ausziehe.

Fußsohlen, Füße und Zehen bitzeln und prickeln sehr stark, fühlen sich (unangenehm) kühl an. Hautfarbe und Aussehen ist normal. Das Gefühl, Ringe um meine Zehansätze (mit Ausnahme der großen Zehe) zu tragen, hat stark nachgelassen.

Mit den Fingern und Händen habe ich bisher weiter nichts gemacht, sie kommen aber des Öfteren in Berührung mit frischem und altem Mittelstrahlurin, sowohl pur als auch mit Wasser verdünnt (beim baden) und natürlich mit Shivawasser, wenn ich die Socken darin einweiche und meine Füße oder meine Haut damit massiere. Die Farbe der Hände und Finger ist normal, die Leichenfinger habe ich seither nicht mehr gehabt, die Hände und Finger sind kühl, aber nicht unangenehm, ich hab keine warmen Hände, ich habe kühle Hände.

Alle Wunden (auch Geschwüre und Entzündungen) werden bei mir behandelt, wie hier beschrieben: Wunden- und Narbenbehandlung: Eigenurin und werden auch ausschließlich in diesem Thread aufgeführt. Schlecht heilende Wunden gibt es bei mir nicht mehr, seit ich Mittelstrahlurin anwende, sie heilen im Handumdrehen.


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Re: Raynaud-Syndrom in der Urintherapie

Beitragvon Krâja » 4. Mai 2015, 00:38

Die Sache mit dem Urin ist schon sehr wirkungsvoll, wenn man ihn denn anwendet .. :roll:

Morbus Raynaud hatte sich an sich bereits sehr gebessert, aber ich hab die Therapie vor rund zwei Wochen aus Zeitgründen abgesetzt. Das war natürlich viel zu früh, schließlich handelt es sich hier um eine Geschichte, die mich fast mein gesamtes Leben lang begleitet hat. Derzeit kann ich die Therapie allenfalls am Wochenende durchführen, denn Urin hat nun mal einen Geruch, und mag im Familienkreis oder in Partnerschaften anwendbar sein, aber bei Fremden in der Wohnung lasse ich das lieber... :oops:

Die Folgen waren zu erwarten: die Leichenzehen setzten wieder ein. Die Druckstellen wurden stärker und an einem der Tage letzter Woche wurde die Haut an den Zehen am linken Fuß dunkelrot und im Laufe des Tages hatte ich dann an einigen Zehen offene Wunden. Ein klatschnasser Umschlag über Nacht (ohne Plastikfolie :D ) brachte Besserung, am nächsten Morgen war die Haut wieder zu. Leider sind die roten Druckstellen mit der glänzenden Haut noch immer da, auf beiden Füßen, auf einigen Stellen an den Händen und auf den Fingerkuppen, unterhalb vom Nagel. Die Fußsohlen brennen immer noch und der Ausschlag kommt und geht...

Meine Urinspielereien werden morgenfrüh wieder pausiert, denn ich hab die Handwerker auf unbekannte Zeit im Haus... :cry:
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Re: Raynaud-Syndrom in der Urintherapie

Beitragvon sanara » 6. Mai 2015, 13:39

hallo kraja,

zu wacholder.
die kerne quetschen oder mahlen.
dann tee kochen ,ungefähr 10 minuten ziehen lassen.
damit kann man ein fussbad machen,daß wärmt die füsse auf.
innerlich höchstens 4 wochen.
wenn du es mit den nieren hast,dann nicht innerlich verwenden.
das wäre eine überbrückung.

http://www.asmedis.eu/Baumheilk/wachholder.html

lg sanara

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Re: Raynaud-Syndrom in der Urintherapie

Beitragvon Krâja » 6. Mai 2015, 22:46

Dankeschön für den Tipp mit dem Wacholder, Sanara .. :wink:

Eigentlich mache ich momentan nicht allzuviel, tagsüber setze ich mich in die Sonne, wenn sie denn scheint und warte drauf, daß die Leute meine Wohnung verlassen und bitte nie mehr auftauchen, vielleicht sollte ichs mal mit Zitronen probieren, vielleicht klappts bei Handwerkern :roll: .. und wenn ich schon mal was mache, gehts auch noch schief .. :oops:
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Re: Raynaud-Syndrom in der Urintherapie

Beitragvon Krâja » 8. Mai 2015, 21:54

Jetzt schildere ich euch mal die romantische Seite der Urintherapie. Stellt euch einfach einen hübschen Steingarten aus stufig angeordneten Holzaufbauten, Unmengen von Blumentöpfen, einem Blütenmeer aus roten, lila und weißen Geranien und sehr viel Kräutern vor. Auf den freien Plätzchen stehen Duftlämpchen und Stall-Laternen. Mittendrin in diesem sehr romatischen Balkongarten ein kleiner runder Tisch mit einer Kerze auf einer feuerfesten Schale. Bis vor ein paar Minuten saß ich dort und genoß den Abend, endlich mal wieder warm, trocken und windstill. Und, da ich gerne möchte, daß diese seltsamen glänzenden roten 'Hühneraugen' meine Zehen wieder verlassen, nahm ich ein herrliches Fußbad in reinem, unverdünnten Mittelstrahlurin, bei Kerzenlicht im Freien. Nun sind meine Füße wieder sehr gepflegt, so zart und weich wie die eines eines Kindes... :lol:

Die Arbeiten in meiner Wohnung sind glücklicherweise abgeschlossen, ich hab auch wieder frisches Wasser aus der Leitung, was will man mehr... :D
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Re: Raynaud-Syndrom in der Urintherapie

Beitragvon Krâja » 2. Jul 2015, 21:54

Manchmal ist es ganz ganz gut, seinen eigenen Thread zu lesen ... die glänzenden Hühneraugen auf den Zehen unterhalb der Nägel hatte ich ganz vergessen. Also die haben sich sehr gebessert, man erkennt sie nur noch, wenn man davon weiß und auch dann sind sie eher unauffällig geworden.

Das Raynaud-Syndrom selbst hat sich bis jetzt absolut nicht gebessert, ich hab entweder Leichenzehen oder Leichenfinger oder beides gleichzeitig. Passiert dauernd, nicht nur bei kaltem Wasser, auch ganz ohne Wasser. Woran das liegt, weiß ich nicht.

Man kann der Urintherapie die Schuld nicht geben, denn ich wende sie seit April kaum noch an ... von Ausnahmen abgesehen, belasse ich es derzeit bei einem Vollbad mit Urin als Badezusatz pro Woche .. ich wasche meine Haare ausschließlich mit Urin, aber eher selten und ab und an gurgle ich mal mit Urin, aber auch sehr selten. Keine Zeit, keine Lust dazu.

Heute hatte ich mal wieder etwas mehr mit Urin zu tun, aber das gehört in einen anderen Thread ;)
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Re: Raynaud-Syndrom in der Urintherapie

Beitragvon Krâja » 10. Nov 2015, 09:22

Normalerweise merkt man nicht, was man nicht hat sondern das, was man hat. So hatte ich jetzt beispielsweise seit September wochenlang Probleme mit meinen Leichenzehen und dann auch den Leichenfingern. Finger sind nicht ganz so schlimm, man läuft ja normalerweise auf den Füßen. Wenn man also unterwegs ist und an beiden Füßen sämtliche Zehen absterben, läuft man auf zwei Klumben und hat große Probleme das Gleichgewicht zu halten, am besten setzt man sich hin und wartet, bis sie wieder durchblutet werden, das kann aber lange dauern. Ich hatte das Problem ganz stark. Schwere Durchblutungsstörungen in den äußeren Gliedmaßen.

Auf einigen Zehen am linken Fuß bekam ich dann auch wieder die typischen Blutblasen auf den obersten Zehkuppen, die Zehen waren geschwollen und sahen blaurot aus. Die Blutblase am linken großen Zeh ging auf und wurde prompt mit frischem Mittelstrahlurin eingerieben, folglich ging sie sehr schnell wieder zu. In solchen Fällen geht nichts über Mittelstrahlurin, die Wundheilung ist super.

Nun experimentiere ich ja mit Mittelstrahlurin auch bei Durchblutungsstörungen, ich gurgle damit, reibe Beine, Füße, Arme und Hände mehrfach täglich ein, ich habe eine super weiche Haut, keine Probleme mit trockener Haut und Juckreiz wie früher. Meine Haut fühlt sich mit der Urinpflege ausgesprochen wohl. Urin läßt Schwellungen, beispielsweise durch eine Venenentzündung zurückgehen, die Haut bekommt ihre normale Farbe zurück, die Wirkung hält einige Stunden an.

Worauf ich nun aber zu sprechen kommen möchte, ist eine Kombination von Kurkuma mit Mittelstrahlurin. Ich empfehle das auszuprobieren. Ich hatte bis einschließlich Freitag vergangener Woche täglich mehrfach diese blauweißen Zehen, ganz ohne Gefühl, die auch beim eintauchen oder abspülen mit warmen Wasser nicht reagierten, sie blieben einfach weiß. Auch ständiges Anziehen, verkrampfen und entkrampfen blieb mehr oder weniger wirkungslos. Am Samstag hab ich mir, seit Anfang September zum ersten Mal wieder, frische Kurkuma geholt und sofort, schon auf dem Heimweg, eine frische Kurkuma-Wurzel wie eine Möhre aufgegessen. Seitdem esse ich wieder täglich minimal einen Kurkuma Wurzelfinger roh, meistens verarbeitet mit Obst.

Zufall? Ich hatte seitdem keine Leichenzehen mehr, auch keine Leichenfinger. Das ständige Kribbeln in den Zehen, Füßen und Beinen hat stark nachgelassen. Die Fußsohlen fühlen sich nicht mehr eiskalt an, obwohl sie nachwievor nackt auf dem Fußboden stehen. Die Spannung der Hautpartieen auf den Fußrücken hat stark abgenommen. Die Urinqualität hat sich wesentlich verbessert, er schmeckt nach Curcumin mit Pfeffer, ist wesentlich aromatischer als vorher.

Ebenfall interessant: man schläft tiefer und kürzer als ohne Curcumin. Diese Erfahrung hab ich ja nun schon einige Male gemacht. Kurkuma gibt Kraft. Wer müde, lustlos ist und unter Antriebsschwäche leidet, sollte frische Kurkuma auf seinen Speiseplan setzen und nicht den allgemein üblichen Unfug verzapfen "das liegt am Alter" .. mag sein, daß es am Alter liegt, aber das Altern läßt sich aufhalten mit Kurkuma, Obst, frischem Wasser, Frischluft und dem eigenen Urin. Einfach ausprobieren... :wink:
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Re: Raynaud-Syndrom in der Urintherapie

Beitragvon Krâja » 14. Nov 2015, 11:02

Den Durchbruch im Teufelskreis Durchblutungsstörungen, Leichenfinger, Leichenfüße, Venenentzündungen, Thromboseverdacht, Ulcus cruris-Risiko - auch bei den Speiseröhrenkrämpfen - dürfte ich in der Kombination Mittelstrahlurin und Kurkuma gefunden haben.

Kurkuma wird innerlich zugeführt, wirkt sich auf den Urin aus und führt zu einer doppelten Wirkung. Urin wende ich in erster Linie äußerlich an, außer daß ich damit gurgle. Ich verwende ihn zuweilen als Augen- und Nasentropfen. Wenn es notwendig ist, inhaliere ich mit frischem Mittelstrahlurin, aber in erster Linie verwende ich ihn äußerlich, zu Einreibungen, Voll- und Teilbädern, Haarshampoo, Kompressen, Umschlägen.

Die Kraft, die der eigene Urin nicht mehr hat, wenn man älter ist, gibt man ihm mit Einnahme frischer Kurkuma. Denjenigen, die die Urintherapie anwenden, empfehle ich die Kombination, denn sie ist sehr wirkungsvoll. Wers nicht ausprobiert (ist selber schuld), kann nicht mitreden, weil sie/er absolut keine Ahnung hat.

Wer die Urintherapie nicht anwenden möchte, sollte täglich mindestens einmal Kurkuma - am besten roh, in einem Mörser gestampft, mit gemahlenem schwarzen Pfeffer und einem guten Speiseöl (beispielsweise gestampften Avocado-Früchten) vermengt, zu sich nehmen. Nach ein paar Tagen sollte sich die Wirkung einstellen ...

Gute Besserung all denen, die sie brauchen :wink:
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Re: Raynaud-Syndrom in der Urintherapie

Beitragvon Krâja » 11. Mai 2016, 07:16

Nach cirka einjähriger, noch nichtmal regelmäßiger Anwendung, vermerke ich hier eine sehr starke Verbesserung. Seit Wochen ( Monaten? ) keine abgestorbenen Zehen und Finger mehr, die Durchblutungsstörungen haben sehr stark nachgelassen, nachdem sie sich zunächst ganz extrem verschlechtert hatten, was Monate anhielt ..

Curcuma verwende ich schon seit Wochen nicht mehr, Teilbäder mit Mittelstrahlurin eher selten, Urin-Einreibungen bei Bedarf, aber auch eher selten.

Ich mache derzeit, seit einigen Wochen eine Art verspätete Frühjahrkur mit mehrfach täglich einem Schluck Eigenurin, gleich frisch nach der Produktion. Nanu, jetzt wirds ja sogar schon mir schlecht. Man soll ja auch seinen eigenen Urin verwenden, nicht den von anderen und daran sollte man bitte auch nicht denken :D

Die äußerliche Anwendung der Urintherapie und Die innere Anwendung der Urintherapie
ergänzen einander, beschleunigen und verstärken die Heilung.
Beachtet bitte unsere Angaben und Hinweise unter den angegebenen Links.
Grüße von Krâja ;)



   

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