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Korean ginseng

nur für Kräuter & Pflanzen die Heilwirkung besitzen

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CMT-Heiler
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Beitragvon CMT-Heiler » 24. Jun 2002, 10:15

Korean Ginseng
Botanischer Name:
Panax ginseng C. A. MEYER <img src="http://spinito.bei.t-online.de/home/dnd/image/01.jpg" align=left>
Umgangssprachlicher Name:
Ginseng
Sonstige, umgangssprachliche Namen:
Panax pseudoginseng Wallich
BildQuelle:
Dr. med. Furlenmeier: Wunderwelt der Heilpflanzen. Eltville am Rhein

Beschreibung:
Die Ginsengpflanze zählt zur Familie der Araliaceae. Diese bis zu 50 cm hohe Staudenpflanze besitzt eine etwa 15 cm lange und ca. 2 cm dicke, zylinder- bis spindelförmige, häufig geteilte, mit zahlreichen Nebenwurzeln versehene Hauptwurzel, deren Wurzelhals deutlich abgesetzt ist. Der einfache Stengel ist mit langgestielten, fingerförmig gefiederten Blättern besetzt. Sie sind wirtelig angeordnet. Die Fiederblätter sind gestielt, länglich-eiförmig und haben einen doppelt gesägten Rand. Die Fieder werden nach außen hin kleiner. Die Blüten stehen zahlreich in einer Dolde, die auf einem langen Stiel im Blattwinkel steht. Die Blüte besitzt einen saumigen Blütenkelch, fünf gelblich-weiße Kronblätter, fünf Staubblätter sowie einen zwei- bis-dreifächrigen Fruchtknoten mit zwei oder drei Griffeln. Die Pflanze besitzt männliche und zwittrige Blüten und entwickelt eine beerenartige Frucht.
Vorkommen:
Herkunft: schattige Gebirgswälder Ostasiens
Anbau: Korea, Nordchina, Japan, Ostrußland
Wirkung:
In verschiedenen Streßmodellen z. B. Immobilisationstest, Kältetest, wird die Belastbarkeit von Nagern erhöht.
Nebenwirkung:
Keine Nebenwirkungen bekannt.
Anwendung:
Anwendungsgebiete: Tonikum (Kräftigungsmittel) zur Stärkung und Kräftigung bei Müdigkeits- und Schwächegefühl, nachlassender Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit sowie in der Rekonvaleszenz.
Dosierung: Soweit nicht anders verordnet: Tagesdosis: 1-2g Droge, Zubereitungen entsprechend.
Art der Anwendung: Zerkleinerte Droge für Teeaufgüsse, Drogenpulver sowie galenische Zubereitungen zum Einnehmen.
Besondere Hinweise:
Dauer der Anwendung: In der Regel bis zu 3 Monaten. Eine erneute Anwendung ist möglich.


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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 24. Jun 2002, 12:55

Ginseng radix - Panax Ginseng (vom griechischen "Panakos" abgeleitet)

Inhaltsstoffe: Saponine (Ginsenoside)
Wirkung: adaptogen (ein Mittel, das die Anpassung (Adaptation) an den Stress erleichtert), tonisierend
Anwendungen: Streßzustände; Rekonvaleszenz; Geriatrikum ; Prophylaktikum

Unbedingt auf die Qualität der Ginseng-Produkte achten:
1.) der Botanische Typ - asiatischer Ginseng (Panax ginseng C.A. Meyer)
- amerikanischer Ginseng (Panax Quinquefolium)
- sibirischer Ginseng (Eleutherococcus senticosus)
2.) Der Gehalt an Ginsenoiden (meist in Trockengehalt angegeben)
3.) Genaue Herkunftbezeichnung
MfG
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Beitragvon Kräuterfee » 24. Jun 2002, 20:54

Panax Ginseng C. A Mey (Panax schingsenh Th. Nees)
Ginseg, Allheilkraut

Heimat : Gebirgswälder Ostasiens, heute auf Plantagen in China, Korea, Japan, Kanada und USA kultiviert
- Radix Ginseng, Ginseng radix, Ginsengwurzel
- ist geruchlos und stark aromatisch
- Koreanischer Ginseng gibt’s in 2 Handelssorten: „Weißer Ginseng“ mit Schwefeldioxid gebleicht, „Roter Ginseng“ mit heißem Wasserdampf behandelt
- Hauptwirkstoffe: Ginsenoide (Ginsenoid Rc, ~Rb1, ~Rb2, ~Rg1)
- Bitte bei Einnahme von Gingsengpräparaten auf die genaue Dosis achten, nicht Überdosieren !
- Eine Überdosis führt u.a. zum „Ginseng-Abusus-Syndrom“ (verschiedene Nebenwirkungen)

Einzelne Wirkungen, die teilweise antagonistisch sind:
Wirkung der Ginsenoide auf das ZNS:
- ~Rg1 Stimmulierung des ZNS
- ~Rb1 zentradämpfende Wirkung

Wirkung auf den Blutdruck
- ~Rg1 hypertone Wirkung
- ~Rb1 hypotone Wirkung

Anwendungen in der Homöpathie: D0 – D3 bei Schwächezuständen aller Art, Depressionszuständen, Gedächtnisschwäche, Neurastenie

Gefährlichkeitsgrad: kaum oder wenig giftig

Quelle: Lexikon der Giftpflanzen
MfG
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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 24. Jun 2002, 21:49

Noch ein paar Tipps zu Ginseng:

Es gibt im Handel verschiedene Ginseng-drinks, Dragees, Tabletten...

Bitte beachten :achtung: bei den Drinks ist Alkohol enthalten, das führt bei einer Kur unter Umständen zu einer Tagesdosis von bis zu ca. 1,6 g Alkohol !!! -> nix für Leberkranke, Alkoholiker, Epileptiker, Hirngeschädigte, Schwangere und Kinder !!!
Da war ich auch mal so euphorisch und dachte, wau so ein hoher Ginseng-Wurzelextrakt ! Na ja, meine Leber mochte den vielen Alkohol gar nicht, obwohl ich nach Schulmedizin nix an der Leber habe... ;-) und sehr stark kam er mir vor... (max. Ginseng-Konzentration pro Tag wurde aber nicht überschritten...)

Also wegschmeißen ist nicht und eine Bekannte quälte sich seit geraumer Zeit mit einer sehr starken Menstruation, da machte ich ihr das Angebot eine Tinktur herzustellen (nach der Frage natürlich, ob es für sie geeignet ist) und diverser Tipps zur Ernährung....

Ginseng-Ingwer-Tinktur a la Kräuterfee
(gegen starke Menstruation)

1 Stück frische Ingwerknolle (ca 5 cm, geputzt und in dünne Scheiben geschnitten) in etwas ca 32%igen guten Korn ansetzen; der Ingwer muß unbedingt bedeckt bleiben, dies für ca 2-3 Wochen ziehen lassen, bis eine Gelbfärbung eintritt.
50 ml von diesen Ansatz mit 50 ml aufgeschüttelten Ginsengtrunk (ich habe den von Natura aus dem Reformhaus genommen, ist von der Panax Ginseng C. A. Meyer) und vermischen.
Gibt eine schöne trübe Tinktur :grin: Diese in Tröpfchenflaschen abfüllen. Vor Gebrauch jeweils aufschütteln.
Einnahme max 2x täglich 15 Tropfen. Bei 2x 5 Tropfen anfangen, auf 10 und dann auf 15 steigern, um auszuloten, wie gut man den Alkohol verträgt. (Ist aber bei Weiten um ein vielfaches geringer als bei dieser Kur).

Meine Bekannte empfand dadurch eine deutliche Besserung ihrer Beschwerden. Ich empfahl ihr ebenfalls mit 2x 5 Tropfen anzufangen - da sie ja nicht mal Pralinen mit Likör verträgt – und langsam zu steigern. Sie hatte überhaupt keine Probleme mit der Dosierung.
Wie sagte schon Paracelcius ? „... die Dosis machts....“
MfG
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Ursula
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Beitragvon Ursula » 17. Sep 2002, 11:15

Empfehlungen für den Kauf von Ginseng-Produkten

Die Verpackung sollte eindeutig Auskunft geben über den botanischen Typ und über den Anteil der Ginsenonide. Seriös sind nur Produkte, die entweder aus

- asiatischem Ginseng (Panax ginseng C. A. Meyer),
- amerikanischem Ginseng (Panax quinquefolius L.) oder aus
- sibirischem Ginseng (Eleutherococcus senticosus) hergestellt sind.

Der beste Ginseng stammt aus Korea und hat seinen Preis. Die Produktion des koreanischen Ginseng untersteht der Kontrolle der staatlichen koreanischen Ginseng-Monopolverwaltung. Sie garantiert die Qualität der Produkte.

Es gibt auch andere reine Ginseng-Produkte - als Extrakt, Pulver oder sogar als frische Wurzel - von seriösen Herstellern, die für ihre Produkte garantieren.

Quelle: Hobbythek, WDR
Zuletzt geändert von Ursula am 19. Sep 2002, 20:00, insgesamt 1-mal geändert.

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Der beste Ginseng stammt aus Süd Korea

Beitragvon CMT-Heiler » 19. Sep 2002, 19:15

Der beste Ginseng stammt aus Süd Korea Nord Korea Ginseng ist auch gut, aber beste Ginsengswürzel immer kommt aus süden und rosefarbe aussehen.
Wirkung.
Verstärkung, ausdauern, gegen Depressionen, müdigkeiten...


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Ursula
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Beitragvon Ursula » 28. Feb 2003, 15:27

Ginseng senkt den Blutzuckerspiegel

Kanadische Fachleute der Universität Toronto haben jetzt den wissenschaftlichen Beweis geliefert:

In einer an unter Typ-2-Diabetes leidenden Patienten durchgeführten Untersuchung, bei der Teilnehmer vor den Mahlzeiten 3 Gramm Ginseng zu sich nahmen, konnte nachgewiesen werden, dass Gingseng den Blutzuckerspiegel um 20 % senken kann.

Quelle: Archives of Internal Medicine

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Murtabak
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Beitragvon Murtabak » 19. Feb 2004, 22:04

Hallo,

ein kleiner, aber feiner Unteschied in der Wirkung von asiatischem (P. ginseng) und amerikanischem (P. quinquefolius) Ginseng:
Asiatischer Ginseng wirkt erwärmend; das kann bei Menschen mit einer "Hitze-Symptomatik" (z.B. bei Magengeschwüren, Schilddrüsenüberfunktion) eventuell zu Problemen führen.
Amerikanischer Ginseng verhält sich thermisch eher neutral. Leider wurde er bereits bis an den Rand der Ausrottung abgesammelt - und ist dadurch noch teurer als der ohnehin schon kostspielige asiatische Ginseng :(

Liebe Grüße,
Murtabak :wink:

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 19. Mai 2005, 16:11

Wechselwirkungen !

Wenn man den Blutverdünner Macumar nimmt, besteht erhöhte Blutungsgefahr !
Wirkungsverstärkung beim Präparat Nifedipin (Nifedipin wird bei erhöhtem Blutdruck und zur Behandlung von Durchblutungsstörungen eingesetzt).
Baut außerdem Zytostatika (z.B. Cyclophosphamid) schneller ab.
MfG
Kräuterfee

SeeBär
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Moin.

Beitragvon SeeBär » 7. Jun 2005, 16:37

Moin!
Einen hervorragenden Ginseng der asiatischen Art ( Panax ginseng ) können Therapeuten als pure Wurzel und aus erstklassigem, biologisch unbedenklichen Anbau in Norddeutschland bekommen - und das auch zu einem akzeptabelen Preis - Leistungs - Verhältnis.
Auf der Flora Ginseng Farm in Walsrode.
Es lohnt sich nicht nur ein Besuch der homepage http://www.florafarm.de
sondern auch ein Besuch der Anlage selbst!!!
Einen sonnigen Gruß von der Nordseeküste
SeeBär :wink:

sunburst
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Ginsengportal

Beitragvon sunburst » 19. Jan 2006, 12:30

Hallo,
ausführliche Informationen rund um Ginseng (Gesundheit, Botanisches etc.) gibt es auch unter http://www.ginsengportal.de

Schöne Grüße
sunburst

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Kräuterfee
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Link zu "ausführliche" Informationen

Beitragvon Kräuterfee » 19. Jan 2006, 13:04

...Und wer weiss was Genaues über das so genannte "Ginsengmissbrauchsyndrom" ???
Viele Studien zu Ginseng betonen seine "Nebenwirkungsarmut", auch die Kommission E nennt für den Ginseng keine Nebenwirkungen. In einiger Literatur wird erwähnt, das dieses Syndrom in der Kombination mit Coffein auftreten soll. Es macht sich unter anderem durch Bluthochdruck, Schlaflosigkeit, Ödeme und morgendlichen Durchfall bemerkbar.
MfG
Kräuterfee

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 6. Feb 2006, 10:36

Ginsengwurzel soll unter anderem auf das Zusammenspiel der Hormondrüsen Hypothalamus, Hypophyse und Nebennierenrinde wirken. Diese steuert unter anderem die Freisetzung der Glucocorticoide. Also wirkt Ginseng hormonartig.(daher nicht für Schwangere). - Deshalb empfiehlt die Kommission E die Einnahmedauer der Ginsengwurzel zunächst auf drei Monate zu begrenzen und vor einer erneuten Anwendung eine Pause von etwa drei Monaten zu machen.

Ginseng wirkt auch appetitanregend und muntermachend.
Dann noch Coffein oder Teein dazu, da kann ich mir rein von der Logik vorstellen, das da etwas verstärkt werden könnte. Also ein genügend großer Abstand zur Ginsengeinnahme sollte da schon sein; am Besten anregende Getränke bei Ginsengeinnahme ganz weglassen.
MfG
Kräuterfee

merinda
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Registriert: 1. Mär 2006, 18:40

Beitragvon merinda » 6. Mär 2006, 18:24

Hallo,

bin leider erst jetzt auf diesen thread gestossen. Habe mir gerade eine Packung Ginseng-kapseln aus dem Reformhaus gekauft, von GranoVital. Dort steht leider nicht, welcher Ginseng verwendet wurde. Sind qualitativ minderwertigere Produkte nur weniger wirksam, oder überhaupt nicht wirksam?
Kann mir jemand vielleicht ein produkt empfehlen, dass man relativ günstig im Reformhaus kaufen kann und das eine einigermaßen gute Qualität hat?

Vielen Dank,

Kathi



   

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