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Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

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Krâja
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Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 8. Okt 2014, 05:10

Haardiagnose-Zentrum:
Haare wachsen aus der Kopfhaut und werden von Blut und Lymphflüssigkeit ernährt. Dies zeigt uns, dass die Innenpflege extrem wichtig ist. Jede körperliche Belastung oder Veränderung hat Einfluss auf die Haarstruktur, die Spannkraft der Haare, bis zum Haarausfall.

Das gleiche gilt für die Kopfhaut, von Milchschorf über Schuppen bis hin zur Seborrhoe in der Pubertät ist es eine fliesende Entwicklung. Die Außenpflege ist immer eine Ist-Behandlung - sie wirkt direkt – löst aber Probleme für die Zukunft oder auf Dauer nicht. Um dies Problem in den Griff zu bekommen ist die Innenpflege notwendig.

Ganzlose Haare, müde Haare ohne Sprungkraft, schlecht kämmbare Haare, brüchige Spitzen, Spliss, dünnes Haar, Haarausfall, vorzeitiges Ergrauen, juckende Kopfhaut, Schuppen, Milchschorf, Schuppenflechte, Neurodermatis sind äußere Anzeichen der fehlenden Balance innerhalb des Körpers.

Bei Schuppenflechte kann man sein Haar beispielsweise jeden Morgen waschen und es dann mit dem morgendlichem Mittelstrahlurin spülen. Man lässt den Urin 20 Minuten lang einwirken und kann ihn dann ausspülen.

Das innere Gleichgewicht an wichtigen, ernährenden Substanzen wie Hormonen, Vitaminen, Aminosäuren, Mineral- und Vitalstoffen ist gestört, es fehlt an Feuchtigkeit, der Säureschutzmantel wurde angegriffen, die Fermentierung der Talgdrüsen funktioniert nicht mehr. Mangel an Eisen, Zink, Biotin, Protein, Folsäure und Jod wirken sich negativ auf den Haarwuchs aus. Ausgewogene, gesunde Ernährung legt den inneren Grundstein für gesundes Haar.

Haarprobleme:
So wie die Haut sind auch die Haare Indikatoren von Wohlbefinden. Haare unterliegen den Mechanismen von Stress und Immunabwehr ebenso wie sie ihre Befindlichkeit verbessern, wenn der Organismus in einem ausbalancierten Zustand lebt. Dieser aus dem Tierreich bekannte biologische Effekt wurde lange Zeit beim Menschen überhaupt nicht wahrgenommen, ja geradezu übersehen. Dabei gibt es ja gerade in der Natur die schönsten Beispiele: Wenn sich Pferde wohlfühlen, wenn sie ausreichend ernährt, gut behandelt werden und in einer harmonischen Umgebung aufwachsen, beginnt – wie jeder Reiter weiß – ihr Fell zu leuchten.

Nicht nur Streß, Ernährungsmangelerscheinungen und Krankheiten wirken sich negativ auf Haut und Haare aus, auch Körper- und Haarpflegeprodukte schaden oft mehr als sie nützen.

Kaum jemand weiß, was sich in den auf den Verpackungen angegebenen Inhaltsstoffen verbirgt. Waschaktive Substanzen zerstören den Säureschutzmantel der Haut, führen Reiz- und Giftstoffe über die Haut ins Blut, irritieren das natürliche Gleichgewicht des Körpers.

Giftcocktail Körperpflege und Wenn das Shampoo krank macht:
Mit jedem Duschbad, jeder Haarwäsche, jedem Eincremen und bei jeder Verwendung von Lippenstift und Kosmetik sowie von Toilettenartikeln und Haushaltsprodukten wie Feuchthaltetüchern und Reinigungsmitteln gelangen schädliche Stoffe über die Haut in unseren Körper und schädigen diesen über kurz oder lang.

Eigenurin kann durch seinen hohen Wirkstoffgehalt als optimale Haut- und Haarversorgung betrachtet werden.

Die Wirkstoffe dringen über die Haut ins Blut. Der Körper erhält seine eigenen auf dieses einmalige Körpersystem zutreffenden Wirkstoffe zurück, um sie weiter zu verwerten. Haut und Haare profitieren davon auf natürliche Weise.

Zum Haare waschen sammelt man Mittelstrahlurin in einem verschließbaren Glasbehälter und läßt ihn 3 bis 5 Tage reifen. Bitte beachten: Harn mit einem starken Geruch ist nicht geeignet, er kann eine alkalische Brandwunde verursachen. Einen Geruch soll es geben, aber keinen starken! Nun erfolgt die intensive Haarwäsche mit Kopfhautmassage (wie mit einem guten Shampoo) mit anschließendem kräftigem Ausspülen der Haare mit klarem Wasser. Das Haar wird nur mit Mittelstrahlurin gewaschen ohne Zusatz anderer Substanzen und auch nicht mit Shampoo nachgewaschen. Die Wirkung ist Anregung des Haarwuchses und Verbesserung der Haarstruktur. Die Waschungen können 2- bis 3mal pro Woche durchgeführt werden.

Für Haar- und Kopfhautpackungen werden die Haare/die Kopfhaut mit frischem oder altem (morgendlichem) Mittelstrahlurin gewaschen, wobei der Urin mit den Fingerspitzen in die Kopfhaut einmassiert wird. Anschließend läßt man ihn 30 bis 60 Minuten (unter einem Handtuch) einwirken. Dies ist angezeigt bei Haarausfall, Kopfhautekzem, Schuppen und brüchigem Haar. Die Anwendung erfolgt 2- bis 3mal pro Woche. Das Haar/die Kopfhaut muß bei der Anwendung frischen Urins nicht nachgewaschen oder nachgespült werden. Wer nachspülen möchte, verwende bitte ausschließlich klares Wasser. Bei der Anwendung alten Urins kann man ein schonendes, natürliches Babyshampoo zum nachwaschen nehmen, das man dann ebenfalls mit viel klarem Wasser ausspült. Alter Urin soll dafür sorgen, daß man sich seine natürliche Haarfarbe erhält oder sie nach einem Haarausfall zurück erhält.

alternative Medizin:
Haare, Haarausfall, Schuppen
"mit 150 Jahren hat ein erfahrener Hatha Yogi nicht ein graues Haar.. Swami Vivikananda: 'Rajah Yoga'.." S.19 Armstrong
"Mann mit Haarausfall.. Haar wuchs während der 2. Fastenperiode.. Kopf täglich mit altem Urin eingerieben.. statt grauer Farbe Original-Haarfarbe.." S.90 Armstrong
"alter Urin gegen Haarausfall, Schuppen.." S.125 Armstrong

Als Haarspülung verwendet man, entweder nach der Haarwäsche mit einem milden, natürlichen Babyshampoo oder mit ca. 5 Tage altem Urin, seinen frischen morgendlichen Mittelstrahlurin, den man 20 Minuten auf Haar und Kopfhaut einwirken läßt. Anschließend spült man mit viel klarem Wasser nach. Gegen Schuppenflechte auf dem Kopf wiederholt man diese Anwendung täglich.

Als Haartonikum verwendet man frischen (morgendlichen) Mittelstrahlurin, den man entweder mit den Händen ins Haar knetet oder mit einem Zerstäuber aufs Haar sprüht. Das Haartonikum aus Eigenurin verbleibt auf dem Haar, trocknet auf ihm ein und hat eine ähnliche Wirkung wie Trockenshampoo: das Haar wirkt frisch und sauber.

Frischer Mittelstrahlurin, auf Haut und Haaren angewendet, stinkt nicht und riecht nicht unangenehm. Er zieht ein und verliert seinen Geruch.

Krâja hat geschrieben:Re: Grundlagen der Urintherapie: Frischer Mittelstrahlurin zieht bei äußerlicher Anwendung restlos in Haut und Haare ein, er riecht weder auf der Haut noch auf den Haaren, wenn man beachtet, daß Haut und Haare absolut trocken sind, bevor man sich anzieht.

Zur äußerlichen Anwendung muß der Mittelstrahlurin mit den Händen, ohne Waschlappen, Tücher ect. auf Haut und Haaren aufgetragen werden. Er darf nicht mit Stoff in Berührung kommen. Waschlappen sind zum einen unhygienisch, übertragen zum anderen den Uringeruch vom Stoff auf Haut und Haare, mit dem Erfolg, daß der Geruch auf Haut und Haaren hängen bleibt und Mensch nach Urin riecht. Wer seine Haut und seine Haare mit Urin behandelt, muß die bloßen Hände gebrauchen.

Nach Anwendung von Mittelstrahlurin zu [..] Packungen [..], müssen die betroffenen Körperpartieen gründlich mit Wasser oder Mittelstrahlurinwasser nachgespült werden, wobei zu beachten ist, daß kein Stoff damit in Berührung kommt.

Nach Anwendung von Mittelstrahlurin in Form von (Teil)Bädern und Einreibungen, trocknet man sich nicht ab, sondern läßt den Mittelstrahlurin auf Haut und Haaren an der Luft einziehen und trocknen. Jede Anwendung von Stoff, beispielsweise eines Handtuchs, überträgt den Uringeruch vom Stoff des Handtuchs auf Haut und Haare. Uringeruch ist nicht angenehm, er bringt andere dazu auf Abstand zu gehen.

Handtücher und Tücher, die zu [..] Packungen [..] ect. verwendet wurden, müssen nach Anwendung gewaschen werden.

Wenn man dies beachtet, kann man sich unbesorgt in der Gesellschaft bewegen, man stinkt nicht.

Bei regelmäßiger Anwendung von Urin zur Pflege von Kopfhaut und Haaren, wird man alsbald feststellen, daß die Haare schneller wachsen, als Folge der nährstoffreichen Behandlung. Die Urinbehandlung eignet sich für alle Haartypen und für alle Haarfarben. Er verbessert die Struktur von feinem Haar und macht Haar wunderbar weich. Urin hilft bei fettigem Haar ebenso wie bei trockenem Haar, da es der Haarwurzel all die Wirkstoffe zuführt, die sie für ein gesundes Wachstum benötigt. Urin wirkt auf der Kopfhaut wie eine sehr gute, versorgende und hautberuhigende Pflegecreme.

Teil 1: Dies ist ein ausgezeichnetes Heilmittel gegen Schuppen, sprödes Haar und sogar gegen Glatzköpfigkeit und Haarausfall. Massiere deine Kopfhaut gründlich mit Urin, laß ihn zwischen einer halben und einer Stunde einziehen und spüle dann mit lauwarmen Wasser (verwende keine Seife und kein Shampoo). Das Haar wird sauber und glänzend. Wenn du den Urin nicht ausspülst, ist die Wirkung stärker. Man kann hierfür sowohl alten als auch frischen Urin verwenden. Dein Haar wird auf jeden Fall schöner und vitaler. Jene, die die Urintherapie oft anwenden, ergrauen nicht sondern erhalten sich ihre originale Haarfarbe im hohen Alter. Intensiv angewendet, kann das Haar auch auf kahlen Stellen wieder wachsen.

Gurgeln mit dem morgendlichen Mittelstrahlurin oder seine orale Einnahme können die Wirkung von Urin auf Kopfhaut und Haar verstärken und verbessern.

Man beachte bitte vor Anwendung der Urintherapie das Posting zu den
Anwendungsarten des Urins mit den Angaben zur Kontraindikation.

Eigenurin, kostenlos und gesund, ein Multipräparat zur Reinigung, Pflege und Gesunderhaltung von Haut und Haar.
Grüße von Krâja ;)


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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 13. Nov 2014, 23:25

Ich wasche jetzt seit ca. drei Monaten meine Haare mit altem Mittelstrahlurin und frische sie mit neuem Mittelstrahlurin auf. Ich hab schon immer sehr feines, sehr empfindliches Haar. Als ich mit der Urinwäsche anfing, zeigten sich gerade die ersten schlohweißen Haare, die ich zu modischen Strähnchen erklären konnte, aber irgendwann wäre ich dann wohl in naher Zukunft schneeweiß geworden, das bleibt ja nicht aus, wenn man älter wird, dachte ich ...

Wir denken alle falsch. Wir sollten das Pipi nicht ins Klo machen sondern ins Gläschen und uns dann auf die Haare geben. Ich hab zur Zeit keine weißen Strähnen wer .. noch jemand Lust auf ewige Jugend? Völlig kostenlos, schmerzlos, keine Nebenwirkungen. Die Haare sehen auch viel besser aus, fülliger, sie wachsen besser und vorallem schneller.

Meine Friseuse staunt, aber wenn ich ihr sage, wie ich das mache, brauche ich einen neuen Friseur .. ich laß das lieber :eek:
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 6. Dez 2014, 10:17

Seit einiger Zeit wundere ich mich über meine Haarfarbe, denn ich dachte eigentlich, daß ich blond sei mit einer leichten kupferroten Tönung. Heute morgen fielen mir dann plötzlich die Fotos ein, die mich mit ca. 8 oder 10 Jahren zeigen, damals hatte ich stark kupferrotes Haar, nahezu dunkelblond. In der Sonne bleichten die Haare sowieso und im Laufe der Jahre wurden sie immer heller. Jetzt habe ich die Farbe meiner Kindheit wieder, ganz ohne die Haare zu färben, nur mit regelmäßiger Urinpflege.

Die Haare sind kräftiger geworden, sie lassen sich gut frisieren, machen einen volleren Eindruck, sie sind gesund und wachsen wesentlich schneller als zuvor.

Das immer mal wieder auftretende Wundgefühl auf der Kopfhaut, das vor vielen Jahren durch Windpocken ausgelöst wurde, die ich erst als erwachsene Frau durch eine Ansteckung bekam, scheint mit den Urinbehandlungen endlich ausgeheilt zu sein, ich habe es zumindest seither nicht mehr wieder bekommen.

Wer also Haarprobleme hat und sich nicht scheut, seine Haare mit dem eigenen Mittelstrahlurin zu pflegen, kann sich damit den Traum schöner, glänzender, gut gepflegter, gesunder Haare erfüllen, ganz ohne Chemie und sehr kostengünstig. Urin verstärkt auch die Naturlocken oder Wellen, die man vor langer Zeit hatte, alles in allem eine tolle Sache.

..................Anmerkung: wir verwenden ausschließlich Mittelstrahlurin.
.............Man beachte bitte vor Anwendung der Urintherapie das Posting zu den
..............Anwendungsarten des Urins mit den Angaben zur Kontraindikation.
Grüße von Krâja ;)

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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 25. Jan 2015, 19:49

Ich hatte meine Haare ja nun monatelang mit Urin gewaschen, gespült, eingesprüht. Damit habe ich sowohl den Haarausfall als auch die Weißfärbung meiner Haare wirkungsvoll abgestellt, meine Haare wachsen seitdem sehr viel schneller, sehen gesünder aus und wirken etwas voller. Alles in allem, eine sehr wirkungsvolle Methode.

Anläßlich eines Familienbesuchs habe ich meine Urinspielereien etwas eingedämmt, denn nicht jeder erträgt den Geruch fremden Urins in der Wohnung. Ich habe meine Haare dann eine ganze Weile, also ca. zwei Wochen täglich mit einem sanften Shampoo gewaschen, das ich vor Anwendung der Urintherapie gerne genommen hatte. Nach den zwei Wochen stellte ich fest, daß meine Haare an unterschiedlichen Stellen silbern glänzten, ich bekam langsam wieder weißes Haar.

Mein Besuch ist längst wieder fort und ich bin schleunigst wieder zur Urintherapie zurück gekehrt ... Ich wasche meine Haare nun wieder mit ca. 3 bis 5 Tage altem Mittelstrahlurin. Die weißen Haare gehören auch wieder der Vergangenheit an, dies Mal ging die Färbung etwas schneller als beim ersten Mal, nach nur wenigen Tagen waren die Haare wieder blond.

Hoffen wir mal, daß es nicht nur bei blonden Haaren funktioniert, sondern auch bei anderen Haarfarben, dazu bräuchte man hier halt ein Echo anderer Anwender, aber es kommt ja leider nichts. Probiert es denn niemand außer mir aus... ? :-?
Grüße von Krâja ;)

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MathiasFuchs
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon MathiasFuchs » 11. Feb 2015, 08:56

Hey,

ich habe das bisher noch nie mit Eigenurin probiert, weil mir das dann doch einen Schritt zu weit gehen würde. Allerdings habe ich zum Glück auch eine sehr gute Alternative, die mir bei Problemen wie Schuppenflechte etc. sehr gut hilft. Kennst du diese Knabberfische? Nachdem ich vor einiger Zeit mal unter http://www.garra-rufa24.com/garra-rufa-behandlung einen interessanten Artikel darüber gelesen und dann einmal bei mir in der Nähe in einem Institut ausprobiert habe.

Anfangs habe ich mir das noch recht schmerzhaft vorgestellt, allerdings ist das eher wie eine sanfte Massage der Kopfhaut. Teilweise war das sogar angenehm.

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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 11. Feb 2015, 09:45

Hallo MathiasFuchs

ich kenne die Methode mit den Knabberfischen, aber ich gebe der Urintherapie den Vorzug, sie ist einfach, kostengünstig, wirkt zuverlässig, gut und schnell. Ich sehe keinen Grund, die sehr erfolgreiche Methode der Eigenurintherapie zu verlassen und mich Knabberfischen zu zuwenden. Aber, wenn sie Dir lieber sind, dann berichte doch einfach über die Knabberfische als eigenständige Therapie im Unterforum "Naturheilkunde, alternative Heilverfahren".
Viel Erfolg mit den kleinen Fischen... :wink:
Grüße von Krâja ;)


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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 8. Mär 2015, 04:02

Ich glaube übrigens nicht, daß Knabberfische in der Lage sind, dem angeknabberten Menschen seine natürliche Haarfarbe aus jungen Jahren zurückzugeben... :roll:

Ich war vor einigen Tagen beim Friseur. Ich hatte die Haare morgens - wie gewohnt - mit altem Mittelstrahlurin gewaschen, gut gespült, an der Luft trocknen lassen. Sie sahen, nach meinem Dafürhalten, sehr sauber und gepflegt aus.

Meine Friseuse bestätigte mir diesen Eindruck: die Haare seien strukturell völlig in Ordnung, sauber und gepflegt, das einzelne Haar sei stark, nicht mehr so fein wie früher. Die Haare seien voll, wüchsen gut und schnell nach, es gäbe kein einziges silbernes, weißes oder graues Haar. "Aber das ist in Ihrem Alter ja auch noch nicht zu erwarten", meinte die junge Friseuse, der mein Alter (auch) nicht bekannt ist ... :jump:
Grüße von Krâja ;)

Emillie
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Emillie » 14. Mär 2015, 11:39

Hallo, ich bin neu hier und sehr froh, meine Frage hier stellen zu können.
Ich habe nun zweimal den Versuch gemacht, meine Haare mit Urin zu waschen. Jedes Mal hatte ich ein eher klebriges Gefühl hinter her, wie wenn nicht alles Fett rausgegangen wäre. Auch wurden die Haare ewig nicht trocken, so in der Art wie wenn man Schafwolle wäscht.
Was habe ich da falsch gemacht??
Danke und lieben Gruß
Emillie

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Krâja
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 14. Mär 2015, 17:25

Hallo und herzlich :welcome: am Forum, Emillie

herzlichen Dank für Dein Feedback, aus dem ich entnehme, daß nicht nur mein Urin solche Ergebnisse liefert. Das ist mir am Anfang auch passiert und hat mich sehr erstaunt. Mein Urin schien fettig zu sein und zu kleben. Ich hatte genau das gleiche Resultat wie Du und kam ins Grübeln... Ich trockne meine Haare seit jeher an der Luft, aber es sollte sich in einem gewissen zeitlichen Rahmen halten, schließlich hab ich nicht ewig Zeit morgens.

Gehen wir mal davon aus, daß wir unsere Haare im Laufe unseres Lebens durch die jahrzehntelange Anwendung von Haarshampoos kaputt gemacht haben. Sie sind ausgelaugt, entkräftet, zeigen Schäden wie Spliss, sie brechen, werden struppig. Die Kopfhaut wird ebenfalls ausgelaugt, sie wird trocken oder fettig, schuppig, sie juckt. Irgendwann fallen die Haare aus. Sie bleiben büschelweise in Kamm oder Bürste hängen.

Wenn wir die Haare jetzt die ersten Male mit Eigenurin waschen, saugen sie sich voll mit all den Nährstoffen, die sie da bekommen. Sie fühlen sich an wie Schafswolle, ein absolut treffender Vergleich. Schafswolle ist fettig, schwer. Schafe brauchen das Fett in der Wolle, um sich gegen Kälte zu schützen. Wir haben diesen Schutz längst abgeschafft, wenn unsere Haare fettig werden, sehen sie anders aus als Schafwolle und werden schleunigst gewaschen, denn wer will denn mit fettigen Haaren rumlaufen! Das Fett in unseren Haaren erzielt aber auch ein ganz anderes Aussehen als das Fett in der Wolle der Schafe, die auch im gesunden (natur-fetten) Zustand gut ausssieht.

Vielleicht haben wir Wissenschaftler am Forum, die dieses Phänomen erklären können? Ich kann das nicht, ich habe dazu zwei Thesen als Antwort: die eine lautet, daß sich unser Haar und unsere Haut mit all den Nährstoffen vollsaugt, die sie lange entbehren mußten und nun (endlich) durch den Eigenurin bekommen. Die andere These basiert auf der Ernährung. Je länger und je mehr man die Eigenurintherapie anwendet, je mehr beschäftigt man sich mit dem eigenen Urin, probiert aus und kommt zu ganz unterschiedlichen Erkenntnissen. Der Urin ändert seine Konsistenz ständig. Das sieht man an der Farbe, man kann es zum Teil auch riechen, zuweilen spüren und natürlich schmecken. Man erkennt es auch auf Lackmuspapier, denn er ändert im Laufe des Tages seinen pH-Wert. Man passt seine Ernährung nach und nach an, um einen möglichst nährstoffreichen Urin zu erzielen, der genau das tun soll, was wir von ihm erwarten: heilen.

Ich hatte anfangs auch klebrigen Urin, das hat mich sehr überrascht. Sogar meine Hände haben geklebt. Woran es lag, weiß ich nicht. Zu dem Zeitpunkt habe ich - glaube ich - noch nicht alles hier veröffentlicht, außerdem dachte ich, daß es wohl an mir, an meiner Ernährung läge. Das hat sich dann irgendwann gegeben, es trat nur ein paar Mal, ganz am Anfang, auf. Die Kämmbarkeit war anfangs schlecht, meine klebenden Haare blieben im Kamm hängen, das hat aber bald nachgelassen.

Die Haare ändern sich aber im Laufe der Urinbehandlung. Man behält nicht dieses feine, dünne, ausgelaugte Haar, das man gewohnt ist. Nach einigen Anwendungen trocknet das Haar dann schneller, also es dauert bei mir jetzt rund eine halbe Stunde bis es trocken ist, das heißt, ich muß früher aufstehen, denn mit nassem Haar sollte man sich besser nicht anziehen. Ich mache das jetzt aber anders als am Anfang: ich wasche meine Haare mit altem Urin, der so um die 5 Tage alt ist, dann spüle ich sie sehr gründlich und ausgiebig mit frischem Wasser aus. Anschließend frottiere ich sie mit einem Handtuch gründlich halbtrocken. Und im Wege meiner Ganzkörpereinreibungen knete ich sie dann mit meinen nassen Händen mit frischem Morgenurin. Sie müssen trocken sein, bevor man sich anzieht, weil man sonst den Uringeruch auf die Kleidung kriegt. Aber damit hab ich bisjetzt das beste Resultat erzielt.

Die Haare fühlen sich im Laufe einer regelmäßigen Eigenurinanwendung anders an: sie werden wesentlich stärker, voller. Sie werden samtweich. Sie sehen sehr gepflegt, gesund aus. Wenn man sie dann anfangs ab und an mit normalem Shampoo wäscht, hat man wieder das kraftlose, dünne Haar, das man immer hatte. Wenn man normales Shampoo öfters anwendet, gehen die Haare auch wieder kaputt und sollte man bereits weiße Haare gehabt haben, hat man sie im Nu wieder zurück.

Ich wende die Urinmethode zur Haarwäsche jetzt seit ca. 9 Monaten an. Anfangs ließ ich die Haare nicht ganz trocknen, weil ich mir die Zeit dazu nicht nehmen wollte/konnte und hatte dann den ganzen Tag den Uringeruch in der Nase. Andere haben das anscheinend nicht gerochen, aber mir war das natürlich sehr peinlich.

Urintherapie ist Erfahrungstherapie. Ich versuche mich natürlich dazu auch zu informieren, aber die (deutschsprachigen) Informationen, die ich dazu bekomme, sind sehr spärlich. Jetzt hab ich allerdings eine ganze Menge interessante Seiten mit der englischen Suchmaschine gefunden, die ich nach und nach noch ganz durcharbeiten werde, um die Erfahrungen anderer auszuprobieren und herauszufinden, ob die alten Inder recht hatten, denn deren Anwendung von Eigenurin weicht von meiner (unwissenden) Anwendung ab. Die entdeckten Webseiten habe ich in diesem Forum verlinkt und interessante Textpassagen zitiert. Ich übersetze sie nicht, das ist mir zuviel Arbeit und kostet mich zuviel Zeit. Wer etwas nicht versteht, kann (mich) ja fragen. Ich suche auch noch weiter, wenn ich denn die Zeit dazu habe... :roll:

Wäre toll, wenn Du uns auf dem Laufenden halten könntest zu den jeweiligen Resultaten/Erfahrungen, die Du mit der Urintherapie machst, Emillie, denn aus Deinem Feedback erhalte ich Hinweise auf die Urintherapie und erfahre, was ich nicht erklärt habe, weil ich es entweder nicht beachtet habe, keine Zeit dazu hatte, es zu erklären oder für nebensächlich hielt...

Dankeschön und viel Spaß hier am Forum :wink:
Grüße von Krâja ;)

Emillie
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Emillie » 15. Mär 2015, 19:35

Woooooooww, HERZLICHSTEN DANK! für dieses Willkommen und deine ausführliche Antwort.

Ich habe nun einige Ideen durch dich bekommen, für den Grund des Klebens. Jedoch - auf der Haut bei den Einreibungen klebt nichts. Meine Haar sind alles andere als ausgelaugt, sie sind in sehr gutem Zustand. Habe zuvor mit Wascherde gewaschen. Na ja, dazwischen mal mit einem milden Shampoo auf Cocostensidbasis. Ich wage ganz vorsichtig zu sagen, dass es daran wahrscheinlich nicht gelegen hat.

Meine Ernährung passt auch - viel Gemüse, Obst, meist roh, kein Salz, kaum Gewürze, kaum tierisches Eiweiß.

Doch hatte ich inzwischen eine andere Idee - ich habe vor dem Auftragen von Urin die Haare mit gut warmen Wasser nass gemacht. So denke ich, hat es das Sebum angelöst und die Waschkraft des Urins hat nicht ausgereicht und es ist viel von dem Schmier verblieben. Habe nun auch anderweitig gelesen, dass dort mit einer großen Spritze die Flüssigkeit direkt auf die trockene Kopfhaut gebegen wird. Dies werde ich als nächstes testen und wieder berichten.

Eine spannende Sache die ich gründlich weiter verfolgen will.

Lieben Gruß
Emillie

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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 15. Mär 2015, 21:25

Hallo Emillie

den Grund, warum das Haar anfangs klebt, bei der Haarwäsche mit altem Mittelstrahlurin (soll minimal 4 Tage alt sein), kann ich momentan nicht beantworten. Bei mir klebt es nicht mehr. Ich habs mit der Eigenurinkur geschafft, daß mein Haar heute genauso gesund und stark ist wie damals in meiner Kindheit. Ich erinnere mich übrigens daran, daß die allerersten Anwendungen von Mittelstrahlurin bei mir super verliefen, aber nach ca. 1 Woche hatte ich dann plötzlich klebrigen Urin. Und danach wars dann sehr bald wieder normaler Urin. Sonst hätte ich diese Kur wohl nicht fortgesetzt und mit einiger Sicherheit auch nicht empfohlen.

Ich betreibe seit einigen Tagen ein Quellenstudium nach sachdienlicher Hintergrundinformation zur Urintherapie und bin vor ein paar Tagen auf englische Quellen aufmerksam geworden. Dabei fiel mir auf, daß die Lehre des Damar Tantra bei der Anwendung von frischem Urin zu Einreibungen und Massagen völlig von unserer modernen westlichen Anwendungsart abweicht und besagt, daß man frischen Urin nach seiner Anwendung auf der Haut mit lauwarmen Wasser abspülen müsse, da er sonst dazu beitragen würde, daß die Muskulatur verkümmere. Mittelstrahlurin, der auf der Haut verbleiben solle, müsse vor seiner Anwendung auf ein Viertel seines Anfangsvolumens eingekocht werden. Lies dazu bitte dieses Posting: Re: Anwendungsarten des Urins vom 15. Mär 2015, 20:53.

Lies bitte auch mal die Anweisung zur Aufbewahrung von Mittelstrahlurin, entsprechend der Lehre des Damar Tantra ... vielleicht machen wir was falsch?
Anwendung alten Urins. Fang ihn in einer sauberen, dunklen Flasche auf, verschließe sie und bewahre sie minimal vier Tage an einem kühlen, dunklen Ort. Dieser Urin hat einen strengen Geruch und enthält Ammoniak. Ein ausgezeichnetes Reinigungs- und Desinfektionsmittel. Früher haben die Leute damit ihre Kleidung und ihren Körper gewaschen.
Grüße von Krâja ;)

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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Jinmay » 18. Mär 2015, 09:28

Ein herzliches Hallo in die Runde :wink:

Ich habe ebenfalls wieder begonnen, meine Haare mit Urin zu waschen und habe ebenso wie Emillie das Problem, dass meine Haare sich klebrig anfühlen. Auf der Haut klebt bei mir ebenfalls nichts, an der Ernährung könnte ich aber noch ordentlich schrauben. Außer den Verzicht von tierischen Eiweißen und Zucker gibt es bei mir sicher noch Verbesserungspotential.

Kraya, was mich aber interessiert, ist: Wie genau wäscht du dir die Haare mit Urin? Feuchtest du die Haare vorher an? Und wieviel ml pro Waschgang wird benötigt? Ich glaube, ich nehme immer zu wenig, weil ich "nur" die Kopfhaut mit Alturin einreibe, einwirken lasse und danach die Haare ausspüle. Mein Hauptproblem - Schuppen - werden dadurch zwar gelöst, nur wandern sie leider nur von der Kopfhaut in die Haare und verbleiben dort.
Ich habe auch schon überlegt, ob man den Urin nicht andicken könnte, um ihn besser zu verteilen...

Ich werde mich noch weiter in die Thematik einlesen und hoffentlich von Verbesserungen berichten können.
Liebe Grüße

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Krâja
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 18. Mär 2015, 12:32

Hallo Jinmay und :welcome:

Danke für Deine Rückmeldung . :wink:

Also bis gestern habe ich in das, mit Wasser vorher naß gemachte Haar, nach und nach einen (1) Liter alten Mittelstrahlurin einmassiert und sowohl Kopfhaut als auch Haar damit genauso gewaschen, wie man es mit einem Shampoo macht. Dann hab ich Kopfhaut und Haar mit sehr viel warmen Wasser sehr gründlich nachgewaschen und das Haar mit viel warmen Wasser ausgespült. Dazu kann man seinen Kopf auch in ein Becken tauchen, um Kopfhaut und Haare gründlich zu spülen, das hab ich aber nie gemacht, denn ich wasche meine Haare morgens unter der Dusche. Dann hab ich das Haar anfrottiert, ausgekämmt und an der Luft trocknen lassen.

Gestern hab ich erstmalig in das trockene Haar wenig (200ml) frischen Mittelstrahlurin einmassiert, ihn ca. 20 Minuten einziehen lassen, dann in Haar und Kopfhaut einen (1) Liter alten Mittelstrahlurin einmassiert und mit viel warmen Wasser ausgespült. Ob die zweite Methode (noch) besser wirkt, weiß ich nach einer Anwendung nicht.

Aber ich hab mal auf das Gefühl in meinen Händen geachtet, das ich habe, während ich das nasse, bereits mit Mittelstrahlurin behandelte, Haar mit viel Wasser nachwasche: es fühlt sich an als ob ich Schafswolle wasche. Das Haar ist durchtränkt von Urin, es ist dick, fühlt sich voll an. Nach dem abrubbeln mit dem Handtuch habe ich volles Haar auf dem Kopf. Wenn das Haar trocken ist, habe ich volles Haar, das sich sehr angenehm anfühlt, seidig, stark, gesund. Es sieht gut aus, fällt nicht aus, im Kamm bleiben nur wenig Haare hängen. Es duftet neutral.

Bis gestern habe ich in das bereits abgerubbelte und ausgekämmte Haar dann noch frischen Morgenurin eingeknetet. Auf das Einkneten frischen Morgenurins ins langsam trocknende Haar kam ich irgendwann im Zuge der Ganzkörpereinreibungen mit frischem morgendlichen Mittelstrahlurin. Ich hab das Haar einfach mitbehandelt.

Gestern hab ich die Ganzkörpereinreibung erstmalig vor dem Duschen angewendet, also auch auf dem Haar. Anschließend hab ich Haut und Haare mit 1 Liter altem Mittelstrahlurin gewaschen und mit viel Wasser nachgewaschen, dann hab ich mich und meine Haare an der Luft trocknen lassen.

Was hältst Du denn davon, die Haarwäsche mit altem Mittelstrahlurin einige Wochen fortzusetzen und auszuprobieren, ob das Kleben mit der Zeit nachläßt, so wie ich das gemacht habe? Die Schuppen müßten eigentlich aus dem Haar herausgespült oder gebürstet werden können und nach einiger Zeit der Anwendung von Mittelstrahlurin ganz weg sein und bleiben.
Grüße von Krâja ;)

Emillie
Beiträge: 6
Registriert: 14. Mär 2015, 11:33

Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Emillie » 20. Mär 2015, 21:26

Hallo Kraya,

nach noch zwei weiteren Wasch-Versuchen mit gleichem Ergebnis, habe ich mit Hilfe von Wascherde einmal die Haare "entfettet" um wieder unter die Leute gehen zu können.
Setze nun immer wieder neuen Urin an um hoffentlich bald einen zu haben, der funktioniert. Nach drei Tagen des "reifen" lassens kommt dann der nächste Test. Mal sehen, ob sich dann bereits genug Waschkraft entwickelt hat. Vielleicht sollte ich den Urin einfach einige Tage länger stehen lassen...grübel, grübel...

Auf den englischen Seiten habe ich auch einiges gelesen, jedoch nichts, was das "Klebe"problem erklärt. Hmmm...Einige kontroverse Aussagen gibt es da schon - glaube aber nicht, dass es einen Einfluss auf die Waschkraft hat, ob ich den Urin jetzt geschlossen oder mit Luft reifen lasse. Das mit der Muskulatur und dem Verbleiben von Urin auf der Haut, tja, da müsste man einen alten Inder fragen was da dahinter steckt. Ist schon sehr interessant!

Kraya, habe dein Post vom Familienbesuch gelesen, dass du deshalb wieder für 2 Wochen auf ein Schampoo umgestiegen bist. Glaubst du es wäre möglich ohne die Waschkraft zu beeinträchtigen, einige Tropfen äth. Öl beizugeben. Die Frage ist nur welches schafft in geringer Dosierung den Geruch von Ammoniak? Hast du da schon Versuche gemacht?

Na ja, aufgegeben wird jedenfalls nicht.

Auch dir Jinmay wünsche ich Erfolg.

Lieben Gruß

Emillie

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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 21. Mär 2015, 00:00

Hallo Emillie,

ich verwende alten Urin, der minimal 4 Tage in einem verschlossenen Glas gereift ist. Wobei ich aber nicht immer nur Morgenurin nehme, sondern manchmal auch Tagesurin oder Sammelurin vom Tage. Zur Haarwäsche nehme ich aber keinen so sehr alten Urin, denn ab und an bekommt man den auch mal in die Augen und das brennt dann.

Der Ammoniak Geruch bleibt bei mir nicht auf dem Haar hängen, sowie es trocken ist, duftet es völlig neutral. Der Ammoniak Geruch hängt in erster Linie im Bad, aber das empfindliche Näschen meines Familienbesuchs meinte "Deine Wohnung stinkt nach Urin!" Man braucht viel frische Luft, bei Anwendung der Urintherapie... :roll:

Aber, ich glaube, ich hab das klebrige Problem Deiner Haare gelöst. Lies mal hier Haare waschen mit Wascherde:

[..] ich habe es mit Wascherde versucht. Nach den ersten beiden Wäschen war das Haar auch super, aber zwischenzeitlich ist es glanzlos, es klebt, ist kaum kämmbar. ich habe in der Haarbürste auch immer einen schwarzen Film, also ganz ähnlich dem Build up. [..] Es ist auch egal, ob ich eine saure Rinse mache oder nicht. [..]

Ich denke, wir müssen wohl zunächst erstmal die Wascherde aus Deinem Haar entfernen...
Am besten verwendest Du dazu ein Waschbecken oder eine Schüssel.

Erhitze den Urin zwei bis drei Minuten auf kleiner Flamme, bevor Du ihn anwendest. Laß ihn abkühlen. Entferne die Schicht auf der Oberfläche der Flüssigkeit. Nun tauchst Du einen Baumwollschwamm in den Urin und läßt ihn sich damit vollsaugen. Teile Dein Haar in viele kleine Strähnen. Befeuchte Dein Haar, Deine Kopfhaut und die Haarwurzeln gut mit dem nassen Baumwollschwamm. Laß den Urin ungefähr eine halbe Stunde einziehen. Spüle Deine Kopfhaut und Dein Haar nun mit viel Wasser gut aus. Verwende keine Wascherde, keine Seife und kein Shampoo. Du kannst ein paar Tropfen Rosenwasser oder ein ätherisches Öl als Duft ins Spülwasser geben. Du kannst diese Haarwäsche unbesorgt täglich anwenden. Die Anwendung von Mittelstrahlurin hat keine Nebenwirkungen.

Die Massage mit Urin nährt die Haarfollikel und regt das Haarwachstum an (beispielsweise auch auf einer Glatze). Sie verhindert den Haarausfall durch Stärkung der Haarfollikel und sorgt für eine gesunde Haarstruktur. Dadurch bekommt das Haar mehr Volumen. Die Massage mit Urin hilft gegen Schuppen und andere Probleme der Kopfhaut, da Urin antiseptisch ist. Sie gibt dem Haar seinen seidigen Glanz zurück.

Achte anfänglich auf leichte Kost, bestehend aus sehr viel frischem Obst und schonend zubereitetem Gemüse. Verwende Gewürze und Salz sparsam. Trink soviel klares Wasser wie möglich, wenn Du keinen konzentrierten Urin magst. Versuchs auch mal mit der ganzheitlichen Mittelstrahlurin-Anwendung, wie ich sie in meinem Posting vom 16. Mär 2015, 16:54 Re: Anwendung der Urintherapie beschrieben habe. Urintherapie wirkt vorbeugend gegen beispielsweise grippale Infekte, stärkt und nährt von innen, pflegt und verjüngt die Haut und gibt dem gesamten Körper ein absolutes Wohlfühlerlebnis.
Grüße von Krâja ;)



   

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