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Hyperhidrosis

Suche hilfe, was tun gegen ...
Keine Frauenprobleme !

Moderator: Angelika

Ma.
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Hyperhidrosis

Beitragvon Ma. » 8. Jan 2003, 16:34

Hallo, mein Mann leidet unter Hyperhidrosis (übermässiges Schwitzen), besonders am Körper.
Er sucht Mittel um dies einzudämmen, sonst bleibt nur noch eine Op um die Schweissdrüsen entfernen zu lassen.
Wer kennt Naturheilmittel welche helfen könnten. Salbei hat er ohne Erfolg probiert.
Danke und Gruss Ma.


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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 8. Jan 2003, 19:05

Hallo Ma,

Hier steht ein wenig zu Hyperhidrose und noch ein Link dazu:
http://www.natur-forum.de/forum/viewtop ... hyperhi%2A

Und irgendwo habe ich schon darüber geschrieben, finde es im Moment nicht so schnell :eek: ich suche mal morgen in Ruhe, wo ich es verlegt habe. :???:
MfG
Kräuterfee

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 9. Jan 2003, 09:14

Hallo Ma,

haste es schon mal mit einfachen und unterstützenden Mittel gegen Schwitzen versucht wie folgende ? - Außer mit Salbei und wie haste den gebrüht ?

Tees, die das zu starke Schwitzen verhindern:
* Kamille: In den Tee noch den Saft von einer halben Zitrone pressen, 3 Teelöffel Zucker hinzufügen und vor dem Schlafengehen trinken.
*Lavendel, Gartensalbei: In 1/2 L Wasser 2 Eßl. Kraut aufkochen. 5 Tage je 2 Tassen nach den Hauptmahlzeiten trinken, über längere Zeit auch morgens auf nüchteren Magen. Der leichte Salbeitee regt das Schwitzen an, der starke vermindert es !!!
** Frauenmantel, Ackerschachtelhalm, Gartensalbei: 1 Tasse vor dem Frühstück.
*ebenso gegeignet sind Engelwurz, Taubnessel

Waschungen:
* Apfel- oder Weinessig: mit Wasser verdünnen und damit den ganzen Körper vor dem Schlafengehen einreiben.
** Eichenrinde, Walnuss, Thymian: bei Achselschweiß. Mit 1L Wasser diese Kräutermischung (3 Eßl Eichenrinde, 2 Eßl Walnussblätter und 1 Eßl Thymian) überbrühen und 10 min ziehen lassen. Die Achselhöhle 2x täglich waschen. Statt dieser Überbrühung kann man auch verschiedene Lotionen, die Flüssigkeiten zur Erfrischung und Desinfektion der Haut, wie Rosenwasser, Lavendelwasser oder Auszug aus Eichenblättern, anwenden. Mit der Flüssigkeit Watte tränken und die Achselhöhlen einreiben.
** Überbrühungen von Walnußblättern und Gartensalbei: bei nächtlichem Schwitzen.

Bäder:
* Mit der Überbrühung von Eichenrinde oder Ackerschachtelhalm
* Mit der Überbrühung von Walnußblättern: Für Hände und Füße. 7 Tage täglich je 20 min. in warmer Überbrühung baden.

:wink:
MfG
Kräuterfee

Ma.
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Beitragvon Ma. » 9. Jan 2003, 10:41

Hallo Kräuterfee
vielen Dank für die Tipps, mein Mann und ich werden alles mal in Ruhe durchlesen, vielleicht hilft davon wirklich was. Wäre schön für meinen Mann, er leidet schon sehr darunter.
Gruss Ma

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 9. Jan 2003, 10:53

Hallo Ma,

die Hyperhidrose beschränkt sich zumeist auf einzelne oder mehrere Körperregionen (Hände, Füße, Gesicht, Achselhöhlen, Rumpf). Ausgelöst werden solche Schweißattacken durch erhöhte Außentemperatur, vor allem aber durch banale emotionale Reize.

Im Extremfall sind die Hände naß, kalt und abtropfend, die Füße durchweichen Socken und Schuhe und der Achsel- und Rumpfschweiß durchtränkt die Kleidung.

Sehr oft werden bei Hyperhidrose schweißhemmende Substanzen verschrieben, die auf die Haut aufgetragen werden. Hierzu zählen Gerbstoffe oder Aluminiumchloridlösungen ebenso wie die Naturheilmittel Salbei oder Kampfer. Das Problem: Diese Medikamente helfen meistens nur bei leichten Krankheitsbildern.

Fragwürdig sind medikamentöse Therapieversuche: Anticholinergika, Psychopharmaka und Beta-Blocker rufen nicht selten unangenehme und unerwünschte Nebenwirkungen hervor....

In Deutschland ist die Leitungswasser-Iontophorese derzeit die meistgewählte Therapieform bei Hand-, Fuß- und Achselschweiß.
Dabei werden die betroffenen Körperstellen in ein Bad mit schwachen Gleichströmen (zwischen 10 und 20 mA) für etwa 15 min getaucht. Bis eine Besserung eintritt, muß die Behandlung täglich durchgeführt werden. Anschließend können die Zeitintervalle bei den meisten Patienten vergrößert werden. Die Erfolgsquote ist verhältnismäßig gut, die Nebenwirkungen (vor allem Hautreizungen) sind bei sachgemäßer Anwendung gering und klingen im Anschluß an die Sitzung schnell ab.
Die Kosten für ein Heimgerät übernimmt evt die Kasse. (vorher erkundigen !)

Zentren der Iontophorese-Behandlungen sind meines Wissens die Dermatologischen Abteilungen der Universitätskliniken in München, Hamburg und Düsseldorf. Jedoch verfügen auch bestimmt noch andere Kliniken und Hautärzte über die entsprechenden Apparaturen.

Dann gibts noch den OP-Weg, den Ihr meiden möchtet , um die Hyperhidrose an Händen, in Achselhöhlen und im Gesicht zu beseitigen - das ist die Sympathektomie.
Es handelt sich dabei um einen operativen Eingriff, bei dem die für die übermäßige Schweißproduktion verantwortlichen Nervenknoten (Ganglien) des sympathischen Nervensystems durchtrennt werden...Vorteil und Risiken sind abzuwägen (früher war der Eingriff risikoreicher wie heute...)

Interessante Links:
http://www.hyperhidrose-hilfe.de
http://www.transpiration.de

Es gibt dafür Geräte zu kaufen (einen Bsp.-Link könnte ich Dir mailen, wenn Du möchtest).
:wink:
MfG
Kräuterfee

Guido
Beiträge: 7
Registriert: 26. Feb 2003, 10:55

Nicht mehr Rauchen kann helfen

Beitragvon Guido » 26. Feb 2003, 11:19

Hallo,

meine Freundin hat auch viele Jahre an Hyperhidrose im Achselbereich gelitten; sie hatte verschiedenste Behandlungen ausprobiert bis hin zu Butoxspritzen.

Als sie mit dem Rauchen aufhörte, verschwand urplötzlich die Krankheit. Erklären kann sich das keiner, aber ihre Genesung hält jetzt schon 6 Monate an.


Philipp
Beiträge: 1
Registriert: 16. Feb 2004, 16:13

Beitragvon Philipp » 16. Feb 2004, 16:32

hallo!

endlich scheine ich die richtige seite gefunden zu haben, die das problem anspricht, das auch mich seit längerem beschäftigt. ich bin 25 jahre alt und mich nerven diese schwitzigen hände nun schon seit gut 6 jahren, so dass ich nun bald langsam echt die nase voll habe. von salbei tinkturen bis hin zur jontophorese habe ich schon alles ausprobiert, bis das mir ein arzt sogar empfohlen hat zwei nervenstränge operativ durchtrennen zu lassen, soweit kommts noch :x da alles nicht wirklich hilfreich ist, frage ich EUCH da draussen, ob ihr schon effektive methoden gefunden habt, das feuchtbiotop endlich trockenzulegen, dazu kommt nämlich noch, dass ich beruflich musiker bin und auf euch angewiesen bin, vielen dank im voraus und herzliche grüsse an all meine leidensgenossen.


   

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