Zum Inhalt

Wundheilung nach Hand-op

Suche hilfe, was tun gegen ...
Keine Frauenprobleme !

Moderator: Angelika

Benutzeravatar
hexe-333
Beiträge: 114
Registriert: 24. Sep 2005, 00:04

Wundheilung nach Hand-op

Beitragvon hexe-333 » 8. Dez 2006, 13:58

Hallo,
habe vor 4 Tagen ein Ganglion am re Handgelenk entfernt bekommen.
Da ich von Natur aus schlechtes Heilfleisch habe, suche ich nach Möglichkeiten, die Heilung optimal zu unterstützen. :D
Mein Arzt meinte, auf die Narbe dürfe die ersten zwei Monate rein gar nichts....... :-?
Es hat sich zwischen den Hautfalten eine harte Wulst aus geronnenem Blut gebildet....vom Gefühl her würde ich sagen, so etwas verhindert ein Zusammenliegen der Wundränder...mein Kater würde sich so eine Wunde instinktiv sauber halten.
Klar, ich bin keine Katze ;) aber ich überlege halt, ob es nicht besser wäre, mit warmen Wasser, Tee oder auch Salben dieses geronnene Blut anzuweichen, so dass die Schnittflächen Kontakt zueinander bekommen...
Ich freue mich über Tips und eigene Erfahrungen,
viele Grüße, Chrissi :)


natti
Beiträge: 50
Registriert: 3. Okt 2006, 23:17

Wundheilung nach OP

Beitragvon natti » 10. Dez 2006, 11:33

Hallo Crissi,

mit fallen da einiges im Homöopathischen Bereich ein.
Wegen der Schnittwunde durch die OP denke ich an Staphisagria für etwa eine Woche,
wegen Bluterguss: Arnica,
Wundheilung Calendula=Ringelblume: vorsichtig in Tee baden oder abwaschen, verringert auch Entzündungen (Hauptmittel bei Schürfwunden),
für geringe Narbenbildung ist das Hauptmittel Calcium flouratum, ich habe mit der Salbe von DHU gleich nach dem Abfall der Kruste konsequent täglich mehrere Minuten, für mindestens 4 Wochen, die Narbe damit einmassiert, anfangs natürlich sehr vorsichtig. Meine Narbe (am Fußgelenk) ist praktisch nicht mehr zu sehen, es ist auch kein Narbenstörfeld zurückgeblieben (habe ich mir von einem HP testen lassen). Ich würde es wieder so machen, den nicht verständnisvollen Schulmedizinern sage ich meistens nichts von meiner Zusatzbehandlung, die freuen sich dann über die so tolle Wundheilung.

Das sind Mittel meiner persönlichen Erfahrung.
diese findest du aber auch in vielen homöopathischen Ratgebern.

alle Gute wünscht dir natti

Benutzeravatar
hexe-333
Beiträge: 114
Registriert: 24. Sep 2005, 00:04

Beitragvon hexe-333 » 10. Dez 2006, 13:03

Hallo Natti,
danke für Deine Antwort.
Arnica C30 habe ich über mehrere Tage lang eingenommen, erstmals am Morgen kurz vor der Op.
Am zweiten Tag Staphysagria C30 einmalig.....bekam dann ein Gerstenkorn am Auge ( Reaktion? ), so dass ich dieses Mittel nicht wiederholt habe.
Momentan nehme ich Schüssler-Salz Silicea D12......
Ich weiß halt nicht, ob diese Blutkruste so bleiben soll, bis sie von alleine abgeht, oder ob es besser wäre, man weicht sie vorsichtig etwas auf.
Wie gesagt, ich meine die Stelle direkt auf der Narbe, wo die Wundränder zusammenwachsen sollen.
Den Tee kann ich mir morgen in der Apotheke besorgen und die Wunde damit abwaschen.
Wann ungefähr ist bei Die die Kruste abgefallen?
Viele Grüße, Chrissi

natti
Beiträge: 50
Registriert: 3. Okt 2006, 23:17

OP Handgelenk

Beitragvon natti » 10. Dez 2006, 16:57

Hallo Crissi,

wie viele Tage es dauerte bis die Kruste abfiel, weiß ich nicht mehr so genau (ist schon ein paar jahre her), dürfte aber fast zwei Wochen gedauert haben.

Die neue Haut bzw. Narbe bildet sich unter der Kruste (wie auch bei anderen Verletzungen), da würde ich nichts dran machen. Außer mit dem Tee abwaschen und die genannte Salbe oder Bebanthen-Salbe dünn auftragen, damit die Kruste nicht spannt. Das eincremen und einmassieren erst beginnen, wenn sie abgefallen ist.

Aber du hast dich mit den Globuli ja ganz gut vorbereitet.
Staphisagria ist ein wichtiges Mittel bei Gerstenkorn, das kann durchaus eine Reaktion gewesen sein.

Es ist jedenfalls gut, wenn du auf dich und dein inneres Gefühl verlässt, und dich möglichst wenig von außen verunsichern lässt.

Alles Gute von natti

Benutzeravatar
paul
Beiträge: 3200
Registriert: 5. Mai 2001, 02:00

Beitragvon paul » 10. Dez 2006, 18:07

... Ich weiß halt nicht, ob diese Blutkruste so bleiben soll, bis sie von alleine abgeht, oder ob es besser wäre, man weicht sie vorsichtig etwas auf...
Hallo Chrissi,

wie heißt es so treffend: "Die Zeit heilt alle Wunden"!

Je mehr Du (nach so kurzer Zeit) daran rum machst, desto größer ist die Gefahr einer Wundinfektion. Gib der Wunde die Zeit, die sie zur Heilung benötigt ;)
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

Benutzeravatar
hexe-333
Beiträge: 114
Registriert: 24. Sep 2005, 00:04

Beitragvon hexe-333 » 19. Dez 2006, 21:51

Hallo ,
ich melde mich heute noch einmal um zu berichten.....
Die Fäden sind zeitgemäß vor 5 Tagen gezogen worden.
Da wurde bis einschließlich heute ein Kompressionsverband angelegt, denn das Gewebe un den oberen Teil der Narbe, der am Handgelenk endet, war geschwollen und rot. So sehr, dass die Fäden tief versunken waren.
Es wurden über den geschwollenen Teil nochmals Klebestreifen befestigt.
Heute beim Entfernen dieser Streifen ist an einer Stelle - neben der eigentlichen Narbe - ein kleines Hautstückchen mit abgerissen, es sieht aus wie ein Loch und nässt.
Die Hautränder sehen insgesamt von der Farbe her komisch aus.
Wie alt, verbrannt, so braun-bläulich.
Hoffentlich wird dieser Bereich nicht "abgestoßen", so, wie sich das kleine Stückchen unter dem Pflaster bereits gelöst hat.....
Ich überlege, ob man da noch "was machen kann" um ein gutes kosmetisches Ergebnis zu bekommen.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen,
viele liebe Grüße, Chrissi


Benutzeravatar
Rosenfee
Beiträge: 2098
Registriert: 12. Aug 2004, 16:56

Beitragvon Rosenfee » 19. Dez 2006, 22:27

Hallo Chrissie,

alsooo, ich lese das leider jetzt erst, und im Nachhinein hilft es jetzt wenig - aber fürs nächste Mal:

bei Nähten, Fäden ... kein Silicea, auch nicht in der D12 und als Schüßlersalz, denn wenn es dumm läuft führt es zur Abstoßung von Fremdkörpern - sprich Entzündung und entsprechenden Reaktionen :sad:

MfG Fee

abraxas_64
Beiträge: 79
Registriert: 30. Jul 2004, 19:16

Beitragvon abraxas_64 » 20. Dez 2006, 03:00

Hallo,

Ich reihe mich in diesen Thread ein, weil ich ebenfalls ein Ganglion am rechten Handgelenk habe.

Zu der Wundheilungsproblematik kann ich leider nichts sagen, weil ich damit (noch) kein Erfahrung habe.

Was mich persönlich interessieren würde, sind die Erfahrungen, die andere Menschen gemacht haben, die ebenfalls von Ganglionen (ist das der korrekte Plural ? ;-) ) heimgesucht wurden.

Ich erzähle dann einfach mal :

Vor bummeling 15 Jahren gabs das erste Überbein am rechten Handgelenk, nachdem ich berufsbedingt sehr viel massieren musste.
Es bildete sich nach ca. 2 Wochen spontan zurück, als dieser "Stress" nicht mehr gegeben war.

Genau das Gleiche passierte vor ca. 4 Jahren noch einmal. Es bildete sich nach kurzer Zeit auch wieder zurück.

Jetzt habe ich seit 3 Monaten wieder so einen fetten Gnubbel an der selben Stelle.
Ich habe die Belastung zurück gefahren (Massagen und manuelle Behandlungen mache ich kaum noch).
Trotzdem will sich mein Ganglion diesmal nicht verabschieden... :-(

Ganz im Gegenteil :
Nun habe ich den selben Mist auch noch am rechten Sprunggelenk.
An der Hand ist/war es ja alles noch recht schmerzfrei, aber die Sache am Fuß tut beim Hinknien doch reichlich weh, und nervt so richtig.

Dem Operieren stehe ich doch sehr skeptisch gegenüber (die Erfahrungswerte klingen ja nicht so positiv...).


Eigentlich denke ich immer eher, dass einem so ein "Problemchen" irgendetwas sagen möchte, und daran würde ich arbeiten wollen...

Bei meinen Recherchen in Büchern und im Net bin ich nicht wirklich weiter gekommen.

Vielleicht fällt hier ja noch jemandem was ein...

Ich würde mich freuen !

Bärbel

natti
Beiträge: 50
Registriert: 3. Okt 2006, 23:17

Ganglion am Handgelenk

Beitragvon natti » 20. Dez 2006, 09:28

Hallo Bärbel,

meine kleine Tochter (6) hat auch ein Ganglion seit bestimmt zwei Jahren. Die Ärztin (schulmedizinisch) riet von einer Operation an. Wollte ich auch nie machen lassen.
Das G schmerzte meine Tochter immer wieder, ich gab ihr Ruta D6, es wurde kleiner, aber verging nicht ganz, sóndern kam immer wieder.

Derzeit, seit etwa drei Wochen, habe ich ein Körbler-Sinus draufgemalt. Seitdem sind die Schmerzen fast weg und es wird langsam kleiner. Wie es sich aber nach längerem Zeitraum verhält, kann ich noch nicht sagen. Meine Tochter malt das Sinus-Zeichen immer wieder selbst nach, da es ihr damit besser geht. Da es sowieso nicht operiert werden soll, warten wir ab, wie es weiter geht.
Wegen dem Sinus gibst du bei Interesse einfach Körblerzeichen bei google ein, dann findest du was.
Das sind unsere derzeitigen Erfahrungen. Vielleicht haben andere noch was anderes zu sagen.

Gruß von natti

Benutzeravatar
hexe-333
Beiträge: 114
Registriert: 24. Sep 2005, 00:04

Beitragvon hexe-333 » 20. Dez 2006, 09:43

Hallo Chrissie,

bei Nähten, Fäden ... kein Silicea, auch nicht in der D12 und als Schüßlersalz, denn wenn es dumm läuft führt es zur Abstoßung von Fremdkörpern - sprich Entzündung und entsprechenden Reaktionen :sad:

MfG Fee
Hallo Rosenfee,
so ein M....!!!! :sad:
Hätte ich das doch vorher gewusst!!
Aber jetzt, wo die Fäden raus sind, kann ich es doch (weiter) nehmen, oder?
Viele Grüße, Chrissi

abraxas_64
Beiträge: 79
Registriert: 30. Jul 2004, 19:16

Beitragvon abraxas_64 » 20. Dez 2006, 12:19

Hallo Natti,

von diesem Körbler-Sinus habe ich - falls ich mich richtig erinnere - in einem anderen Zusammenhang "hier" schon mal etwas gehört.
Nun bin ich aber doch neugierig und werde danach googeln, und es dann selbst ausprobieren.

Danke für den Tipp und gute Besserung für Deine Tochter !

Bärbel

Benutzeravatar
Rosenfee
Beiträge: 2098
Registriert: 12. Aug 2004, 16:56

Beitragvon Rosenfee » 20. Dez 2006, 22:47

...Aber jetzt, wo die Fäden raus sind, kann ich es doch (weiter) nehmen, oder?
Viele Grüße, Chrissi
Hallo Chrissie,

Ich würde warten bis die Heilung weiter fortgeschritten ist ;) . Außer ein Therapeut schaut sich das vor Ort an und verordnet es gezielt.

LG und gute Besserung
Rosenfee

Benutzeravatar
susewind47
Beiträge: 83
Registriert: 6. Apr 2005, 21:04

Beitragvon susewind47 » 20. Jan 2007, 09:50

Hallo Natti,
auf die Idee mit dem Körbler-Sinus wäre ich von selbst nicht gekommen ;)
Ich habe ein Ganglion am linken Handgelenk und dachte auch daran, es operieren zu lassen. Aber das werde ich jetzt lieber doch erstmal bleiben lassen. Ich habe seit einer Woche das Schüssler-Salz Calcium fluor. genommen und die Salbe dazu auch. Ich weiß aber nicht, ob die Salbe wirklich dafür geeignet ist. Das G. wurde beim Orthopäden mit Ultraschall behandelt (ist aber nicht kleiner geworden, im Gegenteil).
Was für einen Stift nimmst Du eigentlich für das Zeichen ? Oder malst Du es auf ein Pflaster ?

Liebe Grüße
Susewind
Ein Freund ist jemand, der die Melodie deines Herzens kennt und sie dir vorspielt, wenn du sie vergessen hast

natti
Beiträge: 50
Registriert: 3. Okt 2006, 23:17

Körbler auf Ganglion

Beitragvon natti » 20. Jan 2007, 19:13

Hallo Susewind,

auf die Idee bin ich gekommen durch das relativ neue Buch "Medizin zum aufmalen", und da ich lieber erst alle anderen Möglichkeiten ausprobiere, bevor eine OP in Frage kommt, habe ich es versucht.

Das "Körbler-Sinus" male ich bei meiner Tochter einfach mit einem permanenten Folienstift auf, da das Ganglion an der Innenseite des Gelenkes ist, schaut da eigentlich keiner genau hin. Außerdem malen sich Kinder immer wieder mal was auf dir Haut, fällt also nicht auf. Aber du kannst ja auch eine unauffällige Farbe, gelb rosa orange ausprobieren. Man kann es auch auf ein Pflaster aufmalen, oder ein Pflaster über das aufgemalte Zeichen kleben, damit es keiner sieht.
Meine Freundin hatte sich sehr schlimm in den Finger geschnitten, und ich kam zufällig gerade bei ihr vorbei, da habe ich ihr das zwei-strich-sinus auf das Pflaster gemalt, eine Woch später zeigte sie ihn mir ganz begeistert, wie gut es geworden ist.

Homöopathisch habe ich Ruta D6 gegeben, das verbessert die Schmerzen und lässt das Ganglion auch kleiner werden, dauert aber einige Zeit (mehrere Wochen bis monate) man richtet sich nach Besserung.
Zur Calc-fl-Salbe in dem Fall habe ich keine Erfahrung, vielleicht weiß da noch jemand etwas mehr. Erscheint mir aber richtig, da diese Salbe erweichend wirkt.

Einen lieben Gruß und gute Besserung
natti

PS: Mein Bruder hatte sich vor langer Zeit (bestimmt schon 20 jahre) ein Ganglion operieren lassen, aber es kam wieder ... also auch keine Garantie dass es weg ist.

Benutzeravatar
susewind47
Beiträge: 83
Registriert: 6. Apr 2005, 21:04

Beitragvon susewind47 » 20. Jan 2007, 20:05

Hallo Natti,
das Buch habe ich mir übrigens letzten Monat auch gekauft. Aber es lag irgendwo, angefangen, wie einige andere Bücher auch. Jetzt habe ich es wieder rausgesucht. Ich denke, man kann sich heutzutage in vielen Fällen noch selber helfen. (Jedenfalls ohne Schulmediziner)
Mein G. ist auch an der Innenseite des Gelenks. Ich dachte nur, falls der Stift giftig ist, weil man ja über die Haut auch alles aufnimmt. Ich habe heute einen Kugelschreiber genommen. Hält bloß nicht lange :-)
Ruta D6 werde ich mir auch noch besorgen. Im Moment habe ich ein gutes Gefühl, dass es besser wird.

Liebe Grüße
Susewind
(die jetzt wieder intensiv das Buch studiert)
Ein Freund ist jemand, der die Melodie deines Herzens kennt und sie dir vorspielt, wenn du sie vergessen hast



   

Zurück zu „Naturheilkunde“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast