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Arthrose, wie kann man helfen?

Suche hilfe, was tun gegen ...
Keine Frauenprobleme !

Moderator: Angelika

Steffi
Beiträge: 1
Registriert: 25. Mär 2003, 14:39

Arthrose, wie kann man helfen?

Beitragvon Steffi » 25. Mär 2003, 14:47

Hallo Zusammen!
Meine Mutter hat vor kurzem diese Diagnose bekommen.......
Sie hat diese in den Fingergelenken. Der Arzt sagt, dass die Finger sich irgendwann versteifen werden. :sad: Doch natürlich will sie sich damit nicht abfinden........
Könnt ihr mir irgend etwas zur Linderung von Schmerzen oder Verzögerung der Krankheit empfelen???


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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 25. Mär 2003, 19:34

Hallo Steffi,

leider kommt bei Frauen öfters Arthrose als bei Männern vor, häufig erst mit beginnendem Alter. Sie ist eine Abnutzungserscheinung (Überbelastung der Gelenke, angeborene Knorpelminderwertigkeit, Fehlbelastung, sportliche Überbelastung, Fettlebigkeit (Überlastung) und auch durch hormonelle Einflüsse) und bricht häufig bei körperlicher und seelischer Belastung aus.
Der Knorpel verliert an Elastizität, wird spröde und splittert auf, danach wird der Knochen in Mitleidenschaft gezogen.

Vermische

Große Klette
Primelblüten
Eschenblätter
Baldrian
Ackerschachtelhalm

Ca. 5 g auf 1 l Wasser, mit Honig süßen, 3x täglich 1 Tasse

15 g Paprikaschoten 8 Tage in denaturiertem Alkohol ziehen lassen.
1 EL davon mit 2 EL Wasser mischen und 3x täglich die schmerzenden Stellen einreiben.

Quelle: Dr. L. Hochenegg "Heiltees, die Wunder wirken"
MfG
Kräuterfee

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Angelika
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Beitragvon Angelika » 28. Mär 2003, 21:22

Hallo Steffi,

Gelenkprobleme sind fast immer ernährungsbedingt, durch zuviel tierische Produkte produziert der Körper Gewebshormone, die Eiweiße freisetzen und Muskeln und Gelenke abbauen.

Vor allem Schweinefleisch enthält schwefelreiche Bindegewebssubstanzen , die sich an Knorpeln und Bändern ablagern.

Durch eine Umstellung der Ernährung auf Fisch, Gemüse, Salat un d Obst kann man seine Gelenke wieder schmerzfrei bekommen.

Auch durch Zufuhr von hohen Dosen Vitamin E , werden die Gelenke wieder schmerzfrei.


Hier noch ein Rezept zur äußerlichen Anwendung:

Cayennepfeffer -Kampfer-Öl

20 ml Kampferessenz, mit 3 g Cayennepfeffer in eine Flasche mit 1/8 l Olivenöl füllen. 5 Tage in der Sonne ziehen lassen und anschließend im Wasserbad etwas erwärmen. Danach abseihen und die schmerzenden Gelenke damit einreiben.

mfg
Angelika

*alexander*

Beitragvon *alexander* » 8. Apr 2004, 10:36

Hallo Ihr lieben Wissenden,

ich schreibe hier stellvertretend für meine Mutter.

Meine Mutter ist jetzt 61 Jahre alt geworden und gesundheitlich geht es ihr nicht allzu gut. Sie leidet seit Jahrzehnten an chronischer Bronchitis und fürchterlichem -ebenfalls chronischen- Räusperzwang.

Aber der eigentliche Grund meiner Hilfesuche ist, dass sie seit mindestens 10 Jahren an Arthrose leidet.
Und zwar an der Hüfte. Meine Mutter hat fürchterliche Schmerzen, weil ihr linkes Hüftgelenk total kaputt ist, und im Herbst steht ihr eine OP bevor, in der sie ein neues, künstliches erhält.

Die Ärzte wundern sich, dass sie im rechten Bein noch keine Schmerzen hat, denn das sieht ebenfalls schlimm aus, und wird wohl nachfolgen.

Meine Mum hat eine Schmerztherapie mit irgendwelchen ekelhaften Medikamenten verordnet bekommen, die nicht wirklich helfen. Dafür lösen sie Blähungen und extreme Verstopfungen aus, wogegen sie Lactulose verordnet bekommen hat, was auch nur mäßig hilft.

Die Schmerzen sind so schlimm manchmal, dass sie sich nicht nur im Hüft-/ Beckenbereich befinden, sondern sich durch das gesamte linke Bein ziehen. Lange hält sie es dann in keiner Position aus.

Ich ärgere mich auch so, weil meine Mutter so verdammt starrsinnig ist, und immer alles besser weiß. Nie tut sie mal was gegen ihre Leiden, und macht sich eher noch lustig über mich, weil ich mich informiere über Naturheilkunde.
Sie hätte sich schon seit Jahren mal informieren können, welche Möglichkeiten sie hat. Neulich z. B. hat sie sich den Zeh an der Tür angehauen, und er ist evtl. gebrochen, es hat tagelang wehgetan und war geschwollen, und als ich iihr sagte, sie soll gefälligst zum Arzt gehen, wenn auch nur, um zu erfahren, ob er nun gebrochen ist oder nicht; sagte sie wieder "nein, der kann mir doch eh nicht helfen.." bla bla
Sorry, will das Forum hier eigentlich nicht als seelischen Kummerkasten missbrauchen, aber es platzte so aus mir raus!

Ich habe im Forum auch einige, wenige links zu Arthrose gefunden, aber ich wollte doch wissen, ob jemand nach dieser speziellen Schilderung noch Ideen hat.

Freue mich wirklich über jeden Tip!

Wiedereinmal herzlichen Dank an Euch!!

Grüße Alex

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tigerin
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Registriert: 8. Feb 2004, 15:31

Beitragvon tigerin » 8. Apr 2004, 10:57

Hallo Alexander, :wink:

das, was ich jezt schreibe, wird dir wahrscheinlich nicht gefallen:

Deine Mutter leidet gerne, und fühlt sich dann in der Fürsorge ihrer Kinder bestätigt. Solange sie dich, als Kind nicht um Hilfe gebeten hat, ist es vernünftiger sich herauszuhalten. Es ist möglich, dass sie mit ihrem Leiden und Schmerzen eine Schuld abtragen will, und dabei nicht merkt, welch eine Belastung dieses Verhalten für ihre Umgebung darstellt. Außerdem bekommt sie so Zuwendung, die ihr im gesunden Zustand nicht zuteil würde.

Du als Außenstehender kannst dich zwar informieren, was gut und angemessen wäre, doch die Entscheidung, gesund zu werden geht einzig und allein von deiner Mutter aus. Oder leidest du auch gerne? Im allgemeinen haben wir alle eine gewisse Angst davor wirklich gesund und glücklich zu sein. Wie sieht das bei dir aus?

Liebe Grüße tigerin :sun2:

*alexander*

Beitragvon *alexander* » 8. Apr 2004, 19:04

Hallo Tigerin,

also, ist ja sehr interessant, dass Du das Thema so tiefgründig bei den Wurzeln packst, hätte ich nicht erwatet, dass das jemand tut.

Für mich ist das was Du sagst, -so traurig es nunmal leider klingt- nichts neues. Ich zerbreche mir um eben diese Dinge natürlich auch dauernd den Kopf.

Ich bin auch im Grunde absolut kein aufdringlicher Mensch, aber bei meiner Mutter fällt es mir wahnsinnig schwer, zuzusehen, wie sie einfach alles den Bach runtergehen läßt.
Sie nimmt inzwischen sogar vieles an, was ich ihr vorschlage, z.B. beschäftige ich mich ein wenig mit Ayurveda, und kenne auch viele tolle Produkte, bsp-weise habe ich ihr da eine Creme besorgt für ihre Haut, und am anfang hat sie wieder komisch geguckt, inzwischen liebt sie die Creme.
Also alles schlägt sie Gott sei Dank nicht in den Wind!

Sehr interessant ist Dein Punkt, dass sie so Zuwendung bekommt, die sie sonst nicht hat. Das fällt mir auch bei meiner Schwester auf, die andauernd rumjammert und bei jeder Kleinigkeit ein Leiden entwickelt, so dass sie praktisch zu schwach für alle Lebensaufgaben ist, und von vornherein "entschuldigt" ist und geschont wird.
Meine Mutter ist so ein pseudo-selbstloser Aufopferungstyp, der sich selber immer total vernachlässigt, und sich dafür anderen dauernd aufdrängt, obwohl unerwünscht.
Das Problem ist auch, sie ist extrem dominant und benimmt sich, als ob sie die Weisheit mit Löffeln zu sich genommen hätte, was -leider- oft nicht der Fall ist.

Ich wußte bis vor drei Tagen auch gar nicht, dass es Arthrose ist, weil sie es mir einfach, trotz mehrmaligen Fragens, nicht gesagt hat. Ich nahm immer an, sie selbst und die Ärzte wüßten auch nicht, was es nun genau ist.
So rätselte ich dauernd rum, was das denn nun sein könnte.
Meine Mutter arbeitet auch, nämlich arbeitet sie für die Firma "Felicitas"
und bringt Geschenkpakete an frischgebackene Eltern & Großeltern. Das ist mitunter sehr stressig, weil sie teilweise den ganzen Tag quer durch Berlin fährt, von einer Wohnung zur nächsten.
Dann, manchmal schon wenn sie anschließend nach Hause kommt, spätestens aber am nächsten Tag, ist sie so gerädert, und das Bein spielt so verrückt, dass sie kaum den Tag übersteht, ja sich teilweise nichtmal die Strümpfe ohne meine Hilfe anziehen kann.
Da von den anderen Familienmitgliedern keine Hilfe kommt, bleibt dann der gesamte Haushalt an mir hängen, und das ist echt stressig, denn ich habe auch noch anderes zu tun. Meine Mutter und ich teilten uns vorher immer den Haushalt, aber wenn ich nun alles alleine mache, bleibt mir keine Zeit für mich, denn ich bin teilweise nur damit beschäftigt, hinter meinem Vater und meiner älteren Schwester hinterherputzen.

Meine Vorschläge, sich bis zur Operation beurlauben zu lassen -was durchaus möglich wäre- winkt meine Mutter nur ab.
Ich kann ihr Verhalten einfach nur schwer begreifen, und noch schwerer akzeptieren.

Tja und jetzt versuche ich halt alles, um ihr ihre Situation angenehmer zu gestalten.

Übrigens ist Deine Theorie mit einer allgemeinen Angst vor (relativ) vollkommener Gesundheit interessant.
Aber ich denke weniger, dass es Angst ist in den meisten Fällen, denn die meisten, auch ich selber, wünschen sich ja diese Gesundheit. Ich denke eher, dass es innere Glaubenssätze sind, die entgegen dem Wunsch nach Gesundheit stehen, und dann diese Gesundheit verhindern.
Ich z.B. leide unter Hautproblemen und wünsche mir nichts sehnlicher als gesunde Haut, ich habe auch wirklich keine Angst vor gesunder Haut, eher habe ich Angst, mit dieser kranken Haut uaf die Strasse zu gehen.
Irgendwas in mir verhindert dann wohl die gesunde Haut.
So stelle ich mir das vor.

Tja, viele Worte, aber hey, ich finde es gut, dass man hier auch mal von dieser Seite über die Themen sprechen kann!

Danke & Grüße Alexander


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tigerin
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Registriert: 8. Feb 2004, 15:31

Beitragvon tigerin » 8. Apr 2004, 19:33

Hallo Alexander,

es tut gut, dass du mir meine Antwort nicht übel nimmst. :)

Bei allem, was ich lese, kommt es mir vor, als ob du das Helfer-Syndrom hast. Und zwar deshalb, weil du selbst bedürftig bist, und so die Zuwendung bekommst, wo bei dir selbst ein Defizit besteht. Ein Helfer sieht immer irgendwo etwas, wo er gebraucht wird. Das schlimmste für ihn ist, den anderen so zu lassen wie er ist. Und wenn der andere meint, seine Selbstvernichtungsstrategien seinen richtig, dann braucht es sehr, sehr viel Abstand (inneren) und eine neue Sichtweise, um die Mechanismen aufzulösen.

In diesem Zusammenhang ist auch die Macht-Ohnmacht-Thematik, oder Opfer-Täter-Retter-Syndrom zu beachten. Hast du dir darüber Gedanken gemacht? Ich weiß, es ist furchtbar zusehen zu müssen, wie sich ein anderer ruiniert, nur das ist seine einzige Chance: dann erst ist er sich selbst überlassen und nun kann er seine eigenen Selbstheilungskräfte mobilisieren. Zunächst werden sich die Symptome deiner Mutter verstärken, bis sie "aufwacht".

Und nun will ich nochmal zurück zur allgemeinen Gesundheit kommen:
In gewissem Sinne halten uns Glaubenssätze davor ab, gesund zu werden, weil irgendwelche Erlebnisse uns nicht weitergehen lassen. Wie man die Situationen oder Ereignisse findet, die uns dermaßen stark geprägt haben, dass wir uns ein Urteil gebildet haben, ist mir derzeit noch ein Rätsel. Familienaufstellung hilft dabei, unsere Sichtweise zu verändern und mit liebenden Augen zu sehen. Das ist sehr heilsam und bleibt auch nach der Aufstellung bestehen. In gewissem Sinne wollen wir mit Krankheit auch eine Schuld abtragen, die es u.U. nur in unserer Phantasie gibt, und die nie real vorgelegen hat. Wir leiden "freiwillig", damit es dem anderen gut geht, nur derjenige merkt es nicht, weil der auch will, dass es uns gut geht, oder er nützt es gnadenlos aus und wir leiden noch mehr und fühlen uns für unsere Großzügigkeit auch noch bestraft.

Liebe Grüße tigerin :wink:

*alexander*

Beitragvon *alexander* » 8. Apr 2004, 20:24

Hallo Tigerin,

da ich gerade am Computer schreibe, kann ich gut auch zwischendurch antworten :)

Sag mal, gehe ich richtig in der Annahme, dass Du Psychologin bist, oder zumindest sehr bewandert auf dem psychologischen Gebiet?

Ich kriege von zuviel psychologischer Analyse Kopfschmerzen :eek:

Das mit dem Helfer-Syndrom ist interessaant, ich habe schon davon gehört, aber ich weiß nicht, ob es wirklich auf mich zutrifft..

Du musst wissen, dass ich eigentlich überhaupt nicht so bin, dass ich dauernd krampfhaft allen helfen will.
Natürlich helfe ich, wenn ich gefragt werde, was mich zu meinem PRoblem führt, dass ich mich leicht ausnutzen lasse, weil ich nicht nein sagen kann, das ist eher mein Problem. Ich kann nicht damit umgehen, wenn sich jemand durch mich verletzt fühlt, und deswegen muss jemand nur ein trauriges Gesicht machen, als Reaktion auf mein Verhalten, und schon hat er mich!
Helfer-Sydrom passt auch nicht recht, weil ich mich schon dadurch nicht aufdrängen könnte, dass ich immer furchtbare Zweifel habe, ob meine Ratschläge/ Hilfe auch gut sind. Ich habe immer Angst, jemandem das falsche zu raten, deshalb halte ich mich eher zurück.

Bei meiner Mutter ist das eine andere Situation, naja, weil sie halt meine Mutter ist, und ich kenne sie seit 22 Jahren, und da ist das Verhältnis anders, als beispielsweise zu meinen Freunden.

Ich habe auch in der Tat den Eindruck, dass meine Mum vor sich seltbst "wegrennt", und nicht mal nachdenkt, warum sie das wohl haben könnte.
Sie glaubt auch nicht an solche Dinge, dass das jetzt durch innere Zusammenhänge bedingt ist. Für sie fällt eine Krankheit eher vom Himmel und trifft irgendwen oder so in der Art.

Ich habe die Befürchtung, dass andere Forumsmitglieder das Ganze inzwischen als "nicht mehr zum Ausgangs-Thema gehörend" empfinden....

Ist es besser, das als pm zu schreiben? Was meinst Du?

Was würdest Du mir nun raten, zu tun?

herzlichst Alexander

Inga
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Beitragvon Inga » 9. Apr 2004, 13:04

Hallo!
wollte auch noch mal was zum Thema Arthrose sagen:

1. Die schon angesprochene Sache mit der Ernährung kann ich nur bestätigen, habe selbst einen schweren Fall in der Familie, der sich durch konsequente gesündere Ernährung (Beschreibung siehe Angelika) sehr, sehr gebessert hat.

2. Die Entzündungen bei Arthrose können zwar durch die Ernährung gebessert werden, eine Gesundung kann allerdings nur entstehen, wenn die permanente falsche Gelenkbelastung, die die Arthrose ja hervorruft, ausgeschaltet wird. Der Trick ist, den Körper und seine Bewegungsmuster wieder so zu programmieren, wie es von Natur aus gedacht ist. Das kann jeder wieder lernen, in jedem Alter, weil es die eigentliche Natur des Menschen ist. Hierzu gibt es eine Methode, entwickelt von Benita Cantieni: Cantienica. Sie hatte übrigens auch ganz schlimme Hüftgelenksarthrose (und Skoliose und, und, und...), die ihr nun, mit über 50, keine Probleme mehr bereitet. Wer Interesse hat: http://www.cantienica.de
Der einzige Haken an der Sache: man muss wirklich bereit sein, seine Bewegungsmuster zu ändern, sich auf diese Methode einlassen. Dann kann man Bewegungs- und Schmerzfreiheit erfahren.

Es liegt also an jedem selbst, viel Erfolg beim Gesundwerden, Grüße, Inga

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Angelika
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Beitragvon Angelika » 11. Mai 2004, 23:23

Ein Bericht über Arthrose mit Vitaminen besiegt.

Endlich ist Heilung möglich.

" Die Arthrose -Kur " ein Buch von Jason Theodorakis.

http://www.amazon.de/Die-Arthrose-sensa ... C3%B6glich



mfg
Angelika

SeeBär
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Arthrose

Beitragvon SeeBär » 12. Mai 2004, 23:13

Moin Moin Steffi,
vorab: es erstaunt mich, dass eine Arthrose in den Fingergelenken als Erstdiagnose gestellt wurde...aus meiner klinischen aber auch Praxiserfahrung weiß ich, dass Arthrosen eher in den großen Gelenken aufgrund der Belastung diagnostiziert werden...also im Schultergelenk ( meist als Schulter-Arm-Syndrom abgetan ) in der Hüfte ( Coxarthrose ) oder im Kniegelenk ( Gonarthrose ).
Sind bei Deiner Mutter mal die Harnsäurewerte im Blutserum bestimmt worden? Denn in den Fingern oder Zehen beginnen eher Beschwerden die der Gicht zuzuordnen sind...und den Besch´werden der Arthrose ähneln...???
Aber Arthosebehandlung: ich kombiniere in der Praxis mehrere Verfahren im Rahmen eines Konzeptes...
Ausleitende Verfahren...Schröpfen, Blutegel und ggf. im Hüftbereich Cantharidenpflaster...zudem Entsäuerung...d.h. Ernährung basisch gestalten und eventuell mit Basenpulver als Nahrungsergänzung sowie einen entsäuernden Tee ( 100gr Tee: 50gr. Orthosiphonblätter, 10gr. Süssholzwurzel, 10gr. Hagebuttenschalen, 10gr. Bockshornsamen, jew.5gr. Veilchenblüte, Stiefmütterchenblüte,Thymian und Walnussblätter ), desweiteren hochdosierte orale Zufuhr von Vitamin B und Teufelskralle ( da gibts verschiedene Präparate: z.B.Allya von Pascoe oder Sogoon von Steiner ) und im Gelenksbereich Injektion von Teufelskralle ( z.B. Allya Injektopas von Pascoe ), akute Schmerzen nehme ich vorab durch Procain Injektion( Neuraltherapie ), weiterhin manuelle Therapie inbsbes. Lymphdrainage ...jede Arthrosebehandlung komplettiere ich zudem mit Reiki Gaben und individuell mit einem Homöopathikum...da kann ich Dir aber nichts empfehlen, denn die Mittelfindung in der Homöopathie ist individuell von vielen Modalitäten abhängig...
Suche Dir für Deine Mutter doch einen humoraltherapeutisch und homöopathisch ausgebildeten Heilpraktiker/in....sie / er würde ähnlich verfahren und sicher Linderung verschaffen können...
Liebe Grüße von der Küste
SeeBär

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Chrissie
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Beitragvon Chrissie » 11. Jul 2004, 23:20

Hi...
beim Durchlesen bin ich auf 2 Fragen gekommen:

1. Was ist denaturierter Alkohol ?
2. Wo bekommt man Kampferessenz ? Bzw. woraus stellt man es her?

Danke & Liebe Grüße
Chrissie
lerne klagen ohne zu leiden

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Chrissie
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Beitragvon Chrissie » 12. Jul 2004, 12:21

oki, also den 2. Teil von Frage 2 habe ich mir schon selbst beantwortet.
Das stammt aus dem Holz von "cinnamomum camphora" ...
Außerdem ist Kampher in Franzbranntwein drin. Aha.
Könnte man den für Angelikas Cayennepfeffer-Kampfer-Öl auch Franzbranntwein statt Kampher-Essenz nehmen?
Oder habe ich noch Möglichkeiten mit meinem Kampferkraut (Balsamita vulgaris) zu arbeiten?
Danke & Liebe Grüße
Chrissie
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Angelika
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Arthrose

Beitragvon Angelika » 27. Sep 2005, 23:25

Beitrag von Maxim verschoben : Titel: Arthrose

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Komisch habe bei *suche* Arthrose eingegeben, aber fand nur bei dem Tierforum etwas darüber.
Also fals es hier doch vorhanden ist, dann dies bitte verschieben oder löschen. Danke

Also meine Frage: Ich weiss seit einer Woche das ich Arthrose habe (laut Arzt) bin ich noch zu jung für das ( mein Alter spielt aber trotzdem keine Rolle hier) wollte deshalb mit einigen dies Thema austauschen und auch fragen, wie man den diese Schmerzen etwas verringert, und ob diese wirklich immer schlimmer wird mit den Jahren.

Bei mir ist es vor allem im Rücken, Knie und Hand/ Arm am schlimmsten.
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Die Chinesen sagen, jedes Ding hat drei Seiten: Eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine die wir beide nicht sehen.

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Gutenberg
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Beitragvon Gutenberg » 7. Okt 2005, 18:16

@ Chrissie... denaturierter Alkohol...ist einfach Sprit....Spiritus zum Putzen. Früher gab man Fuselöl dazu, das man über Birkenholzkohle abfiltern konnte (Knackhart´s Konditoreibuch von 1896, da steht noch drin wie man mit Hilfe von billigem Spiritus, den man zuvor "entfuselt" hat, Liköre machen kann). Heute geht das leider nicht mehr, da chemische Substanzen verwendet werden, die sich sehr hartnäckig dem abfiltern entziehen... :-)...Habs allerdings noch nicht mit ner Destillationskolonne versucht. Von denaturiertem Alkohol kann ich nur abraten, lieber den (teueren, da mit Alkoholsteuer belegten) medizinischen Alkohol aus der Apotheke verwenden. Ansonsten sind Kontaktallergien möglich.
Gruß,
Michael



   

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