Darmausbeulung/Darmporösität

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Moderator: Angelika

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Morgane
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Registriert: 30. Sep 2002, 12:33

Darmausbeulung/Darmporösität

Beitrag von Morgane »

Hallo!!

Habt Ihr einen Tipp, was man nach einer Entzündung in einer Darmausbeulung machen kann, bei der auch eine lokal sehr begrenzte "geringe" Durchlässigkeit des Kontrastmittels im Dickdarmbereich per CT festgestellt wurde?
Die Entzündung ist nach extremem Einsatz von Anitbiotika jetzt abgeklungen und die Beschwerden (=Bauchschmerzen) sind weg. Morgen darf meine Mami wohl wieder aus dem Krankenhaus :)
Was kann man denn tun, damit sowas so schnell nicht wiederkommt - der Arzt meint, beim nächsten mal müsse man sowas chirurgisch behandeln :o Ich denke da hauptsächlich an Ernährung (klar, kein Kaffe, kein Alkohol, wenig fett - aber das macht sie ja eigentlich alles seit Jahren schon... :???: )


Liebe Grüße :wink:
Morgane

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Kräuterfee
Beiträge: 7699
Registriert: 29. Nov 2001, 01:00

Beitrag von Kräuterfee »

Hallo Morgane,

da biste ja wieder ;-)
Langfristig kommt eine Darmausbeulung von unregelmäßigem Stuhlgang, wenig Ballaststoffen, wenig Flüssigkeitszufuhr -> der Nahrungsbrei verweilt zu lange im Darm, es bilden sich Faulgase, giftige Abfälle sammeln sich, es kommt zu Verdickungen, die Muskeln im Verdauungstrakt werden träge. Der Teufelskreis beginnt dann mit Abführmitteln, die die Darmhaut noch schädigen.
Es ist bekannt und bewiesen, daß ballastoffreiche Ernährung z.T. hilft, Darmkrebs, Diverkulitis und Kolitis vorzubeugen. Es kommt sonst zu schmalen Ausstülpungen im Darm, die s.g. Divertikel. Die unvollständig verdaute Nahrung setzt sich darin ab und kann dort Tage, sogar Monate, machmal Jahre darin verweilen.
So gelangen toxische Stoffe über die Blutbahn in die Leber....Divertikel sind außerdem Nistplätze für Bakterien und Hefepilze. So kommt es auch zu Entzündungen.
Diese Ausstülpungen müssen also regelmäßig gelehrt und sauber gehalten werden.
Durch eine ballaststoffreiche Ernährung bildet sich auch ein Schleim, dieser sollte auch mit abgeführt werden.
Angezeigt ist ein Besuch beim Heilpraktiker, der Colon-Hydrotherapie macht. Das sollte so ca. 6x im Jahr geschehen - laß Dich mal beraten.
Nach dieser Darmsanierung ist eine Zuführung von hochwertig löslichen Ballaststoffen, Kräuter und den verschiedenen Lactobazillen, Enzymen etc. notwendig. (dabei sollte auch die alten Schleimhautreste ausgeschieden werden).
Es gibt verschiedene Präparate auf dem Markt.
Ich persönlich probiere ca. 3 Wochen eines aus mit Enzymen, Lactobacillus (~acidophilus, ~bifidum, bulgaricus, ~salivarius), mit Frucht und Gemüsekonzentraten, (Bromelain, Papain, Aloe vera, Luzerne, Petersilie, Karotte, Brokkoli, Spinat, Blumenkohl......usw.), Flohsamenpulver, Flohsamenschalenpulver, Leinsamenpulver, Guarkernmehl....Maltodextrin....Walnußblätterpulver...u.a.m. aus und finde es prima (z.Z. noch ohne Colon-Hydrotherapie).
Info's zur Colon-Hydrotherapie findest Du unter folgenden Link :
http://www.natur-forum.de/forum/viewtopic.php?t=1288
Darmträgheit:
http://www.natur-forum.de/forum/viewtopic.php?t=495
Darmausbeulung:
http://www.natur-forum.de/forum/viewtopic.php?t=1222
:wink:
MfG
Kräuterfee

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