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Parodontosebehandlung. Aber bitte ohne Antibiotika

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Moderator: Angelika

BarbaraB
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Parodontosebehandlung. Aber bitte ohne Antibiotika

Beitragvon BarbaraB » 26. Jan 2010, 14:00

Morgen wird bei mir eine Parodontosebehandlung durchgeführt :eek:
Die Zahnärztin möchte die Behandlung mit einem Antibiotikum unterstützen, sieht dies als absolut notwendig an und legt mir nahe, nicht darauf zu verzichten.
Da ich jedoch kein Antibiotikum nehmen möchte (nicht nur, weil ich homöopathische Mittel zu mir nehme), suche ich nach einer Möglichkeit, die Bakterien auf anderem Wege los zu werden.
Wie kann ich das alternativ erreichen?

:wink: BarbaraB


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Gingkoblatt
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Re: Parodontosebehandlung. Aber bitte ohne Antibiotika

Beitragvon Gingkoblatt » 26. Jan 2010, 15:06

Du könntest mit einer Propolisextrakt-in-Wasser-Lösung gurgeln und kräftig spülen. Propolis wirkt u.a. auch antibakteriell.

!!! CAVE!!!
Bitte nutze das Propolis nicht pur!!!
:wink: Gingkoblatt
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greenbeans
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Re: Parodontosebehandlung. Aber bitte ohne Antibiotika

Beitragvon greenbeans » 26. Jan 2010, 15:17

Manchmal gibt es aber auch einen gewissen Sinn, die Antibiotika Prophylaxe. Z.B. bei gewissen Vorerkrankungen. Was genau möchte der Zahnarzt denn vorbeugen damit? Wegen der homöopathischen Mittel, die Du einnimmst, brauchst Du es nicht sein lassen, soweit ich weiß. Befrage doch auch mal noch Deinen Behandler (den Homöopath) dazu, auch was überhaupt das Antibiotika angeht.

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paul
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Re: Parodontosebehandlung. Aber bitte ohne Antibiotika

Beitragvon paul » 26. Jan 2010, 15:37

...suche ich nach einer Möglichkeit, die Bakterien auf anderem Wege los zu werden. Wie kann ich das alternativ erreichen?...
Eine gute alternative Methode ist die Herstellung einer sogenannten Auto-Nosode. Dazu wird ein Bakterienabstrich aus Deinen Zahntaschen entnommen, und diese Bakterien werden in einem Speziallabor homöopathisch aufbereitet... ist eine sehr individuelle Therapie, da die Bakterienstämme von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind.

Weitere Infos darüber findest Du im Netz, z.B. hier

Leider wird diese Methode i.d.R. nur von sog. ganzheitsmedizinisch oder biologisch tätigen Zahnärzten angeboten. Vielleicht findest Du auf folgenden Seiten jemanden in Deiner Wohnortnähe:

http://www.bnz.de/data/daten.shtml
http://www.gzm.org/55-0-therapeutensuche.htm
Gruß: Paul

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paul
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Re: Parodontosebehandlung. Aber bitte ohne Antibiotika

Beitragvon paul » 26. Jan 2010, 20:18

...Was genau möchte der Zahnarzt denn vorbeugen damit? ...
Der möchte weniger vorbeugen, sondern den 738.000 Bakterien, die sich in den Zahntaschen aufhalten, den Garaus machen :D
Gruß: Paul

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Re: Parodontosebehandlung. Aber bitte ohne Antibiotika

Beitragvon Gingkoblatt » 26. Jan 2010, 20:23

Ich denke auch nicht, dass es sich um eine Profilaxe handeln soll. Der Mundraum ist ein wahres Bakterienparadies.

Man könnte auch bei der Behandlung mit einem Laser die Flächen versengen und damit gegen Bakterien versiegeln. Das wäre allerdings eine IGeL und somit selbst zu bezahlen. Vorteilhaft bei der Laserbehandlung ist auch die bessere Heilungsprognose.
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paul
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Re: Parodontosebehandlung. Aber bitte ohne Antibiotika

Beitragvon paul » 26. Jan 2010, 21:38

Ich denke auch nicht, dass es sich um eine Profilaxe handeln soll. Der Mundraum ist ein wahres Bakterienparadies....
Das ist halt zahnmedizinischer Standard und gehört zu einer konventionellen Parodontosebehandlung dazu. ABer wie gesagt, bietet die ganzheitliche bzw. naturheilkundliche Zahnmedizin die Alternative mit der Auto-Nosode.

Eine weitere Möglichkeit wäre übrigens noch, mittels Bicom-Bioresonanz-Therapie die Bakterien auszuleiten. Dazu bräuchte man allerdings auch einen Abstrich aus den Zahntaschen.
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Re: Parodontosebehandlung. Aber bitte ohne Antibiotika

Beitragvon BarbaraB » 27. Jan 2010, 14:42

Dank für die Tipps. Vorgebeugt werden soll dem weiteren Voranschreiten der Parodontose :( . Mir wurde mal erkärt, daß ein Antibiotikum die Wirkung von homöopathischen Mittel beeinflusst. Aber generell möchte ich sowieso auf die Einnahme verzichten, da ich glaube, daß AB mehr schaden als nützen. Da ich Angstpatientin bin, habe ich vor Jahren lange gebraucht, um überhaupt wieder einen Zahnarzt aufzusuchen. Damals ging es mir viel mehr um die empathische Bereitschaft als um einen ganzheitlichen Ansatz. Vielleicht bin ich bald so weit und wechsle zu einem Zahnarzt, der ganzheitlich arbeitet. Momentan jedoch noch nicht :oops: .Danke auch für den Link.
Was mir Sorgen bereitet ist die Angst vor dem weiteren Verlauf. Gerne würde ich natürlich vorbeugen, um die Parodontose aufzuhalten. Mal sehen, was mein Homöopath mir dazu rät. Wenn man sich im Netz ein bißchen einliest (was man nie tun sollte :eek: ), wird mir ganz flau. Da ist von baldigem Zahnverlust die Rede, krankmachenden Bakterien, die sich im ganzen Körper ausbreiten und wenig Hoffnung auf Besserung. Und eigentlich sollen auch Parodontosebehandlungen gar nix bringen.
*fürcht*

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Re: Parodontosebehandlung. Aber bitte ohne Antibiotika

Beitragvon paul » 27. Jan 2010, 15:38

...Vorgebeugt werden soll dem weiteren Voranschreiten der Parodontose ...
Parodontose (Parodontitis) ist eine durch Bakterien hervorgerufene entzündliche Veränderung des den Zahn umgebenden Gewebes und des Kieferknochens (Zahnhalteapparat). Mit der Antibiotikatherapie sollen also primär die Bakterien abgetötet werden, die diese entzündliche Veränderung verursachen. Sollten keine Bakterien vorhanden sein, bringt eine Therapie mit einem Antibiotikum nichts.
Gruß: Paul

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Re: Parodontosebehandlung. Aber bitte ohne Antibiotika

Beitragvon Angelika » 27. Jan 2010, 21:01

BarbaraB hat geschrieben:
Was mir Sorgen bereitet ist die Angst vor dem weiteren Verlauf. Gerne würde ich natürlich vorbeugen, um die Parodontose aufzuhalten.
Schau mal hier nach da findest du ein paar Tipps!

http://www.natur-forum.de/forum/viewtop ... ose+#p6659

Viele Grüße
Angelika

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Re: Parodontosebehandlung. Aber bitte ohne Antibiotika

Beitragvon BarbaraB » 28. Jan 2010, 09:40

Angelika,
dankeschön! Ölziehen... ausgezeichnet. Davon habe ich schon viel (positives) gehört.

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Re: Parodontosebehandlung. Aber bitte ohne Antibiotika

Beitragvon BarbaraB » 28. Jan 2010, 13:48

... um 15 Uhr ist der nächste (und letzte) Termin. Da ich auf die AB verzichte, würde ich gerne wissen, ob es besser ist, gleich das Sonnenblumenöl plus ein paar Tropfen Calendula Urtinktur (vom Homöopathen empfohlen) durch den Mundraum und somit das frisch behandelte Zahnfleisch zu ziehen oder ob ich lieber noch ein paar Tage warten sollte, bis sich alles beruhigt hat?
Calendula wirkt doch auch entzündungshemmend, oder?

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Re: Parodontosebehandlung. Aber bitte ohne Antibiotika

Beitragvon Angelika » 28. Jan 2010, 22:10

Hallo BarbaraB,

ich hoffe, dass du alles gut überstanden hast!

Mit dem Ölziehen würde ich noch ein paar Tage warten und lieber mit Salbeitee ausspülen!
Calendula wirkt doch auch entzündungshemmend, oder?
ja, du kannst auch die Urtinktur in warmes Wasser oder einen Tee geben und ausspülen.


LG
Angelika

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Re: Parodontosebehandlung. Aber bitte ohne Antibiotika

Beitragvon paul » 29. Jan 2010, 08:27

... Da ich auf die AB verzichte, würde ich gerne wissen, ob es besser ist, gleich das Sonnenblumenöl plus ein paar Tropfen Calendula Urtinktur (vom Homöopathen empfohlen) durch den Mundraum und somit das frisch behandelte Zahnfleisch zu ziehen oder ob ich lieber noch ein paar Tage warten sollte, bis sich alles beruhigt hat?
Calendula wirkt doch auch entzündungshemmend, oder?
Ich möchte abschließend noch folgendes dazu anmerken: Da an der Entstehung der Parodontose diverse, sich in der Mundhöhle und den Zahntaschen befindliche verschiedene Bakterienstämme verantwortlich sind, behandelt die konventionelle Zahnmedizin mit Antibiotika. Das Antibiotikum wird gezielt, i.d.R. aufgrund eines vorausgegangenen Abstriches, gegen diese Bakterien verabreicht.

Da Du nun auf eine gezielte Antibiotikabehandlung verzichtest, sollte die gewählte alternative Methode dazu in der Lage sein, die vorhandenen und verschiedenen Bakteriennstämme ebenfalls abzutöten, weil ansonsten die durchgeführte Parodontosebehandlung unvollständig und somit für die Katz ist. Ich bin zwar auch ein großer Fan des Ölsziehens, aber mit Sonnenblumenöl plus Calendula wirst Du m.E. keine ausreichende Munddesinfektion erreichen.

Die ganzheitliche oder naturheilkundliche Zahnmedizin bietet hier z.B. im Labor ausgetestete Spüllösungen aus ätherischen Ölen an, auf die Deine individuellen Bakterienstämme empfindlich reagieren, sowie zusätzlich die bereits erwähnte Auto-Nosode. Dieses sind gute und erfolgsversprechende Alternativen; alles andere wäre mir persönlich nicht ausreichend.
Gruß: Paul

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Re: Parodontosebehandlung. Aber bitte ohne Antibiotika

Beitragvon Dr.Rolf Ebhardt » 1. Feb 2010, 11:25

Hallo,
alz Zahnarzt muss ich auch nochmal meinen Senf dazu geben:
1.) Man muss unterscheiden zwischen Paradentose und Paradentitis.
a.) Unter Paradentose versteht man den im allgemeinen nicht entzündlichen h o r i z o n t a l e n Knochenabbau im Alter.
b.) Unter Paradontitis versteht man den entzündlichen v e r t i k a l e n Knochenabbau um die Zähne herum ,also die Bildung von Zahnfleisch- / Knochentaschen,die in mm Tiefe angegeben werden.

Bei Ihnen handelt es sich offenbar um b.)

Zunächst zu Ihrer Frage: Es gibt ein sog."Pflanzliches Antibiotikum" ,
das ANGOCIN. Gibts in der Apotheke rezeptfrei und hat oft sehr gute Wirkung,
w e n n es in Ihrem Falle wirksam ist.Kann ein Naturheil-Therapeut ganz einfach austesten. Soll manchmal besser wirken als ein Antibiotikum der Schulmedizin.

Aber noch etwas G r u n d s ä t z l i c h e s gebe ich zu bedenken,was die
V o r b e u g u n g anbetrifft:
Die Mundhöhle ist ja bekanntlich die Fortsetzung des Magen-/Darmtraktes.Alles,was sich im Darm abspielt,kann sich auch in der Mundhöhle manifestieren.Und der Darm fängt sich ebenso bekanntermassen a l l e s ein,was im Körper an Belastungen herumschwirrt !

Es wäre als gut,wenn Sie sich mal rundum austesten lassen würden,von "A" wie Allergien bis hin zu "Z" wie Zähne und alles zwischen drin wie, nur mal als Beispiel: Pilze (!),Parasiten,Schwermetalle (Amalgam,Blei) Impffolgen,Umweltgifte,Strahlenbelastungen und sehr,sehr wichtig : mögliche Übersäuerung,dem Anfang a l l e n Übels ! !

Guten Erfolg,
Dr.Ebhardt



   

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