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Konzentrationsschwäche

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Moderator: Angelika

emilia
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Konzentrationsschwäche

Beitragvon emilia » 10. Jul 2003, 18:14

hallo,

eine Freundin fragt mich heute, ob ich wüsste, was sie gegen ihre Konzentrationsschwäche tun könne. Homöopathisch, naturheilverfahren o. ä.

ich habe im Hömöopathiebuch nachgeschaut, aber nix passendes gefunden.

Weiss jemand Rat?

Es handelt sich um eine Erwachsene Person, nicht um ein Kind.

LG

Emilia


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Kräuterfee
Beiträge: 7701
Registriert: 29. Nov 2001, 01:00

Beitragvon Kräuterfee » 11. Jul 2003, 21:34

Hallo Emilia,

tja, so einfach ist das auch nicht hinter die Ursache zu kommen, viele Faktoren spielen da eine Rolle.
Konzentrationsstörungen können Nebenerscheinungen von Streß, Überarbeitung, Depression u.a.m. sein.
Konzentrationsstörungen hängen auch eng mit dem Kurzzeitgedächtnis zusammen. (also was sich bis in den letzten 24 h abspielt). Das Kurzzeitgedächtnis ist sehr empfindlich gegenüber Störungen. Gifte jeder Art wirken sich sofort aus. (Nikotin, Kaffe, Alkohol - auch wenn sich eine sehr kurze Konzentrationsphase herbeiführen können.
Bestimmte Tees können die Gehirndurchblutung anregen, sowie das Kurzzeitgedächtnis wie auch das Langzeitgedächtnis aktivieren.

Ein typisches Bsp.: die einfache schlichte Melisse:
Ca. 35 g mit 1 l Wasser aufkochen, davon 3x täglich eine Tasse.

Oder Rosamrin:
Ca. 35 g zubereitet wie oben.
.... etc.

Außerdem will das Gehirn ausreichend mit Nahrung versorgt werden - der Bedarf an Spurenelementen und Vitaminen muß gedeckt sein. - Jede Art von körperlichen Beieinträchtigungen führen zu einer Abnahme der Gehirnleistung. - Bei hohem Blutdruck läßt die Denk- und Kombinationsfähigkeit nach, bei niedrigen ist die normale Sauerstoffversorgung des Gehirns nicht ausreichend.
Depressionen haben negativen Einfluß auf den Sprachfluß, Aufmerksamkeit und Konzentration sind gestört.
Wechseljahresbeschwerden bei Hitzewallungen, Kopfschmerzen oder Verspannungen der Nackenmuskulatur - ist das Gehirn nicht ausreichend versorgt mit Nährstoffen.
Wenn die Blutfettwerte zu hoch sind, wird das Blut dickflüssig - die Durchblutung des Gehirns nimmt ab.

Also - wieder einmal gesunde Ernährung - auch als Voraussetzung für optimale geistige Funktionen.
Forschungen haben gezeigt, daß Übergewicht nicht nur körperlich, sondern auch geistig träge machen.
Sogar Eisen-, Phosphor- oder Mineralstoffmangel wirken sich auf die Funktionalität des Gehirns aus.
Schlackenstoffe im Körper können die normale Hirnfunktion beeinträchtigen.
Wenn Harnstoff im Blut über die Normwerte steigt, wird das Denken erschwert, verlangsamt, ungenau und fehlerhaft.
Alkohol weiß jeder...
Bei jahrelangem Mangel an Vitaminen und Spurenelementen kann sich sogar Paranoia entwickeln.
Auch einseitige Kost führt bisweilen zu Depressionen, schizophrenen Denkstörungen (der bekannte Erbsen- bzw. Bohnentest).
Jahrelange Nikotinzufuhr ergibt eine chronische Vergiftung mit Kohlenmonoxid (das Blut kann nicht mehr so viel Sauerstoff transportieren).

Schon mal was von Brainfood gehört ? - Power für's Gehirn.
Fett, Alkohol, zu viel Gebratenes, zerkochtes Gemüse oder Weißmehlprodukte können schaden, jedenfalls bauen sie die Gesundheit nicht auf.

Hier eine Liste mit positiven Nahrungsmitteln:
Fisch, Eigelb, Leber, Frischmilch, Vollgetreide, Bierhefe, Weizenkeime, Soja, unraffinierte Pflanzenöle, Joghurt, Huhn, Pute, Nüsse, Bananen, Spinat, grüne Gemüse und Salate, Trockenfrüchte

Und und - es gibt vieles zu diesem Thema zu sagen. Man sollte auch unbedingt an die körperlichen Leiden denken, die werden vielfach vergessen (siehe oben).
:wink:
MfG
Kräuterfee



   

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