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Zahn-Organ-Beziehung.. wer kennt sich aus? :(

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Moderator: Angelika

SweetLikeSugar
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Zahn-Organ-Beziehung.. wer kennt sich aus? :(

Beitragvon SweetLikeSugar » 4. Sep 2012, 20:19

Ich weiß, dass das hier kein spezielles Forum dafür ist, aber ich habe einfach kein anderes/besseres für das Problem gefunden! Ich hoffe, man kann mir hier trotzdem helfen :???:

Hab seit Jahren mit zwei Zähnen Probleme und der eine von den beiden tut sowas von weh, ich will ihn ziehen lassen. Der andere (genau daneben) tut nicht so weh.

Ich leide auch schon seit Jahren an plötzlich aufgetretenen Magen-Darm-Beschwerden und beide Zähne stehen auch für den Darm. Was soll ich machen?

Ich kann doch nicht beide Zähne ziehen lassen, ich bin außerdem noch sehr jung (17).. weiß gar nicht was ich machen soll, wie das denn dann ist, wenn einem ein Zahn fehlt etc.

Der Arzt will jetzt eine Wurzelspitzenresektion machen, aber das will ich nicht, hab nur schlechtes darüber gehört.

Hat jemand Erfahrung?? :( Brauche dringend Hilfe!


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*brigitte*
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Re: Zahn-Organ-Beziehung.. wer kennt sich aus? :(

Beitragvon *brigitte* » 4. Sep 2012, 21:00

Hallo SweetLikeSugar,

das ist aber mal nix Schönes ... wenn Du genaueres über die Zahn-Organ-Beziehung finden willst, dass google mal nach "Odontone" ... da stehts genau drin.
Weißt Du, ich bin prinzipiell nicht dafür, Wurzelspitzenresektionen oder Wurzelbehandlungen machen zu lassen, bei beiden Geschichten wird der Zahnnerv gekappt bzw. gezogen mit der Folge, dass die Schmerzen aufhören, klar, aber das eigentliche Geschehen geht weiter. Und auch später kann ich nicht durch Schmerzen merken, dass da was nicht stimmt ...

Das ist, als ob im Auto ein rotes Warmlämpchen aufleuchtet ... da kann ich hergehen und das Lämpchen mit dem Hammer kaputthauen, dann leuchtet auch nix mehr, aber das Problem ist nicht behoben ... das ist die Wurzelspitzenresektion ... oder ich fahr in die Werkstatt und lass den Schaden beheben ... das wäre das Zahnziehen.

Wenn Du eh schon den einen, sehr schmerzhaften Zahn ziehen lassen willst ...

Magen-Darm-Bereich ist entweder der Zahn 4 und 5 oben oder 6 und 7 unten oder genau anders herum zugeordnet (weil Magen und Darm in der TCM getrennt betrachtet werden).

Und Zähne werden so gezählt: Du hast 4 Schneidezähne, in der Mitte fängst Du an: rechts oben der 1. Schneidezahn heißt dann 1. Seite 1. Zahn = 1/1, 2. Zahn 2/1, Eckzahn 3/1, usw. Das geht bis zum Weisheitszahn, der ist dann 8/1. Und dann kommt die linke obere Seite mit 2/1, 2/2 ... dann links unten mit 3/1, 3/2 ... dann rechts unten mit 4/1, 4/2 ... der Mund wird also in 4 Quadranten aufgeteilt. Guck ins Odontone, dann kannst Du das zuordnen, auch wenns erstmal verwirrend klingt.

Tja ... und nun, was möchtest Du machen? Hilft Dir das?

:wink: Brigitte

Dr.Rolf Ebhardt
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Re: Zahn-Organ-Beziehung.. wer kennt sich aus? :(

Beitragvon Dr.Rolf Ebhardt » 7. Sep 2012, 09:48

Hallo Sweet like sugar,
wir kennen uns ja auch schon aus dem Schweizer Forum (bin dort "Nachtjäger").
Zu Ihrem jetzigen Problem:
Sie schreiben nicht,um welche beiden Zähne es sich handelt und ob einer oder gar beide Zähne bereits wurzelbehandelt sind. Nur dann könnte man eine Resektion erwägen.
Bei noch lebenden Nerven könnte man zunächst noch eine Beruhigungseinlage versuchen.Falls die nicht mehr wirkt,käme eine Wurzelbehandlung infrage. Wie auch immer,eine Wurzelspitzenresektion würde ich auch nicht machen lassen. Der Grund dafür ist,dass jedes Zahnfach seine ihm ganz eigene Abwehrkraft hat.Reagiert also z.B. ein wurzelbehandelter Zahn irgendwann wieder,ist das immer ein Zeichen,dass die Abwehrkraft hier nicht ausreichend war.Und somit wird auch nach einer Resektion das Problem nach Wochen,Monaten oder Jahren auch wieder auftreten.

Jetzt zu der Frage,wie kann man 2 benachbarte Zähne in einem solchen Schmerzfall von einander unterscheiden?
1.) M e i s s t e n s ist es derjenige,der beim Aufbeissen oder dranklopfen stärker schmerzt als der Nachbar.Er erscheint länger,bekommt also als Erster Kontakt,weil er tatsächlich infolge seiner durch die Entzündung bedingte ödematöse Schwellung der Wurzelhaut etwas aus seinem Knochenfach heraus gedrückt wird.
2.) Eine oft hilfreiche Methode ist eine örtliche Betäubung nur dieses einen Zahnes durch eine sog. Intraligamentäre Injektion (ILA). Dabei wird in den Wurzelhautspalt zwischen Zahn und Knochen injiziert (angenehm schmerzlos). Man kann somit den schmerzenden Zahn ausschalten.Der mögliche Nachteil: es wird auch manchmal ein Teil des Knochens des Nachbarn dabei mit betäubt.Um das zu vermeiden,sollte man die Injektion an der dem Nachbarn abgewandten Seite setzen. Aber das sollte Ihr ZA ja auch wissen.
3.) Am sichersten ist der Test mit der EAV, Da kann man exakt den Schuldigen heraus finden.
EAV-Zahnärzte in Ihrer Gegend können Sie herausfinden durch
a.) Anruf bei der Zahnärztekammer Ihres Bundeslandes oder
b.) Anruf bei der Geräte-Herstellerfirma der EAV-Geräte.Die wissen,wer ein solches Gerät betreibt: Medizinische Bedarfsartikel GmbH in Limburg,Tel.: 06431 / 9217900
c.) durch googeln eventuell auch.

Noch ein Hinweis zu einer etwaigen WB : Wenn man ganz sicher gehen will,dass eine WB von Dauer ist,wäre eine Jonophorese-Behandlung ( auch Depotphorese genannt) gut,muss aber extra bezahlt werden (mal danach googeln).
Dr.Ebhardt

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paul
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Re: Zahn-Organ-Beziehung.. wer kennt sich aus? :(

Beitragvon paul » 7. Sep 2012, 17:41

...
3.) Am sichersten ist der Test mit der EAV, Da kann man exakt den Schuldigen heraus finden.
EAV-Zahnärzte in Ihrer Gegend können Sie herausfinden durch
a.) Anruf bei der Zahnärztekammer Ihres Bundeslandes oder
b.) Anruf bei der Geräte-Herstellerfirma der EAV-Geräte.Die wissen,wer ein solches Gerät betreibt: Medizinische Bedarfsartikel GmbH in Limburg,Tel.: 06431 / 9217900
c.) durch googeln eventuell auch.
...
Hallo Herr Ebhardt,

nur mal so zur Info: innerhalb der KTT-Testung ist es außergewöhnlich gut möglich, auch mit der Bicom-Bioresonanzmethode die Zähne und deren evtl. Belastungen zu testen und sogar Herdtherapien durchzuführen (vorausgesetzt, sie verfügen über den entsprechenden Zahtestkasten). Muss also nicht unbedingt ein EAV-Zahnarzt sein. Ich habe durch die Regumed-Seminare mittlerweile sehr viele Zahnärzte kennengelernt, die diese Methode anwenden. Ich selbst kann aus eigener Praxis ebenfalls nur gutes berichten, so dass manche Wurzelspitzenresektion oder gar Extraktion vermieden werden konnte.
Gruß: Paul

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Re: Zahn-Organ-Beziehung.. wer kennt sich aus? :(

Beitragvon SweetLikeSugar » 8. Sep 2012, 20:07

Hallo an alle, tut mir leid, dass ich mich erst jetzt melde! Habe es nicht eher geschafft.

Es ist der Zahn 4/5 der so schmerzt (ich merke aber, dass der Schmerz von unten aus der Wurzel oder zumindest aus dem Zahnfleisch kommt, denn da schmerzt es auch extrem bis in den Zahn hinein) und daneben der 4/6, aber nicht so stark wie der 4/5.
Der Zahn 4/5 hatte bisher eine Wurzelfüllung und schon viele verschiedene Füllungen. Der 4/6 hat bisher eine Füllung, aber fragt mich nicht, was das für Füllungen sind. Amalgam auf jeden Fall nicht.


Die Wurzespitzenresektion möchte ich aber auch auf keinen Fall durchführen lassen! Mein Zahnarzt will das aber. Er meint, er will mir den Zahn erst ziehen, wenn es wirklich keine anderen Möglichkeiten gibt. Er meint, ich bin zu jung für ein Implantat, das müsste immer gewechselt werden und würde die Zähne irgendwie schlechter machen oder so, wenn ich das richtig verstanden habe.


Wegen dem EAV-Therapeuten, da habe ich sogar schon mal angerufen bei einem, der in meiner Nähe ist. Das hätte aber mehrere hundert Euro gekostet und das bezahlen meine Eltern mir nicht.


Mit der Bicom-Bioresonanzmethode wäre noch eine Option.



Vielen, vielen Dank für eure Antwort *brigitte*,Dr.Rolf Ebhardt und paul !!!!

Bei Fragen nur zu, ich werde versuchen alles zu beantworten.

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Re: Zahn-Organ-Beziehung.. wer kennt sich aus? :(

Beitragvon Linny » 10. Sep 2012, 04:30

Bei Zahnproblemen sollte man generell auch zum HNO gehen und mal die Nebenhöhlen abchecken lassen. In einigen Fällen kann nämlich auch eine chronische Sinusitis die Ursache sein.


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sheldon
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Re: Zahn-Organ-Beziehung.. wer kennt sich aus? :(

Beitragvon sheldon » 10. Sep 2012, 09:48

Als erstes: Wechsel den Zahnarzt. Du wirst erstaunen, wenn Du zu einem modernen Team gehst, was die alles finden. Evt. knirschst Du auch nur mit den Zähnen, aufgrund von Stress oder HWS-Problemen. Organprobleme entstehen eigentlich nur dann, wenn der Zahn unbehandelt bleibt. Wurzelfüllung etc. sind harmlos. (habe ich auch)

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paul
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Re: Zahn-Organ-Beziehung.. wer kennt sich aus? :(

Beitragvon paul » 10. Sep 2012, 20:25

... Wurzelfüllung etc. sind harmlos. (habe ich auch)
Diese Aussage ist grottenfalsch :eek:

Da an jedem Zahn auch ein Organ hängt (siehe Odontone) kann ein wurzelgefüllter Zahn als sogenannter Herd (Fokaltoxikose) z.B. dasjenige Organ krank machen, welches (aus energetischer Sicht) mit diesem Zahn in Verbindung steht. Tote und wurzelgefüllte Zähne stehen bei den verschiedenen Ursachen für "Zahnherde/Fokaltoxikosen" mit an erster Stelle.
Gruß: Paul

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Re: Zahn-Organ-Beziehung.. wer kennt sich aus? :(

Beitragvon SweetLikeSugar » 14. Sep 2012, 22:46

Hallo, melde mich mal wieder zu Wort.

Die Schmerzen haben etwas nachgelassen, es tut nicht mehr so weh wie vorher. Auch die Zahnfleischschwellung ist zurückgegangen. Trotzdem kann ich immer noch nicht auf dem Zahn kauen. Jetzt muss ich mich bald entscheiden, ob ich den Zahn ziehen lasse oder nicht.

Wie ist das denn dann mit den Implantaten? Die sind aber nicht schädlich oder?

Liebe Grüße an alle!

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Re: Zahn-Organ-Beziehung.. wer kennt sich aus? :(

Beitragvon paul » 15. Sep 2012, 19:15

...Wie ist das denn dann mit den Implantaten? Die sind aber nicht schädlich oder?...
Wie bei jedem operativer Eingriff, gibt es auch bei der Zahnimplantation mögliche Risiken und Nebenwirkungen. Wenn Du mal googelst, findest Du diverse informative Seiten, wie z.B. diese:

http://www.implantate.info/wie/komplika ... ungen.html

Ein gut verträgliches Material ist übrigens - auch aus naturheilkundlich-zahnmedizinischer Sicht- ein Implantat aus Vollkeramik. Prä- und postoperativ lässt sich eine Zahnimplantation zudem sehr gut mit der Bioresonanztherapie begleiten, um mögliche Nebenwirkungen/Komplikationen (wie Wundheilungsstörungen, Blutungen, Infektionen etc.) gering zu halten.
Gruß: Paul

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Re: Zahn-Organ-Beziehung.. wer kennt sich aus? :(

Beitragvon SweetLikeSugar » 23. Sep 2012, 15:27

Hallo an alle, ging bei euch die ganze Zeit das Forum auch nicht?

Naja jetzt geht es wieder.

Danke paul für deinen Tipp mit den Implantaten.
Dann werde ich Vollkeramik verwenden, wenn ich ihn ziehen lasse.

Der Zahn tut übrigens ohne kauen gar nicht mehr weh. Jedoch wenn ich etwas esse und auf dem Zahn kaue, das geht gar nicht.

Zahn wird dann in den Ferien in ca. 3 Wochen gezogen, wenn mein Zahnarzt mir da nicht dazwischenfunkt. Er ist nämlich total dagegen. Und von dieser Zahn-Organ-Geschichte hält er gar nichts.

Lg

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Re: Zahn-Organ-Beziehung.. wer kennt sich aus? :(

Beitragvon SweetLikeSugar » 7. Okt 2012, 20:25

So, kurze Zwischenmeldung.

Zahn ist noch drin und tut nicht mehr weh. Selten noch ganz ganz leicht, aber kaum noch.

Jetzt weiß ich nicht, was ich machen soll, weil ich so keine Probleme mehr mit ihm hab.

Vielleicht meldet sich doch noch mal jemand und antwortet.
Weiß nämlich jetzt nicht mehr, was ich tun soll..

LG

Linny
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Re: Zahn-Organ-Beziehung.. wer kennt sich aus? :(

Beitragvon Linny » 8. Okt 2012, 14:20

Lass den Zahn drin. Es wäre doch verrückt, ihn jetzt noch ziehen zu lassen.
Falls die Schmerzen nur aufgehört haben, weil der Nerv am Absterben ist, wird der Zahn irgendwann schwarz werden. Dann kannst du ihn immer noch ziehen lassen.

SweetLikeSugar
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Re: Zahn-Organ-Beziehung.. wer kennt sich aus? :(

Beitragvon SweetLikeSugar » 8. Okt 2012, 19:21

Danke, für deinen Beitrag ! :)

Dann werd ich ihn wohl doch (erst mal) drinnen lassen.

Liebe Grüße



   

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