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Arthrose was tun?

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Moderator: Angelika

Tony33
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Re: Arthrose was tun?

Beitragvon Tony33 » 18. Dez 2013, 20:26

Also, ich vertraue meinem Arzt zwar, wenn es um meine Arthrose geht, aber ich habe auf http://help-zentrum.com gelesen, dass man auch durch eine Umstellung des Lebensstil eine Verbesserung erreichen kann. Das hört sich für mich nicht schlecht an und es würde mir auch keine Probleme bereiten z.B anders zu essen. Was ich mich nun aber frage ist, ob das wirklich was hilft? Gibt es hier im Forum jemanden, der diese Theorie bestätigen kann?


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bermibs
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Re: Arthrose was tun?

Beitragvon bermibs » 12. Jan 2014, 12:20

Hallo Tony, dass kann ich teilweise bestätigen. Teilweise deshalb, weil ich meine Ernährungsumstellung mit Knorpelnährstoffsupplementen kombiniert habe. Bei mir hat es ca. ein Jahr gedauert, bis dass zunehmende Stechen in den Knien verschwunden war. Es hat sich auch positiv auf Rückenschmerzen (Bandscheiben LWS) ausgewirkt.

Die wenigsten wollen wahr haben, dass unsere Ernährung der entscheidende Knackpunkt für unsere Gesundheit ist. Leider kommen ernährungsbedingte Erkrankungen sehr langsam und erst nach langen Zeiträumen (Jahrzehnte!!!) zum Vorschein und werden selten mit der Ernährung in Verbindung gebracht.
Dieses "Schleichen" ist aber auch umgekehrt von Bedeutung. Mit einer gesunden Ernährung kann ich nicht von heute auf morgen Erfolge erzielen. Das braucht genauso Zeit, auch mitunter Jahre. Deshalb auch meine Kombination gesunde Ernährung + Nährstoffsupplemente.

Ausgehend, dass der Mensch ein Frugivore (Früchtefresser) und kein Omnivore (Allesfresser) ist, sollte die gesunde Nahrung überwiegend vegan (90 - 95 %) und naturbelassen (max. frisch und unverarbeitet) sein.
Knorpelschädliche Nahrungsbestandteile sind solche, die Entzündungsprozesse fördern. Dazu zählen insbesondere die Arachidonsäure (Schweinefleisch, -schmalz, Geflügelhaut, -fett), raffinierter Zucker und Weißmehl, vor allem aus Weizen.
Zu dieser ganzen Thematik kann ich dir das Buch von Dr. Feil "Arthrose und Gelenkschmerzen überwinden" empfehlen.
Onlineleseprobe
LG bermibs
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

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bermibs
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Re: Arthrose was tun?

Beitragvon bermibs » 12. Jan 2014, 20:38

Hallo Tony, ich habe noch etwas wichtiges vergessen.
Für all die Maßnahmen der Ernährungsumstellung (+ Nährstoffsupplemente) gibt es bei der Wirksamkeit eine grundlegende Voraussetzung:
Es muss in den betroffenen Gelenken noch ausreichend eigener Knorpel vorhanden sein, der sich mit den entsprechenden Mikronährstoffen aus der gesunden Ernährung auch regenerieren kann. Bei Arthrose Endstadium (Grad IV) ist das nicht mehr möglich. Die besten Chancen hast du bei Grad I und II, bei III wird es schon schwieriger (langwieriger).
LG bermibs
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Evoll
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Re: Arthrose was tun?

Beitragvon Evoll » 11. Apr 2014, 11:16

Zusätzlich zu der Ernährungsumstellung wäre für dich auch eventuell eine Stammzelltherapie eine Option die du in Betracht ziehen könnte. Hab erst vor kurzem davon erfahren. Die Stammzelltherapie hat viele Anwendungsgebiete und man kann sie unter anderem auch zur Regeneration der Arthrose einsetzen.

LG ;)

Greenrose
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Re: Arthrose was tun?

Beitragvon Greenrose » 25. Apr 2014, 11:41

Hallo,

ganz wunderbar gegen Arthrose hilft BRAUNHIRSE. Sogar mein Orthopäde ist davon begeistert. Gibt es im Naturkostladen oder Reformhaus. Braunhirsemehl. Drei mal am Tag 2 - 3 TL in Flüssigkeit oder Quark etc einrühren. Schmeckt etwas nussig.

Ich habe es schon vielen kranken Menschen empfohlen und es kamen nur positive Rückmeldungen. Schmerzrückgang, Schwellungen wurden weniger und bessere Beweglichkeit!

Ein Versuch ist es wert.

LG Greenrose

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Krâja
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Re: Arthrose was tun?

Beitragvon Krâja » 25. Apr 2014, 15:50

Hallo,

ich möchte gerne wissen, ob Dein Körper übersäuert ist bzw. in welchem Säuremilieu er sich befindet. Das kann man ganz einfach selbst überprüfen, wie folgt:

1.) Frag Deinen Hausarzt, ob er Dir 15 Lakmusstreifen zur Verfügung stellen könne oder geh in die Apotheke und besorge Dir 15 Lackmusstreifen, notfalls online bestellen.

2.) Diese Lackmusstreifen solltest Du dann an 3 aufeinanderfolgenden Tagen täglich bespielsweise um 6.00 Uhr vor dem Frühstück, um 9.00 Uhr, um 12.00 vor dem Mittagessen, um 15.00 Uhr und nochmals um 18.00 vor dem Abendessen in Deinen Urin halten, den Du in einem sauberen Glas auffängst. Verwende bitte keinen Plastikbehälter zum auffangen des Urins.

3.) Du tauchst den jeweiligen Teststreifen in den Urin, läßt ihn naß werden, wartest einen Moment, dann nimmst Du ihn heraus, schaust ihn Dir an und notierst die Verfärbung, Uhrzeit und Tag. Wenn alle Ergebnisse vorliegen, meldest Du dich wieder bei uns und teilst sie uns mit.

4.) Schütte den Urin danach in die Toilette, laß den Lackmusstreifen aufgehängt trocknen und bewahre ihn auf bis Du dich wieder bei uns gemeldet hast. Spüle das Glas mit kochendem Wasser aus, stelle es umgedreht ins Waschbecken und lass es trocknen. Verwende es zum nächsten Test mit Urin erneut.
Grüße von Krâja :wink:


Corinna_M
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Re: Arthrose was tun?

Beitragvon Corinna_M » 4. Jun 2014, 11:27

Hallo fliegerthomas, hallo tony und hallo liebe Community,

ich bin leider auch von Arthorse betroffen und bin froh, hier auf diese Frage bestoßen zu sein.. Es ist umso besser zu wissen, dass man nicht alleine ist und sich austauschen kann mit anderen Betroffenen.
Ich war schon bei sämtlichen Ärzten und habe mir reichliche Infos geben lassen. Bei mir scheint es allerdings erblich bedingt zu sein, da mein Vater auch Probleme mit Gelenkverschleiß hat.

Generell ist zu Deiner Frage ,Toni, zu sagen, dass man durchaus durch eine Umstellung des Lebens- vor allem des Ernährungsstils in Form des Verzichts tierischer Fette durchaus etwas bewirken kann! Tierische Fette wirken nur kontraproduktiv, wie einige Studien auch zeigen...
Auch Süßigkeiten, Zucker, Nüsse und Tomaten lieber in Maßen genießen. Alkohol lieber meiden. Auch Kaffee nicht 5x täglich..

Die Zufuhr von Kalzium, Phosphor, Vitamin D und Glucosamin ist für die Knochen ebenfalls sehr wichtig!
Lebensmittel wie Vollkornprodukte ,Rote Beete, Spinat, Rhabarber und auch Hülsenfrüchte, Trockenfrüchte, Nüsse sowie kakaohaltige Lebensmittel und Getränke können kontraproduktiv wirken, da sie die Aufnahme von Kalzium z.B. vermindern und verlangsamen, also da aufpassen!

Ich möcht Dir/Euch mal hier ein paar Seiten da lassen, die mir im Laufe der Zeit von jeglichen Medizinern und Betroffenen empfohlen wurden und welche ich relativ informativ fand:


1.Integrative Ernährungstherapie bei Arthrose und Osteoporose nach Seidentopp in der Zeitschrift für Akupunktur. Da gibt es eine tabellarische Auflistung des Kalziumgehalts von bestimmten Lebensmitteln, welcher in diesem Zusammenhang ja nicht unwichtig ist..

2. Generelle Therapiemethoden von Knorpelschäden -> ein guter Artikel aus der Zeitschrift für Sportmedizin

3. Alternative Therapiemethode von Arthrose nach Prof. Dr. Stutz

und zuletzt
4. Epidemologie, Diagnose und Abklärung der Arthrose - Artikel einer Schweizer Klink

Ich hoffe, Ihr könnt euch da relevante Infos aus den Links ziehen ..

Allen Betroffenen wünsche ich viel Kraft, Mut und Durchhaltevermögnen!
Ja nicht aufgeben!

Alles Gute und liebe Grüße,
Corinna

Seidenblume
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Re: Arthrose was tun?

Beitragvon Seidenblume » 16. Jun 2014, 10:32

Hallo Thomas,

wie chiccan schon daraufhin gewiesen hat, bin ich auch der Meinung, dass Ernährung hier helfen kann.

Vor gut einem Jahr habe ich selbst an sehr starken Schmerzen im ganzen Körper gelitten. Sobald ich mich bewegt habe, waren die Schmerzen da. Dauerte die Bewegung länger an, wurden sie immer unerträglicher. Joggen, lange Radtouren und Spatzierengehen waren unmöglich gworden.
Da mir Ärzte keinen Rat geben konnten, machte ich mich selbst auf die Suche, wie ich mir helfen konnte.

Heute habe ich keine Schmerzen mehr, wenn ich mich bewege.

Was habe ich unternommen?
Damals wurde ich auf die Themen Säure-Basen-Balance und Ernährung aufmerksam. In einem GU Fachbuch zum Thema Säuren-Basen-Blanace, fand ich meine Beschwerden wieder. Diesbezüglich stellte ich die These auf, dass mein Körper aufgrund von jahrelanger Falschernährung (täglich Brot mit Wurstaufschnitt und Käse, wenig Gemüse und Obst) chronisch übersäuert ist. Brot, Wurst und Käse übersäuern den Körper, wenn man nicht mit basisch wirkenden Lebensmitteln dem entgegenwirkt.
Meine Ernährung stellte ich auf basisch wirkend / säure bildend im Verhältnis 80 / 20 um.
Nach kurzer Zeit besserten sich meine Beschwerden. Heute kann ich mich wieder frei bewegen, treibe meinen Sport, gehe Joggen, mache lange Wanderungen und Radtouren. Im grunde esse ich jeden Tag als Abendessen eine große Portion Gemüse (Zusammenstellung: 1/2 Salatkopf, 1/2 Gurke, 4-5 Cherrytomaten, 1 Paprika (rot oder gelb)). Dazu esse ich meistens morgens eine gute Handvoll Obst mit etwa 250 g Quark, das sättigt bis mittags.

Ergänzend hierzu esse ich 3 bis 4 Mal die Woche Fisch und brate mir Zuchhinischeiben in Rapsöl. Die Zuchhinischeiben etwas mit Salz würzen. Sie sind zu einem Lieblingsessen von mir geworden.

Ansonsten, was Ernährung allgemein angeht, richte ich mich nach der LOGI Methode von Dr. Nicolai Worm. Dadurch habe ich sogar am Bauch endlich abgenommen. Wichtig ist die Reduktion der vielen Kohlenhydrate.
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch das Buch "Menschenstopfleber" von Dr. Nicolai Worm aus dem Systemed Verlag.

Viel Erfolg!

Gruß
Seidenblume

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Krâja
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Re: Arthrose was tun?

Beitragvon Krâja » 24. Aug 2014, 02:59

In meinem Posting vom 25. Apr 2014, 14:50 habe ich eine Möglichkeit beschrieben, mit der man herausfinden kann, in welchem Säurenniveau sich der Körper befindet. Bei Übersäuerung, die vielerlei Ursachen haben kann und sich zuweilen auch in Sodbrennen und Magenproblemen äußert, kann man auf den basenüberschüssigen Gemüsetrank Kü-Ka-Lei-Wa zurückgreifen und das Säurenniveau in einer sechswöchigen Trinkkur verbessern.

Ich selbst habe seit meiner Jugend Arthrose, es scheint sich dabei um eine Krankheit in meiner Familie zu handeln, denn von den weiblichen Mitgliedern haben bei uns erstaunlich viele Leute Arthrose im Kniegelenk, im Hüftgelenk und in der Wirbelsäule, einige von ihnen sitzen bereits mit jungen Jahren im Rollstuhl, andere laufen am Stock, ich laufe ganz normal ohne Stock, aber auch ich habe Arthrose in den Kniegelenken und in der Wirbelsäule.

Von einer Ernährungsumstellung halte ich überhaupt nichts, ebensowenig wie von OPs und schulmedizinischen Medikamenten. Ich hab die typischen Anlaufprobleme, muß mich möglichst viel bewegen, was zum einen nicht immer möglich, zum anderen zuweilen recht schmerzhaft ist. Derzeit teste ich gerade die Anwendung von Eigenurin zusammen mit der Anwendung von selbst erstelltem Chiliöl und schaffe es bei regelmäßiger Anwendung nahezu schmerzfrei zu sein. Hier einige Links zu dem Thread in dem ich darüber berichtet habe:

Pflanzliches Schmerzmittel gesucht: Chili
Pflanzliches Schmerzmittel gesucht: Schwarzkümmel
Pflanzliches Schmerzmittel gesucht: mehr zum Thema

Ob sich die Arthrose damit zum Stillstand oder zum ausheilen bringen läßt, entzieht sich zum derzeitigen Zeitpunkt meiner Kenntnis.

Bauchtanz und TaiChi bieten Möglichkeiten, die Gelenke durch Dreh- und Belastungsübungen vor der Versteifung zu bewahren und tragen zu einem Gleichgewicht bzw. einem Einklang von Körper, Geist und Seele bei. Mittels Loslassen dessen, was uns (psychisch) beschwert, viel Schlaf, ausgewogener Ernährung, viel frischer Luft, gesunder Atemtechnik, aufrechtem Gang und Gleichgewichtsübungen kann man eine gewisse Befreiung erreichen, die dazu beitragen können, die Schmerzen durch eine gute Haltung zu verringern.
Grüße von Krâja :wink:

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bermibs
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Re: Arthrose was tun?

Beitragvon bermibs » 24. Aug 2014, 13:08

Hallo Krâja, du schreibst einerseits "Von einer Ernährungsumstellung halte ich überhaupt nichts" und zum anderen "ausgewogener Ernährung". Das ist für mich sehr widersprüchlich.
Was heißt für dich ausgewogene Ernährung ohne Ernährungsumstellung?

Nach meiner Erkenntnis geht Arthrose und Knorpelverschleiß zu 80 - 90 % auf langjährig (lebenslange) falsche Ernährung zurück. Wie hoch ist dein veganer Anteil? Wobei ich nicht von 100 % spreche, denn die sind auch unnatürlich. Wie hoch ist dein naturbelassener Anteil?
Wenn du hier optimale Werte erzielst, brauchst du keine Basen-Mittel, denn dann ernährst du dich nämlich von vornherein basisch und mikronährstoffreich.
Wie hoch ist der Anteil von Arachidonsäure (Schweinefleisch/-schmalz, Geflügelhaut/-fett), von raffiniertem Zucker aller Schattierungen und von Weißmehl (besond. Weizen) in deiner Ernährung? Denn das sind alles Bestandteile, die Entzündungsprozesse fördern genau so wie die Übersäuerung und damit aktiv Knorpel zerstören.

Es geht absolut nichts an der richtigen Ernährung vorbei. Sie ist viel wichtiger als ausreichend Bewegung. Aber auch sie muss da sein, da sich Gelenke/Knorpel nur über Bewegung ernähren können.
Ob dabei Bauchtanz für jeden das richtige ist, wage ich zu bezweifeln. Dabei ist viel Bewegung an frischer Luft ohne schwer zu belasten (Spazieren, Walken, Radfahren, Schwimmen) schon besser als Universalrezept geeignet.

Du schreibst von erblicher Belastung und Arthrose bereits seit Jugendjahren. Das ist bei Arthrose eigentlich recht ungewöhnlich. Die Gensteuerung in unserem Körper erfolgt im wesentlichen durch das Basishormon 1,25D (Vitamin D3). Hast du schon einmal deinen Blutspiegel der Zwischenstufe 25D beim Arzt bestimmen lassen? Er sollte wenigstens über 40 ng/ml liegen, idealerweise bei 60 - 90 ng/ml.
LG bermibs
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

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Krâja
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Re: Arthrose was tun?

Beitragvon Krâja » 24. Aug 2014, 14:49

Ausgewogene Ernährung ist in meinen Augen eine Ernährung, bei der man darauf achtet, Gemüse, Obst, Milchprodukte und wenig Fleisch (wenn überhaupt) zu sich zu nehmen, wenig Süßigkeiten, wenig Produkte aus Weißmehl und weißem Zucker zu sich zu nehmen, darauf zu achten, welche Fette man verwendet, auf Fastfood und Dosennahrung zu verzichten. Man verzichtet auf industriell erstellte Getränke aus dem Supermarkt genauso wie auf Alkohol und ernährt sich bewußt. Das heißt, man achtet auf das, was man ißt und verzichtet auf ein Zuviel, man kocht selbst und achtet darauf, daß man Vitamine nicht zerkocht, da sie sonst wertlos geworden sind. Rohkost ist eine Alternative, die mit Sauermilchprodukten angereichert werden kann. Ernährungsumstellung bedeutet, anders zu essen, sich anders zu ernähren als bisher. Wenn ich mich also ausgewogen ernähre, benötige ich keine Ernährungsumstellung nach einer x-beliebigen Diät sondern esse das, was ich gewohnt bin, zu essen. Magenprobleme werden bei mir seit jeher durch Streß und psychische Probleme ausgelöst, unterstützt von einem Zuviel an Kaffee und Nikotin. Um diese körperlichen Symptome zu beseitigen hilft mir Kü-Ka-Lei-Wa, das das Säureniveau im Körper sehr schnell wieder in den normalen Bereich zurück versetzen kann.

Der vegane Anteil in meiner Ernährung liegt bei ca 50%, als 'naturbelassen' würde ich Kräuter bezeichnen, die ich selbst gesammelt habe und bei denen ich weiß, wo ich sie gesammelt habe, dieser Anteil ist minimal, da das Sammeln von Kräutern ohne Abgase, industrielle Verschmutzung und Verschmutzung durch Hundekot nicht in allen Ländern der Erde möglich ist, Obst und Gemüse stammt aus Treibhäusern in denen handelsüblich gedüngt wird, die also auch nicht mehr als 'naturbelassen' bezeichnet werden können. Der Anteil an Schweinefleisch/-schmalz, Geflügelhaut/-fett liegt in meiner Ernährung bei ca. 25%, der Anteil an raffiniertem Zucker aller Schattierungen und Weißmehl (besond. Weizen) bei ca 25%.

Es gibt in unserer Familie erblich bedingte Fehlstellungen in der Wirbelsäule, in der Hüfte und in den Kniegelenken, die einen erhöhten Knorpelverschleiß bereits in jungen Jahren verursachen. Ausreichend Bewegung war und ist bei mir eher eine Mangelerscheinung, da ich meine Tätigkeiten früher in erster Linie sitzend ausgeführt habe, in der Gegenwart führe ich sie stehend aus, was Beides den Verschleiß der Knorpel eher fördert. TaiChi- und Bauchtanz Übungen helfen mir, das psychisch-physisch-körperliche Gleichgewicht zu behalten, in erster Linie sind dies Drehungen der Gelenke und Gleichgewichtsübungen. Auf spazieren gehen, Walken, Radfahren und Schwimmen verzichte ich, da ich dazu weder die Zeit noch die Kraft habe. Eine ärztliche Blutuntersuchung, die über eine Prüfung der Normalwerte hnausgeht, wird in dem Land, in dem ich lebe, nicht vorgenommen, auch nicht auf Wunsch und auch nicht wenn man sie selbst bezahlt. Dazu müßte es einen Grund geben, Arthrose hat man und damit muß man leben... Es gibt Vereinigungen von Leuten, die an Arthrose erkrankt sind, die sich gegenseitig trösten und einander ihr Leid klagen und damit genausowenig weiter kommen, wie überall auf der Welt. Ein Allheilmittel gibts noch nicht.

Wenn man auf die handelsüblichen Schmerzmittel verzichtet, lebt man mit den bei Arthrose üblichen Schmerzen und Problemen. Und ich bin zur Zeit sehr dankbar, eine Methode gefunden zu haben, die mir eine schmerzfreie volle Beweglichkeit aller Gelenke ermöglicht, ganz ohne Anlaufprobleme und ohne Nebenwirkungen: Eigenurin und Chiliöl ... aber ich befinde mich damit noch in einer Testphase. Ich teste allerdings nicht alleine, sondern teile meine jeweiligen Testerfolge einem Naturheilkundler und einem Homöopathen mit, beide testen mit und darüber hinaus teilen wir diese Tests unseren Patienten und Leidensgefährten im realen und virtuellen Umfeld mit. Wir sind mitten im testen ...
Grüße von Krâja :wink:

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Re: Arthrose was tun?

Beitragvon bermibs » 24. Aug 2014, 19:48

Hallo Krâja, mir den jeweils 25 % bei Schwein/Geflügel (Fett/Schmalz) bzw. Zucker/Weißmehl und nur 50 % vegan hast du nach meiner Auffassung schlechte Karten bei der Regeneration von Knorpel.
Mit 50 % tierisch hast du automatisch einen sauren Körperhaushalt. Den verstärken Zucker und Weißmehl noch zusätzlich.

Unter naturbelassen verstehe ich frische und rohe vegane Kost ohne Verarbeitung durch Erhitzen bzw. Raffinieren, also nicht nur selbst gesammelte Kräuter. Wie du schon sagst, Erhitzen zerstört viele Mikronährstoffe.

Ausgehend davon, dass wir Menschen Frugivoren (Früchtefresser) und nicht wie landläufig behauptet Omnivoren (Allesfresser) sind, sollte nach meiner Auffassung der vegane Anteil 90 - 95 % betragen. Unsere nächsten Verwandten in der Evolution, die Schimpansen, haben gerade mal einen tierischen Anteil von 3 % in ihrer Ernährung. Nur das kann ein Anhaltspunkt für uns Menschen sein.
LG bermibs
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Re: Arthrose was tun?

Beitragvon Krâja » 24. Aug 2014, 20:37

Der vegane Anteil in meiner Ernährung liegt bei ca 50% [..] Der Anteil an Schweinefleisch/-schmalz, Geflügelhaut/-fett liegt in meiner Ernährung bei ca. 25%, der Anteil an raffiniertem Zucker aller Schattierungen und Weißmehl (besond. Weizen) bei ca 25%.

Also 50% und zweimal 25% ergibt bei mir 100 Prozent, wobei ich in den 25% "Schweinefleisch/-schmalz, Geflügelhaut/-fett" stillschweigend und ohne es weiter zu erwähnen sämtliche Fleischwaren, also auch Rindfleisch und Fisch einbezogen habe. Diese Aufteilung entspricht nicht meiner Tagesernährung sondern dem, was ich im Jahr durchschnittlich zu mir nehme.

Auf Zucker und Weizenmehl möchte ich nicht immer verzichten, manches schmeckt gesüßt besser, Rohrzucker ist nicht immer und überall zur Hand, und ich esse gerne Pfannkuchen und natürlich auch manchmal Weißbrot bzw. Brötchen aus weißem Mehl.
Unter naturbelassen verstehe ich frische und rohe vegane Kost ohne Verarbeitung durch Erhitzen bzw. Raffinieren, also nicht nur selbst gesammelte Kräuter. Wie du schon sagst, Erhitzen zerstört viele Mikronährstoffe.

Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet liegt der naturbelassene Anteil in meiner Nahrung bei ca. 30% innerhalb der veganen Ernährung.

Vitamin D3 wird in erster Linie durch Sonnenlicht gebildet und, da ich im Freien arbeite und zumindest im Sommer der konstanten Einwirkung von UV-Strahlen ausgesetzt bin, glaube ich nicht so recht an einen Vitamin D3 Mangel. Zudem esse ich sehr gerne Lachs, Hering, Sardinen, Aal und Thunfisch, sowie Eier und Pilze und nehme daher an, daß mein Körper über eine ausreichende Zufuhr an Vitamin D3 verfügt.

Ob der Mensch Pflanzen- oder Allesfresser ist, entzieht sich derzeit meiner Kenntnis. Ich jedenfalls weigere mich, die Tierhaltung zu Schlachtzwecken in all ihren Auswüchsen und Auswirkungen mehr als gelegentlich nötig zu unterstützen.
Grüße von Krâja :wink:

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Re: Arthrose was tun?

Beitragvon bermibs » 24. Aug 2014, 21:06

Hallo Krâja, die Vitamin-D-Versorgung sollte nicht auf Glauben beruhen. Da kann man sich sehr schnell irren. Hier hilft wirklich nur ein exakter Laborwert. Es muss doch in jedem Land möglich sein, diesen Laborwert auf eigene Rechnung einzufordern. Ansonsten wäre es Mittelalter!!!
Über tierische Ernährung ist nicht allzu viel D möglich. Du müsstest täglich knapp ein Kilo Lachs zur optimalen Versorgung essen. Das schafft keiner und würde den tierischen Anteil stark erhöhen (Übersäuerung).
Ansonsten ist Fisch, Geflügelfilet (ohne Haut und Fett) und auch Rind (in Maßen) eine gute Option für die 10 % tierischen Anteils ;)

Du musst in deiner Ernährung nicht auf raffinierten Zucker verzichten. Ein sehr guter Ersatz ist das basische Xylitol. Es schmeckt wie Zucker, kann 1:1 verwendet werden (außer Hefeteig, da er nicht vergärt) und hat vielfältige gesundheitliche Vorteile. Es ist leider "nur" etwas teurer als der "normale" Zucker.
Xylitol/Xylit

Bitte nicht verwechseln: Wir sind keine Pflanzen- sondern Früchtefresser. Deshalb auch der kürzere Verdauungstrakt als bei Pflanzenfressern aber länger als bei Fleischfressern.
LG bermibs
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Re: Arthrose was tun?

Beitragvon Krâja » 25. Aug 2014, 00:43

Es muß nicht unbedingt das Mittelalter sein, in dem sich ein Land befindet, wenn eine andere Denkweise vorherrschend ist. Hier bestimmt der Arzt, woran der Patient erkrankt ist.

Der Patient teilt dem Arzt in einem drei minütigen Gespräch sich kurzfassenderweise mit, welche Probleme er hat. Ein solches Gespräch kann auch 3 mal 3 Minuten dauern, dies wäre dann ein dreifacher Arzttermin, der bei schwierigen Fällen durchaus gegeben sein kann. Der Arzt hört sich das an, sucht in seinem Ratgeber online nach einer passenden Behandlung, verschreibt Paracetamol oder ein anderes Medikament gegen Schmerzen, verschreibt eine Salbe, eine Creme oder ein Gel und erstellt einen neuen Gesprächstermin. Beim nächsten Gesprächstermin wiederholt sich der Ablauf, und dieser Ablauf wiederholt sich noch etliche Male. Ein Physiotherapeut und eine Diätassistentin können zu Rate gezogen werden, man erhält einen Diätplan und eine Beratung wie man sich richtig bewegt, um Knochen und Muskeln zu entlasten.

Laut Meinung der Ärzte hier kann Arthrose weder durch eine Blutuntersuchung noch anhand von Röntgenuntersuchungen eindeutig festgestellt werden, folglich ist dies nicht nötig. Rücken- und Gelenkschmerzen können vielerlei Ursachen haben. Nach langjähriger erfolgloser Behandlung kommt eine OP in Betracht, um mittels Protese(n) ein möglichst schmerzloses Dasein bei voller Beweglichkeit führen zu können, die meisten Patienten landen auf diese Weise für immer im Rollstuhl. Die Zahl der Fehldiagnosen und OP Fehler ist riesig. Die Patienten wissen, was auf sie zu kommt, wenn sie sich zum Arzt begeben, das hindert sie nicht daran, hinzugehen und diese Prozeduren mitzumachen, denn jeder hofft, daß er oder sie gesund würde.

Mir ist das Risiko bei Weitem zu hoch .. ich versuchs anders ... derzeit mit Eigenurin und Chili(öl) - bei ausgewogener Ernährung, so viel wie möglich Bewegung, wobei sich Bauchtanz- und TaiChi-Übungen auch innerhalb eines Stehjobs ausführen lassen, mit ausreichend Schlaf und viel frischer Luft ...

Zum Arzt zu gehen und eine Blutuntersuchung von sich aus wegen einer ehemaligen nicht schriftlich vorliegenden Diagnose zu verlangen, ist leider unmöglich, denn zum einen kann ein Patient unmöglich wissen, was ihm fehlt, zum zweiten hat er die Diagnose des Kollegen aus dem anderen Land mit großer Wahrscheinlichkeit nicht verstanden oder ganz falsch interpretiert und wer sagt, dass ein Befund, der einst erstellt wurde, noch zutreffend ist? Hier bestimmt der Arzt, was dem Patienten gegenwärtig fehlt und entscheidet, was der Patient zu tun hat.

Damit bin ich überhaupt nicht einverstanden, folglich gehe ich meiner eigenen Wege..
Grüße von Krâja :wink:



   

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