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Wie andere Menschen von Natur/Alternativmedizin überzeugen?

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Moderator: Angelika

Vitamin-B15
Beiträge: 3
Registriert: 18. Jul 2013, 21:30

Wie andere Menschen von Natur/Alternativmedizin überzeugen?

Beitragvon Vitamin-B15 » 18. Jul 2013, 21:43

Hallo liebe Naturheil-Freunde :)

Ich habe da folgendes Problem:

Und zwar immer, wenn ich alternative Heilmethoden erwähne, sei es nun Vitamin B15 zur besseren Sauerstoffversorgung der Zellen oder Natron gegen Krebs oder Einläufe gegen Akne...
IMMER werde ich übelst beschimpft mit den Worten ich sei ein A***loch, ich sei ein Scharlatan etc.

Dabei möchte ich den Menschen doch nur helfen.
Aber statt dass die Menschen einfach mal dankbar sind für jeden Insider-Tipp den sie so bekommen, blocken sie sofort ab. Sie beschäftigen sich nicht eine einzige Sekunde mit dem Mittel dass ich empfehle, urteilen aber sofort mit "Unfug" etc.

Das ist in sämtlichen Foren der Fall (außer alternativ-angehauchte Foren wie symptome.ch), aber auch im normalen Umgang mit Freunden, Bekannten und Verwandten.
Das häufigste Argument ist immer: "WENN das alles so gut wirken würde, wäre es längst bekannt und jeder Hinz und Kunz wüsste davon".

Stellt euch vor, ihr habt im Verwandtenkreis jemanden der gerade wegen Krebs um sein Leben kämpft, würdet ihm/ihr gerne helfen, aber jegliche Tipps werden sofort abgeblockt. Man wird nur noch als Scharlatan beschimpft und die Leute wolle nichts mehr mit einem zu tun haben.

Was habt ihr so für Erfahrungen machen können?
Und wie kann ich die Leute davon überzeugen, dass Alternativmedizin die Bessere ist?

Danke


Elfchen
Beiträge: 170
Registriert: 23. Apr 2006, 14:20

Re: Wie andere Menschen von Natur/Alternativmedizin überzeugen?

Beitragvon Elfchen » 19. Jul 2013, 07:23

Hab meine Tierärztin davon überzeugt,indem ich meinen Hund roh ernähre,nicht impfe,nicht entwurme und kein Ungeziefermittel benutze.Der unkastrierte Rüde wird in Kürze 16 J.,er hat dies mit Natur und Alternativmedizin geschafft.
Halte es für mich genau so.
Im Moment kämpfe ich dafür,einem Kranken,dessen Darmflora,durch Antibiotika,so gut wie zerstört wurde,eine sogenannte Stuhltransplantation,zu ermöglichen.

greenbeans
Beiträge: 326
Registriert: 24. Aug 2003, 23:45

Re: Wie andere Menschen von Natur/Alternativmedizin überzeugen?

Beitragvon greenbeans » 19. Jul 2013, 07:56

Hallo VitaminB15,
warum ist es Dir so wichtig, andere zu überzeugen? Ich finde, man sollte auch gut Gemeintes nicht aufdrängen. Überleg' mal, wenn jemand Dir etwas vorschlägt, und behauptet, damit wärest Du glücklicher, erfolgreicher oder sonst irgendwie besser d'ran, Du kannst das aber überhaupt nicht nachvollziehen, dann würde Dir das womöglich auch nicht gefallen, wenn der trotzdem penetrant damit ankommt.
Ich könnte mir vorstellen, daß daher diese negativen Reaktionen rührten, von denen Du berichtest.
:wink:

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Jörsch
Beiträge: 8
Registriert: 9. Mai 2011, 13:30

Re: Wie andere Menschen von Natur/Alternativmedizin überzeugen?

Beitragvon Jörsch » 19. Jul 2013, 13:51

Hallo Vita-B15,

habe gleiche Beobachtungen gemacht. Aus meiner Praxis folgender Tipp:
Sage einmal was du zu sagen hast, dann antworte auf Anfrage und wenn keine kommen sollten, dann ist es sein Weg den er gehen will. Du kennst seine Gründe nicht.
Es gibt zu viele Naturheiler die meinen anderen Menschen eine frohe Botschaft zu verkünden, bringt nichts.

Ich hatte diesbezüglich erst ein Gespräch mit einen Herren (z. N. Herzinfakt) und denkt das er mit seinen Herzmedikamenten nun den großen Wurf macht ...

Glaube mir, wenn Du danach lebst und es Dir gut geht dann fragen auch Andere nach. Du wirst mehr beobachtet als Du glauben magst!

LG Jörsch

Vitamin-B15
Beiträge: 3
Registriert: 18. Jul 2013, 21:30

Re: Wie andere Menschen von Natur/Alternativmedizin überzeugen?

Beitragvon Vitamin-B15 » 19. Jul 2013, 19:58

Hallo VitaminB15,
warum ist es Dir so wichtig, andere zu überzeugen? Ich finde, man sollte auch gut Gemeintes nicht aufdrängen. Überleg' mal, wenn jemand Dir etwas vorschlägt, und behauptet, damit wärest Du glücklicher, erfolgreicher oder sonst irgendwie besser d'ran, Du kannst das aber überhaupt nicht nachvollziehen, dann würde Dir das womöglich auch nicht gefallen, wenn der trotzdem penetrant damit ankommt.
Ich könnte mir vorstellen, daß daher diese negativen Reaktionen rührten, von denen Du berichtest.
:wink:
Hallo,
danke erstmal für eure Antworten!!

Also um Deine Frage zu beantworten, warum es mir wichtig ist, andere davon zu überzeugen, dass die Natur- und Alternativmedizin die Bessere ist, hat 2 Gründe:

1.) Möchte ich den Menschen helfen. Nehmen wir mal an, jeder, der von alternativen Heilmethoden und deren Erfolge weiß, würde diese stets für sich behalten. Was würde dann wohl passieren? Dann würde es den Menschen NIE besser gehen, weil dann immer und überall die Schulmedizin die Oberhand haben wird und freies Spiel hat, die Menschen mittels Antibiotika, Chemotherapie etc. zu vergiften.
Aber das genau wollen wir doch nicht. Wir wollen die Welt doch verbessern.
Es könnte ja z.B. auch sein, dass wir eines Tages wiedergeboren werden und dann Krebs bekommen. Und dann sind wir der Schulmedizin hilflos ausgeliefert, nur weil das Thema Alternativmedizin immer verschwiegen wurde.
Außerdem hätte ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich nicht anderen Menschen von guten Therapien unterrichten würde. Ob sie es dann auch annehmen oder nicht, liegt natürlich in deren Händen. Aber auch hier ist Überzeugungsarbeit wichtig.
Nicht zu verwechseln mit Überredungsarbeit! Denn die Menschen sollen ja wirklich von Alternativmedizin fest überzeugt werden. Ich will denen ja nichts aufschwatzen.

2.) und ja das zweite Problem ist natürlich, dass wir ja LEIDER immer mal wieder Leute im Bekannten- und Verwandtenkreis haben die an Krebs erkrankt sind und die wir nicht verlieren möchten. Hier ist Überzeugungsarbeit natürlich ganz besonders wichtig, denn hier geht es um Leben und Tod. Doch leider ist es gerade bei Krebs (nach meiner Erfahrung) am aller schwersten die Leute von Alternativmedizin zu überzeugen.
Ich habe z.B. meinen Onkel damals sehr gut von Laetrile gegen seinen Prostatakrebs überzeugen können. Er nahm die bitteren Aprikosenkerne regelmäßig ein, wovon er lediglich etwas Durchfall bekam. Aufgrund dieser Behandlung sank sein PSA-Wert drastisch!
Doch leider war das gerade zu dem Zeitpunkt, wo die Regierung den Vertrieb von bitteren Aprikosenkernen stark reglementieren wollte (nur noch kleine Packungen sollten zugelassen werden). Die Firma schrieb meinem Onkel dies auch so in einem Rundschreiben.
Mein Onkel bekam daraufhin Panik und setzte die Kerne ab. Dazu kam dann auch noch die grosse Skepsis seines Urologen, denen er ebenfalls von den Kernen erzählte.
Meine Überzeugungsarbeit war TROTZ der grossen Erfolge am Boden.
Und so kam es wie es kommen musste: Deutliche Verschlechterung. PSA-Wert stieg wieder an. Daraufhin kam die Chemotherapie und damit der Tod.
Deshalb bin ich stinksauer auf die Schulmedizin, denn sie hat meine halbe Verwandtschaft ins Grab gebracht! Und nur deswegen, weil die Pharmaindustrie es doch tatsächlich geschafft hat, 99,99% aller Menschen eine so dermaßen grosse Gehirnwäsche zu verpassen, dass die Leute an nichts mehr anderes glauben mögen als an die Schulmedizin. Und selbst wenn ich die Studie präsentiere, wo wissenschaftlich nachgewiesen wurde, dass die Wirkung von Chemotherapie gerade mal 2-3% beträgt, wird dies einfach so verdrängt und die Schulmedzin wird verteidigt, als sei es ihr Heiligtum.

Ich hoffe, ihr versteht jetzt, warum mir die Überzeugungsarbeit so wichtig ist.

Vitamin-B15
Beiträge: 3
Registriert: 18. Jul 2013, 21:30

Re: Wie andere Menschen von Natur/Alternativmedizin überzeugen?

Beitragvon Vitamin-B15 » 20. Jul 2013, 00:04

Neulich passierte folgendes:

In einem anderen Forum verlinkte ich zum Thema "Natron gegen Krebs".
Es gibt einen italienischen Arzt, der entdeckt hat, dass Krebs durch einen Candida-Pilz ausgelöst wird, der sich mittels Natron-Infusionen heilen lässt. Ich finde die Sache sehr interessant und jeder kann ja mal googeln und sich näher zu dem Thema informieren.

In der Annahme, dass jeder Krebspatient, aber auch Angehörige, sich über jeden nur erdenklichen Tipp freuen wird, der Krebs heilen KÖNNTE, brachte ich also diesen Tipp ins Forum.

Und was glaubt ihr ist passiert?
OHNE sich meine Links überhaupt anzusehen (zur Info: Google spuckt 2,8 Mio. Ergebnisse zu dem Thema aus!), wurde ich und das angegebene Mittel Natron übelst beschimpft! :oops:
Ich sei ein Scharlatan und wie gefährlich doch meine Tipps seien.
Dabei sollten die Meschen doch vielmehr dankbar dafür sein, wenn sie von solchen Tipps erfahren. Ich frage mich wirklich was dieser Unsinn soll.
Niemand wird gezwungen sich im Krebsfall einzig und alleine auf Natron zu verlassen.
Aber ein Versuch ist es doch allemal wert. Vor allem hat ja jeder die Möglichkeit sich näher zu dem Thema zu informieren.
Aber wie kann man ein Mittel als "Quacksalberei" beschimpfen, was man überhaupt nicht kennt?
Die Leute in dem Forum wurden sehr agressiv und haben mich deswegen übelst beschimpft!
Wie kann denn sowas sein?
Mich macht sowas wütend.


Linny
Beiträge: 211
Registriert: 28. Sep 2010, 22:27

Re: Wie andere Menschen von Natur/Alternativmedizin überzeugen?

Beitragvon Linny » 20. Jul 2013, 00:32

Wenn alle Menschen gleich wären, dann bräuchte es nicht so viele verschiedene Therapieformen und Heilkünste. Dann würde eine einzige Wunderwaffe reichen und alle Krankheiten auf der Welt wären geheilt.
So ist es aber nun mal nicht. Was dem einen geholfen hat, kann für den anderen ohne Wirkung oder vielleicht völlig verkehrt sein.
Jeder kranke Mensch muss halt für sich die Heilmethoden finden, die ihm helfen.

jürgenM
Beiträge: 4
Registriert: 21. Jun 2013, 14:41

Re: Wie andere Menschen von Natur/Alternativmedizin überzeugen?

Beitragvon jürgenM » 6. Nov 2013, 14:54

Alternativmedizin kann wirlich sehr hilfreich sein. Als Ergänzung zur Schulmedizin helfen z.B. Globulis. Homöopathie soll aber Schulmedizin nicht vollkommen ersetzen, was ja auch nicht möglich wäre, da die Alternativmedizin nicht in allen Fällen eine erfolgreiche Therapiemöglichkeit bietet.
Ein interessanter Artikel zum Thema: http://dev3.getnetfame.de/ersetzt-die-a ... heilkunde/
lg



   

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