welches mittel hilft gegen stress? erfahrungen gesucht!

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Moderator: Angelika

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Krâja
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Re: welches mittel hilft gegen stress? erfahrungen gesucht!

Beitrag von Krâja »

realo hat geschrieben:
31. Mär 2022, 20:55
Alle seelischen Strukturen melden höchste Alarmstufe, das ist eine psychische Bedrohung, die krankhaften Charakter hat, [..] da sind Generalmethoden notwendig, durch die Krise durch und dann Loslassen so gut es geht, um die Spannung nicht weiter aufrechtzuerhalten.
"Krankhaft" .. naja, situations-angepasst, würde ich sagen, denn das ist zumindest ungewöhnlich, das passiert möglicherweise gerade sehr vielen Leuten, aber es hatte noch niemand Zeit, sich daran zu gewöhnen, es wusste auch bisher niemand etwas davon :o

Genralmethoden sind was ?

Die Anspannung war bis zum Termin da, im Gespräch selbst war sie weg, und nach dem Gespräch, sicher in meiner Wohnung angelangt, bin ich zusammen geklappt, so ungefähr hatte ich mir das auch vorgestellt, denn eine derartige Anspannung geht nicht gut.

Mittlerweile bin ich wieder bei meiner Ausgangsposition anbelangt, ich kann es einfach nicht glauben. Ich hab meinen Galgenhumor wieder, die Regierungen werden immer verrückter. Wehe den armen Leuten, die sich nicht dagegen wehren, weil sie nicht wissen, wie ..

Los gelassen habe ich das schon wieder, es geht ja irgendwann, irgendwie weiter...
Grüße von Krâja :wink:

realo
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Re: welches mittel hilft gegen stress? erfahrungen gesucht!

Beitrag von realo »

Natürlich geht es weiter, wenn man nicht an der Situation stirbt, hier und da gibt es welche. Überleben ist ja philosophisch gesehen das entscheidende Ziel und wenn das gelingt, kann man schon sehr zufrieden sein. Nur nach über 50 Jahren lernen, Erfahrungen sammeln und Trainieren geht es beim Überleben auch um Lebensqualität. Die Früchte sind reif, man kann sie ernten und genießen.
Dafür braucht es jedoch eine Gelassenheit, sonst ist das Erleben der Früchte kein Genuss, sondern ein neuer Stress. Die Resilienz als psychologischer Begriff bezieht sich weniger auf den Widerstand gegenüber der äußeren Stadt als viel mehr zur Stärkung des Immunsystems gegen die inneren Schwächen, Fallstricke und falsche Prägungen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, je mehr man teilnehmen möchte und Gewinn machen in der Gesellschaft durch Status, Geld oder Vorteile, je angreifbarer macht man sich und es wird kompliziert. Ein Grund, warum ich mich als HP nicht niedergelassen habe. Die Sachzwänge in der Gesellschaft sind so groß, ich könnte es als Heiler mit meiner Philosophie nicht vereinbaren. Ich habe dann ehrenamtlich und selbstständig in der psychosozialen Beratung gearbeitet und Werbung gemacht, das Ergebnis meiner Initiative in der Öffentlichkeit, ich bekam ein Schreiben vom Gesundheitsamt und der Amtsarzt hat meine Unternehmung auf Herz und Nieren geprüft, mir Auflagen erteilt und dann konnte ich weiter machen. Da bin ich gelassen geblieben, denn das Ganze wirkte nicht existenziell auf mich, hätte der Amtsarzt ein Verbot erteilt wäre es auch o.k. gewiesen. So kam es besser als erwartet und das machte mich glücklich. Bei dem Gespräch mit der Pflegeheimleitung war es etwas anderes, mit dem Vorwurf des Überengagements, das hat mich im tiefsten Inneren erreicht und zwei Tage lang psychische Probleme beschert.
Auch wenn man nur einen gemeinnützigen Verein gründet, es gilt regelmäßig beim Finanzamt Rede und Antwort zu stehen.

Ich komme da ins Spinnen, wenn die Regierung ein Gesetz erlässt, von dem niemand weiß, dann soll das Erfüllen dieses Gesetzes für die Betroffenen überraschend kommen und verheerende Wirkung haben. Wenn man so einen Brief bekommt, ist man nicht nur betroffen, sondern ganz bewusste Zielgruppe. Das heißt, man hat sich vorher auf etwas eingelassen, um zur Zielgruppe zu gehören. So bekommt man diesen Brief also nur deshalb, weil man vorher glaubte, mit dieser Sache Gewinn machen zu können. Diese Möglichkeit hat der Staat und die Regierung, er kann Großkonzernen Subventionen geben, damit sie dem guten Ruf des Landes erhalten bleiben und er kann den vielen kleinen Unternehmen die Steuern erhöhen und somit den Gewinn schmälern. Es ist auch eine globale philosophische Frage, inwieweit weniger Haben ungerecht ist oder ob es zum Ausgleich für das Ganze beiträgt.

Auf die Resilienz bezogen wäre es für den Widerstand im eigenen Organismus ein großer Gewinn, wenn man sein Eigenurin verwenden kann, um den Stress von außen auszugleichen. Nur was die Lebensqualität angeht sollte es helfen, bevor die Einschläge näher kommen, bevor ein Behördenbrief kommt, um möglichst viel Gelassenheit zu erreichen. Jedenfalls strebe ich es an, dass mit Ü50 mehr Gelassenheit in den Alltag kommt und die Reaktionen auf die Aktivitäten nicht aus der Bahn werfen.

Dabei ist es dann egal, wie die einzelne Situation aussieht, wichtig ist der geübte Ablauf. Wenn dann jedoch so Begriffe wie 'die Schulmediziner sind schuld an meinen schlechten Gefühlen' oder 'es kommt der Unrechtsstaat', weil man grade keine Bestätigung bekommt, dann kann man am gesunden Gedanken zweifeln.
Dem Staat muss es egal sein, ob der Einzelne hopp geht oder nicht, es wird stets für Mehrheiten entschieden. So bleibt zum Überleben nur, die Lösung in sich zu finden.

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Krâja
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Re: welches mittel hilft gegen stress? erfahrungen gesucht!

Beitrag von Krâja »

Jemand. der die Urintherapie nicht nur als Gelegenheits-Heilmittel betreibt, muss nach den Gesetzen der Urintherapie leben: kein Fleisch, keine scharfen Gewürze, kein Salz, keinerlei Industrie-Produkte, keine Industrie-Säfte, klares Wasser, 2 bis 3 Liter am Tag. Man trinkt die gesamte Ausscheidungsmenge und hat keinerlei Ausfall-Erscheinungen. Der Urin wird nie sauer und steht immer zur Verfügung.

Da ich normal lebe, ist der Urin meinem Gefühlsleben unterworfen und genauso sauer wie meine Gefühle es sind. Er darf es sein und auch meine Gefühle dürfen sauer sein. Das ist eine ganz normale Reaktion.

Resilienz bezeichnet und beschreibt die Gabe, Krisen zu bewältigen ohne psychischen Schaden davonzutragen. Mehr lesen: https://utopia.de/ratgeber/resilienz-so ... aehigkeit/
Grüße von Krâja :wink:

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Krâja
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Re: welches mittel hilft gegen stress? erfahrungen gesucht!

Beitrag von Krâja »

realo hat geschrieben:
2. Apr 2022, 15:13
Wenn dann jedoch so Begriffe wie 'die Schulmediziner sind schuld an meinen schlechten Gefühlen'
Steht außer bei dir im Text wo ?
realo hat geschrieben:
2. Apr 2022, 15:13
oder 'es kommt der Unrechtsstaat'[..]
Wir haben ihn bereits, aber da du Impfungen als ein legales Mittel zum Schutz vor einer Pandemie betrachtest, gehen unsere Meinungen in vielen Fragen auseinander - Du stehst auf der Seite des Staates und ich stehe auf der Seite des Individuums.

Leben ist der höchste Wert, alles andere ist unwichtig.

Da du alle Machenschaften von Mächtigen legalisierst und für viele Hintergründe blind bist - wenn du sie nicht kennst erfindest du sie - wird die Diskussion mit dir ein bisschen kompliziert.

Es ging um angespannte Nerven, die ein paar Stunden extrem gespannt waren, ich fand nicht das richtige Heilmittel, um die Nerven zu entspannen, in der Homöopathie habe ich gar nicht gesucht, weil ich mit diesen extrem angespannten Nerven denk-behindert war, fixiert auf ein Thema.

Die Diskussion mit dir zeigt mir, dass wir den Zwischenfall in deinem Pflegeheim noch nicht aufgearbeitet haben. Wenn ein Ereignis in der Gegenwart derart triggert, zeigt es den Weg zu einer Kränkung aus der Kindheit. Wir wissen bereits, dass deine Eltern Machtpositionen innehatten, die dir Angst machten und dich innerlich klein und schwach werden ließen. Wie fühlt sich diese Macht an? Wie fühlt sich das an, was dir im Pflegeheim passiert ist? Haben deine Gefühle recht oder die Mächtigen ?

Hatten deine Eltern Recht mit ihrem Verhalten dir gegenüber? War das in Ordnung so?

Wunden, die triggern, sollte man anschauen,denn sie bergen den Schatz der verloren gegangenen Erinnerungen. Man kann auch mit Ü50 noch lernen, wenn man will.
Grüße von Krâja :wink:

realo
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Re: welches mittel hilft gegen stress? erfahrungen gesucht!

Beitrag von realo »

Das Lernen hört nie auf bis zum letzten Atemzug, viele Menschen bekommen das Erwachen erst auf dem Sterbebett, sie können nichts mehr ändern, aber immerhin, das Bewusstsein hat noch einmal eine neue Qualität bekommen.
O.k. schaue ich mir meine persönliche Krise im Pflegeheim noch einmal an. Dass ich Angst vor meinen Eltern hatte, war wahrscheinlich nicht gewollt, sie wussten nichts davon, ich hatte meisten eine große Klappe. Meine Mutter hat Karriere gemacht, bis zur Oberstudienräten, das kann ich ihr nicht vorwerfen. Sie war viele Jahre Schuldirektorin und wir waren an derselben Schule, das bezeichne ich als eins meiner Traumatisierungen. So waren die Gegebenheit, ich bin da reingewachsen, dachte anfangs ich bin als Direktor-Söhnchen der King, aber die Klassenkameraden haben mich eines Besseren belehrt. Das ging viele Jahre so, die Prägung meiner Eltern wirkte, sie waren in der Regierungspartei, gesellschaftlich sehr aktiv und setzten sich für den Staat ein. Erst als ich in die Pubertät kam, vielen mir die Schuppen von den Augen und ich fing an gegen meine mächtigen Eltern zu opponieren. Ich wendete mich in der Klasse denen zu, vor denen meine Mutter mich gewarnt hat, weil ihre Eltern alternative waren im Staat und sie nahmen mich als Direktor-Sohn herzlich auf und haben mich wie so eine Art Überläufer gefeiert. Das hat mir sehr gefallen, es waren die schönsten jungen Frauen der Klasse dabei und ich weiß bis heute, das war für meine persönliche Entwicklung das Beste, was ich je tun konnte. Bin natürlich bei meiner Schuldirektorin-Mutter aber auch bei meinem Vater restlos in Ungnade gefallen, jedoch das war mir egal, es war sogar ein Befreiungsschlag. Von meinen gleichaltrigen Mitschülern angenommen worden sein war mir psychisch tausendmal wichtiger, als in die Macht-Fussstapfen meiner Eltern zu treten, so lernte ich oppositioneller und alternativer zu sein, bringt mir mehr gute Gefühle im Leben als zu versuchen, die staatliche Macht zu verkörpern, wofür ich sowieso zu empfindlich war. Mein Bruder wurde Offizier bei der Armee und meine Schwester Musikerin, ich dazwischen erlernte zunächst das Handwerk des Tischlers vor fast 40 Jahren.

Ich habe den Einfluss meiner Eltern in der Pubertät beendet, wobei die Prägung noch erhalten blieb, hatte mit 17 meine eigene Wohnung und versuchte selbstständig durchs Leben zu kommen. Das gelang mir zunächst nicht, andere traumatische Ereignisse aus der frühsten Kindheit holten mich ein und ich wurde krank, denn die Bearbeitung dieser Erlebnisse fand in allen den Jahren der Prägung nicht statt und so überrollte es mich als ich als junger Erwachsener selbstständig war. Daraufhin hatte ich viele Jahre mit diesen psychischen Symptomen zu kämpfen, denn es galt die Kindheitsprägung völlig zu überarbeiten und neu zu gestalten. Ich widmete mich intensiv der psychologischen und neurologischen Wissenschaften, der Naturheilkunde, der Kunst und der Philosophie. Es hat geholfen, ich wurde gesund. Natürlich kann in neuen Situationen, vor allem wenn sie durch zwischenmenschlichen Kontakt emotional aufgeladen sind, wieder zu Krisen kommen, so wie im Pflegeheim, aber es macht mich nicht krank, es gibt Wege, damit umzugehen, einer ist der offene Ausdruck von Gedanken und Gefühlen. Das ging mit dem Schreiben hier im Forum und den realen Maßnahmen zum Durchleben der Krise wunderbar.

Die Macht des Staates als das Beste, was man im Leben erfahren kann, ist mir geprägt worden, ganz ähnlich wie es bei einem Christen der Glaube an Gott ist und es wird an die Kinder als großer Schatz vermittelt, so ist es mit allen religiösen Ansichten, das ist nicht grundsätzlich schlecht, jedoch meiner Persönlichkeit hat die Alternative einfach besser getan, so weiß ich was Macht ist, ich versuche sie über mich selbst auch auszuüben in der Gesellschaft, jedoch die Alternative der Biologie folgend es wachsen lassen, hat in meinem Leben gezeigt, bringt die besseren Früchte. Deshalb vertrete ich keine öffentliche Religion, egal wobei, sondern sehen die Vor- und Nachteile in allem und wende es je nach Bedarf an.

Dass die Leitung des Pflegeheims mich auf den Prüfstand stellt, als Neuer, ist doch völlig o.k. was soll ich da nachfragen und dass ich damit ganz leichte psychische Symptome bekomme, kann niemand ahnen, es ist einzig und allein meine Geschichte.
Mir wurde Über-Engagement vorgeworfen, das ist eine ähnliche Kritik wie faule Sau, zu wenig ist schlecht, aber zu viel eben auch und so habe ich den Mittelweg nicht gefunden und das ist schlecht. Den Mittelweg nicht finden ist immer schlecht im Leben, Buddha hat das ausprobiert und ist zu dieser Erfahrung gekommen. Ich halte Buddha für den ersten überlieferten Psychotherapeuten der Menschheitsgeschichte und somit halte ich die Lehre nicht für religiös. Religion ist stets ein einseitiges Extrem, mir bekommt es nicht. Man kann auch das Heilen religiös betreiben und ein einseitiges Muss als Bedingung festlegen, jedoch meine Seele wehrt sich dagegen und wird krank. Deshalb sehe ich im Dualismus die Vermittlung als größte Macht, die zur Ausgeglichenheit führt.

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MathiasFuchs
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Re: welches mittel hilft gegen stress? erfahrungen gesucht!

Beitrag von MathiasFuchs »

Hello!

Wichtig wäre es, das man eine gute Balance zwischen Arbeit und Ausgleich findet.

Ich habe mich die letzten Wochen intensiver bezüglich Betriebliche Gesundheitsförderung Hannover informiert und da sollte man dann auch beim Unternehmen darauf pochen, wenn das Thema nicht so ernst genommen wird.

Lg

realo
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Re: welches mittel hilft gegen stress? erfahrungen gesucht!

Beitrag von realo »

MathiasFuchs hat geschrieben:
4. Mai 2022, 14:53
Hello!

Wichtig wäre es, dass man eine gute Balance zwischen Arbeit und Ausgleich findet.
Natürlich, die Balance ist stets das A und O im Leben, um die Gratwanderung des Daseins so selbstständig wie möglich zu bewältigen. Jedoch es ist und bleibt hauptsächlich die Verantwortung des einzelnen Individuums, denn man kann von einem Betrieb, in dem es in unserer Gesellschaft um Gewinnmaximierung geht, nicht verlangen, das Wohlergehen des Einzelnen zu fördern. Das Hauptaugenmerk darauf kann nur die eigene Persönlichkeit legen, um die individuellen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Dass eine Lohnarbeit, wo man die Wünsche des Geldgebers erfüllt, einen Ausgleich für die persönlichen und individuellen Wünsche braucht, liegt auf der Hand. Acht Stunden für den Geldgeber arbeiten und anschließend in der Freizeit für das eigene Wohl sorgen.

Es gibt Firmen, hauptsächlich Verwaltungen, die versuchen es dem Arbeitnehmer so recht und komfortabel wie möglich zu machen, um den Krankenstand zu minimieren und weil zufriedene Menschen bessere Qualität ermöglichen. Da steht der Aspekt der seelischen Gesundheit ganz oben, der Ausgeglichenheit und der Zufriedenheit, weil so die beste Qualität zu erreichen ist. Es ist ein Gegenmodell zu herkömmlichen Arbeitssituationen, wo mit Druck, Tempo und Strafe gearbeitet wird, um zu disziplinieren. Das macht eher seelisch krank und führt zu Ausfällen.

Jedoch wie immer das Umfeld ist, die letztendliche Verantwortung für das eigene Verhalten bleibt bei der eigenen Persönlichkeit. Gerade in Deutschland gibt es viele Möglichkeiten den Unterhalt zu erwerben, viele Möglichkeiten zur Unterstützung und da sollte man sich nicht scheuen Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen. Sie ermöglichen zwar keinen Status, aber einen Freiraum, um seelisch die Balance wieder herzustellen.

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