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Übelkeit-Erbrechen

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Keine Frauenprobleme !

Moderator: Angelika

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Beate
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Beitragvon Beate » 18. Dez 2003, 23:56

Hallo nocoda,

sorry was ich vergaß, gegen die Temperatur würde ich Essigwaschungen und dies hauptsächlich im Wadenbereich, oder gar ein Essigbad (Obstessig) verabreichen. Nicht abtrocknen, sondern sofort in Schlafanzug oder Jogginganzug oder ähnliches und ins Bett zum schwitzen.

Auch den von CMT-Heiler empfohlenen Tee ist sehr empfehlenswert.
Siehe nachstehenden Link:
http://www.natur-forum.de/forum/viewtopic.php?t=2439

Du kannst aber auch nur frischen Ingwer in Scheiben schneiden und in kochendem Wasser 5 Minuten stark und 20-25 Minuten bei kleiner Hitze kochen und ziehen lassen.
Diesen Sud evtl. mit Honig süßen und über den Tag verteilt trinken.

Wärmt und entspannt den Körper und stärkt das Immunsystem.

Beate :wink:


med-con

Beitragvon med-con » 19. Dez 2003, 00:15

Also irgendwo hört da der Spaß auf, Beate.

Solche Ratschläge zu geben, ist doch mehr als unsinnig. Bei krampfartigem Dauererbrechen Massagen zu empfehlen, ist ja schon abartig. Hier hat der Körper das natürliche Bedürfnis, sich zu krümmen.
Eine erhöhte Temperatur als Symptom zu unterdrücken: Sag, in welcher Zeit lebst Du denn? Hast Du Dein Wissen aus antiquarischen Büchern der Jahrhundertwende ? Und dann noch im Bett im Jogginganzug schwitzen lassen, wenn das Kind dauernd erbrechen muß ? Irgendwo kann man da nur den Kopf schütteln und zu Gott beten, daß keine Mutter diesen Ratschlägen folgt.

Und dann bei einer Akut (=Fast-Notfallbehandlung) auf das Immunsystem zu achten und es zu stärken: Das ist Raten ohne Denken.

So und wenn sich jetzt die Moderatoren wieder aufregen, daß dies nicht höflich genug ist: Das mußte raus, denn ich hab selten soviel Mist auf einen Haufen gelesen...
Sperrt mich, wenn Ihr wollt, aber solange ich atmen kann, werde ich gegen derartige Scharlatane kämpfen, was das Zeug hält ! Das sind wir den betroffenen Müttern und Kindern schuldig.

Wolfgang Lammery

Suza
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Beitragvon Suza » 19. Dez 2003, 01:28

Hallo Wolfgang, diesmal bin ich (zumindest bedingt) deiner Meinung. Naja, das mit der Höflichkeit hattest du ja selbst schon erwähnt.
Auf die Idee, meinem magenkranken Sohn eine Bauchmassage zukommen zu lassen -und sei es auch noch so vorsichtig- wäre ich nie gekommen. Eine Stagnation konnte ich bei der ganzen Geschichte allerdings auch nicht feststellen!
Aber nochmal was anderes: Wirkt das Phenylalanin/Aspartam in Cola light in grösseren Mengen nicht auch abführend, oder gilt das nur für andere Süssstoffe?
Gruss Suza

med-con

Beitragvon med-con » 19. Dez 2003, 10:30

Guten Morgen, Suza

Wird Aspertam über 28,5 Grad Celsius erwärmt, ensteht Formaldehyd und Ameisensäure. Dies verursacht eine Azidose (Übersäuerung des Stoffwechsels). Folgende Symptome können Anzeichen einer erhöhten Aspertambelastung sein: Muskelschmerzen, Krämpfe, einschießende Schmerzen, Gefühllosigkeit in Armen und Beinen, Schwindel, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Gelenkschmerzen, Depressionen, Panikattacken, verwaschene Sprache, unscharfes Sehen, Gedächtnisschwund.
Ein gesundes Immunsystem wird diese Methanolbelastung als Schadstoff identifizieren und daher versuchen, ihn sofort auszuscheiden. Und da der Durchfall eine ganz logische Möglichkeit des Körpers ist, unerwünschte Stoffe schnell loszuwerden, kann es daher zu abführenden Sekundäreffekten kommen.

Im Ausgangsfall ist ja wirklich zu unterscheiden ob man die Akutsituation behandelt oder worauf Beate abstellt, einen unruhigen oder nervösen Magen langfristig therapiert.
Und im Akutfall muß man eben auch den Durchfall anders einschätzen, entweder als Hinweis darauf, daß es wirklich Schadstoffe (Vergiftungen, Infektionen) auszuscheiden gilt oder daß der Durchfall psychisch bedingt ist oder es ein Anzeichen eines Kreislaufzusammenbruchst ist). Diese Symptome können dann bei ärztlicher Vorstellung für eine gesicherte Diagnose sehr wichtig sein. Insofern sollte man den Durchfall im Akutfall auch nicht unbedingt stoppen.

Was aber bei aktutem Erbrechen und Durchfall ganz wichtig ist, ist den Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt aufzufüllen und zwar möglichst mit Flüssigkeiten, die den Blutkreislauf nicht noch zusätzlich mit Wirkstoffen belasten (wie dies beispielsweise bei Tees oder dem Fenchelsud der Fall ist). Und natürlich ist hier ein Auslösen zuzätzlicher Flüssigkeitsausscheidungn - wie Schwitzen - der falsche Weg.

Insofern sollte man sich auch bei der Ganzheitsmedizin schon überlegen, was im Körper passiert und hören, was uns der Körper sagen will. Und dann kann man handeln. Nicht mit ein paar Weisheiten aus Illustrierten, sondern eben mit der Erfahrungsmedizin.

Wolfgang Lammery

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Bienchen
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Beitragvon Bienchen » 19. Dez 2003, 10:44

Nocoda bitte denke auch daran der Kleinen Tee mit Elektrolytpulver zu geben.Durch das Erbrechen kann es zum Ausschwemmen dieser Stoffe und somit zur Exikosegefahr kommen.
Verlass dich nícht auf andere,mach deine eigenen Fehler.

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Beate
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Beitragvon Beate » 19. Dez 2003, 12:56

nocoda hat folgendes geschrieben:
Mittlerweile (seit irgendwann in der Nacht) hat das erbrechen aufgehört, aber Durchfall ist dazu gekommen. Achja und sie hat fast 38 ° C (wird aber stündlich besser) Eine Flasche habe ich in den Kühlschrank getan und davon werde ich mir nachher mal einschenken, denn mein Magen fühlt sich so langsam aber sicher recht "komisch" an...

Daraufhin habe ich unter anderem geantwortet:
Normalerweise spricht man davon im Uhrzeigersinn zu massieren.
Bei Kindern soll man diese nach ihrem Gefühl machen lassen. Die Intuition der Kinder ist noch ausgeprägt.
D.h. falls diese das Gefühl haben, links herum den Bauch zu streichen bzw. zu massieren; einfach machen lassen.
Ich denke hier ist nichts hinzuzufügen. Denn natürlich ist klar, daß man keine Druckmassage machen kann, sondern nur eine leichte Massage die dem Streichen gleichkommt. Dadurch verteilt sich die Stagnation die durch den Brechreiz bzw. bei Druchfall im Darm entsteht.


med-con hat unter anderem folgendes geschrieben:
Dein Wissen aus antiquarischen Büchern der Jahrhundertwende ?

Hallo Med-con,

du wirst es nicht glauben, mein Wissen ist schon viel älter;
es ist mehrere Tausend Jahre alt.
Hättest Du meine Beiträge vollständig verfolgt und gelesen, wäre Dir sicherlich aufgefallen, daß ich bereits ab und zu Beiträge aus der chin. Medizin (TCM) zitiere.
Auch oben habe ich dies im Text geschrieben, daß ich dies aus meinen bisherigen Erfahrungen der chin. Medizin beziehe.

Nachdem was nocoda in ihrem letzten Beitrag schrieb, war das Erbrechen abgeklungen. Also war kein Akutzustand mehr gegeben.

Insoweit ist dann schon wieder angesagt auch an das Immunsystem zu denken.

Jeder ist selbst für sich verantwortlich und ob jemand das Gefühl hat, eine
Bauchmassage bzw. das Streichen des Bauches täte nun gut oder nicht, obliegt jedem selbst. Genau dies habe ich auch in meinem Text gemeint und auch geschrieben.
Ob nun jemand danach handelt oder nicht, ist seine Sache.
Jedenfalls ist dies nach der TCM eine effektive Methode.

Falls Du mir dies widerlegen kannst im Sinne der TCM herzlich gern.
Ich schrieb ja bereits ich bin in Ausbildung und da lernt man immer was Neues dazu.

Übrigens sehr sensibel bin ich nicht; kann einiges einstecken, jedoch sollte ein guter Tonfall gewährleistet sein.
Ich finde, wir sind uns gegenseitig schuldig, uns mit Achtung zu behandeln, wo kommen wir sonst hin?

Beate :wink:


nykky
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Beitragvon nykky » 19. Dez 2003, 13:51

Hallo nocoda!
Meine Neffen kommen auch aus Köln und haben zur Zeit ebenfalls Magen-Darm-Grippe (Symptome ähnlich wie bei Deiner Tochter). Da ist ein fieser Virus im Umlauf :eek:
Ich persönlich würde auch ganz normale Cola nehmen! Das Aspartam in der Cola-Light kann Durchfall noch fördern.

Gute Besserung!

:wink:
nykky

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nocoda
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Beitragvon nocoda » 19. Dez 2003, 13:54

Hallo Ihr Lieben,
um es mal vorweg zu sagen:

Ich habe bei meiner Tochter (auch während der Zeit des Erbrechens!) eine Art "Streichelmassage" gegeben. Wobei man von Massage eigentlich gar nicht reden kann, war eher ein Streicheln auf dem Bauch (ich glaub sogar im Uhrzeigersinn... ;) ). Reiki habe ich ihr auch gegeben.

Ich denke, es ist wirklich von der jeweiligen Person abhängig, ob man sie während einer solchen Krankheit anfassen kann oder nicht. Meine Tochter hat das in den "Brechpausen" (sorry für diese Beschreibung) gebraucht und es hat ihr gut getan.

An Ingwer-Tee habe ich auch schon gedacht, war aber wegen dem "wunden" Bauchgefühl bei ihr zurückhaltend.

Es geht ihr wieder besser, Fieber hat sie auch keines mehr. Cola trinkt sie noch ab und an ;) . Mit der Nahrung sind wir aber noch vorsichtig.

Danke für die lieben Tipps!

:wink:
nocoda
Keinen Rosenstock ohne die "Unterwelt" des Erdbodens...

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nocoda
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Beitragvon nocoda » 19. Dez 2003, 14:00

hallo nykky,

ja das mit dem Süßstoff in der Cola habe ich leider zu spät gesehen. War da irgendwie "blind wie ein Maulwurf".
Normalerweise würde ich ihr sowas auch gar nicht geben, aber zur Not habe ich es dann doch getan. Hat auch geholfen. :-)

Dazu würde mich mal interessieren: ich habe letztens einen Bericht gelesen, dass man Echinacea nicht vorbeugend nehmen sollte, da dann die Wirkung im Erkrankungsfall nicht mehr so effektiv wäre (soll heißen: bei der Einnahme während einer Krankheit).
Dabei hat mein Arzt mir mal gesagt, dass Echinacea im Krankheitsfalle gar nichts bringen würde.... :eek:

Wann also nehme ich das????? Vorbeugend? Oder erst, wenn ich krank bin????

:-? :???:
nocoda
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paul
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Beitragvon paul » 19. Dez 2003, 22:18

Hallo nocoda,

Echinacea sollte übrigens nicht zu lange eingesetzt werden. Eine Dauertherapie bringt keine Vorteile, da die immunstimulierende Wirkung mit der Zeit ausbleibt und es sogar zum Rebound-Effekt kommen kann. (Rebound-Effekt = Vermehrtes („überschießendes“) Wiederauftreten eines Symptoms nach Beendigung einer Behandlung bzw. bei Nachlassen der Arzneimittelwirkung)

Wenn ich ein Echinacea-Präparat verordne, empfehle ich von daher eine Einnahmedauer von 20 Tagen, dann 10 Tage Pause usw.. Andere wiederum empfehlen in ähnlicher Weise eine Einnahmedauer von 3 Wochen, dann 1 Woche Pause usw.

Bei dieser Vorgehnsweise kann Echinacea auch prophylaktisch angewendet werden. Hingegen eignet sich Echinacea nicht bei progredienten Systemerkrankungen und Autoimmunerkrankungen. Dazu hat Kräuterfee auch schon einiges geschrieben:
http://www.natur-forum.de/forum/viewtop ... =echinacea

Gruß: Paul Bild



   

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