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Asthma mit zähem grünem Schleim (von den Bronchien)

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Moderator: Angelika

pointman
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Asthma mit zähem grünem Schleim (von den Bronchien)

Beitragvon pointman » 1. Jan 2004, 16:14

Hallo

Und ein schönes neues Jahr.

Ich habe seit Jahren Asthma und muss deswegen ca. 12 Medikamente einnehmen.
Nur leider wird es von Jahr zu Jahr schlimmer.
Habe auch schon einige andere Sachen ausprobiert.
Chinamed. Reiki, Steine, Magnete, usw.

Aber leider hat nichts von dem funktioniert.
Im Moment plagt mit ein sehr zähflüssiger (grüner) Schleim.
Wenn ich ihn abhusten kann geht es mir ein wenig besser aber leider
kann ich ihn nicht immer abhusten. Und wenn ich extra huste um den Schleim los zu werden bekomme ich weniger Sauerstoff.

Asthma. Ich bin so auf fast alles allergisch was es gibt. Drinnen so wie draussen.

Auch wenn ich mich körperlich betätige bekomme ich fast kein Sauerstoff mehr.

Durch das Kortison im Moment 10 mg pro Tag habe ich über 30 kg zugenommen. Früher musste ich bis zu 60 Mg Kortison einnehmen.
Dadurch haben meine Nebennieren die Produktion von eigenen Kortisol aufgegeben. Leider kann ich die
Menge der Einnahmen nicht vermindern da eben meine Nebennieren nicht mehr arbeiten und ich bedeutend weniger Sauerstoff erhalte sprich das Atmen fällt mir schwer.

Hat jemand einen Tipp wie ich den Schleim loswerden kann. Oder wie ich es hinbekomme das meine Nebennieren wieder anfangen zu arbeiten. Oder vielleicht gibt es ja gleich eine Möglichkeit um das Asthma los zu werden. Für den Schleim nehme ich mitlerweilen 2 Medikamente ein.

Natürlich leide ich jetzt auch noch unter hohem Blutdruck weil ich so viel
zugenommen haben. Dagegen muss ich auch 2 Medikamente einnehmen.
Der Rest ist nur fürs Asthma da.

Vielen Dank!!!


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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 5. Jan 2004, 13:16

Hallo Pointman,

schau mal hier den Husten-Tee mit den Birkenblättern oder auch die anderen Hustentees:
http://www.natur-forum.de/forum/viewtop ... ght=husten
der könnte für Dich was sein zum Schleimlösen und etwas ableitend (sanft) durch die Birke über die Niere.

Die Nebenniere produziert aber Hormone (Cortisol, Aldosteron, Sexualhormone, Adrenalin, Noradrenalin) - da weiß ich doch nicht, was bei Dir für eine Störung vorliegt ;-)
Wenn's die Nebeniere selber ist und nicht die ~rinde oder nicht das ~mark betrifft das die Produktion von Cortisol und Aldosteron.
Tja, warum arbeiten die Nebenieren nicht ? - Ursachen gibt's einige - haste kein Befund/Diagnose ? - Die Nebeniere fällt doch nicht einfach in der Funktion von heute auf morgen komplett aus... Sind denn beide Nebennieren platt ?

Dein erhöhter Blutdruck könnte von der erhöhten Produktion von Aldosteron also herrühren (es kommt dann nämlich zu einem erhöhten Natriumgehalt im Körper und zu einem Kaliummangel).
Das gilt auch für das zu wenig Cortisol im Blut. (Cushing Syndrom).
Haste über längere Zeit cortisolhaltige Medikamente genommen ? - Ja, für's Asthma nicht war ? - Wie lange ? - Noch vielleicht ein paar Salben mit Cortison ?.... das kann auch zum Cushing-Syndrom führen.
Cortisol - ist ein Hydrocortison syn.: Hydrocortison, Hydrocortisonum, Cortisolonum ...
Cortison - ist Glukokortikoid.: syn. : Cortisonum...

Warst Du mal bei einen Heilpraktiker - oder Probierst Du alles allein aus ? - Bei der komplexen Krankheit kommst Du da allein nicht weiter ;-)
Wenn Heilpraktiker - womit wurde therapiert ? - Es gibt so viele natürliche Asthmamittel, auch in Deutschland ;-) Also suche mal einen kundigen Heilpraktiker auf.

Da gibt viele Einflußmöglichkeiten, ohne klaren Befund, bleibt's eben nur Raterei. - auch hinsichtlich Deines Blutdrucks.
:wink:
MfG
Kräuterfee

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 5. Jan 2004, 16:55

Hallo Pointman,

ach so noch vergessen; bezüglich Asthma gilt das genauso. Asthma kann verschiedene Ursachen haben... Also, wurde die Ursache Deines Asthmas festgestellt ? -Was nützen denn sonst, siehe obigen Link Tees zur Schleimlösung und irgendwelche Tipps abzugeben ? - gar nix ;)
MfG
Kräuterfee

pointman
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Beitragvon pointman » 5. Jan 2004, 19:11

@ Kräuterfee

Vielen Dank für die Tips.

Gem. Arzt funktioniert die Nebenniere nicht mehr weil ich über 6 Jahre Kortison (Prednison und Seretide 250 Diskus) einnehmen muss. Dies war anscheinend das letzte Medikament das man noch ausprobieren konnte weil ich zu dieser Zeit fast nicht mehr atmen konnte. Im ersten Jahr habe ich dann 30 Kg zugenommen. Im musste zu dieser Zeit etwa 60 mg Kortison einnehmen.
Salbe verwende ich keine.

Um durch das Kortison hat dann nie Nebenniere die Produktion von Cortisol eingestellt. So hat er mir das erklärt. Und wenn ich jetzt auf einmal das Kortison absetzen würde könnte ich anscheinend daran sterben.

Ich bin auch die ganze Zeit so müde dies liegt anscheinend auch daran das meine Nebenniere nicht genügend Kortison produzieren.
Habe auch Schlafapnoe.


Mein Asthma hat viele Auslöser ich bin so ziemlich auf alles allergisch was es gibt. Und dass das ganze Jahr. Es gibt immer etwas auf das ich allergisch anspreche.
Auch wenn ich mich anstrenge habe ich mühe mit atmen.

Das mit den Steinen habe ich gelesen und selbst versucht ich war auch
bei einem Naturheiler. Der mit Steinen therapiert.
Chin. Med war ich bei einem chinesischem Arzt. Nach 10 Behandlungen hat er aufgegeben und teilte mir mit das er nicht weiterhelfen kann.

Danach war ich bei einem Arzt der sich auf Naturheilung spezialisiert hat.
Dort wurde man geschröpft. Anscheinend konnte er dort eine Vergiftung feststellen.
Bei der Bioresonanztherapie hat er festgestellt das ich auf viele Getreide allergisch reagiere. Die rauben mir die Kraft.
Das wurde verblüffender weise mit dem Hand ausstrecken getestet.

Wenn ich verspannt bin verwende ich Magnete, die helfen.

Reiki habe ich jetzt den 2 Grad aber wenn ich mir selber Reiki gebe werden
die Beschwerden schlimmer und leider nicht besser.

Habe auch in jedem Zimmer eine Salzkristallampe.

Im Moment bin ich bei dieser Heilpraktikerin http://www.dianadoerr.de/
Bis jetzt habe ich Arsenikum und Sulfur verschrieben bekommen.

Der Arzt meint das mein hoher Blutdruck vom Gewicht herrührt.

Ich leide auch unter starken Muskelkrämpfe.
Wenn ich laufe werden meine Beine (Muskel) so richtig hart. Somit kann ich nicht
weit laufen.
Auch wenn ich mein Hals drehe bekomme ich einen schmerzhaften Krampf.
Sogar wenn ich ein T-Shirt ausziehe bekomme ich Krämpfe.
Daraufhin habe ich Magnesium verschrieben bekommen aber dies hilf leider auch nicht.
Vermutlich müsste ich viel mehr einnehmen im Moment sind es 600 mg. Aber wenn ich
noch mehr einnehme habe ich Durchfall.
Gem. Arzt könnte dies eine Nebenwirkung vom Kortison sein.

Meine Medikamente die ich im Moment einnehme.

Morgens
Bricanyl 7.5 mg
Unifyl Continus 400 mg
Mucofor 300 mg
Prednison 10 mg
Physiotens 0.4 mg
Aprovel 150 mg
Seretide 250 Diskus (2 Stoss)
Rheinocort 50 (2 Stösse pro Nasenloch)
Magnesiocard 500 mg
Mittags

Nasonex (2 Stösse pro Nasenloch)
Abends

Singulair 10 mg
Bricanyl 7.5 mg
Mucofor 300 mg
Otrivin Nasentropfen
Rhinocorte 50 (2 Stösse pro Nasenloch)
Seretide 250 Diskus (2 Stoss)
Nach bedarf

Arane Inhalation
Meerwasser-Nasenspray

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Beate
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Beitragvon Beate » 5. Jan 2004, 19:33

Hallo Pointman,
Das mit den Steinen habe ich gelesen und selbst versucht ich war auch
bei einem Naturheiler. Der mit Steinen therapiert.
Was hast Du hier konkret gelesen und mit welchen Steinen hast Du und der Naturheiler wie gearbeitet?

Chin. Med war ich bei einem chinesischem Arzt. Nach 10 Behandlungen hat er aufgegeben und teilte mir mit das er nicht weiterhelfen kann.
Nach 10 Behandlungen wusste der das schon? Was war das denn für ein Arzt und vor allem, was hat er in den 10 Behandlungen denn gemacht?
Hat er Yin aufgebaut, Kräuter verschrieben?, Ernährung verordnet? Was?
Hört sich für mich nicht an, als ob er viel gemacht hat.
In der chinesischen Medizin gibt man normalerweise nicht so schnell auf.
Ich kenne einiges was mit viel Geduld angegangen werden muß und das ist nicht in 10 Sitzungen erledigt.

Erzähle ein bisschen.

Beate :wink:

pointman
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Beitragvon pointman » 5. Jan 2004, 19:56

Ich habe mir mal das Buch "Das Grosse Lexikon der Heilsteine, Düfte und Kräuter gekauft. Zusätzlich noch die Kraft der Steine.
Wie dort (beschrieben) habe ich sie angewendet.

Meistens habe ich mit Kristallen gearbeitet.
Habe sie mir auf den Kopf gelegt oder in die Hand genommen.

Mit Tachyonen habe ich auch mal gearbeitet aber auch da habe ich keine Linderung erfahren.
Habe das Wasser getrunken und die Glasscheiben täglich in der Hosentaschen gelegt.

Bachblüten habe ich auch mal ausprobiert leider ist dann der Arzt verstorben danach
habe ich kein mehr (in der Nähe) gefunden.

Der Naturheiler arbeitet auch mit Kristallen und Ölen.
Das war auch angenehm aber leider erfolgt dort auch keine Besserung.
Er legte mir die Kristalle auf den Kopf und auf die Brust auf den Bauch und auf die Beine.


Chinamed.
Akupunktur hat man mir dort angeraten mit einigen Kräutern mit denen man einen Tee anfertigen kann.
Aber eben nach 10 Behandlungen meinte sie das es nichts bringen würde.
Man müsste dort schon etwas feststellen können dies war leider nicht so bei mir. Somit hat sie das ganze abgebrochen.
Habe mich extra von einer Ärztin aus China entschieden weil ich der Meinung war das diese mehr Erfahrung hätten.

Nicht ich habe die Behandlung abgebrochen sondern die Ärztin.
Also blieb mir nichts anderes übrig als das Thema abzuschliessen.


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Beate
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Beitragvon Beate » 5. Jan 2004, 20:11

Ich habe mir mal das Buch "Das Grosse Lexikon der Heilsteine, Düfte und Kräuter gekauft. Zusätzlich noch die Kraft der Steine.
Wie dort (beschrieben) habe ich sie angewendet.
Hast Du mal meine Artikel in Steinheilkunde verfolgt?

Sieh mal hier steht was über Bücher und auf was man beim Kauf achten sollte!!

http://www.natur-forum.de/forum/viewtopic.php?t=876

Das Buch "Kraft der Steine", kenne ich nicht. Nenne mir bitte den Autor und den Verlag.
Danke.


Ich hatte Dich schon richtig verstanden was die chinesische Behandlung angeht.
Das finde ich überhaupt nicht in Ordnung; weiß ich doch, daß es Mittel und Wege gibt, dies zu behandeln bzw. Erleichterung zu verschaffen.
Vielleicht hast Du ja Interesse, einen sehr guten HP genannt zu bekommen, der seit mehr als 20Jahren traditionelle chinesische Medizin praktiziert?
Dann melde Dich bitte per PM bei mir.
Müßtest allerdings einen weiteren Anfahrtsweg in Kauf nehmen.


Beate :wink:

Stephan
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Beitragvon Stephan » 5. Jan 2004, 23:27

hallo

woher weiß dein Arzt, dass deine Nebenniere kein Cortison mehr produziert? Hat er eine Blutuntersuchung gemacht oder ist es einfach eine Vermutung?
Ich hab selber über ein paar Jahre regelmäßig Kortison genommen und ich kann mit eigentlich kaum vorstellen, dass durch die Einnahme von geringen Mengen Kortison die Nebenniere komplet die Produktion einstellt.
Kortison macht abhängig und deswegen darfst du es natürlich auf keinen Fall plötzlich absetzen. Habt ihr denn schon mal versucht, was passiert wenn ihr das Prednison langsam ausschleicht?

Bei was für einem Arzt bist du eigentlich? Immunologe, Hausarzt,...?
Hast du schon mal den Arzt gewechselt?

Stephan

marianne hans
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Schlangenenzyme

Beitragvon marianne hans » 6. Jan 2004, 02:43

Hallo Pointman,

als ich gerade von Deinem Leiden gelesen habe, zog sich mir alles zusammen. Ich habe aufgrund meiner Aspergillose selbst Asthma bronchiale und kann in etwa nachfühlen wie es Dir ergehen muss.
Ích hab schon unter "Schüssler-Salze" wegen meiner Aspergillose nachgefragt.

Was ich aber Dir mit Deinen vielen Allergien nur raten kann ist, Dich mal über die Schlangenenzym-Therapie zu erkundigen!!!
Ich selbst habe über einen gewissen Zeitraum Schlangenenzyme gespritzt und habe wirklich gute Erfahrungen gemacht. Auch habe ich immer wieder erstaunliche Berichte über die tolle Wirkung von Schlangenenzymen gehört/gesehen- gerade bei Asthmaleidenen, die nach wenigen Spritzen keinerlei Beschwerden mehr hatten!!!
Näheres erfahren kannst Du bei der Firma Horvi, da gibt es eine
langjährige medizinische Beratung, die viel Erfahrung hat. Dort kannst Du auch Lesematerial kostenlos anfordern.
oder Du suchst einen Heilpraktiker auf, der Erfahrung mit Schlangenenzymen hat.
Ich kann Dir nur ans Herz legen Dich hierüber zu informieren. :sun2:
Nicht umsonst spricht man bei den Schlangenenzymen von Heilmitteln
Seither wurde diese Therapie bei Rezeptierung auch von den Kassen erstattet.

Viel Glück und alles Gute :wink:
Marianne

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 6. Jan 2004, 13:29

Hallo Pointman,

jetzt erläutere ich Dir mal, was Du alles in Dir "reinwirfst/mußt" - armes Kerlchen und gebe durch mal einen kleinen Überblick über den „Cortisol-Kreislauf“ und die Auswirkungen von Cortisol:

Morgens
Bricanyl 7.5 mg = auch Terbutalin; Beta-Sympathomimetikum; Bronchodilatator
Unifyl Continus 400 mg = auch Theophyllin; ein Xanthin-Derivat - Bronchodilatator; Phosphodiesterase-Hemmer
Unifyl Continus direkt kenne ich den Namen nicht – Theophyllin ist jedenfalls ein starkes Bronchospasmolytika (nicht wundern, die Tabletten werden teilweise nicht ganz verdaut und stückchenhaft wieder ausgeschieden)

Mucofor 300 mg = Erdostein; ein Mukolytikum
Prednison 10 mg = ein Glukokortikoid; Standarddosierung oral bei Erwachsenen 5-60 mg/d
Physiotens 0.4 mg = Moxonidin; ein Alpha-2-Rezeptoragonist; Antihypertonikum – ein alpha-2-Rezeptoragonist beseitigt den Schmerz
Aprovel 150 mg = Irbesartan; Angiotensin-Antagonist; Antihypertonikum (essentielle Hypertonie)
Seretide 250 Diskus (2 Stoss) = Inhaltsstoffe: Salmeterol (= Beta-Sympathomimetikum; Bronchodilatator
), Fluticason (= Lokalkortikoid)
Rheinocort 50 (2 Stösse pro Nasenloch) = ist das richtig geschrieben ?
Magnesiocard 500 mg = Aspartinsäure; Lieferant für Magnesium

Mittags
Nasonex (2 Stösse pro Nasenloch) = Mometason; (= ein Lokalkortikoid)

Abends
Singulair 10 mg = Montelukast; ein Antiasthmatikum; Leukotrien-Antagonist (wirkt bis in die kleinsten Lungenwinkel, angewendet zur Asthmatherapie)
Bricanyl 7.5 mg = Terbutalin; Beta-Sympathomimetikum; Bronchodilatator
Mucofor 300 mg = siehe oben

Otrivin Nasentropfen = huch Schnupfen auch noch ? – (Xylometazolin = schleimhautabschwellendes Mittel; Sympathomimetikum), Pseudoephedrin (Psychostimulans; Sympathomimetikum)
Rhinocorte 50 (2 Stösse pro Nasenloch) – meinst sicherlich Rhinocort: Budesonid (ein Antiasthmatikum; Glukokortikoid)
Seretide 250 Diskus (2 Stoss) – siehe oben (= Lokalkortikoid)
Nach bedarf
Arane Inhalation – Arane ist ein Kombipräparat, ein beta2-antagonist
Meerwasser-Nasenspray – sagt der Name wohl schon ;-)

Du schreibst 6 Jahre lange Cortison-Einnahme – dadurch sind die Nebennieren platt, sagt Dein Arzt.
Deshalb habe ich bei den Medikamenten mal hervorgehoben, wo noch Cortison drin ist.
Die Gewichtszunahme kommt durch das Cortison (Anschwellungen) aber auch evt. durch das Cushing Syndrom (hat der Arzt dieses Syndrom nachgewiesen ? (Das Syndrom wird nachgewiesen durch Cortisol im 24h Urin, Plasma-ACT, Dexamethason-Test).
Wie erwähnt, wird in der Niere vermehrt Natrium rückresorbiert und vermehrt Kalium ausgeschieden=> Folge: hoher Blutdruck und Kaliummangel.

Cortisol– eine hoffentlich einfache Erklärung der Zusammenhänge:
Für die Nierengeschichte ist der Fachmann ein Endikrinologe.
Das Cortisol wird in der Nebennierenrinde gebildet und hat einen bestimmten Tagesrythmus (es wird über den Tag verteilt unterschiedlich ausgeschüttet, zwischen 6-8h am höchsten). Ebenso beeinflußt durch Streß (der kurbelt den Hypothalamus an).
Und über ACTH(Corticotropin) in der Hypophyse wird die Nebenierenrinde veranlaßt Cortisol zu bilden.
Ist ein Kreislauf: Umgekehrt hemmt Cortisol die Ausschüttung von CRH und ACTH (Beschreibung Abkürzung unten).
Ein erhöhtes Serumcortisol ist aber noch kein Beweis für das Cushing-Syndrom, da wegen der starken Schwankungen auch beim Gesunden hohe Werte gefunden werden können.

Also was mach ein Endikrinologe ? – kurz erklärt:
- er testet Nebennierenrinde (Dexamethason-, ACTH-Test etc.)
- sind Werte erhöht ist es Cushing oder Pseudo-Cushing, ...... (Schwangerschaft, Fettsucht oder chronischer Streß :-)
- niedrig bei: Morbus Addison (eine Erkrankung, die die Nebennierenrinde zerstört !), adrenogenitales Syndrom (Krankheit infolge Morbus Addson), Hypophysenunterfunktion

Cortisol wirkt sehr komplex:
- auf die Gene
- auf den Zuckerstoffwechsel (steigert die Blutglukose)
- den Fettstoffwechsel (Fettmobilisierung in der Leber)
- wirkt entzündungshemmend
- unterdrückt körpereigene Abwehrkräfte
- wirkt auf die Muskulatur
- hemmt ACTH (Adrenocorticotropes Hormon)
- und hemmt CRH (Abkürzung für Corticotropin releasing factor)
- in der Niere fördert es die Adrenalinsynthese
- unterdrückt allergische Reaktionen

So und wir haben nur eine bisherige allgemeine Aussage des Arztes – die Nebenieren sind platt.
Also – wir wissen wir immer noch nicht und können nur annehmen, das eine langjährige Cortisongabe zum Ausfall der Nebennierenrinde „evt.“ geführt hat – braucht es aber nicht zu sein (nach kurzem Sichten der jetzigen Tagesdosis, bist Du damit nicht im oberen Bereich, nehme ich an ). Und schnell auf etwas schieben, was nicht geklärt ist, bringt einem nicht in der Ursachenforschung weiter, dafür gibt’s Spezialisten. – Denn was wenn eine andere Ursache dahintersteckt ?


Huch sorry, so lang sollte es nicht werden, hoffentlich haste noch den Überblick :D und kann ehrlich geasagt auch nicht verstehen, daß so früh das Handtuch geschmissen wird :???:
:wink:
Zuletzt geändert von Kräuterfee am 6. Jan 2004, 13:35, insgesamt 1-mal geändert.
MfG
Kräuterfee

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 6. Jan 2004, 13:32

Hallo Marianne,

der Tipp ist nett von Dir gemeint, aber bei dem komplexen Geschehen, gilt nicht ein Mittelchen nehmen, sondern der Gang zum Fachmann, Du hast doch gelesen, welchen Medikamentencocktail er schon nehmen muß... ?
Horvi ist Tubocurarin chlorid, ein peripheres Muskelrelaxans. Du bietest ihm ein homöopathischen Schlangenenzym an und gibst den Tipp er soll sich bei der "Firma Horvi" ? informieren – sorry – ich finde Dein Hinweis makaber ! (obwohl es ja bei Asthma eingesetzt wird).

Das macht man über einen Heilpraktiker oder Homöpathen – und nicht das Mittelchen Horvi hilft bei Asthma – damit er noch mehr Mittelchen/Cocktails nimmt ? – Er gehört in fachlich kompetenter Hand ;-)
Nichts für ungut, meine Dein Tipp ist lieb gemeint, bringt uns aber allein hier an der Stelle bei der Komplexität der Erkrankung nicht weiter.
:wink:
MfG
Kräuterfee

marianne hans
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Schlangenenzyme

Beitragvon marianne hans » 6. Jan 2004, 18:25

Hallo Kräuterfee

Dass es sich bei Pointman um eine sehr komplexe Erkrankung handelt, weiss ich sehr wohl!
Ich selber leide nicht nur an Aspergillose sondern an der schweren chronischen und unheilbaren Erbkrankheit Mukoviszidose, bei der hauptsächlich die Lunge betroffen ist. Ich habe also ähnliche Beschwerden, nehme also auch einen sogenannnten Medikamtenten-Cocktail ein, übrigens auch Cortison. Ich weiss also von was ich rede und welcher Ratschlag bei einem bestimmten Krankheitsbild angebracht ist!

Schlangenenzyme sind nicht irgendwelche Mittelchen und es ist falsch sie auf die Wirkung eines "peripheren Muskelrelaxans" zu reduzieren. Diese Therapie ist eine ernst zu nehmende Enzymtherapie, ber der die jeweiligen Schlangenenzyme ein bestimmte Heilfunktion verfolgen.

Es versteht sich von selbst, dass alternative Therapien und jegliche Art von Therapiemaßnahmen nur unter der Betreuung eines kompetenten Artzes oder Heilpraktikers erfolgen sollten. Du läufst hier offene Türen ein!

Ich frage mich, Deiner Aussage folgend, warum man überhaupt an einem Forum wie diesem teilneehmen soll???
Pointman und wir alle sind hier vertreten, um uns Ratschäge und Anregungen einzuholen. Bekämen wir diese in zufriedenstelleneder Weise von unseren betreuenden Heilpraktikern und Ärzten, wäre dieses Forum hinfällig.

Da dem leider nicht so ist, haben wir glücklicherweise die Möglichkeit, hier Informationen zu erhalten über die man sich doch selbstverstänklich im Vorfeld kundig machrn sollte, unter anderem auch bei den entsprechenden pharmazeutischen Unternehmen (z.Bsp Horvi) und mit diesen Informationen wendet man sich natürlich an einen Heilpraktiker oder kompetenten Arzt. Das ist mein Verständnis eines mündigen und selbstbewussten Patienten.

Anmerkung:
Entschuldige bitte, aber ich habe den Eindruck, dass Du hinsichtlich Deiner Einlassung in der Einschätzung und Beurteilung von diversen Medikamenten und ihrer Wirkungsweise in Bezug auf den hier angesprochenen Patienten doch überfordert und voreilig bist.

-Es geht z.Bsp. nicht darum, dass Pointmans"Medikamenten-Cocktail" labngfristig vergrößert wird, sondern, dass er durch die selektive Anwendung geeigneterer Medikamente sein "Cocktail" verringern kann.

-Bei dieser langen und intensiven Cortisonbehandlung ist eine Athrophie der Nebennierenrinde nicht in Frage zu stellen- hier haben die Ärzte wohl recht.

Viele Grüße
Marianne

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Re: Schlangenenzyme

Beitragvon Kräuterfee » 6. Jan 2004, 18:49

....
Ich frage mich, Deiner Aussage folgend, warum man überhaupt an einem Forum wie diesem teilneehmen soll???
Pointman und wir alle sind hier vertreten, um uns Ratschäge und Anregungen einzuholen. Bekämen wir diese in zufriedenstelleneder Weise von unseren betreuenden Heilpraktikern und Ärzten, wäre dieses Forum hinfällig.
....
-Es geht z.Bsp. nicht darum, dass Pointmans"Medikamenten-Cocktail" labngfristig vergrößert wird, sondern, dass er durch die selektive Anwendung geeigneterer Medikamente sein "Cocktail" verringern kann.

-Bei dieser langen und intensiven Cortisonbehandlung ist eine Athrophie der Nebennierenrinde nicht in Frage zu stellen- hier haben die Ärzte wohl recht.
Viele Grüße
Marianne
Hallo Marianne,

ich habe höflich und freundlich geantwortet und Du scheinst Dich irgendwie angegriffen zu fühlen, warum weiß ich auch nicht - morgen ist Vollmond :D

Es geht darum die Ursache der platten Nebennieren zu finden, wenn man die hat - kann der Heilpraktiker aufgrund der fachlichen Aussage des Endokrinologen mehr anfangen als gleich irgendwie an "etwas einzelnen wie Asthma und etc." "rumdoktern" und es eh nicht in der Griff kriegt, weil bei dem Hintergrund noch weitere schwerwiegende Folgeerkrankungen hinzukommen - das meine ich genau - und das hat nichts mit irgendwelchen Mittelchen zu tun - sondern ist Ursachenforschung ;-)
Nicht immmer an eine Krankheit z.B. Asthma etc. denken, sondern an alle Beschwerden - es wird komplex behandelt...
Und es ist schon ärgerlich genug, wenn Pointman solche Antworten vom Arzt bekommt, läßt Du das weg stirbst Du - stell Dir doch mal seine verzweifelte Lage vor !
Also grabe mal bitte Dein Kriegsbeil wieder ein :)
MfG
Kräuterfee

pointman
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Beitragvon pointman » 6. Jan 2004, 21:38

Vielen Dank für die Anregungen.

Ich versuche rasch ein paar Fragen zu beantworten.
Im Moment platzt mir fast der Kopf in letzter Zeit leider immer wie öfter.

Ich wurde mal wegen dem Kortison getestet. Der Test ging etwa eine Stunden und ich bekam ein Mittel gespritzt. Sorry aber den Namen kenne ich leider nicht mehr.
Nach gewissen Abständen haben sie mir Blut abgezapft.
Darin kann man anscheinend die Produktion erkennen.

Dabei wurde festgestellt das meine Nebennieren nur sehr wenig oder fast kein Cortisol produzieren.

Ja sicher möchte ich diese Medikamente alle absetzen das währe im Moment mein grösster Wunsch.
Vor allem Predinison (Kortison)
Jeden Morgen aufzustehen und eine handvoll Medikamente einwerden ist nicht mein Lebensinhalt.

Ja man hat mal versuch Prednison langsam abzusetzen alle 2 Wochen 1 mg aber bei 5 mg musste man es wieder auf mind. 8 mg erhöhen weil ich fast zusammen gekracht bin.

Der Arzt der jetzt alles unter sich hat ist Speziallist für Asthma und Schlafapnoe.
Ich war schon bei vielen Ärzten aber es scheint mir das es niemand so richtig interessiert. Nur mit Medikamenten verdient man halt noch Geld.
Ich wüsste auch nicht zu welchem Arzt ich jetzt auch noch gehen sollte.

Ja ich finde es auch schade das man die Chin. Med abgebrochen hat.
Aber ich kann nicht sagen ich komme jetzt trotzdem weiter. Wenn sie aufgibt kann ich leider auch nicht weiter machen.
Darum habe ich es auch nicht mehr versucht weil ich dachte man könne da nichts mehr machen.

Nein die Bücher habe ich einfach mal so gekauft sie wurden mir empfohlen von div. Menschen. Ob sie gut sind weiss ich leider auch nicht.
Angaben zum Buch "Die Kraft der Steine" Von Edith Schaufelberger - Landherr, Generalvertrieb Schweiz und EU Kristallburg Edelsteine und Mineralien Felsenstrasse , 8570 Weinfelden.


Vermutlich kann ich die Medikament auch nicht absetzen weil ich nicht richtig schlafen kann.
Ich muss seit 2 Jahren eine Maske zum schlafen tragen.
Komischerweise hat es nur im ersten Monat funktioniert.
Danach war alles wieder beim alten. Ich bin jeden morgen sehr müde.
Und während dem arbeiten schlafe ich sogar ein. Das ist leider kein Witz.
Da wird leider auch nicht weiter geforscht. Ich soll mich quasi damit zufrieden geben.
Aber das kann ich nicht. Ich will (sorry möchte) wieder richtig schlafen können.
Aber bei denen die verantwortlich sind für die Maske bekomme ich keine Hilfe.
Hauptsache sie bekommen das Geld von mir.
Aber ohne Maske kann und (möchte) ich nicht mehr schlafen.
Weil ich schon 3 Erstickungsanfälle hatte.
Das fand ich nicht so lustig. Dachte jedesmal es sei zu ende.
Als ich den Ätzten dies erzählte meinten sie nur das sei nicht so schlimm.
So schnell stirbt man nicht.
Also wieso soll ich noch zu den Ätzten???
Verarschen kann ich mich ja selbst.

Ich habe dabei nur eingeatmet und konnte nicht mehr ausatmen.
Man kann es sich vielleicht so vorstellen man geht ins Bett und verwacht unter Wasser wieder auf.
Tolles Gefühl. Das wünsche ich keinem.
Danach hatte ich sehr lange Zeit angst vor dem Einschlafen.
Ich schlief pro Nacht nur noch etwa 2 Stunden und dies über einen Zeitraum von etwa 2 Jahr.
Jetzt mit der Maske ist es schon viel besser.
Dies jetzt nur als kleine Info.

Es liegt ja nicht daran das ich keinen Sport machen will. Sondern eher daran das ich nicht kann wegen meinen Muskelkrämpfen.

Sorry das ich jetzt alles so durcheinander schreibe aber im Moment sehe ich nicht gut wegen den Kopfschmerzen.
Wenn ich deswegen zum Arzt gehe bekomme ich wieder Schmerzmittel und darauf habe ich keine Lust. Nicht noch ein Medikament. Denn ich bekomme jedes Jahr sicher 1-2 Medi mehr dazu.
Darum gehe ich nicht gerne zum Arzt.

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paul
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Beitragvon paul » 6. Jan 2004, 22:33

Hallo Pointman,

ich habe mir die verschiedenen Beiträge von Dir und den anderen Mitschreibenden mal angeschaut und ich denke, dass Dir mit gut gemeinten Ratschlägen bezüglich irgendwelcher Mittelchen, die bei anderen geholfen haben, nicht gedient ist.

Aus meiner Sicht bekommst Du zu viele Medikamente, teilweise ja richtige Hammerpräparate. Diese nun selbstständig zu reduzieren oder abzusetzen, ist natürlich nicht zu empfehlen.

Wenn Deine behandelnden Ärzte keine Alternative mehr haben, empfehle ich Dir, mal einen Pulmologen (Lungenfacharzt), der Dich noch nicht kennt, aufzusuchen. Gegebenenfalls solltest Du sogar stationär aufgenommen werden, um medikamentös neu (und vor alllem, mit weniger Mitteln) eingestellt zu werden; vielleicht sogar in einer Uni-Klinik: dort gibt es neben der Pulmologie i.d.R. auch ein Schlaflabor, welches sich mit Deiner Schlafapnoe beschäftigen kann; dort gibt es eine Allergologie, welche sich mit Deinen Allergien beschäftigen kann; dort gibt es eine Endokrinologie, welche sich - wenn erforderlich - mit Deiner NNR beschäftigen kann, usw. (Ich würde darauf drängen, denn auf Anhieb einen guten Alternativmediziner - und den bräuchtest DU - zu finden, der Dein Problem in den Griff bekommt, ist sicherlich nicht so einfach!)

Die Naturheilkunde und Alternativmedizin, die Du dann hinterher mit einbeziehen kannst, hat m. E. dann auch eine größere Chance, Dir zu helfen. Möglichkeiten gibt es zu genüge. Die Homöpathie (um nur ein Beispiel zu nennen) hat jedenfalls bei diesen vielen und starken allopathischen Mitteln die Du nimmst, wenig Aussicht auf Erfolg.

Gruß: Paul



   

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