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Asthma mit zähem grünem Schleim (von den Bronchien)

Suche hilfe, was tun gegen ...
Keine Frauenprobleme !

Moderator: Angelika

Tannija

Beitragvon Tannija » 15. Jan 2004, 23:55

Hallo Kräuterfee,
...Dann finde ich es eher makaber, dass du ihm per Ferndiagnose einen Cushing diagnostizierst... :roll:
Hallo Tannija,

ich habe nix diagnostiziert und Ferndiagnose mache ich schon gar nicht !
;-)
Mir als Frischling hier erscheint es aber so - und nicht nur in diesem Beitrag hier :)

Ich denke, wenn ich das missverstehen kann, wird es sicher auch andere geben ..

Das das man nicht schiefgeht irgendwann...

Na ja..jeder wie er mag.. ;)


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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 16. Jan 2004, 07:45

Hallo Tannija,

wenn man hier sich nicht mal mit einer Krankheit auseinandersetzen darf (manche Betroffene nehmen eine Krankheit ja auch nicht an) - dann brauchen wir hier nicht mehr auf Fragen zu antworten, ohne daß einem unterstellt wird, daß man den Leute Krankheiten andichten will - dann müssen diejenigen sich halt wo anders Rat suchen. - Eine Krankheit verdrängen und hilflos nach Mittelchen suchen, ohne den Ursachen auf den Grund zu gehen, hilft nicht - und ich bin dann jedenfalls nicht mehr gewillt meine Freizeit zu opfern - es gibt noch ein anderes Leben, als das Forum - indem man sich solche Unterstellungen anhören muß - da verliert man ja die Lust hier für lau sich die "Beine auszureißen"
MfG
Kräuterfee

pointman
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Beitragvon pointman » 16. Jan 2004, 17:23

Ich will ja das befolgen was ihr sagt.
So ist es ja nicht.

Nur ich weiss nicht wie das geht die Krankheit annehmen. Weil ich mich
damit nicht befasst habe. Ich dachte immer ich bekomme die Krankheiten weil ich etwas falsch mache.

Ja es ist ein Teil von mir aber ich weiss nicht wieso ich die Krankheiten habe. Ich weiss auch nicht was sie mir sagen möchten.
Leider spricht die Krankheit nicht mit mir.


Ich bin froh das es so ein Forum gibt. So bekommt man viele Antworten die man verwenden kann.


----------------

Bitte nicht streiten und vor allem nicht wegen mir.
Zuletzt geändert von pointman am 8. Nov 2004, 21:13, insgesamt 1-mal geändert.

pointman
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Beitragvon pointman » 17. Jan 2004, 20:05

Ich bekomme morgens einfach nichts runter.
Das schon seit Jahren. Wenn ich morgens etwas esse ist mein Bauch so voll.

Ich esse halt eher noch etwas Abends weil ich sonst schlecht schlafe.
Wenn ich Hunger habe kann ich nicht richtig schlafen.
Ja mir ist bekannt wenn man am Abend noch etwas ist (nach 18 Uhr) wird
dies gleich in Fett (oder so) umgewandelt.

Ja ich esse manchmal zu wenig. Habe öfters am tag Hunger.
Nur ich dachte bis jetzt da ich ja eh zu dick bin muss halt der
Magen das Fett verdauen.
Ich war der Meinung je weniger ich esse desto mehr nehme ich ab.
Aber dies war wohl ein Irrtum.
So sieht es wohl auch beim Sport aus. Im Sommer treibe ich pro Tag
ca. 2 Std. Sport bis zur Erschöpfung. Aber bis jetzt habe ich noch
keine Gramm abgenommen.


Habe mich mal im Internet umgesehen wegen der Annahme von der Krankheit.
Habe aber leider nichts gefunden.
Wenn mir jemand einen Rat geben könnt wie man das macht würde ich es
versuchen.
Ich möchte ja auch mitarbeiten und nicht nur auf Medikamente usw.
hoffen. Vielleicht bringt dies ja den Erfolg den ich mir so erhoffe.

Mein Arzt meint auch das ich erst bei einer Dosis von 5 mg Kortison
ans abnehmen denken kann. Vorher sei es anscheinend nicht möglich.


Ich habe eine Information erhalten vom Arzt wegen den Untersuchungen.
Er meint das in der Kur (in den Bergen) einige Untersuchungen gemacht werden.
Aber sicher nicht sehr viele.

Darum meine Frage:
Hättet Ihr mir einen Tips zu welchen Spezialisten ich gehen muss.
Um einige Sachen zu untersuchen.

- 2 Meinung von einem Lugengenfacharzt.
- Facharzt für Kopfschmerzen
- Endokrinologe
- Schlaflabor
- Allergietest
- Pneumologe

Oder was soll ich alles noch untersuchen lassen?
Für Anregungen usw. währe ich Euch dankbar.


Habe nun gesehen was Cushing ist.
http://www.netdoktor.de/krankheiten/fak ... yndrom.htm
Zuletzt geändert von pointman am 18. Jan 2004, 18:24, insgesamt 1-mal geändert.

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 18. Jan 2004, 13:39

Hallo Pointman,

wie nimmt man eine Krankheit an ?
Man muß seinen Körper verstehen und nicht nur den Körper als mittel zum Zweck benutzen.
Leider haben das heutzutage viele Menschen verlernt - auf die Signale des Körper zu hören. Körper und Geist bilden eine Einheit und sind Bestandteil der Natur und sollten im Gleichgewicht sein.

Wir erwarten von unserem Körper, daß er funktioniert und seinen Dienst tut, aber wir achten nicht auf seine, manchmal kleinen Hinweise der Beschwerde richtig wahr zu nehmen, sondern nur, wenn die Beschwerden größer werden und man zum Arzt geht. Dann erwartet Mann/Frau ein Mittelchen, was schnell hilft, um beschwerdefrei und voll leistungsfähig zu sein. - So funktioniert das aber nicht. Das was man sich "eingebrockt" hat, salopp gesagt, dauert auch schon eine ganze Weile an und verschwindet demzufolge nicht so schnell.

Bsp.:
- "Ich bekomme morgens einfach nichts runter. Das schon seit Jahren." - Das hat einen Grund, wann ist das aufgetreten, warum, bei was ? - Das hat eine Ursache, der Du nicht nachgegangen bist. - Überlege mal. (Gut manch einer, braucht erst eine körperliche Aktion, bevor er was runter bekommt, aber bei Dir fing das erst an !

" Ich esse halt eher noch etwas Abends weil ich sonst schlecht schlafe. Wenn ich Hunger habe kann ich nicht richtig schlafen." Alle hat sich gesammelt und verstärkt, weil nicht richtig agiert wurde.

"So sieht es wohl auch beim Sport aus. Im Sommer treibe ich pro Tag ca. 2 Std. Sport bis zur Erschöpfung." - Sport treibt man nicht bis zur Erschöpfung, an sportlichen Betätigungen sollte man Freude haben, und sie nicht nur als Mittel zum Abnehmen sehen.

Dein ganzer Lebensrythmus/Tagesablauf ist schlecht koordiniert, klar, jetzt sind so viele Beschwerden und auch Frust hat sich angesammelt, daß man allein ziemlich hilflos ist und das Agieren chaotischer wird.

"Ich bin ich zu faul um mich zu bewegen aber wenn ich so rausgehen verkälte ich mich sehr schnell." - Noch nicht mal im Grünen spazieren gehen und sich angepaßt anziehen ? Man muß nicht dort hingehen, wo sich Menschenmassen aufhalten. Was hast Du für Dein Immunsystem getan ?

"Mir wurde wieder ein Medikament verschrieben. Zuerst eine Salbe danach Medikamente die die Muskeln lockern sollten. Aber dies hat natürlich auch nichts gebracht." - Bewegung lockert die Muskeln.... schmieren und Mittelchen helfen allein nicht, zu mal wenn noch seelisch bedingt Verkrampfungszustände dazukommen.

Gehe mal in Dich und überlege, wie das alles anfing und mit welchen Erscheinungen.
Wann fingen denn Deine allergischen Reaktionen an ?
Wann trat das Asthma erstmals auf bzw. die Vorzeichen schon ?
Wann kamen die ersten Muskelkrämfe und Verspannungen ?

Und wie reagierst Du darauf, wenn Du Dich nicht wohlfühlst ? (Ursache-Wirkungsprinzip + Aktion und Reaktion) - schon mal was davon gehört ? Das ist Auseinandersetzung mit sich, den Ursachen, den Auswirkungen, die eigene einschließlich körperlich/seelische Reaktion auf ein Geschehen. Wenn man sich damit auseinandersetzt und lernt, ist das eine Form des Annehmens. - Jetzt sind schon Jahre in's Land gegangen, an vieles kannst Du Dich vielleicht nicht mehr erinnern...aber auch jetzt kann man noch lernen, was passiert, wenn ich mich wie verhalte ? Warum geht eine Heilung auch mit Mühen und Schmerzen/Beschwerden einher ? usw. Warum, äußern sich Krankheiten/Beschwerden verschieden ? Was will mir mein Körper da mitteilen ? Kann ich mit meinem Verhalten, meinen Körper unterstützen ? Tue ich überhaupt etwas für meinen Körper und Seele ?
Du sollst ja kein Heilpraktiker oder Arzt werden, aber Deinen Körper verstehen und pflegen lernen (wobei pflegen nicht äußerlich gemeint ist, sondern auch über die Nahrung, über Aktionen/Betätigungen und vor allem die Seele auch pflegen) gemeint ist.

" Im Moment platzt mir fast der Kopf in letzter Zeit leider immer wie öfter." - Warum ? - Das Chaos in Dir ist ausgebrochen, nicht nur gesundheitlich, auch seelisch ist man belastet, wenn man "überfordert" durch die Krankheit und weil Du so mit Medikamenten vollgepumt bist, der Körper und die Seele leidet, daß natürliche Mittel nicht recht anschlagen können. Das bestätigt doch deutlich Deine Aussage, das nichts hilft.

Paul hat es schon richtig formuliert:
Wie gesagt, ich empfehle Dir:
· einen anderen Arzt,
· auf einen Klinikaufenthalt (Uni-Klinik) zu drängen, um von mehreren Fakultäten untersucht und therapeutisch neu eingestellt zu werden, (das dauert länger als 3 Tage!)
· mal einen Psychotherapeuten hinzuzuziehen, (Asthma kann auch eine psychologische Ursache haben!)
· und anschließend evtl. einen guten Heilpraktiker zu konsultieren, der u.a. Deine Allergien ( und deren Ursachen ) behandelt

"Wollte schon mal mein Körper entwässern. Aber danach biss es mich immer am ganzen Körper."
.... Dein Körper ist voller Medikamente, beim Entwässern/Entschlacken tritt auch über die Haut anfangs eine Verschlimmerung ein - Dir beißt es eben...andere bekommen Ausschlag...

Eine Neueinstellung unter Aufsicht in einer Uniklinik ist das Beste, was Du machen kannst.

Gibt's "im kleinem Nachbarland von Deutschland", wo Du wohnst keine Uni's - ich kann Dir auch nicht sagen, wie es funktioniert, daß Du an eine deutsche Uni-Klinik aufgenommen wirst => erkundige Dich bei Deiner Krankenkasse.

So viel wollte ich eigentlich nicht schreiben, aber so kurz ist das angesprochene Thema auch nicht erklärt...
:wink:
MfG
Kräuterfee

veronika
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Asthma

Beitragvon veronika » 25. Jan 2004, 12:16

Hallo Pointman
Ich glaube Du bist in einen Teufelskreis mit Medikamenten geraten. Hier wieder herauszufinden ist sicher sehr schwierig. Ich möchte Dir hier so kurz es geht meine Geschichte berichten, vielleicht kannst Du etwas damit anfangen.
Letzten Frühling habe ich nach einer 2-monatigen Bronchitis Asthma bekommen. Zuerst bekam ich das Medikament Symbicort das aber nicht half. Dann gab mir der Arzt Seretide 250. Meine Beschwerden waren nach einer Woche so schlimm, dass ich zum Notfallarzt musste. Dieser gab mir Singulair, Cortisontabletten und Seretide 500...
Nachdem ich diese Medikamente genommen hatte ging die Hölle los. Ich konnte nicht mehr atmen, hatte stundenlange Panickattaken und an Schlaf war gar nicht mehr zu denken. Mein Hausarzt sagte, sofort mit allen Medikamenten aufhören. Ich musste zu einem Lungenspezialisten und dieser erklärte mir, dass 20% seiner Patienten die Pulversprays wie Seretide nicht vertragen. Ich bekam Foradil das ist ähnlich wie Ventolin und wegen meines sehr schlechten psychischen Zustandes durfte ich kein Cortison mehr nehmen. Nach drei Monaten ging es mir langsam besser. Ich hatte aber immer noch leicht Asthma und probierte nochmals mit Seretide 250. Bereits nach ein paar Tagen hatte ich wieder Schmerzen in der Brust und mein ganzer Oberkörper, Rücken und Arme waren verkrampft. Seit einer Woche nehme ich nur noch Cortisontabletten und gar keine Sprays mehr. Es geht mir viel besser.
Weil ich 35 Jahre lang 10 Amalgamblomben im Mund hatte, liess ich bei einem anderen Arzt einen Schwermetalltest machen. Dieser ergab, dass ich stark Schwermetallbelastet bin. Ich mache nun eine Ausleitung mit DMPS. Wenn der Körper mit Metallen vergiftet ist, ist das Immunsystem im Dauerstress, dann können auch Allergien entstehen.
Ich möchte Dir empfehlen, zu einem Lungenspezialisten zu gehen und auch mal die Medikamente die du nehmen musst zu wechseln.
Ich wünsche Dir viel Erfolg und alles Gute
Veronika


pointman
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Beitragvon pointman » 25. Jan 2004, 16:55

Wenn ich Seretide einnehme geht es mir ein wenig besser.
Nur das Problem ist dass ich eine sehr enge Luftröhre habe. Darum bekomme ich auch immer wieder einen Pilz.

Bei Prednison ist leider der Nachteil das es gleich in den Magen geht darum habe ich aus so viel zugenommen.

Ich suche einen neuen Lungenarzt aber diesmal einen guten. Aber wo gibt es den?
Leider kann ich auch nicht jede Woche zum Arzt wegen meinem Arbeitgeber ist ja auch verständlich.

veronika
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Asthma

Beitragvon veronika » 27. Jan 2004, 19:13

Hallo Pointman
Es würde mich interessieren, welche Symptome ein Pilz in der Luftröhre verursacht und wie man diesen medizinisch untersucht. Vielleicht könnten meine Schmerzen nach Seretide auch ein Pilz sein.
Viele Grüsse
Veronika

pointman
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Beitragvon pointman » 27. Jan 2004, 20:05

Es sind weisse Flecken am Rachen.
Es verengt (bei mir) die Luftzufuhr.
Nach dem Antibiotika ist es dann wieder besser.

Da ich eh schon einen engen Rachen habe wird dies halt gefördert.
Dies muss aber nicht bei jedem so sein.

Darum wurden die Medikamente so ausgerichtet das ich sie schlucken
kann.
Dies ist sicher auch nicht die beste Variante. Aber leider im Moment die
einzige.

Richard Friedel
Beiträge: 113
Registriert: 1. Jan 2004, 19:53

Konsequentes Denken erforderlich

Beitragvon Richard Friedel » 2. Feb 2004, 12:43

Hallo in die Runde,

nach qualvollem Asthmakinddasein und dann vor einigen Jahren dem katastrophalen Absturz kann ich nun Asthma durchaus als Krankheit als Chance bewerten. Man muss aber den Glauben an die klassischen Asthmamedikamenten - d. h. die erweiternden Mittel und das Kortison - radikal ablehnen (und sie gegebenenfalls nur taktisch einsetzen). Man soll fast als menschliche Pflicht einen Facharzt aufsuchen und ihn anhören, aber ansonsten die Schulmedizin mit äußerster Vorsicht genießen und ihre Prinzipien im Puncto Mechanik der Atmung ablehnen. Anhaltspunkte für eine solche Einstellung sind:

1) Sie propagiert in den Patienteninfos die in der Schule mittels Eselsbrücke gelehrte Vorstellung von der Lunge als Luftballon Dies macht die Atemtherapie unverständlich. Wäre die Lunge tatsächlich ein Ballon, dann gäbe es keinen Unterschied zwischen Brust- und Zwerchfellatmung.

2) Trotz Nichtzulassung in den Staaten durch die FDA wird nicht vor fenoterolhaltigen Präparaten wie Berodual gewarnt und von deren Verschreibung abgesehen. Fenoterol, so wird berichtet, war für einige tausend Asthmatote in Neuseeland im letzten Jahrhundert verantwortlich. Siehe auch http://www.sma.org/smj/97feb2.htm

3) Die Asthmabehandlung und -forschung ist durch einen sogenannten Consens geregelt, was insbesondere bei unbekannter Ätiologie eines Leidens unverantwortlich erscheint, siehe http://neuro24.de/eroeffnungsrede.htm, wonach Gegnern eines Konsens sogar ethische Defizite unterstellt werden

4) Sport und SIMT (d. h. Training der Einatmungsmuskeln mit Drosselgerät) ist eine gute nebenwirkungsfreie Therapie für die Krankheit. Die erweiternden Asthmamittel schwächen die Muskeln durch Entlastung. Das Kortison ermöglicht die Fehlatmung, die mit einem unnatürlich-intensiven Anblasen der Bronchien einhergeht. Seine Anwendung wird aber fachidiotisch als fast ursächlich gepriesen, als ob es nicht ein Symptomatikum wäre. Bezeichnenderweise wird das SIMT nicht schulmedizinisch empfohlen, obwohl es ausgetestet ist (Palteil Weiner).

5) Wenn es um das Abstellen des Bronchsspasmus geht, so werden die patentierten oder in neuerer Zeit patentierten Asthmamittel als alleinseligmachend bezeichnet, obwohl es physikalische Methoden gibt.

6) Die vielleicht wichtigste Methode, die Zwerchfellatmung, wird nicht nur hier ignoriert, sie wird als "alternativ" eingestuft. Jeder Asthmatiker, der die Zwerchfellatmung ausprobiert und sich nicht durch Asthmatraining zur Schnecke machen lässt (http://www.gsf.de/Aktuelles/Zeitschrift ... /51-53.pdf), muss doch erkennen, dass korrekt und rigoros praktiziert diese Atmung das Giemen abstellt. Siehe http://www.i-breathe.com/thb12/Incentiv.htm.

7) Obwohl die Lippenbremse einen Anfall anhalten kann - das Verlängern von etwa 8 Atemzügen genügt - wird diese Methode offensichtlich nicht eindringlich genug propagiert und/oder es werden dem Patienten dabei Asthmamittel nicht nur für den Notfall (wogegen nichts einzuwenden wäre) sondern auch als irgendwie heilend angepriesen. Unerwähnt aber darf die Tatsache nicht bleiben, dass sehr viele Asthmatiker jahrelang mit Ventolin (Albuterol) evtl. ein Leben lang gut auskommen. Das hängt wahrscheinlich von der Konstitution des Patienten ab.

8) Wegen der starken psychologischen Komponenten ist das biomedizinische Modell unlogisch. Für eine empathische psychologische Deutung des Leidens, siehe den letzten oben stehenden Link, wo konditionierte Reflexe einbezogen sind. Andere psychologische Zugänge basieren auf der unvollständigen Ätiologie der Schulmedizin, die anscheinend wegen der Dramatisierung der Krankheit unter keinen guten Stern stehen kann.

Es gibt also genug an Verdachtsmomenten, um die wissenschaftliche Plausibilität der üblichen Behandlung mit einem nachdenklichen Schulmediziner durchzunehmen. Viele Schulmediziner lehnen die muskelschwächenden Mittel und Kortison ab und sind bereit, in diesem ablehnenden Sinn motivierte Patienten zu unterstützen.

Nach meiner persönlichen Erfahrung hilft die Zwerchfellatmung, wenn man sie so lernt, dass Atemluft irgendwie "direkt in den Bauch" mit einen "Luftballongefühl" gelangt. Siehe http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/web ... radley.tif für eine Skizze und Dr. Julius Parow für eine Beschreibung, wonach (S. 58)

"der Bauch »fülle sich ringsherum wie ein Ballon« und »bleibe beim Ausatmen gedehnt«. Diese an sich unzutreffende Vorstellung veranlaßt die Bauchmuskeln, auch beim Ausatmen entspannt zu bleiben. Manchmal wird ein besseres Nachgeben der Bauchwand dadurch erreicht, daß man sich auf das Nachgeben der Leisten konzentriert oder sich vorstellt, »die Luft bis hinunter in die Oberschenkel« strömen zu lassen. Ein besseres Nachgeben der Seiten und der Lenden ist oft auch durch die Vorstellung zu erreichen, daß »das Kreuz durch die einströmende Luft gedehnt« würde."

(Download des vollständigen Buches bei http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/web ... rowHDA.pdf)

Nach meiner Überzeugung aber hier muss ein stark sinnliches, fast erotisches Gefühl - etwa bei der Beckenbodengymnastik - erlebt werden.

Ich würde Bhastrika (Yoga Blasebalgatmung, siehe Netanleitungen) für verhältnismäßig gesunde Menschen empfehlen. Wichtig ist, dass man nicht dadurch in das Hyperventilatieren gelangt. Sie gilt als die beste Yogamethode.

Schlussbemerkung: Man zahlt eine Art "Lehrgeld" beim Atemheilungsprozess in Form von falschen Techniken. Nach einer Methode zum Beispiel soll man zwecks Eindämmung des bei Asthma vorkommenden unnatürlichen Verlustes an Kohlendioxid auch bei extremer Anstrengung nur durch die Nase atmen, was das Sporteln sehr einschränkt und vielleicht irreparable Schäden zufügt. Naturmedizin bedeutet nicht, dass im Gegensatz zu ideologischer Schulmedizin jeder Fehler harmlos ist. Gruß, Richard Friedel .

pointman
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Beitragvon pointman » 15. Feb 2004, 12:23

Also ich habe mal das Blut untersuchen lassen wegen den Krämpfe.
Unter anderem auch Vitamin B 12. Ist alles in Ordnung.
Auch die anderen Untersuchungen mit dem Blut waren in Ordnung.

Die Ärzte meinten es könne nur vom Cortison herrühren. (Nebenwirkung)

Spitalaufenthalt:
Die Ärzte wollen mich nicht ins Spital überweisen weil ich zuerst zur Kur gehen soll. Denn dort werden einige Untersuchungen gemacht. Erst dann wen sie dort nichts herausgefunden haben werde noch einige Untersuchungen im Spital gemacht.

Wurde von meinem Hausarzt an einen andere Lungenfacharzt überweisen.
Hoffe dass er noch eine Idee hat.


Habe mal nachgeforscht wenn das Asthma schlimmer wird.
Bei Stress
Wenn ich mich aufregen.
Wenn ich schlafen will bekomme ich weniger Sauerstoff.
Auch ohne ersichtlichen Grund.
Wenn ich die Wohnung putze, aber komisch finde ich nur dass ich dann Fahrradfahren kann.
Wenn ich die Schuhe binde bekomme ich auch weniger Sauerstoff
denn dann wird der Bauch zusammengedrückt.

Asthma wurde schon wieder schlimmer. Die Ärzte wissen auch nicht mehr weiter. Sie vordern mich nur auf das ich das Cortison erhöhen soll.
Aber ich bin nicht dafür. Denn dann werde ich wieder dicker und das will ich nicht auch mit den Nebenwirkung bin ich nicht einverstanden. Ich will
das Cortison absetzen. Nur leider geht das halt im Moment nicht.

Leider wurde die Kur noch nicht bewilligt.

Richard Friedel
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Atemtechniken

Beitragvon Richard Friedel » 17. Feb 2004, 14:31

Zuerst solltest Du m. E. einen der vielen seriösen verantwortungsvollen Ärzte finden, die der orthodoxen Asthmabehandlung mit chemischer Keule kritisch gegenüberstehen und es sogar als ein Fiasko wie "Toll Collect" einstufen.

In der orthodoxen Asthmabehandlung karikiert die Schulmedizin sich selber. Die Pharmakologie wird ad absurdum betrieben. Das Atmen ist doch eine Kunst. Bei Asthma ist das Atmen keine Einbahnstraße. Die Wirkung ist nicht nur in der einen Richtung.

Auf verschiedenen Ebenen wirken Atemtechniken heilend auf Asthma und scheinen die Ursache selbst zu behandeln.

Als Basis diene der Saenger-Effekt (Dr. Moritz Saenger aus Magdeburg, vor 100 Jahren), wonach couragiertes Atemanhalten mit Zählen einen Anfall anhält. Derselbe Effekt ist freilich mit der Lippenbremse zu erreichen, die als Teil der orthodoxen Asthmabehandlung gelehrt wird. Nebenbei wird aber hier die chemischen Keule als alleinseligmachend (sprich als Medikamentenfalle) dem ahnungslosen und oft verwirrten Patienten als wissenschaftlich (d. h. für ihn heilig) erklärt und aufgeschwätzt. Man vergleiche die Erklärung der Hexenjagd in der Vergangenheit gegenüber Kritikern als heilig und Teil der Religion.

Der Erfolg des Saenger-Effekts wird in geradezu dramatischer Weise durch die höchst dubiose aber in einem Punkt wirkungsvolle "Buteyko-Methode" bezeugt. Hier werden die Patienten gedrillt, die Anfälle so zu stoppen und außerdem in der seltsamen Theorie der Methode, wonach Kohlendioxid ein Allheilmittel sein soll. Viele sind begeistert und machen Propaganda für den russischen Wiederentdecker der Saenger-Methode. Der ideologisch-starre Charakter der B-Methode und auch ihre vermutete Gefährlichkeit für den Durchschnittspatienten aber haben zu einer allgemeinen Ablehnung durch Ärzte geführt.

Die B-Methode liefert also einen eindrucksvollen Beweis für die Wirkung einer Atemtechnik, die der Schulmedizin nicht in den Kram passt und absichtlich nicht erforscht und nicht weiterentwickelt wird.

Speziell wäre bei der orthodoxen Asthmabehandlung zu bemängeln, dass die anormale Verengung der Bronchien, die oft mit einem pfeifenden Geräusch (Giemen) ein her geht, als Anlass für eine Asthmadiagnose, eine schlimme Stigmatisierung also, gesehen wird. Fakt ist aber, dass diese Verengung sich mit Atemtechnik (Zwerchfellatmung) beheben lässt. Wegen der Weichenstellung durch die schicksalhafte Diagnose wird der Patient in perverser Weise von einer natürlichen Selbstkorrektur der Atmung abgehalten. Für eine Studie über diese behebende Wirkung, siehe http://www.i-breathe.com/thb12/Incentiv.htm. Siehe auch das Buch "Heilung der Atmung", S. 58, für eine Beschreibung der Wahrnehmung der Zwerchfellatmung

.....der Bauch »fülle sich ringsherum wie ein Ballon« und »bleibe beim Ausatmen gedehnt«. Diese an sich unzutreffende Vorstellung veranlaßt die Bauchmuskeln, auch beim Ausatmen entspannt zu bleiben. Manchmal wird ein besseres Nachgeben der Bauchwand dadurch erreicht, daß man sich auf das Nachgeben der Leisten konzentriert oder sich vorstellt, »die Luft bis hinunter in die Oberschenkel« strömen zu lassen. Ein besseres Nachgeben der Seiten und der Lenden ist oft auch durch die Vorstellung zu erreichen, daß »das Kreuz durch die einströmende Luft gedehnt« würde.

(kostenloses Download des Werkes bei http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/web ... rowHDA.pdf)

Ein weiterer Grund für Vorsicht bei der orthodoxen Behandlung ist, dass Fenoterol in einigen führenden Asthmamitteln hierzulande enthalten ist, obwohl es in einer anderen Dareichungsform in Neuseeland für Tausende von Asthmatoten verantwortlich gewesen sein sollte und in den Vereinigten Staaten keine Zulassung hat.

Also: intensiv vollzogene Behandlung von Asthma, ja, aber ohne Angstmacherei und ohne übertriebene, ideologische Erwartungen an die Pharma. Gruß, Richard Friedel

SeeBär
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Moin

Beitragvon SeeBär » 17. Feb 2004, 19:29

Moin Pointman...
nachdem ich jetzt all die vielen Beiträge gelesen habe, kann ich Dir empfehlen sowohl Pauls wie auch Richards Rat anzunehmene, Dir eine unorthodoxe Hilfe von außen zu nehmen, die aber dennoch kompetent ist... zumal Du ja nicht nur Spasmolytika,Antiasthmatika und Cortison zu Dir nimmst, sondern mit Aprovel und Bricanyl ja auch noch Herzmedikamente...
Vorchlag für kompetente Hilfe:
Universität Witten -Herdecke., Anthroposophische Klinik, die haben recht gute Erfolge....
Das liegt in Nordrhein - Westfalen, meine ich....
Grüße von der Küste
SeeBär

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Beitragvon Kräuterfee » 17. Feb 2004, 20:00

... oh ja, kann ich nur bestätigen :top: (Fee um die "Ecke wohnend") - und schon viel Positives von der Klinik gehört ;)
MfG
Kräuterfee

pointman
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Beitragvon pointman » 17. Feb 2004, 20:08

Danke für die vielen Anregungen.

Werde es meiner Krankenkasse mitteilen aber ich vermute es wird nicht bezahlt.
Weil es nicht in der Schweiz ist. Ansonsten werde ich mich mal in der Schweiz umsehen.

Danke!



   

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