Zum Inhalt

Schmerzen in der Schulter nach "Zug"

Suche hilfe, was tun gegen ...
Keine Frauenprobleme !

Moderator: Angelika

mabel
Beiträge: 54
Registriert: 16. Okt 2003, 08:19

Schmerzen in der Schulter nach "Zug"

Beitragvon mabel » 21. Jun 2004, 10:46

Hallo zusammen,
heute, an diesem kalten regnerischen "Sommeranfang" plagt mich ein altes Leiden: meine rechte Schulter schmerzt massiv.
Bei einer stundenlangen "Zug"-Fahrt letztes Jahr hatte ich mir die Schulter verkühlt dank einer Klimaanlage, die nicht abzustellen war :???: .
Aber seitdem bin ich das nie mehr richtig losgeworden. Gerade, wenn es regnet oder ein kühler Wind geht, kommt der Schmerz wieder und macht die kleinste Bewegung zumindest sehr unangenehm.
Sind das denn schon die ersten Verschleißerscheinung in meinem zarten Alter von bald 40 oder hat jemand einen wirkungsvollen Rat aus der Naturheilkunde?
Es grüßt die Mabel


Benutzeravatar
Kräuterfee
Beiträge: 7701
Registriert: 29. Nov 2001, 01:00

Beitragvon Kräuterfee » 21. Jun 2004, 12:57

Hallo Mabel,

ein chronischer Schulterschmerz kann vielfältig verursacht sein, trotz der „Anfangsbedingung“ Zugluft, sie können rheumatisch bedingt sein, degenerativ sein (durch Abnutzungserscheiningen), HWS, mit dem Arm zusammenhängen, Kalkablagerungen, Verspannungen, Anstrengungen ....irgendwie muß man das eingrenzen, denn es ist typisch für Schulterschmerzen, das sie sich projizieren....
MfG
Kräuterfee

gekiller
Beiträge: 198
Registriert: 12. Jun 2004, 18:29

Beitragvon gekiller » 21. Jun 2004, 15:02

Hallo Mabel,
wie Kräuterfee schon schrieb, kann die Ursache sehr vielfältig sein.
Was die Behandlung betrifft, so hängt die auch z.T. von der Ursache ab. Rheuma bedarf einer umfassenderen Behandlung z.B. als eine degenerative Sache im Schultergelenk. Oder wenn es mit der Halswirbelsäule zusammenhängt, sollte die (mit)behandelt werden.
Aber grundsätzlich kann man schon so einiges machen, was auch nicht falsch wäre, egal welche Ursache dem Schmerz zugrunde liegt.
Was du selbst zuhause machen kannst, wären Umschläge. Da musst du selbst wissen, ob dir Kälte guttut, dann kämen z.B. Quarkumschläge in Frage, oder ob du Wärme vorziehst, dann kann ein Umschlag mit zerdrückten, gekochten Kartoffeln helfen oder auch mit Kohlblättern, die vorher mit einem Nudelholz geplättet wurden (oder gebügelt).
Auch die Einreibung mit einer Beinwell-Salbe ist gut, die kann man auch selbst machen.
Noch besser aber wäre eine Blutegelbehandlung, das Ansetzen eines Cantharidenpflasters oder auch zu baunscheidtieren. Es gibt auch diverse pflanzliche oder homöopathische Präparate, die ins Gelenk oder am Gelenk unter die Haut gespritzt werden können. Dafür solltest du aber zu einem Heilpraktiker gehen, der so etwas anbietet. Das kann sehr schnelle, längerfristige Linderung bringen.
Viel Erfolg erstmal und liebe Grüsse in der Hoffnung, dass der Sommer auch irgendwann Sommer wird.
Gerda

SeeBär
Beiträge: 817
Registriert: 27. Jan 2002, 01:00

Schulter

Beitragvon SeeBär » 21. Jun 2004, 17:16

Moin Moin,
zum einen schließe ich mich den Kommentaren von Fee und Gerda an.
Ich selbst würde humoraltherapeutisch vorgehen...zum einen wichtig eine gute Rückendiagnostik um Muskelhartspann & Myogelosen zu ertasten.
Desweiteren muss nach der Ursächlichkeit gesucht werden, und das wäre dann schon ein vielfältiges Spektrum...beginnende Verschleißerscheinungen, Verspannungen, Fehlbelastungen, und und und...
Humoraltherapeutisches Vorgehen könnten dann schon mit einer mehrfachen Schröpfbehandlung und Schröpfmassagen erfolgreich sein...kommen entzündliche Faktoren oder Blockaden hinzu würde auch ich mich zu einer Behandlung mit dem Cantharidenpflaster oder einer Blutegelbehandlung entscheiden. Zusätzlich könnte der akute Schmerz mittels Ohrakupunktur oder neuraltherapeutischem Quaddeln mit 2% igem Procain oder durch das Quaddeln mit einem Teufelskrallen-Präparat helfen.
Ach ja...und ich verbinde meine Behandlung immer mit einer Reiki-Gabe...Reiki ist immer ein Bestandteil meiner Therapie Konzepte bei der Behandlung von Schulter - Arm - Syndromen.
Aber für Dich entscheidend ist vorerst eine entsprechende Diagnostik durch einen Heilpraktiker / eine Heilpraktikerin und diese / r kann erst dann individuell entscheiden, wie vorgegangen werden sollte.
Denn je nach Konstitution & Befund sollte z.B. noch eine Ausleitungstherapie oder eine Symbioselenkung in das Konzept eingeplant werden.
Du siehst, so einfach ist das nicht... :eek: und das Stellen einer Diagnose in einem solchen Forum ist genauso unmöglich wie z.B. durchs Telefon.
Einen lieben Gruß von der nassen Nordseeküste
SeeBär :wink:

Ulrike123
Beiträge: 8
Registriert: 14. Nov 2016, 17:33

Re: Schmerzen in der Schulter nach "Zug"

Beitragvon Ulrike123 » 31. Okt 2018, 22:22

Hallo zusammen,
ich muss euch über meine Erfahrung berichten, die ich mit Schulterschmerzen hatte. Bei mir fing das so vor drei Jahren an, die Schmerzen kamen eigentlich wie aus heiterem Himmel und ich dachte, dass es eine Verstauchung vom Sport ist, oder dass ich einfach schlecht geschlafen habe.
Da es aber nach längerer Zeit nicht besser wurde, bin ich zum Arzt und man dachte zuerst, dass es ein Impigment ist, so dass ich zuerst mit Medikamenten und Krankengymnastik behandelt wurde.
Da es aber nicht besser wurde, habe ich in Hamburg eine orthopädische Klinik gefunden und mich dort untersuchen lassen und es stellte sich dann heraus, dass ich Rotatorenmanchette habe, hier https://www.orthopaedikum-neuer-wall.de ... operation/ kann man sich genauer über die Krankheit informieren. Kurze Zeit später wurde ich dann operiert und das was die einzige Lösung für meine Beschwerden.
Ich finde es nur schade, dass ich mich nicht gleich vom Spezialisten habe untersuchen lassen.
Gruß


   

Zurück zu „Naturheilkunde“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast