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Pflanzliches Schmerzmittel gesucht

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Moderator: Angelika

Nattyboy
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Pflanzliches Schmerzmittel gesucht

Beitragvon Nattyboy » 4. Jan 2005, 17:42

Hallo ihr! ;)

Mich interessiert, ob 's ne natürliche/ pflanzliche alternative Methode zu Schmerzmitteln gibt!?


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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 4. Jan 2005, 20:49

Hallo Nattyboy,

was erwartest denn Du von so einer Frage ?
Hast Du Dir erst einmal die Frage gestellt was Schmerzen sind und warum es sie gibt ? - Ich glaube, dann wirst Du Dir bewußt, daß Du eine Frage stellst, die man so gar nicht beantworten kann, ohne einen Roman zu schreiben ;)

Schmerzen sind eine wichtige Warn- und Schutzfunktion, die anzeigen, daß etwas in dem Organismus nicht in Ordnung ist. Der Körper reagiert darauf und versucht, durch Gegenmaßnahmen Schaden abzuwenden. Schmerzauslöser können zum einen äußere Faktoren wie auch innere Vorgänge sein - und davon gibt es etliche ;-) - Außerdem kann der Schmerz akut oder chronisch sein...

Diese pflanzlichen Mittel gibt es natürlich auch ;-)
MfG
Kräuterfee

Nattyboy
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Beitragvon Nattyboy » 4. Jan 2005, 21:39

Hallo fleissige Kräuterfee,

Ist mir auch klar, dass der Schmerz seinen Sinn hat...
Diese pflanzlichen Mittel gibt es natürlich auch ...



Na is es dann so schwer mir da was zu sagen?

Sorry, aber auf sowas hab ich schon gewartet...

Hätt wohl doch n bissl mehr erklären sollen...

Meine Freundin nimmt pharmazeutische Schmerzmittel, ich steh nicht so auf Chemie, drum such ich halt nach ner Alternative. Egal warum, wie, wo, ich will einfach nur die chemischen durch pflanzliche Schmerzmittel ersetzen.

Also würd mich freun, wenn du/ ihr mir mit konkreten Mitteln helfen könnt!


mfG Martin


*edit* Übrigens der Schmerz is mittlerweile chronisch geworden. Es geht einerseits um Schmerzen im Knie (Sehne), die von einer Verletzung herrühren und um ein geschwollenes Schlüsselbein, wo die Schmerzen in beide Schultern ausstrahlen und sich auch in häufigen Kopfschmerzen äussern.

Und ich glaub um Beispiele für pflanzliche Schmerzmittel zu nennen muss man nicht wirklich ganze Romane schreiben

Danke übrigens (mal wieder) um deine Antwort. Find's toll, dass du dich anscheinend recht gut auskennst mit Menschen und Pflanzen!

gekiller
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Beitragvon gekiller » 5. Jan 2005, 00:33

Hallo Martin,
tut mir leid, so kann ich dir diese Frage auch nicht beantworten.
Aus meiner Sicht würde sich immer erst mal die Frage stellen, um welche Art Schmerz es sich handelt und was die Ursache ist/sein könnte. Und dann müsste noch der Gesamtorganismus betrachtet werden mit all den Beschwerden, Besonderheiten und auch Vorlieben.
Danach ist es evtl. möglich, ein Mittel oder eine Therapie zu finden, die auf alternative Weise den Schmerz lindert oder beseitigt.
Eine reine Symptom(Schmerz-)behandlung auf pflanzlicher Ebene...?
Vielleicht gibt´s das, aber ist es nicht sinnvoller, die Ursache zu behandeln?
Willst du nicht noch erzählen, worum es eigentlich geht?
Liebe Grüsse
Gerda

gekiller
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Beitragvon gekiller » 5. Jan 2005, 00:51

Gleich nochmal,
habe grad gesehen, dass du im letzten Thread doch mehr geschrieben hattest, als ich zuerst gelesen hatte (spinn ich...? :eek: ).
Trotzdem halte ich nicht viel davon, nur etwas einzunehmen, um den Schmerz zu lindern, sondern würde immer versuchen wollen, etwas an der Ursache zu verändern.
Woher kommt das geschwollene Schlüsselbein? Gibt es dazu auch eine medizinische Diagnose? Und welche Art von Verletzung ist das an der Sehne im Knie?
Welche Therapien hat deine Freundin denn schon gemacht?
Wurde z.B. schon mal Neuraltherapie angewandt, oder Blutegel oder sonst etwas?
Es gibt sicherlich verschiedene naturheilkundliche Mittel, die bei solchen Beschwerden angezeigt sein könnten, aber die Entscheidung, welches in welcher Dosierung bei deiner Freundin passt, kann wirklich nur ein Therapeut vor Ort treffen. Dazu gehört eine ganzheitliche Anamnese und Untersuchung.
Tut mir leid, dass du - von mir zumindest nicht - keine Mittelempfehlung bekommst. Das gibt´s ja leider häufig beim Arzt: Symptom x führt zur Mittelgabe y, unabhängig vom individuellen Drumherum. Und so arbeitet ein ganzheitlicher Therapeut oder Heilpraktiker eben nicht.
Liebe Grüsse
Gerda

Nattyboy
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Beitragvon Nattyboy » 5. Jan 2005, 01:31

Hallo Gerda!

Danke auch dir erstmal für die Antwort(en)!! :-)

Nein du spinnst nicht: Hab den Text im Nachhinein editiert ( -> *edit* )

V.a. dein 2ter Teil machts mir sehr verständlich! Ich denke/ dachte mir halt dass deine "xy-Methode" halt auch auf pflanzlicher Basis funktioniert.

Mein Gedanke: Schmerzmittel blockieren ja mit irgendwelchen Botenstoffen irgendwelche Rezeptoren im Gehirn - Diese Botenstoffe können doch wohl (?) auch von Pflanzen gesteuert/ produziert werden können !?

Werd mich auf jeden Fall heut nochmal mit meiner Freundin an den PC hocken und mehr (be)schreiben.

Dank an dieses Forum und seine kompetenten Teilnehmer!


mfG Martin :-)


Baumi
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Beitragvon Baumi » 5. Jan 2005, 14:55

Hallo,
ich bin auch daran interessiert, ob es pflanzliche Schmerzmittel gibt.
Ich leide z.B. unter Fibromyalgie. Nehme fast regelmäßig Gelonida-
Schmerztabletten, die mir aber mittlerweile auf die Leber gehen.
Würde deshalb gerne mal was natürliches ausprobieren.
Also - bin gespannt auf Alternativen.
Grüße
Martina

gekiller
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Beitragvon gekiller » 5. Jan 2005, 15:47

Hallo,
ich kann nur nochmal betonen, dass gerade bei chronischen Erkrankungen keine konkreten Mittelempfehlungen übers Internet ausgesprochen werden können oder sollten. Es gibt eben nicht das Standardmittel bei Schmerzen oder bei Fibromyalgie, das bei jedem gleich hilft, der dieses Symptom oder diese Diagnose hat. Dazu muss man den Patienten sehen, ihn untersuchen und ausführlich mit ihm sprechen. Wichtig sind dabei seine Vorgeschichte/Vorerkrankungen, seine Konstitution, weitere Beschwerden (die auf den ersten Blick oft keinen Zusammenhang zur eigentlichen Problematik haben), sein Lebensstil, andere Medikamente, etc. Nicht umsonst dauert eine Erstanamnese ein bis zwei Stunden!
Erst dann kann man entscheiden, welches der vielen naturheilkundlichen Mittel bei diesem Patienten passen könnte.
Bei den Schmerzzuständen der Fibromyalgie (bei denen die Ursache ja nicht so klar ist) habe ich schon gute Erfahrungen mit Infusionen mit gemacht.
Womit ist aber eben wieder Entscheidung des Therapeuten vor Ort.
Liebe Grüsse
Gerda

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 5. Jan 2005, 18:03

Hallo Nattyboy und Baumi.

ich kann Gerda nur zustimmen - eine Schmerzbehandlung per Internet ist sehr problematisch - ich versuchs mal noch auf eine andere Weise zu erklären:
Mein Gedanke: Schmerzmittel blockieren ja mit irgendwelchen Botenstoffen irgendwelche Rezeptoren im Gehirn - Diese Botenstoffe können doch wohl (?) auch von Pflanzen gesteuert/ produziert werden können !?
mfG Martin :-)
Das entspricht in etwa dem schulmedizinischen Denk- und Behandlungsansatz - die Ursache des Schmerzes ist hier zunächst nicht berücksichtigt, die Behandlung ist überwiegend symptomatisch - die Weiterleitung des Schmerzes wird blockiert

Der naturheilkundliiche Behandlungsansatz hat vielmehr die Idee einer ursächlichen Behandlung - d.h. die Frage ist hier nach der Ursache des Schmerzes: Entzündung? Nerv? betroffenes Gewebe? seelische Komponente? Schwachpunkte in Organsystemen? hormonelles Ungleichgewicht? Stressabhängigkeit?, Stoffwechselabhängigkeit? Fehlstellungen? Unfallfolgen? Art des Schmerzes?.. - daraus ergibt sich für jeden Schmerzpatienten ein individueller unterschiedlicher Ansatz mit vollkommen verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten (Homöopathie, Phytotherapie, Akupunktur, Neuraltherapie...) der Schmerzsymptomatik.
Im Mittelpunkt steht immer der individuelle Mensch - nicht der Name einer Krankheit - d.h. fünf Leute mit Fibromyalgie können durchaus mit fünf völlig unterschiedlich zugeschnittenen Heilpflanzenmischungen aus der Praxis marschieren!

:wink: lliebe Grüße und Euch allen alles Gute
Rosenfee

Nattyboy
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Beitragvon Nattyboy » 16. Jan 2005, 19:01

Liebe Rosenfee,
ich habe jetzt die Stellung von nattyboy übernommen. Ich bin die Freundin, die seit August an sehr starken Schmerzen leidet. Ich bin seit meiner Kindheit krank und habe jetzt einen Homöopathen gefunden, mit einer außergewöhnlichen Art zu therapieren. Die Homöopathie hat bei mir diesen Prozeß ausgelöst und jetzt gilt es auf humanste Art und Weise diesen Reinigungsprozeß zu überstehen. Die Schmerzen sind unmenschlich (Gelenkentzüdungen im Knie, Hüfte, Kreuzbein, Schlüsselbein bis zur Bewegungsunfähigkeit) und außerdem muß ich trotz der Krankheit meinen Alltag, Arbeit und Haushalt, meistern. Ich habe es mit Schmerzen ertragen, mit pflanzlichen Tropfen (keine Ahnung, was drin ist!) mit Chemie (immer wieder mit Zwischenzeiten), mit Bäder, Wickel, Einreibungen etc. probiert. Jetzt bin ich auf Chemie hängengeblieben, weil mir die Schmerzen immer mehr auf die Psyche gehn und ich meine Lebenslust verliere. Vielleicht gibt es irgendeinen Geheimtipp, den ich noch nicht probiert habe. Die Psyche habe ich mit Astrologie und sonstigen esoterischen, wie psychologischen Weisheiten traktiert. Jetzt bin ich am Ende meiner Weisheit angelangt!!!!! Ich weiß, daß es ein Gesundungsprozeß auf geistiger, seelischer und körperlicher Art ist, doch suche ich Hilfe um ihn ertragen und durchstehen zu können.


:wink: Crystl

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 17. Jan 2005, 06:15

Liebe Crystl,

klingt ja nicht so gut,
hab´s nicht ganz erfasst, um Dein Problem besser einordnen zu können- ist die Schmerzsymptomatik erst durch die Homöopathie ausgelöst worden oder versuchst Dein Therapeut sie damit in den Griff zu bekommen -?)

Eine Idee von mir - warst Du schon mal in einer guten Schmerzambulanz? Ich hab z. B. sehr gute Erfahrungen mit der Schmerzambulanz in Gießen - braucht man eine Überweisung vom Arzt dazu - das dürfte bei Deinem Beschwerdebild kein Problem sein - diese Ambulanz ist der Universitätsklinik Gießen angegliedert - es arbeiten dort jedoch auch viele Spezialisten für Akupunktur - Neuraltherapie... - also auch über westliche Schmerztherapie hinaus - normalerweise wird erst ein Vorstellungsgespräch vereinbart - indem der Fall erörtert wird und ein Therapieablauf festgelegt wird -
Ambulanz deswegen weil die Behandlung meist ambulant durchgeführt wird und nicht stationär.

Schmerzambulanzen mit Spezialisierung Schmerz gibts auch in anderen Universitätskliniken - allerdings arbeitet jede etwas unterschiedlich - Zumindest von Schulmedizinischer Seite würde ich Dir bei Deinem Fall unbedingt eine Fachbehandlung empfehlen - oder zumindest die Begleitung durch einen ausgebildeten Schmerztherapeuten!

Die Naturheilunde kannst Du ja parallel fahren?

Liebe Grüße
Rosenfee

Sakina
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Beitragvon Sakina » 11. Mär 2005, 13:07

Pflanzliche Schmerzmittel wären Hanf, Damiana, Wacholder und Weidenextrakt um nur einige wenige zu nennen.
Ob sie stark genug sind sei von der Dosierung abhängig und dabei muss man vorsichtig sein.
Und natürlich die Nachtschattengewächse nicht zu vergessen, aber auch hier gibts Nebenwirkungen bei falscher Dosierung.
Insgesamt muss man sagen dass die Antworten von oben absolut zutreffend sind und ich sie nicht wiederholen möchte.
Liebe Grüsse

Beaetele
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Schmerzmittel gesucht

Beitragvon Beaetele » 16. Mai 2005, 13:21

Hallo,
als Schmerzmittel würde ich Teufelskralle Tbl. und Traumeel empfehlen. Es sind leider keine Kräuter, obwohl man bei der Teufelskralle (Wurzeln) alternativ rein Pflanzlich auch etwas finden kann.
Traumeel ist ein homöopathisches Schmerzmittel und belastet dadurch die Leber nicht so stark wie es bei anderen Medikamenten ist.
Ich habe damit schon sehr gute Fortschritte gemacht.

Ich wünsche Dir gute Besserung
MfG
Beate

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anna_tonja
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Beitragvon anna_tonja » 16. Mai 2005, 15:31

also man sollte hier gar nichts empfehlen wenn man nicht die hintergründe der schmerzen kennt. jeder kann sich bzgl der pflanzlichen schmerzmittel belesen aber ob sie dann die richtigen sind weiß man dann noch lange nicht. ein therapeut hat sicher bessere möglichkeiten den schlüssel zu finden damit nicht nur schmerzen gelindert sondern auch geheilt wird sofern der patient bereit ist mitzuarbeiten.
netter gruß anna
Das Leben kann rückwärts gedacht muß aber vorwärts gelebt werden!

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Fügi
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Schmerzbekämpfung mit Cannabis u. Teufelskralle

Beitragvon Fügi » 4. Okt 2005, 19:19

Hallo Nattyboy und alle Interessierte,

ich klinke mich mal hier ein, weil es in diesem Beitrag um Schmerzbehandlung, Gelenkentzündungen und um die Behandlung selbiger auch mit Hanf und Teufelskralle geht.
Kurz zu meinem Krankheitsbild:
Rheumatoide Arthritis mit Gelenkversteifungen, Schmerzen usw. seit langer Zeit.
In den letzten 3 Jahren ist es mir langsam gelungen die stetige langsame Verschlechterung umzukehren.
Um aus den Teufelskreis Schmerzen –daraus resultierende mangelnde Bewegung herauszukommen nehme ich zweimal wöchentlich abends eine Teeaufbereitung aus 250mg indischen Cannabis, je 1g Teufelskralle und Braunwurz beide harpagosidhaltig.
Was die meisten nicht wissen Drogenhanf hat, wenn er oral aufgenommen wird eine entzündungshemmende Wirkung, und durch die Teufelskralle welche selber entzündungshemmend ist entsteht nicht das besonders bei Anfängern gefürchtete Herzrasen und auch der sonst übliche Kater oder die Müdigkeit am nächsten Morgen ist kaum oder gar nicht vorhanden.
Letztendlich kann ich nun auch durch eine bewusstere Ernährung meine Gelenke bedeutend besser bewegen, jogge 10km, konnte die Versteifungen teilweise rückgängig machen und auch die Schmerzen stark reduzieren.
Ich nehme außer mal einem Aspirin oder einer Fibrex seit Jahren sonst keine anderen Medikamente.

Im übrigen finde ich dies ein sehr informatives Forum mit sehr viel Fachwissen seitens der Moderatoren aber auch der anderen Benutzer, schade dass ich es erst jetzt entdeckt habe.

Einen schönen Abend, Fügi.



   

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