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Pflanzliches Schmerzmittel gesucht

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Moderator: Angelika

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 4. Okt 2005, 20:17

Hallo Fügi,

Herzlich Willkommen hier im Forum,
ich wünsche Dir hier noch viel Spaß beim Schmökern und Posten -
und wir alle freuen uns natürlich sehr über das Lob :D

:wink: MfG Rosenfee


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paul
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Re: Schmerzbekämpfung mit Cannabis u. Teufelskralle

Beitragvon paul » 4. Okt 2005, 21:57

.... In den letzten 3 Jahren ist es mir langsam gelungen die stetige langsame Verschlechterung umzukehren....Ich nehme außer mal einem Aspirin oder einer Fibrex seit Jahren sonst keine anderen Medikamente...
Hallo Fügi,

schön, dass Du eine für Dich hilfreiche Alternative zur Behandlung Deiner Erkrankung und der damit verbundenen Schmerzen gefunden hast. Bild

Danke für Deinen Bericht.
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

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herbstzeitlose
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Re: Schmerzmittel gesucht

Beitragvon herbstzeitlose » 4. Okt 2005, 23:35

Hallo,
als Schmerzmittel würde ich Teufelskralle Tbl. und Traumeel empfehlen. Es sind leider keine Kräuter, obwohl man bei der Teufelskralle (Wurzeln) alternativ rein Pflanzlich auch etwas finden kann.
Traumeel ist ein homöopathisches Schmerzmittel und belastet dadurch die Leber nicht so stark wie es bei anderen Medikamenten ist.
Ich habe damit schon sehr gute Fortschritte gemacht.

Ich wünsche Dir gute Besserung
MfG
Beate
Teufelskralle wirkt nicht als Schmerzmittel sofort, sondern erst auf lange Sicht. Da muß man eine Kur machen. :flower:

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Fügi
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Schmerzbekämpfung mit Cannabis u. Teufelskralle

Beitragvon Fügi » 5. Okt 2005, 14:28

Danke für die nette Begrüßung, trotz meiner etwas unkonventionellen Auswahl von Kräutern.

Wohlgemerkt ich habe nichts gegen Schulmedizin absolut nicht, ich möchte bloß der Entwicklung einflussreicher Kreise ein klein wenig entgegenwirken, die alles daran setzen natürliche Wirkstoffe zu isolieren um sie als standardisierte Medikamente meist unter irreführenden Modenahmen zu patentieren, für horrende Summen auf den Markt bringen um andererseits die gleichen Pflanzen aus denen sie die Wirkstoffe extrahiert haben für den Normalbürger unter fadenscheinigen Gründen zu verbieten.
Doch nun zum eigentlichen Thema, weder Teufelkralle, Braunwurz noch Cannabis brachten für sich allein über einen längeren Zeitraum eingenommen den gewünschten Erfolg zur Linderung oder gar teilweisen Heilung meines Rheumas, erst mehr oder weniger durch Zufall und lesen alter und neuer Literatur kam ich auf diese Kombination und Zubereitung.
Ich denke durch das zweimalige kurze Aufkochen einschließlich 2 Stunden Ziehzeit werden die Wirkstoffe gut herausgelöst und schon teilweise physikalisch chemisch gebunden, Problemstoffe neutralisiert und das instabile THC (Tetrahydrocannabinol) nicht gleich wieder zersetzt aber im Fettanteil gebunden wird.

Therapeutische Wirkung:
· die Wirkung des Cannabinol- u. Harpagosidanteiles wirkt sich sedierend und entzündungshemmend auf die chronisch angegriffenen Gelenke aus.
· Die nach ca. einer Stunde 3 –5 Stunden anhaltende leichte Betäubung kann für Dehnübungen der sonst schmerzenden Gelenke genutzt werden.

Nebenwirkungen ( vor allem bei höherer Dosierung ):
· Zunahme der Herzfrequenz um ca. 20% und vorübergehende Blutdrucksteigerung.
· ca. 6 St. geringe sensorische Einschränkungen des Bewegungsapparates
· ca. 3 St. euphorisches Wohlempfinden weitere 12 Stunden evtl. leichte Müdigkeit
· appetitanregend

Die Zubereitung ist magenfreundlich, sollte aber auf relativ leeren Magen (2 Stunden ohne Essen u. wenig Trinken) ca. eine halbe Stunde vor dem Essen angewendet werden.
Fruchtsäfte, Gummibärchen oder ähnliches scheinen die Wirkung zu neutralisieren.
! Die Zubereitung in dieser Menge schränkt ca. 24 Stunden die Fahrtüchtigkeit sowie das Arbeiten an Maschinen ein.
Andere Medikamente, schwarzer, grüner, anderer anregender Tee, Cola oder starker Kaffee sind ca. 3 St. vor und nach dem Trinken zu meiden (evtl. Herzrasen ).

Einen schönen Tag, Fügi.

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 5. Okt 2005, 15:36

Hallo Fügi,

an dieser Stelle möchte ich dann doch darauf hinweisen, dass meines Wissens die medizinische Anwendung von Cannabis bei uns in Deutschland nicht legal ist :cool: unabhägig von möglichen medizinischen Wirkungen. Würde mir daher wünschen bei konkreten Rezepturen schon im legalen Bereich zu bleiben :cool: .

Rosenfee

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paul
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Beitragvon paul » 5. Okt 2005, 15:41

Diese Therapie ist wirklich s e h r alternativ Bild
Wie bist Du darauf gekommen??
Gruß: Paul

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Fügi
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Beitragvon Fügi » 5. Okt 2005, 17:30

Hallo, Rosenfee , hallo Paul.
Diese Therapie ist wirklich s e h r alternativ
Wie bist Du darauf gekommen??(von Paul)
Unter vielen anderem hat z.B. der Schweizer AT-Verlag in einem Buch wie „Hexenmedizin“ v. Müller-Ebeling, Rätsch u. Storl mit pharmakologisch aufgearbeitete Rezepturen die teilweise aus gallisch-keltischen Zeiten sind, wieder befasst.
Natürlich gab es im Norden nur heimischen Hanf in heißen Sommern mit vielleicht max. 2% THC-Gehalt.
Es gab auch keine namibische Teufelskralle aber hier im Norden sind die harpagosidhaltigen Pflanzen Braunwurz u. Günsel heimisch.
Das Hanf gegen Rheuma hilft erwähnten schon die alten Chinesen vor ca. 2500 Jahren, in der Ayurvedischen indischen Medizin wird Bhanga, Ganja (Hanfzubereitungen) unter anderem noch Heute gegen Rheuma verwendet.
Selbst Hildegard von Bingen beschrieb „De Hanff-Cannabus“ in ihrer Physika „Und wer sogar ein leeres Gehirn hat und Hanf isst, dem bereitet es etwas Schmerz im Kopf. Aber dem gesunden Kopf und vollem Gehirn schadet es nicht“, allerdings empfahl sie Hanfsamen gegen Magenbeschwerden, kein Hinweis zu Rheuma.
Aber bevor ich so etwas schreibe habe ich es über Jahre selbst probiert mit allen Höhen und Tiefen.
Und zu guter letzt arbeitet unter anderem der Pharmakonzern Bayer an der Zulassung des Cannabisproduktes „SATIVEX“ auch im Bereich der rheumatoiden Arthritis.

Einen schönen Abend, Fügi.

PS:
Die wirkstoffähnliche jahrhundertealte chinesische Rezeptur heißt
„MA XUAN SHEN TANG“, ein Dekokt (Absud) aus den Hauptwirkstoffen Huo Ma Hua (Cannabisblüten) und Xuan Shen (Ningpo- Braunwurzwurzeln) zwecks Bindung der fettlöslichen Bestandteile mit Büffelmilch (es geht auch Kaffeesahne) zubereitet.
Indikation:
lindert Schmerzen, löst Knoten, mindert Einschränkungen der Beweglichkeit.
Zuletzt geändert von Fügi am 25. Jan 2006, 15:01, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon Rosenfee » 5. Okt 2005, 18:30

Und zu guter letzt arbeitet unter anderem der Pharmakonzern Bayer an der Zulassung des Cannabisproduktes „SATIVEX“ auch im Bereich der rheumatoiden Arthritis.
...und bis eine derartige Zulassung erfolgt ist ;) gilt es dann auch abzuwarten ;) . Es geht hier nicht um eine Diskussion über eine mögliche Wirksamkeit, sondern ganz klar um aktuelle rechtliche Vogaben, die in diesem Forum zu respektieren sind ;) .

Klartext: Momentan existiert keine Zulassung für eine legale medizinische Anwendung in Deutschland

und damit würde ich das Thema gerne beenden ;) .

:wink: Gruß Rosenfee

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Beitragvon paul » 5. Okt 2005, 21:34

Hallo Fügi,

die Therapie, die Du für D i c h gefunden hast und die D i r geholfen hat, kannst Du für D i c h gerne weiter anwenden; das liegt allein in Deinem Verantwortungsbereich ... und ich will auch gerne einräumen, dass es eine interessante Rezeptur ist und sie in der Zusammenstellung durchaus auch wirksam sein kann; allerdings muss ich Rosenfees Hinweis auf Legalität bzw. Illegalität unterstützen und die Rezeptur aus diesen Gründen leider löschen, auch weil sie zum Nachahmen animiert... und das wiederum kann vom Forum nicht unterstützt werden. Ich hoffe, Du hast Verständnis dafür und belässt es dabei.
Gruß: Paul

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Beitragvon Fügi » 6. Okt 2005, 07:51

Guten Morgen Rosenfee und Paul.

Ich habe für die Streichung der Rezeptur volles Verständnis, ihr habt das auch geschickt gemacht, ohne dabei den Sinn der Beiträge zu entstellen.
In dieses Forum habe ich schon sehr viel Wissenswertes gelesen, man muss ja nicht jede Meinung sprich Therapie teilen.

Einen schönen Tag, Fügi. :wink:

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Beitragvon paul » 6. Okt 2005, 08:26

Hallo Fügi,

Danke für Dein Verständnis!
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

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Beitragvon Fügi » 21. Nov 2005, 11:08

Wissenschaft: Cannabisextrakt wirksam bei der Behandlung der rheumatoiden Arthritis

Eine fünfwöchige klinische Studie mit 58 Patienten mit rheumatoider Arthritis, die in der Zeitschrift Rheumatology veröffentlicht wurde, fand, dass Sativex, ein Cannabisextrakt, der gleiche Mengen an THC und CBD entfällt, einem Plazebo überlegen war. In der doppelblinden Studie erhielten 31 Patienten Cannabis und 27 ein Plazebo. Die Teilnehmer konnten bis zu sechs Dosen einnehmen, von denen eine Dosis 2,5 mg THC und 2,5 mg CBD enthielt. Die mittleren Dosen, die in der letzten Behandlungswoche erreicht wurden, betrugen in der Cannabisgruppe 13,5 mg THC.
Die Forscher fanden heraus, dass Patienten, die Sativex eingenommen hatten, signifikante Verbesserungen bei den Schmerzen unter Bewegung, bei Ruheschmerzen, bei der Schlafqualität und bei der Entzündung aufwiesen. Es gab keine Verbesserung bei der Morgensteifigkeit, jedoch waren die Ausgangswerte niedrig. Die große Mehrzahl der Nebenwirkungen waren mild bis mäßig stark, und es gab keinen Studienabbruch wegen Nebenwirkungen und keine schwer wiegenden Nebenwirkungen in der aktiven Behandlungsgruppe.
Die Forscher schlossen daraus, dass "ein signifikanter analgetische Effekt beobachtet, und die Krankheitsaktivität durch eine Behandlung mit Sativex signifikant unterdrückt wurde. Obwohl die Unterschiede gering und innerhalb der Population variabel sind, stellen sie einen Nutzen von klinischer Relevanz dar und zeigen die Notwendigkeit für detailliertere Untersuchungen bei dieser Indikation."

(Quellen: Blake DR, Robson P, Ho M, Jubb RW, McCabe CS. Preliminary assessment of the efficacy, tolerability and safety of a cannabis-based medicine (Sativex) in the treatment of pain caused by rheumatoid arthritis. Rheumatology, 9. November 2005 [Elektronische Veröffentlichung vor dem Druck]; Pressemitteilung von GW Pharmaceuticals vom 9. November 2005)

Es scheint so, dass es einige gibt, die keine Berührungsängste mit hochwirksamen, wenngleich auch umstrittenen uralten Heilkräutern haben und es verstehen damit auch vernünftig umzugehen. Erwähnenswert, dass hier mit Pflanzenextrakten gearbeitet wird und nicht mit der Vollsynthese der Wirkstoffe, da es zur Zeit noch erheblich billiger ist.

Einen schönen Tag, Fügi. :wink:

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Beitragvon Kräuterfee » 21. Nov 2005, 11:47

Hallo Fügi,

ich habe keine Berührungsängste mit Heilkräutern, ob uralt oder nicht - trotzdem ist Sativex in Deutschland immer noch nicht zugelassen und immer noch ist die Anwendung von Cannabis bei uns in Deutschland nicht legal ! ;-)
MfG
Kräuterfee

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Fügi
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Beitragvon Fügi » 15. Nov 2006, 09:21

Hallo zusammen,
bei Euch im Pflanzenlexikon des Forums wird die Hanfpflanze (Cannabis sativa) als giftig und ohne Heilwirkung eingestuft, dass dies nur die halbe Wahrheit ist, zeigt folgende aktuelle Meldung.

Einen schönen Tag, Fügi. ;)

Cannabis gegen Schmerzen vor dem Durchbruch
Positive Wirkung bei mehreren Erkrankungen bereits wissenschaftlich bewiesen


Wien (pte/09.11.2006/12:45) - Anlässlich der 6. Österreichischen Schmerzwochen der Österreichischen Schmerzgesellschaft http://www.oesg.at hat der Schmerzexperte Hans-Georg Kress, Leiter der Universitätsklinik für Anästhesie und Allgemeine Intensivmedizin am AKH Wien http://www.meduniwien.ac.at erneut die Bedeutung der pflanzlichen Cannabinoide in der Schmerztherapie hervorgehoben. Auch international sei in die Diskussion um die Verwendung dieser Substanzen in der Schmerztherapie Bewegung gekommen. Es gebe positive Signale aus der Schweiz und auch aus Italien.

Die italienische Regierung will Cannabis zu therapeutischen Zwecken legalisieren und dessen Verwendung für Menschen mit chronischen Schmerzen regeln. Die Schweizerische Multiple Sklerose-Gesellschaft begrüßte erst vor kurzem ausdrücklich den Vorschlag der nationalrätlichen Gesundheitskommission, Cannabis für medizinisch-therapeutische Zwecke zu legalisieren, berichtet Kress im pressetext-Interview. "Es ist allerdings anzumerken, dass es sich bei den Präparaten nicht um Cannabis, also Marihuana oder Haschisch handelt. Diese bleiben auch weiterhin nicht verschreibbar und auch nicht verkehrsfähig", betont der Mediziner. "In Österreich erlaubt und verfügbar sind derzeit nur Cannabinoid-Einzelsubstanzen wie das delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) sowie ein synthetisches Derivat."

"Bewährt haben sich nach Evidenz-basierten Untersuchungen Anwendungen bei Krebs- und Palliativpatienten sowie bei anderen, nicht-palliativen ausgewählten Indikationen wie Multiple Sklerose, Spinaler Querschnitt und neuropathischen, also durch Nervenschädigung oder -reizung hervorgerufene Schmerzen," berichtet Kress. Auch bei entzündlichen Erkrankungen des Darmes, neurodegenerativen Erkrankungen, zentralen Bewegungsstörungen wie Multipler Sklerose, der Tic-Krankheit Tourette-Syndrom könne man THC verabreichen. "Daneben hat sich die Anwendung in der Palliativmedizin bei der Behandlung von Therapie-ausgelöster Übelkeit oder Erbrechen, Appetitlosigkeit sowie auszehrungsbedingtem Gewichtsverlust bei Aids oder Krebs bewährt."

"Neu ist die Erkenntnis, dass Cannabinoide bei der rheumatoiden Arthritis eine zusätzliche schmerzlindernde Wirkung ausüben können." Nicht bewährt jedoch haben sich Cannabinoide beim postoperativen Akutschmerz. "Die Verwendung von natürlichen Cannabinoiden kann gerade beim Auftreten von Problemen mit konventionellen Medikamenten erfolgreich sein", erklärt Kress, der Leiter der größten Schmerzambulanz Österreichs ist.

Als Fertigarzneimittel gebe es THC derzeit noch nicht. Ein deutsches Pharmaunternehmen arbeite aber gerade daran. Ehe dieses Produkt auf dem Markt sein wird werde es allerdings noch ein bis zwei Jahre dauern, schätzt der Mediziner. "Derzeit gibt es allerdings zahlreiche Apotheken, die Tabletten oder Tropfen aus der Wirksubstanz zubereiten und gegen ein so genanntes Suchtmittelrezept abgeben", erklärt Kress. Krankenkassen bezahlen die Präparate auf Antrag. Kress betont, dass der natürliche Wirkstoff wesentlich kostengünstiger sei, als das synthetisch hergestellte.

Die meisten klinischen Daten über die Wirkungen liegen derzeit für Multiple Sklerose vor. Bei einer großen britischen Studie konnte im Vergleich zu Placebo eine signifikante subjektive, jedoch nicht objektivierbare Reduktion der Spastik unter dem Cannabisextrakt festgestellt werden. "Zudem wurde bei den Patienten eine objektivierbare funktionelle und eine deutliche subjektive Verbesserung festgestellt", berichtet Kress. "In weiteren kleineren Studien konnte festgestellt werden, dass es zu einer Verbesserung von Spastik, Blasenfunktion und Lebensqualität sowie zu einer deutlichen Reduktion von MS-assoziierten neuropathischen Schmerzen kam", erklärt der Mediziner abschließend im Interview. (Ende)

Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Wolfgang Weitlaner
email: weitlaner@pressetext.com Tel. +43-1-811 40-307

PS: Da ich nicht Rauche, kiffe ich das Zeug auch nicht, verwende es aber als Cannabistee, welcher aber etwas umständlich zuzubereiten ist.
Mittlerweile ist es mir gelungen so eine Art Kakao-Sahne- Hanfschnaps so anzusetzen (mazerieren), dass dieser schon bei einem halben bis ganzen Schnapsglas (1-2cl) in etwa die gleiche Wirkung wie der Tee entfaltet (leichte Schmerzlinderung, leichte Euphorie dann Beruhigung, anhaltende Entzündungshemmung, Appetitanregung usw.).
Eine sehr gute Verträglichkeit erreicht man, wenn man diesen Schnaps in ein Glas Milch rührt, hier setzt die Wirkung ca. nach einer Stunde ein, Milch besitzt hier wahrscheinlich die Eigenschaft die gewünschten Inhaltstoffe des Hanfes besser hervorzuheben und Unerwünschte einfach zu neutralisieren.

BakuninXL
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Registriert: 1. Dez 2006, 07:18

Beitragvon BakuninXL » 1. Dez 2006, 08:01

Klartext: Momentan existiert keine Zulassung für eine legale medizinische Anwendung in Deutschland

Weil eine Heilpflanze die ohne Ansprüche praktisch überall wächst sich so schlecht vermarkten lässt. Hanf ist das älteste bekannte Medikament gegen Schmerzen (die älteste Heilpflanze überhaupt). Die fette Pharmalobby fürchtet doch nur Gewineinbrüche da Hanf vorallem gegen jene Erkrankungen/Symtome hilft mit denen die Giftmischer am meisten Gewin erwirtschaften; psychische Erkrankungen (vorallem Depressionen) und Schmerzen.

"Mögliches Wirkspektrum
* antibakteriell
* antiviral
* antiemetisch (brechreizhemmend) / Wirkungsdauer ca. 4- 6h.
* antiepileptisch
* appetitanregend / nicht zuverlässig wirksam / Zusammenhang mit Set u. Setting
* bronchienerweiternd / Wirkungsdauer ca. 2 h / nachlassend bei Dauerkonsum
* entkrampfend / nachlassende Wirkung bei Dauerkonsum
* entzündungshemmend
* fiebersenkend / durchschnittliche Senkung der Körpertemperatur um ca. 0,5 - 1,5°C
* gerinnungshemmend
* juckreizhemmend
* schmerzstillend


Diskutierte Anwendungsgebiete

* AIDS
* Asthma
* Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose und Morbus Crohn
* Epilepsie
* Glaukom
* Krebs (Bekämpfung der Nebenwirkungen der Chemotherapie; u. U. auch direkter Einsatz gegen Tumore bzw. in der Vorbeugung möglich)
* Migräne
* Neurodermitis
* Schlafstörungen
* Schmerzzustände
* Spastiken
* Tourette-Syndrom
* Depression
* Morbus Parkinson
* Alzheimer
* Schmerztherapie/als Opiatersatz und -ergänzung"

- Cannabis als Medizin
http://de.wikipedia.org/wiki/Cannabis_als_Medizin


Zum Thema, ich würde ne Kombinationstherapie bestehend aus einigen Kräutern empfehlen:

Das hift sowohl gegen Schmerzen als auch Entzündungen. Die Therapie ist auch mehr auf Problemlösung statt nur Symtombekämpfung ausgelegt. Nach dem Konsum von Hanf solte für mindestens 3 Stunden nicht am Straßenverkehr teilgenommen werden! Lapacho wirkt ausserdem bluhtverdünnend und solte bei Problemen mit der Blutgerinung vermieden werden.


MFG Bakunin
"Die Natur kann von keinem belehrt werden, sie weiß immer das richtige." - Hippokrates



   

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