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Blutverdünnung wirklich notwendig??

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Moderator: Angelika

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Bosco
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Blutverdünnung wirklich notwendig??

Beitragvon Bosco » 11. Jul 2002, 19:36

Hallo

ich habe das mittel "mono-embolex NM" (Wirkstoff certoparin-natrium 3000 I.E.-Xa) verschrieben bekommen. Grund war ein Gebrochener Fuss.

Wenn ich das Richtig sehe muss ich´s mir spritzen bis ich wieder den Fuss belasten und wieder laufen kann. Das bedeutet in meinem Fall alles in allem c.a. 10 Wochen. Das sind fast 2,5 linter Gift !!!!!!!! :o

Ich habe heute (nach 3 wochen) beschlossen es nicht mehr einzunehmen.
Ich mache im Bett Sit-ups und Liegestützen um die Blutzikulation in schwung zu bringen und Massiere das Bein mit dem Kaputtem Fuss.

Kennt jemand irgendwelche (selbstverständlich natürliche) Möglichkeiten um das Blut dünn zu halten und einer evtl. Trombose oder einem Gerinsel vorzubeugen ??

Den Trombose Strumpf habe ich übrigens auch abgelegt.


Gruss

Bosco


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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 11. Jul 2002, 22:10

Hallo Bosco,

ich habe das mittel "mono-embolex NM" (Wirkstoff certoparin-natrium 3000 I.E.-Xa) verschrieben bekommen. Grund war ein Gebrochener Fuss.
-> ein offener Bruch oder Bruch mit Hämatomen ? (innen - sieht man nicht unbedingt oder/und außen ??? - wahrscheinlich die Beinvene mit verletzt...)
Das war sicherlich ein komplizierterer Unfall...beim normalen Bruch würde man so etwas nicht tun müssen.
Bei Hämatome helfen Umschläge mit verdünnter Arnika- und Obstessigtinktur: In 1L Wasser 1 Glas Arnikabranntwein und die gleiche Menge Essig geben. Umschläge möglichst stündlich wechseln.
:achtung: Bei offenen Wunden keine Arnika aufbringen.
Dann lieber Ringelblume für das Hämatom: Blüten zerdrücken, mit siedenden Wasser überbrühen, in ein Tuch packen, auf die betroffene Stelle legen, mehrmals täglich wechseln (das reinigt das Blut und ist ein gutes Hilfsmittel bei Deinen Injektionen)
Certoparin ist eigentlich ähnlich dem Heparin...
Ich würde das nicht auf die leichte Schulter nehmen, das Risiko mit dem Absetzen ist zu groß!

Ich mache im Bett Sit-ups und Liegestützen um die Blutzikulation in schwung zu bringen und Massiere das Bein mit dem Kaputtem Fuss.
-> hmm, wenn ein Hämatöm vorliegt, könnte ein Blutpfropfen sich durch eine Überanstrengung lösen - nicht übertreiben bitte.
-> keine Massage bei Hämatomen an der betreffenden Stelle

Kennt jemand irgendwelche (selbstverständlich natürliche) Möglichkeiten um das Blut dünn zu halten und einer evtl. Trombose oder einem Gerinsel vorzubeugen ??
-> Kneipsche Güsse warm/kalt für die Durchblutung sind nach längerem Tragen des Strumpfes angenehm bei dem gefühl der Durchblutungsschwierigkeit - aber :achtung: Vorsichtig und nur leichte Temperaturwechseln andeuten, warm abschließen - keinesfalls übertreiben !

Den Trombose Strumpf habe ich übrigens auch abgelegt.
->Den Strumpf ab und zu abmachen ja, wegen der Durchblutung; sonst und vor allem bei Belastung (z.B. laufen) bitte unbedingt drauflassen !

Ich habe mal gehört, daß Süßklee einen Stoff enthält , der Thrombose entgegenwirkt.
Beim Gären entsteht aus Cumarin Dicumarol, und das ist ein Stoff, der die Blutgerinnung hemmt.
Daraus werden Medikamente zur Blutverdünnung hergestellt - wie sie heißen, weiß ich leider nicht :-?
MfG
Kräuterfee

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Bosco
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Hallo Kräuterfee

Beitragvon Bosco » 12. Jul 2002, 02:21

uj...ist plötzlich lang geworden der Text...
ich habe schon mal einen Beitrag im "Sonstiges" Forum abgelegt (der jetzt übrigens auch gelöscht werden kann).

<<-> ein offener Bruch oder Bruch mit Hämatomen ? (innen - sieht man nicht unbedingt oder/und außen ??? - wahrscheinlich die Beinvene mit verletzt...)

Also der bzw. die "Corpus ossis metatarsalis II,III und IV" sind unmittelbar vor den entsprechenden "Caput o.m. II, III & IV" durchgebrochen und sind Richtung Fusssohle verschoben. Und es war auch kein offener Bruch.
Ich habe mir vor 3-4 Monaten bereits den IV-er gebrochen, das wurde mir aber erst klar nachdem sich das mir bereits bekannte Gefühl im Fuss, diese Mal tasächlich als Bruch herausgestellt hat. Damals habe ich einfach einen Elastischen Verband genommen und bin 2 wochen lang Rumgehumpelt und gut wars. Ich schätz mal das Desaster konnte nur geschehen weil sich der alte Bruch schlecht verheilt hat (wenn überhaupt) udn die Stabilität des Fusses nicht mehr gegeben war. Wobei 3 Meter höhenunterschied auch für einen gesunden Fuss ins Auge gehen können.


Vor der Operation war auch noch nicht klar welche Methode man anwenden wird. Im endeffekt sind es Kirschner Drähte geworden die sechs wochen nach der op wieder raus sollen, also inzwischen c.a in einem monat.


<<-> hmm, wenn ein Hämatöm vorliegt, könnte ein Blutpfropfen sich durch eine Überanstrengung lösen - nicht übertreiben bitte.
-> keine Massage bei Hämatomen an der betreffenden Stelle

Würde sich ein Hämathom im Fuss bemerkbar machen durch Schmerz oder ähnliches?? Weil der Fuss ist den Umständen entsprechend o.k. Ist zwar am Fussballen noch ein wenig angeschwolen aber sonst idt die Schwellung sehr gut weggegangen. Die Narbe sieht auch gut aus. Die nähte werden am Montag gezogen.

Zur Massage...ich massiere mir nur den Oberschenkel und die Wade, den Fuss lasse ich soweit in Ruhe. Ich versuche immer wieder mal die Zehen zu bewegen aber der Erfolg hält sich in Grenzen.

Nochmal zum Sport:
Also ich habe mir vorgenommen am Tag meinen Puls wenigstens eine halbe oder dreiviertel Stunde lang über 120 ode 130 zu halten. Ich laufe auch eigentlich täglich mindestens eine halbe Stunde mit meinen Krücken herum (abgesehen von Bad oder Küche).
Eigentlich habe ich ja bettruhe verordnet bekommen aber ich denk mal so lange ich den Fuss nicht belaste geht das schon.
Ich denke mir halt wenn ich genug mache kann sich nun mal kein Blut anstauen da es sogar in dem entlegenen Fuss wieder in Schwung kommt (was ja bei einem bereits existieren Hämathom schon gefährlich werden kann, das geb ich schon zu), abgesehen davon dass die größere Menge an Blut die an der Wunde vorbeifliesst die Heilung fördert.

Ich werde deine Tipps aber auf jeden Fall mal beherzigen und hoffe dass dieses Selbstexperiment gutgeht.

Was mich halt auch stutzig macht ist die Tatsache dass Menschen in Ländern in denen nicht unbedingt Geld für solche Mittel da ist, diese auch nicht einnehmen und sich (den Umständen entsprechen) wohl fühlen.Seien es Menschen die mehrere Monate Liegen oder Menschen die teilweise seit Jahrzehnten Blutstauungen in Extremitäten haben.
Sie alle Leben ohne sich innerhalb von 10 Wochen 2,5 Liter Gift gespritzt zu haben. (ich gehe mal davon aus dass auch dieser Wirkstoff auf der Basis von Nerven- oder Rattengift oder sonst irgendetwas kontraproduktivem ist).

Wieauchimmer.. ich sollte lieber zusehen endlich mal vor den Vögeln schlafen zu gehen.


Gruss

Bosco

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 12. Jul 2002, 10:24

Hallo Bosco,

nun habe ich den anderen Beitrag von Dir gelesen - tja und da fühlte ich mich als Nichtfachdame gar nicht so angesprochen....und traute mich damals nicht 'ran. :D

26 diverse Knöchelnchen haben wir am Fuß -also sind es die Mittelfußknochen salopp gesagt, von denen Du spachst ...

Nun aber zu der ganzen "Blutgeschichte"am Fuß: (aus Anatomie des Fußes - Blutversorgung des Fußes - von Werner Götz)
Die arterielle Versorgung des Fußes stammt aus dem Stromgebiet der A. poplitea, der Fortsetzung der A. femoralis in der Kniekehle. Sie spaltet sich in die A. tibialis anterior, die an der Vorderfläche des Unterschenkels weiterzieht, und die A. tibialis posterior, die unter dem Sehnenbogen des M. soleus verläuft.
Die A. dorsalis pedis als Endast der A. tibialis anterior liegt direkt unter der Haut des Fußrücken und bildet distal die bogenförmige A. arcuata, aus der Gefäße zu den Zehen ziehen. Äste aus der A. tibialis anterior bilden ausgedehnte Gefäßnetze an den Knöchelregionen. Aus der hinteren Tibialisarterie entspringt die A. peronea zur Versorgung von Wadenregion und Ferse. Sie tritt nach Verlauf durch den Tarsaltunnel medial an die Fußsohle über. Dort bildet sie zwei Fußsohlenarterien aus, die A. plantaris medialis und lateralis, die über bogenförmige Anastomosen miteinander verbunden sind (Arcus plantaris profundus). Aus dem Arcus entspringen Arterien zur Versorgung der Zehen. Die Venen von Fußsohle und Fußrücken stehen miteinander in Verbindung. Größere bogenförmige Venenstämme aus diesen Regionen münden meist in ein am Fußrücken liegendes Venengeflecht (Rete venosum dorsale pedis). Die Hauptabflüsse erfolgen über lateral und medial gelegene größere Gefäße in die V. saphena magna und parva des Unterschenkels. Am Fuß verlaufen zwar Lymphgefäße, jedoch gibt es keine Lymphknoten.

Jetzt wirste eh alles vergessen haben - ich auch :D

Kurzfassung von mir:
Sehr vereinfacht verkürzt ausgedrückt - Die Arterie arcuata verläuft in Höhe der Lisfranc´schen Gelenklinie (Basis der Mittelfußknochen) unter den Sehnen des Kurzen Zehenbeugers bogenförmig bis zum lateralen Fußrand. Dazu gehört noch Aa. metatarsales dorsales, die sich widerum in jeweils 2 Aa. digitales dorsales teilen.
A. dorsalis pedis zieht als Endast der A. tibialis anterior lateral von der Sehne des M. extensor hallucis longus (Langer Großzehenbeuger) auf dem Fußrücken. Ihr wichtigster Ast ist die A. arcuata
(Den Puls der A. dorsalis pedis kannste auf dem Fußrücken, lateral von der Sehne des M. extensor hallucis longus (Langer Großzehenbeuger), tasten.)

Kommst Du aus dem Medizinischen ? Dein Befund aus Sonstiges ist ja sehr detailiert...
Jetzt habe ich so viel geschrieben :lol:

Na ja, Mensachen in armen Ländern, man sollte das nicht so eng sehen. Man kann froh sein, daß wir solche Medizintechnik haben - viele Menschen könnten sonst sterben oder einen Schlaganfall/Herzinfakt erleiden...Ich bin offen gesagt für die gute Kombination Schulmedizin und Naturmedizin. :flower:

Ein kleines, eigentlich nichtvergleichbares Bsp. von mir:
Eine einfache Geschichte, die dann etwas mehr als gewöhnlich daneben ging:
Blutabnahme und nervöser Neuling - ich Supervenen und alle besten Vorraussetzungen zur Blutabnahme...Vene Nummer eins: danebengestochen, dann mehrfach durchgestochen, dann die tiefergelegenere andere in der Mitte der Armbeuge ausprobiert (eigentlich die etwas schwerere Version) dasselbe Theater - dann habe ich freundlich assistiert und ihr die dritte im Vene angeboten und gesagt wie sie die Spritze führen muß...endlich Erfolg (die Armen nächsten Blutabnahmekandidaten... :eek:
Danach: Ich lieber länger als üblich draußen sitzengeblieben und mit mehreren Fingern den ganzen Bereich des Desasters abgedrückt...
Etwas schneller zur Arbeit gelaufen und nach 5 min ging der Schmerz los (noch nix zu sehen) und ich schon die böse Vorahnung...
Nix auf Arbeit da, nur Johanniskrautöl und rauf damit. Zu Hause schnell eine Ladung Heparinsalbe drauf und schnell den Arm bandagiert. Abends ab damit und dann kam der Heparinroller zum Einsatz. Nun oberflächlich zwar wenig blau - aber innen drin, jede Menge Suppe....
Ich nächsten Tag zum Arzt -> blau, blauer gehts nicht mehr... - fassungsloses Staunen (ich hätte doch mich hinsetzen und drücken sollen...) :-? -?)

Na ja. Bei Dir ist das ein bißchen heftiger, wenn Du Dir mal nur die ganzen Äderchen am Fuß genauer ansiehst, geschweige, die man nicht sieht.
Erfreulich ist, daß Du es mit den Aktivitäten nicht übertreibst, hatte mir gestern schon Sorgen deswegen gemacht (Ich bin ja auch so eine unruhige Hummel...) :D
Und richtig, leichte Aktivität schadet nicht. Ganz leichte Übungen mit Deinen Zehen sind auch richtig, erwarte aber nicht so viel, das braucht seine Zeit.

Nun, das waren jetzt nicht so umwerfende Tipps, hoffe aber doch Dir etwas geholfen zu haben.
MfG
Kräuterfee

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Bosco
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Beitragvon Bosco » 12. Jul 2002, 17:55

Hallo Kräuterfee

Tasächllich hätte ich einfach den Begriff Mittelfussbruch hinzufügen können. Aber ich habe mcih schon so daran gewöhnt, da die Beschreibung genauer ist, und derjenige der nur böhmische Dörfer versteht, fühlt sich hoffentlich motiviert im Buch nachuschlagen, wie ich bei deinem mini Arterien-Referat. Jetzt weiss ich wieder bisschen mehr. ;-)

Also ich hatte auf jeden fall die ersten anderthalb wochen Hautverfärbungen unter der Haut im Bereich vom großen Zeh und seinem Nachbarn. (Die Operation fand erst 2 Wochen nach dem Unfall statt). Die Blutungen waren vor der Op. fast weg, nach der Op. ganz.
Auf jedden Fall Trat eine Blutung im Bereich der "A. digitales dorseales" auf und im grösseren Bereich um die "A. metatarsea dorsalis I", was mich wundert da wenn überhaupt Arterien verletzt sein sollten, dann eher im Sohlenbereich. die "a. metatrsea plantaris" wäre da eher ein geeigneter Kandidat. Aber vielleicht ist der (bzw. die) Knochen beim Bruch nach oben geschossen und hat eben die daralis verletzt.

Langer rede kurzer Sinn ist auf jeden fall seit fast anderthalb wochen keine verfärbung mehr.

Um nochmal zum eigentlichen Thema zurückzukommen, ich antworte so spät da ich erst noch ein Büchlein über Blutgerinnung durchlesen wollte.
Ich finde ich bin kein so schwer lidierter Patient dass dies wirklich sein muss.
Das Buch ist eigntlich an Patienten gerichtet die mit Curinen behandelt werden aber auch auf Heparin wurde behandelt.
Dort wurde in einem Satz erwähnt dass Cumarine in der Natur weit verbreitet sind und in einer Reihe von Pflanzen vorkommen. Diese werden auch in bei der Fermentierung von Tabak oder bei der Herstellung von Likör verwendet.
Also habe ich schon mal eine kleine Spur die ich verfolgen kann.

Was mir auch noch zu denken gibt sind die Kirschner Drähte die eine Gerinselbildung durchqaus fördern denke ich mal, da sie aus dem Knochen herausragen und mit dem Vorsatz des Heilens eben auch mit Blut umschlossen werden.

Ich komme übrigens nicht aus dem medizinischen Bereich aber ich bin auf dem besten Weg dahin da ich Anfand nächsten Monat eine Ausbildung zum Heilpraktiker beginnen möchte.

Gruss :wink:

Bosco

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Bosco
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Beitragvon Bosco » 13. Jul 2002, 02:16

hallo Kräuterfee

Hier habe ich mal einen interresanten Artike gefunden der letztes Jahr im Spiegel kam.


http://www.google.de/search?q=cache:53O ... e&ie=UTF-8

Eigentlich müsste ja eine regelmäßige Blutbildkontrollen zu Beginn der Therapie erfolgen. Das war bei mir überhaupt nicht der Fall was ich mal als grob Fahrlässig bezeichnen würde. Da ich das Mittel aber über drei Wochen am Stück genommen habe ist bei mir (wahrscheinlich) von keiner allergischen Reaktion auszugehen.
Trotzdem werde ich es nicht mehr einnehmen, da wie es aussieht das Risiko der Heparineinnahme grösser ist als die eventuellen Folgen einer Störung im "natürlichen" Heilungsprozess. Und ich bin ja wie du weisst kein Herzklappenpatient, habe auch keinen Infarkt gehabt.

Wenn du mal Zeit und lust hast kannst du dir ja noch die links hier anschauen:

http://www.arznei-telegramm.de/register/9407059.pdf
http://www.arznei-telegramm.de/register/9104038.pdf

http://bibd.uni-giessen.de/gdoc/1999/uni/d990029.pdf

http://www.schattauer.de/zs/haemo/pdf/B ... 3_2000.pdf
hier wird auf verschiedene Studien eingegangen eingegangen die quais die unwirksamkeit des Präparates nechweisen.



Gruss

Bosco


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Beitragvon Bosco » 14. Jul 2002, 14:18

Hallo Kräuterfee

Um dich über meinen Werdegang zu Informieren das wichtigste.... ich lebe noch :wink:

Ich habe am Freitag Abend die letze Injektion gehabt und werde heute mal eine Sanfte ASS anwendung starten. Ich bin mir noch nicht wirklich sicher welche Menge angemessen ist. (wie es scheint c.a. 100 mg / tag ).

Die Gefahr der Kombination von Heparin und ASS ist mir bekannt aber darum habe ich ja auch Gestern kein ASS genommen. Nach 40 Stunden geh ich davon aus dass die Heparinwirkung eine geringe ist.

Zu de alternativen Pflanzen:

also an erster Stelle steht schon mal Waldmeister. Der Waldmeistergeruch, das ist Cumarin.

Pflanzen mit einem gewissen Cumaringehalt sind zB der Engelwurz, Pastinak, und Liebstöckel und wahrscheinlich noch einige andere.

Das Problem liegt jetzt nur noch in der Dosierung.

Maximale Konzentrationen liegen zwischen 2 - 10 mg Cumarin /kg Lebensmittel.

Es erreicht bis 1 % in den getrockneten Blättern.

Das Cumarin selbst weist nur eine sehr geringe gerinnungshemmende Wirkung auf. Die LD50 beträgt bei Ratten 293 mg kg-1.

Das sind schon mal recht gute anhaltspunkte wie ich finde.


sodenn

Bei Neuigkeiten lass ichs dich wissen.


Gruss :wink:

Bosco

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Beitragvon Kräuterfee » 14. Jul 2002, 17:03

Hi Bosco,

daß das Cumarin die Blutgerinnung beeinflußt stimmt. Im Waldmeister selbst sind es die Curaminglycoside, aus denen Cumarin frei wird, die Kopfschmerzen, Erbrechen, Schlafsucht und in höheren Dosen Lähmung etc. verursachen. &#8211; Ich glaube um da Erfolg zu haben, muß man schon höher liegen ;-) Es gibt auch Cumarin-Medikamente, sind garantiert verschreibungspflichtig. Und so haste die Nebenwirkungen ;-(
Cumarin ist übrigens leicht löslich in Alkohol und Öl. Falls ein zu viel, Sonnenexposition meiden, Kohle-Pulvis, Erbechen herbeiführen, Medizinkohle.
Aber wie wär&#8217;s dann mit Schwefelverbindungen &#8211; sie verhindern das Verklumpen der roten Blutkörperchen.
Bärlauch noch besser als Knoblauch. Bärlauch ist dabei der Hit. Außerdem erhöht sich die Durchströmungsgeschwindigkeit des Blutes, die Starre des Blutplasmas nimmt ab und die Fließgeschwindigkeit des Blutes nimmt zu.
Ich habe mal gelesen, Tests erbrachten, daß 1 g Bärlauch pro Tag ausreicht. Mehr brachte keine Verbesserung.
Klasse Sache bei Durchblutungsstörungen, Thrombose etc. !
MfG
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Beitragvon Bosco » 15. Jul 2002, 20:19

Hallo Kräuterfee

Danke für den Tipp mit dem Bärlauch, aber auf was bezieht sich die Dosierung? Tabletten, Saft, Granulat, Rohpflanze??

Ich habe hier noch ein Paar Pflanzen entdeckt die Cumarine enthalten. Das sagt zwar nichts über die Eigenschaften und Fähigkeiten zur Bluverdünnung, aber bestärkt mich doch in meinem Weg.

Da wären z.B.

- Kamille
- Passionsblumen
- Stechapfel
- der schon bekannte Waldmeister
- Steinklee
- Lavendel
- Labkraut
- Ling Zhi-Tee (in Deutschland verboten)
- weißer Diptam (sehr giftig) (Furanocumarine)
- Estragon
- kleines Habichtskraut
- Kornblume
- sibirischer Löwenschwarz
- Madjobaum
- Sellerie
- Zitrone (auf die werde ich bei Gelegenheit ausführlicher eingehen)
- Honiglee
- Rossfenchelwurzel
- Leberbalsam
- Tonkabohnen
- (eu)
- Gemeine Schafgarbe
- echte Vanille
- behaartes Habichtskraut

- Magnesium
- ZitronenGras
- Paprika
- Küchenzwiebel
:o :o :o :o :o

Und das ist nur ein kleiner Teil wie ich schätze.

Ich finde die Natur bietet uns Wahrlich mehr als Genug. Die Natur hat definitiv für jede "Krankheit" eine Lösung.

Wenn ich noch näheres zur Art der Anwendung und Dosierung zusammengetragen habe werde ich es noch hinzufügen.

Gruss

Bosco

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 15. Jul 2002, 20:30

Hallo Bosco,

von der frischen Pflanze 1 g bei der Durchstromgeschwindigkeit.
Bei den Schwefelgehalt liegt der Bärlauch trotz minderer Geruch von ca. 7,8 mg/kg gegenüber dem von Knoblauch 6 g/kg.
Dies schwefligen Verbindungen regeln ja das Cholesterin und verhindert die Verklumpung der roten Blutkörperchen.
MfG
Kräuterfee



   

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