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Was tun bei Gallenschmerzen...

Suche hilfe, was tun gegen ...
Keine Frauenprobleme !

Moderator: Angelika

Herbsti
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Was tun bei Gallenschmerzen...

Beitragvon Herbsti » 5. Okt 2002, 15:05

:) Hallo alle miteinander...
Bin noch nagelneu im Bereich der "Naturheilkunde"...
aber nachdem ich schon so einiges gelesen---nicht zuletzt auch hier gute Tips gefunden habe---waage ich einfach mal die Frage/Bitte um Mithilfe bzw. Erfahrungen. :???:
Bin schon seit meinen frühen Tagen mehr als andere Menschen...rein optisch... :D ...---dadurch bedingt---habe ich seit ca. 2 Jahren sporadisch Gallenschmerzen/Leberprobleme...
Ich bin auch durchaus dabei abzunehmen...nicht unbedingt erfolglos...aber was mir kalorienmässig gut tut, ist nicht unbedingt der Gallen-Renner...
Habt ihr irgendwelche Tips für mich, wie sich meine Kräuterküche noch erweitern lässt bzw. vielleicht gibt es ja Erfahrungen in diesem Bereich???
Bzw. was könnte dabei noch unterstützend sein?
Dankeschön und eine sonnige Zeit...
herbsti :flower:


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paul
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Beitragvon paul » 6. Okt 2002, 12:26

Hallo,

von Diäten halte ich nix; sind nur in Ausnahmefällen und bei bestimmten Erkrankungen erforderlich und sinnvoll.

Ernähre Dich "vollwertig", meide Schweinefleisch und alles was vom Schwein kommt (Wurst, Schmalz usw.), reduziere Kalorien (Kalorientabellen sind dabei eine wertvolle Hilfe!) und mit der Zeit wirst Du feststellen, dass es Dir dabei besser gehen wird.

Allerdings sollte die Leber/Galle medizinisch abgecheckt werden!

Hinweise über Vollwerternährung gibt zu genüge im Netz, z.B.:

http://www-ife.uni-giessen.de/hoffmann/ ... llwert.htm
http://www.medizin-netz.de/framesets/fs ... llwert.htm

Gruß: Paul

Drosophila
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Beitragvon Drosophila » 6. Okt 2002, 15:19

Hallo Herbsti,

probiers doch mal mit Artischokenpräperate, z.B. in Tabletteform.
Die Inhaltsstoffe der Artischoke fördern die Regneration der Leberzellen.
Dadurch wird die Gallenproduktion verbessert und Fett kann so besser verdaut werden.
Gegen Gallensteine, ich weiss nicht, ob du welche hast??, hilft die Artischoke auch. Die Gallensteine entstehen durch die Auskristallisierung von Cholesterin ( ist auch ein Bestandteil der Gallenflüssigkeit ).
Artischoken senken den Cholesterinspiegel und unterdrücken somit die Bildung dieser lästigen Biester.

Viele Grüsse,
Drosophila :sun2:

Herbsti
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Beitragvon Herbsti » 6. Okt 2002, 19:14

:wink: Hallo Paul...
dankeschön für Deine Antwort...abr irgendwie hast Du mich da missverstanden...
Genau dies ist ja mein Problem...Gehe ich doch schon meiner Gesundheut zuliebe in die Richtung der Vollwertküche...So beisst sich dies immer noch mit meiner Galle...z.B.Dinkelprodukte:toll zum Abnehmen im "Nebenefekt" aber schauderhaft bezüglich Gallenschmerzen...
Und besagtes Übergewicht muss leider durch eine Diät weichen...da reicht keine "pure Ernährungsumstellung" mehr... :(
Werde mir aber gerne die Links zu Gemüte führen... :)


:wink: Hallo Drosophila...
Ich gestehe Artischoken in diesem Fall anzuwenden ist eine gute Idee...Darauf bin ich jetzt noch nicht gekommen/aufmerksam geworden. :D
Danke für den Tip...werde mich da mal gleich genauer Kundig machen über die Möglichkeiten...


DANKESCHÖN FÜR EURE HILFE
Grüsse :flower: Herbsti

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paul
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Beitragvon paul » 6. Okt 2002, 23:28

Hallo Herbsti,

Schmerzen an der Galle müssen eine Ursache haben. Hast Du eine ärztliche Diagnose dazu? oder hast Du die Diagnose "die Galle ist es" selbst gestellt?

Es gibt einige Erkrankungen, die in Frage kommen, so z.B.

Gallenstein
Gallenblasenentzündung
Gallengangsentzündung
Lebererkrankungen
Bauchspeicheldrüsenerkrankungen
u.a.

Um konkrete Tipps bezüglich einer evtl. vorliegenden Erkrankung (medizinisch gesichert) geben zu können, kannst Du vielleicht noch einige Details dazu nennen!?

Hier noch eine alte Medizinerweisheit: übergewichtige blonde Frauen über 40, die auch schon entbunden haben, sind für Gallensteine sehr empfänglich :)

Gruß: Paul

Herbsti
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Beitragvon Herbsti » 7. Okt 2002, 16:23

:) Hallo Paul...
also um gleich auf den Punkt zu kommen...
Nein-40 bin ich noch nicht/Kinder habe ich auch noch keine...aber gilt das auch für gefärbt blond???
Da könnte man dann gleich das Thema anschliessen:Welche Auswirkung hat die Haarfarbe auf die Gesundheit? :D :D :D

Und ja---es handelt sich hierbei um einen medizinischen Befund, der allerdings--auch nach Krankenhaus und 3 verschiedenen "Allgemein-Medizinern" immer noch nicht richtig "eindeutig" ist.
Ich hatte eine Bauchspeicheldrüsenentzündung; vermutlich durch meine ungesunde Lebensweise(u.a.Schichtarbeit/Übergewicht) ausgelöst und im Zuge der Untersuchungen ergab sich, dass meine Galle (Steinchen haben wir da auch gefunden..)und meine Leber bereits seit längerem schon angegriffen sind.
Nun bin ich nicht der Mensch der sich mit Medikamenten zudröhnt...und habe mir von ärztlicher Seite aus auch sagen lassen, dass das nicht sein muss, wenn ich meine Lebensumstände---und damit in erster Linie mein Gewicht--verändere.
Und genau an diesem Punkt klemmt es eben...Was mir gut tut vom Abnehmen her ist nicht unbedingt das schönste für meine Galle/Leber...
Thats the problem....
So..jetzt weisst Du alles..na, so grob jedenfalls... :lol:
In diesem Sinne,
danke für Deine Hilfe...
Grüsse,
:flower: herbsti


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paul
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Beitragvon paul » 7. Okt 2002, 18:59

Hallo herbsti,

also Gallensteine sind es und die Bauchspeicheldrüse war entzündet.

Ich würde Dir weiterhin zu einer kalorienreduzierten, zuckerfreien, vegetabilen Vollwerternährung raten, wobei Du herausfinden musst, welche Lebensmittel Du nicht verträgst -> die lässt Du dann einfach weg! Vollwerternährung hat nix mit "Körnerfressen" (pardon!) zu tun, sondern

In der Vollwerternährung werden pflanzliche Lebensmittel bevorzugt. Frisches Obst und Gemüse bilden den Hauptanteil. Die Lebensmittel sollten so wenig wie möglich verarbeitet werden, damit wichtige Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Fleisch, Fisch und Eier sollten nur in geringen Mengen verzehrt werden. Naturbelassene Öle (kaltgepresste Pflanzenöle), Milch und Milchprodukte ergänzen den Speiseplan.

Die Zubereitung der Speisen soll schonend und mit wenig Fett sein. Kurze Garmethoden, wie dämpfen und im Wok-Topf schmoren, sollten bevorzugt werden. Etwa die Hälfte der Nahrung soll aus unerhitzter Frischkost bestehen.

Nahrungsmittel aus bestimmten Technologien, wie z.B. Lebensmittelbestrahlung, Gentechnologie und Food-Design sollen gemieden werden.

Ein wesentlicher Punkt der Vollwerternährung ist, möglichst Nahrungsmittel aus ökologisch kontrolliertem Anbau zu verwenden, wie man sie in Bioläden oder bei Bio-Bauern direkt bekommt.

Zu den wichtigsten Heilpflanzen, die die Gallenblase positiv beeinflussen, gehören Schöllkraut, Löwenzahn und die bereits erwähnte Artischocke. Die bekommst Du als Mischpräparat in Tablettenform in der Apotheke.

Feucht-warme Auflagen oder eine heiße Rolle oder ein heißer Heublumensack auf die Lebergegend fördert den Leberstoffwechsel, wirkt krampflösend und schmerzstillend. Allerdings sind warme Umschläge bei einer Gallenblasenentzündung kontraindiziert!

Soviel - hoffentlich - gute Ratschläge für den Moment!

Gruß: Paul

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 7. Okt 2002, 19:26

Eine Bauchspeicheldrüsenentzündung ist meistens auch mit einer Gallensteinerkrankung verbunden. Woher sie kommt, ist noch nicht ganz geklärt.
Sodbrennen, Blähungen, fetter Stuhl, Durchfall sind einige Begleierscheinungen.
Bei Gallenerkrankungen / Steine etc. kommt es u.a. zum Druckgefühl im rechten Oberbauch , Völlegefühl, Aufstoßen und Fettunverträglichkeit. Als Ursache kommen erhöhte Blutfettwerte und/oder eine Unterfunktion der Schilddrüse, Zuckerkrankheit und eine zu kalorienreiche Ernährung in Frage. Für die Entstehung der Gallensteine selbst ist ein Entzündungsvorgang verantwortlich.
Die Leber selbst erkrankt durch Schadstoffe, Medikamente, die im Körper erzeugt werden oder mit der Nahrung aufgenommen werden. (über längeren Zeitraum)...Infektion....
Gallensteine rücken manche mit Rettichsaft zu Leibe, damit sie abgehen. Ich persönlich bzw. meine Leber mag den überhaupt nicht, der gibt mit den ganzen Tag noch Pfötchen. Bei entzündeten Magen und Darm darf er eh nicht genommen werden.
Entgiften geht bei abnehmenden Mond besser. Aber man kann nicht immer so lange warten.
Viel trinken, dann geht der Hunger/Apettit zurück. - Ich trinke mindestens 2 Liter am Tag.
Tees: Schafgarbe, Tausendgüldenkraut, Wegwarte (Vorsicht: macht aber tollen Appetit !), Löwenzahn in jeder Form, Brennessel.
Zur Leberstärkung Silimarin - günstig zum Aufbau.
Jetzt liegt der Krebs in der zweiten Jahreshälfte im abnehmenden Mond, da werden die Gifte besser ausgespült und entschlackt.
Artischocke hat ja Drosophila schon erwähnt.
An Krebstagen besonders die Leber und Galle schonen, dann besonders leichte Kost.
Kohlenhydrate machen leider auch dick ;-(
Bei Leber und Gallenproblemen merkt man selbst schnell, was man nicht verträgt und nicht jedes, was der eine gut verträgt, muß für den anderen gut sein. Deshalb besonders mal in sich hineinhören, manchmal kommt was auf den Tisch, für daß man schon vorher an diesem Tag eine Abneigung hat - dann sollte man das nicht essen - ich selbst habe letztens heimlich die Sahnepilze, die mein Mann gekocht hatte, die noch dazu in Olivenöl schwammen heimlich in's Klo gekippt....
Vieles wichtiges hat ja Paul schon erwähnt - danke ! - hier noch einiges von mir:
- versuche Butter weg zu lassen
- alternativ für Fette natives Olivenöl einsetzen (nicht zu stark erhitzen), keine raffinierten Öle verwenden
- Fleisch und Wurst selten essen, lieber Obst, reichlich Gemüse und Kartoffeln, Fisch, Geflügel, Wild
- achtung vor verstecktem Zucker (Ketchup,Cola, Fanta, Fertiggerichte, Salate, Aufstriche etc. - letztens fand ich sogar einen Räucherlachs mit Zucker behandelt - igitt !
- wenn man Süßes mag, Honig
- weißes Mehl weglassen, ich nehme Vollkornmehl (selten) meistens Grünkern, Amaranth, Dinkel - (Brauche es sowie so genauso wie Zucker gaaanz selten)
- keine Fertigsoßen (überall selbst in Margarine sind ungehärtete Pflanzenfette drin)

Das sollte eine kleine Anregung sein. Natürlich sollste Dir nicht alles verkneifen. Wenn man mal in der Woche besonders auf etwas Appetit hat, das sollte man sich auch mal mit Genuß gönnen. Mache ich auch so, schließlich gehört Genuß auch zum Leben, besonders wenn man krank ist. Schließlich soll ja kein Frust aufkommen.
Nervig ist manchmal das Einkaufen hinsichtlich Qualität und Sorten. Und das zubereiten, da manchmal arbeitsintensiv sein kann, aber nicht muß. Wichtig sollte sein, daß man es am Anfang nicht übertreibt man lernt ja noch), sonst ist die Freude/Interesse schnell dahin und es nervt nur. Also nicht alles mit Macht umstellen, sondern in den Wochenplan mit einbauen, nacher möchte man davon meist von alleine mehr.
Ohne Bewegung geht's natürlich auch nicht - das kurbelt den Stoffwechcsel an.
:wink:
MfG
Kräuterfee

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paul
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Beitragvon paul » 7. Okt 2002, 21:16

Zitat Kräuterfee:
Für die Entstehung der Gallensteine selbst ist ein Entzündungsvorgang verantwortlich.

Hallo Kräuterfee,

ist es nicht eher umgekehrt? Nach meinem Wissensstand sind für die Entstehung einer akuten Gallenblasenentzündung häufig (nicht immer) Gallensteine verantwortlich!

Bei der Gallensteinerkrankung wiederum spielen nicht Entzündungsvorgänge eine Rolle, sondern sie entstehen, wenn die Blasengalle mit Cholesterin übersättigt ist und dessen Auskristallisation begünstigt wird. Gefördert wird die Steinbildung auch durch langes Verweilen der Galle in der Gallenblase (bei geringer Gallenblasentätigkeit). Auffällig ist - wie ich teilweise schon an anderer Stelle erwähnte - das häufige Auftreten beim weiblichen Geschlecht, bei Übergewicht, nach mehreren Schwangerschaften, bei Einnahme der Antibabypille, Diabetes mellitus und erhöhten Blutfetten. Alter, Geschlecht, erbliche Disposition und Ernährung spielen eine Rolle bei der Entstehung von Gallensteinen. Daraus leitet sich die erwähnte Medizinerweishiet ab: 5F-Regel: female, fair, fourty, fat, fertile.
Neben den Cholesterinsteinen gibt es noch Bilirubin-Steine (vor allem bei Hämolyse und Leberzirrhose)

Gruß: Paul :wink:

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 8. Okt 2002, 16:15

Hallo Paul,

das waren meine Worte zu Gallensteine ;)

Als Ursache kommen erhöhte Blutfettwerte und/oder eine Unterfunktion der Schilddrüse, Zuckerkrankheit und eine zu kalorienreiche Ernährung in Frage. Für die Entstehung der Gallensteine selbst ist ein Entzündungsvorgang verantwortlich.

Noch zur Ergänzung:

Gallensteinarten:
- nach möglichen Bestandteilen wie Cholesterin, Calziumcarbonat, Bilirubin oder Eiweiß
1) Cholesterinsteine (Cholesterinpigmentkalksteine)
2) Pigmentsteine (Bilirubinsteine oft mit Kalkeinlagerungen)
3) Calziumbilirubinatsteine

Ursachen:
1. Produktion von cholesterinreicher Lebergalle mit vermindertem Lezithin- und Gallensäuregehalt (z.B. durch Hormonelle Medikamente, Adipositas (Behandlungsbedürftiges Übergewicht)
2. Entzündung im Gallensystem (Eiweiße in der Galle wirken als "Kondensationskeime" für die Steine
3. Gallestau (z.B. nach Vagotomie (Magen-Op) mit verminderter Motilität (Beweglichkeitstörung) der Gallenblase)
4. Vermehrter Anfall von Bilirubin (z.B. bei hämolytischen Anämien)


:wink:
MfG
Kräuterfee

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paul
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Beitragvon paul » 9. Okt 2002, 14:10

Hallo Kräuterfee,

anscheinend schreiben wir aneinander vorbei. :) Ich bin nicht der Meinung, dass an der Entstehung von Gallensteinen selbst Entzündungsvorgänge (wie Du schreibst) beteiligt sind, sondern hauptsächlich die von mir und Dir erwähnten anderen Ursachen. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren, wenn Du das plausibel begründen oder einen Hinweis auf die Quelle Deiner Aussage machen kannst. Nix für ungut!

Gruß: Paul :wink:

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Beitragvon Kräuterfee » 9. Okt 2002, 19:17

Hallo Paul,

habe mal gesucht, wo ich es her haben könnte.

Diese Aussage mit der Entzündung habe ich in dem Buch "Heiltees die Wunder wirken" nach Dr. L. Hochenegg gefunden.
Meine aber auch, es irgendwoanders auch noch gelesen zu haben.

Zitat:
" Erkrankungen der Gallengänge und der Gallenblase haben alle möglichen Ursachen wie Entzündungen, Stoffwechselleiden, Infektionen, bösartige Neubildungen und Parasitenbefall....
...Gallenblasensteine...
als Ursache kommen erhöhte Blutfettwerte in Frage sowie Unterfunktion der Schilddrüse, Zuckerkrankheit und eine zu kalorienreiche Ernährung.
Für eine Entstsehung der Gallensteine sind Entzündungsfaktoren hauptverantwortlich."

:wink:
MfG
Kräuterfee

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Beitragvon Herbsti » 10. Okt 2002, 14:56

:wink: Hallo Paul, Hallo Kräuterfee....
Interessant euch Beiden beim schreiben zuzusehen... :D
Was den Wok angeht---der ist mittlerweile aus meinem Leben nicht mehr weg zu denken.Gerade viele Rezepte der indischen und chinesichen Küche führen bei der Anwendung dazu, dass sogar mein Mann(ein Diät/Ernährungsbewusstes-Essen-Nichtzugeneigter)sozusagen "mitmacht".
Was den Teebereich angeht habe ich für mich selbst herausgefunden,dass spezielle Mischungen mir sehr gut helfen(z.B."Kleiner"Kurtee:Löwenzahnwurzel,Süssholz,Zimt,Klettenwurzel,Ingwer,Koriander,Anis,Petersilie,schwarzer Pfeffer,Wacholderbeeren,Salbei,Nelken,Kurkuma..speziell aufeinander abgestimmt...In jedem guten Naturladen zu bekommen).Stillen sie doch einerseits das Hungergefühl, und andererseits gehen die Schmerzen zurück...
Wie Kräuterfee es wohl so nett ausgedrückt hat"man sollte es am Anfang nicht übertreiben"...Ich hatte es am Anfang übertrieben und nur das Gegenteil erreicht...
Jetzt suche ich eben wieder Wege um zurück zu kommen auf den richtigen/gesunden/heilenden Weg.
Aber dank Eurer Tips bin ich jetzt noch klüger und schaue mit noch offeneren Augen WAS ich einkaufe...

DANKE+Grüsse,
Herbsti :flower:

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 11. Okt 2002, 19:00

Hallo Herbsti,

noch ein Tipp zu den Artischockenpräperaten.
Es gibt so viele davon auf dem Markt. Achte stets auf den Trockenextraktgehalt. Vielfach wird der Gehalt in ml angegeben und/oder der Trockenextrakt. Am leichtesten ist es den Trockengehalt zu vergleichen. Dann Menge und Preis. So gibt es einige gehaltvolle Präparate (sind übrigens alle etwas teuer, aber man kommt lange mit hin).
Ich persönlich habe mir im Reformhaus die von Dr. Dünner gekauft, da sind 180 Stck zu ca. 18 Euro mit einem Gesamtextraktgehalt von 310 mg pro Tablette drin.
Genauso verhält es sich bei Mariendistelpräparaten. Ich will hier keine Werbung machen, da ich auch unmöglich alle Produkte diesbezüglich kenne und verglichen habe, will nur einen wichtigen Hinweis diesbezüglich geben.
Falls Deine Leber schwillt (Druckgefühl), tut ein Zinnkrautdunstumschlag sehr wohl.
Ein - bis zwei handvoll Zinnkraut in ein Sieb geben. Wasser im Topf aufkochen, Sieb reinhängen (soll nicht mit Wasser in Kontakt kommen) und mit Deckel abdecken und wenn alles gleichmäßig feucht durchgezogen ist, in ein Leinetuch packen, etwas abkühlen lassen (bis es auf der Haut erträglich ist), auf die betroffenen Stelle geben, mit Leinen/Wolltuch abdecken (Achtung - Verdunstungskälte entwickelt sich). 2 h oder über Nacht drauflassen.
Das "Zugwasser" nicht wegschmeißen, ich nehme es zum Blumengießen. Die Auflage ist nur einmal verwendbar.
Kommt Du aus dem Ländlichen, bekommst Du bestimmt bei einem Bauern auch Heublumen. Wird preiswerter sein. Die Heublumenauflage (der sogenannte Heublumensack) ist ebenso gut geeignet. Auch nur 1x verwendbar.
MfG
Kräuterfee

Planet Earth
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Registriert: 21. Okt 2003, 08:30

KURKUMA / TUMERIC

Beitragvon Planet Earth » 11. Nov 2003, 14:36

Hallo,

KURKUMA / TUMERIC hilft auch bei Leber und Gallenbeschwerden!

Gruss Rolf



   

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