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psychiatrische Erkrankungen alternativ Behandeln?

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Moderator: Angelika

Heiko999
Beiträge: 7
Registriert: 11. Jul 2005, 13:55

psychiatrische Erkrankungen alternativ Behandeln?

Beitragvon Heiko999 » 23. Sep 2005, 15:12

Hallo,

das Dilemma:
psychiatrische Erkrankungen werden heutzutage in erster Linie Medikamentös behandelt, andere Möglichkeiten sind in der Schulmedizin nicht bekannt (+Elektrokrampftherapie). Dabei handelt es sich meisst um eine Krisenintervention, nicht um Heilung im engeren Sinn. Akute "Schübe" können gut damit aufgefangen werden bzw. Menschen werden in einer "inneren" Kriesensituation oft erfolgreich stabilisiert. Bei chronischen Krankheitsverläufen wird es allerdings schon schwieriger. Die Betroffenen beklagen, dass Gespräche und das therapeutische Aufarbeiten der Vergangenheit oft zu kurz kommen - wobei in akuten Phasen Gespräche oft kaum möglich sind. Manchmal würde auch schon die reine Anwesenheit von Personen reichen, damit sie sich nicht allein fühlen. Leider ist es aber in unserer Gesellschaft nicht so, dass ein lokales soziales Umfeld aus vielen Personen bestehend ein oder zwei Betroffene integrieren oder auffangen, sondern dass wenige Therapeuten und Pflegekräfte sich um viele Erkrankte in organisierten Einrichtungen kümmern. Da wird das Betreuen und "Auffangen" zu einer täglichen Herausforderung. Für viele waren und sind Psychopharmaka ein Segen. Patienten bedanken sich, dass sie plötzlich klar und geordnet denken können und die Betreuenden erfahren ein "Entgegenkommen" der Patienten. Leider sind Medikamente kein wirkliches Heilmittel, haben oft viele direkte und Langzeitnebenwirkungen und werden von vielen nur ungern genommen. Aus meiner Sicht steckt der Fachbereich Psychiatrie noch in den Kinderschuhen.

Fragestellung:
Was gibt es Alternativ zur Behandlung oder Begleitend zur schulmedizinischen Behandlung mit dem Ziel, Medikamente zu reduzieren oder irgendwann ganz darauf verzichten zu können?
(abgesehen von autogenem Training, Progressive Muskelentspannung, etc, was in akuten Schüben eh nicht hilft)
Ich glaubte selbst, dass es da nix gibt (als Betreuende Person), bis ich das Buch "Das weiße Land der Seele" von Olga Kharitidi las, in dem eine russische Psychiaterin, angeleitet von einer Schamanin alternative Wege beschritt und Erfolge erzielte.
Desweiteren las ich einen Bericht in der Zeitschrift: "Soziale Psychiatrie 1/2004" in dem eine Patientin über ihre Erfahrung schreibt, wie sie erfolgreich alternative Wege beschritt, mit Hilfe von Schamanismus und Meditation.
Link zu dem Text:
http://satyroi.de/praxis/Soziale-Psychi ... -2004.html
(der Text ist online nicht mehr erreichbar, deshalb habe ich ihn unter dem Link upgeloaded, ich hoffe, ich verletze keine Rechte, Quelle wurde ja angegeben)
Meine nun eher allgemein gehaltene Frage lautet, ob jemand von weiteren alternativen Möglichkeiten weiß, gehört hat oder für möglich hält.
liebe Grüße
Heiko


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paul
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Re: psychiatrische Erkrankungen alternativ Behandeln?

Beitragvon paul » 23. Sep 2005, 15:50

.... Was gibt es Alternativ zur Behandlung oder Begleitend zur schulmedizinischen Behandlung mit dem Ziel, Medikamente zu reduzieren oder irgendwann ganz darauf verzichten zu können?...
Ich will jetzt nicht groß auf Deinen langen Aufsatz eingehen, aber zu Deiner o.g. Frage kann ich Dir schreiben, dass u.a. die klassische Homoöpathie eine oftmals mit Erfolg gekrönte Alternative zur schulmedizinischen Behandlung psychiatrischer Erkrankungen darstellt; die Betonung liegt auf klassische Homöopathie!
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

Sporler
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Beitragvon Sporler » 23. Sep 2005, 16:07

was macht in deinen augen die klassische homöopathie besser als die komplexhomöopathie beioben genannter fragestellung.

ich bin der festen überzeugung das lm potenzen wenig hilfreich sind bei Angst/Panik/Depresionen

Vielmehr ein gutes akutmedikament in c30 oder eine konstitutionstherapie in c-potenzen ist meiner meinung nach hilfreich.
Nur leider wird in den selltensten fällen das richtige mittel gefunden beim ersten od. zweiten versuch was viele patienten aufgrund der kosten nie wieder den homöopazhischen weg einschlagen lässt.

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*brigitte*
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Beitragvon *brigitte* » 23. Sep 2005, 16:41

...ich bin der festen überzeugung das lm potenzen wenig hilfreich sind bei Angst/Panik/Depresionen...
Hallo Sporler,

das ist jetzt einfach Deine Meinung, die nicht mir meiner übereinstimmen muss :), da hast Du wohl andere Erfahrungen als ich.
Ich verwende sowohl LM-Potenzen als auch C-Potenzen bis M und weit höher - auch bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen, das ist eine Frage des Patienten, seines Konstitutionsmittels und des Therapieverlaufs und kann sicherlich nicht so generell gesehen werden.

Liebe Grüße :wink: Brigitte
Zuletzt geändert von *brigitte* am 23. Sep 2005, 18:14, insgesamt 1-mal geändert.

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paul
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Beitragvon paul » 23. Sep 2005, 17:28

... Vielmehr ein gutes akutmedikament in c30 oder eine konstitutionstherapie in c-potenzen ist meiner meinung nach hilfreich...
Du scheinst ja in dieser Form schon viele psychiatrisch Kranke erfolgreich behandelt zu haben.

Übrigens ist es sehr anstrengend, auschließlich Kleinschreibung lesen zu müssen :o
Gruß: Paul

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Sporler
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Beitragvon Sporler » 23. Sep 2005, 17:53

... Vielmehr ein gutes akutmedikament in c30 oder eine konstitutionstherapie in c-potenzen ist meiner meinung nach hilfreich...
Du scheinst ja in dieser Form schon viele psychiatrisch Kranke erfolgreich behandelt zu haben.

Übrigens ist es sehr anstrengend, auschließlich Kleinschreibung lesen zu müssen :o
Paul ich schreibe hier nur meine Erfahrungen auf. Ich denke dafür ist ein Forum auch da. Was bringt es, wenn alle nur darauf warten das einer der Moderatoren was zu dem Thema schreibt.

Siehe mein Posting in dem Forumunterbereich Natrheilkund zum Thema Pankreas und Angst.

Keiner traut sich was zu schreiben und die Moderatoren haben keine Lust drauf zu antworten........

Könnte man auch mal drüber Nachdenken...Oder?


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paul
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Beitragvon paul » 23. Sep 2005, 20:35

...Keiner traut sich was zu schreiben und die Moderatoren haben keine Lust drauf zu antworten....Könnte man auch mal drüber Nachdenken...Oder?
Nein, darüber denke ich nicht nach. Es bleibt jedem - auch den Moderatoren - selbst überlassen, auf welche Beiträge sie antworten oder auch nicht... und mit Deinem nachdrücklichen Hinweis hier, wirst Du eher das Gegenteil von dem erreichen, was Du Dir davon versprichst... jedenfalls bei mir. Und wenn Du Deine Bauchspeicheldrüse behandeln lassen willst, geh bitte persönlich zu einem Heilpraktiker; therapiert wird nicht per Internet. Bild
Gruß: Paul

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Sporler
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Beitragvon Sporler » 23. Sep 2005, 20:49

das is mir schon klar Paul......... Das habe ich auch nicht damit bezweckt. Ich wollte nur über die Theorie reden diskutieren.

Ansonsten habe ich einen Heilpraktiker...... keine Sorge nur mit ihme über das thema zu diskutieren ist mir aufgrund des Honares zu teuer. Daher hier die frage quasi als aufruf für alle

petergroen
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psychiatrie

Beitragvon petergroen » 24. Sep 2005, 11:54

Bei schweren psychiatrische krankheiten, kann ich nach 28 jahre praxiserfahrung, nur warnen, lasst die finger davon!!!
Auch vithoulkas, kent,nash und hahnemann warnen davor.

Die sogenante erfolge, sind nur kurzfristig, danach werden die storungen schlimmer.

Bei leichtere depressionen und angstzustande, kann die klassische
homoopathie in bestimmte falle, schon erfolgreich sein.
(hypericum,chelidonium,ignatia,sulphur,natrium mur,platinum,aurum,usw)

Gruss
Peter

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 24. Sep 2005, 22:41

Danke Peter,

da kann ich Dir nur aus vollstem Herzen zustimmen Bild .


:wink: LG Rosenfee

Heiko999
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Beitragvon Heiko999 » 25. Sep 2005, 18:01

Hallo,

vielen Dank für die Antworten. Als die einzigen Möglichkeiten wurden die klassische und die Komplexhomöopathie benannt, wobei der Schweregrad der Erkrankung nicht zu stark, bzw. eine Behandlung im offenen Rahmen noch tragbar sein sollte. Interessant wäre vielleicht eine homöopathische Behandlung bei einem chronischen Verlauf, ambulant. Für akute Krisensituationen bei denen auch Eigen oder Fremdgefährdung vorliegt, gibt es sicher kaum etwas Alternatives, ausserdem sind die Maßnahmen für solche Situationen gesetzlich vorgeschrieben.
Kennt noch jemand weitere Möglichkeiten der Behandlung? Ich las ja in den Berichten von schamanischen Praktiken, der Seelenrückholung etc.
Was haltet Ihr davon?
Liebe Grüße
Heiko

Anga
Beiträge: 48
Registriert: 16. Dez 2003, 10:07

Beitragvon Anga » 18. Okt 2005, 09:03

Mir fallen noch Methoden ein, die an eventuellen Ursachen (ich schreibe eventuell, da man in der Erforschung der Ursachen von psychiatrischen Erkrankungen ja noch recht hilflos ist...) ansetzen würden. Und zwar denke ich an alles, was im Gehirn den Stoffwechsel beeinflussen kann (wie zum Beispiel Vergiftungen durch bestimmte Stoffe). Es wäre z.B. einen Versuch wert, eine gezielte Ausleitungstherapie zu machen mit genauer Aufsicht (und Mitbehandlung der ausleitenden Organe) eines Heilpraktikers oder gut und ganzheitlich arbeitendem Arzt.
Weiterhin könnte ich mir vorstellen, dass die Ostheopathie und als Unterform die Cranio-Sacral-Therapie einen harmonisierenden Effekt haben könnte, da sie das Gleichgewicht im Liquorfluß auch im Gehirn wieder herstellen hilft.

Savitri
Beiträge: 1
Registriert: 22. Okt 2005, 00:25

Beitragvon Savitri » 30. Okt 2005, 17:45

Hallo,
mir stellt sich die Frage, wann ist eine "psychiatrische Erkrankung" eine Erkrankung? Aus schamanischer Sicht sind auch extreme Zustände keine Krankheit, sondern Phänomene, die im Zusammenhang eines Verlustes an Seelenanteilen (z.B. durch Traumata) stehen. Durch einen solchen Verlust sind die betroffenen Personen auch entsprechend offen für Besetzungen durch körperlose Wesen. All das kann natürlich schamanisch bearbeitet werden, der Weg ist allerdings nicht einfach und kurz. Hier in Deutschland ist eine solche "Behandlung" (die natürlich keine ist) nicht zugelassen und Menschen, die sich in der Öffentlichkeit auffällig benehmen, werden üblicherweise eingewiesen und medikamentös zugedröhnt. Die (ansich gesunden Abwehr-) Reaktionen auf diese Vergiftung werden wiederum als Beweis für die "Behandlungsbedürftigkeit" des Patienten gesehen. In diesem System ist kein Interesse für eine Ursachenforschung gegeben, schließlich geht es um sehr viel Geld und teilweise ist es schon so, dass Selbsthilftgruppen durch die Pharmaindustrie gesponsort werden. Natürlich gibt es vereinzelt auch Menschen, die echt etwas bewirken wollen.
Schamanen findest Du nicht im Gesundheitssystem, in der Esotherik-Ecke inserieren auch nicht unbedingt die Besten (die haben es nicht nötig) - schwierig, Adressen gibt es meist durch Mundpropaganda. Es gibt eine Foundation for shamanic studies. Vielleicht fragst Du dort mal nach.
Liebe Grüße
Savitri

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 30. Okt 2005, 19:34

Hallo Savitri,

Behandlungsansätze, die tiefer spirituell und auch ursächlich in diesen Bereich arbeiten gibt es nicht nur bei den Schamanen, sondern auch in Deutschland ;) .
Im übrigen ist nicht jeder, der eine psychiatrische Krankheit oder schwerwiegendere Erkrankung im seelischen Bereich aufweist gleich besetzt ;) - das ist nur eine von vielen Möglichkeiten - die ich jedoch sicher nicht hier im Forum diskutieren werde ;) .

:wink: MfG Rosenfee

Scorpio13
Beiträge: 3
Registriert: 31. Okt 2005, 11:46

Beitragvon Scorpio13 » 31. Okt 2005, 12:35

Hallo Heiko,
ich selbst hatte vor 10 Jahren eine bipolare Störung und viele Jahre mit den Stimmungsschwankungen usw. zu tun. 10 Jahre lang nahm ich deswegen Tabletten und habe es nun endlich geschafft diese abzusetzen.
Mein Psychater riet mir die Tabletten innerhalb von 14 Tagen abzusetzen und es klappte nicht, weil ich immer wieder Wahrnehmungsstörugen usw. bekam.
Nach so langer Zeit kann man es ja nicht sofort absetzen und ich merkte schnell, dass ich bei meinem Arzt so nicht weiter kam.
Nun habe ich mich von einem Heiler beraten lassen und gaaannnz langsam reduziert. Alle 10 Wochen habe ich ein paar Gramm weniger genommen und zusätzlich noch eine energetische Essenz mit der Information von dem Medikament. Und nun brauche ich das Medikament nicht mehr.

Meine Erfahrung ist auch, dass bei psych. Disharmonien eine gesunde und regelmäßige Lebensweise (kaum Fernsehen, gute positive Literatur, harmonische Umgebung, Sport, kein Fleisch, wenig Alkohol, Natur, Meditation...) mir persönlich sehr geholfen haben. Außerdem treibe ich regelmäßig Sport und wenn ich dieses länger nicht tue gehen gewisse Prozesse wieder los. Ich habe festgestellt, dass es viele kleine Bausteine sind, die man unbedingt beachten sollte, damit es einem besser geht.

Es kann auch eine Besetzung von einer erdgebundenen Seele zu psych. Disharmonien führen. Das kenne ich auch und habe es mehrmals selbst erlebt. Zum Glück gibt es da einige Möglichkeiten.

Ich selbst habe mich seit Jahren mit so einigen Wegen durch die bipolare Störung beschäftigt, gehe nun den Weg der Heilerin und bin heute sehr dankbar, auch wenn es nicht immer einfach war, über meinen Weg.
Ich kann die Information der Tabletten energetisch (über die Aura) ausleiten und habe das neulich bei mir getan.

Alles Liebe für dich



   

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