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Zwerghecken

hier wird über Anbau , Pflege und Ernte von Pflanzen und Kräutern diskutiert

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Io
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Zwerghecken

Beitragvon Io » 20. Jan 2004, 20:27

Hallo!

Hier habe ich ein Problem:

Und zwar möchte ich in meinem Garten eine Hecke pflanzen, ca. 50x50cm, viele Meter lang.
Ja ich weiß, daß Buxus sempervirens `suffruticosa` die ideale Pflanze ist, aber nach 2 Urlaubstagen auf dem Wiener Zentralfriedhof mag ich ihn nciht mehr riechen!
Jetzt bin ich auf Ligustrum vulgare `lodense` gestoßen, könnte mir gefallen, ist ja auch einheimisch (fast!), mußte aber irgendwo lesen, dass man Liguster 5-6 (!) mal im Jahr schneiden muß (schluck!); weiß jemand, ob das beim Lodense auch der Fall ist, wo er doch ausgewachsen so klein bleibt?
Oder wie steht es mit Berberis buxifolia `Nana`? Die sieht wenigstens aus wie Buchs. Muß man die auch so oft schneiden?
Wahrscheinlich habt Ihr schon gemerkt, dass iches gerne immergrün hätte, muß aber nicht unbedingt sein.

Für Eure guten Ratschläge jetzt schon dankbar,

lG

Io


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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 21. Jan 2004, 14:03

Hallo Io,

mit den kleinwüchsigen Sorten ist es meist nur so, daß sie klein bleiben, aber der Wuchs und das Schneiden, um die Form zu erhalten ist genauso nötig – Liguster überhaupt wird sonst schnell durchsichtig und sparrig – das bleibt auch bei den kleinwüchsigen Sorten so und es sieht nicht schon aus, wenn sie so nicht in Form gehalten werden.

Berberis buxifolia nana, bleibt auch klein und kompakt. Hmm, die nimmt man ja auch zur Grabbepflanzung, Einfassungen, die wird ja selten über 30 cm und bleibt sehr kompakt, ich meine da brauchste nicht großartig schnibbeln, außer Du willst sie in Form haben und nicht so, wie ihr natürlicher Wuchs ist – das ist aber eine Geschmacksfrage, ob man bei ihr die typische Heckenform haben möchte.
MfG
Kräuterfee

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Io
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Beitragvon Io » 21. Jan 2004, 17:55

Hallo Kräuterfee!

Herzlichen Dank für Deine Antwort. Ich denke schon, dass ich das Heckchen in Form schneiden werde; es soll einen Weg auf einer Seite begrenzen und dann ein Wasserbecken "umarmen". Damit möchte ich den (mehr oder weniger) formalen Gemüsegarten vom Rest des Gartens, den ich nach dem Kriterium Lebensgemeinschaften bepflanzen will, abgrenzen.

Äh, wie hört sich das denn an? Der Garten ist grad mal 300qm groß!

Bist Du neugierig darauf zu erfahren, wie die Berberitze sich verhält, wenn man sie beschnippelt? Oder kennst Du das schon?

LG

Io

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 21. Jan 2004, 19:36

Hi Io,

na bei der Kleinen haste nicht so viel Arbeit (schon mal wegen der Fläche) mit dem Beschneiden, wie Du es haben möchtest schon - achte darauf am Anfang, wenn die Pflänzchen noch jung und klein sind regelmäßig zu schneiden, dann sind sie schön dicht. Hinterher ist der Schneideaufwand jedenfalls nicht so hoch, wie bei den größeren Beberitzenhecken für den Sichtschutz (die werden, wenn man am Anfang das regelmäßige schneiden nicht macht, wie alle größeren hecken schnell löcherig und unschön).
Also am Anfang immer regelmäßig schneiden, das sorgt für eine dichte, schöne, gleichmäßige Hecke.
:wink:
MfG
Kräuterfee

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Io
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Beitragvon Io » 21. Jan 2004, 22:04

Vielen Dank, Kräuterfee! :wink:

Io


   

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