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Migräne

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Moderator: Angelika

greenbeans
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Re: Migräne

Beitragvon greenbeans » 31. Dez 2009, 15:15

Lieber Azrael,
ich bin etwas unschlüssig, was ich Dir darauf antworten soll, ich fühle mich "intellektuell überrollt", um es humorig zu sagen. Ich sag's mal so: Es geht doch einfach nur darum, nicht etwas als Alternative vorzustellen, was ohnehin gar keine Alternative darstellt.
Lieben Gruß
greenbeans


Azrael
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Re: Migräne

Beitragvon Azrael » 31. Dez 2009, 15:34

warum stellt es keine Alternative dar? immer mehr Länder (Portugal, Spanien) legalisieren mindere Mengen ALLER Stoffe für den Eigengebrauch (mit resultat das sich seitdem die Zahl der Drogentoten in Portugal halbiert hat). mit einer Technik den Wirkstoffgehalt zu bestimmen wäre die von mir gebrachte Pflanze eine sehr sicheres und undschädliches Migräne-Mittel

würden wir diesen Trend mitmachen und es eine standartisierungstechnik für die wirkstoffkonzentration per eigenzubereitung vorliegen wäre es auf eine Fälle eine Alternative (hab viele erfolgreiche Berichte gelesen)

greenbeans
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Re: Migräne

Beitragvon greenbeans » 31. Dez 2009, 17:26

mit einer Technik den Wirkstoffgehalt zu bestimmen wäre die von mir gebrachte Pflanze eine sehr sicheres und undschädliches Migräne-Mittel
Ein Freud'scher Verschreiber? "undschädlich" :D

greenbeans
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Re: Migräne

Beitragvon greenbeans » 1. Jan 2010, 21:08

Huhu Azrael,
mein Scherzchen war nicht böse gemeint übrigens! Das wollte ich doch noch anfügen, nicht, daß das falsch 'rüberkommt.
Lieben Gruß
greenbeans

Azrael
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Re: Migräne

Beitragvon Azrael » 1. Jan 2010, 21:34

schon gut.

wenn ich würde ich ja gern noch etwas zu dem Mittel schreiben...

p.s. ich werde wohl die medizinisch relevanten Sachen lieber demnächst in einem anderen Forum schreiben. Sollte irgendjemand bei diesem oder auch dem ADHS Thema dahingehend Fragen haben kann er mir eine pm dahingehend schicken


mfg Azrael

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paul
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Re: Migräne

Beitragvon paul » 2. Jan 2010, 13:26

Es gibt viele sinnige und unsinnige Methoden, Maßnahmen und Mittelchen, welche die Migräne mehr oder weniger positiv beeinflussen und in den wenigsten Fällen Linderung oder gar Heilung bringen. Deswegen lohnt es sich immer, über eine gründliche Anamnese und einer ganzheitlichen Betrachtungsweise Ursachenforschung zu betreiben und somit dem Übel zu begegnen. Vielmals lässt sich sogar bereits anhand der Lokalisation des Schmerzes eine mögliche Ursache finden.
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)


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Gingkoblatt
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Re: Migräne

Beitragvon Gingkoblatt » 3. Jan 2010, 08:43

Ich schwöre bei Migräne auf Akupunktur oder Akupressur (die natürlich praktischer ist, da immer in Eigenregie anwendbar). Mittelchen (egal welche) schaffen auf Dauer angewandt (und Migräne hat man ja meist chronisch) wieder neue Probleme und Schmerzsymptomatiken. Es ist ein unsäglicher Kreislauf, da man oft auf Dauer auch von den Schmerzmitteln Migräne bekommt!
:wink: Gingkoblatt
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Nur wo nicht Natur draufsteht, ist auch wirklich Natur drin.

Rotkehlchen
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Re: Migräne

Beitragvon Rotkehlchen » 4. Jan 2010, 13:30

Vielmals lässt sich sogar bereits anhand der Lokalisation des Schmerzes eine mögliche Ursache finden.
Wenn ich sage, das ich immer Schmerzen in der Stirn habe, bei einem Anfall, kannst du dann (rein interessehalber) die Ursache genauer eingrenzen?

TeePassion
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Re: Migräne

Beitragvon TeePassion » 4. Jan 2010, 13:51

Bin jetzt nicht sicher, ob ich es schonmal gepostet habe.

Amitriptylinhydrochlorid hilft - in der richtigen, nämlich geringeren Dosierung - auch gegen MIgräne.

Ist aber nicht gerade Naturmedizin.
Nur wenn man ganz verzweifelt ist und die Migräne einem den letzten Nerv raubt, ist man auch bereit, Schulmedizin anzuwenden.

Vielleicht hilfts dem einen oder anderen ja weiter.

Fragen dazu beantworte ich gerne.

Es braucht aber auf jeden Fall auch einen Facharzt, der sich damit auskennt und bereit ist, es zu verordnen.

LG

Tee :wink:

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paul
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Re: Migräne

Beitragvon paul » 4. Jan 2010, 16:29

...Wenn ich sage, das ich immer Schmerzen in der Stirn habe, bei einem Anfall, kannst du dann (rein interessehalber) die Ursache genauer eingrenzen?
Unter Berücksichtigung weiterer wichtiger Informationen aus der (Schmerz-) Anamnese und detaillierter Eingrenzung der Schmerzlokalisation kann das ein wichtiger Hinweis sein, wo eine evtl. Ursache zu finden ist; denn Migräne ist keine Krankheit, sondern nur ein Symptom.
Gruß: Paul

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paul
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Re: Migräne

Beitragvon paul » 4. Jan 2010, 17:00

...Amitriptylinhydrochlorid hilft - in der richtigen, nämlich geringeren Dosierung - auch gegen MIgräne. Ist aber nicht gerade Naturmedizin.
Nur wenn man ganz verzweifelt ist und die Migräne einem den letzten Nerv raubt, ist man auch bereit, Schulmedizin anzuwenden...
Außer diesem Medikament, welches ein Anti-Depressivum ist, aber auch zur Schmerztherapie angewendet wird, gibt es noch andere Hammerpräparate, die unter Umständen durchaus ihre Berechtigung haben können.

Ich will hier nur mal einige Nebenwirkungen von dem genannten Wirkstoff aufzählen:

Aggression, Sprachstör., meist passageres Ansteigen d. Leberenzymaktivität; Hyponatriämie, Durstgefühl, Ataxie, gestörtes Geschmacksvermögen, Mydriasis, Konzentrationsmangel; Kollapszustände, Ödeme, Tinnitus, paralyt. Ileus, Diarrhoe, Angst, Paranoia, Manie, Harnsperre; Alopezie, Anorexie, vergrößerte Speicheldrüse, Photosensibilisierung, Halluzinationen, Hyperthermie; Alveolitis, Löffler-Syndrom, Kardiomyopathie. Behandl.-abbruch bei QT-Intervallverläng. od. Torsade de pointes; mögl. Provokation eines pharmakogenen Delirs b. Pat. m. hirnorgan. Psychosyndrom. Erhöhtes Kariesrisiko b. Kdrn. Fälle von suizid. Gedanken od. suizid. Verhalten währ. der Ther. mit Amitriptylin od. kurze Zeit nach Beendig. der Behandl. sind berichtet worden. (Quelle: Rote Liste)

Da diese Nebenwirkungen wohl nicht zu verachten sind, sollte man m.E. vorher die Möglichkeiten der sanften Medizin ausschöpfen und natürlich auch Ursachenforschung betreiben.

Aber es gibt im wahrsten Sinne des Wortes "schlimmste Fälle" von Migräne mit "wahnsinnigen" Schmerzverläufen, die man mehr oder weniger als therapieresistent bezeichnen kann. Wie gesagt: In solchen Fällen haben diese "Hammerpräparate" dann ihre Berechtigung und sind einen Versuch wert.
Gruß: Paul

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Re: Migräne

Beitragvon Rotkehlchen » 5. Jan 2010, 07:41

Unter Berücksichtigung weiterer wichtiger Informationen aus der (Schmerz-) Anamnese und detaillierter Eingrenzung der Schmerzlokalisation kann das ein wichtiger Hinweis sein, wo eine evtl. Ursache zu finden ist; denn Migräne ist keine Krankheit, sondern nur ein Symptom.
Begründest du die Ursache einer Migräne rein seelisch oder rein organisch oder ein Mix aus beiden? Und weißt du, ob sie hauptsächlich durch Hormonstörungen entstehen können durch die Wechselwirkung mir der Hirnanhangsdrüse (vor allem bei Frauen beding durch ihren weiblichen Zyklus)?

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paul
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Re: Migräne

Beitragvon paul » 5. Jan 2010, 13:43

...Begründest du die Ursache einer Migräne rein seelisch oder rein organisch oder ein Mix aus beiden? ...
Aus Forschung und Erfahrung sind diverse Triggerfaktoren für die Entstehung der Migräne bekannt, so z.B.:

- Verdauungsstörungen
- Wirbelsäulenschäden
- hormonelle Dysregulationen bei Frauen
- Medikamente
- Mangel an Vitalstoffen
- Augenerkrankungen
- Beteiligung von Magen-Darm
- Beteiligung von Leber-Galle
- Beteiligung der Nieren
- Flüssigkeitsmangel
- Reaktion auf Nahrungs- und Genussmittel
- Reaktionen auf Umweltgifte, Metalle
- Unverträglichkeit dentale Werkstoffe und Metalle
- Störungen durch Störfelder, Narben, Herde, chron. Entzündungen
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- instabile vegetative Situation
- Stressreaktionen (auch plötzliche Entspannung nach Stress) u.a. psychische Faktoren
- Flackerlicht
- Lärm
- ungewohnte Höhe
- verqualmte Räume
- Hunger
- Störungen oder Änderungen im Wach-und Schlaf-Rhythmus
- Jetlag
- Änderung der Jahreszeiten (Frühjahr, HErbst)
- Wetterumschwünge, Föhn
- u.a.

Ebenso gibt es eine familiäre/genetische Disposition.
Gruß: Paul

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Re: Migräne

Beitragvon Rotkehlchen » 6. Jan 2010, 07:38

Danke für deine Auflistung, paul. Ich hoffe, das ich dich nicht nerve, aber ich hätte noch eine Frage: Was oder welcher Vorgang verursacht den Schmerz? Ist das eine Entzündung im Gehirn?

Azrael
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Re: Migräne

Beitragvon Azrael » 6. Jan 2010, 17:20

Es gibt offenbar mehrere Vorgänge die den Schmerz verursachen. Es liegt wohl meist an Funktionsstörungen im Nervensystem. An den Schmerzen sind oft die eigenen Hormone Serotonin, Acetylcholin und Histamin beteiligt



   

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