Eigenblutnosode

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Moderator: Angelika

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fahni
Beiträge: 60
Registriert: 5. Jan 2004, 17:29

Eigenblutnosode

Beitrag von fahni »

Hallo,

wer hat schon einmal eine eigenblutnosode hergestellt? Welchen Alkohol benutzt man ( 30% ?)? Gibt es gute Erfahrungen damit?

liebe grüsse
Fahni
carpe diem

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paul
Beiträge: 3200
Registriert: 5. Mai 2001, 02:00

Beitrag von paul »

Die orale Eigenbluttherapie hat sich bei Kindern mit gewissen chronischen Erkrankungen sehr gut bewährt. .. und ist in der Fachliteratur eigentlich recht gut beschrieben.
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

schane
Beiträge: 9
Registriert: 12. Dez 2006, 11:31

Beitrag von schane »

Hallo,

habe bei meiner Tochter (20 Monate) wegen ständiger Infekte (schon 2x mit Antibiotika) vor 8 Tagen eine Eigenblutbehandlung begonnen. Sie bekam jetzt 3 Tropfen der Potenz C7 und fünf Tage später nochmal 3 Tropfen. 4 Tage nach der ersten Gabe bekam sie abends Fieber (ca. 38 Gr.) was jetzt (hauptsächlich abends) immer noch anhält. Seit gestern hat sie jetzt einen leichten Ausschlag an Bauch und Rücken und ist insgesamt sehr quengelig und zickig. Der Stuhlgang stinkt ziemlich. Handelt es sich hierbei um eine Erstreaktion und wann klingt das wieder ab ? Sollte ich die gleiche Potenz noch weitergeben (alle 5 Tage) oder pausieren oder eine höhere Potenz (C9) herstellen und anwenden ?

Vielen Dank für eine Antwort

:)

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paul
Beiträge: 3200
Registriert: 5. Mai 2001, 02:00

Beitrag von paul »

schane hat geschrieben:... habe bei meiner Tochter (20 Monate) wegen ständiger Infekte (schon 2x mit Antibiotika) vor 8 Tagen eine Eigenblutbehandlung begonnen. ... Sollte ich die gleiche Potenz noch weitergeben (alle 5 Tage) oder pausieren oder eine höhere Potenz (C9) herstellen und anwenden ? ---
Wenn ich das richtig verstehe, führst Du die Eigenblutbehandlung bei Deinem Kind in Eigenregie durch :o

Eine Eigenblutbehandlung stellt eine Reiz- und Umstimmungstherapie dar, bei der es - vor allem, wenn sie laienhaft und unkorrekt durchgeführt wird - diverse unerwünschte Reaktionen geben kann. Deswegen sollte eine solche Therapie von einem Fachmann durchgeführt werden. Ich empfehle Dir dringend (zum Wohle Deines Kindes), die Finger davon zu lassen und einen Therapeuten (Heilpraktiker, Kinderarzt) aufzusuchen.
Gruß: Paul

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schane
Beiträge: 9
Registriert: 12. Dez 2006, 11:31

Beitrag von schane »

Hallo Paul,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich habe diese Therapie nicht in Eigenregie, sondern nach Anleitung durch eine Homöopathin begonnen, die mir erklärte, wie ich die Eigenblutnosoden herstellen soll.

Fieber und Hautausschlag meiner Tochter sind übrigens inzwischen wieder weg.

Trotzdem hätte mich jetzt nochmal von anderer Seite interessiert, wie lange man üblicherweise (bei der Anwendung zwecks Abwehrstärkung bei häufigen Infekten) bei der ersten Potenz (C7) bleibt und wie oft diese wiederholt werden sollte, da die Homöopathin hier nicht allzu klare Anweisungen gegeben hat. Sie sagte, Sie hätte gute Erfahrungen gemacht, jede Potenz (C7, 9 u. 12) nur ca. dreimal zu geben im Abstand von 4-5 Tagen, oder aber auch sie jeweils für 6 Wochen lang (1xwöchentlich) zu geben.

Was würden Sie empfehlen ?

Sollte für eine neue Potenz (nach erneuter Blutabnahme) nicht lieber ein neues Reagenzglas verwendet werden oder reicht es aus, es gründlich zu säubern und zu sterilisieren wie mir die Homöopathin sagte ? (Man soll ja auch nie andere Globuli in schon mal verwendete Röhrchen füllen, wie ich an anderer Stelle im Forum gelesen habe !)

Vielen Dank für die Tips

schane
Beiträge: 9
Registriert: 12. Dez 2006, 11:31

Beitrag von schane »

Hallo,

nochmal zurückkommend auf meine Frage vom 29.1.07: Kann mir jemand zu den Potenzwechseln bei der Eigenblutpotenzierung was raten ?

Danke ;)

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paul
Beiträge: 3200
Registriert: 5. Mai 2001, 02:00

Beitrag von paul »

Ausgangspotenzen sind i.d.R C5 oder C7, die 1 x wöchentlich (immer am gleichen Wochentag = 5 Tropfen) verabreicht werden. Evtl. muss im Laufe der Zeit (mit neu hergestellter Nososde) höher dosiert werden. Das muss jedoch unbedingt von einem Therapeuten entschieden und begleitet werden!!
Gruß: Paul

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