Zum Inhalt

Hilfe bitte bitte muntert mich auf.... mein Sohn 16 Monate..

hier können Sie ihre Tipps weitergeben und um Rat fragen

Moderator: Angelika

butschi
Beiträge: 6
Registriert: 23. Mai 2007, 11:07

Hilfe bitte bitte muntert mich auf.... mein Sohn 16 Monate..

Beitragvon butschi » 23. Mai 2007, 11:27

Hallo erstmal :wink:

dieses Forum ist klasse. Großes Lob vorweg. Toll ist, dass sich hier wirklich um die Beiträge gekümmert wird.

Jetzt zu mir:

ich bin seit 16 Monaten Mami eines kleinen lebendigen Jungen.
Wir leben nach Bruker und natürlich stille ich demnach auch heute noch meinen Sohn. Ich bin zur Zeit sehr am Ende meiner Kräfte. Mein Kleiner Schatz stillt nachts meistens 1-2 mal. Seit kurzem allerdings stündlich, denn sein 14ter Zahn (Eckzahn unten) schleicht sich gerade raus.

Ich habe bewusst in diese Seite geschrieben, denn ich möchte einfach
nur Eure Erfahrungswerte und Aufmunterungen. Mich baut es einfach auf,
wenn ich ähnliches lese, und dann kann ich die Zeit jetzt auch leichter
durchstehen. Ich wünsche mir so sehr, einfach mal eine einzige Nacht
durchzuschlafen. Ich glaube er wird nie aufhören zu stillen. Der Kleine meiner Bekannten ist jetzt fast fünf Jahre alt, und stillt eben auch noch.
Das ist mir zu einfach zu lange. Ich weiß aber auch nicht, wann der passende und richtige Zeitpunkt ist, mit dem Stillen aufzuhören. Natürlich
zeigen mir die Leute aus meiner näheren Umgebung den Vogel, weil sie für meine lange Stillzeit kein Verständnis haben. Aber da steh ich drüber.
Nun ist halt nur für mich sehr schwierig abzuschätzen, ab wann ich konsequenter werden sollte, und meinen Sohn eben nicht mehr nach Bedarf stillen. Er isst natürlich seine drei festen Mahlzeiten am Tag und trinkt Wasser. Stöööööhhhhnnnn.... :roll: ;) ich würde mich so sehr über Antwort freuen. Ich bin noch sehr jung, und mein Sohn ist eben mein Erster. Mutter und Co. kann ich nicht fragen, die lebt halt nach allem was die Industrie so hergiebt, und hat Null Verständnis für unsere gesunde Lebensweise. (Oh Gott, stillst Du immernoch? Der geht doch schon fast zu Schule... gib ihm die Flasche.... lass ihn mal schreien...blablabla.....) :evil: :roll: ;)

Viele liebe Grüße an alle Mamis
das butschi :eek:


rine
Beiträge: 1496
Registriert: 30. Aug 2006, 11:11

Beitragvon rine » 23. Mai 2007, 12:02

Meine Tochter bekam auch noch lange immer mal die Brust, bis ich irgendwann abstillen musste. Für sie war es schrecklich, da ich aus Krankheitsgründen abstillen musste (Medikamente) und der Zeitpunkt denkbar ungünstig war, zu einem andern Zeitpunkt und auf "sanftere" Art wäre es wohl anders gewesen. Ich muss aber sagen, in dem Moment, wo mein Kind mir klar sagen konnte, dass es die Brust will, wurde es mir auch unangenehm, da gehörte das nciht mehr dahin, sozusagen. Deinem Kind ist nciht geholfen, wenn du fix und fertig bist, weil du ihn nachts noch so oft stillst, was ihm im Übrigen auch cniht gut bekommt, weil sein Schlaf dadurch ja auch gestört ist. Wir ahben Jahre gebraucht, um solche Probleme bei usnerer Großen wieder raus zu bekommen...halbwegs. Gerade wenn sie in dei Shcule kommen, wir das dann ganz kritisch. Wie du es tagsüber hältst, so lange es für dich okay ist, gut, aber nachts würde ich versuchen ihn "umzupolen" und zum Durchschlafen zu kriegen, sonst tust du weder ihm noch dir einen Gefallen. Auch Schlafentzug ist auf Dauer eine unschöne Sache, die bei dir ganz gewaltig an die Substanz geht.
Viele Grüße,
Rine

Bild

Benutzeravatar
Gingkoblatt
Beiträge: 1055
Registriert: 5. Jan 2007, 14:15

Beitragvon Gingkoblatt » 23. Mai 2007, 15:33

@rine
dem kann ich nur zustimmen...mal ganz davon abgesehen, dass er über die Muttermilch auch Stresshormone mitbekommt.

Nachts würde ich ihm Wasser anbieten.... nicht aus der Flasche... mit 16 Monaten braucht er gar keine... und warum ein Laster mit einem weiteren beheben. Wenn sein Körper merkt, dass er nachts nichts mehr Substanzielles/Kalorien bekommt, wird er am Tag mehr zu sich nehmen...
bei aller Liebe zum Kind und zur Natur solltest du keinem Raubbau mit dir treiben... das nützt weder dir noch deinem Kind.
Wenn ihr tagsüber das Stillen auch weiterhin genießen wollt... dann richte ihm Kuschel-Still-Zeiten ein... zur Ernährung braucht er es nicht mehr... und du könntest diese Zeiten dann nach Wunsch langsam weniger/kürzer werden lassen um dann mal irgendwann darauf zu verzichten.
:wink: Gingkoblatt
______________________________________
Nur wo nicht Natur draufsteht, ist auch wirklich Natur drin.

butschi
Beiträge: 6
Registriert: 23. Mai 2007, 11:07

Beitragvon butschi » 23. Mai 2007, 18:22

Hallo,

vielen Dank. Zum Glück stillt der Kleine ja nur zur Zeit so heftig.
Ich habe gerade ein Schläfchen halten können, und schwubs, gehts wieder bergauf mit den Gefühlen 8)

Naja ich weiß, dass Mamamilch den Kindern beim Zahnen hilft, und das wird auch der Grund sein, warum mein Kleiner jetzt sooft stillt.

Ich denke allerdings wirklich darüber nach, nach dem nächste Zahn das Stillen nachts abzugewöhnen. Ich weiß zwar nicht wie das funktionieren sollte, aber ein Versuch ist es wert. Mein süßer Zwerg wird das bestimmt nicht einsehen. Gott wird das stressig. Ich habe natürlich auch schon versucht ihm mal sein Wasser stat Milch zu geben. Er hat so verzweifelt geweint, dass ich ihn sofort wieder an die Mamabar ran ließ. Mir fällt es echt schwer zu glauben, dass ich es entscheiden muss, wann er aufhören muss zu stillen. Ist es nicht Natur der Dinge, dass das Kind von alleine aufhört, sobald es die Mamamilch nicht mehr braucht?

Und gerade weil die Mamamilch Substanzen enthält, welche beim Zahnen helfen, ist es da nicht falsch, zu behaupten, er bräuchte diese Nährstoffe nicht mehr?

Meine Freundinnen (die meisten jedenfalls) haben nicht gestillt. Deren Zahnungszeiten waren der blanke Horror. Die Kinder haben nicht gegessen, nicht geschlafen, und nur geschrien. Das haben wir nicht. Der Kleine stillt dafür ein paar mal mehr, und kann in der Zwischenzeit schlafen, ohne große Schmerzen. Der Schlafentzug in diesen paar Tagen wird auch mich nicht gleich zu Kreuze kriechen lassen.

Vielen lieben Dank für Eure Beiträge. Über weitere Meinungen wäre ich froh.

Liebe Grüße
butschi :wink:

moorhexe
Beiträge: 33
Registriert: 23. Jul 2005, 10:39

Beitragvon moorhexe » 23. Mai 2007, 19:43

hallo butschi,

ich kann mich nur anschliessen, mit meinem empfinden, dass dein sohn nicht gestillt werden sollte, wenn es an deine substanz geht. du brauchst doch deine ganze kraft. eine nachbarin hat 2 kinder als nachzügler bekommen. die erste hat sie gestillt,bis das kind 5 jahre alt war. freiwillig hat sie bestimmt nicht aufgehört. der sohn ist jetzt 3 und sie stillt ihn immer noch.

ich weiss, dass diese nachbarin so entkräftet durch das stillen war, dass sie sich mit astronautennahrung am leben gehalten hat.

das ist für mich keine "mutterliebe", sondern selbstzerstörung.
ich würde an deiner stelle auch das stillen, wenigstens für die nacht absetzen..

lg von moorhexe
jeder winter wird zum frühling

butschi
Beiträge: 6
Registriert: 23. Mai 2007, 11:07

Beitragvon butschi » 23. Mai 2007, 19:58

Hallo,

ohje das hört sich ja schrecklich an.
Aber keine Sorge mir gehts körperlich sehr gut.
Aber ich glaube ich werde hier etwas falsch verstanden. Es ist doch so, dass ich normalerweise nur 1-2 mal die Nacht stille. Was total easy ist. Seit drei Nächten ist es halt nur anders, da wieder ein Zähnchen kommt.
Und ich bin keinesfalls ein Wrack meinerselbst oder ähnliches. Ich werde den Kleinen auch nicht ein drittes Jahr durchstillen. Aber wie gesagt, er ist erst 16 Monate alt. Also ist alles im grünen Bereich. Ich bin auch keine Übermama die sich total aussaugen lässt oder was darunter auch immer zu verstehen ist. Nein es ist alles in Ordnung. Ehrlich gesagt, hab ich hier eher auf Zuspruch gehofft. Das ist ja eigentlich auch das, worum ich gebeten habe :???: Naja nicht ganz wahr. Ich habe auch um Rat gefragt. Aber es ist so, dass ich nicht mit jemanden zu vergleichen bin, der sein Kind schon seit 3 oder fünf Jahren stillt. Meines Erachtens bekommen die Kleinen doch Zähnchen, damit sie kauen können. Und sollen. Dann ist es auch für mich natürlich abzustillen. Über Jahre stillen - finde ich übertrieben. Aber ich werde mir Eure Beiträge zu Herzen nehmen und danke.

Liebe Grüße
butschi


mabel
Beiträge: 54
Registriert: 16. Okt 2003, 08:19

Beitragvon mabel » 24. Mai 2007, 00:04

Hallo Butschi,
vielleicht kann ich dir noch etwas Mut machen.
Ich weiß nicht wie die Stillerfahrungen der anderen persönlich sind, nicht Erfahrungen von Nachbarn und Bekannten.
Also mal aus erster Hand:
Ich habe meine vier Kinder gestillt, die ersten drei so jeweils um ein Jahr rum, da ich dann schon wieder schwanger war, aber irgendwie hat sich das Stillen damals ganz von alleine reduziert.

Und der große Unterschied: Ich habe immer das tagsüber Stillen so langsam weniger werden lassen. Nachts stillen habe ich immer sehr genossen, schon nicht aufstehen zu müssen und die Nähe zum Kind, das war dann sehr privat und persönlich.

Meinen Jüngsten hatte ich schon 18 Monate gestillt, als ich eine Nierenbeckenentzündung bekam und Antibiotika nehmen musste (na ja).
Das war ganz arg schwer, wie gesagt, tagsüber hatte ich das Stillen schon ganz aufgehört, außer als Trost nach ganz schweren Stürzen oder ganz großem Kinderschmerz.
Aber die ersten Nächte hab ich mitsamt dem Kleinen geweint.
Eine große Hilfe war mir da mein Mann. Da das Stillen die Männer doch etwas außen vor lässt, war er jetzt nachts auch als Tröster attraktiv und so ist es dann auch geblieben.

Nochmal, lass zuerst das Stillen tagsüber weg, dann hast du schon keinen Ärger mit deiner Umgebung. Meine Freundin hat ihren Jungen auch noch mit 4 bis 5 Jahren gestillt, dh. er hat sich einfach bedient und sie stand dem immer ganz hilflos gegenüber. Man hat das Gefühl, das ist falsch und zu lange, dann wird es schon so sein. Das sind eingeschliffene Gewohnheiten und Bequemlichkeiten, die wahrscheinlich keinen gesundheitlichen Nutzen haben. Und auch psychisch nicht gut sein können, wenn man Kämpfe mit seinem Kind ausfechtet.

Mich persönlich hat das Stillen nicht ausgelaugt oder sonst was, ich bin noch stolzer Besitzer aller meiner (gesunden) Zähne, habe immer meine Figur wiedererlangt (sicher auch wegen dem Stillen) und fühle mich in meinem Körper pudelwohl.

Aber der Lebensabschnitt kleine Kinder ist für mich jetzt auch vorbei.
Was Leben nach Bruker ist muss ich wohl mal bei Google nachschauen, die Zeit der Elternzeitschriften habe ich gottseidank schon hinter mir.

liebe Grüße von mabel

Benutzeravatar
Gingkoblatt
Beiträge: 1055
Registriert: 5. Jan 2007, 14:15

Beitragvon Gingkoblatt » 24. Mai 2007, 08:31

Hi Butschi

*lach* :D
die eine sagt: "Hör tagsüber auf", die andere: "Still nachts ab" :eek: ...

...die Entscheidung musst natürlich du treffen, ob und wann und wie du es machen willst -?) ...

...deine Einstellung gefällt mir jedoch gut und ich denke du solltest dich einfach von deinem Gefühl leiten lassen ;) dann wird das schon!

Dass du dir hier einfach mal Trost gesucht hast, finde ich auch OK... ich kann mich noch gut an meine erste Mutterschaft erinnern... da weiß man noch lange nicht wo es lang geht und wie man zum Teil seine Gelassenheit :roll: bewahren soll.

Mabels Idee vom Tröster-Papa gefällt mir auch gut, ich gebe allerdings zu bedenken, dass auch solche Rituale später schwer abzustellen sind, wenn sie dem Kind gar zu viele Vorteile bringen.

Natürlich sollte ein Kind, das weint, getröstet werden. Man sollte diese Tröstungen aber so kurz wie möglich halten und versuchen, ob es auch ohne das Kind aus dem Bettchen zu nehmen klappt ... sonst denkt sich der Racker nämlich: "Fein... ich quengele und Papi kommt und kuschelt mit mir....davon will ich mehr"... so kannst du ein Kind recht leicht zum Familien-Terroristen :evil: erziehen!
Wie gesagt: hingehen, kurz trösten, vielleicht anfangs ein bisschen Wasser geben, aber die Tröstung kurz und nicht zu attraktiv gestalten. So hat das Kind immer noch das Vertrauen, dass ihr für es da seid, wenn es unglücklich ist, kann sich das Weinen aber nicht als Werkzeug gegen euch nutzen!

Ich wünsche dir viele glückliche Zeit mit deinem Kind.

:wink: Ginkgoblatt

P.S.: Hier für alle die sich für Herrn Bruker interessieren:

http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Otto_Bruker

butschi
Beiträge: 6
Registriert: 23. Mai 2007, 11:07

Beitragvon butschi » 24. Mai 2007, 08:35

Hallo,

vielen Dank für Deinen post. Wir ernähren uns einfach nur Vollwertig. Das ist alles. Nichts Raffiniertes und nur Selbstgemachtes.

Letzte Nacht war super. Nur einmal gestillt. Dann ist mein Zwerg wohl mit dem schlimmsten Schmerz durch. Na dann...

viele liebe Grüße und danke nochmal Euch allen...

herzlichst butschi :wink: :cool: :D

moorhexe
Beiträge: 33
Registriert: 23. Jul 2005, 10:39

entschuldigung, das war unachtsam von mir

Beitragvon moorhexe » 24. Mai 2007, 10:19

hallo butschi,

als ich dir gestern schrieb, war ich unter zeitdruck.
nachdem ich meine antwort abgeschickt hatte, war ich erschrocken, denn du wolltest ja unterstützung.
ich glaube, es steht mir nicht zu ,dich zu verunsichern mit der geschichte meiner nachbarin.
tut mir leid.
ich glaube, du bekommst das schon ganz gut hin, vor allem nachdem du geschrieben hast, du stillst. meinen widerspruch hatte deine bemerkung gemacht, das baby stillt sich.
es stillt seine bedürfnisse, aber stillen tust doch du.
bruker kenne ich, lebe aber nur bedingt danach.
ich wünsche dir ganz viel freude mit deinem baby.

liebe grüße von barbara :oops:
jeder winter wird zum frühling

Aconitum
Beiträge: 4
Registriert: 3. Jun 2007, 12:36

Beitragvon Aconitum » 4. Jun 2007, 17:46

hallo butschi,

oh ja, deine Beschreibungen erinnern mich an meine Stillzeit. Ich hab meinen Jungen nach 16 Monaten abgestillt. Das ging fast von alleine. Als er Zähnchen bekam, mehr und mehr, wurde das Stillen für mich immer schmerzhafter, die Brust wurde wund und irgendwie schien er das auch zu merken. Den "Moment" des Abstillens werde ich nie vergessen: Eines Morgens nach dem Aufwachen wollte er während des Spielens ein paar Schluck nehmen, so nebenher wie gewohnt. Aber ich hab ihn auf ein Kuscheltier abgelenkt - ihn spielerisch sozusagen abgewiesen. Er hielt einen Moment inne, als hätte er verstanden - von dem Augenblick an war die Stillzeit vorbei.

ich weiß es deshalb so genau, weil ich im Nachhinein nicht mehr wusste, wohin mit der Milch, es drückte, es staute, ich bereute mein Verhalten, aber Baby blieb standhaft und wollte die Brust nicht mehr! Aber wahrscheinlich ist es normal, dass man als junge Mutter in so vielem doch unsicher ist.

Mein Umfeld hat damals auch so Einiges von sich gegeben, weil ich so lange stillte. Acht Monate voll gestillt, ohne Zufütterung, ich weiß es noch wie heute, da kamen so super Bemerkungen wie "gib dem Kind was Ordentliches zu essen", "der Arme" usw. Dabei war mein Baby ein richtiger Wonneproppen, rund, gesund und kräftig.

Auch ich habe nachts 2x gestillt. Da der Kleine bei uns im Bett schlief, war das die unkomplizierteste Methode überhaupt. Ich hab diese Zeit genossen, sie war sehr erfüllend.

ich denke, wenn Du selber soweit bist, dass Du es für besser hältst, die Stillphase zu beenden, dann wird Dein Kind das auch spüren. Vllt. hilft es Dir auch dabei, zwischen Müttern und ihren Babys ist ja dieser ganz besondere "Draht"

ich wünsch dir viel Freude, genieße die Zeit, im Nu sind die Kleinen groß ;)

Schöne Grüße, Laura

butschi
Beiträge: 6
Registriert: 23. Mai 2007, 11:07

Beitragvon butschi » 4. Jun 2007, 20:32

Hi Laura,

:D

danke für Deine nette Mail.

Ich mache vorerst so weiter. Denn mein Gefühl sagt mir, gerade weil noch nicht alle Zähnchen da sind, braucht er noch Mamamilch. Wenn Zähnchen wachsen nimmt er eben auch nichts anderes zu sich, als Mamamilch. Naja inzwischen kommt der 16te Zahn. Wir werden dann wohl bald damit durch sein. Bisher kamen immer 4 Zähne auf einen Schlag. Mein Sohn schläft in seinem Zimmer. Es ist schon mühselig nachts hoch und ihn holen, und wieder weg bringen. Aber danach können wir wenigstens in aller Ruhe weiterschlafen. Mit meinem Zwerg im Bett ist es sehr schwierig zu schlafen. Seit er sich drehen und wenden, laufen, hüpfen und rollen :cool: kann, ist jede Nacht im Bett mit ihm ein Abenteuer für sich. Und an Schlaf ist da nicht zu denken. Zum Glück prallen die Bemerkungen meiner Freunde und Verwandte so an mir ab. Ich weiß was gut für den Kleinen ist, und deshalb lass ich mir nichts vormachen. Und mir geht es eben auch super dabei. Natürlich sind da Momente in denen ich etwas Trost oder Aufmunterung brauche. Aber die Momente kann ich zählen. Also läuft alles weiter wie gehabt. Die Milchbar bleibt geöffnet bis der gefühlte Moment zum Abstillen kommt. Dann aber auch schön behutsam, und vielleicht stillt er ja auch von alleine ab. Dein Beispiel hört sich ja Traumhaft einfach an. Aber ich glaube nicht, dass wir das so einfach haben werden... :D

liebe Grüße
butschi :wink:

natti
Beiträge: 50
Registriert: 3. Okt 2006, 23:17

Abstillen????

Beitragvon natti » 5. Jun 2007, 18:37

Hallo liebe Butschi,
tipps hast du ja schon jede Menge bekommen. Falls du dich fürs Abstillen entscheidest ...? Da könnte es helfen, wenn sich die Milch reduziert, dann ist es möglicherweise für deinen kleinen nicht mehr so interssant. Dazu kannst du tagsüber Salbei-tee trinken, nach deinem Gefühl eine oder sogar mehrere Tassen, das hat mir/uns dabei unterstützt. Denn ich wollte irgendwann nicht mehr. Und wenn nichts mehr kommt, hört es sich alleine auf, ohne dass man gleich als Mama einen Strich zieht.
alles Liebe wünscht Euch
natti

butschi
Beiträge: 6
Registriert: 23. Mai 2007, 11:07

Beitragvon butschi » 5. Jun 2007, 19:36

Hi Natti,

darüber hatte ich auch schon mal nachgedacht. Allerdings bis jetzt vergessen :lol:

Das ist eine supertolle Idee. Genau so werde ich es machen, wenn es soweit ist. Ehrlich gesagt, hatte ich bedenken, was das Abstillen angeht. Ich möchte nicht, in die traurigen kleinen Augen meines Sohnes schauen, wenn ich ihm sage, dass es keine Mamamilch mehr gibt. Aber bis dahin ist sowieso noch Zeit. Wie gesagt, er ist ja gerade erst aus dem Babiealter raus mit seinen 16 Monaten.

Vielen lieben DAnk

herzliche Grüße
butschi :wink:



   

Zurück zu „Tipps“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast