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"Seltsames Kind"

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Moderator: Angelika

mabel
Beiträge: 54
Registriert: 16. Okt 2003, 08:19

"Seltsames Kind"

Beitragvon mabel » 29. Jun 2004, 13:23

Dass Kinder manchmal unsichtbare Freunde haben oder eine etwas lebhafte Phantasie ist ja wohl normal, aber unser 5jähriger Sohn macht uns zusehends Gänsehaut.

Er hat schon seit er ein Baby ist, totale Panik, wenn er einen Traktor(Bulldog) sieht. Und ich meine wirklich Panik. Er schreit, zittert und läuft völlig unkontrolliert davon, wenn man nicht aufpasst.
Er hat nie, wirklich nie, eine negative erste Erfahrung mit einem Traktor gemacht, der Lärm oder die Vibration ist nicht der Auslöser, denn der Motor muss nicht mal laufen.

Unser Spatz ist ein ganz verträumter, introvertierter Typ, der auch am liebsten so klein bliebe,
er ist etwas "entwicklungsverzögert", und außerdem unser Nesthäkchen.
Im Kindergarten empfahlen sie uns schon aufgrund seiner Ängste und weil er halt nicht so weit wie die anderen ist, ihn in eine Sonder-Einrichtung zu geben.
Der erste Psychologe bescheinigte ihm gleich einen Intelligenzgrad nah am Schwachsinn und meinte zu seiner Bulldog-Phobie wir sollten nur nicht nachgeben, immer konfrontieren.
Nachdem wir geschockt eine zweite Meinung in einer Kinderpsychiatrie einholten, wurde die erste Diagnose schon sehr abgeschwächt. Unser Sohn ist immer noch im normalen Kindergarten und geht halt nebenbei zur Ergo und Logo, was ihm ganz gut gefällt und er macht sich auch.
Seine Traktor-Angst wurde nicht so ernst genommen.

Das nächste, mal vorsichtig ausgedrückt – er sieht Leute, die gar nicht da sind.
Der erste war der obligatorische unsichtbare Freund, der dann irgendwann einfach verschwand.
Dann sagte er jeden Abend in die Zimmerecke "Gute Nacht, Bauer", als ich ihn mal fragte, wer das denn eigentlich sein soll, "mein Opa!". Sein Opa starb schon als junger Mann bei einem Unfall.

Wir leben in einem sehr alten Haus, das wirklich eine Geschichte hat, in dem schon wer weiß was passiert ist, es gibt schon komische Ecken und Winkel.
Manchmal ist es einem selbst nicht ganz geheuer, vor allem dort, wo man nicht so oft hinkommt.
Beim Stöbern in so einer Ecke der Scheune wollte er zuerst mit mir mitkommen, aber er schaute dann nur kurz an mir vorbei um die Ecke und sagte "Ich bleib hier, da sind welche!"

Ich muss hier mal betonen, dass weder ich noch mein Mann irgendwie sagen wir mal esoterisch angehaucht sind, wir stehen mit beiden Beinen auf der Erde.

In den letzten Tagen hat diese Angst vor gerade allen Fahrzeugen enorm zugenommen. Er hat schon Angst, wenn er Autos vorm Kindergarten stehen sieht und bekommt bei irgendwelchen Landmaschinen Panik. Dabei sind gerade Waldtage im Kindergarten! Und alle Kinder sollten auf einem Anhänger, den ein Bulldog sieht mitfahren.
Mein Kleiner ließ sich heut morgen von mir dazu überreden (die Erzieherin wollte ihn lieber daheim lassen), aber vormittags rief sie mich dann vom Wald mit dem Handy an, ich muss ihn abholen, er weint nur noch und will auf keinen Fall mehr mit heim fahren. Sie sah sich natürlich in ihrer Meinung bestätigt, erzählte mir was von unverantwortlich und meinte, da muss man doch was machen. Jedenfalls steht er wieder als voller Psychopath da.

Zuhause fährt er sogar auf dem Bulldog manchmal mit, wenn er sich über wunden hat, vor allem, wenn mein Mann dabei ist, hat er keine Angst.

Noch was :Am Friedhof mussten wir alte Familien-Grabsteine abholen, darunter einer eines Jungen (der Urgroßonkel meines Sohnes), der schon mit 15 Jahren gestorben ist.
Nun fanden wir auch in alten Unterlagen ein Bild von diesem Jungen, scheinbar an der Konfirmation aufgenommen, - er schaut aus wie unser ältester Sohn- und der wiederum hat als Kleiner genau wie unser kleiner Angsthase ausgesehen. Auf der Rückseite hat jemand auf das Bild notiert: "gestorben bei der Heuernte im Juni".

Heute komme ich fast "drüber nei" über diese ganzen Zufälle(?).
Beim Heimfahren vorhin sah er auch noch jemand am Straßenrand stehen, wo keiner war, fragte mich, ob ich den auch kenne?
Mir fallen auch noch andere Sachen ein, dass er plötzlich ein Lied singt, das mir im Kopf rumgeht oder mich beim Autofahren was fragt, an was ich in dem Moment gerade dachte etc...

Aber heute habe ich echt die Krise!

Was macht man denn mit so einem Kind? Es gibt doch auch ein homöopathisches Mittel, dessen Kennzeichen eine gewisse "Sichtigkeit" ist, nur welches war das?
Oder sollen wir es mal mit einer Regression versuchen?
Hat irgendjemand Erfahrung mit einer ähnlichen Situation?

Es grüßt eine ratlose Mabel


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Ernst
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Beitragvon Ernst » 29. Jun 2004, 15:21

Hallo Mabel,
Ich kann deine Besorgnis schon gut verstehen. Nun - ich bin in Psychologie nicht so bewandert und auch nicht gerade der perfekte Erzieher. Bis vor einiger Zeit habe ich solche Geschichten, wie die von dir erzählte, auch noch in die esotherische Ecke geschoben mit der ich nicht´s zu tun haben wollte.
Aber heute weiss ich ganz genau, das es "sichtige" Menschen gibt, die in der Lage sind andere Menschen zu sehen die noch nicht 100%ig die Schwelle zum - sagen wir einmal "Jenseits" - überschritten haben und die noch nicht wissen das sie tot sind und noch irgendetwas unerledigtes verrichten wollen.
Einige Menschen sind nun in der Lage diese Zwischenwesen zu sehen und zwar so real, das sie diese manchmal nur schwer oder gar nicht nicht von den Lebenden unterscheiden können.
Diese Gabe ist angeboren und kann nur schwer erlernt werden. Deshalb haben eben auch einige Kinder diese besondere Wahrnehmung.
Nun - ich weiss, das es für einige sehr abenteurlich und "abgehoben" klingen mag, aber ich weiss seit einiger Zeit ganz genau das es diese Phänomene gibt. Auch ich bezeichne mich sonst als Mensch der mit beiden Beinen auf der Erde steht und versucht alles so realistisch als möglich zu betrachten.

Interessant wäre in deinem Fall noch einmal Vergangenheitsforschung zu betreiben. Wie z.B. ist der Großvater deines Sohnes ums Leben gekommen. Oder der Urgroßonkel (Ernteunfall --> Bulli?).
Rede doch einmal mit deinem Sohn über deine verstorbenen Verwandten.

Und vor allem - Mache dich frei von dem Gedanken, das er krank oder geisteskrank ist . Lasse dir da nichts einreden. Er ist vielleicht sensibler und kann eben etwas mehr sehen als wir - aber etwas was definitiv da ist (Überlege doch einmal: Wir können diese Wesen zwar nicht sehen - aber hattest du nich auch schon öfter einmal das Gefühl etwas zu fühlen was nicht da ist?). Und das must du dir klar machen.
Dein Sohn ist normal! Sicherlich kannst du etwas gegen die "Großmaschienen"-Phobie machen wenn du einen guten HP oder Therapeuten findest dem du die ganze Geschichte, wie hier geschildert, erzählst.

P.S.: Ich bin sonst eigentlich nicht der Hollywood-Fan und finde es auch nicht gut wenn zur Problemlösung Spielfilme herangezogen werden.
Aber in deinem Fall kann ich dir den Film "The sixth sense" empfehlen, falls du ihn noch nicht gesehen haben solltest. Ein ganz toller Spielfilm, der genau dieses Thema mit einem Kind beschreibt.

Ich wünsche dir alles Gute mit deinem Sohn
Grüße von der Waterkant
Ernst

Die Intelligenz läuft mir ständig nach - Aber ich bin schneller

whisper
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Beitragvon whisper » 29. Jun 2004, 15:40

Hallo Mabel,

ich hab gerade leider nicht so viel Zeit, daher nur kurz:

Ich kann mich Ernst da nur voll und ganz anschliessen. Auch ich kenne Menschen, die solche Fähigkeiten haben, und man sollte es nicht als Schwachsinn abtun. Viele Kinder haben solche Fähigkeit, aber sie werden ihnen im Laufe der Zeit einfach "aberzogen". Eine Bekannte von mir kann zum Beispiel die Aura der Menschen sehen... sie konnte es schon als Kind, hat es zwischenzeitlich verloren, dann aber schliesslich wiedergefunden.

Du solltest Dich an den Gedanken gewöhnen, dass Dein Sohn etwas Besonderes ist, und diese besondere Gabe hat. Es ist nichts schlechtes oder böses, es kann sich nur schädlich auswirken, wenn man ihm ständig das Gefühl gibt, es wäre schlecht.

Ich würde Dir auch zur Familienforschung raten, womöglich gab es ja vorher schon diese Fähigkeit innerhalb der Familie. Rede mit deinem Sohn, lass ihn erzählen, stelle Fragen. Ausserdem könnte es helfen, mit Menschen zu sprechen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Gegen die Phobie könnte eine Therpie helfen. Das muss ja kein Psychiater sein, es könnte auch ein Heilpraktiker für Psychotherapie sein. Manche von denen befassen sich auch mit esoterischen Themen, und können auch Rückführungen vornehmen. Aber da muss man sehr sorgfältig auswählen...

Soviel mal bis hierher.

Liebe Grüße
Whisper

rocky

Beitragvon rocky » 29. Jun 2004, 16:49

hallo marbel
hört sich ganz nach einem ingido kind an schau mal bei.
http://www.indigokinder.de/homeframe.htm und gehe auf Der Indigo-Selbsttest
liebe grüsse rocky

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sonnenberg
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Beitragvon sonnenberg » 29. Jun 2004, 19:01

Hallo Mabel,

auch mein erster Gedanke war :Indigo-Kind.

Laß dir bloß nicht einreden, dein Kleiner wäre seltsam oder abgedreht.
Such dir am besten einen HP, der sich mit diesem Phänomen -von dem man in letzter Zeit ganz,ganz oft hört- auskennt.

Mach dir klar, daß dein Sohn etwas besonderes ist und helf ihm, seinen Weg zu finden, auch wenn es für uns "Realisten" schwer ist, so etwas zu verstehen.

Alles liebe
Silvia :wink:

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Kim
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Beitragvon Kim » 30. Jun 2004, 11:36

Hallo Mabel,

lass dich auf keinen Fall verunsichern, wenn jemand dir einreden möchte, dass dein Kind gestört ist. Er ist im Gegenteil dazu etwas ganz besonderes :) Problematisch ist natürlich seine Angst und die Auswirkungen auf sein und euer Leben.

Ich würde dir empfehlen, ein Familienstellen in Betracht zu ziehen, eine systemische Aufstellung könnte die Probleme wahrscheinlich auflockern und somit mindern oder auch gänslich auflösen. Beim Stellen können auch verstorbene Angehörige und auch Gegenstände aufgestellt werden, um den Problemen auf den Zahn zu fühlen. Evtl hängen die Probleme und Ängste deines Sohnes auch mit miasmatischen Vorgängen zusammen, dass er sozusagen die Angst eines Vorfahren "weiterlebt". Die Sichtigkeit dagegen sehe ich nicht als Problem an, sondern als Gabe. Das einzige Problem dabei ist es, dass dein Sohn lernen muss, damit zu leben und es zu verstehen. Du kannst versuchen, ihm dabei zu helfen. Keinesfalls solltest du aber böse auf ihn sein oder gar schimpfen, wenn er dir etwas sagt, weil ihn das noch mehr verunsichern würde und somit noch mehr Angst hervorbringt.

Von einer Rückführung würde ich dir - zumindest im Moment - abraten. Dein Sohn ist noch relativ jung und hat sowieso schon Ängste, die er mit sich rumschleppt. Bei einer Rückführung könnte er manches, was er dann erlebt, evtl nicht einordnen und von dem "jetzt und hier" unterscheiden und dass kann letzlich die Probleme noch verstärken.

Schau einmal, ob du in deiner Nähe einen Therapeuten findest, der systemische Aufstellungen, sprich Familienstellen macht und versucht gemeinsam dann die Gründe für die Ängste von deinem Sohn herauszubekommen und evtl zu lösen.

Liebe Grüße,

Kim


Feder
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Beitragvon Feder » 30. Jun 2004, 19:10

Hallo Mabel

Gegen die Ängste deines Kindes würde ich einmal Bachblüten versuchen, vielleicht nicht nur für das Kind sondern auch für dich. Gerade sehr sensible Kinder sprechen ja gut darauf an.
Mir klingt das mit den Ängsten vor bestimmten Fahrzeugen so als ob dein Kind eine gewisse unbestimmte Erinnerung an ein früheres Ereignis in einem anderen Leben hat. Es ist vielleicht durch einen Unfall um das Leben gekommen... Das setzt natürlich voraus, dass man an Reinkarnation glaubt.
Für Rückführung ist dein Sohn wohl noch zu jung, ausserdem ist das Ganze durchaus umstritten.
Wichtig ist einfach, dass du dich nicht verrückt machen lässt, und deinem Kind Sicherheit gibst. Situationen die ihn ängstigen würde ich nach Möglichkeitvermeiden und ihn erst allmählich darangewöhnen.

mfg, Maria

whisper
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Beitragvon whisper » 30. Jun 2004, 23:16

Hallo nochmal,

nur um das mal zu erklären, ich meinte nicht die Art von Rückführung, wo der Patient selbst erlebt, was in früheren Leben passiert ist. Es gibt auch die Möglichkeit, dass der Therapeut diese Dinge selbst sieht. Der Patient bekommt das in dem Moment nicht mal unbedingt mit. Zumindest kann das die eine Therapeutin, die ich kenne. Sie arbeitet auch schamanisch. Aber wahrscheinlich ist es sehr schwer, so jemanden zu finden, denn das ist ja gewissermassen auch schon eine Gabe. Nun ja, vielleicht ist die Idee mit der Familienaufstellung im Moment besser geeignet.

Liebe Grüße
Whisper

mabel
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Beitragvon mabel » 1. Jul 2004, 08:19

Hallo zusammen, und erst einmal vielen Dank für eure Reaktionen, v.a. auch die PN´s!
Wie konnte ich nur ansatzweise glauben, ihr nehmt mich vielleicht gar nicht ernst!
Heut finde ich alles schon nicht mehr so tragisch, war nicht unbedingt unser aller bester Tag dienstags.
Eigentlich ist meine ganze Familie eher ein lustiger Haufen, und gerade die Eigenheiten des Kleinen werden meist mit Humor genommen.
Den Film "Sixth sense" kenne ich übrigens, Ernst, leider mein Größter auch, und wenn er mich jetzt ärgern will, flüstert er mir ins Ohr " wenn sie kommen, wird e s k a l t . . . ".
Wir werden uns halt auf die Suche nach einem geeigneten Therapeuten machen und ein Bekannter von uns hat Kontakt zu einer fähigen Familienaufstellerin.
Da die gehäuften Unfälle in der Familie meines Mannes sind, will ich das hier nicht breittreten.
Aber mir ist beim Lesen eurer Beiträge einiges aus meiner Kindheit eingefallen, das ich ganz hinten im Gedächtnis verräumt hatte.
Ich hatte selbst vor einigen Sachen panische Angst (Flugzeuge, Pferde) und litt an den immer gleichen Alpträumen ( auch vom Sterben). Außerdem kann ich mich erinnern, dass ich manchmal nach Spielzeug fragte, das ich nicht finden konnte, und meine Mutter behauptete, so eines haben wir gar nicht.
Und dass ich vom Sehen Leute im Dorf kannte, zu denen man nie Kontakt hatte und über die man nie sprach. Aber als Kind stellt man ja nichts in Frage, man ist irritiert oder hört halt irgendwann auf nachzufragen, gerade in der Zeit als ich klein war, wurde eh nichts ernst genommen, was ein kleines Kind so zusammenphantasierte.
Nur meine Großmutter war auch etwas anders, sie erzählte mir manchmal, sie hätte in einem Traum den zweiten Weltkrieg kommen sehen. Verschiedene Träume habe ich auch als Erwachsene immer noch, aber das wäre ein eigenes Thema.
Jedenfalls ist es eigentlich kein Wunder, dass bei der Mischung von diesen Familien so ein zauberhaftes Wesen wie unser jüngster Sohn herausgekommen ist.
Also nochmals lieben Dank für eure Anregungen von der Mabel

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Angel95
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Beitragvon Angel95 » 5. Jul 2004, 20:37

Hallo Mabel,
in meiner und der Familie meines Mannes gibt es auch ein paar *Hellsichtige*, deren Begabung mehr oder weniger ausgepägt ist/war.
Ich selber hatte vor einigen Jahren das Erlebniss, dass meine Oma sich von mir *verabschiedet* hat, obwohl sie 450 km weit weg gestorben ist.
Ich wurde wach und es roch extrem nach meinem Lieblingsessen in unserem Schlafzimmer; die Speise ist in Norddeutschland ehr unbekannt, so das auszuschliessen ist, dass jemand sie um 23:00 gekocht hätte: Die Todeszeit meiner Oma. Und wenn meine Tante sagt, sie hätte von mir geträumt, wird mir immer übel, sie träumt immer sehr intensiv von denen, die bald sterben (Es kommt aber zum Glück auf den Traum an).
Also es gibt diese *Grenzdinge*.
Da ich selber auch gute Erfahrungen mit Bach-Blüten habe, denke ich, dass das etwas sein könnte, das deinem Sohn (und dir) hilft, mit dieser *Gabe* leben zu können, ohne *behandelt* werden zu müssen, übrigends bieten das auch viele HPler an.
LG
Angelika
Man lebt nicht lange genug, um aus seinen Fehlern zu lernen.
La Bruyére

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Michael L.
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Beitragvon Michael L. » 6. Jul 2004, 14:37

Ich will mich hier in keiner Weise positiv oder negativ zu dem Thema äußern, da ich a) nicht viel von dem Thema im allgemeinen verstehe und b) viel zu wenig über das Kind weiß und es nicht einmal gesehen habe.
Aber eines will ich trotzdem los werden: Manchmal glaubt man, was man gern glauben möchte.

Trotz all der Zustimmung hier würde ich andere Lösungen oder zumindest Erklärungen des "Problems" nicht aus den Augen verlieren. :wink:

imix
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Registriert: 23. Jun 2004, 22:54

Beitragvon imix » 7. Jul 2004, 14:33

Liebe Mabel,


es ist wunderbar zu lesen, das du einen so wunderbaren Sohn hast. Seine Fähigkeiten sind etwas ganz wunderbares.
Nicht alle Kinder haben dies, doch es sind auch sehr viele, die einen intensiven Zugang zur Astralwelt haben und somit "tote" Menschen oder andere Wesen ( vielleicht den unsichtbaren Freund ) wie Engel oder so sehen können. Das ist etwas ganz wunderbares, das ihr dieses Kind geboren habt. Seine Seele hat sich genau in eure Familie inkarniert, damit ihr voneinander lernen könnt. Ihr müßt euch mit seiner Welt beschäftigen um sie zu verstehen.
Kinder haben noch die Unbeschwertheit und Liebe allen diesen Dingen ohne Angst zu begegnen. Unterstütze ihn darin. Erkläre ihm auch, das es Menschen gibt, wie du selbst und sein Vater, die dies nicht wahrnehmen können. Es ist nix wovor ihr Angst haben müßt.

Du könntest ja versuchen mit Eltern, deren Kinder auch derartige Fähigkeiten haben, kontakt aufzunehmen, zwecks Erfahrungsaustausch.

Ich vermute mal ganz stark, das euer Sohn auch Telepatisch veranlagt ist ( hört deine Gedanken im Auto ). Telepatie ist etwas ganz natürliches, was jeder kann. Auch du kannst es erlernen. Es ist in dieser Welt nur verkümmert und jetzt, wo die Zeit des Umbruchs ist, steigen diese Fähigkeiten in uns wieder auf.

Das euer Sohn so sensibel ist, und vor vielem Angst hat, ist halt auch eine Charaktersache. Ich glaube auch, das es mit seinen früheren Leben zusammenhängt. Es bringt sicher etwas, mit ihm darüber zu reden um an die Wurzel dessen zu gelangen. Bedenke, er ist ein Kind, er sieht seine Realität anders als du. Sie ist so für ihn genauso real wie für dich deine. Die Sache mit der Familienaufstellung halte ich für eine sehr gute Idee.
Zwankhaftes konfrontieren mit Sachen die ihm Angst machen sie meiner Ansicht nach der gänzlich falsche Weg. Da er mit deinem Mann die Angst vorm Tracktor verliert, kann dieser ihn sicher etwas daran heranführen.

Kontakt zu anderen Eltern hilft dir ganz sicher auch, wenn es denn für den kleinen in die Schule geht. Versucht es doch auch mal mit Thai Chi, Yoga oder Meditation zusammen mit dem Kleinen. Es gibt ihm bestimmt mehr Ruhe und Gleichgewicht.


Na dann alles Liebe Dir und Deiner Familie.

IMIX
LIEBE & LICHT

jessyca
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Registriert: 12. Jun 2004, 10:27

Beitragvon jessyca » 7. Jul 2004, 19:05

Hallo Imix,

schöne Worte, die einer Mutter sicher Mut machen und auch beruhigen können.

Nur, mit einem so kleinen Kind über Reinkarnation etc. zu sprechen, ist doch etwas "weit weg", oder? Das Kind lebt, wie alle anderen Kinder auch, in einer Welt, in der es nicht immer nur "Friede, Freude, Eierkuchen" zugeht, in der nicht nur "Liebe und Licht" vorherrscht. Der Kleine wird sich in Kindergarten, Schule und unter Freunden behaupten müssen, Kinder können grausam sein. Und ein Kind aufzuziehen und ihm dabei immer wieder bewußt zu machen, es sei etwas ganz Außergewöhnliches, wird es nicht unbedingt leicht haben. Jedes Kind ist etwas ganz besonderes und doch sind es alles Kinder. Wie soll der Junge denn damit zurecht kommen, wenn ihm von vielen Seiten her Ablehnung entgegengebracht wird, weil er so "abgehoben" ist? Selbst als Erwachsener wird man oft schon als "weltfremd" belächelt, wenn man sich mit Reinkarnation beschäftigt.

Ein sehr liebevoller Umgang der Eltern mit Ihrem Sohn ist ganz sicher wichtig (ist aber ebenfalls bei jedem anderen Kind auch wichtig), aber als Elternteil, und das ist nur meine persönliche Meinung, würde ich da schon beobachten, mit Fachleuten sprechen und auch darauf achten, daß der Kleine es nicht zu schwer hat mit seiner "Gabe".

lg
Jessica

Sascha F
Beiträge: 31
Registriert: 10. Jul 2004, 06:50

Beitragvon Sascha F » 10. Jul 2004, 18:15

@ mabel

Ich stimme da Jessyca und Michael zu. Er hat diese Gabe und von vielen wird dies auch bewundert, nur wenn ihr es öffentlich macht. Sagen wir im Extremfall macht ihr eine Talkshow auf RTL und der Junge muss einmal die Woche einem die Gedanken lesen oder mit irgendwelchen Toten in irgendwelchen alten Häusern reden, kann dies verherrend für den Jungen sein. Zum Einen muss er lernen sich selber zureinigen und die anderen Gedanken aus sich zu verbannen und zu anderen ist dies ein sehr *Einsamer Weg*.

Bittet seid mit euer Entscheidung sehr vorsichtig, später wird es, wenn es an der Zeit ist, voll aufblühen oder einfach verschwinden. Nun ist es an der Zeit einfach nur zu spielen oder bockig zu sein. Wichtig ist, dass du dich nicht verrückt machst und bedenkst das es ein Kind ist.

Mein Sohn ist auch was ganz besonderes, dieser spielt sehr gern in Pfützen und wir lassen ihn. :)

Bitte pass mit der Familienaufstellung auf, ich war einmal dabei und habe diese als ein sehr kräftiges Mittel empfunden. Die Frau von meinem Freund hat sich nach einer Aufstellung das Leben genohmen.

herzlich

imix
Beiträge: 12
Registriert: 23. Jun 2004, 22:54

Beitragvon imix » 20. Jul 2004, 22:09

Hallo Jessyka,

offensichtlich habe ich mich da ein bisschen unglücklich ausgedrückt. Natürlich soll Mabel sich nicht über Reinkarnation mit ihrem Kind unterhalten. Dafür ist er wohl noch zu jung. Und das ihr Sohn so etwas gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz besonderes ist (und auch so behandelt werden soll) habe ich nicht geschrieben. Ganz im Gegenteil, ich habe mich bemüht, die Besonderheit, die viele vor mir angebracht haben, etwas natürlicher darzustellen. Dann jeder Mensch ist für sich ganz besonders.

Ich bin der Ansicht, das die Eltern sich mit ihrem Sohn über sein Leben, wie er es wahrnimmt, sieht und empfindet, auf eine für ihn verständliche und angebrachte Art und Weise, unterhalten sollen, um ihn zu verstehen und bestmöglich in seiner Entwicklung unterstützen zu können.

Und mit der Sache der Schule und möglicher Probleme die auftreten könnten ist wohl Kontakt mit anderen Eltern und Erfahrungsaustausch zu auch diesen Sachen, sehr hilfreich.

Und über die Grausamkeit von Kindern müssen wir hier nicht diskutieren, denn das ist ein anderes Thema.

Alles Gute

IMIX
LIEBE & LICHT



   

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