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Ernährung

hier können Sie ihre Tipps weitergeben und um Rat fragen

Moderator: Angelika

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Mausbärin
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Beitragvon Mausbärin » 1. Feb 2005, 22:52

@Harry

:top: :top: :top:

Ich kann Deine Argumentation in allen Punkten nur unterschreiben !

Und dass Du durch Rohkost gesund geworden bist glaube ich Dir 100%ig.

@alle
Wer sich neutral, vor allem von der Nahrungmittel-Industrie unabhängig, über gesunde Ernährung informieren will, findet bei der GGB und im angegliederten emu-Verlag einen hervorragenden Ansprechpartner.

http://www.ggb-lahnstein.de
http://www.emu-verlag.de

So ganz nebenbei erfährt man dort auch, wie es zu den "wissenschaftlichen Wahrheiten" über Kalorien, Lebenserwartung und vielem sonstigen Blödsinn gekommen ist, den man uns heute so verkauft.

Und wer sich die Mühe nicht machen möchte, das ganze Material selber durchzuarbeiten, kann sich bei einem Gesundheitsberater der GGB informieren und bestens beraten lassen -und zwar ohne

-Kalorien zählen
-abwiegen
-Nahrungsergänzungsmittel
-Diäten
-Nährstofftabellen etc.

Es darf übrigens auch noch gekocht werden !

Liebe Grüße
Ines :wink:


Isa
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Beitragvon Isa » 2. Feb 2005, 16:32

Hallo

@Mausbärin
Bruker hat mich schon vor 25 Jahren gefesselt ;)

@Harry
Ich will dir deine Rohkost nicht madig machen. ;) Ich bin aber trotz allem der Meinung, dass wir Menschen uns auch an gekochte Nahrung angepasst haben.

Wenn es so wäre wie DU es sagst, dann dürften wir heute eigentlich alle nur rohes Fleisch essen, denn das stand sicherlich GANZ am Anfang unsere Entwicklung. Und so wie wir es geschafft haben, uns die Pflanzen zu Nutze zu machen, so haben wir auch gelernt, gekochte Nahrung zu verwerten.

Ich denke unsere Zivilisationskrankheiten haben andere Ursachen, als gekochte Nahrung.

Über das Alter der Steinzeitmenschen wollen wir mal nicht streiten :) das 100%ig zu beweisen dürfte uns heute schwerfallen.
Aber wenn ich von der Tierwelt auf den Menschen schließe, scheint es mir nur logisch zu sein, dass ein Leben für die Natur nutzlos wird, wenn es seinen biologischen Zweck nicht mehr erfüllen kann.

LG Isa

Rohkost-Harry
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Beitragvon Rohkost-Harry » 2. Feb 2005, 19:17

Hallo Isa,

da sind wir dann halt unterschiedlicher Aufassung - vor zwei Jahren hätte ich noch genauso über mein heutiges Geschwätz von mir gelacht und denjenigen, der mir das erzählt für total abgedreht gehalten - insofern kann ich Deine Ablehnung gut verstehen - nur nachdem ich alle meine (z.T. seit über 20jährigen chronischen) Beschwerden dank der rohen Ernährung auskurieren konnte, und mittlerweile so gesund wie noch nie bin (selbst in meiner Kindheit hatte ich schon chronische Probleme), bin ich felsenfest von meinem Standpunkt überzeugt.

Ein paar letzte Links zur Info:
http://home.nikocity.de/mp/instinkt.htm
http://www.spiritbalance.com/html/instincto.html
http://www.enveda.de/Magazin/mag_214.cfm

Liebe Grüsse
Harry

MarySol
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Beitragvon MarySol » 3. Feb 2005, 10:52

ich kann mir auch durchaus vorstellen, dass Harry recht hat! wenn es mir mal schlecht geht, ich krank werde, wäre diese Ernährungsweise sicher eine Alternative für mich und bevor ich mich von der Schulmedizin behandeln lasse, stelle ich dann lieber erst mal meine Ernährung um!

Allerdings wenn ich mir vorstelle, welche Reaktionen das im Umfeld hervorrufen würde ... reicht mir schon momentan so, meine Umstellung auf vegetarisches Essen :lol: ausserdem schmecken mir dazu Spaghetti und Co viel zu gut :)

Aber wie gesagt, wenn es mir mal schlecht gehen sollte, kann ich mir das wirklich vorstellen.

@Rosenfee: erstmal danke für deine Tipps!
das hat mir schon sehr geholfen, da ich zum Beispiel nicht wusste, wie das mit der Luftzufuhr funktionieren soll. Da das aber schon kompliziert klingt, überlege ich, ob ich mir vielleicht doch ein spezielles Gefäß kaufen sollte... naja, jetzt versuche ich es nochmals so, mit Mungbohnen. - das mit dem Quellwasser für die Blumen ist ja auch eine tolle Idee :)

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 3. Feb 2005, 12:44

Hallo MarySol,

hier im Forum hast Du sofort die Möglichkeit Dich darin zu üben, bei Dir zu bleiben und auf Dein Innerstes zu hören :D. Lass Dich nicht durch andere oder das was anderen guttut oder auch der Weg anderer ist verunsichern - sondern lausch in Dich hinein, was Dir persönlich im Moment gut tun würde. - Und das kann ein wenig anders aussehen als oben beschrieben.

Rohkosternährung = Gesundheit halte ich für eine absolute Illusion. Gesundheit wird durch soviel mehr beeinflusst als durch Ernährung. Jeder der Menschen behandelt, oder auch ein wenig Erfahrung mit Augendiagnose hat , lernt sehr schnell, dass es Menschen mit ganz unterschiedlichen Konstitutionen gibt - für die einen ist Rohkost hilfreich - für den nächsten weniger, der eine hat eine sehr gute Konstitution - und kann auch schwieriger Erkrankungen leichter kompensieren - der nächste wird ein Leben lang an sich seinem Körper oder seiner Seele arbeiten müssen - ob mit oder ohne Rohkost.

Neben der Ernährung spielen soooo viele Dinge für Gesundheit eine Rolle: Die Weltgesundheitsorganisation hat folgende Definition dafür festgelegt:
"Gesundheit ist der Zustand völligen körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Wohlbefindens" (WHO, Genf) allein hier zeigt sich schon, dass das nicht alleine über welche Ernährung auch immer erreichbar ist.
Diese Definition zeigt uns bereits, dass ein ganzes Netzwerk unterschiedlicher Faktoren unser persönliches Wohlbefinden beeinflusst. Unsere Familie, unser soziales Umfeld und unsere berufliche Ausrichtung spielen dabei ebenso eine Rolle wie Umweltbelastungen, Veranlagungen oder unsere Lebensweise. Auch unser "Innenleben" ist hier maßgeblich beteiligt. Die Möglichkeit unsere Gefühle auszudrücken und unser geistig-seelisches Erleben unseres ganz persönlichen Schicksals sind eng verflochten mit unserem körperlichen Befinden.

Ist die Harmonie dieses vielfältigen Netzwerks gestört, so geraten auch die vielen Regelprozesse im Körper aus dem Gleichgewicht. Der Mensch erkrankt, es stehen ihm nicht mehr alle Kräfte frei zur Verfügung.

Auch die moderne Wissenschaft und Forschung hat im Rahmen der sogenannten "Psychoneuroimmunologie" im Prinzip diese allgemeinen Gedanken auf seriöse Beine gestellt - und konnte nachweisen, dass Psyche, Abwehrsystem, Hormonsystem und Nervensystem in ständig gegenseitiger Wechselwirkung stehen und sich maßgeblich beeinflussen. Und all diese Dinge setzen sich knallhart als Biochemie in Form von Hormonen und Botenstoffen in unserem Körper um und beeinflussen unser körperliches Wohlbefinden.

Ernährung ist genau ein einziger Faktor davon!!!

Wenns denn schon darum geht was oder was nicht - halte ich persönlich es für viel wichtiger in welchem Bewußtsein ein Lebensmittel entstanden ist - das heißt mir persönlich ist eine liebevoll und ökologisch angebaute Kartoffel, die ich kochen muss und mir hervorragend schmeckt sehr viel wichtiger als ein Rohkost-Gemüse aus herkömmlichem Anbau aus dem Supermarkt :lol: - aber das ist halt meine Einstellung - ich erhebe nicht den Anspruch, dass das für jeden gilt -
und ich kann durchaus mit Genuss ein liebevoll und lecker zubereitetes Essen (egal ob asiatisch, Pasta oder einheimisch - lecker Mmmmh!) genießen - dessen Produkte mal aus dem Supermarkt kommen und nicht ökologisch sind - ohne bereits krank zu werden - die liebevolle, köstliche Zuberetung kompensiert das für mich bei weiten.

Leben ist nicht nur Askese, sondern auch Lebensgenuss und darf auch Spass machen und Freude bereiten :sun2:
- und das gilt auch fürs Essen
- Wenn ich allein an die vielen Glückshormone denke, die dabei in unserem Körper produziert werden :lol: :lol: :lol:
:lol: ausserdem schmecken mir dazu Spaghetti und Co viel zu gut :)
)
:D

Und dagegen spricht absolut nichts - lass sie Dir schmecken :sun2: , bereite sie mit Liebe zu und genieße sie auch weiterhin :lol:

Resümee:

Es wird immer wieder unterschiedliche Ernährungsrichtungen geben - von denen jeder seins für das Beste hält - aber sorry Allgemeingültig und für jeden passend ist keine -
Ernährung ist auch in Bezug auf Gesundheit nur ein Faktor von vielen und nicht jeder ist durch Rohkosternährung heilbar

:wink: viele Grüße
Und schönen Tag
Rosenfee

Rohkost-Harry
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Beitragvon Rohkost-Harry » 7. Feb 2005, 18:59

Hallo Rosenfee,

Rohkosternährung = Gesundheit halte ich für eine absolute Illusion.


...ich kenne zumindest beide Seiten: Rohkost und "normale" Ernährungsformen (z.B. auch jahrelange Vollwertkost nach Bruker und GBK)!
Hast Du es schon mal Rohkost konsequent ausprobiert (nicht nur Salatteller und ein paar Äpfel zum Nachtisch ? bzw bist Du vollständig gesund (wirklich keine Beschwerden ? -> dann Gratulation), wenn Du mal chronisch krank warst und sich alle möglichen Gurus eine "goldene" Nase an Dir verdient haben, weil Du jeden Strohhalm greifst, der sich Dir anbietet ... irgendwann macht es Klick im Hirn

Gesundheit wird durch soviel mehr beeinflusst als durch Ernährung.
... Neben der Ernährung spielen soooo viele Dinge für Gesundheit eine Rolle: ...
... Ernährung ist genau ein einziger Faktor davon!!! ...


stimme ich Dir zu - allerdings werden sich die sog. "altersbedingten" (Zivilisations-)Krankheiten zwangsläufig bei falscher (d.h. gekochter Nahrung) einstellen;
wer stirbt den heute noch an Altersschwäche, und das man mit dreisig bereits Rückenprobleme und andere degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates hat, gilt ja mittlerweile als normal, ebenso, daß unsere Jugendlichen immer fetter werden.

Wenns denn schon darum geht was oder was nicht - halte ich persönlich es für viel wichtiger in welchem Bewußtsein ein Lebensmittel entstanden ist - das heißt mir persönlich ist eine liebevoll und ökologisch angebaute Kartoffel, die ich kochen muss und mir hervorragend schmeckt sehr viel wichtiger als ein Rohkost-Gemüse aus herkömmlichem Anbau aus dem Supermarkt - aber das ist halt meine Einstellung - ich erhebe nicht den Anspruch, dass das für jeden gilt -

prinzipiell richtig, Supermarktware, egal ob Frischeartikel oder erst Konserven, sind absoluter Schrott (wie schon die Römer zu sagen pflegten "Brot und Spiele" - in unserer Zeit übertragen "Nachmittagstalkshows im Fernsehen und eben konventionelle Massenware vom Discounter") - daher kauf ich nur "liebevoll" angebautes Gemüse und Obst aus Bio- und /oder Permakulturanbau -das Beste daran: die psychische Befriedigung kommt mit dem rohen Essen (absolue Verbundenheit mit der Natur, Dankbarkeit, natürliche Genüsse etc)

Leben ist nicht nur Askese, sondern auch Lebensgenuss und darf auch Spass machen und Freude bereiten
- und das gilt auch fürs Essen

mit Verlaub gesprochen: Du hast absolut keine Ahnung welche Genüsse eine Instinktive Rohkost bietet (wie leider die meisten Leute die über Rohkost sprechen und diesselbe noch nie selbst praktiziert haben - daher auch meine Frage an Dich weiter oben) - ich war und bin nach wie vor ein leidenschaftlicher Esser, wenn die Rohkost für mich eine Askese wäre, hätt ich mir schon länst die Kugel gegeben.
Stell Dir vor, ich esse wirklich nur noch das, was mir wirklich genüsslich mundet, denn das ist das, was der Körper im Augenblick benötigt. Die instinktive Ernährung baut nämlich darauf auf, nur das zu essen, was schmeckt, keine Kalorienzählerei, keine Vitamin- und Mineralstofftabellen auswendig lernen, sich keine Gedanken über (mehrfach)ungesättigte Fettsäuren etc mehr machen.

Genug erzählt, will ja hier niemanden sein Essen madig machen, bin auch kein Rechthaber, berichte lediglich von meinen Erfahrungen (stellt Euch vor, es gibt sogar noch mehr von meiner Sorte), habe keine kommerziellen Interessen (oder hab ich versucht Euch irgendein Produkt aufzuschwätzen [für teures Geld] und bin auch kein Mitglied irgendeiner Sekte.
Halt jetzt besser mein "Maul"
ich wünsch allen Lesern dieser Zeile wirklich alles Gute, mit (f)rohen Grüssen
Harry


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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 7. Feb 2005, 19:56

Hallo Rosenfee,

Rohkosternährung = Gesundheit halte ich für eine absolute Illusion.

Hast Du es schon mal Rohkost konsequent ausprobiert (nicht nur Salatteller und ein paar Äpfel zum Nachtisch ? bzw bist Du vollständig gesund (wirklich keine Beschwerden ? -> dann Gratulation), wenn Du mal chronisch krank warst und sich alle möglichen Gurus eine "goldene" Nase an Dir verdient haben, weil Du jeden Strohhalm greifst, der sich Dir anbietet ... irgendwann macht es Klick im Hirn

Harry


Hallo Harry,

also Rohkost ist nicht für jeden etwas. - Ernährungsphysiologisch, gibt es Menschen, die nicht mit "dem lass den Kochtopf, Kochtopf sein" zu Rande kommen ;-)
Ich bin gesund und habe ein superstarkes Immunsystem(das bestätigen mir wundersamerweise alle Ärzte - bei manchen Ärzten bin ich außerdem nach organischen Zellbefund ein Teenie und nicht eine 44 Jahre alte Frau (!) *grins*, auch ohne Rohkost - also, eine vernünftige Ernährung muss nicht zwingend Rohkost sein ;-)

Und ich komme, um es mit Ayurveda zu erklären (die ich nicht unbedingt praktiziere), nicht hin, meine Energie/~balance/etc. nur mit reiner Rohkost zu erreichen - "die" Ernährung in punkto Rohkost gibt es nicht, da ich immer langfristig auf Rohkostbasis fatale Reaktionen bekomme, die sich auch ganz "normal" erklären lassen ;-)

Mein Bruder ist seit Jahren versierter, sehr erfahrener Rohköstler - er zwingt mir diese Ernährung nie auf, sondern sieht auch andere Ansätze - diese solltest Du auch sehen und nicht alle Menschen zu Rohköstler erziehen zu wollen ;-)
Er praktiziert seine Ernährung so weit, dass er inklusive Familie nirgenswo etwas isst und trinkt, außer seiner versierten Rohkostquelle und sogar selbsthergestelltes Wasser ! - Also hört und staunt - eine Reise/Ausflug/Urlaub beiinhaltet totale Eigenversorgung... noch Fragen ? ... und seine Kinder springen auch von dieser Ernährung ab und halten sie nicht mehr ein, obwohl sie jahrelang diese und auch teilweise heute diese noch einhalten...

Der Mensch ist und bleibt ein Individuum, daran kannst auch Du nix ändern, und diesem eine Ernährung aufzwingen, die sich nach Langzeitanwendung nicht bewährt, halte ich nicht für richtig ;-)
:wink:

PS.: Wenn ich es jetzt auch ohne Argumente geduldet habe; jetzt fehlt aber die Objektivität - Hier wird keinem Induviduum ein Stempel aufgedrückt ! ;-)
MfG
Kräuterfee

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 7. Feb 2005, 23:31

Danke Kräuterfee


Hallo Harry - bin etwas erstaunt, dass mein posting eine derart heftige Reaktion bei Dir auslöst. Wo liegt das Problem, wenn Du auch andere Wege akzeptierst?

Ich kenne im übrigen in Bezug auf Rohkost durchaus etwas mehr als "den üblichen Salatteller" und den "Apfel als Nachtisch nach dem Essen" - esse sehr gerne und auch mit Genuss unterschiedliche Formen von Rohkost - kann mir für mich aber eine ausschließliche Ernährung über Rohkost nicht vorstellen und habe auch nicht das Gefühl, dass sie für mich von Vorteil oder notwendig wäre.
- ich war und bin nach wie vor ein leidenschaftlicher Esser, wenn die Rohkost für mich eine Askese wäre, hätt ich mir schon länst die Kugel gegeben.
habe mit Askese nicht Dich gemeint, da hast Du wohl was falsch aufgefasst oder zu persönlich genommen - aber es gibt durchaus andere Menschen, die Ernährung ausschließlich über Rohkost unter Umständen so empfinden würden.
Genug erzählt, will ja hier niemanden sein Essen madig machen, bin auch kein Rechthaber, berichte lediglich von meinen Erfahrungen (stellt Euch vor, es gibt sogar noch mehr von meiner Sorte), habe keine kommerziellen Interessen (oder hab ich versucht Euch irgendein Produkt aufzuschwätzen [für teures Geld] und bin auch kein Mitglied irgendeiner Sekte.
Halt jetzt besser mein "Maul"
das Gleiche gilt für mich: ich habe auch nur aus meinem Erfahrungshorizont berichtet.
:-? :???: Bei den letzten beiden Zeilen wird´s für mich völlig unverständlich - das habe ich Dir auch nicht unterstellt

In Summe: Habe ich absolut nichts dagegen, dass Du Dich über Rohkost ernährst - es gibt bestimmt Menschen für die es hilfreich ist (das habe ich in meinem posting im übrigen auch offen gelassen) -

aber es ist meiner Meinung nach eben nicht die geeignete Ernährung für jeden und in jedem Falle.

:wink: MfG
Rosenfee

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paul
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Beitragvon paul » 8. Feb 2005, 12:06

Ich hab nix gegen gesunde Ernährung .. aber ausschließlich Rohkost .. ist eine Lebensphilosophie, die auch ich nicht unbedingt teile. Aber jeder so, wie er gerne möchte... man sollte nur den Standpunkt oder die Philosophie anderer auch akzeptieren.
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

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Mausbärin
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Beitragvon Mausbärin » 8. Feb 2005, 15:10

Hallo miteinander,

wahrscheinlich steht bei mir jemand auf der Leitung - ich verstehe nämlich die ganze Streiterei über Rohkost, ob sie nun gut oder schlecht oder für jedermann verträglich ist im Zusammenhang mit MarySols Anfrage nicht: :???:

Mal eben zur Erinnerung, die Frage war: Thema Ernährung !
was ist denn nun gesund?
dass ich kein fleisch,kein fisch mehr essen werde, steht für mich fest. milch und eier sollen ja aber auch gar nicht sooo gesund sein - und besonders gesund und am besten sei rohkost oder obst und gemüse (dr. norman walker).
was meint ihr dazu? könnt ihr mir bitte weiterhelfen?
Da schreiben Leute Beiträge über ihre positive Erfahrung mit Rohkost und andere beissen sich am Für und Wider dieser Ernährungsform fest.

Daß Ernährung auch immer mit der eigenen Lebensphilosophie zu tun hat, ist schon insofern klar, dass Mary Sol seit immerhin einem Jahr vegetarisch lebt - eine Philosophie, die auch nicht jeder teilt ! ;)
...bei Dir zu bleiben und auf Dein Innerstes zu hören . Lass Dich nicht durch andere oder das was anderen guttut oder auch der Weg anderer ist verunsichern - sondern lausch in Dich hinein, was Dir persönlich im Moment gut tun würde.
Offensichtlich findet sie in ihrem Innersten die Antwort auf ihre Fage nicht selber - sonst hätte sie es sich wohl erspart hier im Forum anzufragen ! :o

Und auch wenn sie auf ihr Innerstes hört, kann dieses ihr nicht beantworten, welcher Weg ihr im Moment gut tun würde, wenn es keine Alternative zur bisherigen deutschen 08/15-Ernährung kennt.

Oder möchte jemand ernsthaft behaupten, dass die aus dem Innersten kommende Lust auf "Süßes" weiterhin auf die altbekannte Weise durch Zucker gestillt werden sollte und das dann auch noch gut tut und gesund ist ? -O-

Information über den Kopf ist wohl auch nötig, und war auch genau so angefragt !
Und die aufgestellten Behauptungen sollten nach Möglichkeit auch begründet werden. Allein die Aussage, dass manche Nahrungsmittel ja auch nicht soooo, andere hingegen seeehr gesund sein sollen, reicht da leider nicht aus.

Vielleicht möchte der Eine oder Andere ja mal eine weitere Ernährungsform vorstellen -als Alternative zur Rohkost, und auch mit den entsprechenden Hintergrundinformationen.

Ich bezweifle nämlich, dass MarySol jetzt weiß, was gesund ist und warum ! :-?

Liebe Grüße
Ines :)

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paul
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Beitragvon paul » 8. Feb 2005, 16:31

... Mal eben zur Erinnerung, die Frage war: Thema Ernährung ! .... Da schreiben Leute Beiträge über ihre positive Erfahrung mit Rohkost und andere beissen sich am Für und Wider dieser Ernährungsform fest. ... Und die aufgestellten Behauptungen sollten nach Möglichkeit auch begründet werden. .... Ich bezweifle nämlich, dass MarySol jetzt weiß, was gesund ist und warum ! :-?
Ich glaubs nicht .. mit welchem Recht willst Du hier den Leuten vorschreiben, was sie wem antworten. Und wenn MarySol weitere Fragen haben sollte, wird sie die wohl selbst stellen können... Ich glaube, dazu braucht sie Dich nicht :???:
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

Rohkost-Harry
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an die beiden "Feen"

Beitragvon Rohkost-Harry » 13. Feb 2005, 18:22

Hallo´chen ihr zwei,

ihr habt vielleicht recht, daß ich etwas über das Ziel hinausgeschossen habe, bin in der Vergangenheit schon mal "dummblöd" von Leuten, die sich wirklich absolut Null informiert haben aber generell alles was in Richtung "gesunde Ernährung abseits dem mainstream" geht, kategorisch ablehnen, angenmacht worden; geht z.T. auch so weit, daß Ärzte einem nicht abnehmen wollen, daß meine Allergien und Heuschnupfen durch die geschilderte Ernährungsweise geheilt wurden.

Freue mich für euch, daß ihr auch Euren Weg gefunden habt und soweit glücklich seit, Hautpsache ist doch, man kann Hilfesuchenden Ratschläge geben, wie diese dann angenommen werden, ist jedem seine eigene Sache - weiß auch von meiner Frau, die sehr engagiert als Physiotherapeutin taätig ist, daß die meisten Patienten lieber Tabletten schlucken und sich spritzen lassen (da bequemer) als selbst aktiv was für sich zu unternehmen - erst wenn das Fass am Überlaufen ist, klammert man sich an jeden Strohhalm, dieser Umstand wird dann halt auch von vielen Scharlatanen ausgenutzt um den Leuten das Geld aus den Taschen zu ziehen.

Btw:
bei mir bzw. uns zuhause dreht sich nicht alles nur um "Rohkost".
Unsere Kids (6-10 J.) z.B. haben noch nie irgendwelche Antibiotka eingenommen (sind übrigens keine Rohköstler) und wurden in der Vergangenheit bei Infekten nicht gleich mit Pharmamüll zugeschüttet sondern mit "sanften" Mitteln wie Bachblüten, Schüsslersalzen u. hömöopath. Mitteln behandelt - bislang sind jede größere Grippewelle oder grassierende Kinderkrankheiten fast spurlos an uns vorübergegangen - die Ärzte und Heilpraktiker u.a. haben jedenfalls kaum Umsatz mit uns gemacht.
so long,
liebe Grüsse,
harald

Isa
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Registriert: 25. Jan 2005, 18:00

Beitragvon Isa » 13. Feb 2005, 18:52

Hallo Harry

Schön dass deine Kinder auch nicht gleich mit Antibiotika vollgestopft werden.
Meine beiden Töchter (24 und 17) kamen, mit einer einzigen Ausnahme, bis jetzt auch OHNE aus. ;)

Die beiden Ausnahmefälle waren bei der Einen gleich nach der Geburt, da wurde ich vor die Alternative gestellt "Wollen sie ihr Kind sterben lassen oder soll es leben?"
Tja, da ist man sowieso noch im Ausnahmezustand und würde wohl zu allem ja und Amen sagen.

Bei der anderen Tochter war es ähnlich. Tochter ging es am Wochenende schlecht,...... Sonntagsdienst.........Notarzt........."Wollen sie ihre Tochter auf dem Gewissen haben?".........natürlich kriegt man da die Panik.
Wäre es mein Hausarzt gewesen, hät sie kein Antibiotika bekommen, da bin ich mir sicher.

LG Isa

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 14. Feb 2005, 11:48

Hallo Harry,

freut mich dass das Missverständnis geklärt werden konnte :top: .
Wünsche Dir weiterhin alles Gute

:wink: liebe Grüße
Rosenfee

gabriela aus windeck
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Registriert: 12. Jan 2005, 22:25

Beitragvon gabriela aus windeck » 16. Feb 2005, 21:38

Liebe MarySol,

ich schließe mich der hier schon geäußerten Meinung an, auf den eigenen Körper zu hören. Und da liegt es nahe, den eigenen Körper erst einmal kennen zu lernen und die ureigenen Instrinkte zu resensibilisieren. Künstliche Düfte verkleben z.B. diese so wichtige Sinnungswahrnehmung und Dein Erleben. ! :flower: Reine! äth. Öle können Dich hier in eine neue Dimension führen. Oder z.B. auch Fasten: Du bekommst einen Bezug zu Deinem Körper, deiner Körperwahrnehmung und auch zu dem was Du Deinem Körper bewußt zuführst.

Die Lösung liegt also vielleicht ganz wo anders als vermutet ...; )

Liebe Grüße

Gabriela



   

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