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Ein paar Fragen zur HP-Ausbildung

Fragen zur Ausbildung, Erfahrungsaustausch mit anderen, Lernhilfen...

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pierroth
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Re: Ein paar Fragen zur HP-Ausbildung

Beitragvon pierroth » 27. Sep 2007, 13:20

:o wie kommst Du denn darauf. Ich glaube eher, dass die meisten HPs, bzw. die, die es werden wollen, eine andere Sichtweise haben und sich mit der Schulmedizin nicht so ganz identifizieren wollen/können. Ich kenne einige HPs, die auch mit ihrem Abi-Abschluss in der Lage gewesen wären, Medizin zu studieren.

LG Pierroth


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Manuela
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Re: Ein paar Fragen zur HP-Ausbildung

Beitragvon Manuela » 27. Sep 2007, 13:24

Hallo Christian,
nun frage ich mich doch langsam was magst Du eigentlich wissen.
Der Thread begann ursprünglich mit "Fragen zur HP-Ausbildung" führte dann über einen Vergleich Schulmedizin / HP nun zu einer Intelligenzfrage?
Ich kann hier nur für mich sprechen als Heilpraktikerin die Heilpraktikerin ist aus Berufung.
Wollten wir Mediziner werden wären wir es !!!
Wie Du siehst sind hier sehr viele Heilpraktiker und jeder Einzelne von uns übt Seinen Beruf aus weil es zu Seinem ureigenen Weg gehört.
Die Prüfung zum Heilpraktiker ist nicht umsonst relativ schwer und ohne Wissen und Verständnis sowohl des Menschen als auch der Physiologischen und Pathologischen Grundlagen der Medizin hast Du keinerlei Chance diese Prüfung zu bestehen.
Es gibt grundlegende Unterschiede zwischen Schulmedizinischer und Naturheilkundlicher Behandlung und Sichtweise.
Welche Du hier im Forum zur genüge nachlesen kannst.
Ich ziehe mich nun aus dieser Diskussion zurück weil mir das effektiv zu kindisch wird.

Herzliche Grüße Manuela

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romilly
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Re: Ein paar Fragen zur HP-Ausbildung

Beitragvon romilly » 27. Sep 2007, 14:10

Hi,
ich weiß nicht, ob ich jetzt angefasst sein soll, wegen Deiner Aussage, oder nicht....auf jeden Fall finde ich sie nicht besonders gut...
Ich werde mich nach meinem Post auf jeden Fall Manuela anschließen und nicht mehr auf Beiträge in diesem Thread antworten...
Wenn man diese Fragestellung richtig versteht, stellst Du damit in Frage, dass Heilpraktiker intelligent genug sind, um Arzt zu werden...ich glaube schon, dass ich auch Ärztin werden könnte und viele andere meiner Freundinnen, die Hp geworden sind oder werden wollen auch. Das Ding ist aber, dass wir uns alle dafür entschieden haben, Heilpraktiker zu sein oder zu werden...das ist ja ganz klar etwas, was bei Dir noch aussteht.
Ich finde, Deine gesamte Fragestellung hat nichts mit der Ausbildung sondern mit dem Berufsstand allgemein zu tun, und wenn Dein Numerus Clausus fürs Medizinstudium nicht ausreicht, musst Du Dich schulmedizinisch eben zum Krankenpfleger ausbilden lassen, was, versteh mich nicht falsch sicher auch super ist. Von da aus stehen Dir dann vielleicht die Möglichkeiten offen, die Du Dir wünschst, ohne, dass Du Dich "nur" mit dem Heilpraktiker begnügen musst.
Ich für meinen Teil weiß, dass ich mehr als stolz auf mich sein kann, wenn ich die hammerharte Prüfung geschafft habe und mich mit Fug und Recht Heilpraktikerin nennen darf.
Gruß
Romilly

Vitamin-B17
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Re: Ein paar Fragen zur HP-Ausbildung

Beitragvon Vitamin-B17 » 27. Sep 2007, 15:00

Hey Leute :)
Ihr braucht doch nicht gleich zu eingeschnappt zu werden :o
Ich habe doch nur GEFRAGT ob die meisten HPs in Wirklichkeit lieber Medizin studiert hätten, ich weiß es ja selber nicht. Deshalb wollte ich gerne wissen ob das so ist oder nicht..

Ich hasse die Schulmedizin wie die Pest, aber was hat das mit einem Medizinstudium zutun?? Immerhin ist die HP-Ausbildung auch rein Schulmedizinisch! Nur mit einem richtigen Uni-Studium kann ich mir vorstellen, dass es umfangreicher ist, besseres und mehr Wissen und man kann sich hinterher "Naturarzt" nennen.
Ich würde auf keinen Fall nach dem Medizinstudium schulmedizinischer Arzt werden.. :eek:
Ich stehe ganz klar auf der Naturheilkundlichen Seite, von Schulmedizin halte ich GAR nichts.
Aber Fakt ist doch nun mal, dass die meisten Patienten in einen HP der Medizin studiert hat mehr Vertrauen haben als in einen HP ohne Medizinstudium.
Klar weiß ich, dass die Prüfung beim Amtsarzt nicht ohne ist und nicht umsonst herrscht die hohe Durchfallquote. Trotzdem ist ein Medizinstudium umfangreicher und besser. Meint Ihr nicht?
Daher wollte ich gerne wissen, was es noch für Möglichkeiten gibt an ein Medizinstudium zu kommen ohne Abi mit 1.

Danke
:wink:

pierroth
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Re: Ein paar Fragen zur HP-Ausbildung

Beitragvon pierroth » 27. Sep 2007, 17:00

Na, wenn Du Dich da man nicht täuschst. Ich kenne/kannte Assistenzärzte, bei denen ich mich ernsthaft gefragt habe, was die gelernt haben und wie die an ihre Zulassung gekommen sind. Im Übrigen kenne ich Medizinstudenten, die durch die HP-Prüfung gerasselt sind und das kurz vorm Staatsexamen.
Klar mag das Medizinstudium intensiver sein, vor allem aber intensiver in der Medikation, die wir aber ohnehin nicht benötigen. Ansonsten wird auch die med. Grundausbildung eher grobmaschig gehalten und später entscheiden sich die Leute dann für die entsprechende Fachrichtung, die dann nochmals tiefer geht.
Da ich jahrelang hinter die Kulissen des Ärztewesen gesehen habe, stehe ich Ärzten grundsätzlich mehr als skeptisch gegenüber. Dennoch gibt es Ärzte, wenn auch wenige, denen ich mich ohne Probleme anvertrauen würde und ganz ohne die Schulmedizin geht es bei Notfällen nun mal nicht und sie hat schon viele Leben gerettet. Gottseidank gibt es mittlerweile auch viele Ärzte, die der Naturheilkungen und/oder Homöopathie gegenüber offen sind. Ärzte und HPs müssen keine Konkurenz sein, sie können sich in vielen Fällen ergänzen.
Eines noch: HPs sollten und dürfen sich niemals unter den Scheffel der Ärzte stellen. Ich kenne einige Menschen/Tiere, die zum Sterben nach Hause geschickt wurden und durch sie heute wieder gesund und munter durch die Gegend laufen.

LG Pierroth

dulcewgendoline
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Re: Ein paar Fragen zur HP-Ausbildung

Beitragvon dulcewgendoline » 27. Sep 2007, 18:35

Also ehrlich gesagt denk ich nich, dass man für den HP weniger intelligent sein muss.
Ich finde die Ausbildung schon recht anspruchsvoll und auch die Therapieformen sind kein Kinderspiel...
Ich denke es gibt viele HPs, die gar kein Medizin studieren wollten, selbst wenn sie könnten (da zähle ich mich übrigens dazu ;-) ). Die Motivation HP zu werden sollte eine andere sein als "Ich bin nicht intelligent genug Arzt zu werden".


Vitamin-B17
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Re: Ein paar Fragen zur HP-Ausbildung

Beitragvon Vitamin-B17 » 28. Sep 2007, 01:20

Danke für die Antworten! :)
Es ist halt so, dass ich mich schon mit sehr vielen über den Beruf Heilpraktiker unterhalten habe und fast jeder belächelte den Beruf.
Heilpraktiker seien Medizinische Leien, Kurpfuscher, Scharlatane, haben nur medizinisches Halbwissen, sind gefährlich, man kann kein Geld damit verdienen, wer HP wird war für den Arzt nicht intelligent genug und und und...
Sowas hörte ich mir jeden Tag an! Natürlich wusste ich schon immer, dass dem natürlich NICHT so ist! ;)
Aber die Leute glauben das!! Und das ist das Problem. Denn die Leute sind schliesslich unsere Kunden und wenn 1 HP in Deutschland negativ in der Presse steht, dann ist für die Bevölkerung nicht DER Heilpraktiker ein Scharlatan, sondern ALLE HPs...
Der Beruf HP hat leider leider einen viel zu schlechten Ruf. Und genau das ist das Problem!! Ich kann mir gut vorstellen wie verdammt schwer die Amtsarztprüfung ist, aber das wissen die Leute da draußen doch nicht! Und in der Presse wird der HP-Beruf ständig ins lächerliche gezogen. Das fängt ja schon beim Schulabschluss an. HPs brauchen "nur" einen Hauptschulabschluss. Und das NUR wird immer schön betont... Im Internet und in Zeitungs-Annoncen liest man oft "Heilpraktiker-Crashkurs" in nur 6 Wochen fit für die Prüfung" und und und... Und die Leute lesen sowas!! Das wirft einfach einen extrem schlechten Blick auf den HP-Beruf.
Genau dashalb wollte ich gerne Arzt werden, natürlich kein Allgemeinmediziner, sondern "Naturarzt", damit die Patienten mehr Vertrauen in mir haben.
Darum geht es mir.
Wie sieht Ihr das? Habe ich Recht? Oder gibt es dennoch genug Klienten für jeden einzelnen HP? In ganz Deutschland sollen immerhin ganze 20.000 praktizieren habe ich gelesen. Ist das nicht etwas viel? Bekommt man eigentlich noch was vom Kuchen ab? Versteht mich bitte nicht falsch, mir geht es nicht nur ums Geld, sondern AUCH.
Was nützt einem denn der schönste Beruf, wenn man damit kein Geld verdienen kann? Ich meine nicht wenig Geld, sondern GAR kein Geld!!
Auch ein HP muss doch von irgendwas leben. Mal ganz abgesehen von den ohnehin schon teuren Mietkosten die ja immer anfallen.

Und warum sind Deutschland und die Schweiz eigentlich in ganz Europa die einzigsten Länder wo der Beruf HP erlaubt ist? Warum ist es in allen anderen Ländern streng verboten?
Ich habe gelesen, das ist deshalb von den Politikern so beschlossen worden um die Bevölkerung vor Scharlatanerie zu schützen. Das nenne ich doch Diktatur der Spitzenklasse!
Hier in Österreich ist HP ja auch verboten und direkt an der Deutsch-Österreichischen Grenze zu Salzburg (in Freilassing) praktizieren ganze 20 HPs! Und allen geht es gut. Warum? Weil fast alle aus Österreich kommen, die müssen nach Bayern, weil es in Österreich keine HPs gibt.
Und patriotisch wie die Österreichischen Politiker sind wollten sie natürlich auf keinen Fall, dass die ganzen Österreicher alle ihr Geld im Nachbarland lassen. Also erfanden sie einen neuen Beruf, er nennt sich "Energet(h)iker". Das Problem dabei ist nur, dass alles in die Hose ging:
- Energetiker dürfen keine kranken behandeln, nur gesunde :o
- sie dürfen keine Diagnosen stellen :o
- sie dürfen nicht mal akupunktieren :o
- nicht mal massieren :o
ja was dürfen die denn??
fast gar nichts, Reiki, Hand auflegen und all solche Scherze...
Das ganze wird noch nicht mal durch das Gesundheitsamt überprüft, Energetiker kann jeder werden ab 18 ohne jegliche Berufsausbildung dazu...
Und sowas nennen die Österreicher "Ersatz" für den HP :lol:
Kein Wunder, dass die meisten noch immer nach Bayern fahren :cool:
Die Österreischischen Politiker... :eek:
manchmal einfach zu deppert.

Vitamin-B17
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Re: Ein paar Fragen zur HP-Ausbildung

Beitragvon Vitamin-B17 » 1. Okt 2007, 14:19

Was ich noch fragen wollte:
Wo bzw. wie kann man Akupunktur und Homöopathie lernen?
Gibt es spezielle Seminare die nicht so teuer sind?
Alleine im Selbststudium durch Bücher wird wohl zu wenig sein, oder?
Was ich ehrlich gesagt noch nicht ganz verstanden habe ist: Was ist an Akupunktur eigentlich so umfangreich? Meines Wissens nach muss man doch nur wissen wo die Punkte liegen, dann drückt man da mit einer Nadel rein damit der Schmerz nachläßt und fertig.. Oder? Entschuldigt diese Fragen, aber ich kenne mich diesbezüglich (noch) nicht so aus.

Und dann wollte ich noch gerne wissen, ob es empfehlenswert ist bei bestehenden HPs Praktikas zu machen? Ist es allgemein schwer einen Praktikumsplatz zu kriegen oder haben die meisten HPs nichts dagegen? Ich dachte daran während meiner 3-jährigen HP-Ausbildung ca. 3x/Jahr für je 1 Woche bei 3 unterschiedlichen HPs ein Praktikum zu machen.
Natürlich kostenlos für beide Seiten..
Natürlich nur bei guten HPs, die auch genug Patienten haben.

Danke
Christian
:wink:

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Nalani
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Re: Ein paar Fragen zur HP-Ausbildung

Beitragvon Nalani » 10. Okt 2007, 23:05

Hallo Vitamin B17!

Du fragst ob man als HP so viel verdient dass man davon leben kann und ob es nicht besser wär Medizin zu studieren um ein umfangreicheres Wissen zu haben.
Dazu kann ich dir mal schildern wie die Dinge in der HP-Praxis liegen, in der ich arbeite (bin HPA) Um mit dem Medizinstudium anzufangen: Ein klares Nein aus meiner Sicht. Zu unseren Patienten gehört auch ein Medizinstudent, dem habe ich bereits einiges an Wissen voraus. Der kommt nach seinem Studium übrigens in die Praxis um Medizin zu lernen. Was mich geschockt hat: Die bekommen im 2. Semester bereits Handzettel auf denen steht was sie von HP zu halten haben :evil:
Dagegen sprechen auch die Patienten selber. Die kommen nicht in die Praxis weil sie nichts besseres zu tun haben, sondern weil der Pöter schlichtweg auf Grundeis geht. Die Schulmedizin hat ihnen absolut nichts gebracht. Immer mehr Medikamente die immer mehr neue Krankheiten erzeugen. Parkinsonpatienten die Medis bekommen die Parkinson erzeugen... um mal ein harmloseres Beispiel zu nennen. Ich persönlich habe inzwischen eher den Eindruck dass Ärzte mit gefährlichem Halbwissen unterwegs sind. Wie kann man den Menschen nur als Haufen von Einzelteilen sehen? Das geht doch schon mit dem Kardiologen und Pneumologen los... wie kann man Herz und Lunge trennen? Zwischen den Herzkammern sitzt die Lunge!
Weiter ein klares Nein weil auch Ärzte zu meinem Chef kommen, als Patienten und um sich schulen zu lassen! Er wurde mal von einem Neurologen gefragt: Herr XXX woher wissen sie das alles? Seine Antwort: Ich hab Medizin gelernt! Was hast du denn gelernt, dass du das nicht weißt?
Ein Medizinstudium sagt also absolut rein gar nichts! Die Ärzte arbeiten leider nur nach der dawos-Methode... da wo es weh tut. Aber warum es da weh tut, diese Frage kann dir kaum ein Arzt beantworten.
Was das liebe Geld angeht, das ist wohl auch stark abhängig wie gut du bist. Haben deine Therapien erfolg, kannst du dir über kurz oder lang sämtliche Werbung sparen... du brauchst nicht mal im Tel.Buch stehen...und das ist nicht nur ein Spruch.

Was das Praktikum angeht: Ich kann es nur empfehlen. Ich hab das Glück jetzt schon in einer HP Praxis arbeiten zu können, was schlichtweg einem sechser im Lotto gleich kommt.
So konnte ich für mich herausfinden dass es wirklich mein Beruf und meine Berufung ist und man lernt natürlich unglaublich viel.

LG
Nalani

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Re: Ein paar Fragen zur HP-Ausbildung

Beitragvon Vitamin-B17 » 11. Okt 2007, 01:01

Hi Nalani :D

Sehe ich natürlich genauso. Ich halte ja auch nichts von der Schulmedizin und von Ärzten..
Aber das Problem ist, wie schon gesagt, die LEUTE glauben das nicht!!
90% der Deutschen Bevölkerung vertraut den Ärzten. Schätze ich mal ganz grob...
Nur 10% vertrauen HPs.
Und wer von der Schulmedizin enttäuscht ist, der geht zu einem ARZT der das gleiche macht wie die HPs.. Ich rede von den MEISTEN Menschen.. Natürlich gibt es auch viele, die ausschliesslich auf HPs setzen, aber das ist doch leider eher die Ausnahme als die Regel..

Und warum kommt ein Praktikum beim HP einem 6er im Lotto gleich?
Ist das denn so schwer einen Praktikumsplatz beim HP zu bekommen? Kriegst Du Geld dafür?
Warum ist das so schwer? Ich habe gelesen, dass es in ganz Deutschland ca. 20.000 HPs gibt.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die meisten HPs so abneigend gegenüber Praktikanten sind. Schliesslich waren sie ja auch mal in der Ausildung..

Vanessa F.
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Re: Ein paar Fragen zur HP-Ausbildung

Beitragvon Vanessa F. » 2. Jan 2008, 13:28

Hallo Vitamin B-12,

ich mache seit über 2 Jahren die Ausbildung zum Heilpraktiker bei der Paracelsus Schule. Da man die Prüfung erst mit 25 machen kann muss ich noch ein Jahr warten, in dem ich weiterhin zur Schule gehe und paralell nun auch eine Akupunktur Ausbildung begonnen habe (Ebenfalls über die Paracelsus Schule, bei Franz Thews, den ich nur allerallerallerwärmstens empfehelen kann!).

Ich habe schon viele kommen und gehen sehen. Ich denke die meisten unterschätzen die Ausbildung enorm. Manche machen die Ausbildung zur Überbrückung bis sie einen Medizin-Studienplatz bekommen. Doch tatsächlich verwerfen auch einige ihre Pläne und bleiben.

Aber generell ist es doch ein ganz anderer Anspruch Arzt oder Heilpraktiker zu werden. Es kommt doch darauf an wie Du Dein Ziel definierst. Würde ich mich später als Chirurgen sehen oder als Arzt der mit vorgeschriebenen Therapieansätzen arbeiten möchte, so würde ich momentan sicher Medizin studieren. Da ich aber später mit Akupunktur behandeln möchte und die Möglichkeit haben will intensiver auf meine Patienten einzugehen, mache ich nun die Ausbildung zum Heilpraktiker - zugegeben bin ich froh, dass ich für meine Wünsche nicht Medizin studieren muss, dass ist natürlich nochmal ne Ecke härter ...

Es hängt eben davon ab, was man selber für sich möchte!

Lieber Gruß,

Vanessa

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Re: Ein paar Fragen zur HP-Ausbildung

Beitragvon Vitamin-B17 » 2. Jan 2008, 14:02

Ein Medizinstudium schliesst doch eine ganzheitliche Behandlung nicht aus!!
Man kann doch nach dem Medizinstudium Naturarzt werden statt Schulmediziner!

Hier in Österreich haben alle HPs ein Medizinstudium weil es vom Gesetz her so vorgeschrieben ist. Die nennen sich dann natürlich nicht HP, sondern "Naturarzt" oder "Arzt für ganzheitliche Medizin". Und die Bevölkerung hat nun mal in einen Naturarzt mehr Vertrauen als in einen HP! Das ist nun mal so. Die Ausbildung zum Arzt ist ganz einfach vielfältiger...
Ich überlege auch die Matura nachzumachen, dann Medizin zu studieren und mich dann als "Naturarzt" selbstständig zu machen.

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Naturarzt statt Heilpraktiker

Beitragvon Vitamin-B17 » 3. Jan 2008, 14:04

Hallo Freunde der Naturmedizin! :wink:

Naturarzt bzw. Heilrpaktiker ist mein Traumberuf.
Jedoch konnte ich mich bis dato noch immer nicht entscheiden ob ich HP oder Naturarzt werden möchte.

Deshalb wollte ich mal fragen, ob sich die Ausbildung zum Naturarzt überhaupt lohnt.
Ich müsste dann zuerst einmal Abi mit 1,0 bestehen um dann Medizin studieren zu können. In 10 Jahren wäre ich dann mit "ziemlich allem" fertig und könnte dann eine Naturheilpraxis aufmachen.
Mit der HP-Ausbildung wäre ich schon in 3-4 Jahren fertig.

Ich denke nämlich, dass die Mehrzahl der Bevölkerung in einen Naturarzt mehr Vertrauen hat als in einen HP, wegen der besseren Ausbildung.
Ich weiß natürlich, dass man auch als HP überaus kompetent sein kann, aber das weiß nicht die Bevölkerung!
Googelt doch einfach mal, da findet man ganz oft Annoncen mit dem Titel "HP-Crachkurs- in nur 10 Wochen zum HP" und ähnliches... Und jeder potentielle Patient liest sowas.
HPs haben einfach keinen guten Ruf! Das ist leider so und auch schon immer so gewesen.

Ich unterhalte mich im gesamten Internet schon lange mit anderen zum Thema HP und immer wieder bekomme ich zu hören "HPs sind nur halbe Ärzte", "Zwischen HP-Ausbildung und Medizinstudium sind Welten dazwischen" und all solche Kommentare...
Ich denke als Naturarzt hat man es später leichter. Man ist einfach angesehener. Man hat einen anerkannten Beruf, der nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt anerkannt ist.
Außerdem weiß ja auch keiner wie lange es den HP-Beruf überhaupt noch geben wird.
Keiner kann garantieren, dass es das HP-Gesetz auch in 30 Jahren noch geben wird.
Und was ist dann? Dann stehe ich auf der Strasse. Mit einem Hauptschulabschluss ohne anerkannter Ausbildung. :???:

Lohnt es sich Medizin zu studieren oder hätte ich als HP genau so viele Patienten?
Was denkt Ihr?

Danke und gruss
Christian

pierroth
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Re: Naturarzt statt Heilpraktiker

Beitragvon pierroth » 3. Jan 2008, 16:50

Hallo,

das ist nach wie vor ein interessante Frage, die aber schon einige Male auch mit Dir schon sehr ausführlich diskutiert wurde. Weshalb also erneut diese Frage?

LG Pierroth

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repique
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Registriert: 17. Aug 2005, 18:39

Re: Naturarzt statt Heilpraktiker

Beitragvon repique » 3. Jan 2008, 20:55

Hallo,

das ist nach wie vor ein interessante Frage, die aber schon einige Male auch mit Dir schon sehr ausführlich diskutiert wurde. Weshalb also erneut diese Frage?

LG Pierroth
Exakt dieselben Gedanken hatte ich eben auch beim Lesen :eek:
Viele Grüße

repique



   

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