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Aderlaß

Hildegard von Bingen

Moderator: Angelika

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tigerin
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Aderlaß

Beitragvon tigerin » 13. Nov 2005, 11:24

Hallo,

wofür eignet sich ein Aderlaß nach Hildegard-von-Bingen?
Wann ist es sinnvoll einen solchen Aderlaß durchzuführen?

(diese Fragen haben nichts mit dem vorherigen Thema zu tun!)

Liebe Grüße tigerin :wink:


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tigerin
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Beitragvon tigerin » 15. Nov 2005, 18:37

Schade, dass hier in der Spezial-Rubrik sich keiner auskennt und mir eine Antwort geben kann. :(

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paul
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Beitragvon paul » 15. Nov 2005, 19:21

Drängeln gilt nicht ;) Wenn die Antwort so dringend ist, empfehle ich Dir den Googel .. dort gibt es zig gute Beiträge über diese Thematik; z.B. diesen:

http://cms.st-hildegard.com/mambo/index ... &Itemid=29

und wenn Dir das nicht reicht, musst Du halt bitte noch etwas Geduld aufbringen, bis jemand Zeit und Lust hat, auf Deine Fragen einzugehen. :-?
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

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Lue Cha
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Beitragvon Lue Cha » 16. Nov 2005, 19:12

Beim Hildegard-Aderlaß wird eine tiefgreifende Umstimmung erzielt durch Regulierung der Stoffwechselfunktionen. Es werden Stauungszustände bei Fülle beseitigt, welche besonders bei chronischen Entzündungen die Abwehrmechanismen ausgleichen. Der Hildegard-Aderlaß ist wirkungsvoll bei rheumatischen Erkrankungen, Gicht, Durchblutungsstörungen, Akne und Neurodermitis. Aber auch Vorbeugend wirkt er bei Herzinfarkt- oder Schlaganfall-Risiken.
Der Hildegard-Aderlaß wird am 1. - 5. Tag nach Vollmond durchgeführt. Es werden 150-180 ml Blut entnommen. Die Menge ist davon abhängig wann das Blut von dunkelrot zu hellrot wechselt.

Literatur dazu: Aschner-Fibel oder Hildegard-Heilkunde ovn A-Z.
LG., Lue Cha
Das Beginnen wird nicht belohnt, einzig & allein das Durchhalten.
Katharina v Siena
http://luechasiniertphilosophiert.blogspot.de/

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tigerin
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Beitragvon tigerin » 17. Nov 2005, 10:51

Hallo Shoshinsha,

wie erkenne ich Fülle-Zustände? (Soweit bin ich leider noch nicht in meiner Beschäftigung mit der TCM)

Wäre er evtl. auch bei Mangel-Zuständen indiziert, um die Körperfunktionen anzuregen?

Liebe Grüße tigerin :D

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 17. Nov 2005, 11:25

Wäre er evtl. auch bei Mangel-Zuständen indiziert, um die Körperfunktionen anzuregen?
Wie soll eine Körperfunktion angeregt werden, wenn ich bei einem sowieso bereits bestehenden Mangel noch mehr schwäche und Energie entziehe :???:

Du hast eine so schöne und geduldige Erklärung bekommen - und entwickelst im Anschluss daran ohne überhaupt eine Idee von Fülle und Leerezuständen zu haben (was im übrigen Basiswissen im Bereich TCM ist ;) ) eigene, genau gegensätzliche Theorien :???: Auf welcher Basis :???:

:wink: Fee, die das nicht so ganz versteht


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tigerin
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Beitragvon tigerin » 17. Nov 2005, 11:52

Hallo Rosenfee,

hier sind scheinbar kritische Auseinandersetzungen mit Themen nicht gewünscht.

wie soll ich dann lernen zu unterscheiden, was wichtig und unwichtig ist?

In der Homöopathie wird auch mit hohen Potenzen ein größerer Erfolg erzielt als mit niedrigen. Und noch dazu mit Mitteln, die genau dem Krankheitsbild entsprechen und nicht mit andersartigen wie in der Schulmedizin.

Aus dieser Sichtweise könnte es durchaus möglich sein, einen Mangel mit Aderlaß zu beheben, oder?

Oder soll ich dieses Forum eher so verstehen, dass Fragen zwar gestellt werden können, die dann von manchen eher ausweichend beantwortet werden. Mit Argumenten, die überhaupt nicht zur Frage passen?

Es gibt Menschen, die gerne ihr Wissen für sich behalten, dann sollen diese bittschön auch das Thema nicht verzerren.

Liebe Grüße tigerin :???: :???: :???:

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 17. Nov 2005, 12:52

Ich kann Deine Argumentation immer noch in keinster Weise nachvollziehen :???: .

Eine kritische Auseinandersetzung fordern, aber mit Kritik nicht umgehen können :eek: - und ob und welchen Beitrag ich bei welcher Frage leiste liegt immer noch in meiner Entscheidung, nicht in Deiner :cool:.

:wink: MfG Rosenfee

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*brigitte*
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Beitragvon *brigitte* » 17. Nov 2005, 13:20

...In der Homöopathie wird auch mit hohen Potenzen ein größerer Erfolg erzielt als mit niedrigen. Und noch dazu mit Mitteln, die genau dem Krankheitsbild entsprechen und nicht mit andersartigen wie in der Schulmedizin...Aus dieser Sichtweise könnte es durchaus möglich sein, einen Mangel mit Aderlaß zu beheben, oder?...
Hallo Tigerin,

die Homöopathie hat einen ganz anderen Denkansatz als z. B. Hildegard und ihre Heilweisen - das ist wie Äpfel mit Birnen vergleichen.
......Oder soll ich dieses Forum eher so verstehen, dass Fragen zwar gestellt werden können, die dann von manchen eher ausweichend beantwortet werden. Mit Argumenten, die überhaupt nicht zur Frage passen?...Es gibt Menschen, die gerne ihr Wissen für sich behalten, dann sollen diese bittschön auch das Thema nicht verzerren...
Und das gerade Rosenfee unterstellen, die nichts mehr tut als hier (für meist nicht einmal ein Dankeschön) Ihr Wissen bereitwillig preis zu geben - das finde ich mehr als ... unpassend.

Gruß, Brigitte

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 17. Nov 2005, 13:23

Danke Brigitte :kiss:

:wink: LG Rosenfee

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Lue Cha
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Beitragvon Lue Cha » 17. Nov 2005, 18:23

Kinders, Kinders, nun streitet euch doch nicht!

Es wurde eine Frage gestellt und die kann man nun auch beantworten. Warum ich so antworte, ganz einfach weil beide(Tigerin und Rosenfee) falsch liegen!

Es wurde nach dem Hildegard-Aderlaß gefragt! Der hat garnichts mit TCM zu tun. Das Wort 'Fülle' ist doch nur ein Sinnbild um es klarer darzustellen, was gemeint ist!

Um dies zu verstehen, muß man anscheind jedoch erstmal ein Gefühl entwickeln. Es gibt verschiedene Punkte, die einen auf eine Fülle hinweisen. So ist zum Beispiel eine 'gestaute' Halsvene ein Zeichen für eine Fülle. Aber auch ein Muskel, der scheinbar kurz vor dem Bersten ist, ist ein Zeichen für Fülle. Ein Mensch, der sehr energiegeladen und aufbrausend ist, ist in Fülle. Usw. usw. Natürlich kann man hier die Sichtweise der TCM zur Hilfe nehmen, aber soweit muß man garnicht gehen!

Und nun begrabt euren Streit und laßt uns Sinnvoll und mit offenen Augen dieses Thema besprechen! ;-)
LG., Lue Cha
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Beitragvon tigerin » 17. Nov 2005, 19:01

Hallo Shoshinsha, :D

danke dir für deine Antwort. :D

Nach dem, was ich bei dieser Frage hier erlebt habe, gehe ich davon aus, dass ein Aderlaß derzeit für mich nicht in Frage kommt. Vielleicht werde ich im nächstes Frühjahr darauf einlassen. Ob er bei mir dann letztendlich in Frage kommt, entscheidet dann die Therapeutin.


@ Paul,

jetzt habe ich endlich deinen Link lesen können. Danke dir dafür. Da steht alles ausführlich drin, nach dem ich gesucht hatte.

Im Internet etwas bestimmtes suchen, gelingt mir selten.


Liebe Grüße tigerin

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paul
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Beitragvon paul » 17. Nov 2005, 19:57

.. jetzt habe ich endlich deinen Link lesen können. Danke dir dafür. Da steht alles ausführlich drin, nach dem ich gesucht hatte. ...
Freut mich, wenn´s Dir weiter geholfen hat.
Gruß: Paul

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Lue Cha
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Beitragvon Lue Cha » 17. Nov 2005, 21:17

Hallo Tigerin,

darf man vielleicht mal fragen, warum Du einen Aderlaß in betracht ziehst?
LG., Lue Cha
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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 2. Jan 2006, 12:40

Hier mal eine ausführliche Beschreibung (Auszug aus der zehnjährigen Forschungsarbeit) zum Thema Aderlass nach Hildegard von Bingen:
http://www.telecom.at/vollkraft/DET/Dow ... n%20Bingen'

(ich stieß darauf, weil ich von 6 Tage nach Vollmond gehört habe. ;-)
Und mich dunkelrot/hellrot auf Gedanken brachten, denn zu beachten: Die für die Blutfärbung verantwortlichen Prozesse sind die Oxygenation und die Reduktion im Blutkreislauf. Die Erzeugung von Körperwärme ebenso wie körperliche Bewegung (Wärmeproduktion, Muskelbewegung) erzeugt einen Sauerstoffverbrauch des Blutes, das bedeutet dann eben auch einen geringeren Farbunterschied zwischen venösem und arteriellem Blut. (Durch den Aderlaß wird ein Blutentzug geschaffen. Dieser wird durch ein Nachströmen von Gewebsflüssigkeit wieder aufgefüllt. Dadurch verändert sich die qualitative Zusammensetzung des Blutes.)
Lässt man das Aderlassblut stehen, werden anhand des sich absetzenden Blutkuchens Phänomenanalysen erstellt, die genauen Aufschluss über Disposition und Diathese geben.
Bei diesem Aderlass wird nur das unreine (schlackenreiche) Blut entzogen. Das reine Blut bleibt dem Körper erhalten.
Aus der Vene fließt dunklere Blutmasse, und einige Sekunden später Blut, das wie arterielles Blut aussieht;. hell, flüssig und aktiv.
MfG
Kräuterfee



   

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