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Rote Beete

Rezepte zum Kochen, Einmachen etc... Hier können Sie ihre Rezepte verraten, über Rezepte diskutieren, fragen wenn Sie Rezepte suchen ......

Moderator: Angelika

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 11. Dez 2001, 09:24

Rote Beete
Inhaltsstoffe:
100 g Roter Beete enthalten 87,3 g Wasser, 11 g Kohlenhydrate, 16 g Eiweiß, 0,3 g Kalium und 0,16 g Fett. Außerdem sind neben 72 mg Oxalsäure, 10 mg Vitamin C und 0,7 mg Eisen auch freie Folsäuren, Vitamin A, ß-Carotine, Thiamin, Riboflavin, Panthotensäure und einige Spurenelemente enthalten (Geigy 1977) und Farbstoffe wie Betanin und Anthocyan.

Anthocyane (als sekundärer Pflanzenstoff und ein Flavonoid) fangen Freie Radikale in den Zellen ab und sind an Energie-Übertragungsprozessen beteiligt. Anthocyane haben eine hohe antientzündliche und antioxidative Wirkung und sind in dieser Hinsicht sogar dem Vitamin C und dem Vitamin E überlegen. (auch in: Preiselbeeren, Heidelbeeren, Kirschen, Preiselbeeren, Holunder, roter Wein, Rotkohl, Malven etc... - ebenfalls findet man diesen in Herbstblätter -> Rotfärbung - oder auch E163 als Lebensmittelfarbe)

Die Bioflavonoide normalisieren die Durchlässigkeit von Kapillaren, den kleinen Blutbahnen. Flavonoide sind demnach wirksam bei Nasen- und Zahnfleischbluten, Hämorrhoiden, Krampfadern und anderen Venenleiden, Blutungen unter der Haut und übermäßigem Gebärmutterbluten. Die Wirkungen von Vitamin C und Bioflavonoiden ergänzen und verstärken sich . Die Vitamin-C-Wirkung kann durch Zusatz von Flavonoiden um das Zwanzigfache erhöht werden.

Der Farbstoff Anthocyan lässt sich schwer wieder entfernen. Das kann einerseits vorbeugen, indem man Arbeitsgeräte wie das Küchenbrett etc. vorher mit Wasser anfeuchtet. Der Saft dringt dann nicht mehr so stark ein. Rotgefärbte Hände reibt man mit Zitronensaft, ~säure ab. (vorher gut eincremen)

Ein weiteres natürliches Rot ist das wasserlösliche Betanin, das Pigment der Roten Bete. Betanin gehört zur Farbstoffklasse der Betalaine, die unter anderem in Kaktusfeigen die rote Farbe hervorrufen. (geringe Licht- und Hitzestabilität)
Betanin ist leberschützend und mindert die Fettleber. Der Farbstoff Betanin bekämpft unliebsame Darmbakterien. Dieses rote Betanin färbt Harn und Stuhl, was völlig unbedenklich ist.
Betanin hat die Nummer E 162.

Und nun eines meiner Lieblingsgemüse-Beilagenrezepte zu Lamm, Wild und anderes nach Lust und Laune man kann ja den Geschmack variieren:

Rote Beete Gemüse a la Kräuterfee
1 kg rote Beete, Salz, 7 Knolauchzehen, 1 mittlere Zwiebel, reichliche Spritzer Essig (Essigessenz, Apfelessig oder Weinessig), reichlich ganzen Kümmel ca 2 Eßl., Vollkornmehl oder Grünkern-MEHL ca. 1 gehäufter Eßl. (normales geht natürlich auch), 1 Teel Zucker, Olivenöl, Pfeffer
Varianten:
nach Geschmack wer mag: mageren durchwachsenen Speck macht das Gemüse herzhafter, saure Sahne oder Schmand verfeinert (süße geht auch, falls man sich mal mit dem Essig vertan haben sollte) ;-)
frische Kräuter nach Lust und Laune

Die rote Beete in reichlich Wasser mit Salz, 5 Knofis, Essig (zum Binden des Farbstoffes, sonst blutet die Beete aus), Kümmel und den Zucker ca eine 3/4 bis 1h kochen. (je nach Größe der Beete - Garprobe zwischendurch machen)
-> keine Angst, nichts stinkt nach Knofi ;-)
Nach der Garzeit den Sud durch ein Sieb abgießen und auffangen.
Die Beete pellen, würfeln. (Finger eincremen und Bretter anfeuchten ! - sonst sieht man's einige Zeit später noch, Zitronensaft-, ~säure schafft ein bisserl Abhilfe)
Das Olivenöl im Topf erhitzen - für die herzhafte Variante den Speck dazugeben und anrösten - dann gehackte Zwiebeln und die 2 gehackten Knoblauchzehen glasig dünsten, mit dem Mehl abstäuben und mit dem rote Beetesaft ablöschen, so dass eine Soße entsteht. Bei Bedarf mit Pfeffer würzen und ggf. mit Sahne oder manchmal noch mit Apfelessig verfeinern. (Je nach dem, wie man's beim Kochen vorher getroffen hat. Der eine mag es saurer, der andere nicht.)
Evt. mit Kräutern abschmecken.
Es passt beim Kochen auch 1 Lobeerlaub und 3 Pimentkorner und Wacholder dazu, für diejenigen, die es würziger mögen.

Guten Apettit :flower:
MfG
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Beitragvon Kräuterfee » 11. Dez 2001, 10:11

Und da diese Portion oben ziemlich reichlich ist (ca 4 Pers.) und man einmal die Arbeit hat, bietet sich folgender Salat an:

Kartoffelsalat mit Rote Beete:
Grundmischung für Kartoffelsalat bereiten und mit frischen oder guten Meerrettich abschmecken, rote Beete zugeben und mit frischem Dill (notfalls getrockneten) abschmecken. (ich z.B.nehme anstatt Majonaise Jogurt oder Kefir)
MfG
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Beitragvon MOB » 11. Dez 2001, 12:39

Rote Beete Saft

Rotebeete, Karotten und Äpfel durch die Saftpresse jagen;
Menge je nach Geschmacksrichtung optimieren.
Schmeckt lecker und ist gesund. :D

MfG
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Beitragvon Kräuterfee » 13. Dez 2001, 08:54

Weihnachtsbarschtsch
Die klare Suppe aus roten Rüben ist die Zierde der altpolnischen Küche. Das älteste Rezept stammt von Anfang des 16. Jh.
Dieser gehört in Polen zum Menü der erlesensten Empfänge.
Es gibt den Fastenbarschtsch zu Weihnachten und den Osterbarschtsch, der mit Fleischbrühe zubereitet wird.
Beide Varianten werden mit gesäuerten Rübensaft zubereitet.

Das Säuern der roten Rüben ist sehr einfach. Die gut gewaschenen roten Rüben (ca. 1,5 kg) schälen, in dünne Scheiben schneiden, in ein Glasgefäß legen und mit lauwarmen Wasser übergießen, bis die Scheiben bedeckt sind. Darauf eine Scheibe Schwarzbrot tun, um den Prozeß des Säuerns zu beschleunigen. Das Gefäß mit Gaze abdecken und an dem wärmsten Platz in der Küche stellen. Nach vier, fünf Tagen den Schaum, der sich an der Oberfläche gebildet hat, vorsichtig abschöpfen und den klaren, rubinroten gesäurten Saft in Flaschen abfüllen. In gut verschlossenen Flaschen und an kühlen Ort gelagert, lässt er sich mehrere Monate aufbewahren.

Zum Fastenbarschtsch für Heiligabend wird eine Gemüsebrühe ohne Kohl (Sellerie, Petersilienwurzeln, Möhren, Porree, eine Zwiebel) verwendet. Das Gemüse zusammen mit 4 geschälten und dünne Scheiben geschnittenen roten Rüben, 10 Körnern schwarzem Pfeffer, 2 Pimentkörner und einem kleinen Stückchen Lorbeerblatt garkochen. In einen besonderen Topf 50-80 g getrocknete Steinpilze in zwei Gläsern Wasser kochen. Pilz und Gemüsebrühe durch ein Sieb geben und zusammengießen. Nun die entsprechende Menge gesäuerten Rübensaft (auf 1,5 l Brühe 0,5 l Saft) hinzufügen. Den Barschtsch erhitzen, aber nicht kochen lassen. Ist die Farbe des Barschtsch nicht intensiv genug, kann noch der Saft einer rohen, frisch geriebenen rote Rübe zugesetzt werden.
Barschtsch muß sehr sorgfältig abgechmeckt werden. Ja nach persönlichem Geschmack erhält er seinen letzten Schliff. Abgesehen von Salz wird er mit einer Prise Zucker abgerundet. Mit einem Glas Rotwein oder etwas Zitronensaft, niemals jedoch mit Essig, kann sein säuerlicher Geschmack intensiviert werden. Eine geriebene Knoblauchzehe, dem Barschtsch ungefähr ein Viertelstunde vor dem Anrichten zugegeben, verleiht ihm eine interessante, markante aromatische Geschmacksnote.

Eine herkömmliche Einlage des Weihnachtsbarschtsch sind selbstgegestellte, gefüllte Teigtaschen, die „Öhrchen“ (Urska). Je Person rechnet man 6-8 Stück. Die gekochten Öhrchen werden in die Suppenterrine gegeben und mit heißem Barschtsch übergossen.

Und nicht in den Barschtsch, sondern dazugereicht eignen sich heiße Piroggen (auch eine gefüllte Teigtasche). Diese werden im Ofen gebacken.
MfG
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Beitragvon Kräuterfee » 14. Dez 2001, 07:48

Roterübensalat

Dieser pikante Salat ist seit Jahrhunderten in der polnischen Küche überaus beliebt.
Das Rezept von Mikolaj Rej (einem polnischen Schriststeller) ist über 400 Jahre alt:
„Also die roten Rüben in den Herd tun und gut backen, fein säubern, in Scheiben schneiden, auch in ein Fäßchenlegen, mit Meerretich, der feinstens gerieben wurde, durchschütteln, dann wird der Salat lange halten, auch mit Dill durchschütteln und mit Essig beträufeln, und mit Salz auch etwas salzen, dann ist das ein besonderer Leckerbbissen...denn auch die Lake ist sehr wohlschmeckend, und auch die Frau Rübe selbst wird sehr gut schmecken und sehr schön duften.“

Diese Rezept gilt noch heute und wird wie folgt zubereitet:
Rund 10 rote Rüben ungeschält auf dem Blech in der Röhre backen. Sie können auch – ungeschält – gekocht werden, sind allerdings gebacken wesentlich schmackhafter. Die abgekühlten Rüben schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden (dazu kann der Gurkenhobel verwendet werden, um Arbeit zu sparen). Die geschnittenen roten Rüben mit nach Geschmack verdünnten Weinessig übergießen und mit einem Löffel überbrühtem Kümmel und 4-5 Löffeln geriebenen Meerettich würzen. Selbstverständlich kann der Salat auch mit Zitronensaft zubereitet werden. Dann gibt man etwas gesäuerten Saft aus roheh roten Rüben und ein Glas herben Rotwein dazu. Ein solcher Roterübensalat ist ausgezeichnet.
Die Rübenscheiben in einem Glasgefäß oder Steinkrug dicht aufeinander schichten. Der Saft soll sie zwei Finger hoch bedecken. Nach 2 tagen Ziehen an einem kühlen Ort entfaltet der Roterübensalat seinen vollen geschmacklich-aromatischen Reiz.
MfG
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Beitragvon Angelika » 14. Dez 2001, 23:16

Rote-Beete-Suppe

500 g gekochte Rote Beete, 250g Kartoffeln, 1 l Gemüsebrühe, 1 Eßl. Zitronensaft, 1 Zwiebel, Sahne , frischer Dill.

Zwiebel in Butter glasig dünsten, gewürfelte Kartoffeln dazugeben und 5 Min. kochen lassen. Rote Beete kleinschneiden, mit der Gemüsebrühe dazugeben und 20 Min. köcheln lassen.
Anschließend pürieren, mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Sahne abschmecken.
Mit frischem Dill und einen Klecks Sahne garnieren. Schmeckt heiß und kalt.

mfg
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Beitragvon Kräuterfee » 22. Dez 2001, 16:10

Rote Bete mit Quittengelee und Zitronenthymian

(4 portionen)
5 Wacholderbeeren; 800 g kleine Rote Bete (a ca 100 g), Salz, 5 Zweige Zitronenthymian, 40 g Butter, 75 g Quittengelee, 1 EL Balsamessig

Wacholderbeeren grob zedrücken. Rote Bete waschen und in Salzwasser 40-60 min weichkochen, dabei die Wacholderbeeren zum Kochwasser geben. Rote Bete unter Wasser pellen, putzen und vierteln.
Thymian von den Zweigen zupfen. Die Butter in einem flachen Topf aufschäumen lassen, Quittengelee und grob gemahlenen Pfeffer dazugeben, Topf vom Herd nehmen und das Gelee unter Rühren schmelzen lassen. Balsamessig dazugießen. Rote Bete und Thymian dazufügen, salzen und darin schwenken, bis sie heiß sind.
Zubereitungszeit: 25 min (plus Kochzeit)
MfG
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Beitragvon Kräuterfee » 25. Dez 2001, 10:49

Rote Bete mit Orangenduft
(Eckart Witzigmann)
500 g junge Rote Bete, Salz und 2 EL Butter, 3 EL Orangenmarmelade, Minze
Rote Beete weich kochen, kalt abschrecken, schälen und vierteln.
Die Butter mit der Marmelade erhitzen und cremig einkochen. Die Rote-Bete-Viertel bei milder Hitze darin wenden, dabei immer wieder umrühren (ca 15 min), bis sie dick davon überzogen sind.
Feingeschnittene Minzeblättchen untermischen und heiß servieren.
(Paßt gut zu Wild)
MfG
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Beitragvon Kräuterfee » 29. Dez 2001, 15:54

Rote-Bete-Pickles
Zutaten für 6 Personen:
300 g Rote Bete
1 Tasse Rotweinessig
1 TL Salz
1 TL Zucker
je 1 walnußgroßes Stück Ingwerwurzel und Meerrettich
1-2 Chilischoten
4 Lobeerblätter
2 weiße Gemüsezwiebeln
Rote Bete schälen, in fingerdicke Streifen schneiden. Mit Essig, einer Tasse Wasser, Salz, Zucker, in Scheiben geschnittenen Ingwer und Meerrettich, halbierten Chilischoten und Lobeerblättern in einen Topf geben und 10 min köcheln.
Inzwischen die Zwiebeln in schmale Segmente schneiden, erst zum Schluß zu den Rote Beten geben und nur eine Minute mitkochen.
Alles im Sud abkühlen lassen. Die Pickles schmecken frisch, lassen sich aber, heiß in Schraubgläser abgefüllt, auch gut aufbewahren.
MfG
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Beitragvon Kräuterfee » 30. Dez 2001, 16:05

Rote Bete in Kardamonsud
Für 4 Personen
1 kg kleine, junge Rote-Bete-Knollen
100 g Schalotten
20 grüne Kardamonkapseln
250 ml chinesischer Reisessig
1 EL Salz
2 EL Zucker
1 TL schwarze Pfefferkörner
50 g Honig
Die Rote Bete waschen und Wasser bedeckt 30-40 min kochen, bis sie gar sind, aber noch Biß haben.
Dann abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken., schälen, die Wurzelansätze knapp abschneiden und die Knollen je nach größe vierteln oder halbieren.
Die Schalotten schälen, die Wurzelansätze knapp abschneiden und die Zwiebeln vorsichtig achteln. Dabei aufpassen, daß die Stücke nicht auseinanderfallen können.
Die Kardamonkapseln andrücken, so daß auch die Samenkörner leicht zerdrückt werden, sich aber nicht aus den Kapseln lösen können. Den Essig mit 750 ml Wasser, dem Salz, dem Zucker und den Gewürzen einmal kräftig aufkochen und vom Herd nehmen. Dann den Honig einrühren.
Die Rote-Bete-Stücke abwechselnd mit den Schalottenachteln in ein großes verschließbarers Glas schichten. Den Kardamonsud heiß darübergießen und das Glas verschließen.
Sollten die Roten Beten dabei nicht vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sein, noch heißes abgekochtes Wasser dazugießen und alles einmal vorsichtig durchrühren. Die Roten Beten 2-3 Tage an einem kühlen Ort durchziehen lassen.
MfG
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Beitragvon Kräuterfee » 31. Dez 2001, 15:34

Carpaccio von Roter Bete
Für 4 Personen
4 gleich große Rote Bete
2 EL Walnußöl
1 EL scharfer Senf
Salz und Pfeffer
2 EL Apfelessig
2 EL Balsam-Essig
3 EL neutrales Öl
2 Knoblauchzehen
frische Minze
100 g junge Walnußkerne
Rote Bete weichkochen, kalt abschrecken, schälen und in dünne Scheiben hobeln.
Vier Vorspeisenteller mit Walnußöl bepinseln, die Rote-Bete-Scheiben dachziegelig einander überlappend kreisförmig darauf anrichten und ebenfalls dünn mit Walnußöl bepinseln.
Das restliche Walnußöl mit Senf, Salz, Pfeffer, beiden Essigsorten, dem Öl und dem Knoblauch im Mixer aufschlagen. Dabei wird der Knoblauch püriert und die Sauce dickcremig.
Diese Sauce über die Rote Bete träufeln, in feine Streifen geschnittene Minze und grob gehackte Walnüsse darüberstreuen.
Ergibt mit knusprigen Baguette eine schöne Vorspeise.
MfG
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Beitragvon Kräuterfee » 4. Jan 2002, 17:56

Gefüllte Rote Rüben (belorussisch)
4 rote Rüben, 2 Eßl 3%iger Essig, 300 g Rindfleisch, Salz, Pfeffer, 1 Zwiebel, 2 Eßl Margerine, ¼ l rote Soße
Die roten Rüben in Essigwasser kochen und abgekühlt aushöhlen. Das Rindfleisch durch den Wolf drehen, Salz, Pfeffer und die angeschwitzte Zwiebel hinzugeben und mit dieser Masse die roten Rüben füllen. Eine rote Soße zubereiten und damit die gefüllten Rüben übergießen und in der Röhre backen.

Rote Soße
2 Eßl Mehl, 3 Eßl Fett, ¾ l Fleischbrühe, 1 Möhre, 1 Petersilienwurzel, 1 Zwiebel, 110 g Tomatenmark, Salz 1 Teel Zucker
Eine helle Mehlschwitze aus Mehl und etwas Butter oder Margerine bereiten und mit heißer Brühe auffüllen. Wurzelwerk und Zwiebel kleinschneiden, mit restlicher Butter und Tomatenmark anschwitzen. In die Brühe geben und auf kleiner Flamme 20 –30 min kochen lassen. Zum Schluß mit Salz, Zucker und nach Belieben 1-2 Eßl Wein (Meidera oder Portwein) zugeben, durchseihen und nochmals aufkochen.
MfG
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Beitragvon Kräuterfee » 6. Jan 2002, 17:45

Rote Rübensalat mit Meerrettich und Chantillysoße

Streifen von gegarten roten Rüben, Äpfeln und geriebenen Meerettich vermengen. Würzen mit Chantillysoße, anrichten und mit gehackter Petersilie überstreuen.

Chantillysoße (Chantilly Stadt bei Paris)
Grundrezeptur der Mayonaisesoßen
5-7 Eigelb
1 l Öl
Zitrone oder Weinessig
Salz, weißer Pfeffer, ggf. Senf
1.) Trennen des Eigelbs vom Eiklar
2.) Glattrühren des Eigelbs mit dem Schneebesen o. ä. zu einer schaumigen Masse. Dabei kann schon etwas Salz zugesetzt werden.
3.) Allmähliches zugießen des Öls, das die gleiche Temperatur wie die Eigelbe haben soll. (am besten Zimmertemperatur)
4.) Zugeben von Zitrone oder Weinessig und weiteres, nach und nach etwas beschleunigtes Zugießen von Öl.
5.) Abschmecken mit Salz, weißem Pfeffer und Zitrone bzw. Weinessig.
6.) Durch Zugabe von Flüssigkeit kann bessere Geschmeidigkeit erreicht werden.

Chantillysoße
Typischer Bestandteil dieser Mayonaise ist geschlagene süße Sahne.
Würzmittel ist Zitrone, Salz, Prise Zucker, ggf. wenig Senf.
Chantillysoße reicht man traditionell zu kaltem Spargel.
MfG
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Beitragvon Kräuterfee » 8. Jan 2002, 07:49

Borschtsch (kalte Suppe)
Rote Rüben waschen, garen, schälen, in kleine Würfel schneiden marinieren. Saure Sahne mit Jogurt und etwas Marinade verrühren. Salzgurken, geschälte Zwiebeln feinwürfelig schneiden und mit den Rote-Rüben-Würfeln in das Sahne-Gemisch rühren. Mit Salz, Zucker, Pfeffer und Zitrone pikant abschmecken. Gut durchkühlen lassen. Vor dem Anrichten mit hartgekochten Eierachteln unterziehen. Mit Dill und Ei garnieren. Eiskalt servieren.

Borschtsch ukrainische Art (kalte Suppe)
Herstellung wie vorstehend beschrieben, anstelle von Salzgurken grüne Gurken verwenden, Pellkartoffeln in Würfel und reichlich gehackte Kräuter zugeben. Geschmacklich mit Senf abrunden.
MfG
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Beitragvon Kräuterfee » 9. Jan 2002, 09:49

Rote-Rüben-Salat-Variatioen
Gegarte cannelierte Rote-Rüben-Scheiben mit einer Marinade aus Salz, schwarzem Pfeffer, Essig, Zucker, Zwiebel- und Apfelwürfeln, Senf und Öl abschmecken.
MfG
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