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Kirschen

Rezepte zum Kochen, Einmachen etc... Hier können Sie ihre Rezepte verraten, über Rezepte diskutieren, fragen wenn Sie Rezepte suchen ......

Moderator: Angelika

Gast

Beitragvon Gast » 20. Jun 2001, 08:07

Hallo,
habt ihr Ideen, was ich Gutes aus Kirschen machen könnte?
Am liebsten esse ich sie direkt vom Baum, ich friere sie entkernt für Kuchen ein, ich mache Kompott und manchmal Marmelade. Was könnte ich heuer Neues ausprobieren?
Danke, Johanna.


Gast

Beitragvon Gast » 20. Jun 2001, 16:22

Hallöchen,

hier 2 Rezepte (ein für Diät und eines mit mehr Kalorien *ggg*)

LOEWENZAHNSALAT MIT KIRSCHEN
2 portionen
450 g Loewenzahn
200 g Kirschen
4 Aprikosen
1 Pflaume
4 EL Pflanzenoel
2 EL Weissweinessig
1 Prise Zucker
Frischer Koriander
Zubereitung: LOEWENZAHN GRUENDLICH WASCHEN, TROCKENSCHUETTELN UND AUF ZWEI TELLER VERTEILEN. KIRSCHEN HALBIEREN, ENTSTEINEN. GEWASCHENE APROKOSEN UND PFLAUME TROCKENTUPFEN, HALBIEREN, ENTSTEINEN UND IN SCHNITZE TEILEN. AUS DEN ANGEGEBENEN ZUTATEN EINE MARINADE RUEHREN UND UEBER DEN LOEWENZAHN GIESSEN. DAS OBST GLEICHMAESSIG DARUEBER VERTEILEN. KORIANDER KLEINZUPFEN UND DEN SALAT DAMIT GARNIEREN. DAZU: KNUSPRIGE BAGUETTES

SHERRY-CREME MIT KIRSCHEN
4 Eigelb
100 g Zucker
1 Prise Salz
400 ml Milch
1 Pack. Gelatinepulver
4 EL Suessen Sherry, etwas mehr
-- nach Belieben
1 klein Glas Kirschen, halbiert
250 g Schlagsahne, geschlagen
Zubereitung:
EIGELB, ZUCKER, SALZ IN EINER SCHUESSEL SCHAUMIG RUEHREN, MILCH AUFKOCHEN, UNTER RUEHREN IN DIE SCHAUMIGE MASSE GIESSEN, IN DIE PFANNE ZURUECKGEBEN UND UNTER RUEHREN LANGSAM ERHITZEN, BIS DIE MILCH LEICHT CREMIG IST (NICHT AUFKOCHEN!) GELATINE GENAU NACH PACKUNGSANWEISUNG FERTIG MACHEN UND UNTER DIE HEISSE CREME MISCHEN, UNTER OEFTEREM RUEHREN AUSKUEHLEN LASSEN.
SHERRY UND ABGETROPFTE KIRSCHEN BEIGEBEN UND MISCHEN.
RAHM (SCHLAGSAHNE) STEIFSCHLAGEN.
SOFORT IN GLAESER ODER SCHAELCHEN ANRICHTEN UND VOR DEM SERVIEREN MIT KIRSCHEN UND RAHM GARNIEREN.
DIE CREME KANN AM VORTAG ODER MEHRERE STUNDEN VORHER ZUBEREITET UND ANGERICHTET WERDEN.
DIE CREME BRAUCHT EINE ZEIT , BIS SIE RICHTIG GUT FEST IST.


Gruß
Kräuterfee

Gast

Beitragvon Gast » 21. Jun 2001, 08:51

hallo Kräuterfee,
danke, die Creme klingt ja sehr verlockend. Ob ich das Rezept mit dem Löwenzahn wirklich ausprobiere, da bin ich mir nicht so sicher.
Vor allem auch, weil ich den Löwenzahn besonders gern jung esse. Trotzdem danke, ich behalte es mir auf jeden Fall im Ärmel (so ein Baum liefert ja brav Jahr für Jahr eine neue Kirschenflut).
Interessant wäre noch ein Kirschenlikör. So etwas habe ich schon einmal probiert, und das war leider geschmacklich eher öd.
Johanna.

Gast

Beitragvon Gast » 21. Jun 2001, 09:18

Hallo Johanna,

na dann auf zum Alk *ggg* :

Firmenbranntwein I
500 ml Weingeist
250 ml Wasser
250 ml Rum
500 g Sauerkirschen
500 g Johannisbeeren
250 g Zucker
Wasser mit dem Zucker aufkochen, abkuehlen lassen und mit dem
Weingeist vermischen.
Das Obst spuelen, die Stiele entfernen und auf einem Sieb abtropfen
lassen. Das Obst in Flaschen geben, mit der Weingeist-Mischung
begiessen, verschliessen und einen Monat wegstellen.
Dann durch einen Trichter mit Watte seihen, den Rum hinzufuegen, in
Flaschen fuellen, verschliessen und 2 Monate stehen lassen.


Cherry-Kirschen
1 Kilo Kirschen (Schwarzkirschen oder Griechische Kirschen) waschen entstielen und abtrocknen.
Nun die Kirschen schichtweise mit 500 Gramm Zucker sehr fein in ein großes Einkochglas mit Gummiring und Spanverschluß geben, verschließen und an einen sonnigen Platz stellen, und zwar 2 Monate. In dieser Zeit wandelt der Zucker den austretenden Kirschsaft durch eine leichte Gärung in Alkohol um. Bitte ab und zu das Einkochglas lüften um einen Überdruck zu vermeiden.
Cherrykirschen passen am besten zu Vanille-Eis und Martin.

Kirschlikör
200 g reife Schattenmorellen,
200 g weißer Kandis,
1 kleines Stück Zimtstange,
1 Nelke,
1 Stück Orangenschale,
1 Flasche Korn.
Die Kirschen waschen, entstielen und entsteinen. Mit Kandis. Zimtstange, Nelke,0rangenschale und einigen
zerschlagenen Kirschsteinen in Flaschen füllen und mit Korn aufgießen.10 Wochen stehenlassen. Dann durch
ein Haarsieb filtern, in Flaschen füllen und verschlie Einige Wochen ruhen lassen.

Gutes Gelingen!

wünscht Dir
Kräuterfee

Gast

Beitragvon Gast » 21. Jun 2001, 15:26

Hi Kräuterfee,
jetzt wird es echt berauschend. Ob sich Sauerkirschen und Schattenmorellen geschmacklich durch "normale" Kirschen ersetzen lassen, wird sich in einigen Wochen zeigen. Mit ein paar neuen Ideen macht die Ernte mehr Spaß. Danke.
Johanna

Gast

Beitragvon Gast » 22. Jun 2001, 09:58

3. Versuch....
Die Kirsche zeichnet sich durch nährende Stoffe und viel Sauerstoff aus.

Saure Kirschen wirken sehr günstig auf den Darm und beseitigen dessen
Trägheit und Verstopfung.

Sauerkirschsaft hat wenige Närstoffe und wird gern bei Abmagerungskuren verordnet.

Er wirkt auch gegen Gefässerkrankungen, Rheuma und Gicht.

Kirschen wirken blutreinigend.
Süße Kirschen regen die Blutbildung an, saure unterstützen die Arbeit von
Leber und Nieren.

Süßkirschen gehören zu den Nahrungsmitteln, die nicht so häufig Allergien auslösen.
Süßkirschen: Kirschrot gegen Birne blau: Die Früchte enthalten so viel Acetylsalicylsäure, dass 20 Kirschen die gleiche Wirkung haben wie 2 Aspirin.


Kirschenplotzer
Zutaten:
125 g Butter
100 g Marzipanrohmasse
90 g Eigelb
15 g Zitronenschale abgerieben
12 g Zimt
3 g Salz
etwas Muskat
Diese Zutaten schaumig rühren
160 g Eiweiß
100 g Zucker
zusammen zu Schnee schlagen
50 g Mehl
80 g Biskuitbrösel, gemahlen
50 g Mandeln gemahlen
8 g Backpulver
alles zusammen vermischen
200 g Milch, lauwarm
2 Milchbrötchen
zusammen gut weichen lassen
1300 g Süßkirschen, entsteint
Form:
Konische Backform mit dem Durchmesser 26 cm und 5 cm hoch, den
Boden mit Pergamentpapier auslegen, zuvor die Form ausbuttern
und mehlen.
Herstellung:
1. Kessel: Butter, Marzipanrohmasse, Eigelb und Gewürze schön
schaumig laufen lassen.
2. Kessel: Eiweiß mit dem Zucker zu einem cremigen Schnee
aufschlagen.
In der Zwischenzeit das Mehl, Biskuitbrösel, Mandeln und das
Backpulver alles zusammen gut vermengen.
Wenn die Buttermasse und der Eischnee fertig sind, nach und nach die Eischneemasse in die Buttermasse beigeben und leicht unterziehen,
danach die geweichten Milchbrötchen und die Kirschen mit dem
wertvollen Saft dazugeben und zum Schluß die Mehlbestandteile
untermischen (Fachsprache = mehlieren).
Falls die Kirschen sehr saftig sind kann noch mit etwas Biskuitbrösel
oder Nüssen nachreguliert werden.
Garnitur:
Den Kirschenplotzer Stürzen, etwas abkühlen lassen und mit
Staubzucker bestäuben, auf jedes Stück eine schöne pralle
Kirsche setzen.
Hinweis:
Zu dem Kirschenplotzer paßt hervorragend eine Vanillesauce
oder ein Schlag Sahne mit einem Bällchen Vanillie-Eis.
Wenn Sie nicht alle Kerne in den Kirschen gefunden haben,
macht nichts im richtigen Kirschenplotzer dürfen ein Paar
Kernchen nicht fehlen.
Fritierte Kirschen
Zutaten für 4 Personen:
150 g Mehl, 75 g Zucker, 1 TL Zimt, 1 Prise Salz, je 3 EL Milch und Weißwein,
3 Eier, 750 g Süßkirschen, 1 l Öl, 75 g Puderzucker
Zubereitung:
Das Mehl, Zucker, Zimt und Salz mischen, die Milch und Wein unterrühren.
Die Eier verquirlen und hinzufügen.
Zugedeckt 30 Min. quellen lassen.
Die Kirschen abspülen und trocken tupfen.
Die Kirschen in den Teig tauchen, ins heiße Fett (180° C) geben und 2 Min. fritieren.
Dick mit Puderzucker bestäuben.
Heiß oder kalt servieren.

Kirschen-Frischkäse
Zutaten
1 Blatt Gelatine 200 g Süßkirschen oder 150 g Sauerkirschen (Glas) 150 g Naturjoghurt (3,5% Fett) 100 g Doppelrahmfrischkäse 1 EL Ahornsirup
Für Babys und Kleinkinder: Cremiges fürs Brot
Bei diesen Aufstrichen wissen Sie - im Gegensatz zu Fertigprodukten - genau, was drin ist.
Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Kirschen waschen und entsteinen, mit etwas Joghurt grob pürieren. Rest Joghurt, Frischkäse und Ahornsirup zugeben, glattrühren, aufgelöste Gelatine in die Creme rühren. Haltbarkeit im Kühlschrank ca. 3 Tage.

Schwarze Süßkirschen in Essig
(nach Thomas Röttger, Röttgers Gourmetstübchen, Rennerod)
6 Pfund entsteinte schwarze Süßkirschen, z. B. Große schwarze Knorpelkirsche
1 Pfund Zucker
1 Zimtstange
8 Nelken
0,1 l Balsamico-Essig.
Den Zucker in einem großen Topf schmelzen, hellblond karamelisieren lassen und mit dem Essig loskochen. Die Kirschen und alle Gewürze zugeben und etwa eine halbe Stunde offen köcheln, währenddessen den Schaum abschöpfen. Die weichen Kirschen mit dem Schaumlöffel herausheben und in einen Steintopf füllen. Den Saft noch etwas einkochen und die Kirschen damit bedecken. Mit Folie verschließen und kalt stellen. Diese Kirschen schmecken sehr gut zu Wildschweinschinken oder zu Wildpastete, geben aber auch einem braven Vanilleeis Pfiff.

Eingelegte Kirschen:
80 g Zucker
200 g süße Kirschen
4 cl Weinbrand
4 cl Kirschwasser
Zucker in einer Pfanne leicht karamelisieren, die entstielten und entsteinten Kirschen dazu geben und 5 Minuten sanft köcheln lassen. Abkühlen, Cognac und Kirschwasser einrühren, in ein Glas mit Schraubdeckel füllen und 3 Monate lang reifen lassen.

MfG
Fee (einige Rezepte habe ich weggelassen - Länge ?)


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Beitragvon MOB » 22. Jun 2001, 10:03


MfG
Fee (einige Rezepte habe ich weggelassen - Länge ?)
Hallo Fee, gibt es Probleme wegen der Länge?
Ich habs noch nicht auprobiert wie lang ein Text sein darf. :???:

mfg.
MOB

Gast

Beitragvon Gast » 22. Jun 2001, 13:33

uff,
du bist ja unglaublich emsig, komme mir schon fast vor wie die böse Ausbeuterin der guten Kräuterfee. Mit der Rezeptauswahl kann ich mich langsam weg vom computer und auf in die Küche machen.
Wenn du mit dem Acetylsalicylsäure-Gehalt Recht hast, esse ich derzeit meinen Jahresbedarf. Soll ja vor Herzinfarkt schützen, oder? Beim Erhitzen werden einige der doch zahlreichen guten Inhaltsstoffe zerstört. Mit den alkoholischen Zubereitungen (ohne Kochen) kann man dem vielleicht entgehen. Rohe Kirschen schützen angeblich auch die Zähne - also vor der Küche noch so oft es geht gleich direkt zum Baum.
Nochmals danke, Johanna.

Gast

Beitragvon Gast » 22. Jun 2001, 13:46

und wenn wir schon bei der Chemie angelangt sind: wie ist es mit der Blausäure (in den Kernen - und in den Stengeln, aber die esse ich wirklich nie - gibt es sie auf jeden Fall)?
Johanna

Gast

Beitragvon Gast » 25. Jun 2001, 10:24

Hallo MOB,

dachte ich erst...

Ich hatte Probleme überhaupt etwas abzusenden.

Einmal ging es nur mit Benutzernamen und das andere mal überhaupt nicht...(??? trotz Nichtregistrierung ???)
Da hatte ich mich daran gewöhnt den Nicknamen reinzuschreiben und bei dem größeren Betrag klappte es nicht, bis ich den Nicknamen weggelassen habe....

MfG
Kräuterfee

Gast

Beitragvon Gast » 25. Jun 2001, 10:47

Anonymous schrieb am 2001-06-22 13:46 :
und wenn wir schon bei der Chemie angelangt sind: wie ist es mit der Blausäure (in den Kernen - und in den Stengeln, aber die esse ich wirklich nie - gibt es sie auf jeden Fall)?
Johanna
Hallo Johanna,

ich glaube den Anteil davon ist gering.
Wer ist schon alle Steine mit ? *ggg*

Tatsächlich gibt es Blinddarmentzündungen, die durch Kirschkerne verursacht werden. Aber sie sind äußerst selten.
Zu einer Blinddarmentzündung kann es kommen, wenn ein oder mehrere Kerne den kleinen Wurmfortsatz verstopfen.

Ein alter Legions-trick ist: Um den Durst zu überbrücken/stillen: Kirschkernlutschen. (das löst die Mineralien im Kern).

noch ein paar Rezepte:

Kirsch-Kern-Kissen


Baumwoll- oder Leinenstoff, Nähgarn und Körner (z.B. Weizen, Dinkel usw.) aus einem Reformhaus. Aus einem Stoffstück von ca. 30x30 cm Größ wird ein Sack der Größe 15x30 cm gefertigt. In diesen werden nacheinander 3 Protionen Korn eingefüllt. Die drei Portionen werden durch zwei Quernähte in drei Kammern voneinander getrennt. Anschließend wird der Beutel durch eine letzte Naht verschlossen.
In jedem Fall sollten die Kirschkerne für eine Stunde abgekocht werden, so daß sie entsprechend sauber sind. Unter Umständen kann es notwendig sein die Prozedur mit frischem Wasser zu wiederholen.
Je nach größe des Kissens werden die Kirschen auf verschiedene Kammern aufgeteilt. und vernäht.
so speichern die Kirschkernkissen die Kälte und Wärme besser.

Kirschkerne sind hervorragende Temperaturspeicher. Es eignet sich als Kältekompresse genauso gut wie als trockenen Wärmflasche.
Wenn Auflagen oder Wickel ihre Temperatur möglichst lange speichern sollen, legt man das Säckchen ca. 10 Minuten in den 120°C heißen Backofen und danach auf die betroffenen Stellen. Das nach Sommer duftende Kirschkernsäckchen schmiegt sich auch besser an als eine herkömmlich Wärmflasche. Es findet Verwendung bei verdauungsbedingten Bauchschmerzen. Kirschkerne sind auch leichter als Wasser und können daher auch eher auf die betroffenen Organe gelegt werden.
Als Kühlkompresse ist das Säckchen ebenfalls sehr ausdauernd. Nach Entnahme aus der Tiefkühltruhe (ca. eine dreiviertel Stunde) gibt es einen angenehme, trockene Kälte ab. Es kann ohne Überzug direkt auf die betroffene Stelle des Körpers gelegt werden. Es findet Verwendung bei Sportverletzungen wie Prellung, Verstauchung und Entzündung.
Wer oft kalte Füße hat, sollte immer ein Kirschkernsäckchen parat haben. Positiv wirkt auch die massierende Oberfläche. Die kleinen Kernchen regen sofort zum Bewegen der Zehen an und wirken dadurch massierend.
Auch Kinder kennen kein Halten, wenn Ihre Hände oder Füße mir Kirschkernen in Berührung kommen. Sie werden daher auch oft in der Therapie mit Kindern eingesetzt.

aus Karmindras Hexenküche
Kirschkerne

Dieser Kirschkernextrakt ist geeignet um Spannungen abzubauen.
Man braucht: 20 Kirschkerne 120 g Weingeist
Die Kerne werden zerquetscht und mit dem Weingeist übergossen. Dann lässt man das ganze einige Wochen stehen und seiht es dann ab. Daraufhin nimmt man täglich morgens und abends einen Teelöffel davon ein.



Kirsch-Punsch-Konfitüre

ZUTATEN
1 1/2 kg dunkle Süßkirschen (entsteint gewogen) 6 Gewürznelken 1 Zimtstange 1 3/4 kg Gelierzucker 1/4 l trockener Rotwein 1/10 l Kirschwasser
ZUBEREITUNG
Die Kirschen waschen, abtropfen und entstielen. Dann über einer Schüssel entsteinen. 12 Kerne in ein Tuch einwickeln und mit dem Hammer aufschlagen. Das Kerninnere zusmamen mit den Gewürznelken und der dreimal durchgebrochenen Satnge Zimt in einen Mullbeutel oder ein Kaffeefilterpapier geben und zubinden. Die Kirschen in einer großen Steingutschüssel mit dem Zucker mischen. Die Kirschkerne in ein Sieb schütten und über den Kirschen ablaufen lassen. Das Mullbeutelchen zu den Kirschen geben. Alles zugedeckt bei Zimmertemperatur 5 bis 6 Stunden durchziehen lassen. Dann in einem Topf mit 1/8 l Rotwein vermischen und langsam zum Kochen bringen. 5 Minuten köcheln lassen, damit die Kirschen weich werden, sie sollen aber nicht zermusen. Den Topf vom Herd ziehen und den Mullbeutel aus der Konfitüre nehmen. Den restlichen Rotwein und das Kirschwasser hineinrühren. Die Konfitüre rasch in vorbereitete Gläser mit Schraubdeckel füllen, die Gläser verschließen, beschriften und die Konfitüre abkühlen lassen. Während des Abkühlens häufig umdrehen, damit sich die Früchte gut verteilen können. Kühl und dunkel aufbewahren.

-> Wie heißt es so schön ? "Wer die Wahl hat, hat die Qual..." *ggg*

Viel Spaß und nicht allzu viel Arbeit in der Küche - sonst tritt die "Verkirschung" ein *ggg*

wünscht Dir
Kräuterfee

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Beitragvon MOB » 25. Jun 2001, 10:51

Hallo Kräuterfee,

ich hab mal nachgeschaut, die maximale Länge ist 65.535 Zeichen.

Als nicht registrierter User darfst du kein Benutzername eintragen sonst kannst du nichts posten.

mfg.
MOB

Gast

Beitragvon Gast » 25. Jun 2001, 11:57

MOB schrieb am 2001-06-25 10:51 :
Hallo Kräuterfee,

ich hab mal nachgeschaut, die maximale Länge ist 65.535 Zeichen.

Als nicht registrierter User darfst du kein Benutzername eintragen sonst kannst du nichts posten.

mfg.
MOB
Hallo MOB,

danke - auch über die Längenermittlung.

Ich hatte die Erklärung gelesen - deswegen war ich so verwirrt, daß es den einen Tag nur so ging und den anderen Tag nicht...komisch - jetzt klappt alles anstandslos.

MfG
Kräuterfee

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Beitragvon MOB » 25. Jun 2001, 13:22

Ich werde das FAQ noch ergänzen;
Zur Zeit arbeite ich am Kräuterlexikon, die Datenbank ist fertig, ich muss nur noch das Layout anpassen, und dann folgt noch die Eingabe der Daten.

Gast

Beitragvon Gast » 25. Jun 2001, 15:19

hallo kräuterfee,
Kirschkerne im Bauchwehsackerl (warm) oder als Beulen- oder Kopfwehsackerl (zu viele Cherrykirschen?? *gg*) (kalt), das ist echt gut. Entkernen werde ich sowieso viele, brauche ich sie nur nicht wegwerfen. Danke für die ausführliche Beschreibung.

Mit dem Kirschkerne-Zerschlagen werde ich mich trotzdem zurückhalten bzw. habe ich mir einen alternativen Weg überlegt. Nachdem mir die Sache mit der Blausäure in den Kernen zu undefiniert und irgendwie nicht ganz geheuer ist und es sich ja um meine Freizeit handelt ....
Die Blausäure entsteht aus Amygdalin, das in Kirschen-, Pflaumen-, Marillenkernen, Mandeln und auch Apfelkernen enthalten ist. Deshalb werde ich bei den Rezepten, die Kirschkerne zerschlagen, diesen Vorgang durch etwas Bittermandel-Aroma ersetzen. Das kommt geschmacklich wahrscheinlich in die Nähe und ich fühle mich sicherer.
Liebe Grüße von Johanna.



   

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