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Hilfe mein Hund hat Flöhe

Naturmedizin für Tiere, Ernährung, Tipps...

Moderatoren: Angelika, pierroth

bellie
Beiträge: 27
Registriert: 21. Jan 2007, 23:16

Hilfe mein Hund hat Flöhe

Beitragvon bellie » 21. Jan 2007, 23:25

Hallo ich bin neu hier. Habe über die Suchfunktion dieses Forum gefunden und hoffe, dass ich hier endlich CHEMIEFREIE Tipps bekomme.

Meine Hündin hat mit ihren fast 8 Jahren das erste Mal Flöhe und ich bin schier verzweifelt.

Wir sind mit ihr bei einem homöopath. TA , sie wird ganzheitlich mit Globoli behandeln, da man bei ihr Arthrose festgestellt hat.

Seit ca. 2-3 Wochen springen Flöhe auf ihr herum. Sie hat sonst im Sommer immer CD-VET Abwehrkonzentrat bekommen, nur im Herbst/Winter 2006/07 haben wir es abgesetzt. Ich wollte jetzt dieses Konzentrat und zusätzlich Direkspray und Umgebungsexpulver von CD-VET (hab ich schon alles bestellt und im Haus :( ) nehmen, doch der homöopath TA meinte, dann würde ich ihm keine Chance auf korrekte Behandlung geben. Er riet mir zu Chemie (!) und die Wohnung gründlichst saugen, alles waschen, was man waschen kann und die Stofftiere einfrieren. Gibt es denn nichts, ohne ätherische Öle, auf Naturbasis was hilft????? Andere Tierbesitzer hauen immer sofort die chemische Keule drauf. Das will ich nicht

Bin für jeden Nicht-Chemie Tipp dankbar. Nur die Viehcher sollen endlich von meiner Hündin verschwinden und natürlich aus unserem Haus

LG Bellie


natti
Beiträge: 50
Registriert: 3. Okt 2006, 23:17

Flöhe

Beitragvon natti » 22. Jan 2007, 00:26

Hallo Bellie,
unsere Katzen hatten mal Flöhe als sie jung waren und mit Igeln spielten. Für die katzen hatten wir auch ein chemisches Produkt vom Tierarzt, aber wegen meines Kindes (damals Baby im Krabbelalter ) wollten wir in der Umgebung keine Chemie. An die Sofas sind wir mit einem Dampfgerät rangegangen, damit sich die Flöhe nicht vermehren konnten. Das war erfolgreich.
Auf dem Fußboden haben wir ein pflanzliches Präparat aus Chrysantemen gesprüht, einwirken lassen und gewischt, das hat der Tierarzt empfohlen, den Namen weiß ich leider nicht mehr. War auch ok.
Und zum einsammeln der Flöhe, die wir dann noch springen sahen, haben wir Klebstreifen benutzt (breites Abklebeband aus dem Baumarkt, billig und funktionell). Anders haben wir sie nicht erwischt, die springen ja gleich 30 cm.
Und die Katzen haben wir so oft in alle Richtungen gebürstet, soweit sie es sich gefallen ließen, und immer einen Klebsreifen in reichweite.
Habe gelesen, dass homöopatisch Tuberculinum helfen soll, habe aber keine Erfahrungen dazu, der Tierarzt weiß sicher mehr.

Liebe Grüße natti

pierroth
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Registriert: 8. Nov 2004, 10:21

RE: Hilfe Hund hat Flöhe

Beitragvon pierroth » 22. Jan 2007, 07:27

Hallo Bellie,

herzlich willkommen hier.
Tja, Flöhe, keine schöne Sache...Als meine Hündinnen mal massiv befallen waren, hatte ich ein Präparat was super geholfen hatte (siehe PN).
Eins verstehe ich jetzt aber nicht: Dein TA will kein natürliches Präparat, weil es seine (hom.?) Behandlung stört und will dann lieber die Chemiekeule???? Stören werden beide Behandlungsarten, da wären mir die ätherischen Öle aber definitiv lieber und schonender. Was das Waschen und Saugen angeht, da wirst Du leider nicht drumrum kommen. Nach dem Saugen ist es wichtig, entweder den Beutel sofort zu entsorgen oder (da die Dinger ja teuer sind) sofort in das Gefrierfach zu legen, denn damit gehen die Viecher kaputt. Waschen auf mind. 60°. Tägliches mehrfaches Kämmen mit dem Flohkamm ist auch gut. Übrigens halten sich Flöhe nur zu den "Mahlzeiten" auf dem Tier auf, ansonsten im Lager und drumherum, weshalb eine Umgebungsbehandlung fast wichtiger ist, als die Tierbehandlung.
Was bekommt sie denn gegen die Arthrose und in welcher Potenz wie oft?

LG Pierroth

bellie
Beiträge: 27
Registriert: 21. Jan 2007, 23:16

mein Hund hat Flöhe

Beitragvon bellie » 22. Jan 2007, 10:35

@Pierroth

Als wir Ende August aus dem Urlaub kamen, schlich Annabelle, meine Labbi-Hündin, humpelnd hinter mir her durch dne Wald. Total lurig, lustlos.
Und stark humpelnd.

Wir sind dann zuerst zu ihrer Haus-TÄ gegangen, die hat Arthrose festgestellt, ihr Rimadyl mitgegeben und ein paar Tage nach der regelmäßigen Einnahme, hat sie sich nachts erbrochen. (Sie hatte als Welpin Magenprobleme, mit Erbrechen, das ging aber, als sie älter wurde, weg.)

Das Schmerzmittel hab ich dann sofort abgesetzt. Wir haben ihr Grünlippmuschelkonzentrat gegeben, und geben es noch.

Sie wird jetzt von einer Physiotherapeutin regelmäßig massiert.

Seit ca. 3 Wochen sind wir mit ihr bei dem homöop.TA in Behandlung. Bei der Erstuntersuchung, sie lag auf dem Rücken, damit er sich eine Warze an der Zitze ansehen konnte, hüpften 2 Flöhe über ihren Bauch.

Sie erhielt an diesem Abend das 1. Mal Globoli und der TA meinte, wenn es die richtige Dosis sei, müßte das Humpeln jetzt stärker werden, sie würde sehr müde sein.

Dies traf zu.
Ich hoffe, dass er ihr helfen kann. hm,hm, teuer genug sind diese Behandlungen. Aber bevor sie unter Narkose geröngt werden muss, oder später dann operiert werden muss, versuchen wir es doch lieber erst mal so.


Was sie bekommt und in welcher Potenz, weiß ich leider nicht. Bin Laie...

1x die Woche bekommt sie jetzt ihre "Spritze" in den Mund.
Und für heute hatte der TA eine Tablette mitgegeben.

Letzte Woche hatte ich ihm gesagt, dass ich Präparate mit ätherischen Ölen zur Flohbekämpfung nehmen möchte und er meinte, dann kann er nicht mehr die Wirkungsweise seiner "Mischung" feststellen. Ob es wirkl. wirkt, denn äther. Öle würden eventuell ihm entgegenwirken, und seine Dosierung beeinflussen. Wir war aufgefallen, dass sie noch stärker humpelt, ich hatte nach dem Flohauffinden ihr jeden Tag das Abwehrkonzentrat aufgeträufelt.

Auf anderen Hundeforumseiten bekommt man nur CHEMIE TIpps und wird dringend aufgefordert, den Hund nicht unnötig durch Flöhe quelen zu lassen. Nach der Flohchemie muss auch noch eine Wurmkur gemacht werden Und so weit ich gelesen habe, sind in dieen Keulen, doch Nervengifte enthalten, die durchs Blut in den Hund gelangen ??

Wir haben Staubersauger ohne Beutel. Stimmt das, das diese Flöhe beim Leeren des Behälters uns noch um die Ohren springen können? Also, dann, draußen entleeren und evtl. Chemie in den Auffangbehälter sprühen?? Oder Desinfektionsmittel?

Der hom. TA hat ein Chemiehalsband empfohlen....
LG Bellie

pierroth
Beiträge: 2213
Registriert: 8. Nov 2004, 10:21

RE: mein Hund hat Flöhe

Beitragvon pierroth » 22. Jan 2007, 12:14

Hallo,

da es keine offizielle Gebührenordnung für Tierhomöopathen gibt, kann da jeder die Summe verlangen, die er für richtig hält. Ich finde allerdings die genannte Summe auch etwas hoch gegriffen. Normalerweise ist in der Erstanamnese und deren Preis die Anamnese selbst und die Bearbeitung enthalten.
Nicht alle ätherischen Öle stören eine hom. Behandlung. Schlecht wäre allerdings Campher in jeder Form. Ansonsten habe ich die Erfahrung gemacht, wenn das Mittel stimmt, wird es auch seine Arbeit tun. Notfalls kann man es später noch mal wiederholen. Für mich wäre eine "chemische" Behandlung wesentlich störender...
Es stimmt schon, dass im Anschluss an einen Flohbefall sich häufig ein Bandwurmbefall anhängt. Aber auch dies kann man mit diversen Mitteln im Vorfeld verhindern oder auch abschwächen, sodass in vielen Fällen eine Wurmkur gar nicht notwendig ist.
Was den Staubsauger angeht: diese kleinen Hüpfer sind sehr zäh und sterben durch das Saugen nicht ab. Deshalb würde ich den Inhalt vorsichtig in eine Tüte geben, fest verschliessen und weg.
Diese ganzen Spot-on-Geschichten sind auf Nervengifte aufgebaut. Meine Hunde haben weder Halsbänder, noch Spot-on-Präparate. Sie haben zwar im Sommer häufig Zecken (alle möglichen Präparate schon ohne grossen Erfolg ausprobiert), aber all diese chem. Präparate bieten keinen 100%igen Schutz und ich kenne Hunde, die trotzdem noch massenhaft Zecken hatten.
Übrigens: bei Arthrose verordne ich immer eine Brennnesselkur für 4-6 Wochen, je nach Beschwerden tgl. 1-2 Eßl. übers Futter verteilt. Wirkt super und kommt keinem hom. Mittel in die Quere. Ich habe alleine schon damit einige Hunde komplett von Schmerzmitteln nehmen können.

Ach ja, ich lasse meine Hunde lieber ein paar Tage länger durch die Flöhe "quälen", als dass sie mir nachher sonstige gesundheitliche Beeinträchtigungen durch die chem. Keulen haben.

So, ich glaube, das wars. Wenn ich eine Frage übersehen habe, dann nur zu...

LG Pierroth

Nessa
Beiträge: 6
Registriert: 7. Jan 2007, 10:51

Hund Flöhe

Beitragvon Nessa » 22. Jan 2007, 12:35

Hallo,
ja ich weiß, Du hattest nach chemiefreien Mitteln gefragt, aber:
Die Flöhe sind nicht nur auf deinem Hund. Sie legen Eier, die auch in die Umgebung fallen. Und wie willst Du ein Hundkörbchen oder einen Teppich homöopathisch behandeln? Oder mit pflanzlichen Mitteln? Floheier haben eine ziemlich harte Keratinhülle, die nur mit speziellen Stoffen geknackt werden kann.
Und da gilt es eben, den Kreis zu durchbrechen.
Ich habe mal einen total verfloh-nissten Teppich gesehen. Die Leute haben auch nach Natur und Alternativ geschrieen. Ende vom Lied? Das ganze Haus mußte ausgeräuchert werden und sie wohnten für Tage im Hotel.
Toller Erfolg!
Außerdem übertragen Flöhe Wurmeier.
Daher sollte eine Flohbehandlung immer in Kombination mit einer Wurmkur stattfinden.
Sicher, auch da gibt es wunderbar pflanzliche Wege, Rainfarn und Rhizinus z.B. Aber diese Mittel falsch dosiert, können mehr Schäden verursachen als jedes standardisierte chem. Mittel.
Statt mit Mittelchen zu experimentieren, trag Stronghold auf, dann hast Du Flöhe und Würmer in einer Tour bekämpft, laß Dir vom TA ein gutes Umgebungsspray geben(aus den Tierläden sind inzwischen wenig wirkungsvoll oder schlicht unsinnig) behandel Tier und Umgebung nach Vorschrift.
Und dann, wenn alles akut überstanden ist, dann mach eine Entgiftung oder versuche, mit "sanften" Mitteln vorzubeugen.
Ein sehr schönes pflanzliches Mittel, welches aber bei Überdosierung nicht minder schädlich ist, als die verpönte Chemie, ist Biomaxxan.

Ja ich weiß, das liest sich unpopulär.
Ist auch nicht das, was Du lesen wolltest.
Ist aber der vernünftigste Weg.

Nessa


Nilsmy
Beiträge: 4
Registriert: 7. Mär 2006, 15:33

RE: Hund Flöhe

Beitragvon Nilsmy » 22. Jan 2007, 14:26

Hallo und guten Tag,

ich habe erstmal einige Bücher für Dich gewälzt:

1. Formel-Z-Tabletten, vertreiben die Flöhe angeblich nicht, aber dezimieren sie Stark

2. ein Spray, welches ich selbst bei meiner Hündin anwende:
10ml 90%igen Alkohol
je 2 Tropfen: ätherisches Euklyptus-
Rosmarin-
Wacholder-
Bergamott-
Lavendel-
Geraniumöl
90ml Wasser
kann man sich in der Apotheke fertig mischen lassen.

Aber wenn Du sagst, Deine Hündin verträgt keine äther. Öle.....
Hm, vielleicht fällt mir noch was ein.

Viele Grüße
Ina

pierroth
Beiträge: 2213
Registriert: 8. Nov 2004, 10:21

RE: Hund hat Flöhe

Beitragvon pierroth » 22. Jan 2007, 15:21

Hallo Nessa,

nur weil man selbst vielleicht nicht die "richtigen" Mittel angewendet hat und dadurch keinen Erfolg hatte, kann man nicht davon ausgehen, dass sie keinen Erfolg bringen. Es war auch, soweit ich das sehe, nicht die Rede davon, Flöhe mittels der Homöopathie zu behandeln. Man kann Menschen hom. behandeln und Tiere und sogar Pflanzen, mit der hom. Behandlung von Teppichen kenne ich mich nicht aus und würde sich in der Tat wohl etwas schwierig gestalten... ;)
Das von mir per PN empfohlene Mittel tötet die Flöhe nicht mittels Chemie, sondern sie verkleben die Atemwege. Dass Flöhe sich nicht ausschliesslich (im Gegenteil, sogar eher selten) auf dem Hund aufhalten habe ich bereits erwähnt, weshalb ich die Umgegungsbehandlung dringend empfohlen habe.

Was den verflohten Teppich angeht: man sollte den Menschen eine gewisse Intelligenz zutrauen und wer es soweit kommen lässt....

Wie bereits erwähnt, waren meine eigenen Hund einmal mit Flöhen befallen und zwar massiv. Eine Hündin wurde mittels chem. Keule behandelt...ohne Erfolg. Bei der anderen Hündin konnte dies aufgrund von offenen Hautläsionen nicht gemacht werden, da diese Mittel in diesem Fall kontraindiziert sind. Also wandte ich dieses "natürliche" Mittel einmalig an und besprühte auch die Umgebung, neben anderen hygienischen Massnahmen. Der Erfolg liess nicht lange auf sich warten, sie hatten beide keine Flöhe mehr.
Im Anschluss an einen Flohbefall ist es zwar "möglich" aber nicht zwingend, dass ein Wurmbefall folgt (meine Hunde hatten keinen Befall). Wenn man jedoch sicher sein möchte, würde ich eher eine vorherige Kotuntersuchung empfehlen, um dem Tier unnötige chemische Keulen zu ersparen. Denn auch wenn sowohl Wurm-, als auch Spot-on-Präparate und Co. als harmlos dargestellt werden, sie sind es definitiv nicht. Ich behandle häufig Tiere, bei denen diverse leichte und auch schwere Erkrankungen eindeutig nach einer solchen Behandlung auftraten.

LG Pierroth

bellie
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RE: Hilfe Hund hat Flöhe

Beitragvon bellie » 22. Jan 2007, 15:38

Hallo Pierroth!
Habe jetzt unsere Hündin mit dem empfohlenen Spray behandelt, d.h. ich hab mir die Nachfüllpackung geholt und eine neue Blumenspritze. Es riecht gut, und läßt sich auch gut verteilen, einreiben. Annabelle schläft jetzt nach unserem Spaziergang.

Richtig, die homöop. Behandlung machen wir NICHT wegen der Flöhe. Die fing schon vor dem Flohbefall an. Sie wird auf grund ihrer Arthrose behandelt. Danke für den Tipp mit Brennesseln. Nimmt man Tee?
Ich muß nur aufpassen, ich kann Brennesseln nicht an der Haut vertragen. Davon bekomme ich rote Pusteln ... (wurde vor vielen Jahren mal bei dünnem Haar empfohlen. Ühm, ich hab's ausprobiert. Ich sah echt gut aus :)

Bei wieviel Grad überleben denn diese Floh-Biester eigentlich noch? Ich gehe mal davon aus, dass es besser ist, auch die Autodecken zu waschen, bzw. die große Decke gründlich einzusprühen und dann auszubürsten!

Die Flüssigkeit kann man doch auf die Teppiche sprühen und dann einfach einziehen lassen und gelegentlich absaugen?

Ich werde berichten, wie die Flöhbekämpfung weitergeht.

Vor allen Dingen auch für alle Chemie-Fans. ;)

Kannst du mal sehen, wie kopflos man mich geredet hat. Logisch, erst mal eine Kotprobe abgeben, dass machen wir generell all die Jahre so. Und nie war ein Befall vorhanden. Außer letztes Jahr nach dem Sommerurlaub. Da hat sie wohl Hundesch. .. gefressen (guten Appetit!!) und da hat man Hakenwürmer festgestellt. Und da hab ich mich vom "normalen" TA zu einer chemischen Wurmkur überreden lassen. Eine Bekannte hatte ein Naturprodukt von CD-Vet empfohlen, der TA meinte nur, da muss Chemie ran :roll:

Nochmals vielen Dank für deinen Tipp!
LG Bellie

pierroth
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RE: Hund hat Flöhe

Beitragvon pierroth » 22. Jan 2007, 16:04

Hallo bellie,

boh, da fragste mich was. Ich kann Dir jetzt keine genauen Gradzahlen nennen, aber im "normalen" Kühlschrank können die o.P. überleben, weshalb ich das Tiefkühlfach beforzuge und da gehen die auch kaputt (sollte aber mind. einen, besser 2-3 Tage drinnbleiben).

Behandlung (waschen, saugen, evtl. Einsprühen) ALLES, womit der Hund in Kontakt gekommen ist, vor allem seine bevorzugten Liegestellen. Dazu gehört auch die Autodecke. Evtl. ist eine Wiederholung angezeigt. Zusätzlich die Umgebung mehrfach absaugen und z.T. auch noch 2-3x besprüht.

Beim Wurmbefall möchte ich aber dennoch erwähnen, dass bei einem sehr starken Befall schon eine chem. Entwurmung angezeigt ist, denn hier kann es durchaus zu einem Ileus (=Verschluss) im Darm kommen.

Übrigens gibt es mittlerweile Forschungen die nachgewiesen haben, dass Würmer eine durchaus hilfreiche Symbiose mit ihrem Wirt eingehen. Sie scheiden Stoffe aus, die bestimmte krankhafte Bakterien im Körper hemmen, bzw. unschädlich machen. Natürlich nur, wenn das Gleichgewicht gewahrt bleibt, was bei einem gesunden Tier i.d.R. kein Problem darstellt.

Übrigens hatte meine Tochter mal die glorreiche Idee, Vogelnester unbemerkt in ihrem Schreibtisch zu deponieren. Dann ein entsetzter Schrei, ihr Stoffhund hätte Flöhe...Ich lachte sie zunächst aus, kontrollierte aber dennoch. Es hüpften überall Flöhe rum, vor allem unter ihrem Schreibtisch. Dies liess mich dann auf die Idee kommen, IM Schreibtisch nachzusehen. Dort wimmelte es um so mehr.... :-? . Nach gründlichem und mehrfachen Saugen, Einsprühen mit besagtem Mittel 2-3x in dieser Woche, waren dann keine mehr zu sehen. Meine Hunde, die sich in diesem Zimmer ebenfalls ab und an mal aufhielten, blieben gottlob davon verschont...

LG Pierroth

bellie
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Beitragvon bellie » 22. Jan 2007, 17:18

Hallo Nilsmy, auch dir danke fürs Suchen.
Leider fallen ätherische Öle aus, da der homöop, TA meint, dass ich mit Produkten, die äther. Öle enthalten, seine Therapie zu durchkreuzen.

LG Bellie

bellie
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RE: Hund hat Flöhe

Beitragvon bellie » 22. Jan 2007, 17:23

Pierroth, mit den Temperaturen meinte ich die Innentemperaturen im Auto... Ich hab jetzt die große Autoschutzdecke auch eingesprüht.

Ich hatte gestern schon sämtliche Decken entfernt und gewaschen, die Kissenbezüge, bzw. ihr Spannbettuch ihrer Matratze, abgezogen und gewaschen. Da schlummerten diese lieben kleinen Viehcher drauf.
brrrrrrrrr

Jetzt schlummern sie für immer!!

Ich habe vorsorglich das neue Spannbettuch besprüht.

Heute Abend sprüh ich noch mal die Wirtin :D ein, und morgen wieder....

Was meinst du, wann sollte ich denn mal ne Kotprobe abgeben?
LG Bellie

pierroth
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Flöhe

Beitragvon pierroth » 22. Jan 2007, 18:14

Hallo,

ist eigentlich egal, da sie die Flöhe ja schon einige Zeit hat. Entweder in den nächsten Tagen oder in einer Woche. Frisch gewaschenes Bettzeug brauchst Du nicht zu besprühen, da es eher darum geht, bereits oder noch vorhandene Tiere zu erreichen, da, wie gesagt, das Zeug die Atemwege verklebt.

LG Pierroth

bellie
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RE: Hund hat Flöhe

Beitragvon bellie » 22. Jan 2007, 22:31

Ja, sie hatte aber gestern Nacht schon das Bettuch benutzt, und da hatte ich das Spraymittel noch nicht.

Eine positive Reaktion auf das Sprühen hab ich schon bemerkt: sie hat sich nicht gekratzt!!
Dafür krabbelte -nach der 1. Behandlung am Nachmittag- am Abend ein einsames Flöhchen über ihren Bauch. Jetzt schwimmt es in der Kanalisation! Ich hab sie vorhin nochmal eingesprüht, damit sie die Nacht Ruhe hat.

Ich werde sie dann morgen mal ausbürsten, um die ersten Toten zu beseitigen.

Bin gespannt, wie lange ich mit 1000ml auskomme.... Sonst muß ich Nachschub holen... Ich gehe nämlich sehr großzügig mit dem Zeug um, und massiere es am ganzen Körper richtig ein.

LG Bellie

pierroth
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Flöhe

Beitragvon pierroth » 23. Jan 2007, 06:18

Ok, ich glaube das reicht dann auch. Lieber noch mal ein ein paar Tagen wiederholen, wenn notwendig. Kontrollieren kannst Du das, indem Du zum Einen mit dem Flohkamm gründlich durchgehst und/oder Du sie auf eine helle Fläche stellst, sie dann kräftig ribbelst. Wenn kleine schwarze Pünktchen runterfallen, die sich beim feuchten Besprühen rotbraun färben, dann ist das der Flohkot.

LG Pierroth



   

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