Zum Inhalt

Darmpilz beim Tier, insbes. Kaninchen

Naturmedizin für Tiere, Ernährung, Tipps...

Moderatoren: Angelika, pierroth

rine
Beiträge: 1496
Registriert: 30. Aug 2006, 11:11

Darmpilz beim Tier, insbes. Kaninchen

Beitragvon rine » 29. Aug 2007, 08:59

Nachdem ich ja nun gerade gelernt habe, dass man beim Menschen einen Pilz incl. Candida nicht aushungern darf, weil er sonst ganz fies wird und sich verändert und so.....einmal "ganz doof" die Frage, ob das beim Tier, insbesondere beim Kaninchen genauso ist? Ich vermute ja, dass das dasselbe ist, aber gerade bei Hefen kenne ich da oft, auch von tierärztlicher Seite aus den Rat, wenn kein Nystatin gegeben wird, das über eine Diät zu regeln.
Bezieht sich das dann nur auf eine Reduktion der Hefen auf ein verträgliches Maß (meist sind ja im Darm eh welche in geringer Menge, wenn ich mich nicht irre...), die keine so unangenehmen Veränderungen des Pilzes zur Folge hat (hat sie das nicht?) oder müsste man da eigentlich auch erst einmal den Pilz abtöten, womit auch immer?
Im Moment betrifft mich das zwar glücklicherweise nicht direkt, aber es interessiert mich, weil ich den Rat mit der Diät halt schon recht oft gelesen habe.
Viele Grüße,
Rine

Bild


lalune
Beiträge: 75
Registriert: 18. Apr 2006, 11:06

Re: Darmpilz beim Tier, insbes. Kaninchen

Beitragvon lalune » 29. Aug 2007, 10:16

Hi rine,

meines Wissens müssen die Candiden nur auf ein physiologisches Maß reduziert werden.

Ich habe auch so einen Kandidaten hier, welche Art von Diät wird denn empfohlen?

Wir sind momentan auf Spezial-TroFu (nicht so toll, ich weiß, aber besser als ständig Nystatin) von meiner TÄ mit dem Inhaltsstoff Phytolan, über den ich bislang leider nix brauchbares finden konnte, wäre also auch hierzu dankbar über Infos oder Tips zum Nachlesen.

Liebe Grüße
lalune
Warum sollte ein Mensch sterben, in dessen Garten Salbei wächst?

Huehnermama
Beiträge: 69
Registriert: 20. Okt 2004, 11:11

Re: Darmpilz beim Tier, insbes. Kaninchen

Beitragvon Huehnermama » 29. Aug 2007, 13:43

Hallihallo,
eine Freundin von mir, die oft Kaninchen und Meerschweinchen wieder aufpäppelt und vermittelt, hat auch oft das Problem, das die Tierchen Hefen haben. Sie gibt dagegen Grapefruitkernextrakt (über das Futter gesprüht). Das wirkt sehr zuverlässig.

Wie das mit dem Aushungern der Hefen ist, kann ich Dir nicht sagen, aber Ninchen dürfen doch eh nie hungern, das ist schnell lebensbedrohlich für sie (oder hab ich jetzt Deine Frage nicht verstanden)?

Viele Grüße
Regina

rine
Beiträge: 1496
Registriert: 30. Aug 2006, 11:11

Re: Darmpilz beim Tier, insbes. Kaninchen

Beitragvon rine » 29. Aug 2007, 17:33

http://www.natur-forum.de/forum/viewtop ... 830#p75830
Auf den Beitrag bezog ich mich da, aber du hast natürlich recht, ein Kaninchen darf natürlich nicht ganz auf Futter verzichten und so ganz kommt man um irgendwelche Sachen, die dem Pilz Nahrung geben wohl nicht herum. Selbst reines Heu/Gras enthält ja mit Sicherheit auch irgendwas, wovon sich der Pilz ernähren kann. DIe Frage wäre noch, ob bei einer reinen Heudiät das Angebot ausreicht oder ob es da auch zu so einer Veränderung kommen kann, wie Gingko sie in dem Beitrag anführt.

Ich kenne viele, die nur eine Diät anbieten, wenn sie die Chemie umgehen wollen, aber halt kein Mittel, um die Pilze abzutöten, wenn das mit dem Grapefruitkernextrakt auch bei Kaninchen geht, ist das ja schon mal ein guter Tipp, um auf Nummer Sicher zu gehen! :)
Viele Grüße,
Rine

Bild

lalune
Beiträge: 75
Registriert: 18. Apr 2006, 11:06

Re: Darmpilz beim Tier, insbes. Kaninchen

Beitragvon lalune » 30. Aug 2007, 10:48

Achso, dann meintest du die Heudiät? Die hatte ich mal als selbstverständlich angesehen und dachte nun es gäbe irgendeine ganz spezielle innovative neue Diät :)

Grapefruitkernextrakt hört sich gut an, darüber mach ich mich auch mal schlau...

Liebe Grüße
lalune
Warum sollte ein Mensch sterben, in dessen Garten Salbei wächst?

Huehnermama
Beiträge: 69
Registriert: 20. Okt 2004, 11:11

Re: Darmpilz beim Tier, insbes. Kaninchen

Beitragvon Huehnermama » 30. Aug 2007, 11:02

Ja, ich kann nur sagen, meine Freudin hat gute Erfolge mit diesem Grapefruitkernextrakt und sie bekommt häufig völlig verwahrloste Meerlis und Ninchen aus schlechter Haltung (sie hat so eine Art privates Tierheim).
Ich selbst hab das glücklicherweise noch nicht gebraucht, meine Ninchen werden getreidefrei und mit viel frischem Grünzeug aus dem Garten/Wiese ernährt und sind somit nicht so anfällig für Verdauungsprobleme.
Alles gute für Dein Ninchen
Liebe Grüße
Regina



   

Zurück zu „Hilfe, mein Tier ist krank“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast