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Mariendistel für den Hund

Naturmedizin für Tiere, Ernährung, Tipps...

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Geheimnis

Mariendistel für den Hund

Beitragvon Geheimnis » 10. Okt 2008, 09:18

Guten Morgen Ihr Lieben!

Mein Hund hat leicht erhöhte Leberwerte und ich unterstütze ihn mit Mariendistel. Nun ist es so, dass ich in der TK Legaphyton 200 kaufe, 20 Stk. für ca. 12 €. Davon soll ein Hund von 20 kg 4 Tabletten am Tag bekommen. Ich komme also mit der Packung nur 5 Tage aus.

Ich würde nun gerne wissen, ob hier jemand eine preiswertere Alternative für uns wüßte. Ich traue mich nicht, einfach Mariendisteltabletten aus der Apotheke zu kaufen, weil ich mir hab sagen lassen, dass kein Alkohol enthalten sein darf bzw. die Extrahierung (heißt das so?) nicht mit Alkohol durchgeführt worden sein darf. Und damit wird es schwierig.

Hat jemand einen Tipp für uns?


LG
Jeannette


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JuergenMeiersdorfer
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Re: Mariendistel für den Hund

Beitragvon JuergenMeiersdorfer » 13. Okt 2008, 09:03

Ich weiss nicht genau ob das ok ist ich die anderen Tabletten zu geben, aber es besteht ein risen Unterschied zwischen "Alkohol enthalten" und mit "Alkohol extrahieren". Im letzten fall ist in dem Endprodukt kein Alkohol drin. Aber ich glaube das einfachste waere einen Tierartzt zu fragen - vielleicht telefonisch.

Geheimnis

Re: Mariendistel für den Hund

Beitragvon Geheimnis » 18. Okt 2008, 10:46

aber es besteht ein riesen Unterschied zwischen "Alkohol enthalten" und mit "Alkohol extrahieren".
Ja, ich weiß. Deshalb hatte ich ja hier gefragt, aber scheinbar hat hier niemand einen Tipp für mich :(
Im letzten fall ist in dem Endprodukt kein Alkohol drin. Aber ich glaube das einfachste waere einen Tierartzt zu fragen - vielleicht telefonisch.
Der TA möchte natürlich sein teures Produkt loswerden. Ich hatte schon mal andeutungsweise nachgefragt, aber er meinte, er würde nur die von ihm verkauften Tabletten kennen und wüßte sonst keine.

Ich kaufe natürlich für meinen Hund die teure Tabletten, keine Frage. Aber es hätte ja sein können, dass jemand ein anderes, gleichwertiges Produkt kennt, das preiswerter ist.

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JuergenMeiersdorfer
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Re: Mariendistel für den Hund

Beitragvon JuergenMeiersdorfer » 20. Okt 2008, 10:27

Hmm ja, tut mir leid, dass ich dir nicht wirklich weiter helfen konnte. Du kannst auch ein paar Tabletten ausprobieren, in dem du deinem Hund erst nur sehr wenig gibst. Du kannst dann beobachten ob er sie verträgt oder nicht. Ebenfalls kannst du auch dem Produzenten der anderen Tabletten schreiben und gleich da fragen.

Liebe Gruesse,

JM

Yukon
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Re: Mariendistel für den Hund

Beitragvon Yukon » 26. Jul 2010, 02:49

Hallo allerseits!
Bin erst seit kurzem hier angemeldet....... leider!
die Frage wurde schon vor sehr langer Zeit gestellt, habe das Thema erst jetzt hier entdeckt!

Auch wenn mein Beitrag für manchen Hund vielleicht zu spät kommt :( möchte ich doch meine Erfahrungen hier posten um vielleicht vielen anderen Hundebesitzern zu helfen.

Bei meinem Huskyrüden Yukon (jetzt mittlerweile über 13 Jahre alt) wurde Anfang 2008 ein Lebertumor festgestellt.
Laut Tierarzt nicht operabel.
Die Leberwerte waren natürlich überhöht. Fragt mich jetzt bitte nicht nach einezelnen Werten, das Ergebniss der Blutuntersuchung war laut Tierarzt besorgniserregend. Den Ausdruck des "großen Blutbildes" habe ich leider umzugsbedingt verlegt, kann deswegen keine genaueren Angaben mehr machen.
Es wurden Legaphyton 50 Tabletten verschrieben, 2 Stück zweimal am Tag. Das geht schon in´s Geld!
Regelmäßig habe ich ein großes Blutbild machen lassen, die Werte erhöhten sich und dem Hund ging es immer schlechter.
Die Legaphyton Tabletten bezog ich mittlerweile aus einer Online - Apotheke zwar wesentlich günstiger aber immer mit einem Mindestbestwellwert von über 50EUR (dann versandkostenfrei).
Den Link zu dieser Apotheke habe ich leider auch nicht mehr, kann aber über Google (Suchbegriff: Legaphyton)) sehr leicht gefunden werden. Es gibt da eigentlich sehr viele Angebote, .... für die Leute die bei den Tabletten bleiben wollen..... ).

Nach ca. einem halben Jahr und etlichen Tierarztbesuchen ging es meinem Hund immer noch nicht besser, im Gegenteil. Sein Zustand verschlechterte sich immer mehr .

Durchfall, Erbrechen, und die Unlust zu laufen mehrten sich immer mehr. Wenn er mal aus seiner Höhle unter der Treppe kam, dann nur sehr zögerlich, schwer hechelnd und an nichts mehr interessiert. Ich hatte mich schon auf das Schlimmste eingestellt.
Der Tierarzt, bzw. die behandelnde Tierärztin sagte: Nehmt Ihn nocheinmal mit in den Urlaub, da wird er noch einmal "aufblühen" . Ihr habt eigentlich alles für Ihn gemacht.

Da ich meinem Hund unbedingt helfen wollte und mich nicht nur auf den Tierarzt verlassen wollte (ich muß dazu sagen das wir in einer teuren aber SEHR!! guten Tierklinik in Werl zur Behandlung sind) habe ich mich über das Internet ein wenig schlau gemacht was in unserem Fall helfen könnte, bzw. Linderung verschaffen könnte:

Ein großes Problem bei den Tabletten für Tiere ist das die Hersteller nicht verpflichtet sind die genaue Zusammensetzung, bzw. in diesem Fall die Konzentration des Wirkstoffes Mariendistel anzugeben. Rein theoretisch kann auch mal nichts (wovon ich nicht ausgehe) oder nur eine sehr geringe Konzentration des Stoffes in dem Präparat vorhanden sein.

Da habe ich dann angesetzt und nach Medikamenten für Menschen gesucht!
Nach etlichem Suchen und Lesen in diversen Gesundheits -Foren bin ich dann überhaupt erst darauf gestoßen das Mariendistel bei einem Lebertumor helfen (nicht beseitigen) kann!

Das hatte ich vorher in keinem Tierforum gelesen bzw. gefunden.

Der Rest war ziemlich einfach: Nach ein wenig Sucherei bin ich dann auf die Leberschutz-Dragees von Zirkulin gestossen.

Es hat ca. 1 Monat gedauert bis diese Tabletten Besserung brachten.
Die Tierärztin hatte eigentlich nicht damit gerechnet das Sie den Hund nocheinmal zur Blutuntersuchung bekommt, geschweige denn die Werte sich dann erst einmal stabilisierten anstatt sich noch weiter zu verschlechtern.

Von Monat zu Monat wurden die Werte besser!
Mit der Anzahl / Zusammensetzung der Tabletten musste ich natürlich erst herumexperimentieren.

Zu gut gemeinte, zu starke Dosierungen machten sich umgehend in starkem Durchfall und Erbrechen bemerkbar ! Es war keine schöne Zeit, aber die Geduld und Mühe wurde belohnt.

mein Hund kommt hiermit am besten zurecht:
(jeweils vor dem fressen, nach der Gassirunde)

2 mal am Tag eine Tablette: Zirkulin Leberschutzdragees
eine gelbe Packung, Inhalt 60 Stück
gibt´s im DM Markt für 4EUR und ein paarCent
(schützt die Leber vor dem Eindringen leberschädigender Zellgifte durch Abdichtung der Leber)

zusätzlich:
von Abtei oder von TeTe Sept
Galle - Dragees mit Artischocke, eine Tablette am Tag, morgens
(für die Fettverdaung und einen gesunden Cholesterinspiegel, dieser Wert war auch sehr stark erhöht!)
80 Stück im DM Markt für 8EUR und ein paar Cent

Gegen den anfänglichen "Dünnschiss"
und für die Ausfilterung von Zellgiften bekommt er zweimal am Tag 2 Kohletabletten,
die ich mittlerweile auch aus dem DM Markt für kleines Geld beziehe.

Dem Hund geht es mittlerweile SEEHR GUT, er reisst mich mittlerweile beim Gassigehen fast wieder um, und die Tierärztin war sehr erstaunt über die mittlerweile "fast normalen" Blutwerte.

Jeder muss natürlich für sein Tier, gewichtsabhängig, auch abhängig von der täglichen Bewegung des Hundes seine "Dosis" herausfinden.
Meine Erfahrungen hier: eine Überdosis macht sich in der Regel durch Durchfall und Erbrechen bemerkbar.
Vielleicht kann an Dieser Stelle auch mal ein Fachmann / Tierarzt einen Rat geben !?

Es ist eine lange, mühselige Zeit und der Erfolg stellt sich nur schrittweise ein. Ich kann nur sagen das es sich lohnt!


Solange ich in seinen braunen Augen wieder diese unbändige Lebensfreude erblicke,
werde ich keine kosten und Mühen scheuen und Ihm helfen.
Sollte er mir alters - oder auch krankheitsbedingt irgendwann einmal sagen: ich will nicht mehr oder ich kann nicht mehr,
dann werde ich natürlich bei Ihm sein und ihn erlösen!
Ich liebe Ihn!!



Lieben Gruß an alle Hundeliebhaber!
Micha

(wie stell ich hier ein Bild von meinem Dicken ein?)

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Angelika
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Re: Mariendistel für den Hund

Beitragvon Angelika » 27. Jul 2010, 21:48

Hallo Micha,

herzlich willkommen bei uns :D

schön von dir, dass du deine Erfahrungen von deinem armen kranken Hund hier reingestellt hast, das gibt bestimmt viele Hoffnung und Mut, für das kranke Tier zu kämpfen.

Viele Grüße
Angelika :wink:

PS. Wie man das Bild reinstellt, kannst du unter Hilfe nachlesen!


Yukon
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Re: Mariendistel für den Hund

Beitragvon Yukon » 2. Aug 2010, 07:30

http://www.youtube.com/watch?v=ckZPNnz9RsI

huer ist er zu sehen
gruß
micha

Yukon
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Re: Mariendistel für den Hund

Beitragvon Yukon » 5. Feb 2011, 09:32

gestern Abend habe ich Ihn leider erlösen müssen

Er war und ist mein bester Freund!

Mantrailer58
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Registriert: 10. Mär 2012, 14:57

Re: Mariendistel für den Hund

Beitragvon Mantrailer58 » 10. Mär 2012, 15:08

Moin Moin aus dem hohen Norden,

die Mariendistel ist zur Entgiftung der Leber eines Hundes und auch bei einer Katze sehr gut geeignet. Ihr braucht aber nicht in die Apotheke zu gehen. Schaut einfach mal im Internet unter PerNaturam nach.

Herr Töllner, Eigentümer der Firma, ist Biologe und hat sein Leben der natürlichen Tierernährung verschrieben. Er macht sogar das Angebot ihn persönlich anzurufen um seine Probleme zu schildern. Er hat eine sehr große Erfahrung.

Ihr könnt mich aber auch bei Fragen gern anschreiben.

Viel Gesundheit für Eure Tiere.

Heinz Dieter Huhn



   

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